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Hallo zusammen,
gestern Abend hatten wir aus unserer "wir-treffen-uns-beim-Gassigehen-Clique" eine angeregte Unterhaltung über das Thema "Hundephysiotherapie". Wir haben eine Hündin in unserer Nachbarschaft (Tierrettung aus Italien), die nur mit starkem Humpeln laufen konnte und bereits von TA zu TA geschickt worden war, jedesmal ohne Befund. Sogar in der "Röhre" war das arme Tierchen schon...aber - Fehlanzeige! Das Frauchen wollte nicht ständig grosse Mengen Schmerzmittel an die Kleine verfüttern und ist von ihrem Humanphysiotherapeuten, dem sie ihr Leid geklagt hatte, auf die Idee gebracht worden, es mit Krankengymnastik und Massage beim Hund zu versuchen. Nach jetzt zwei Wochen Wasser- und manueller Therapie (beim Hundephysiotherapeuten...) geht es der Kleinen zunehmend besser, was uns alle miteinander freut! Gestern haben noch zwei andere Hundebesitzer von positiven Erfahrungen mit Hundemasseuren erzählt. Jetzt würden mich Eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema interessieren. Ich freue mich auf Eure Berichte und Meinungen zum Thema! es grüßt Euch arg das Hojeweible |
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Hallo,
das freut mich zu hören, dass dem Hund ohne Chemie geholfen werden konnte. Es ist nunmal ein Lebewesen, bei dem mit einer vernünftigen Physiotherapie viel Gutes getan werden kann. Mich interessiert, wo in Italien der Hund gerettet wurde, bzw. welche italienische Organisation es war! Über eine Antwort würde ich mich freuen. Gruss charlycastello ![]() Das Leben kann so schön sein, wenn man es schafft, sich Leute vom Hals zu halten, die einen sowieso nicht verstehen möchten! |
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Hallo charlycastello,
von wo die Kleine gerettet worden ist, und wie genau das alles abgelaufen ist weiß ich leider nicht. Sie ist "Amalfi" getauft worden... Ich werde Amalfis Fraule fragen, wenn ich sie wieder beim Gassigehen treffe, wie die Umstände von Amalfis "Einwanderung" zu uns waren. Wenn ich's weiß erzähl' ich Dir's gleich. Gibt's einen bestimmten Grund für Dein Interesse? Gruß vom Hojeweible |
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Hojeweible
ich habe ausgesprochen gute Erfahrungen zu berichten. Durch die Retrievernothilfe werden wird gerade bei den älteren Hunden ständig mit Problemen in der Hüfte und des allgm. Bewegungungsapparates konfrontiert. Oft sind es aussichtlose Fälle, die vom Arzt schon als austherapiert gelten. Durch die Pysio wundert man sich wirklich, was man noch rausholen kann, um dem Hund ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Es ist keine Wunderwaffe, aber eine durchaus sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen Therapie bzw. auch als Alleintherapie durchaus sinnvoll. LG Buddysuperdog |
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@ hojeweible - ja, es gibt einen Grund! Engagierte Tierschützer im Land, in dem man lebt, sollte man kennen! Ich würde mich über neue Adressen freuen!
