das Tier aus dem Urlaub "adoptieren" -- Pro und Contra
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Ich glaube zu dem Thema ist hier oder anderswo im Netz schon viel geschrieben worden. Da nicht jede Diskussion -zigmal geführt werden muss, wäre ich für Hinweise auf existierende Freds oder auch Websites außerhalb des CK dankbar. Tschuess, nick67 |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Meinst du die Mitnahme der Hotelkatze? Oder den organisierten Auslandstierschutz? Bei ersterem dürfte vor allem die Seite vom Zoll interessant sein. Muss man, je nach Urlaubsland, halt doch einiges beachten und das Tier vorher am Urlaubsort zu einem Tierarzt bringen, was allein schon wegen Sprachschwierigkeiten zu einer echt komplizierten Aufgabe werden könnte. Für zweiteres klappt Google mit den Stichworten "Auslandstierschutz pro contra" gut, also zwecks Finden der Argumente für beide Seiten, wenn es darum geht. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Tach!
Danke schon mal, Elphi. Tschuess, nick67 |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
keine Ahnung, wo es weitere Threads dazu gibt aber da dieser eh nun eröffnet ist meine Erfahrungen hier: Also hab meinen ersten eigenen Hund aus Frankreich mitgebracht. Er ist mir am Strand zugelaufen und wich mir nicht mehr von der Seite. Hab ihn dann erstmal ganz brav bei der Polizei als zugelaufen gemeldet damit seine Besitzer ihn wiederfinden können aber die Polizisten haben mich ausgelacht. Was einem da zuläuft, konnte man am besten gleich behalten, damals jedenfalls, Anfang der 70er. Glaube fast, dass es damals dort noch keine Tierheime gab. Habe trotzdem nach einigen Tagen nochmal nachgefragt, ob sich jemand für den Hund gemeldet hat, was erwartungsgemäß nicht der Fall war. Hab den Hund dann gleich beim Tierarzt impfen lassen und mußte nach 4 Wochen nochmal hin zum nachimpfen. Dann bekam ich mein Impfbuch und konnte problemlos alle Grenzen passieren. Der Hund war klasse aber ein sehr eigenständiger, ausgebuffter Strassendieb. Heute wollte ich so einen kleinen Gauner nicht mehr unbedingt haben da er es wohl von Klein auf gewohnt war, alles und jeden systematisch zu bestehlen. Quiekten die Mädels beim ins Wasser gehn am Badestrand war er sogleich auf deren Platz und durchstöberte deren Taschen nach Keksrollen und Broten. Die Obst/Gemüseauslagen vor Geschäften wurden im Vorbeigehn geplündert, hier ne Birne, da ne Möhre....und dann hat´er immer Fersengeld gegeben um seine Beute gleich außerhalb der Sichtweite der Bestohlenen zu verzehren. Am Badestrand kam er damit zu mir gelaufen um mich partizipieren zu lassen Brachte ich dann die Rollen reumütig zurück, wollte niemand das angesabberte Zeug zurück haben und "ich durfte sie behalten" Bezahlen mußte ich nie für ihn, alle fanden ihn einfach zu lustig. ich fand es anfangs peinlich und lustig, dann nur noch lästig In Deutschland entdeckte er gleich den Wert großer Pausen der nächstgelegenen Schule, wo er sich, wie ich später erfuhr, regelmäßig sein Zubrot "erbettelte". Aussehen tat er wie ein kupierter, dunkelbrauner Labrador, die Stummelrute war jedoch "angewölft". Aber trifft das nun Deine Fragen dazu? Ich glaube, dass es solche Hunde heute kaum noch geben dürfte! LG Blue |
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![]() Mitglied seit 14.07.2004 |
Ich war viele Jahre Reiseleiterin rund um Mittelmeer un d ich erinnere mich besonders an die "Calleteros", die Strassenhunde in Torremolinos. Alle Hunde waren ausgesprochen gut sozialisiert und immer im Rudel unterwegs - keiner war je agressiv gegen Menschen und jeder von ihnen hatte es drauf, sich "seinen" Urlauber der Woche zu suchen, den er herzzerreissend anschaute, von denen er sich herzen und streicheln und kraulen liess und vor allem - füttern! Besonders erinnere ich mich an eine kleine langhaarige Hündin, die wir "Lafayette" getauft hatten. Sie war die Königin der Bettler... unglaublich, wie sie ihre Leute einwickelte und ihnen dann auf Schritt und Tritt folgte - morgens lag sie schon versteckt unter den Büschen am Hotel und wartete auf IHRE Touristen und folgte ihnen überallhin.
