Gartenkatze in der Wohnung?
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![]() Mitglied seit 04.06.2009 |
Mein süßer Kater ist vor ein paar Wochen gestorben und ich möchte wieder eine Katze haben. Nun könnte ich von einem Bekannten eine Katze übernehmen. Er hat insgesamt vier, aber diese eine Katze versteht sich nicht mit den anderen, daher würde er sie mir überlassen. Nun ist es leider so, dass er seine Katzen im Garten hat, aber ich habe nur eine Wohnung. Würde das trotzdem gehen oder meint ihr, dass diese Katze (immerhin schon 6 Jahre) so an den Garten und Auslauf gewöhnt ist, dass sie in der Wohnung gar nicht klar kommt und leidet? Hat vielleicht jemand von euch Erfahrung damit? Vielen Dank schon mal! Liebe Grüße! |
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![]() Mitglied seit 27.06.2009 |
Hallo
Aus einem Freigänger kann man keine Wohnungskatze mehr machen, die Katze ist den Freigang gewohnt und würde durchdrehen. Wenn Katzen unglücklich sind, dann pinkeln und kacken sie gerne überall hin - besonders gerne auch ins Bett oder aufs Sofa - es stinkt erbärmlich. Wenn Du Wohnungskatzen willst, solltest Du sowieso zwei nehmen, damit sie Gesellschaft haben. beste Grüsse Nice Nofret |
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![]() Mitglied seit 12.01.2006 |
Hy,
also ich habe 2 vorherige Freigänger .... die jetzt in der Wohnung leben ! Die Katze ist 10 Jahre alt und war ab der Kastration Freigängerin . Durch den Umzug mußte sie sowieso mindestens 6 Wochen drinnen bleiben . Und ist es immer noch . Wir sind vor fast einem Jahr umgezogen . Der Kater durfte in seinem vorherigen Zuhause nur Draussen leben - bei mir war er drinnen wegen der Umgewöhnung wurde dann aber nicht merh raus gelassen . Was er toleriert hat . Beide verstehen sic nicht miteinander - Leider . Allerdings haben wir seid letzten Herbst noch 3 Katzen mehr ...die kennen seid dem aufgreifen und zähmen nur noch die Wohnung . Sie verstehen sich mit Beiden Großen Katzen und wundern sich nur wenn unsere Zicke brummelt. Es ist einfach auch so : es kann gut gehen , muß aber nicht ! Katzenkinder sollte man aber immer nur zu 2 aufnehmen . Wenns bei dir eine Katze ist die eh schon von anderen gemoppt wird , wird sie nicht böse sein dort weg zu kommen und ohne andere Gesellschaft leben zu dürfen . Was spricht denn gegen Freilauf bei dir ? Nur falls die Katze darauf bestehen sollte . 4 Wochen sollte man Katzen bei Umzug sowieso drinnen lassen , eher länger. Allerdings wäre halt das Problem groß wenn die Mietze dort jetzt weg kommt und dann wieder zurück müßte . ABER wenn die Mietze dort sowieso weg soll und du bereit wärst entweder für Feigang zu sorgen oder sie von dir aus weiterzuvermitteln ( falls es denn nicht geht ) , dann würde ich den Versuch wagen ! Bei uns hats geklappt ! Und ich bin froh nicht mehr Abends nach den Mietzen suchen zu müssen . LG Mona |
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![]() Mitglied seit 10.07.2004 |
Hey,
das mag durchaus stimmen. Es geht aber auch anders. Ich hab im März eine als Freigänger deklarierte Katze aus dem Tierheim geholt. Habs jetzt schon bestimmt sechs sieben Mal versucht, der Kater will partout nicht raus. Ich setz ihn raus und bleibe bei ihm. Er läuft an mir vorbei zurück in die Wohnung, schnurstracks in mein Schlafzimmer und legt sich aufs Bett. So kann es also auch gehen. LG |
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![]() Mitglied seit 10.07.2004 |
Mein Katni ist vier.
