Hundebegegnungen ohne Leine: Wie klappt das am besten?
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Wieder einmal wende ich mich vertrauensvoll an die Erfahrenen unter euch. Heute ist nämlich mal wieder was passert... Unser Hund ist jetzt 10 Monate alt, nicht kastriert, besucht den dritten Erziehungskurs. Wir geben uns wirklich Mühe mit ihm, wer andere Threads von mir gelesen hat, hat das vielleicht ein bisschen mitgekriegt. Wir wohnen ländlich (Wiesen, Feldwege...) und lassen unseren Hund zwischendurch (!!) auch ohne Leine gehen, das klappt nämlich mittlerweile immer besser. Wir sind jetzt so weit, dass er beim Rufen fast immer auf Anhieb kommt - fast immer, denn manchmal findet er was ganz Spannendes zum schnell Runterschlucken, meistens verwest und so, na, ihr wisst sicher, was ich meine Wir haben deshalb eine Zeitlang probiert, ihn ausschließlich an der Leine zu führen, aber da hat er genauso Sachen zum Schlucken gefunden, so schnell kann man gar nicht schauen... Zum eigentlichen Problem: Hier in der Gegend kennt er die meisten Hunde und Hundebesitzer, wir machen das so, dass die Hunde, wenn sie sich begegnen, einander beschnuppern können, vielleicht auch kurz spielen. Unser Hund, das muss ich dazu sagen, bellt so gut wie nie, er ist noch nie einem Hund aggressiv begegnet, immer nur neugierig und freundlich, und er hat mittlerweile auch gelernt, nach der "Begrüßung" wieder gleich mit uns weiterzugehen (war früher schwieriger). Manchmal treffen wir auch Leute mit angeleinten Hunden, dann leinen wir unseren Hund auch an. Manche Besitzer vor allem kleiner Hunde wollen auch nicht, dass unser Hund näher kommt, da versuchen wir dann auch, das zu verhindern. Aber leider klappt das nicht immer. Wenn er frei läuft, ist er schon mal ein paar Meter von uns entfernt (wirklich nicht mehr, aber das reicht leider trotzdem). Wenn wir den anderen Hund vor ihm sehen, dann rufen wir ihn, er kommt, wir leinen ihn an, gut ist. Wenn aber er den anderen Hund vor uns entdeckt, dann saust er freudig hin. Unser Rufen hört er dann nicht mehr. Und das ist höchst unangenehm. Wir haben uns da schon einiges anhören müssen. Grade heute wieder hat uns eine Frau ziemlich von oben herab gefragt: "Hört ihr Hund auf Zuruf? Wohl nicht. Der ist ja gar nicht erzogen." Ihrer war nämlich auch nicht angeleint, kam aber gleich zu ihr, während unserer eben zu ihrem Hund hinlief... Ich war ziemlich sauer, dass sie nach einer einzigen Beobachtung solche Schlüsse zieht. Unser Hund ist 10 Monate alt. Kein Baby mehr, klar, und er hat auch schon viel gelernt, aber er hat eben auch noch ein bisschen was vor sich. Ich weiß, dass jeder glaubt, sein Hund ist ein Engel, und soweit möchte ich wirklich nicht gehen. Mir ist durchaus bewusst, dass er nicht perfekt "funktioniert", und ich weiß, dass das auch an uns liegt, obwohl wir uns so sehr bemühen und wirklich viel Zeit damit verbringen, mit ihm zu lernen. Hat jemand vielleicht eine Idee, wie wir dieses Problem lösen können? Ich möchte ihn jetzt nicht ständig an der Leine führen müssen, nur weil hinter der nächsten Wegbiegung ein fremder Hund auftauchen könnte. Und das Schwierige am Lernen ist doch, dass er nicht "Trockentraining" machen kann - wenn, dann kann er doch nur in der echten Situation das Herkommen lernen und nicht abstrakt im Wohnzimmer, da klappt es nämlich super Was ist der Trick, damit er kommt, auch wenn