Hund aus spanischem Tierheim-wie geht sowas vom Ablauf her??
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![]() Mitglied seit 31.03.2002 |
meine Cousine aus Köln hat im dortigen Stadtanzeiger die Anzeige einer Tierhilfeorganisation gelesen, es sollte eine Hündin vermittelt werden.Die Kleine lebte mittlerweile in einer Pflegefamilie in Deutschland.Auf Anfrage per Mail erfuhren wir,dass sie aufgrund der Annonce bereits vermittelt war. Ok... Nun möchte Cousinchen einem der anderen armen Hunde aus Spanien ein neues zuhause geben, wir fragen uns nur, wie das funktioniert, wenn das Tier noch in Spanien lebt... Kennt sich jemand von Euch mit dem gesamten Ablauf aus? LG Anne |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Anne,
warum muss es denn ein Tier aus Spanien sein ? Unsere Tierheim sind mehr als voll mit Tieren , die würden sich alle über ein gutes, liebevolles Zuhause freuen. Gerade in der Ferienzeit werden doch Tiere hier ohne Ende ausgesetzt. In der örtlichen Katzenhilfe hier bei uns waren es diesen Monat alleine 70 ausgesetze Katzen ..viele davon trächtig. katir |
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![]() Mitglied seit 31.03.2002 |
Hallo Katir,
grüble jetzt, ob ich hier eine heftige Diskussion auslöse, wenn ich sage, dass meine Cousine 69 Jahre alt ist und das TH Köln eine Vermittlung aus Altergründen ablehnt... Bei der Anschaffung eines Welpen würde da auch kein Hahn nach krähen und wenn ich an all die anderen unfähigen Hundehalter denke, von denen man so hört...Ich weiss ja auch nicht. Gruß Anne |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo Anne,
wie schade Kann sie nicht zu einem anderen Tierheim gehen ? Sie will doch sicher keinen ganz jungen Hund mehr. Das hier die Tierheim übervoll sind tut einem in der Seele weh . Stimmt.....das mit den unfähigen Hundehalter .Leider . katir |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
@Anne: Wir haben eine kleine Rumänin aus dem Tierschutz. Kontakt wurde erst per Internet hergsetllt und dann folgten einige Telefonate mit einer Kontakperson in Deutschland. Während einer Vorkontrolle wurde ein Fragebogen ausgefüllt. Als wir uns entschieden hatten, bekamen wir einen Termin an dem wir den Wauzi in Deutschland abholen konnten. Sie wurde mit verschiedenen anderen HUnden über eine organisierte Fahrkette aus Rumänien geholt. Da man den Hund nicht kennenlernen kann, muss man sich auf die Beschreibungen des Vereins verlassen. Bei uns passten sie sehr genau und wir würden jederzeit wieder einen Hund von dieser Organisation übernehmen. Wir hatten im Vorfeld im Umkreis von ca. 300km bei deutschen Tierschutzorganisationen und Tierheimen einen Hund gesucht und auch etliche Tierheime besucht. Leider fanden wir dort nichts "passendes". Wir haben übrigens über ein halbs Jahr gesucht. So wurde es unsere kleine Rumänin und wir würden sie auch nicht mehr hergeben. Unser Opi (Avatar) ist auch ganz begeistert von seiner neuen Gefährtin und ist jetzt im 3. und für ihn wohl letzten Frühling. LG Mausi |
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![]() Mitglied seit 31.03.2002 |
Danke für die Antwort@Mausi, werde das mal weiterleiten
Nein@Katir, einen ganz jungen Hund möchte sie nicht, was allerdings weniger damit zu tun hat, dass Cousinchen nicht mehr gut zu Fuss ist Ob es Sinn macht, ein anderes Tierheim aufzusuchen, weiss ich nicht. Soweit ich weiss, machen die Tierheime ja nach Abgabe eines Hundes nochmal Kontrollen, ob es dem Tier wirklich gutgeht (was ich auch verstehe). Deshalb würde sie wahrscheinlich in einem TH mit weiterer Entfernung auch nicht den"Zuschlag" bekommen*grummel* LG Anne P.S. Demnächst darf man bis 67 arbeiten, will man danach all seineZeit und Liebe einem Tier schenken, bekommt man keins, weil zu alt,oder wie |
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![]() Mitglied seit 17.11.2007 |
Hallo!