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![]() Mitglied seit 04.06.2009 |
Danke für eure Antworten!
Die Chancen bestehen also 50/50... @Enigma: Genau das denke ich auch. Wenn es bei mir nicht klappt, dann müsste ich sie wieder zurück bringen, und das bedeutet ja noch mehr Stress. Ich habe auch etwas Angst davor, dass die Katze auf's Sofa pinkelt. Ich weiß, den Geruch bekommt man jahrelang nicht raus Nee, Freigang geht bei mir gar nicht, ich wohne im 4. Stock. Die andere Option wäre, ein Tier aus dem Tierheim nehmen, das als Wohnungskatze deklariert ist. Habt ihr schon mal die Erfahrung gemacht, dass eine Katze aus dem Heim in der neuen Wohnung so sehr verunsichert ist, dass sie "in die Ecken macht"? (Sorry, wäre vielleicht schon wieder ein Extra thread) Viele Grüße! |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
ich würde an Deiner Stelle 2 Jungkätzchen nehmen die noch nie draußen waren oder eine Katze, die immer drinnen war. Und klar, auch Katzen aus dem Tierheim können Dir alle Ecken, Betten oder Schuhe vollpinkeln - bei den meisten kennt man die Vorgeschichte doch nicht. Also ich würde einem vorherigen Freigänger das niemals antun ihn plötzlich einzusperren. Die Chance dass er leidet, ist meiner Erfahrung nach mindestens 95 zu 5! Was anderes ist es bei Findelkatzen die halbtod vor Hunger aufgegriffen wurden und endlich fressen konnten. Die mögen es vielleicht wirklich lieber, endlich Sofakatzen zu sein und nie mehr raus in die feindliche Umwelt zu kommen. . LG Blue |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Jede Katze kann früher oder später mal unsauber werden. Gibt einfach zu vielfältige Ursachen dafür, körperliche und psychische (bei manchen Sensibelchen reicht es, dass man ein paar Möbelstücke umstellt/entfernt/neu hinzukauft). Das ist ein Risiko, mit dem man als Katzenhalter leben muss. Aber es gibt durchaus Mittelchen gegen den Geruch, z.B. Myrthenöl. Es ist nun aber nicht so, dass dir jede (Tierheim-)Katze sofort die Bude vollpieselt, wenn sie mit dem Futter oder so gerade mal unzufrieden ist ;). Sauberkeit ist ein absolutes Grundbedürfnis von Katzen. Nicht umsonst verscharren sie ja auch ihre Ausscheidungen sehr gründlich. Wenn es also zur Unsauberkeit kommt, dann meist deshalb, weil wirklich etwas massiv nicht stimmt, körperlich und/oder psychisch. Also keine zu große Panik vor Katzenpipi auf dem Sofa ;). Und Tierheimkatzen sind auch bei weitem nicht alle so traumatisiert und verstört, dass bei ihnen das Risiko erheblich steigt. Die meisten Abgaben erfolgen ja wegen unüberlegter Anschaffung (Huch, die Katze muss auch versorgt werden, wenn wir im Urlaub sind?), nicht in Form von Beschlagnahmungen wegen Tierquälerei. Diese Miezen sind meist einfach nur froh, wieder mit Familienanschluss ein gemütliches Leben führen zu können. Und oft spürt man als Mensch da sogar eine gewisse Dankbarkeit bei den Miezen (halt so weit, wie eine Katzendiva ihrem Personal dankbar sein kann *g*). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo,
drei meiner vier Katzen, die ich bisher hatte, stammten aus dem Tierschutz (Tierheim/Pflegestelle) und keine hat jemals in die Ecken gepieselt. Niemals. Nachdem sie einige Tage unter dem Bett oder Sofa verbracht haben, haben sie sich so benommen, als wären sie immer hier gewesen. Ich hatte nie Angst, daß sie in der Ecke ihr Geschäft verrichten. Zu Deiner anderen Frage: man kann natürlich aus einer Freigängerkatze eine Wohnungskatze machen. Aber ob sie dann glücklich sind, wage ich zu bezweifeln. Und eine unzufriedene Katze kann unsauber werden. Einfach aus Protest. Mir persönlich wäre das Risiko zu hoch. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 20.10.2006 |
