Straßenkatze aufnehmen ?
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![]() Mitglied seit 07.03.2008 |
Im Moment fühle ich mich etwas hilflos, weil ich nicht weiß was ich machen soll bzw.was die richtige Entscheidung wäre. Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt ... und versuche jetzt mal mein Dilemma zu erklären. Seit einigen Monaten füttere ich regelmäßig Straßenkatzen in einem Industriegebiet. Normalerweise sind es zwischen 3 und 6 Katzen, wobei ich mir über eine dieser Katzen besondere Gedanken mache. Sie ist sehr klein, dünn und hat in der ganzen Zeit nicht zugenommen. Außerdem vermute ich, dass sie mal einen Unfall o.ä.hatte, denn sie läuft irgendwie komisch und ihre Beckenknochen stehen ab. Schmerzen scheint sie aber zum Glück nicht zu haben. Nun zu meinem eigentlichen Problem. Was soll ich machen, sie dort lassen, sie bei mir aufnehmen? Tue ich ihr damit einen gefallen? Wie verläuft die Eingewöhnungszeit, denn die ersten Wochen müßte sie ja im Haus bleiben. Fragen über Fragen, ich hoffe auf eure Hilfe und vielleicht stand der eine oder andere schon mal vor einem ähnlichen Problem. Freue ich auf viele Antworten und schon mal Danke im voraus. LG Salinette |
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![]() Mitglied seit 30.09.2006 |
Hallo,
als erstes wäre für die Katze mal ein Besuch beim Tierarzt angezeigt um abzuklären was ihr genau fehlt. Falls Du Sie dann bei Dir aufnehmen willst (sei es auch nur zum aufpäppeln...) natürlich noch div. Impfungen, Entwurmung etc..... damit Du Dir nicht irgendwelche Krankheiten ins Haus holst. Wenn Du bereit bist, diese Kosten und die Verantwortung zu übernenhmen, ist es für die Katze sicher gut ein liebevolles Zuhause zu bekommen. PS. Ich finde es gut, daß Du Dich so um die herrenlosen Tiere kümmerst und sie fütterst, aber immer nur füttern und füttern, daß es ihnen gut geht und sie sich weiter vermehen können ist auf Dauer sicher auch keine Lösung...... LG Simone |
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![]() Mitglied seit 26.06.2008 |
Hallo,
bei uns steht der Katzenschutzbund unterstützend zur Seite. Wir haben auch mal eine herrenlose Katze aufgenommen. Da wurden wr bei den Kosten (Sterilisieren / Grundimmunisierung) unterstützt. Kann mich nur Simone anschließen: Kastrieren steht mit an erster Stelle. Ansonsten haben wir auch die damals aufgenommene Katze zuerst mal 3 Wochen in der Wohnung gelassen und danach wieder nach draußen. Das Einsperren funktioniert aber nicht mit jedem Kater, die können dir auch mal die Eohnung auseinander nehmen. Modido |
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![]() Mitglied seit 31.12.2009 |
Hallo,
bitte informiere Euren Tierschutz. Diese kümmern sich im Allgemeinen darum, dass Katzen, die offensichtlich niemandem gehören, eingefangen werden. Sie werden medizinisch versorgt und kastriert. Das Kätzchen, das Dir ans Herz gewachsen ist, kannst Du dann ja evtl. aufnehmen - besser wären aber 2 Katzen. Viele Grüße, Ro-Gi |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Ja, das Kastrieren ist bei Streunerkatzen das A und O! Ist die einzige Möglichkeit, nachhaltig etwas gegen dieses Elend zu tun. Tierschutzvereine vor Ort können dir dabei sowohl mit den Kosten, als auch mit der Organisation helfen. Denn meist braucht man Lebendfallen, damit man diese Miezen überhaupt eingefangen bekommt. Wenn sie bereits eine feste Futterstelle haben, erleichtert das diese Organisation erheblich. Ansonsten halte ich es ehrlich gesagt nicht für ratsam, solche Streuner auf Biegen und Brechen aufzunehmen. Insbesondere dann nicht, wenn sie wirklich komplett scheu und absolut nicht handzahm sind. Solche Miezen müssen regelrecht gezähmt werden, was teilweise gar nicht und teilweise nur mit viel Sachverstand und noch mehr Zeit und Geduld funktioniert. Einen Streuner zur kompletten Wohnungskatze machen zu wollen halte ich dann zusätzlich für ein Projekt, was quasi im Vorfeld schon zum Scheitern verurteilt ist. Freigang (wenn sie dann zahm und eingewöhnt ist) muss dann sehr wahrscheinlich auf jeden Fall möglich sein, damit die Miez dauerhaft glücklich bleibt. Verwilderte Streunerkatzen sind einfach keine schmusenden Stubentiger! Deshalb ist es für sie meist auch die bessere Lösung, wenn sie kastriert werden und dann dort bleiben, wo sie waren und wo dann am besten die Futterstelle weiterhin bestehen bleibt. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 08.01.2005 |
Hallo,
natürlich kannst Du die Katze aufnehmen - wir habe auch einen Straßenkater - der WILL gar nie mehr raus. Der ist so froh, dass er eine Heimat und Wärme hat, und ich glaube er erinnert sich mit Schrecken an seine Obdachlosenzeit. Natürlich kommen Kosten auf einen zu, aber für uns war es jeden Cent wert. Gerade jetzt bei der Kälte, wenn sie so dünn ist.... viele Grüße Birgit |
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![]() Mitglied seit 07.03.2008 |
Hallo,
erstmal vielen Dank für Eure Antworten. Ganz klar als erstes würde die med.Versorgung und Kastration stattfinden. Nachdem sie etwas aufgepäppelt und sich eingewöhnt hat (falls möglich) bekäme sie auch wieder Freigang. Wir wohnen sehr ruhig, auch Garten und große Garage sind vorhanden. Ein wenig Erfahrung mit Straßenkatzen habe ich schon, denn eine lebt schon bei mir nur die Voraussetzung waren andere. Sie war plötzlich da und hat sich entschieden zu bleiben. Mittlerweile ist sie sehr verschmust und am liebsten im Haus auf der Couch was aber lange gedauert hat. Die Hinweise bezüglich Tierschutz oder Tierheim sind gut, aber hier schwer umzusetzen, da ich nicht in Deutschland lebe. Im Moment kann ich den Katzen nur mit füttern u.ä.helfen, bin aber weiter bemüht eine Möglichkeit bezüglich Kastration und ggf.Unterbringung zu finden. LG Salinette |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Wo lebst du denn? In vielen Ländern, gerade im süd- und osteuropäischen Raum, haben sich ja einige von Deutschen geführte Tierschutzvereine etabliert. Gerade diese Vereine sind groß dabei, was Einfang- und Kastrationsaktionen betrifft, eben weil das der einzige Weg ist, mit dem man eine kleine Chance hat, irgendwann das große Elend der Straßenkatzen in den Griff zu bekommen. Vielleicht schaust du mal, ob es da bei euch irgendwo in der Nähe so einen Verein gibt? GLG, Elphi |
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