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Blutentnahme beim Hund zur Blutzuckerbestimung

Vom 09.08.2011 13:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

migaweki Hendlgriller


Mitglied seit 30.12.2007
170 Beiträge (ø0,11/Tag)
Hallo! Neues von der "Kira-Unglücksfront": Unsere Zwergpudelhündin hat nun Diabetes! Gerade jetzt in der Einstellungsphase hätten wir gerne ein Blutzuckertagesprofil erstellt. Wir haben allerdings das Problem, dass unsere Hündin weder am Ohr, noch am Pfotenballen den geringsten Tropfen Blut von sich gibt. Wir haben es dreimal mit unterschiedlichen Einstichtiefen probiert... Nix ist. Und mehr wollten wir dem Hund erstmal nicht zumuten. Erfahrungen mit dem Umgang mit der Stechhilfe (beim Menschen) haben wir. Dort gab es auch nie Probleme....
Habt ihr Tipps, wie wir an das Blut unserer Hündin kommen können?? Recherche im Internet ergab nur diesbezüglich Fragen, keine vernünftigen Antworten traurig
Ich wäre euch wirklich dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.
lg migaweki
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Vom 09.08.2011 15:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Alexandra  Hendlgriller


Mitglied seit 20.12.1999
4.122 Beiträge (ø0,91/Tag)
Hallo migaweki,

mein Kater hat(te) auch Diabetes (ist jetzt in der Remission = insulinfrei). Ich musste bei ihm ca. 3 Monate täglich mehrfach messen - und vielleicht gelten die Tipps für Katzenohren ja auch bei Hunden?

Also, hilfreich ist es, daß Ohr zu erwärmen - mit einer Reissocke z.B. (Reis in der Socke und in der Microwelle erwärmen). Bei meinem Kater reicht es, wenn ich das Ohr vorm Pieksen etwas massiere.

Es dauert immer ein paar Sekunden, bis ein Blutstropfen kommt - also nicht zu früh aufgeben! Ich helfe immer noch ein wenig nach, in dem ich das Ohr vorsichtig drücke (aber nicht quetschen).

In meinem Katzen-Diabetes-Forum sagen die erfahrenen User immer: ein Ohr lernt zu bluten! Also immer wieder probieren - es tut den Tieren nicht weh! Und ohne den BZ zu messen Insulin zu geben kann tödlich enden...

Ich kann übrigens am Besten "freihändig" stechen - also nur mit der Lanzette. Das ist auch angenehmer für's Tier, weil es nicht "knallt".

Nach dem Messen gibt es bei mir immer ein Leckerli - er springt deswegen schon freiwillig auf den "Pieks-Tisch" Lachen

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen,
lieber Gruß
Lexi

miau, ruuuuuup!



no comment
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Vom 10.08.2011 16:43 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

migaweki Hendlgriller


Mitglied seit 30.12.2007
170 Beiträge (ø0,11/Tag)
Vielen vielen Dank Lexi! Küsschen
Stimmt, das "Knallen" nervt Kira am meisten. Wir sind jetzt gerade dabei sie daran zu gewöhnen. Wir werden es dann weiter versuchen mit dem Blutabnehmen und deine Tipps anwenden. Das mit dem Ohranwärmen hatte ich zwischenzeitlich auch von anderer Seite schon gehört. Morgen sind wir erst mal wieder beim Tierarzt für einen Bluttest.
Immerhin habe ich heute das erste Mal ganz allein dem Hund die Insulinspritze gesetzt (aufdieschulterkloppf). Je näher der Zeitpunkt der Spritze rückte, umso übler ging es mir... Aber da musste ich halt durch! Meiner Kira hat der Pieks übrigends garnix gemacht - hat sie nicht mal gemerkt!
Auch dies Gespritze wird sicher von Tag zu Tag leichter, bis es zur Routine wird.

Tschüß migaweki
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Vom 10.08.2011 20:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Alexandra  Hendlgriller


Mitglied seit 20.12.1999
4.122 Beiträge (ø0,91/Tag)
Hallo nochmal!

Das Spritzen ist viel einfacher als das BZ messen! Aber auch das klappt nach ein paar Tagen - ich war sehr erstaunt wie schnell man da Routine entwickelt!

Ich drück alle Pfoten Lächeln
Lieber Gruß - Lexi
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