er einen ganz spannenden Artgenossen entdeckt hat, zu dem er jetzt unbedingt hinsausen will? Oder müssen wir einfach hoffen, dass er mit zunehmendem Alter ruhiger wird (er ist ja bereits jetzt recht ruhig, nur eben schrecklich neugierig)? Abschließend: Das Problem besteht auch bei Begegnungen mit Katzen. Nur, dass die ganz schnell die Kurve kratzen. (Katzen faszinieren ihn, aber als er einer mal unverhofft ganz nahe gekommen ist, war sie ihm dann doch unheimlich und er blieb auf Distanz) Menschen hingegen interessieren ihn nicht mehr. Als Welpe wollte er noch an allen schnuppern, jetzt lässt er sie unbehelligt. Huch, ist wieder lang geworden. Hoffe, das schreckt euch nicht ab viele Grüße frumina PS: Der nächste Termin im Erziehungskurs ist erst kommende Woche, und weil mir die Frage heut schon unter den Nägeln brennt, stelle ich sie hier. Klarerweise fragen wir auch noch unsere Trainerin, aber die sehen wir eben erst in ein paar Tagen. Wäre schön, vorher schon einen Tipp zu kriegen. |
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Hallo,
ich habe immer versucht spanender zu sein als alles andere was meine Hunde so finden konnte. Meine mussten auch immer aufpassen das ich nicht einfach mal eben verschwinde und dann ohje der Futtersack ist weg. Wenn ich es gesehen hab das meine Huendin losrennen wollte hab ich mich immer nach moeglichkeit umgedreht und bin zuegig in die entgegegesetzte richtung gelaufen, da hat sie es meistens vorgezogen schnell hinter mir herzulaufen. Aber es sind Lebewesen und keine Maschinen, sicher sein das der Hund 100% hoert gibt es glaub ich nicht. Meine war auch sehr auf Stock werfen fixiert, Ball, Kong oder so das hilft auch. Probieren und immer spannend bleiben, immer was neues. Ich hatte auch mal Kaese oder Fleisch in der Tasche, meine beiden konnten auch sehr gut unterscheiden, Hundeplatz, Dienst oder Freizeit. Die Freizeit haben sie auch ganz schoen manchmal ausgenutzt da dachte ich manchmal, haben die nichts gelernt? Aber wenn wir im Sicherheitsdienst gelaufen sind oder Suchdienste gemacht haben, da wusste ich es lohnt sich. Deiner ist ja auch noch jung, gib ihm noch zeit und immer fleissig lernen, nicht dressieren. Lg Ute |
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![]() Mitglied seit 27.03.2008 |
Hallo,
den Trick wüßte ich auch gerne. Ich kann meine gar nicht mehr ohne Leine laufen lassen weil ich mich nicht auf sie verlassen kann. Inzwischen ist sie 7 Jahre und ich habe die Hoffnung aufgegeben. Dein Hund ist ja nun im Pflegelalter. Da probieren sie gerne was aus denke ich und es kann sich viel änderen. Meine war das 1. Jahr total pflegeleicht. Immer ohne Leine. Dann ist sie 2. Mal auf ein Nachbarmädchen gegangen, seit dem ist Schluß mit Lustig. Da habe ich viel zu viel Angst Ob das mit der Kastration zusammenhängt kann ich nicht sagen. Es sei denn das ist auf die Ohren gegangen. Jetzt an der Leine gibt es auch Ärger bei bestimmten Begegnungen. Das das an der Leine liegt kann schon sein, aber ohne ... ich weiß nicht. Wenn ich weiter weg fahre in gut einsehbares Gebiet läuft sie auch ohne Leine. Doch auch da kommt sie nur wenn sie will. Gruß Masako |
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![]() Mitglied seit 06.02.2011 |
Hallo
Sprecht doch Euren Hundetrainer mal auf Schleppleinentraining an.... LG Mamacanis |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo!
