Gesellschaft für meine Katze
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![]() Mitglied seit 04.06.2009 |
Ich habe im Juli eine Katze aus dem Tierheim geholt, sie war eine Fundkatze, die TH-Leute wussten nichts weiter über sie, nur: sie ist ca 4 Jahre alt und kastriert. Tami ist sehr lebendig und verspielt, und ich denke ein Gefährte wäre gut für sie. Will mir nun eine Zweitkatze zulegen. Was meint ihr, wie lange dauert es, bis die Katzen miteinander klarkommen? Kann es sein, dass sich zwei Katzen niemals aneinander gewöhnen? Ich habe Angst, dass ich mir eine Zweitkatze anschaffe und dann akzeptieren sie sich nicht und fauchen sich nur an, kratzen und so. Welche Erfahrungen habt ihr? Vielen Dank schon mal und viele Grüße |
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![]() Mitglied seit 02.08.2006 |
Hallo!
Da deine Katze aus dem TH war, frag' doch dort bei den Leuten nach. Sie können dir sagen, ob deine Tami mit anderen Katzen harmoniert, ober doch lieber eine Einzelkatze sein will. Dann kannst du immer noch entscheiden. LG-monalisa |
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![]() Mitglied seit 04.06.2009 |
Wie gesagt, die Leute dort wussten nichts, Tami war lange in Quarantäne wegen Krankheit- alleine- und am ersten Tag, als sie mit einer anderen Katze im Zwinger war, hab ich sie schon ausgesucht und geholt. Sie war nur ca 2 Stunden im Zwinger, und da hat sie nur geschlafen. Viele Grüße
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![]() Mitglied seit 02.08.2006 |
Oh, dann hab ich das "wussten nichts weiter über sie.." wohl falsch interpretiert.
Von wegen Vorleben oder so. Hmm, dann wirst du es wohl auf einen Versuch ankommen lassen müssen. Viel Glück! |
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![]() Mitglied seit 31.03.2008 |
Viel mehr als probieren bleibt dir nicht übrig. Von Liebe auf den ersten Blick bis Feinde auf Lebenszeit ist bei Katzen alles drin. Besprich mit den Leuten aus dem TH dein Problem. Normalerweise nehmen sie den Neuling ohne Probleme wieder zurück, sollte er nicht zurecht kommen...
Ob m/w oder w/w besser passt, kann man dir im TH auch sagen... |
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
Hallo alycat ,
das ist ein zweischneidiges Schwert- das kann gutgehen , aber auch schief , das weißt Du aber erst nach 2 Wochen . Momentan hab ich zwei Katzen die sich lieben , gegenseitig putzen - ich hatte aber auch schon das Gegenteil , Dauerzoff , mußte die neue Katze blutenden Herzens wieder zurückgeben , weil sie den sehbehinderten Erstkater permanent durch die Wohnung gejagt hat . Am sichersten bist Du , wenn Du eine junge Katze als Zweitkatze nimmst , die wird am Anfang "nicht für voll genommen" , wenn sie in die Geschlechtsreife kommt , gibts den Rangordnungzoff , und wenn die mal ausgekämpft ist , funktionierts. Bedenke aber , Katzen sind ursprünglich Einzelgänger . Forschungen von Prof. Leyhausen aus den 80ern haben ergeben , dass , wenn zwei Katzenreviere aneinender grenzen , Katze 1 den gemeinsamen Grenzweg erst betritt , wenn Katze 2 den verlassen hat . Ist bei den heutigen domestizierten Katzen sicher nicht mehr so ausgeprägt , aber man sollte das bedenken... Grüßle viechdoc |
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![]() Mitglied seit 26.07.2007 |
Hallo!
