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"Wie konntest du nur?"

Vom 27.07.2004 09:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nicki0206 Kaltmamsell


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Mit freundlicher Genehmigung von Jim Willis:

Wie konntest Du nur?

\"How Could You?\" , Copyright Jim Willis 2001, tiergarten@onebox.com, Homepage
(Übersetzt aus dem Amerikanischen von Elvira Rösch & Nicole Valentin-Willis)


Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen.
Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten
Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich \"böse\" war, erhobst Du Deinen Finger und
fragtest mich \"Wie konntest Du nur?\" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken,
um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar
beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen
ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich
glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park,
drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn \"Eiskrem ist
schlecht für Hunde\", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine
abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit,
Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer
und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich
vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein \"Hundemensch\" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen,
versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst.
Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer
rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet,
ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder
in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem \"Gefangenen der Liebe\".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich
daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und
gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war
jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf
das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du
einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den
letzten Jahren hast Du nur noch mit \"Ja\" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von \"Deinem
Hund\" in \"nur einen Hund\" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung
ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für \"Deine\" Familie getroffen,
aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen,
nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest \"Ich weiss, Sie werden
ein gutes Zuhause für sie finden\". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie
wissen, was einen Hund oder eine Katze in \"mittleren\" Jahren erwartet - auch mit \"Stammbaum\". Du
musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie \"Nein, Papa, bitte!
Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!\" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen,
die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung,
und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden
und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun
habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten
von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden.
Sie schüttelten den Kopf und fragten \"Wie konntest Du nur?\".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber
ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand
an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all
dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse
an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte
Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich
mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her
den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und
kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt
wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war
die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer
auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss.
Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit
geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die
kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre
gütigen Augen und flüsterte \"Wie konntest Du nur?\"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb \"Es tut mir ja so leid\". Sie umarmte mich
und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren
Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine
gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit
meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass
mein \"Wie konntest Du nur?\" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte.
Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.




LG
Nicki
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Vom 27.07.2004 09:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Asal Kaltmamsell


Mitglied seit 03.12.2003
1.924 Beiträge (ø0,62/Tag)
*wein*

Träume nicht Dein Leben - Lebe Deinen Traum !

www.thehungersite.de/
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Vom 27.07.2004 09:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Yujinko Smutje


Mitglied seit 28.10.2003
4.057 Beiträge (ø1,29/Tag)
....schluchz Achtung / Wichtig
wie kann man so was nur lesen, ohne dabei zu heulen. und das obwohl ich es schon größtenteils kannte.

yujinko *der NIEMALS abgeschoben werden wird*
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Vom 27.07.2004 10:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

preha Smutje


Mitglied seit 31.03.2004
2.863 Beiträge (ø0,96/Tag)
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Ja und das am frühen Morgen, wollte nicht weinen, aber es geht nicht anders. Hätte ja auf hören können zu lesen, aber nein, diese Geschichte beschreibt die Gefühle eines Hundes/Katze. In solche Augen musste ich schon sehr oft schauen. Doch ich war bis zum letzten Atemzug meiner Lieblinge an ihrer Seite. Es waren die schlimmsten Momente meines Lebens. Ich weiß auch, dass ich noch sehr oft Abschied nehmen muß und ich habe Angst.



Lieben Gruß
Preha


*leben und leben lassen*
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Vom 27.07.2004 10:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bungee_90 Kartoffelschäler


Mitglied seit 08.11.2003
265 Beiträge (ø0,08/Tag)
Welt zusammengebrochen \"heul\",

das geht einem wirklich unter die Haut. Und wenn man sich vorstellt, das dieses ja wirklich so oft geschieht, das die Tiere so abgeschoben werden und es dann so endet.
Meine 1. Hündin Bella durfte ihr ganzes Leben mit mir verbringen, auch wo meine Familie durch Partner und Kind größer wurde. Ich habe sie auch auf ihrem letzten Weg begleitet und habe sie noch lange im Arm gehalten. Welt zusammengebrochen
Bungee werde ich auch begleiten bis zum Schluss, obwohl ich noch gar nicht daran denken mag und er hoffentlich noch ein sehr langes und schönes Leben vor sich hat.

