Wie gewöhne ich Hund und Katze aneinander?
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![]() Mitglied seit 08.01.2004 |
Wir haben vor uns einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Dort haben wir auch schon einen Rüden (ca. 2,5 Jahre alt) ins Herz geschlossen. Da wir zuhause einen Kater haben, habe ich da noch so meine Bedenken. Der Kater ist 5 Jahre alt und eigentlich recht aufgeschlossen und neugierig. So haben wir den Hund schon mal kurz mit zu uns nach Haus genommen. Die Reaktionen: Miez suchte sich einen sicheren Platz und war nur am fauchen, Strolch, der Hund, wollte hinterher (er war an der Leine) und mit ihm spielen. Wer kann uns Tips geben, wie wir die beiden am besten aneinander gewöhnen? Und wie mache ich das in der Anfangszeit, in der die beiden 3 Stunden allein sind, wenn ich arbeiten bin? Schonmal vielen Dank für Eure Hilfe! Viele Grüße Marion |
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![]() Mitglied seit 28.09.2003 |
Hallo Marion,
wir haben seit vielen jahren katzen, genauer gesagt zwei stück, kater und kätzin. nun haben meine bessere hälfte und ich beschlossen einen hund zu wollen. daraus sind inzwischen zwei geworden (wir konnten den welpen einfach nicht in der türkei seinem schicksal überlassen) die reaktion unserer katzen ist recht unterschiedlich. während sie einfach keinen schritt weicht und notfalls einfach mal eine ohrfeige verteilt (ist die clevere alternative) versucht er sein heil in der flucht und das ist blöd. er provoziert es gerade zu das die hunde ihm hinterher rennen. sie liegt auf ihrem stuhl und pennt seelenruhig während die hunde im selben raum sind. Er, nicht zu fassen, versucht möglicht einen bogen zu machen und übernachtet dann auch schon mal beim nachbarn. nun ist unser haus aber groß genug das sie sich alle aus dem weg gehen können. auf jeden fall würde ich die beiden nicht in einem raum gemeinsam lassen wenn ich weg bin! es sist auf jeden fall so das sich nciht grundsätzlich jede katze an einen hund gewöhnt, das sit leider nun mal die lage der dinge. es gibt da zwar noch ein spray namens felifriend das einen freundlichen geruch bei dem besprühten tier erzeugt und so deine katze vielleicht gnädig stimmt. ich kann nur sagen, bei uns hat es nciht funktioniert! trotzdem alles glück bei dem versuch. alex |
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![]() Mitglied seit 04.12.2003 |
hallo marion,
wir hatten erst unsere katze, damals 2 jahre alt, und haben dann \'ne schäferhündin aus dem tierheim geholt. kim, die hündin war an katzen gewöhnt und wollte spielen, wurde aber tagelang durch den garten gejagt. wir haben puccini mit schlagsahne und blutig zerkratzten händen immer wieder beruhigt. sie war zwar noch wochenlang beleidigt und nur am fauchen wenn kim zusehen war, hat sich dann aber beruhigt. heute schlafen die beiden sogar immer zusammen auf einer decke. mit geduld wirds auch bei dir funktionieren. lg coquin |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Wenn ich dies Frage lese, kommt mir immer eines in den Sinn. Eine Szene aus dem Film \"Der brave Soldat Schweijk\" mit Heinz Rühmann:
Im Haushalt seines Herren befindet sich eine Katze und es soll ein Hund dazu kommen. Als der Herr fragt, ob die beiden sich denn auch vertragen würden, antwortet Schweijk: \"Hunde und Katzen vertragen sich im Allgemeinen prima!\" In der nächsten Szene bindet Schweijk sich ein Katzenfell um sein rheumatisches Knie! Gruß Jens |
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![]() Mitglied seit 05.01.2004 |
Hallo, hatte auch zuerst Katzen und habe mir dann nen Hund geholt.