Mehr als 1x wollten Leute sie mitnehmen, was natürlich immer an de Tollwut- und anderen Impfungen scheiterte, die ja mindestens 4 Wochen vorher vorgenommen werden mussten usw usw ... keine Box... hohe Kosten ..damals wr das alles noch sehr schwierig. Mehr als einmal gab es herzzerreissende szenen wegen Lafayette, Kinder schmissen sich brüllend auf den Boden und heulten in das Fell der Hündin, die sie nicht zurücklassen wollten und Mama und Papa fühlten sich schuldig, standen da am Abflug tottraurig und drückten mir ihre letzten Peseten und noch ein bisschen was in die Hand, damit ich Lafayette füttere und versprachen mich anzurufen, oft fürchteten sie, dem armen Hund würde das Herz brechen ..... Kam ich dann abends zurück vom Flughafen zu unserer Stammbar am Strand um noch eine Sangria zu trinken und ein Bocadillo zu essen, war Lafayette schon wieder im Einsatz - legte ihren hübschen Kopf auf das weisse Knie eines gerade angekommenen neuen Touristen und gab dessen Frau brav das Pfötchen .... die Leute schmolzen dahin ..."als wenn sie auf uns gewartet hätte" ... ja....das hatte sie wohl .... ich habe den lieben Leuten, die traurig nach Hause geflogen waren, nie erzählt, dass die kleine Schlampe sich schon längst wieder mit dem nächsten Urlauber getröstet hatte sondern traurig am Hotel warten würde ... Achso ja, von dem, was ich an Geld für die Hunde bekam, habe ich Lafayette und andere Hunde impfen und kastrieren lassen - das habe ich aber nie gesagt .... wohlmöglich hätte sie doch einer mitgenommen und aus wäre es gewesen mit dem herrlichen Strandleben in ihrem Rudel, aus wärs gewesen mit dem nächtlichen Durchwühlen der Mülltonnen und den fetten Brocken, die sie sich bei verschiedenen Hintereingängen grosser Hotelküchen holten und aus wäre es gewesen mit der Flirterei und Bettelei bei so lieben Touristen .... |
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![]() Mitglied seit 09.07.2002 |
Nick, sollte es um Griechenland gehen, würde ich mal bei in-greece schauen oder dir hier Rat holen
^link vom Admin entfernt^ - Googletext: inseln-greece.de/griechische-inseln-tierschutzvereine/ vielleicht kannst du einen der Vereine, die eine deutsche Telefonnummer angegeben haben, mal kontaktieren. LG Awlona |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
hallo,
wenn man sich im urlaub in ein herrenloses tier verliebt und diese "liebe" gegeseitig ist, halte ich das fuer ein privatsache, wobei man nur tunlichst darauf achten sollte, keine neuen tierkrankheiten und parasiten nach deutschland einzuschleppen.... dieses massenausfliegen von tieren aus auslaendischen tierheimen nach deutschland halte ich aber fuer den voellig falschen weg. ich bin fest davon ueberzeugt, dass da auch schon fuer den einen oder anderen ein geschaeft drin ist. zudem sind ja nun auch unsere tierheime nicht gerade leer und mittlerweile auch mit hunden aus dem ausland aufgefuellt. wichtiger sind kastrationsprogramme vor ort, aber das ist natuerlich nicht so niedlich wie die hundewelpen, die man in letzter minute aus der totungsstation gerettet hat.... beste gruesse h. |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin!