Ich glaube dass es gerade ein älteres Tier sehr froh darüber ist bei einer hundeerfahrenen Dame ein gemütliches Restleben verbringen zu dürfen. Wir haben eine kleine Hündin aus La Palma. Wir konnten sie direkt in Deutschland abholen. Warum wir keinen vom Tierheim haben? Wir waren in zwei. Im ersten fanden wir ein Mädel, aber die war schon acht. Für unseren ungestümen Sohn also nicht gerade glücklich. Das zweite Tierheim hatte auch gleich unseren Wunschhund. Wir gingen Gassi und freuten uns wie blöd. Als wir uns nach ihm erkundigten hieß es, dass er morgen schon in sein neues Zuhause ziehen würde. Mein Sohn heulte ohne Ende. Als Ersatzkandidaten empfielen sie uns dann einen größeren, aber optimalen Familienhund. Der lief stur seine Runde, ignorierte uns absolut und als mein Sohn ihm streicheln wollte, wollte der Hund in packen. Toll oder? Also absolut inkompetent das Personal dort. Dann fand ich über Internet diese Organisation die uns unsere Sunny vermittelte. Sooo super. Ich durfte sogar einen Allergietest mit ihren Haaren machen und dem Hund dafür Haare abschneiden. Da sie schon hier quasi um die Ecke war konnten wir sie auch schon vorher besuchen. Aber die haben wegen Allergietest auch schon Haare aus La Palma einfliegen lassen. Die haben auch ein HP und noch einen wunderschönen weissen Dackelmischling der schon älter ist, wo ich mich wundere warum er noch auf La Palma ist. Vorkontrolle machen die auch und bringen die Hunde dann hier rüber. Wir sind auf jeden Fall sehr, sehr glücklich mit Sunny. Sie ist ein Schatz. Liebe Grüße! |
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![]() Mitglied seit 31.03.2002 |
Klasse@derwauzi
Ich sehe also, dass es für Euch alle kein Problem wäre, dass eine ältere Dame sich nochmal einen Hund wünscht Vielleicht ergibt sich ja auch hier innerhalb des Freds eine Möglichkeit, zu unsrem Blacky kamen wir auch durch einen komischen Zufall Gesucht wird eine kleine, kinderfreundliche Hündin. Cousinchen hat einen 7 jährigen Enkel, der gelegentlich bei der Oma übernachtet. Im Haushalt lebt noch die betagte Perserkatze Sophie, die sich mit der verstorbenen Mira super vertrug und umgekehrt. 2 x pro Woche wäre die Wunschhündin nachmittags ein paar Stunden allein, weils Frauchen dann arbeiten geht, ansonsten ist das rundumbetuddeln garantiert. Wäre ja klasse, wenn jemand von Euch vermitteln könnte. LG Anne |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo Anne,
ich lebe auch in Köln und es gibt hier zwei staatliche Tierheime. Deine Cousine sollte es noch mal in dem anderen TH versuchen. Mein Garfield (Kater) kam aus dem Heim in Köln-Delbrück und es gab nie eine Nachkontrolle. Ich denke, daß da meistens das Peronal für fehlt. Zu dem Ablauf von spanischen Hunden: ich wollte 2008 eine Katze aus Spanien nehmen. Der Kontakt wurde im I-Net hergestellt, und mit einer Kontaktperson in Deutschland habe ich telefoniert. Ich hätte die Katze dann am Flughafen in Empfang genommen. Aus anderen Gründen hat es dann nicht geklappt, aber ich hatte ein gutes Gefühl bei der Sache. Der einzige Nachteil ist, daß man das Tier nicht vorher kennen lernen kann. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 23.01.2008 |
Hallo,
ich arbeite selber ehrenamtlich als Pflegestelle für Hunde aus Spanien, in Zusammenarbeit mir einem Verein. Bei uns läuft es so ab, dass die Interessenten normalerweise den Hund im Internet finden und darüber den Kontakt aufnehmen. Ich führe einige Gespräche mit den Interessenten und es gibt ein Vortreffen, denn nur von Fotos und Beschreibungen hat man kein komplettes Bild eines Hundes. Ich vermisse meine Pflegis ganz schön, wenn sie dann weg sind LG, Ehfie |
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![]() Mitglied seit 18.06.2010 |
Hallo Anne,
schau mal da rein, da werden sie geholfen. Sie Seite ist auf deutsch und beantwortet dir alle Fragen. Stell einfach einige W's davor tierheim-spanien.de LG, Carco |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Ganz ehrlich? Ich würde mir keinen Hund aus südlichen Ländern holen.