Ich sehe, das Problem haben mehrere. @utekira: Umdrehen und in die entgegengesetzte Richtung davonlaufen haben wir schon gemacht, und damit hat er auch gelernt, relativ schnell zu kommen. Aber leider schaut das nicht sehr gut aus, wenn unser Hund auf einen anderen zuläuft. In den Augen des anderen Hundebesitzers: "Ein riesiges Monster rast auf meinen Fiffi zu! Und was tun die Besitzer des Monsters? Drehen auf dem Absatz um und rennen weg! Die wollen sich wohl vor der Verantwortung am Blutbad drücken!" Das ist also nicht das Mittel der Wahl. Das "Zauberwort", das sonst immer hilft, scheint er leider auch nicht zu hören. Und das mit dem "Sich-spannend-Machen"... Er ist ja meistens ein angenehm unaufgeregter Hund, den nichts so schnell aus der Ruhe bringt. Wenn ich mich versuche, mit einem Spiel oder sonstigem "spannend zu machen", dann schaut er mich fragend an: "Sonst geht's dir noch gut, oder?" Nicht, dass er nicht spielt, aber am liebsten greift er sich das Seil, lässt sich auf den Boden plumpsen und herumziehen. Selbst rumtoben ist nicht so sein Fall - auch beim Spielen mit anderen Hunden lässt er es relativ bald bleiben. Nur können das ja die anderen Hundebesitzer nicht ahnen, wenn er anfänglich so engagiert herbeihopst. Ich hoffe ja wirklich, dass das jetzt die Hochphase der Pubertät ist. So viele Hundebesitzer haben uns schon gesagt: "Eurer ist noch jung, der mag noch spielen. Unserer mit seinen x Jahren hat längst die Lust dazu verloren." Wer weiß, vielleicht löst die Zeit einen Teil des Problems... viele Grüße frumina |
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![]() Mitglied seit 04.12.2009 |
Och Frumina,
Kopf hoch Hab da auch schon im Dreck gelegen und total geflucht Umdrehen, Rufen, nix sagen.....alles probiert.....weg isser Wirklich versuchen, dass der Trainer ihm was beibringt und das rigoros durchhalten. (Göga würde jetzt sagen: Mach erst mal vor LG Javana CK-Gruppe: Der liebe Alltag: Probleme,Tücken und Freude *Tue was du willst aber schade keinem* |
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![]() Mitglied seit 24.10.2010 |
Ich habe die Probleme mit unserer A -D. Schäferhündin nicht. Auf dem Feldweg sind Rehe aus dem Mais gesprungen, sie hat mich nur angesehen und ist den Rehen nicht nach gelaufen. Sie höhrt in der Regel auch sehr gut. Wenn es nach meiner Frau gehen würde, würde die Arme fast die ganze Zeit an der Leine laufen.
MfG Packe |
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![]() Mitglied seit 06.02.2011 |
Hallo
nicht jeder Hund hat so ein "Kadavergehorsam" manche Rassen eher, andere weniger, ein paar bekommt man gar nicht dazu von etwas anderem abzulassen ....ist für viele Hundebesitzer welche nur Hunderassen führen die zu diesem Kadavergehorsam neigen oft schwierig zu glauben Tendenziel neigen Schäferhunde eher zu so einem Kadavergehorsam, Jagdhunde eher nicht und Wolfsderivate wie Tschechischer/ Saarloos Wolfshund gar nicht. Erziehungstechnisch sind dann die Anforderungen an den Besitzer auch sehr unterschiedlich. Lass dich nicht vergraulen von solchen Hundebesitzern, versuche halt anzuleinen wenn Du siehst das ein anderer Hund sich nähert und frag dann erst den Besitzer ob es okay ist wenn Du Ihn gehen lässt. LG Mamacanis |
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![]() Mitglied seit 05.05.2008 |
Huhu!