Bravo Henriette! Hinzu kommt noch, dass jeder dieser "geretteten" Hunde eine absolute "Wundertüte" ist und somit nicht sichergestellt ist, ob man zu a) dem Hund wirklich etwas Gutes getan hat, ihn nach D zu holen und zu "sozialisieren und zu b) man nie genau weiss, welche Verhaltensweisen der Hund an den Tag legen wird und wie man sie "therapieren" kann/soll/muss. Leider habe ich in den vergangenen Jahren viele solcher Hunde in den Kursen gehabt, alle (ausser den Welpen) hatten mehr oder weniger große "Macken" die zum Teil eben nicht trainierbar waren und womit Herrchen & Frauchen nun leben "mussten". LG vom wiesel und seinem Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 27.11.2004 |
Ist zwar keine Antwort auf Nicks Frage aber bei deiner Geschichte Tiburzu musste ich doch lachen. Diese kleinen Raeuber.
Mir ist es mit einer Katze passiert als ich Indonesien lebte. Ich habe das arme Tier damals mit nach Hause genommen. Sie hat dann bei mir braf ihre Kitten geworfen und ist nach 4 Wochen auf nimmerwiedersehen verschwunden. Ich durfte dann die Kitten per Hand weiter aufpaeppeln. LG Tink |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hallo,
ich fraqge mich einfach WARUM? Warum sollte man sich ein Tier aus dem Ausland mitbringen, wo doch auch in Deutschland soooo viele Tiere auf ein zu Hause warten? Liebe Grüße Yujinko |
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![]() Mitglied seit 31.12.2009 |
Hallo Yujinko,
es ist doch völlig egal, aus welchem Land ein Tier oder ein Mensch (oder auch Kind) kommt, dem man helfen kann. Wir sind eine Erde/Welt. Viele Grüße, Ro-Gi |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Bravo, Ro-Gi! *applaussmiley*
Ganz meine Meinung! Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Ja, es gibt einige Contra-Argumente, die hier bereits aufgeführt wurden. Aber genau so gibt es auch Argumente dafür. Tierheime im Ausland sind oftmals nicht wie unsere hier ein halbwegs akzeptabler Zufluchtsort, wo die Tiere Futter, ein trockenes Plätzchen, Auslauf und tierärztliche Behandlungen bekommen. In den allermeisten Ländern bleiben die Tiere nur sehr kurze Zeit in den Tierheimen. Holt sie keiner ab, werden sie getötet (gilt sogar für die USA, nicht nur für ärmere Länder!). Sprich, im Gegensatz zu den "einheimischen" Tierheimtieren sind die im Ausland ständig vom Tode bedroht. Werden diese Tiere ausgeflogen nach Deutschland, dann können sie weiterleben. Ebenso wird im Ausland mit Streunern bei Hund und Katze oft extrem brutal umgesprungen. Ich mein, unser deutsches Tierschutzgesetz und die Durchsetzung desselbigen ist im internationalen Vergleich ganz weit vorn (die Schweiz ist noch einen Ticken besser). Und wenn man sich anschaut, was hier bei uns schon alles mit Tieren gemacht und nicht bestraft wird, dann kann man sich die Situation im Ausland vielleicht etwas besser vorstellen... Auch da gilt: die Tiere im Ausland sind akut vom Tode bedroht, ein Ausfliegen nach Deutschland rettet ihr Leben! Kastrationsaktionen werden von den Auslandstierschutzorgas sehr wohl durchgeführt. Nicht jedes Tier, was dort aufgegabelt wird, wird direkt nach Deutschland ausgeflogen. Gerade bei den wildlebenden Katzenkolonien wird viel mehr kastriert als verschifft. Ist