Hallo alycat,
dass aus einer Freigängerkatze eine Wohnungskatze wird, habe ich auch schon erlebt, es kann funktionieren. Ob es sie glücklich macht? Das ist sicher eine andere Frage... Hast Du einen Balkon/Dachterrerrasse, den/die Du sichern kannst? Das sollte dann in jedem Fall schon sein... Alternativ würd ich mir auch ein Pärchen aus dem Tierheim holen bzw. eine als notorische Einzelgängerin deklarierte Katze. Gruß Frank |
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![]() Mitglied seit 12.01.2006 |
Hy,
also bei uns muß ich dazu schreiben das der Kater IMMER draussen war . Und das war saukalt als ich ihn abgeholt habe . Vermutlich hat er sich so über ein Sofaplätzchen gefreut das er das draussen sein gerne dafür eingetauscht hat . Unsere Diva hingegen würde gerne rausgehen . Aber im moment ist sie auch mit dem Dachboden zufrieden ... dort gibts ein herrliches Katzenfenster .... das findet sie Klasse . Und wir werden den Innenhof Katzensicher machen - bis zum Herbst sind wir da hoffentlich fertig . Dann bin ich beruhigtund die Mietzen haben nen sicheren Freilauf. Tierheimkatzen kann man sich meist besser aussuchen als andere. - Oft ist über ihre vorlieben schon einiges bekannt. Und unsere Mietzen aus dem Tierheim waren nie unsauber. Du kannst aber auch in den gängigen Kleinanzeigenmärten Mietzen finden . Dort gibts immer ganz viele Wohnungskatzen die unüberlegt angeschafft worden sind . Fang bei ebay kleinanzeigen an dhd24 und meine stadt oder quoka , kalaydo und markt gibts auch noch . 7 LG Mona |
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![]() Mitglied seit 29.03.2011 |
Meine beiden Stubentiger verstehen sich mal mehr und mal weniger gut, das gehört dazu. Vom Freigänger zum Wohnungstier - das hat nicht geklappt. Pinkeln und andere Dinge sind mir zwar erspart geblieben, dafür randalieren sie stetig an Tür und Fenster und wollen raus und zerkratzen auch die Türen, soweit das überhaupt möglich ist.
Ich würde sagen, wenn du irgendeine Möglichkeit siehst der Katze zumindest begrenzten Freigang zu ermöglichen, ist es einen Versuch wert. Denn so wie ich es verstehe, sind die Katzen jetzt auch nur im begrenzten Raum (Garten) unterwegs...?! Vielleicht reicht es ihr auch, wenn du, vorausgesetzt das ist von der Entfernung möglich, einmal täglich mit ihr in den Garten zurück kehrst, damit sie Freilauf hat...?! Mit der einen Katze mag es funktionieren, mit der anderen geht sowas überhaupt gar nicht. Das kommt auf den Charakter an, du solltest die Mietze vielleicht einfach mal kennenlernen bzw. testen, wie es mit ihr funktioniert. Ansonsten kann ich bei Katzenwunsch auch nur auf die vielen Tierheime und Tierhilfen verweisen, die sicher froh sind, wenn sie ein Tier gut vermitteln können. Von Kleinanzeigen würde ich abraten, die Tiere werden dort oft wegen dem Profit angeboten, außerdem denke ich wer sich ein Tier anschafft und dann überfordert ist und ein Tier wie eine Ware anbietet sollte nicht unterstützt werden. Diese Tiere landen früher oder später sowieso im Tierheim, da bekommt man wenigstens kein Geld für so eine Tat und die Tiere werden auch durch gecheckt und beobachtet. Viel Erfolg!!! VG |
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