Hundebesuch im eigenen Revier?
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![]() Mitglied seit 10.09.2007 |
Mal eine Frage an die Hundeprofis: Wir erwarten demnächst Hundebesuch in unserer Wohnung (2-jähriger kastrierter Rüde trifft auf unseren 6-jährigen kastrierten Rüden). Wir haben bisher solche und solche Erfahrungen gemacht. Seine Pudelfreundin darf sich zu ihm kuscheln und sogar zu mir auf die Couch (obwohl das für ihn verboten ist!), die Labradorhündin meines Bruders darf aber noch nicht mal in meine Nähe, ohne dass er die Zähne fletscht. Ich bin auch erst mit meinem Bruder spazieren gegangen (war kein Problem) und wir sind dann zu uns nach Hause. Solange sie ihm oder mir nicht zu nahe kam, war es in Ordnung, aber wehe dem sie wollte mit mir spielen oder mich begrüßen. In der Hundepension habe ich dann erlebt, wie die Hunde der Eigentümerin völlig gelassen auf die fremden Hunde reagiert haben. Wie kriegt man das hin? Wie bzw. kann man dem Hund überhaupt ein solch eifersüchtiges Verhalten untersagen? Ich hätte so gerne, dass es klappt!!! Gruß Petra |
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![]() Mitglied seit 19.01.2002 |
Hallo,
vorweg,ich bin kein Hundeprofi. Warum darfst du nicht in die Nähe des Labbis?Das entscheidest doch du und nicht dein Hund,oder?ich denke so wird es zumindest bei der Eigentümerin der Hundepension sein. lg Mane |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin!
Hundeprofi ... na ja Wichtig wäre, dass sich die Hunde an einem ganz neutralen Ort kennenlernen, danach könnte es entspannt zu euch nach Hause gehen. Hunde die sich nicht kennen bitte nie direkt mit reinbringen und abwarten was passiert...das könnte ins Auge gehen. Dass jeder Hund seine Individualdistanz (ich sag immer: Tanzbereich Allerdings habe ich den Rest, den du geschrieben hast, auch nicht so ganz verstanden....sorry LG vom wiesel und seinem Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hi,
ich würde auch sagen: einen gemeinsamen Spaziergang auf neutralenm Terrain und dann gemeinsam in die Wohnung. Liebe Grüße Yujinko |
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![]() Mitglied seit 10.09.2007 |
OK! Müssen keine Hundeprofis sein, die antworten!!!
So haben wir es ja gemacht - erst Spaziergang im Feld, auch mit Ball oder Stöckchen (da gab es keine Streitigkeiten), auch beim Betreten der Wohnung nicht. Aber wenn ich mich auf den Boden setzte, um mit Hund bzw. Hunden zu knuddeln, dann gab's Zoff. Die Hündin durfte keine Aufmerksamkeit von mir bekommen - da fing er an zu knurren und zu fletschen. Wie hätte ich mich dann verhalten sollen? Hund auf den Platz schicken? Einfach nur SCHLUSS (im Sinne von AUS) zu sagen nutzte nur für den Moment was. Es ist vergleichbar mit Hunden an der Leine, die wie wild herum bellen, Purzelbäume schlagen und das ganze Programm. Ich habe noch nie beobachtet, dass das "Bello NEIN!" irgendwas genutzt hätte. So ist unser Hund im Übrigen gar nicht. Er ist super friedlich und geht Konflikten eher aus dem Weg - da kann ich auch Hunde streicheln so viel ich will. Darum habe ich auch gar keine Erfahrung damit und weiß nicht, wie ich mich da durchsetzen soll. Klar will ich bestimmen, wen ich streichele und wen nicht, aber Hackfleisch-Hund will ich auch nicht! Für Tipps wäre ich dankbar Gruß Petra |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
Dir ist ja bewußt, dass es ein Unterschied ist, ob Ihr auf neutralem Boden miteinander spielt oder lauft oder ob das im Revier des Hundes passiert. Ich hätte mich garantiert nicht hingesetzt auf den Boden gesetzt und Öl ins Feuer gegossen sondern hätte beide in Ruhe gelassen wenn sie friedlich sind oder aber auch eine kleine Platz-Übung mit anschließendem kurzen loben gemacht um nochmal klarzumachen, wer hier das sagen hat. Alles ruhig, freundlich und bestimmt. Du willst viel zu viel auf einmal, vergiß den Spruch, dass Du bestimmst "wen Du streichelst", solange Du das den Hunden noch nicht klar gemacht hast. Die Übungen müssen aufeinander aufbauen, man kann nicht 5 Schritte die geübt werden wollen vorweg nehmen und hoffen, dass das einfach klappt. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 10.09.2007 |
Hallo Blue!
