Dringend - Hat jemand seinen Hund wegen vergrößerten Hoden kastrieren lassen ???
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![]() Mitglied seit 05.04.2004 |
bin letzte Woche mit meinem Hund zur Routine- Untersuchung gewesen. Dabei hat die TA festgestellt, das ein Hoden vergrößert ist. Es könnte also Krebs sein. Beim Impfen im Januar war noch nichts. Sein rechter Hoden misst 8 cm länge und der linke hat 6cm. Mein Hund ist jetzt 8 Jahre alt. Meine Tierärztin sagt das müssen wir entscheiden ob, wir in jetzt kastrieren lassen. Den sollte es kein Krebs sein, haben wir dann einen kastrierten Hund. Es könnten auch Prostata- Probleme sein - oder das momentan zuviele läufige Hündinnen wären. Was ich nicht weiss und nicht ganz ausschließen kann. Seine Blutwerte sind auf alle Fälle top. Hat jemand von euch ähnliches erlebt ???? Wir wissen echt nicht was wir machen sollen, meine Tierärztin meint wir sollten noch etwas beobachten, operiert ist gleich. Was meint ihr dazu ????? Ich hab halt Angst wenn es Tumorgewebe ist, das es streut ...... lg Revanche |
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![]() Mitglied seit 28.09.2003 |
Was ist so schlimm an einem kastrierten Rüden???? Ich kenne viele die \"nicht mehr zeugungsfähig\" sind. Und wenn ich damit sein leben evtl. rette...............nichts wie runter mit den Dingern.
Liebe Grüße Alexandra |
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![]() Mitglied seit 17.04.2002 |
Hallo Revanche! Gibt es denn keine Möglichkeit (zB durch Abnahme des Gewebes) vorher festzustellen, ob es sich um einen Tumor handelt? Ich würde mir an deiner Stelle außerdem die Information eines zweiten Tierarztes einholen und dann entscheiden, wie du weiter vorgehst. Alles Gute auf alle Fälle für dich und deinen Wuff. Tschüüss
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![]() Mitglied seit 05.04.2004 |
@Alexandra, na mir würd es nichts ausmachen, ihn zu kastrieren (seine Vorgängerin hab ich ja auch kastrieren lassen). Ich wollt ihn ja am Anfang schon mal kastrieren lassen. Aber da hat mir meine Tierärztin abgeredet. So einen Hund lässt man nicht kastrieren. Er zeigt nicht die Symptomatik für einen Hund der kastriert werden muss. Er streunt nicht, ist nicht agressiv, kein Raufer......
Na kurz gesagt: meine Tierärztin hat einen Narren an Chicco gefressen. Sie nennt ihn den absoluten Traumhund. Wohl deshalb weil er hört aufs Wort, alles mit sich machen lässt, nicht knurrt, nicht rumzickt und egal ob Blutentnahme oder sonstwas, steht er da wie ne eins und bewegt sich nicht, winselt nicht und danach wedelt er mit dem Schwanz und lässt sich von ihr mit der Hand füttern. @chrissy01 ich weiss nicht ob man da eine Gewebeprobe nehmen kann. Man muss ja bei so einer Probe ja auch immer das entartete Gewebe genau treffen. Und dann ist die Diagnostik noch schwer. Hatte das bei ihm schon mal bei einem Lypom (gutartiges Geschwür). Mein Mann hat gemeint ob an den Hoden nichts geht mit Ultraschall ???? |
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![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Ich versteh immer noch nicht, warum er nicht kastriert werden soll. Wird er zur Zucht eingesetzt? In allen anderen Fällen ist die Weigerung - sorry - rein psychisch, und zwar bei der Tierärztin. Der Hund bleibt doch weiter der tolle Hund, der er war. Und um einen Hund kastrieren zu lassen, braucht man keine Symptomatik.