Liebe Grüße bungee_90 (Monika)
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Vom 27.07.2004 12:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

momu17 Chefkoch-Moderator Chefkoch


Mitglied seit 10.06.2004
6.441 Beiträge (ø2,21/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich kenne die Geschichte und werde sie aus diesem Grunde nicht lesen, denn ich möchte jetzt nicht weinen. Habe sie aber zu Hause auf meinem Computer abgespeichert.

LG

momu17
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Vom 27.07.2004 16:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

muellermieze Kaltmamsell


Mitglied seit 24.09.2003
1.115 Beiträge (ø0,35/Tag)
Gibt es auch jemanden, der nach dieser Geschichte nicht weinen muss?

traurig

Traurig,
Mümie
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Vom 27.07.2004 16:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

jezabel Kaltmamsell


Mitglied seit 23.11.2003
628 Beiträge (ø0,2/Tag)
Welt zusammengebrochen zum Heulen Welt zusammengebrochen zum Heulen

Nein, ich denke den gibt es nicht. Das ist so schrecklich. Wir haben uns hier in den Tierheimen fast ein Jahr umgeschaut nach einem kleineren Hund umgeschaut. Wir haben eine Tochter die mit 4 Jahren gerade mal 11 Kilo hat und sie kommt mit grossen Hunden nicht zurecht. Denkt ihr wir haetten einen kleinen Hund (-Cocker Spaniel Groesse) aus dem Tierheim haben koennen? Konnten wir nicht, weil sie naemlich an Familien mit Kindern unter 8 keine kleinen Hunde vergeben. Also nicht nur die alten nicht, von denen ich liebend gerne einen genommen haette, sondern auch die Welpen nicht, die noch keinerlei Vorurteile Kindern gegenueber hatten. Sie haben diese lieber eingeschlaefert als sie zu uns zu geben.
Das hat mich so sehr an meine Hilflosigkeit erinnert, wenn ich diese lieben Hunde in ihren Kaefigen gesehen habe, verstoert, aengstlich und ich konnte ihnen nicht helfen. Ich konnte das Elend dann nicht mehr ertragen und wir haben uns dann schweren Herzens fuer einen Hund vom Zuechter entschieden. Und fuer sie wird niemals die Frage kommen ob sie abgegeben wird. Die ist jetzt schon ein Teil meiner Familie. Der ganzen Familie und das wird sie auch immer sein.

LG
Jezabel zum Heulen zum Heulen zum Heulen
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Vom 27.07.2004 18:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schleifhexe  Hendlgriller


Mitglied seit 03.07.2002
1.372 Beiträge (ø0,38/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Wie kann man seinen tierischen Freund nur so vernachlässigen??? zum Heulen

Wenn mein Mann damals vor 8 Jahren nicht meine beiden Stubentiger akzeptiert hätte, wären wir heute nicht zusammen, denn dann wäre er wohl nicht der Richtige gewesen!!! Trotz der anfänglichen Attacken durch den Kater (Eifersucht) haben wir 4 es durchgestanden; nach ca. 1 Jahr war es fast schon Freundschaft und heute freut sich meine Katze so sehr meinen Mann zu sehen, daß ich komplett abgemeldet bin und sie vor Freude schreit....
Mittlerweile haben wir noch einen Hund dazu geholt und überlegen noch einen 2. Hund zu holen...

Niemals würden wir die Tiere wegen Trennung oder Umzug abgeben, denn sie sind ein (wichtiger) Teil von uns Achtung / Wichtig Achtung / Wichtig Achtung / Wichtig

LG,
schleifhexe
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Vom 27.07.2004 20:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schnappipapi  Smutje


Mitglied seit 13.11.2003
1.295 Beiträge (ø0,42/Tag)
@ Mümie

ich! Aber ich mußte den ganzen Nachmittag und auch den Abend über an diese Geschichte denken. Und ich war sehr sehr nachdenklich und traurig ...