natürlich eine Mammutaufgabe, denn sobald ein Kitten nicht rechtzeitig erwischt wird, hat man wieder einen Berg neue Miezen, die sich auch wieder fröhlich weitervermehren können nach ca. 5-6 Monaten. Und natürlich machen auch die Tierärzte in Spanien und Co. die Kastration nicht für lau und Geldmangel betrifft jede Tierschutzorga ständig. Ja, es scheint sich in diesem Bereich allmählich ein Geschäftszweig zu entwickeln bzw. es gibt wohl bereits die ersten schwarzen Schafe, die nicht im Sinne der Tiere agieren, sondern Profit machen möchten. Aber das klappt auch nur, weil Menschen sich - wie anscheinend immer - vor der Anschaffung eines Tiers nicht umfassend informieren. In Zeiten des Internets dürfte es wirklich kein Problem sein, langjährig agierende, seriös arbeitende Vereine von irgendwelchen Profitmachern zu unterscheiden. Schließlich werden gerade negative Erfahrungen ganz schnell überall verbreitet im Netz. Aber solang noch Hunde auf dem Polenmarkt aus dem Kofferraum heraus gekauft werden, haben es wohl auch schwarze Schafe im Auslandstierschutz leicht... Ob man den Auslandstierschutz nun aktiv selbst unterstützen möchte und ob man ein Tier aus dem Ausland adoptiert oder lieber ein heimisches Tierheim aufsucht, bleibt natürlich wie so vieles jedem selbst überlassen. Und ja, ich sehe es auch sehr ambivalent. Prinzipiell bin ich immer dafür, dass man erst mal den Dreck vor der eigenen Haustür entfernen sollte, bevor man sich den von allen anderen noch aufhalst. Aber gleichzeitig ist die Situation im Ausland für Tiere halt doch erheblich schlimmer als hier bei uns. Da einfach weggucken und nichts tun ist irgendwie auch nicht der richtige Weg... GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Das sehe ich etwas anders.
Viele Urlaubsländer haben einen ganz anderen Umgang mit Tieren. Ich denke nicht, dass sie die Probleme in den Griff bekommen, wenn die Tiere hierher exportiert werden. Natürlich kann man dem einzelnen Tier damit helfen, nicht aber dem eigentlichen Problem. Liebe Grüße Yujinko |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Ach ja, Aufklärungsarbeit vor Ort in der einheimischen Bevölkerung ist übrigens auch eine ganz wichtige Aufgabe, der die Tierschutzorganisationen durchaus nachkommen. Nur braucht es dafür eben ein Umdenken, was wahrscheinlich erst mit so einigen Generationswechseln bei den Menschen allmählich stattfinden kann. Und natürlich funktioniert Tierschutz (zumindest von Haustieren, Nutztiere stehen noch mal auf einem ganz anderen Blatt...) immer nur dort, wo der "Menschenschutz" so weit ist, dass ein gewisser Wohlstand vorhanden ist. Von Menschen, die selbst kaum genug zu essen haben, kann man irgendwo halt doch nicht verlangen, dass sie ihre wenige Nahrung noch mit einem Tier teilen... GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
@yujinko,
natürlich bin ich mir bewusst, daß ich nicht die ganze Welt retten kann! Ich kann auch das Problem in den einzelnen Ländern nicht ändern. Aber wenn ich nur einem einzigen Tier das Leben retten kann, habe ich schon etwas getan. Ich habe übrigens auch eine Katze aus Russland, die nicht mehr leben würde, wäre sie in Moskau geblieben. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 04.09.2006 |
Hi!