An Eurer Stelle würde ich kein Risiko eingehen. Selbst wenn jetzt noch ncihts bösartiges ist, hat der Hund da eine Zeitbombe. Und wenn die Vergrößerung in so kurzer Zeit erfolgt ist, ist das auf jeden Fall eine große Gefahr. Sowas kann verdammt schnell gehen, und wenn Ihr das nächste Mal zur Kontrolle geht, kann es schon gestreut haben. Gewebeentnahme hat immer das Problem ungenauer Diagnostik bei gleichzeitiger Aktivierungsgefahr. Ultraschall als Erkennungsmethode für eine evt. bösartige Veränderung ist mir nicht bekannt. Meine Katze ist damals (Tumore an den Milchleisten) im Wirbelsäulenbereich geröntgt worden. Hätte sie dort bereits Metastasen gehabt, hätte eine OP gar nicht zur Debatte gestanden. Aber da handelt es sich ja um sichtbare Stellen. Klar kann man auf jeden Fall einen anderen Tierarzt befragen. Aber dann macht schnell. Und denkt dran, für einen Hund, der ohnehin nicht decken darf, ist die Zeugungsfähigkeit mit dem dazugehörigen Sexualtrieb eine sehr zweifelhafte Angelegenheit. Liebe Grüße Kyri |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi Revanche,
bei 8 Jahren Alter und - wie Dein TA sagt - Krebsrisiko, wuerde ich operieren lassen. Begruendung: So weit ich weiss, gibt es keine vernuenftige Therapie gegen Metastasen beim Hund, mit anderen Worten, wenn der Krebs Zeit hat, Metastasen zu bilden, bedeutet das wohl das Aus fuer den Hund. Dieses Risiko wuerde ich - waere es mein Hund - nicht eingehen. Aber darum geht es nicht. Es ist Dein Hund, Du musst entscheiden. Und oft wird geglaubt, wenn man/frau sich nicht sicher ist, es sei sinnvoll, erst mal abzuwarten. Das stimmt nicht. Du triffst dann in Wahrheit die Entscheidung: \"Ja, ich gebe dem Krebs, falls es einer ist, eine faire Chance, mir durch Metastasenbildung meinen Hund wegzunehmen\". Und noch etwas: So etwas ist \'ne Scheiss-Situation. Ich fuehle mit Dir und moegest Du die Kraft haben, richtig zu entscheiden. Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 11.01.2004 |
Hallo Revanche,
unser Hund hatte im Feburar die gleiche Diagnose. Bei ihm war allerdings auch die Prostata wahnsinnig vergrößert. Unser Tierarzt, der sonst absolut gegen Kastrationen bei gesunden Hunden ist, hat zur Operation geraten. Er hat wie beim Kyri´s Katze erst eine Röntgenaufnahme zum Ausschluß von Metastasen gemacht. Die OP ist super verlaufen, es waren keine Anzeichen für einen bösartigen Krebs vorhanden. Allerdings hatte unser Hund jetzt wieder Probleme beim Stuhl absetzen. Der Tierarzt hat ihm Schmerzmittel-bzw. Entzündungshemmede Mittel verordnet, damit die wieder vergrößerte Prostata zurückgeht. Falls er wieder Probleme bekommt, muß eine erneute Röntgenaufnahme(in Narkose) gemacht werden. Der Tierarzt sagt, dass in sehr seltenen Fällen ein bösartiger Tumor schnell wieder nachwächst. Im Moment geht es unserem Hund wieder gut. Frag doch die Tierärztin, wie sie verfahren würde, wenn es ihr Hund wäre. Wir können unserem Tierarzt vertrauen, ich wünsche dir das selbe und alles Gute für Euch. |
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![]() Mitglied seit 05.04.2004 |
Hallo Frank und Barnabas,
also, ich hab heut mit der Tierärztin telefoniert, wir werden Chicco am nächsten Dienstag kastrieren lassen. Wir warten jetzt nichts mehr ab. Meine Tierärztin hat noch gemeint man könnte noch Antibotika versuchen falls es eine Entzündung wäre! Aber mein Mann und ich haben beschlossen kastrieren zu lassen. Wir wollen auf Nummer sicher gehen. Im Alter bekommen sowieso die meisten Rüden Prostata-Probleme und das könnte man ihn damit schon mal ersparen. @ Frank vielen lieben Dank für deine netten Worte - es tut gut wenn man verstanden wird und es ist wie du sagst: eine Scheiss-Situation. @Barnabas dein Hund wurde wegen