@ alle

ich habe diese Geschichte kopiert und als eMail an meine Frau geschickt. Zufällig haben wir eine halbe Stunde später miteinander telefoniert. Ich sprach sie auf diese Mail an, hab sie neugierig gemacht, ohne den Inhalt zu verraten und sie sagte mir, daß sie sie gleich lesen wird. Dann habe ich ihr das Versprechen abgenommen, mir abends zu sagen, wie ihre Reaktion darauf war.

Sie hat, wie wir hier in Franken sagen, \"Rotz und Wasser\" geheult. Als unser Sohn von der Schule nach Hause kam, war seine erste Frage:\" Ist die Oma gestorben?\"

Das möchte ich mal so stehen lassen .....


... und wünsche, daß keine Tier so ein Schicksal erleiden muß


Rainer


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Vom 28.07.2004 09:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nicki0206 Kaltmamsell


Mitglied seit 24.09.2003
400 Beiträge (ø0,13/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Guten Morgen,

ich habe übrigens auch geheult, obwohl ich im Büro sitze, aber das war mir egal! Ich fand die Geschichte so ergreifend und bewegend und traurig das ich sie euch hier reingestellt habe.

LG
Nicki
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Vom 28.07.2004 13:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sissy070 Tellerwäscher


Mitglied seit 24.07.2004
136 Beiträge (ø0,05/Tag)
Welt zusammengebrochen traurig Welt zusammengebrochen traurig Welt zusammengebrochen traurig Welt zusammengebrochen

oh man ist das traurig. ich finde sowas soooooo schrecklich !!!

meine babys (2katzen) gehören zur familie u. wenn jemand mit ihnen nicht klar kommt braucht er auch nicht zu mir zu kommen.

tiere sind doch so hilflos und geben uns doch soviel wieder!!

ich würde so etwas nie im leben übers herz bringen meine babys her zu geben, ich könnte nicht mehr in den spiegel schauen!!

gruß

susanne
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Vom 29.07.2004 21:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

SweetSphinx Smutje


Mitglied seit 05.02.2004
893 Beiträge (ø0,29/Tag)
Ich hab es schon so oft gelesen, auch hier und trotzdem kommen mir immer wieder die Tränen.

Ich könnte es nie im Leben meine Katze abzugeben nur weil ich in ne Wohnung ziehe, die keine Haustierhaltung erlaubt, denn ich würde nie in so eine Wohnung einziehen.
Kinder gibt man ja auch nicht ab, wenn man ne tolle 2-Zimmer Wohnung findet und für die Kids kein Platz mehr ist *zwinker*

Wer liebt wird nie vergessen, wer vergisst hat nie geliebt.
Wer liebt und doch vergessen hat, hat vergessen wie man liebt

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Vom 30.07.2004 00:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

indiangirl Kaltmamsell


Mitglied seit 18.09.2003
642 Beiträge (ø0,2/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
hallo....

auch ich sitz hier und bin am heulen.

Ich kann allen Ernstes auch nicht begreifen, wie man einfach ein liebgewonnenes Wesen (egal ob Hund, Katze, Maus oder Hamster) einfach weggeben kann um sein eigenes Leben damit \"leichter\" zu machen ...
Ich käm nicht mal im entferntesten auf die Idee sowas zu tun !!!!

Ich hab mehrere Haustiere (Vogel und Katze) und hatte auch einmal einen Hasen. Den habe ich auch bis zum Schluß im Arm gehabt und wußte er liebt mich weil ich auch da bei ihm war. Er hat sich sogar von mir mit einem stupser verabschiedet ....

Und auch meine Katze wird nie woanders sein als hier bei mir - bis sie diese Welt verlassen muß (was hoffentlich noch sehr lange dauern wird !) ...

Mein Vogel ist zwar bei meinen Eltern, aber nur aus dem Grund, daß Madame mich beißt. Ich war noch sehr klein als ich Emma (ein kleiner Papagei mit spitzem schnabel) bekam und konnte damals nicht damit umgehn (mit 4 Jahren (knapp) kann man mit einem Vogel der nicht grad ein Kuscheltier oder Streicheltier ist eben nicht so viel anfangen). Ich war ihr wohl auch zu schnell und zu hektisch (auch wenn nie ihr gegenüber aber Kids rennen nun mal) daß sie da ein Problem mit hatte... Sie biß mich von Anfang an und ließ nur zu, daß ich mit ihr redete. Bei meiner Mutter kommt sie sogar auf die Hand.
Aber trotzdem liebe ich natürlich auch meine Emma .