Erstensmal der dortigen Seuchen wegen (Leishmaniose und Co.) - die muss man nicht importieren. Dann kann man ziemlich verzweifeln, wenn man einen Hund erwischt, der sich schon sehr an die Straßenstreunerei gewöhnt hatte (ungeheuer selbstständig, jeder Müll ist interessant...) und/oder auch noch erfahrener Jäger ist - mit ein bissl Pech wird der zu Hund dann zu lebenslanger Leinenhaft im dichtbesiedelten Deutschland verurteilt. Und wenn er dann auch noch überhaupt keinen Bezug zu seinem Menschen aufbaut, ist Frustration vorprogrammiert. Und wer darf zumeist die Frustration des Hundehalters ausbaden? Richtig, der Hund. Im Übrigen bewirkt die Rettung eines Hundes keine Linderung des Problems in den Ursprungsländern. Das ist wie mit dem Welpenkauf aus dem Kofferraum eines polnischen Autos: Klar hat man Mitleid und natürlich geht es dem Hund überall besser als in diesem Kofferraum. Aber mit jedem Mitleidskauf fördert man genau diese Praxis. Und nicht zuletzt ist die Rettung armer armer südeuropäischer Hunde durch wohlmeinende Deutsche inzwischen ein ziemliches Geschäft, was bedeutet, dass schon Hunde extra vermehrt werden, um den Bedarf der deutschen Retter zu decken (womit ich ausdrücklich nicht gesagt haben will, dass alle südeuropäischen Tiervermittler schwarze Schafe sind). Es wird sich sicher auch ein deutsches Tierheim mit einheimischen Notfellen finden, die einer 69-jährigen einen sagen wir mal 8-jährigen Hund vermittelt, wenn dem TH klargemacht werden kann, dass sich im Fall der Fälle die Tochter oder die Cousine um den Hund kümmern würden. |
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![]() Mitglied seit 09.07.2002 |
TPunkt....solche "Vermehrer" bieten ihre Hunde aber vor Ort an als Ketten- und Tonnenhunde, die dann von irgendwelchen Touris freigekauft und erlöst werden, keine Tierschutzorganisation wird mit solchen Leuten zusammenarbeiten.
Durch deinen Beitrag kann ja wirklich der Eindruck erweckt werden, dass es in Südeuropa keine Straßenhunde mehr gibt und extra Nachschub produziert wird, dass das ein Gerücht ist, kann jeder vor Ort sehen. Mir ist es eigentlich egal, wo ein Leben gerettet wird, wir leben alle unter einer Sonne, ich spende ja auch ins Ausland. LG Awlona |
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![]() Mitglied seit 09.07.2002 |
Mein letzter Satz bezieht sich natürlich nur auf das Argument, warum man kein Tier aus dem Ausland aufnehmen sollte und nicht auf diese "Vermehrer". Sowas kann man nur Ausmerzen, indem man es ignoriert, auch, wenn es schwerfällt und einem die Tiere leid tun.
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![]() Mitglied seit 31.03.2002 |
Hallo,
ich danke Euch für Eure Meinungen und Info´s. Dank Autounfall mit Totalschaden als Folge-zum Glück gab´s keine Verletzte Ich werde Euch berichten, ob und wann ein armes Wesen ein liebevolles zuhause in Kölle gefunden hat, ok? LG Anne |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Awlona, nicht ganz:
Den Eindruck, es gäbe keine Streuner mehr, wollte ich nicht wecken. Aber darauf hinweisen, dass nicht jeder als Streuner nach D verkaufte Hund auch wirklich ein Streuner war. Vielleicht ist es einfacher/billiger, im Hinterhof ein Dutzend Hündinnen werfen zu lassen und die Welpen bis zur Verkaufsreife hochzupäppeln als tatsächlich frei lebende Hunde zu fangen. Zumal sich schon immer junge Hunde besser verkaufen ließen. Aber auch Straßenhundpopulationen und damit die Probleme vor Ort werden nicht kleiner, nur weil ein paar dieser Hunde nach D vermittelt werden (es gibt halt grob gesagt immer so viele Streuner, wie durch Mülltonnen ernährt werden können - werden mehr weggefangen, werden halt mehr geboren). Das ist ein vielschichtiges Problem, dass meiner Meinung nach mit der generellen Einstellung Tieren gegenüber in den fraglichen Ländern zusammenhängt und nicht durch Rettungsaktionen gelöst werden kann. Womöglich hängt das auch direkt mit dem Wohlstand in den jeweiligen Ländern zusammen - ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es Haustieren in D mal ergehen wird, wenn es hierzulande solche Krisen wie in Griechenland oder Irland gibt (in Irland wurden bspw. zigtausende Pferde einfach ausgesetzt/laufen gelassen, weil sich viele ihr Statussymbol nicht mehr leisten konnten - von Hunden mal ganz abgesehen). Warum man unbedingt Hunde importieren muss, wenn es einerseits an der Situation vor Ort nichts ändert und andererseits auch deutsche Tierheime überquellen, erschließt sich mir nicht. Wenn überhaupt, würde ich sowas aber nur machen, wenn ich die Leute, die hinter der Tierschutzorganisation stehen, persönlich näher kennengelernt habe. Es wäre schön, wären alle Tierschutzorganisationen seriös. Manchmal habe ich das Gefühl, dass gerettete arme arme südeuropäische Hunde so eine Art Statussymbol darstellen. Ernstes Thema. Aber ich habe Zweifel, ob es sinnvoll ist, den Status Quo durch immer mehr Geld zu belohnen. |
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![]() Mitglied seit 10.04.2006 |
Hallo TPunkt,
du hast es gut beschrieben . Danke. Aktiv bin ich selber nur in der Katzenhilfe. Ich weiß aber um das Problem der Hunde aus dem Ausland. In unserem Tierheim vor Ort sind etwas um 20% der abgegebenen Hunde solche die aus dem Ausland kamen. Von überall her. Nicht alle neue Hundebesitzer kommen damit klar..und überschätzen auch die Kosten. Viele der Hunde sind krank. Da werden diese Hunde ganz schnell im Heim abgegeben....Leider . Damit wird das Problem vor Ort nur noch vergrößert. Jeder der wirklich einen Hund möchte sollte wirklich ins Tierheim gehen, wer die Not da sieht holt ihn sich von da. katir |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo,
bei dem Thema schließe ich mich katirs Meinung zu 100 % an. Mehr gibt es nicht zu sagen. Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 17.11.2007 |
Es gibt nie eine Garantie ein gesundes Tier zu bekommen. Auch nicht vom deutschen Züchter vom deutschen Tierheim. Warum wohl die Tierheime überquellen?