Also ich kann dir nur wärmstens das Schleppleinentraining empfehlen!!! Das erfordert allerdings auch vom Halter höchste Konsequenz. Zwischendrin mal ableinen darfst du dann nicht und du musst auch mit der SL gehen, wenns junge Hunde regnet und du nachher aussiehst wie eine Wildsau. Kauf dir mal ne 10m SL. Die gibts mit und ohne Handschlaufe, ich habe mit, aber das ist auch wieder ne Glaubensfrage. Es gibt da verschiedene, kauf dir nicht die billigste aus Nylon, die schneidet dir oder auch dem Hund ins Fleisch. Entweder eine aus Gurtband oder ich habe eine aus Leder (kostet allerdings 30€). Ihr geht dann normal spazieren... zwischendrin übst du den Rückruf. Reagiert er nicht, einfach "leicht" mit der SL ein Signal geben. Nicht reißen oder ziehen, einfach nur "anklingeln" beim Hund. Ich würde für den Rückruf auch besonders tolle leckerchen nehmen und vorher NIX füttern. Ein leerer Bauch ist da anfangs sehr hilfreich. Gleichzeitig würde ich auch wie schon geschrieben anfangen, DICH interessant zu machen. Werfe Leckerchen, Bälle, Dummy... mache mit ihm draussen Tricks, renne mit ihm. Das er merkt, das er draussen ne Menge Spaß haben kann MIT DIR!!! Wir haben einen beagle, der ist jetzt 5 Jahre alt und wir haben von Anfang an mit der SL geübt. Auch bei Schnee und Eis, Regen und Matsch und ich kann dir sagen, oft habe ich geflucht! Hose, Jacke, Hände... alles voller Schlamm. Aber es hat sich gelohnt, man muss nur dran bleiben. In bekanntem Gebiet läuft er frei, nur unbekanntes Gebiet da bleibt er an der SL, die allerdings auf dem Boden schleift. Jagen war er noch nie, dafür findet er ab und an Schafs oder Wildkacke, die er zwar nicht mehr frißt, sich aber darin wälzt. Gut, ärgerlich aber was solls... Ich würde anfangs auch Hundekontakte mit der SL meiden. Siehst du in der Entfernung jemandem mit Hund, mach nen Bogen. Toben an der SL kann zu Verletzungen deines oder des anderen Hundes führen. Und zieh das mal ein paar Wochen durch! Nicht den Fehler machen und nach 1 Woche wieder ableinen. Sitzt der Rückruf nicht und er kommt dann nicht, war das vorherige Training etvl für die Katz und du fängst wieder bei Null an. Manche HuSchus bieten auch SL Training an, frag doch einfach mal nach! Was hast du denn für eine Rasse? Kadavergehorsam gibts beim Beagle wie ich ihn habe NICHT!!! Auch dieses "Will-to-please", wie man es oft von Labbis kennt hat er nur bedingt. Aber: Ich weiß was ich draussen machen muss, um ihn bei der Stange zu halten. Fremde Hunde - Null Interesse. Frauchen hat ja Dummy und Co dabei. LG, Susanne |
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![]() Mitglied seit 19.01.2002 |
Hallo frumina,
unsere Hündin ist auch 10 Monate alt Im Wald oder wenn ich mir nicht sicher bin wann ein Hund auftauchen könnte,lasse ich sie wie oben beschrieben immer an der SL laufen. Falls es dich tröstet,in unserer Huschugruppe(alle so um 10 Mon. alt) die seit Anfang an besteht ist mit Sicherheit noch kein Hund dabei der sich in jeder ! Situation abrufen lässt,und wir gehen alle regelmäßig hin. Meine Trainerin hat neulich ihren Beagle aus der spielenden Gruppe abgerufen und es klappte sofort....ich habe sie dann gefragt wann ich mir denn darauf Hoffnung machen kann und sie meinte ein halbes Jahr trainieren müssen wir bestimmt noch.Also von daher haben wir noch etwas Zeit.Aber ich weiß wie ätzend die Bemerkungen mancher Mitmenschen sein können,man tut und macht und trotzdem kommen dann so blöde Bemerkungen lg Mane |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin!