LG ein immer noch heulendes indiangirl
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Vom 30.07.2004 16:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

patsywk Kartoffelschäler


Mitglied seit 31.05.2004
180 Beiträge (ø0,06/Tag)
Ich hatte eigentlich nicht vor zu weinen, doch hier muss ich das. Das ging mir so nahe, dass ich mich nicht mehr halten konnte. Das ist sehr traurig. Ich finde, wenn Menschen Hunde/Katzen wollen, dann sollen sie Kinderlos oder grössere Kinder haben, dann ist immer jemand da, der sich um das Tier kummert, wenn der andere mal nicht kann. traurig
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Vom 30.07.2004 16:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

patsywk Kartoffelschäler


Mitglied seit 31.05.2004
180 Beiträge (ø0,06/Tag)
Ich hatte eigentlich nicht vor zu weinen, doch hier muss ich das. Das ging mir so nahe, dass ich mich nicht mehr halten konnte. Das ist sehr traurig. Ich finde, wenn Menschen Hunde/Katzen wollen, dann sollen sie Kinderlos oder grössere Kinder haben, dann ist immer jemand da, der sich um das Tier kummert, wenn der andere mal nicht kann. traurig
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Vom 30.07.2004 16:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

patsywk Kartoffelschäler


Mitglied seit 31.05.2004
180 Beiträge (ø0,06/Tag)
Au je, ich kann das jetzt nicht vergessen, muss jetzt dran denken. Meine Tiere sind mein ganzes Leben. Echt traurig. zum Heulen zum Heulen zum Heulen
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Vom 01.08.2004 14:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

amberprivat Tellerwäscher


Mitglied seit 28.07.2004
15 Beiträge (ø0,01/Tag)
Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen
auweia, wie traurig, wenn ich nen partner hätte der keine tiere mag dann wäre es net auf die dauer mein partner Achtung / Wichtig Achtung / Wichtig Achtung / Wichtig
wenn ich eine neue wohnung brauche achte ich darauf dass tiere dort kein problem darstellen! ich könnte nie im leben eines meiner lieblinge weggeben...das würde mir das herz brechen. ich selbst habe 3 katzen (davon sind 2 stubentiger und der andere ein terrorkater der bei uns das dorf unsicher macht) und dann habe ich auch 2 süße kleine hunde. obwohl der jüngere hund ein echtes problemkind ist und ich so manchmal schon die nerven verloren habe würde ich ihn nie wieder hergeben wollen. aber es gibt eben solche menschen denen das leben mit nem neuen partner mehr bedeutet, als das leben mit partner und dem treuen tier das ihn die ganze zeit vorher begleitet hat...
echt traurig aber leider zu oft wahr....
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Vom 01.08.2004 18:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Surprise1 Tellerwäscher


Mitglied seit 20.11.2003
67 Beiträge (ø0,02/Tag)
Seufzzzz, schnief,...
echt traurig - ich verstehe nicht, daß jemand überhaupt ein Tier weggeben kann. GRRRRRR
Als man bei mir vor 7 Jahren eine Tierhaarallergie festgestellt hat, habe ich nicht gezögert und dem Hautarzt sofort gesagt, das ich mich niemals von meinen Katzen trennen werde - sie sind mein Leben. Selbst wenn es mir an manchen Tagen nicht so gut geht, diesen Preis bin ich gerne bereit zu bezahlen!