Wir haben es einmal erlebt und das Heim nicht als kompetent erlebt. Und meine Schwester hat es in einem anderen Tierheim auch erlebt. Und sie ist dafür weit gefahren. Egal mit welchen sie spazieren ging, hieß es danach: Der ist aber schon vermittelt. Hallo? Dann gebe ich die Tiere doch erst garnicht raus. Es ist doch immer so. Die niedlichen, komplikationslosen Hunde sind auch hier ganz schnell weg und die anderen Hunde sitzen und sitzen. Da sind dann auch Problemfälle darunter. Oder eben große und nicht einfache Hunde. Auch wir hatten extra darauf hingewiesen, dass wir Hundeanfänger wären und unser Haus und Garten nicht so riesig. Zudem mit Kind. Na wie gesagt, bekamen wir erst den schon vermittelten and die Leine, der zweite war der schnappende Eigenbrödler und die Krönung war dann der Griffon den sie uns andrehen wollten mit dem Kommentar: Der sei doch nicht groß. Dann hatte ich ja noch ein Allergieproblem und kann deshalb keine Hunde mit rauhen Haaren haben. Die Vermittler unseres Hundes haben sofort super reagiert. Kein Problem- erklärt wie das mit dem Allergietest funzt. Schon fünf vermittelt, nie einen zurückbekommen. Wie bei mir. Ich kann meine Sunny sogar an die Wangen nehmen. Keine allergische Reaktion. Die Org. wo ich meine Hündin her habe kennt entweder die Hunde selbst sehr, sehr gut. Oder die Pflegefamilie kennen sie sehr sehr gut oder sie kennen ihr Schicksal. So ist es bei unserer Hündin ganz genau bekannt woher sie aus La Palma stammt. Ihre Mutter ist auch hier und sie ist kein direkter Straßenhund. Wenn ein Schicksal eines Tieres unbekannt ist, wird das auch bekannt gegeben. Das sie manchmal epileptische Anfälle bekommt, konnte mit einem Jahr keiner vorraus sehen. Ist ja auch kein Drama und kein wirklich südliches Problem. Umso mehr sind wir froh, dass sie bei uns gut aufgehoben ist. Freigekauft aus der Todesstation. Mit einem Jahr. Warum also nicht? Es kommt immer auf die Vermittler an und jeder Hund hat einen eigenen, besonderen Charakter und damit verdient gerettet zu werden. Unsere Hündin wurde getestet, geimpft und gechipt und kastriert. Schlimmere Mittelmeerkrankheiten kann man in La Palma ausschließen. Der Rest wird getestet mit Pass. Im übrigen kenne ich auch Leute mit Zuchthunden oder deutsche Hunde, die auch ihre Krankheiten und Charaktermacken haben. Eine Garantie kann dir wirklich keiner geben. Jeder Hund kann aus seiner Art schlagen. Und es gibt auch genug Leute die für sie nicht geeignete Tiere vom Züchter kaufen, die dann auch im Heim landen. In dem tollen Tierheim wo wir waren, waren null Ausländer. Ganz viele reinrassige. Von Jack Russel bis viele Schäferhunde, deutsch Kurzhaar, Cocker, Griffons usw.usw. und Kampfhunde. Kommt bestimmt auch aufs Tierheim selbst ein bisschen an, was sie so vermitteln. Und ich finde, jeder hat es verdient- egal woher er kommt. LG |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
@ derwauzi
Unser ortsansässiges Tierheim beherbergt zu 90 % Import-Hunde. Muss ich da noch mehr zu sagen? Die haben ja noch nicht mal mehr Platz für Tiere in Not aus der eigenen Umgebung. Dafür habe ich definitiv kein Verständnis! Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Ein Tierheim in Köln hat eine Partnerschaft mit einem ungarischem Tierheim. Da werden die Tiere ins Kölner Tierheim gebracht, damit sie hier vermittelt werden.
Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
@Charmin: komischerweise kommen diese Importhunde das Tierheim günstiger als heimische Hunde. Kastrationen, Unterbringung etc, sind im Ausland teilweise nur 10-20% so teuer wie in D. Da die Teirheime meistens keine staatliche Unterstützung mehr bekommen, müssen sie sich ja irgendwie über Wasser halten und Geld erwirtschaften. Dies ist teiweise "nur" mit ausländischen Tieren möglich. Einen Hund aus dem Ausland bekommt man derzeit für ca. 150 - 200€ (geimpft, geschipt und mit EU-Ausweis) Für einen "deutschen" HUnd muss man im Tierheim meistens >300,-€ bezahlen. Es gab kürzlich mal eine Reportage über dieses Thema, die sehr informativ war. LG Mausi |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Olli, ich frage Dich aber allen Ernstes, warum müssen noch ausländische Tiere in unsere Tierheime geholt werden? Gibt es hier nicht genügend herrenlose Tiere, die auch ein neues Zuhause suchen?
Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Mausi, da muss ich Dir gewaltig widersprechen. Unsere Hündin ist aus dem Tierheim und kommt laut der Aussage vom Tierheim aus Ungarn. Sie war weder entwurmt, noch gechipt oder gar geimpft, obwohl sie schon 7 Monate war. Wir haben inkl. Kastration alles selber bezahlt. Sogar die Blutuntersuchung wegen Reisekrankheiten haben wir VOR der Übernahme aus dem Tierheim selbst bezahlt.
LG charmin2004 Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 17.11.2007 |
Charmin: Klar klingt das einleuchtend was du sagst und deine Empörung kann ich auch verstehen.
Wir waren auch in einem Tierheim, die gerade eine Ladung Kleinhunde aus Teneriffa bekam. Ist aber bei denen auch nicht die Regel. Ich denke es wird viel geholfen wo gerad Hilfe benötigt wird. So hatten sie auch ganz viele Hunde von einem Strottplatz in Deutschland im grottenschlechten Zustand in die Heime verteilt. Bei uns in den Tierheimen hier das Verhältniss eher noch so, dass Ausländer weniger da sind. Die Organisationen bemühen sich um Paten die die Tiere aufnehmen. Wenn du eine gute Organisation hast, wird sie auch keine "verstörten, kranke, hoffnungslose" Strassenhunde vermitteln. Die haben ja schließlich auch die Kosten mit den Impfungen und Kastrationen. Da schauen die natürlich extrem drauf, dass sich die Hunde auch gut vermitteln lassen ohne böse Überraschungen. Wir mussten auch einen Vertrag unterschreiben dass unsere Sunny im Falle einer Abgabe unbedingt wieder zu ihnen zurück muss. Die Pflegestelle würde sich nen Wolf freuen. Die denken immernoch an sie, weil sie sie gerne behalten hätten Und da viele Einzelschicksale auch bekannt sind, ist es einfach zu schade sie in einer Todesstation umbringen zu lassen. Bei unserer Sunny war es der Fakt dass sie mit Mutter und Schwester dort ankam. Es ist einfach die Liebe und das Leid, dass die Helfer dort immer wieder antreibt weiterzumachen. Weil sie das Elend, das dort die Regel ist einfach erlebt haben. Und sie kennen jedes Tier und hängen selbst sehr an jedem einzelnen Hund. Daraus kann man ihnen keinen Vorwurf draus machen. Der eine findet dort Hilfe nötig, der andere da. Als ich bei uns durchs Tierheim ging, dachte ich z.B. "Warum muss man hier noch reinrassige Hunde züchten und sie an Idioten verkaufen die sich über die Rasse überhaupt nicht klar sind, geschweige denn darüber, dass ein Welpe eben nicht stubenrein ist und dass ein Hund Zeit und Verantwortung bedeutet." Wo es doch so viele nette Hunde auf der Welt gibt, die ein nettes Zuhause suchen. LG |
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![]() Mitglied seit 17.11.2007 |
@charmin: Wenn sie das auf dem Bild ist, zahlt man doch gerne.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
@Charmin: Wie ist den Eure Hündin nach D gekommen, ohne Impfung,Chip und Ausweis? Auf normalem Wege ist das heutzutage doch gar nicht möglich/erlaubt. Ich kenne es derzeit so, daß die Hunde aus dem Ausland für die man sich interessiert kurz vor der Übernahme kastriert, geimpft und geschipt werden. Kastration Weibchen, osteuropäisches Ausland ca. 30,-€, Impfung inkl. Chip und Ausweis ca. 40-60,-€. Rest sind "Futterkosten", Transport etc. Unsere Hunde waren bisher auch immer aus deutschen Tierheimen. Nur unser letzte kommt aus dem Tierschutz im Ausland, da hier in deutschen Tierheimen über einen längeren Zeitraum kein Hund für uns zu finden war. LG Mausi |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