War Anfangs gar nicht leicht für die Katzen, waren total beleidigt!! Als ich das erste Mal weg war haben die zwei Rabauken meinem Raico auch ganz schön gekratzt. Er hat danach erst mal einen großen Bogen um die 2 gemacht. Aber am nächsten Tag lagen sie alle drei in der Sonne nebeneinander. Seit dem war alles klar, sie lieben sich nun heiß und innig!!! Schmußen täglich und gehen gemeinsam spazieren. Allerdings hat die Katze das sagen, nicht der Hund. Wünsche Dir viel Glück, wird schon klappen. Lass es sie unter sich regeln, das ist das beste. Alles Liebe Daniela |
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![]() Mitglied seit 27.09.2003 |
Hi,
nachdem unser Paul im letzten Februar das zeitliche gesegnet hat, wollten wir uns einen neuen Kater als Spielgefährten zu Oscar(17) suchen, daraus ist dann Lili geworden ein 8 Wochen alter Welpe. Wir haben zuerst unser Eßzimmer, weil gefließt, vollkommen abgeschirmt aber mit Gucklöchern versehen. So daß Kater und Hund sich beschnüffeln konnten. Nach zwei Tagen ist Oscar drüber gesprungen und hat nach dem rechten gesehen. Danach konnten wir alles abbauen und es war in Ordnung. Lili hat mitlerweile, die gleichen Verhalten drauf wie Oscar und sie jagen sich gegenseitig und kuscheln aber auch. Oscar hat noch nie seine Krallen ausgefahren und Lili verletzt. Im Sommr haben wir uns einen zweiten Hund mit, mit Jagdtrieb ausgesucht, Chewie ist 2 Jahre und ihm waren Katzen gar nicht geheuer, da der Kater aber immer eine höhere Stellung im Rudel hat als er, ergibt sich kein Problem, auch die beiden kuscheln. Letztens habe ich beobachtet, wie sich Lili und Chew mal wieder auf ihre Decke vorm Bett, gebalgt haben, auf einmal schoß Oscar unter dem Bett hervor, da steht sein Körbchen, und knallte erst Lili und dann Chew ein paar, danach stand er fast auf den Hinterpfoten, so als wolle er sagen: Mein Gott nicht mal ne Minute zum schlafen hat man, ihr doofen Tölen. Das nur zu dem Thema Hund und Katze Viel Spaß Brionis |
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![]() Mitglied seit 08.01.2004 |
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![]() Mitglied seit 08.01.2004 |
Hallo,
bei mir war auch die Katze zuerst da. Dann haben wir einen putzigen Hundewelpen geholt. Die Katze hat ihn am Anfang immer wie Beute behandelt. Aber wir hatten schnell heraus an was beide nicht vorbeikönnen, H ä h n c h e n f l e i s c h . Hähnchenfleisch in zwei getrennte Näpfe, erst etwas weiter auseinander und wenn sie beide fressen, langsam immer etwas näher zusammenrücken. So haben wir das gemacht. Aber dabeibleiben, nicht dass sich der eine über das Futter des anderen herstürzt. So macht man sich Feinde. Wenn das der Fall ist gleich trennen. Ist Einer früher fertig, am besten vom Futter des anderen ablenken. Ansprechen, loben oder spielen, auf jeden Fall vermitteln, dass in der Nähe des anderen keine Gefahr droht. Viel Erfolg Feuermaus |
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![]() Mitglied seit 27.09.2003 |
Hi Marion,
kann ich daraus schließen, daß Du immer noch nicht weißt ob ja oder nein? Man kann nie sicher sein... aber frag in Deinem Tierheim nach ob es möglich ist den Hund, über Nacht oder besser ein paar Tage zu Hause zu halten. Meißtens sträuben sie sich, aber dem Hund kann es in erster Linie nur besser gehen und die chancen zur Vermittlung steigern sich ja auch. Wir haben Chew einfach länger dabehlten als wir durften, wir haben das Tierheim immer wieder vertröstet, das Ende vom Lied er bleibt bei uns und wir brauchen uns keine Gedanken zu machen. Nimm Dir dafür ein paar Tage zur Überwachung frei und dann hol schon den Hund! Viel Glück Brionis |
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![]() Mitglied seit 27.10.2002 |
Hallo,