Gruss charlycastello ![]() Das Leben kann so schön sein, wenn man es schafft, sich Leute vom Hals zu halten, die einen sowieso nicht verstehen möchten! |
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Hallo Buddysuperdog,
vielen Dank für Deinen Beitrag, ich habe schon gehofft, dass Du Dich zu diesem Thema auch melden wirst, weil ich hier im Forum durchaus den Eindruck gewonnen habe, dass Du Dich mit Hunden recht gut auskennst. (Nehme mal an, Du bist beruflich mit den Fellnasen zugange?!) Besonders freut mich zu hören, dass man geade bei Retrievern viel Gutes mit Physiotherapie bewirken kann. Weil ich doch auch so einen Schnuffel habe (siehe Avatar...) ist mein erster und gerade erst aus dem Flegelalter raus, aber wer weiss schon, was die Zukunft bringt... Ich finde dieses Thema jedenfalls sehr spannend. Natürlich habe ich auch Leutchen gesprochen, die sich vor Lachen gar nicht mehr einkriegen wollten...naja, jeder wie er mag... Ich habe sogar von einem Therapeuten gehört, der Kurse anbietet, in denen man lernt den eigenen Wau zu massieren (nur Entspannung, nix medizinisches). Soll für die Bindung gut sein (und für den Schnuffel auch, denk' ich mal Das Fraule von Amalfi und ich überlegen schon, ob wir uns und unseren Hunden sowas nicht gönnen sollten. liebe Grüße von Deinem Hojeweible |
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@ charlycastello
verstehe! Sobald ich etwas nützliches für Dich erfahre schreibe ich es Dir, - ratzfatz! Versprochen! lieber Gruß von Deinem Hojeweible |
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Hojeweible@
ja da liegst Du richtig, ich bin ausgebildete Hundetrainerin+ Verhaltensberaterin für Hunde, gerade auf dem Weg in die Zertifizierung vor der Tierärztekammer, da ich unteranderem staadliche Gutachterin für Anlagehunde(im Volksmund Kampfhunde) werden möchte. Aber bei allem theoretischem Wissen kann ich auf fast 30 Jahre eigenem Wissen und Erfahrungen zurückgreifen, hab seit 1984 Labis...neben Hundesport sind Nothilfehunde und deren Verhaltensauffälligkeiten(Aggression, Beißen, Angstverhalten etc.) mein Thema. Schau mal unter den Begriff "Tellington TTouch" nach. Das ist eine annerkannte Massagemethode, eine tolle Sache für Hund und Halter. Ich arbeite gerne über Entspannung, gerade bei Hunden mit hohem Errregungslevel kann man viel Gutes bewirken. Man muß sich selber nur daran erinnern, wie gut einem eine Massage tut, wenn man schrecklich durch den Wind ist... dem Hund, als artverwandtes Säugetier, geht es genauso. Laß die Leute lachen, sie aben keine Ahnung. Ich arbeite schon seit Jahren mit Tierheilpraktikern und Tierpysiotherapeuten zusammen, die Hunde sprechen ihre eigen Sprache. Mein Hund genießt es sehr, wenn ich massiere, es ist eine tolle Zeit für Beide, fördert die Bindung und tut dem Hund unsagbar gut. Wenn darüber die Leute lachen, naja... dann laß sie lachen...ich weiß wozu ich das mache. LG Buddysuperdog |
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Hi Buddysuperdog,
ich habe eben ein bischen über die Tellington Methode gelesen. DAS klingt wirklich interessant. Unser Süßer (Max heißt er im übrigen...) würde sowas sicher obertoll finden, wie ich den alten Genießer kenne. Er zerfließt sowieso schon unter meinen Händen, wenn ich ihn abends ausgiebig kraule (und momentan ist das eher so aus dem Bauch raus, völlig ohne Basiswissen... Ich mag Deine Einstellung über Hunde (auch die über manche anderen Leute...). Ich kann vermutlich fachlich nicht wirklich mitreden, denn wie gesagt bin ich zwar mit Hunden aufgewachsen, aber Max ist der erste Hund, dessen Halterin ich bin - mit Verantwortung für Erziehung, Ernährung, und alles und alles. Seit zwei Jahren wachsen wir zusammen und, obwohl ich dachte, ich hätte mich echt gewissenhaft auf das Thema Hund vorbereitet, war die Umstellung des Lebens und das tatsächliche Zusammenleben mit unserem Mäxchen etwas komplett Neues, Verwirrendes und eine echte Herausforderung. Wie Du sagst, sie sprechen ihre eigene Sprache. Was wir also seit etwas über zwei Jahren machen ist demnach auch Vokabeln auszutauschen und einander verstehen lernen. (kann man das so sagen? So ist es für mich...) Das Schönste ist, dass man spüren kann, wie irgendwann eine Vertrautheit entsteht und zwar durchaus eine gegenseitige. Hach, jetzt gerate ich gleich ins Schwärmen... Jedenfalls werde ich mich wohl zum Massagekurs anmelden. Ich wünsch' Dir einen schönen Abend das Hojeweible (...ist beim Waldgassi heute ganz nass geworden und geht jetzt baden!) |
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Hallo!