@frumina Ich habe mir nun mehrfach dein EP durchgelesen und bin im Prinzip zu dem Schluss gekommen, dass vielleicht eine andere Hundeschule die bessere Lösung wäre. Nach 2 Kursen sollte ein deutlich besseres Verhalten des Hundes erzielt worden sein. Dabei geht es in keinem Fall in diesem Alter um den erwähnten "Kadavergehorsam"...soetwas ist Schnee von gestern! Es geht um Bindung und Team, erst wenn der Hund "weiss", was wir von ihm wollen dann kann er auch entsprechend reagieren. Hierzu nur bei beispiel aus meiner eigenen Praxis: der HH lässt den Hund andere Hund an der Leine generell begrüßen und auch gegebenenfalls mal ein wenig spieln (an der Leine BTW: mit 10 Monaten muss und kann ein Hund noch gar nicht so perfekt hören, bzw. Hörzeichen so perfekt umsetzen. DAS sollte ein guter Trainer wissen! Auch sollte er generell zu Begin der Unterrichststunden nach dem Befinden von Hund UND Halter fragen sowie ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte haben. Dann sollten solche Situationen wie bei Euch gar nicht erst aufkommen.... LG und viel Erfolg beim Üben wünschen wiesel und sein Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo an alle!
Danke für die Tipps. @Wiesel: Wenn ich dich richtig verstehe, dann könnte es auch unser Fehler gewesen sein, dass wir den Hund mit anderen haben spielen lassen und er daraus jetzt das "Recht" ableitet, das immer zu tun. So hab ich das noch gar nicht gesehen... Es stimmt, die Kommunikation ist der Haken. Er ist ein sehr lieber Hund, aber ich bin mir nicht sicher, ob seine Bindung an uns stark genug ist. Die Hundeschule zu wechseln, ist allerdings nicht so leicht. In unserer Gegend ist es schon viel, dass es überhaupt eine Hundeschule gibt. Es gibt zwar noch eine weitere, die allerdings genießt keinen besonders guten Ruf. Und eigentlich sind wir mit der Trainerin sehr zufrieden, sie hat uns immer gute Tipps gegeben. Bin ja gespannt, was sie zu unserem Problem sagt. Ich hoffe nur, dass wir es in Griff kriegen. Es ist mir schon sehr peinlich, wenn der Hund nicht kommt. Das wirkt auf andere, als ob wir nicht konsequent wären oder ihn nicht unter Kontrolle hätten. Vielleicht ist das ja auch der Fall. Aber wir geben wirklich unser Bestes, informieren uns, probieren und üben viel, haben ja auch schon Fortschritte erziehlt... Aber noch mehr trainieren ist zeitlich einfach nicht drin. viele Grüße frumina |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin!
Nochmals: die Trainerin hätte generell vor Beginn der Übungsstunden nach Sorgen und Problemen fragen müssen. Man muss doch als Trainer wissen, ob die Schüler -Mensch & Hund- auch mitkommen bzw. ob sie die "Tipps" auch umsetzen könnem. Wie sollte denn sonst eine Erfolgskontrolle aussehen? Ich bin doch auf das Feedback der Hundehalter angewiesen, weil ich ja nicht mit ihnen zusammen wohne und den Hund tagein tagaus sehe. Somit sollte bei Euch der Schwerpunkt auf das Thema Bindung gelegt werden, mal so ganz pauschal gesagt. Ansätze hierzu gibt es wie Sand am Meer, für einen konkreten Tipp müsste man euch und den Hund mal sehen. Grob umrissen können Schleppleinentraining, Handfütterung, absolute Top-Leckerlies, ein absolutes Top-Spielzeug etc. ein Ansatz sein. Jedoch immer auf dem Hintergrund, dass der Hund erst 10 Moante alt ist und -egal welches (positiv) konditionierte Hörzeichen- noch gar nicht in der Lage ist die Hörzeichen so umzusetzen wie ein 15 oder 30 Monate alter Hund. Ausserdem macht es nicht die Menge an Trainingszeit aus sonder die Qualität! Auch das sollte eine Trainerin wissen. Lieber 2x 10 Minuten alle 2 Tage und die intensiv und richtig als 3x in der Woche 1 Stunde halbherziges und ggf. inkonsequentes Training. Leute, die meinen, man müsse einen Hund in diesm Alter schon komplett "unter Kontrolle" haben LG vom wiesel und seinem Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 04.11.2003 |
Der Bengel ist 10 Monate alt. Das ist doch klar, dass der noch Flausen im Kopf hat. Mach dir erst mal keinen Kopf was die Leute sagen. Zu mir sagte letztens eine so im Gespräch: Hört ihr Hund? Ich antworte: Tadellos, nur folgen (gehorchen) tut er nicht immer.
