Barfen und Diabetes
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![]() Mitglied seit 14.07.2006 |
Eine Freundin von mir hat einen kleinen Malteser, welcher unter Diabetes leidet. Die Blutzuckerwerte sind stark schwankend. Er bekommt 2 mal täglich Blutzucker gemessen und dann individuell Caninsulin gespritzt. Der Kleine wird seit ca. 5 Monaten gebarft. Und nun zu dem eigentlichen Problem. Er magert immer mehr ab, wiegt jetzt aktuell gerade mal noch 1,5 kg. Meine Freundin macht sich natürlich sehr große Sorgen. Und bitte .....natürlich ist sie in tierärztlicher Behandlung. Mir geht es hier darum hier vielleicht ein paar wertvolle Tipps zu erhalten LG manisa |
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![]() Mitglied seit 16.10.2010 |
Hallo manisa,
toll, dass deine Freundin den BZ misst, das machen nicht viele. Wenn der Hund weiterhin abnimmt, ist der BZ vermutlich noch zu hoch, bzw. die Insulindosis zu gering. Wenn dem Körper Insulin fehlt, kann er die Nährstoffe des Futters nicht richtig verwerten, es bleibt als Glukose im Blut und wird über den Urin ausgeschieden, ohne in die Körperzellen zu gelangen. Als Folge davon nimmt der Hund immer weiter ab. Könnte Deine Freundin auch 4-5 Stunden nach der Insulingabe einen Wert messen? Dann ist i.d.R. unter Caninsulin der tiefste Punkt der Blutzuckerkurve (Nadir) erreicht. Der Wert sollte unter Can dabei nicht unter 100 mg/dl liegen. Ist der Nadir deutlich höher als 100 sollte die Insulindosis erhöht werden. Die Höhe der Dosis richtet sich immer nach dem Nadir. Falls mit Can dauerhaft keine guten BZ-Werte erreicht werden können, weil es z.B. nicht zum Fressverhalten des Hundes passt, kann deine Freundin mit ihrem Tierarzt über einen Insulinwechsel sprechen. Manchmal kann es auch bei Hunden sinnvoll sein, auf ein Langzeitinsulin zu wechseln. LG Sumara |
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![]() Mitglied seit 14.07.2006 |
Hallo Sumara,
vielen Dank für diese Info, werde ich so mal weitergeben. Mittlerweile habe ich herausgefunden, das sie die Kohlenhydrate im Futter meidet, weil dann die Zuckerwerte extrem hoch sind. Da ist es natürlich auch kein Wunder, das der Kleine immer mehr abnimmt. Das er zuwenig Insulin bekommt, glaube ich jetzt nicht gerade. Beim letzten Tierarztbesuch sprach dieser vom Somogyi-Effekt (Rebound-Hyperglykämie). Danke nochmals für den Tipp. LG manisa |
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![]() Mitglied seit 20.12.1999 |
HalliHallo,
ich habe ja einen Kater mit Diabetes (glücklicherweise seit 10 Monaten in der Remission = Insulinfrei) und habe mir sehr viel Wissen aus einem Katzen-Diabetes-Forum geholt. Dort gibt es auch Tipps zum Barfen - z.B.: Muss ich Fett dazu geben? Ganz oft ist das Fleisch, das wir kaufen können, zu mager und es muss Fett zugegeben werden. Tierische Fette eignen sich dafür am besten, denn wenn wir wieder das Beutetier „Maus“ zu Rate ziehen, werden wir keine nennenswerten pflanzlichen Fette finden. Mit Schweine- oder Gänseschmalz –ohne Gewürze und Zwiebeln o.ä. natürlich - haben wir gute Erfahrungen gemacht und manchmal, wenn der Fleischkauf für uns Menschen etwas zu fettig ausfällt, schneide ich das überschüssige Fett weg und hebe es gefrostet auf, um ggf. auch sortenrein supplementieren zu können. Also - vielleicht könnten man den Kleinen mit etwas zusätzlichem Fett aufpäppeln? Wenn er ausreichend frisst und trotzdem abnimmt stimmt die Einstellung nicht. Aber der Tierarzt scheint ja wenigstens schon mal nicht ganz so ahnungslos zu sein (wie leider viele andere). Kohlenhydrate zu meiden ist absolut richtig! Die treiben den Zuckerwert extrem nach oben! Bei vielen Katzen hilft es schon, von Trockenfutter auf kohlenhydratarmes Nassfutter umzustellen. Ich drück die Daumen, daß der Kleine nicht noch mehr abnimmt - 1,5 kg ist ja wirklich nichts (mein Kater wiegt das 3-fache! Bei dem Gewicht ist es sicher gar nicht so einfach, das Caninsulin zu dosieren.... Daumendrück-Grüße Lexi no comment
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