Ja, auf den Boden gehen war vielleicht nicht so schlau!!! War aber auch ne blöde Situation. Ich hatte da auch nicht wirklich die Ruhe und war eher im Stress, da in Geburtstagsvorbereitung, Labbi des Bruders (seine Prinzessin) musste gewürdigt werden und er wollte hier übernachten, usw. Mir ist aber heute aufgefallen dass es noch andere Macken gibt, die mich nerven, ich aber nicht abgestellt habe und auch nicht so sicher bin, wie ich das angehe (vllt. doch mal ne Trainerstunde nehmen?): z.B. fordert er permanent Aufmerksamkeit, wenn ich telefoniere (und ich dabei herum laufe), oder wenn Gäste in der Wohnung stehen, sei es dass man ein Gläschen Sekt trinkt oder Eltern ihre Sprösslinge abholen wollen... da stupst er mich ständig an und hechelt und wenn ich ihn nicht beachte, springt er sogar an mir hoch - da schicke ich ihn dann auf seinen Platz, denn das geht gar nicht! und dann ist auch erst mal Ruhe. Darin, gewünschtes Verhalten zu bestärken, bin ich ganz gut, aber unerwünschtes zu unterbinden klappt nicht, wenn es um Aufmerksamkeit geht. Soll er irgendetwas nicht auf dem Spaziergang, dann ist das kein Thema. Hmmm? Gruß Petra |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo Petra,
klingt so, als sei er nicht ganz ausgelastet und als ob er nur drauf wartet, dass es endlich raus geht. Vielleicht braucht er doppelte Trainings- bzw Laufzeiten draußen? LG Blue |
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![]() Mitglied seit 10.09.2007 |
Guten Morgen!
Klar, mehr geht immer! Wir sind täglich zwischen 2 und 2,5 Std. unterwegs, wobei ich immer wieder Übungen einbaue. Zu Hause spielen wir dann öfter am Tag im Garten Ball. Übungen oder andere Spiele finden dann aber seltener statt. Da ist dann eher Schmusen angesagt. Allerdings fände ich es schon komisch, dass er immer dann nicht ausgelastet sein sollte, wenn ich Besuch bekomme oder telefoniere und er dann um Aufmerksamkeit buhlen muss. Sonst ist er ja ganz ausgeglichen. Klar stupst er meinen Arm mal an, wenn ich am Schreibtisch sitze. Dann lasse ich mich entweder erweichen und spiele mit ihm, oder schicke ihn weg, was auch akzeptiert wird. Je nachdem, wie's grad passt. Gestern habe ich im Netz noch eine Seite entdeckt, auf der manche dieser Verhaltensweisen als "Chef-Gehabe" dargestellt werden. Kann das sein? Bin ich doch nicht der Boss, obwohl er an mir hängt wie eine Klette? Gruß Petra |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
MoiN!
Mal so ins blaue hinein...wenn man den Hund nicht gesehen hat wird´s immer schwierig ob nun ausreichend ausgelastet oder nicht (hier ist Kopf- und Nasearbeit gefragt!) lassen wir mal aussen vor. Der Hund geht davon aus, dass von dir immer eine Aktion ausgeht, er muss halt nur lange genug um "deine Gunst buhlen" dann klappt es schon Und, bei 2 Hunden gilt dann auch gleiches Recht für beide. Den einen kraulen (gerade wenn es der fremde Hund ist) und den anderen nicht, geht nicht. Muckt einer der beiden auf, dann ist generell Schluss für beide und nicht, einer wird auf seinen Platz geschickt und der andere bekommt Zuwendung, Spiel etc. Soetwas funktioniert i.d.R. nur in einem sehr guten Rudelverband. Das Thema "Chef" würde ich mal nicht so hoch aufhängen...soetwas sollte jemand Aussenstehender wie z.B. ein Trainer entscheiden, der euch sowohl in der Freizeit als auch beim Training beobachtet hat. LG vom wiesel und seinem Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
durchaus denkbar, dass er Deine kleinen Inkonsequenzen richtig deutet und gelernt hat, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt Warst Du schon mal in einer guten Hundeschule und hast dort mit ihm zusammen gelernt? Ich bin ziemlich sicher, dass Dein Hund ein überdurchschnittliches Lauf- oder Arbeitsbedürfnis hat und dass ihm evtl auch Agility sehr gut tun und gefallen würde. Beim Telefonieren wird er vermutlich unruhig weil Du in Bewegung kommst und er da seine Chance wittert, Dich zum spielen oder laufen zu animieren. Besucher sind eh aufregend weil sie neue Gerüche mitbringen und natürlich auch, weil sie Hundi Interesse entgegenbringen. Da will er mitmischen und nicht stumpf in der Ecke liegen. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 10.09.2007 |
Hallo Wiesel und Blue!
Danke für eure Antworten! Ich werde mal ein wenig probieren: Mehr geistige Forderung, konsequentes Nichtbeachten unerwünschten Verhaltens. Ich denke, Agility wäre nicht so passend für meinen Hund, denn er reagiert extrem gestresst, wenn er mit mir irgendwelche körperlichen Übungen machen muss wie z.B. Hindernisse überwinden, balancieren, durch etwas kriechen usw. Ich übe es trotzdem in ganz kurzen Sequenzen mit ihm, da ich hoffe, dass er sich daran gewöhnt. Nasenarbeit wäre wohl eher was, da habe ich aber noch keine Ahnung. Grüße Petra |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin!
Clickertraining wäre sicherlich doch auch etwas, oder? Egal ob es nun um "sportliche" Übungen geht oder um Tricks, clickern lastet den Kopf ungemein aus. LG und ein sonniges, langes Wochenende wünschen wiesel und sein Hunderudel |
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