Zum eigentlichen Thema kann ich nichts Neues beisteuern - wobei ich grundsätzlich Henriettes und Wiesels Meinung bin. Zur eigenen Erfahrung: Wir hatten so eine Urlaubskatze am Comer See. Gleich am ersten Tag stolzierte sie in unsere Ferienwohnung und blieb da. Natürlich fütterten wir sie. - Das arme Tierchen durfte doch nicht verhungern (obwohl sie alles andere als einen verhungerten Eindruck machte). Und nachts durfte sie bei uns schlafen. Wir kamen nicht auf den Gedanken, sie womöglich mitzunehmen, aber ich war doch ein bisschen traurig - bis sie an unserem Abreisetage nicht auftauchte. Sonst war sie jeden Tag bei uns gewesen. Tja. Katzen sind nicht doof. Sie muss gemerkt habe, dass ihre "Urlaubsfamilie" abreist: Wir sahen sie dann nämlich bei einer eben angekommenen Familie auf der Terrasse liegen und sich beschmusen lassen. LG Cleo Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will. Albert Schweitzer |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Vielen Dank allen die auf meine frage geantwortet haben!
Ich hab in euren Postings die gleichen Gedankengänge wiedergefunden die Frau Nick und ich im Urlaub (in GR) besprochen haben, und die geschichte von blueberrykiss geben so in etwa 1:1 das Verhalten "unserer" Straßentöle wieder. Vor allem der "Touirist der Woche"... Tschuess, nick67 |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Tach!
@awlona: auf Lesbos gibts auch nen Verein, den muss ich nur noch wiederfinden; Zettel mit Kontaktdaten ist futsch Tschuess, nick67 |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Sehr niedlich und den Zähnen nach auch noch jung genug......hab ihr ihn/sie gleich mitgebracht?
LG Blue |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Tach!
Nö. Dagelassen. Tourist der Woche musste reichen. Tschuess, nick67 |
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
und was auch sicher schon x mal geschrieben wurde - auch hier in Deutschland gibt es im Tierheim mehr als genug Tiere, die unerwünscht waren oder aus anderen Gründen misshandelt oder ausgesetzt wurden und die sich über ein neues Zuhause freuen würden. lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 14.07.2004 |
Eines ist sicher: Das Leid der Tiere weltweit ist grenzenlos und deshalb muss auch der Tierschutz grenzenlos sein - aber wir können auch nicht alle Tiere nach Deutschland einfliegen lassen - dies sollte meiner Meinung nach nur stattfinden, wenn ein Tier bereits vermittelt ist und einen sicheren Platz hat. Ich möchte hier auch gleich eine Lanze für die "Wundertütenhunde" brechen: Es ist immer wieder bemerkenswert, wie ausgesprochen menschenfreundlich und gut sozialisiert gerade Streuner aus dem Süden und vor allem solche Hunde sind, denen man ziemlich viel Leid zugefügt hat. Einen Grund dafür sehe ich in der Tatsache, dass die Menschen dort gar nicht erst versucht haben, Hunde zu vermenscheln und ihre Distanz zum Tier wenigstens eines trotz manchem Leid nicht beschädigt hat: den natürlichen Instinkt der Hunde.