ich habe letztens einen netten Artikel über das Zusammenleben von Hund und Katze gelesen. Weil es mir so gut gefiel, schreieb ich es mal rasch. Eine ideale Bedingung, daß sich eine Freundschaft zwischen Katze und Hund entwickelt, ist dann gegeben, wenn beide Tiere miteinander aufwachsen. Welpen, die schon früh mit einer Katze Bekanntschaft gemacht haben, werden diese ihr Leben lang nicht als Beute betrachten. Haben Sie einen erwachsenen Hund und eine kleine Katze kommt ins Haus, wird es in der Regel keine Probleme geben. Schwieriger wird es, wenn man einen kleinen Hund in ein Haus bringt, wo eine erwachsene Katze das Hausrecht hat. Da Katzen bekanntlich eigenwillig sind, wird diese im Notfall bereit sein, ihre älteren Rechte gegenüber dem Neuankömmling zu verteidigen. Dies gilt auch für große Hunde, die sich dieser Rangordnung nicht unterwerfen wollen, so könnte ein großer Hund auch gefährlich werden. Ebenso ist es für Terrier mit ausgeprägtem Jagdinstinkt schwieriger mit Katzen auszukommen, als für Gebrauchs- und Hütehunde. Das erste Zusammentreffen der Tiere sollte in Ruhe verlaufen. Führen Sie den angeleinten Hund behutsam an die Katze heran, sprechen Sie dabei beruhigend auf beide Tiere ein. Setzen Sie die Tiere nicht einander gegenüber, das könnte Aggressionen und Angst erzeugen. In der ersten Zeit dürfen die Tiere nie ohne Aufsicht bleiben, auch wenn sie sich ruhig verhalten. Das bedeutet noch lange nicht, daß die Fronten geklärt sind. Wenn Sie eine Unruhe oder Angst bemerken, lenken Sie Hund und Katze durch eine Fütterung ab. Aber bitte jeder in einem anderen Raum, so können sie einander immerhin riechen und verbinden damit eine angenehme Erfahrung. Zur Geruchsgewöhnung legen Sie jedem Tier etwas, das nach dem anderen riecht ins Körbchen. Die Freundschaft ist dann besiegelt, wenn der Hund freundlich mit dem Schwanz wedelt und die Katze ihren Kopf am Hund zu reiben beginnt und der Hund der Katze das Fell ableckt, ist der Bann gebrochen. Verstehen sich beide so gut, daß sie im gleichen Korb schlafen, füttern Sie doch bitte immer getrennt, weil beide ein unterschiedliches Freßverhalten haben. Der Hund frißt sehr schnell, und die Katze relativ langsam - und nicht alles auf einmal. Krankheiten, die vom Hund auf die Katze und umgekehrt übertragbar sind, sollten in den folgenden Fällen beide Tiere behandelt werden: bei Ohrräude, Hauträude, Bandwürmern, Salmonellen und bei Flohbefall. Lizi |
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![]() Mitglied seit 14.08.2005 |
hi,
falls die entscheidung noch nich gefallen ist, dann das: Ich habe meinen kleinen kater an einen hund gewoehnt der auf katzen scharf gemacht wurde.... da mein kleiner sonst getoetet worden waere hab ichs versucht. nach 2 monaten hat es geklappt, hund und kater lieben sich... aber es hat sehr lange gedauert. erst haben wir kater in kaefig und hund angeleint damt sie sich sehen koennen, auf neutralem gebiet, dann mal hund angeleint kater frei, dann hund frei kater im kaefig, dann hund mit maulkorb frei und kater auch, jedesmal geschimpft wenn hinterhergerannt wurde usw. dann kam nach nem halben jahr balu als welpe dazu, der kater war tierisch beleidigt und hat sich fuer ne woche bei der nachbarin verkrochen... nun fressen sie zusammen, schlafen zusammen und lecken sich gegenseitig ab... bald geht das ganze von vorne los, wir ziehen um und da is noch ein anderer hund, wird sicher spannend.... versuchs einfach, mit viel geduld klappt das sicher.... liebe gruesse italiangirl |
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![]() Mitglied seit 08.01.2004 |
@liebeziege und italiangirl
Erstmal vielen Dank für eure Tips....doch falls ihr es noch nicht gemerkt haben solltet - diesen Fred habe ich bereits vor 2 Jahren! eröffnet. Aber macht ja nix - mit dem Hund aus dem Tierheim hat es leider nicht geklappt. So haben wir uns entschlossen einen Welpen zu holen - eine Jack-Russell-Hündin, damals 9 Wochen alt. Inzwischen sind die beiden ein Herz und eine Seele - am schönsten sind die Momente, wenn Sally (Hündin) nach dem Spaziergang abgeduscht ist - dann sitzt sie auf dem Bett und läßt sich von Miez genußvoll ablecken - wirklich süß die beiden Liebe Grüße Marion |
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![]() Mitglied seit 14.08.2005 |
upps
ich habe echt nur auf den ltztenbeitrag geachtet...sorry |
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