Was ich dennoch ab diesem Alter ungefähr (vielleicht schon etwas früher) mit Hilfe einer Trainerin konditioniert habe ist ein absoluter AAaaaaaaalaaaaaarm-Rückruf. Den wende ich nur an wenn wirklich die Hütte brennt. Ansonsten funktioniert das Ampelsystem mittlerweile aber auch ganz gut. Es gibt einen Ruf "komm hierher" da darf sich ein bisserl Zeit gelassen werden. Ein Pfiff: jetzt Tempo herkommen und den Alarm. Übrigens: In einer Hundeschule, im eingezäunten Gelände, funktioniert meistens alles wunderbestens. In Feld und Flur, da spielt die Musik ganz anders. Deshalb war ich auch froh eine ganz tolle Trainerin gefunden zu haben die mit uns draussen geübt hat. Dafür tat es bei uns eine einzige Einzelstunde und eine Nachbesprechung. Nicht ganz billig aber ich würde es immer wieder so machen. ______________________________________________________________________________
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter Harald Schmidt |
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![]() Mitglied seit 27.03.2008 |
Meine Erfahrung mit unserem Cocker: Hundeschule alles wunderbar - ohne Trainer kommt wieder das alte Verhalten. Na klar, liegt am Halter... Aber es gibt auch bei Hunden solche und andere. Einen Jagdhund zu erziehen kostet viel Geduld m.E. SL habe ich auch lange gemacht. Aber auch da ohne Leine alles wie vorher. Nach nun fast 8 Jahren habe ich es aufgegeben, das ist meine Konsequenz. Meinen Nerven geht es besser wenn die Erwartungshaltung nicht zu groß ist. Übrigens zuhause (Haus und Garten) hört sie prima. Draußen sind die Ohren auf Durchzug eingestellt.
LG Masako |
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![]() Mitglied seit 28.05.2008 |
HALLO,
na Du hast ja schon viele gute Tips bekommen. Lass dich nicht unterkriegen, Dein Hund ist 10 Monate alt und selbst später wirst Du nie eine 100 %ige Erfolgsquote haben. Das ist auch nicht schlimm. Ich kann auch Schleppleinentraining empfehlen und arbeitet an Eurer Bindung. Vielleicht hast Du auch Lust auf Clickertraining. Ich benutze dazu keinen Klicker sondern ein bestimmtes Wort. Damit kannst Du praktisch alles konditionieren. Am wichtigsten ist aber immer ein positiver Rückruf - immer - auch wenn man schon sauer ist weil Hundi alleine einen Rundgang gemacht hat Ich weiß nicht was für eine Rasse Dein Hund ist aber manche Rassen sind einfacher zu erziehen und bei anderen braucht man mehr Zeit. Also viel viel viel Geduld und dann wird das schon. Wir haben seit 30 Jahre Hunde, immer dieselbe Rasse, mittlerweile den 6. Hund (wir haben immer zwei Hunde zusammen) und jeder Hund ist anders. Mancher hört einfach besser und früher als andere. Nicht unterkriegen lassen und viel Erfolg. LG Silvia mit ihren Fellnasen |
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Henglein
Rama Cremefine




























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