Andererseits sind in deutschen TH viele Hunde, die unwissende und dumme Menschen einfach "kaputterzogen" haben, sie haben sie zu Angstbeissern gemacht und in ihrer Inkonsequenz die Hunde verlernen lassen, wie man sich mit anderen Lebewesen verständigt - und als sie dann nicht mehr mit dem Fiffi klar kamen, ging er ab ins Tierheim. Unter 50 Tierheimhunden deutscher Herkunft sind locker 15 - 20 %, die was an der Klatsche haben, die verhaltensgestört sind und schnell auch mal zuschnappen - unter der gleichen Anzahl von Streunern aus dem Süden sind das allerhöchstens 5%, wenn überhaupt... das gibt doch zu denken, oder? Erinnert Euch mal an die tausende von Chihuahua in Kalifornien, die in Tierheimen landeten, nachdem Paris Hilton ihre abgeschafft hatte - viele Tierheime an der Ostküste meldeten sich um der Chi-Flut überhaupt Herr zu werden. Die meisten dieser kleinen Chis konnten NICHT vermittelt werden, weil sie wie die Teufel um sich gebissen haben - Grund dafür war natürlich die Leichtsinnigkeit, mit der oberflächliche Leute sich diese kleinen , charakterstarken und eigenwilligen Hunde angeschafft hatten und dann dachten, unterm Arm herumtragen und ein Perlenhalsband reicht ... in Deutschland ist das mit vielen Modehunden leider nicht anders ... Was mich an den ganzen Auslandsvermittlungen irritiert, sind die vielen schwarzen Schafe, die diese scheinheilige Barmherzigkeit als lukrativen Zuverdienst nutzen. Da werden systematisch Hündinnen belegt bei irgend einer Deutschen in Spanien und die Welpis dann als Nachschub mit herzigen Bildern nach D verscherbelt ...für nur 450 euro ... man könnte kotzen |
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![]() Mitglied seit 22.01.2010 |
Hallo
mal eine These zum drüber nachdenken - im Auslandstierheim wird ein Hunde nach ein paar Wochen/Monaten getötet, im deutschen Tierheim muss er ggf. jahrelang in eine kleinen gekachelten Raum mit begrenztem Auslauf leben. Ständig dem Lärm seiner "Mithäftlinge" ausgesetzt und wenn er "die falsche Rasse" ist ohne eine Chance vor seinem Lebensende da raus zu kommen. Also ich frage mich schon welches Schicksal der Hund wählen würde...vielleicht "rettet" ihr die Falschen... Gruss Steinkäuzchen |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Tach!
Steinkäuzchen, Du bringst es auf den Punkt. Wir haben das Tier aus 3 Gründen nicht mitgenommen: 1) wir haben keine Erfahrung als Hundehalter. Ich würd erst mal "trockenschwimmen" wollen bevor ich uns auf ne Töle loslasse. 2) der Hund ist das was man bei Katzen nen Freigänger nennt. Ich glaub, Katzenliebhaber hätten kein gutes Gefühl, so ein Tier in ne Bude einzusperren, und so kam mir das beim Hund auch vor, und da sind wir auch gleich bei 3) mag sein dass der Hund im gr. Tierheim nicht lange lebt, aber: ich weiß a) nicht ob er überhaupt dorthin kommt oder nicht vielleicht doch ein vglw. angenehmes Restleben als Straßentöle "in Freiheit" führt und b) er auch nicht. @tiburzi, das beste Beispiel für deinen Text sind unsere Nachbarn: die wollten nen einfachen ruhigen Hund für Schwiegermuddern damit die mal wieder rauskommt.. und kauften nen Jack Russell. Im Kreis wurde kürzlich eine Halterin zu 1200 Euro Geldstrafe verurteilt weil sie ihren Hund aus Zeitmangel einschläfern ließ Das zum Thema Tierliebe, die oft nichts weiter ist als Egoismus. Aber das gehört nicht mehr zum Thema des Freds. Tschuess, nick67 |
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![]() Mitglied seit 09.07.2002 |
Ich hätte schwören können, dass das Pro und Contra gestern nicht in der Überschrift stand, aber ist wohl die Hitze
Nick, die anderen Vereine kennen u.U. diese Organisation auf Lesbos, vielleicht kannst du auch mal beim Animal Part Net nachfragen, die sind auch sehr gut organisiert. Aber das Thema hat sich ja wohl erledigt, oder? So einen kleinen Hund kann man, im Gegensatz zu einer Freigängerkatze, in der Regel immer an einen Menschen (und dementsprechend das Umfeld) gewöhnen, den Punkt würde ich schon mal streichen von deiner Liste Und wenn ihr wirklich wollt, kümmert euch schnell, du weißt ja sicherlich, wie Straßenhunde in der Regel in Griechenland enden. Ein Leben als "glückliche Straßentöle" führen die wenigsten dort, falls es nicht sowieso ein vorschnelles Ende findet. LG Awlona |
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![]() Mitglied seit 09.07.2002 |
ParD
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