@ derwauzi
Ja, auf dem Bild das ist fast unsere Mona. Ein Doppelgänger quasi, aber sie selbst ist es nicht, sieht allerdings fast genauso aus. Kannst ja mal in mein Fotoalbum schauen unter "Mona". Klar habe ich das Geld gerne ausgegeben, weil ich mich sofort in sie verliebt habe. Aber die Tatsache, dass unser Tierheim aus 90 % Importhunden besteht, wo jeder neue Besitzer alle Kosten selbst trägt, finde ich nicht in Ordnung. Mit der Unterschrift im Schutzvertrag ist man ja nur "Besitzer" des Tieres. Das ärgert mich ganz besonders, weil wir vor ein paar Jahren gut ein wenig finanzielle Unterstützung für eine MRT-Untersuchung bei Mona zum Preis von 800,- € hätten gebrauchen können. Es wurde vom Tierheim abgelehnt mit der Begründung, dass wir den Hund ja hätten zurück bringen können, wenn wir nicht in der Lage seien, für das Tier zu sorgen. Was sagst Du eigentlich dazu? LG charmin2004 Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
@ Mausi
Die Frage kann ich Dir nicht beantworten, weil ich sie mir nach über 5 Jahren immer noch selber stelle. Allerdings habe ich eine Vermutung, die ich hier nicht äußern möchte, weil sie keiner glauben würde. LG charmin2004 Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 17.11.2007 |
Charmin: Ich glaube was die Tierarztkosten anbetrifft ist man immer schon auf sich gestellt. Es gibt hier einige sehr, sehr wertvolle Hunde bis zum Wert von ca. 4000 Euro. Arztkosten. Egal ob Vermittlung oder Zucht. Die meisten übernehmen keinen Anteil.
Dann heisst es immer, wenn man das nicht zahlen kann, soll man kein Tier holen. Wenn man dann mal überlegt, dass hier Tiere CT´s gemacht bekommen und sehr teuer operiert werden und woanders Kinder verhungen kommt man wirklich von Pontius zu Pilatus. Aber wer zahlt nicht wenn es um ein Wesen geht, wo man schließlich die Verantwortung übernommen hat. Ich weiss ja nicht was eure Mona bei der Übernahme aus dem Tierheim gekostet hat ohne die Zusatzkosten die ihr selbst stemmen musstet. Das klingt auch nicht gerade seriös. Wir waren mit Sunny wirklich zufrieden und mit den Leuten. Sie hatte das ganze Komplettpaket incl. Chip und Registrierung. Meiner Schwester hatte ein seit zwei Jahren z.B. ein reinrassiger Main Coon - Kater gefehlt. Entlaufen. Sie hat gesucht, Anzeigen geschaltet usw. und hat auch nicht mehr damit gerechnet dass sie ihn wieder sieht. Irgendwann rief ein Tierheim aus weiterer Entfernung an und sagte ihr Kater wäre schon eineinhalb Jahre hier und nun totkrank. He- das Tier war tätowiert und registriert. Ein sehr schöner Kater. Und als mit der Krankheit die Chance auf Vermittlung schwand konnte ihn meine Schwester zum Sterben heim holen. Das ist ein Skandal. Sie hätten die Tätowierung erst jetzt bei der Untersuchung gesehen. Irgendwie wundert es dich dann, dass die Leute keine Tiere hier aus Tierheimen holen. Mich wunderts ehrlich gesagt nicht mehr. Warum die sich Importhunden vollpacken ist mir nach deinen Schilderungen eigentlich auch kein Rätsel mehr. Aber dann sind ja nicht die Leute schuld die einen Hund aus dem Ausland wollen, sondern die Missstände im Heim. Irgendwie schon frech. Dafür gibt es genügend Organisationen. Die Heime hier haben hier auf jeden Fall strenge Limits für ausländische Hund und nehmen lieber Hunde aus der Umgebung auf. Teilweise viele Kampfunde und Jagdhundrassen. LG |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
@ derwauzi
Wenn man sich als Tierheim entsprechende Schutzverträge unterschreiben lässt, welche beinhalten, dass man bei der Übernahme nur "Besitzer" ist, gleichzeitig aber als "Eigentümer" von Anfang an sämtliche Kosten auf den "Nur"-Besitzer abwälzt, ist es definitiv nicht fair. Da kann ich mir besser einen Welpen bei einem seriösen Züchter holen, wo ich weiß, dass der Hund bei der Übernahme gesund sowie (an)geimpft, entwurmt und gechipt ist. Je nach Alter kann man ja keine komplette Impfung erwarten. Unsere Mona hat 180,- € im Tierheim gekostet und in dem Preis war gar nichts enthalten. Nur der blanke Hund. Aber ich hatte mich eben in Mona verliebt und habe alle Kosten auf meine Kappe genommen. Für Mona bereue ich den Schritt auch nicht, kann aber leider keine Tierheime oder ähnliches weiter empfehlen. LG charmin2004 Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 12.10.2006 |
Hallo zusammen,