Prostata-Probleme kastriert. Meiner hat mit der Prostata bis jetzt noch keine Probs. Ich hoffe sehr das dein Hund gesund bleibt und nicht wieder Probleme damit bekommt. Geröngt wurde meiner noch nicht. Falls bei den Hoden ein Tumor festgestellt wird, will sie seine Lunge röntgen. Sie hat gesagt Hodentumore streuen \"nur\" ins Lymphgewebe. Ich bin in Anatomie ja nicht so bewandert, aber hat man nicht am ganzen Körper Lymphe!? Was ja wohl soviel heisst wie überall hin Naja jetzt warten wir erst mal ab. Achja sie will intrakutan nähen. Damit soll verhindert werden das er an der Wunde leckt und sie sich entzündet. Bei Chicco wurde vor 2 Jahren schon mal ein Lypom (gutartiger Tumor) entfernt, die Wunde hat er ständig beleckt bis sie sich entzündet hat trotz Halskrause. liebe Grüsse Revanche |
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![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Revanche, ehrlich, ich freue mich über Eure Entscheidung, auch wenn sie Euch sicher schwer gefallen ist. Aber vielleicht habt Ihr Euch damit eine viel schwerere erspart.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, daß etwaige bösartige Zellen bisher höchstens \"an Ort und Stelle\" sind. Ich drücke da für Zwei- und Vierbeiner die Daumen. Liebe Grüße Kyri |
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Hallo Revanche!
Meine Nachbarn müssen ihren Rüden auch kastrieren lassen. Wenn es im Umkreis läufige Hündinen gibt, vergrößert sich die Prostata so sehr, das er Blut im Urin hat. Ich glaube kaum, dass sich dein Hund noch verändert. Ich habe viel ein größeres Problem, ich muss meine Spaniel-Hündin kastrieren lassen, weil sie immer scheinträchtig wird. Wegen dem fett oder faul werden habe ich keine Angst, weil ich eh immer so aufpasse.... aber bei Spaniel verändert sich das Haarkleid so zum Nachteil Die andere Seite ist aber, dass mir die Gesundheit des Hundes wichtiger ist, als kastriert oder nicht kastriert.... Liebe Grüsse Sandiego |
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![]() Mitglied seit 06.05.2004 |
Hallo!
Unser Hund wurde auch anfang des Jahres kastriert. Hatte Hoden krebs Hoffe alles läuft so glatt für Chicco wie bei Oskar. LG Kirsten |
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![]() Mitglied seit 05.04.2004 |
Vielen Dank für eure Anteilnahme
der Hoden von Chicco ist mittlerweile schon wieder gewachsen der linke geht richtig unter. Er leckt jetzt auch viel daran herum. Am liebsten würd ich ihn - noch heute kastrieren lassen. Aber das geht leider nicht. Meine TA hat gesagt, das ich mich dann 2-3 Tage verstärkt um ihn kümmern muss. Wegen eventuellen Lecken an der Wunde, nicht das sich was infiziert. Da wir einen Todesfall in der Familie meines Mannes diese Woche hatten, bekommen wir am WE nun Besuch von den Verwandten. Das wäre dann für einen frisch operierten Hund zuviel hat sie gemeint. Er sollte doch dann seine Ruhe haben. Ruhe ist so ne Sache Aber auf meinen Sohnemann kann ich schon einwirken. @sandiago na ich weiss nicht wie weit sich das Fell von eurem verändert. Ich weiss nur das meiner laut TA so ne Art Welpenfell bekommen wird. Das heisst mehr wollig und kraus. @Kirsten für die Hüfte oder etwa Arthrose gibt es ein gutes Medikament : Rymadil (schreibt man glaub ich sogar mit H also Rhymadil). Das hat meine Hündin damals bei Hüftproblemen (HD), Arthrose bekommen. Sie hatte dadurch echt eine Erleichterung. Leider konnte das Mittel auch keine Wunder mehr wirken, sie hatte Knochenkrebs. Ich wünsch dir und mit deinem Oskar noch viele gute und schöne Jahre Ich werd natürlich nächste Woche weiter darüber berichten. Ich wünsch euch allen erst mal ein schönes, ruhiges WE liebe Grüsse Revanche |
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