Ich bin mit meinem Labradormischling über ein Jahr jede Woche zur Physiotherapie gegangen. Er hatte degenerative Myelopathie, sprich seine Nerven und Muskeln haben sich im Hinterbau beginnend immer mehr zersetzt. Um dagegen zu wirken, dass also die Zersetzung nicht so schnell geht, hat er jede Woche zum einen Reizstromtheraphie bekommen, dann eine Schulung seines Gangbildes mit Krankengymnastik und Bewegungstherapie, Massage der durch das schlechte Laufen überbeanspruchten Muskulatur und dann immer noch gute 10 Minuten Unterwasserlaufband. Dass seine Krankheit nicht heilbar ist war von anfang an klar, aber er konnte so noch ein gutes Jahr leben und nicht wie sonst bei der Krankheit ohne Behandlung um die 4-6 Wochen.... Natürlich war das finanziell nicht ganz billig, aber ich würde es jederzeit wieder tun, weil es dem Hund einfach merklich gut tat und das Leben erleichterte. Liebe Grüße Michaela Nr. 25 der SHGdBS |
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Hier mal noch ein Bild von meinem Süßen beim Unterwasserlaufband....
Liebe Grüße Michaela Nr. 25 der SHGdBS |
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hier noch eins von seiner Unterwassertherapie
![]() Liebe Grüße Michaela Nr. 25 der SHGdBS |
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Hallo,
Erst heute war ich wieder mit unserem bei der Physio... Anschließend geht's dann immer noch eine Runde aufs Unterwasserlaufband, da ist er dann vollends in seinem Element! Die ganze Behandlung tut ihm einfach nur gut und ich kann sie Sache nur empfehlen! Natürlich ist es wichtig, auch einen wirklich guten Therapeuten/Therapeutin zu finden, da gibt es sicher auch Unterschiede. Gruß renimo
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unserer tier-physiotherapeutin erzählte mir, dass die hunde nach dem ersten mal freudig wiederkommen, weil sie spürten, dass es ihnen hilft. braucht es da noch mehr worte?
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Unserer schält auch in den 4. Gang, wenn wir bei der Therapeutin um die Ecke biegen.
Gruß renimo
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Hallo, ich schliesse mich den positiven Äußerungen uneingeschränkt an! Ich war ebenfalls mit Vicky bei einer Hundephysiotherapeutin, die auch "Dorn-Therapie für Hunde" anbietet, eine Methode, die auch bei Menschen wahre Wunder bewirken kann. Ich war sehr begeistert und Vicky genießt diese Behandlung sichtlich und sie tut ihr ausgesprochen gut!
LG Yanik Das große Glück ist die Summe kleiner Freuden |
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Hi , da muß ich mich auch nochmal einklinken - nachdem unser tapsiger Bubi beim Spielen von seinen 2 Labradorfreundinnen umgerannt wurde und er wimmernd auf dem Feld lag und kaum noch laufen konnte , sind wir natürlich sofort zum Doc - Röntgen , Spritzen usw. das ganze Programm.
Nach einem viertel Jahr verzweifelter Suche nach der Ursache und vielen Docbesuchen - kein Ergebnis . Der Arzt kam dann auf die Idee einer beginnenden Athrose, nachdem er die Röntgenbilder unendlich vergrößert hatte . Also bitte für sein weiteres Hundeleben nur noch Schmerzmittel und kein Toben mehr - ich fragte vorsichtig nach eventuellen physiotherapeutischen Maßnahmen - Doc hat nur gelacht und gesagt , das hilft auch nix. Über eine Freundin bin ich dann zu einer Physiotherapeutin gekommen , die erste Sitzung dauerte 3 Stunden , kennenlernen , schmusen und Stück für Stück suchen . Nach diesen 3 Stunden ist mein Bubi schwanzwedelnd und ohne Schmerzen aus der Praxis getapst und ich hab geheult wie ein Schlosshund vor Freude und Dankbarkeit . Es waren nur die Bandscheiben und mit der schon erwähnten Dorn-Therapie und Akkupunktur ist nach 6 Sitzungen alles wieder im Lot ohne irgendwelche Einschränkungen . Bin froh , dass ich so eine tolle Therapeutin gefunden habe und mittlerweile sind wir auch ab und zu nur mal zur "Wellnessmassage" mit unseren Getupften da - Hund gönnt sich ja sonst nix LG Dalmichefkoch und seine Bande |
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