Surprise
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Vom 04.08.2004 20:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pipke Smutje


Mitglied seit 30.12.2003
189 Beiträge (ø0,06/Tag)
Welt zusammengebrochen heul, schnief Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen,

ich kann nicht verstehen wie man(n)/frau soetwas überhaupt übers Herz bringt. Mein GöGa und ich haben schon vor etlichen Jahren einige Wohnungen nicht bekommen, weil Haustierhaltung verboten war. Zum Glück wohnen wir jetzt in den eigenen 4 Wänden mit 2 gr. Hunden, 3 Katzen und noch einigen Wassertieren. Uns würde nicht im Traum einfallen eines unserer Tiere wegzugeben/auzusetzen. Lieber verzichten wir selber, als das es den Tieren an irgendetwas fehlt.

LG Pippi

PS: Ich bin auch auf Arbeit und habe mich meiner Tränen nicht geschämt, auch mein Kollege, der mitgelesen hat wurde ganz ruhig und verzog sich ganz leise.
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Vom 10.08.2004 06:13 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chance Tellerwäscher


Mitglied seit 27.06.2004
1 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo!!
Ja, habe auch geheult. Wie kann man das seinem Tier nur antun? Ich habe einen Hund und er ist mein ganzes Leben. Er ist erst 1 1/2 Jahre aber schon jetzt habe ich Angst davor ihn zu verlieren. Gott, ich kaeme besser damit klar wenn mein Partner mich verlassen wuerde als wenn mein Chance stirbt. Der Hund steht an erster Stelle. Den letzten Penny wuerde ich fuer ihn hergeben. Aber mein Mann ist genauso. Wenn es dem Hund gut geht ist alles in Ordung.
Danke fuer die Geschichte. Sie bringt dich zum nachdenken und laesst dich deinen besten Freund nicht als selbstverstaendlich ansehen. Und ruft dir wieder ins Gehirn das es vielen anderen Tieren auf der Welt nicht so gut geht wie unseren Lieblingen. Aber wir alle koennen etwas tun.
Machts gut

milefix
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Vom 10.08.2004 11:35 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmin2004  Kaltmamsell


Mitglied seit 12.02.2004
6.644 Beiträge (ø2,19/Tag)
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Es ist wirklich eine furchtbar traurige Geschichte. Kein Wunder, daß da kein Auge trocken bleibt. Leider steckt in dieser Geschichte auch sehr viel Wahrheit. Es ist schlimm, daß es immer noch so viele Menschen gibt, die Tiere wie einen Gegenstand behandeln. Wenn es stört, kommts halt weg! Welt zusammengebrochen Ich hoffe, daß ich nie wieder solche Menschen kennenlerne. Leider habe ich schon mal welche kennengelernt. Die Familie hatte eine ganz süße, liebe Bouvier-Hündin. Nachdem die Leute in eine andere (kleinere) Wohnung umgezogen sind, haben sie aus scheinheiligen Günden die Hündin weggegeben. Als ich bei denen zu Besuch war, habe ich als erstes nach dem Hund gefragt. Mir wurde gesagt, sie wäre jetzt auf einem Bauernhof, wo sie Spaß am Leben und auch mehr Auslauf hätte. Auf meine Frage, welcher Bauernhof, haben sie nicht geantwortet. Angeblich sollte keiner den Hund dort besuchen. Da war mir sofort klar, daß die Information gelogen war. Aber beim hiesigen Tierheim war sie auch nicht. Dort habe ich später nachgefragt. Ich habe danach sofort den Kontakt zu dieser Familie abgebrochen. Hätten die mich doch bloß vorher mal angesprochen! Ich hätte die Hündin sofort aufgenommen. Unser Otto und sie haben sich so gut verstanden. Die Hündin war wirklich herzensgut. Je länger ich daran denke, kommen mir jetzt noch die Tränen. Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen

Jedenfalls habe ich lange nachgedacht und getrauert. Ich verachte die Menschen, die sich so verhalten!


LG charmin2004
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Vom 30.08.2004 10:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Angel32 Tellerwäscher


Mitglied seit 23.08.2004
8 Beiträge (ø0/Tag)
Oh nein wie furchtbar traurig Welt zusammengebrochen traurig Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen
man kann ja gar nicht anders als weinen über diese herzzereißend traurige Geschichte *schnief*
wie kann man seinem Tier das nur antun, ich würde das NIEMALS übers Herz bringen.
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