Was der Viechdoc schreibt, kann ich auch bestätigen. Meine beiden Grazien, die sich über alles lieben, haben im letzten Jahr eine kleine Nervensäge dazugesetzt bekommen. Sie wollte immer nur spielen und die beiden "Alten" haben weise gelächelt und gegähnt. Eigentlich wurde sie ignoriert, außer es wurde allzu bunt. Nun ist sie ein gutes Jahr alt und wurde auch schon mal verkloppt, wenn sie wieder über die Stränge geschlagen hatte. Sie ist nicht so geliebt wie die beiden anderen sich mögen, aber von den anderen beiden trotz "Nervensägenmomenten" geduldet. Viel Glück beim Aussuchen! Silvia |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Hallo,
ich kann auch nur sagen dass es auf einen Versuch ankommt und man sich dessen bewußt sein muss, dass es auch schief gehen kann. Bei meinen beiden hat es ein knappe Woche gedauert, dann tolerierten sie sich, noch mal 2 Wochen und sie mochten sich, heute, nach fast 3 Jahren, lieben sie sich und ich habe es nicht bereut. Stressig wars aber anfangs schon .... Viel Glück .... Liebe Grüße von Katja mit Mucki & Monti ![]() |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hi,
ich hab beides zuhause! Kater Garfield kam mit seiner Freundin Birdie zusammen aus dem TH zu mir. Eine richtige Tierheimliebe, die Zwei haben sich blind verstanden. Birdie verstarb leider nach 3 1/2 Jahren und Katze Glasha zog ein. Glasha ist eine echte Nervensäge! Immer noch. Aber Garfield hat sie akzeptiert und ab und an wird sogar gekuschelt. Ein Jahr später zog Katze Gwennie bei mir ein. Garfield mochte sie nicht, mag sie nicht, und wird sie auch nie mögen. Ok, sie kriegt nicht mehr so oft Haue, aber sie muss schon öfter dran glauben! Es kann gut gehen (Garfield/Birdie/Glasha) und auch nicht (Garfield/Gwennie). Nur Versuch macht klug! Wie Katja schon schrieb: stressig wird es auf alle Fälle! Und: sollte es partout nicht klappen, nehmen die Tierheime die Tiere wieder zurück. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 27.12.2005 |
Hallo,
ich hatte einmal in meinem Leben eine Katze die ein andere mochte, nur leider war das der Nachbarskater, meine andere Katze und sie gingen sich dafür aus dem Weg. Meine jetzigen beiden gehen sich auch aus dem Weg, da sie Freigänger sind geht das, zusammen im Hause wäre nicht möglich. Als der Kater ca. 1 Jahr alt war kam ein Kitten dazu. Es war nicht der Kater, er hätte sie gemocht, dieses kleine Winzkatze war es, die von Anfang an auf ihn losging. Ich musste den Großen schützen, nicht die Kleine. Es hat nur gedauert, bis ich kapiert hatte, wie der Hase bei denen lief. Er hat nie angegriffen, er hat sich gewehrt. Gekloppt wird sich auch heute noch öfter, da fliegen die Fellbüschel, wirklich verletzt haben sie sich noch nie. Obwohl der Kater ihr definitiv körperlich überlegen ist (größer, kräftiger, kann besser springen und klettern als sie, deutlich schneller laufen, ist der deutlich bessere Jäger) kommt er einfach nicht gegen ihre Art an. Das Revier ist klar verteilt, das Haus gehört ihr, alles draußen gehört dem Kater. Die beiden sind jetzt 6 + 7 Jahre alt, da wird sich auch nichts mehr ändern, Liebe wird das nie. LG Piri |
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![]() Mitglied seit 04.06.2009 |
Danke für Eure Antworten
OjeOjeOje, das kann was werden. Aber ich werde es wohl so halten: Die neue Katze kommt nicht aus dem TH, sondern von einer private Auffangstation, und ich werde die Option offenhalten, sie eventuell wieder zurückzugeben. Aber ich werde abwarten und geduldig sein. Noch eine Frage: Wie sollte die erste Begegnung zwischen den beiden ablaufen: Also, ist es besser die Katzen gleich miteinander bekannzumachen oder die "alte" Katze erstmal in einem Zimmer lassen, damit die neue Katze erstmal in Ruhe sich die Wohnung ansehen kann? Viele Grüße! |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Gleich zusammen lassen würde ich sagen und nicht einmischen. Behandel beide gleich und lass sie machen. Katzen machen das unter sich aus, da stören wir nur. Die Rangfolge muss geklärt werden.
Liebe Grüße von Katja mit Mucki & Monti ![]() |
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![]() Mitglied seit 20.09.2007 |
Wenn du die Möglichkeit hast, dann eher erstmal getrennte Zimmer "allerdings Tür auf" so können sich beide wenn sie Lust und Laune haben, sich beschnuppern oder sich für ne Zeit von weitem beobachten!
Auf keinem Fall beide Katzen in einem Raum und schon garnicht Tür zu oder sowas...es kann gut gehen aber es kann auch tierisch nach hinten losgehen, das heißt die zerfetzen sich ! |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Nein das meinte ich auch so nicht. Nicht in einen Raum sperren .... einfach alle Türen offen lassen. Dann können sie sich im Zweifel auch aus dem Weg gehen. Zerfetzen werden sie sich aber sicher nicht.
Liebe Grüße von Katja mit Mucki & Monti ![]() |
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![]() Mitglied seit 20.09.2007 |
Och ....sach niemals nie Ich hab das hier schon live erlebt |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Fetzen hab ich schon erlebt .... aber das Ganze ging ohne größere Verletzungen aus, also ohne zer .....
Liebe Grüße von Katja mit Mucki & Monti ![]() |
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![]() Mitglied seit 20.09.2007 |
Dann hattest du Glück , bei uns war es häftiger, mussten den einen dann wieder abgeben weil es überhaupt nicht funktioniert hat und er ständig neue Wunden hatte.
Muss dazu sagen meine ""Katze"" hat nen Kerl verbrügelt...also kommt das dem Spruch schon nahe.... Weiber können zicken sein und manchmal auch zur Furie werden |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Na sowas ist mir bisher GsD erspart geblieben .....