ich schreibe ja nicht viel mit, aber hier sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die ich gerne korrigieren würde. Thema "Seuchen, die von Auslandshunden eingeschleppt werden": Die bekannten Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Ehrlichiose) sind allesamt weder von Tier zu Tier noch von Tier zu Mensch übertragbar. Die Infektion geht über Insekten, die Träger der Bakterien sind. Fliegen bei Leishmaniose, soweit ich informiert bin, Zecken bei Ehrlichiose. Ein infizierter Hund ist also kein gesundheitliches Risiko für seine Umwelt. Thema "Warum es sinnvoll ist, Tiere aus dem Auslandstierschutz nach Deutschland zu bringen": Zum einen bieten die Auslands-"Tierheime" in Spanien, Italien usw. Bedingungen für die Tiere, die nach hiesigen Verhältnissen unvorstellbar sind. Jedes deutsche Tierheim ist dagegen ein Luxushotel. Zum anderen werden in den meisten solchen Einrichtungen die Tiere nach einem Verbleib von wenigen Monaten getötet. Tiere, die über Auslandstierschutz nach D gebracht werden, entgehen diesem Schicksal. Dass dadurch oft der "innerdeutsche" Tierschutz etwas verdrängt wird, auch weil der Auslandstierschutz eine sehr hohe Präsenz hat und sehr ambitionierte Freiwillige dabei sind, das sehe ich auch so. Als Halterin eines ehemaligen Straßenhundes und mit Kontakt zu zahlreichen anderen Hundebesitzern mit Auslandstieren schätze ich, dass die Zahl der hochgradig gestörten Tiere aus dem Auslandstierschutz auch nicht höher ist als in einem üblichen Tierheim. Extreme Härtefälle kommen oft gar nicht in die Vermittlung. Überdies sind gerade ehemalige Straßenhunde überwiegend sozial sehr komeptent, haben einen guten und engen Bezug zum Menschen und sind ruhige, anpassungsfähige und intelligente Zeitgenossen. (Auf "Lagerhunde" muss das nicht immer zutreffen, die haben oft in ihrem Leben nichts gesehen und fürchten sich später vor jedem Grashüpfer - wobei sich auch das natürlich in den Griff bekommen lässt.) Wie jagdtriebig ein ehemaliger Straßenhund ist, hängt stark von den "beteiligten" Rassen ab. Oft leben diese Straßenhunde gar nicht von der Jagd, sondern aus der Mülltonne bzw. aus der Hand von Touristen. Dass Ex-Straßenhunde häufig gerne mal Futter stibitzen und das dann irgendwo horten, kommt vor. Keiner will wissen, wo ich schon überall schleimige, abgelutschte Kauknochenreste gefunden habe... andererseits kann einem das mit einem Zucht-Beagle auch passieren. Ich breche also eine Lanze für die Straßenhunde. Und um auf das Eingangsposting zurück zu kommen: viele Tierschutz-Organisationen haben Pflegestellen in Deutschland, wohin die "geretteten" Hunde zunächst gebracht werden. Von dort aus wird dann ein neues Zuhause gesucht. Man kann also den Hund vorher auch kennenlernen. Tierisch-grenzenlos ist z.B. so eine Organisation, gibt noch unzählige andere. Beste Grüße in die Runde! die Textehexe |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Da diese Klausel rechtlich nicht haltbar ist, wird sie bei vielen Tierheimen und Tierschutzorgas zunehmend dahingehend geändert, dass der Eigentumsvorbehalt nur noch für die ersten 6 Monate gilt. Und kleiner Tipp: für 180 Euro bekommst du bei keinem seriösen Züchter einen Hund. Selbst wenn du noch oben drauf rechnest, was du beim TA für Mona gelassen hast, wird es trotzdem schwierig, an den Preis eines Rassehunds vom seriösen Züchter zu kommen. Die Preise dort beginnen im oberen dreistelligen Bereich und können durchaus auch vierstellig werden... Und die Tierheime, die wirklich gut und seriös arbeiten, zahlen selbst bei Schutzgebühren von 200, 300 Euro noch dicke drauf mit Futter, Tierarzt und vor allem Personalkosten (im Tierheim arbeiten ausgebildete Tierpfleger, die mit diesem Job ihren Lebensunterhalt verdienen!). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
@ Textehexe
Ich bleibe bei der Meinung, dass wir hier genügend Tierleid haben und nicht noch welches aus dem Ausland brauchen. @ Elphi Für das Geld, was ich für Mona bereits bei Anschaffung und für Zusatzkosten beim Tierheim bezahlt habe, hätte ich auch einen Welpen von einem seriösen Züchter bekommen. Das kann ich Dir versichern. Aber ich liebe die kleine Maus und deshalb habe ich es getan. Wenn es nicht so wäre , hätte ich sie ja gar nicht erst genommen. LG charmin2004 Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 17.11.2007 |
Genauso wie Texthexe das berichtet lief es bei unserem Hund. Die vermittlen vorerst nur auf Pflegesstelle hier (keine Tierheime)weil sie in La Palma selbst eine Auffangsstation haben.