Liebe Grüße von Katja mit Mucki & Monti ![]() |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hi,
die weiblichen Katzen sind meist aggressiver und kampfbereiter als die Kater. Aber meist wird es nicht so schlimm. Deine Katze wird fauchen und knurren, manchmal hagelt es auch Ohrfeigen. Die Katzen machen immer Riesentheater und kreischen, was das Zeug hält. Da muss man die Nerven behalten, weil das meist tatsäch mehr Vielleicht bleibt Deine auch ganz ruhig. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Ja, so kenne ich das auch ... viel Lärm um nichts .....
Allerdings muss ich zugeben, dass es mir in dieser Phase richtig schlecht ging. Ich wollte ja den kleinen Kater nicht wieder hergeben, aber alles ging gut und heute weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Das klappt bei Dir auch alycat. Liebe Grüße von Katja mit Mucki & Monti ![]() |
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![]() Mitglied seit 04.06.2009 |
Oh, das hoffe ich auch.
Auf jeden Fall werden es 2 Katzen sein, da ist Zickenalarm wohl vorprogrammiert. Meine jetzige Tami ist nämlich eine kleine Diva. Aber von allen Leuten höre ich immer, es sei nicht gut und grenze an Tierquälerei, sich eine Katze allein zu halten und auch im TH oder privat werden meist Tiere nur zu zweit vermittelt- oder eben als Zweitkatze. Drückt mir die Daumen- morgen ist es soweit! Liebe Grüße und vielen Dank. |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Das ist so relativ und wird meist völlig überdramatisiert, meiner Ansicht nach! Bei Jungtieren sind zwei auf jeden Fall die beste Variante. Sie können miteinander spielen und toben, wodurch Mensch und Wohnungsinventar weniger leiden müssen ;). Außerdem wird ihnen nicht so schnell langweilig, wenn der Mensch täglich mehrere Stunden wegen Berufstätigkeit nicht zu Hause ist. Und Kätzchen, die von Kindesbeinen an zusammenleben, verstehen sich nahezu immer auch lebenslang echt gut. Bei Katzen, die aber bereits längere Zeit allein gelebt haben, ist das alles relativ zu sehen. Es gibt durchaus Exemplare, die auch dann noch gut mit anderen Katzen klar kommen. Findet sich dabei ein Artgenosse, mit dem sie sich gut verstehen, ist das wirklich eine Bereicherung. Gemeinsames spielen, schmusen, toben, das macht den Katzentieren schon Spaß. Aber gerade bei erwachsenen, bereits länger allein lebenden Katzen gibt es eben auch die, die partout keine weitere Katze neben sich dulden (oder auch welche, die zwar prinzipiell schon mit anderen Katzen klarkommen, aber eben nicht mit jeder). Richtig schlimm finde ich es, wenn Halter eine Zweitkatze anschaffen und dann nach monatelangem Probieren maximal eine Duldung entsteht, sprich, die Katzen gehen sich eigentlich nur komplett aus dem Weg oder zoffen sich sogar immer mal wieder übel und sind nicht glücklich mit der Anwesenheit der anderen Katze. In solchen Fällen finde ich das echt nicht gut, da eine Wohnung ein sehr begrenzter Raum ist, wo die Katzen trotz Aufenthalt in verschiedenen Räumen allein schon über den Geruch immer wahrnehmen, dass die andere Katze da ist. Wirkliches Ausweichen ist also an sich gar nicht möglich! Das dürften auch die Fälle sein, die statistisch die Krankheiten, die Stress als auslösenden Faktor beinhalten, in Mehrkatzenhaushalten öfter auftreten lassen. Und trotzdem werden diese Halter beklatscht, weil sie ja brav eine Zweitkatze angeschafft haben und keine "bösen Einzelkatzenhalter" mehr sind... Katzen sind einfach keine echten Herdentiere. Sie sind nicht komplett unsozial, wie neuere Studien an verwilderten, frei lebenden Katzenkolonnien gezeigt haben, aber eben auch keine Tiere, die unbedingt und immer auf Artgenossen angewiesen sind (im Gegensatz zu z.B. Kaninchen, Meerschweinchen und Schwarmvögeln). Zudem sind sie die absoluten Individualisten mit stark ausgeprägtem eigenen Willen. Da kann man einfach nicht bei jeder einzelnen Katze pauschal darauf bestehen, ihr irgendeinen Artgenossen vor die Nase zu setzen, und alle Halter, die das nicht tun, weil sie ihre Katze vielleicht tatsächlich gut einschätzen können, als potentielle Tierquäler hinstellen. Diese neue Einstellung im Bereich der Katzenhaltung sorgt meiner Ansicht nach für mehr Schaden als Nutzen... GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Ja Elphi das sehe ich auch so ... man kann das nicht pauschal sagen, es kommt auf einen Versuch an.
Liebe Grüße von Katja mit Mucki & Monti ![]() |
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Henglein
Rama Cremefine

