Auch bei einem Zuchthund hast du keine Garantie. Mein Schwiegervater hat einen tollen Jagdhund im vierstelligen Bereich. Und sie ist echt super bei der Jagd, aber teilweise echt ein Weichei, die total aus ihrer Art schlägt. Eben anderst wie alles was er vorher hatte. Das Fressen ist problematisch. Sie hatte auch schon Herzrythmusstörungen mit einem Jahr. Darf deshalb eine besondere Futterkombi nicht haben. usw. Und ein tolles Labradormädel vom Züchter hier- inzwischen sieht man es auch war das erste Jahr hier auch nur krank, dünn und angeschlagen Dann auch der Charakter. Hier wurde ein absoluter Familiencocker aus liebevoller Zucht gekauft. Alle Hunde vom Wurf sind verspielt und lieben ihre Menschen. Nur der ist extrem eigenbrödlerisch und brummt auch mal gerne. Fazit vom Besitzer: Na hergeben tut man ihn deshalb ja nicht. Jetzt ham wir ihn halt. Das ist sehr löblich, aber glücklich klingt anders. Man ist nie versichert. Unsere ehemaligen Mieter von unserem Haus waren Boxerliebhaber und hatten zwei Boxer, mit denen sie auch auf Schauen waren und Pokale gewannen. Also keine Liebhabertiere. Nachdem der zweit sehr jung (7 Jahre) an Krebs gestorben war, wollten sie dann keinen mehr. Siehst du, du kannst gutes Geld beim Züchter lassen und auch danach noch gutes Geld beim Arzt. Nur dass ein Hund so wie Mona- ohne alles vermittel wird ist schon die Krönung. Da gebe ich dir recht. Da hast du einfach kein gutes Heim erwischt. Aber genauso gut kannst du einen kranken oder komischen Zuchthund erwischen. Das wollte ich damit sagen. LG |
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![]() Mitglied seit 21.08.2007 |
Das sehe ich etwas anders: Zecken bspw. gibt es hier auch zu hauf. Ehrlichiose kann daher sehr wohl ein Problem in D werden. Inzwischen ist hier auch die Auwaldzecke heimisch, die Babesiose übertragen kann. Hier in unserer Gegend schätze ich, dass etwa 10% der Zecken Auwaldzecken sind (wenn ich davon ausgehe, was unser Hund immer so anschleppt). Und je mehr mit Babesiose infizierte Hunde aus Südeuropa importiert werden, desto größer logischerweise die Gefahr, dass sich ein Hund hier in D mit Babesiose infiziert. Auch bei Leishmaniose hat es schon Ansteckungen hier in D gegeben - die Sandmücke (die ist Überträgerin der Leishmaniose) ist zumindest in Süddeutschland schon längst da. Je nach Gegend in Spanien sollen bis zu 25-30% der Hunde mit Leishmaniose infiziert sein. Selbst wenn es bisher nur wenige Berichte über Ansteckungen mit Mittelmeerkrankheiten hier in D gibt - man darf ja nicht vergessen, dass die Population der südeuropäischen Hunde erst in den letzten paar Jahren kräftig steigt und sich bspw. Auwaldzecken und Sandmücken auch erst in den letzten Jahren verbreiten. Btw.: So viele Zecken wie dieses Jahr gab's auch selten, oder? |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
tpunkt, in einem punkt muss ich dir widersprechen: bei uns halten sich die zecken dieses jahr relativ zurueck. war schon viel, viel schlimmer......
beste gruesse h. |
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