Artikel in der WELT: Deutsche servieren Haustieren den letzten Fraß
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![]() Mitglied seit 17.01.2006 |
ich habe geraden den im Titel genannte Artikel gelesen und dachte es wäre sicher auch interessant für andere hier. Schreibt mal eure Kommentare dazu :) oder auch nicht, je nach Lust und Laune :) LG und hasta luego Dagmar |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Ich find den ganz gut. Endlich mal Tierfutterkritik frei von Klärschlammmärchen ;). Allerdings finde ich die Lösung "selber KOCHEN" doch fragwürdig. Einerseits, weil weder Wölfe noch Wildkatzen ein Feuerchen machen und darauf ihr Futter garen. Kochen ist also streng genommen Unfug, wenn, dann roh. Und zweitens ist das gerade bei Katzen alles andere als einfach. Nur mit ein paar Brocken rohem Fleisch ist es da lang nicht getan, da braucht's Supplemente und viel Wissen rund um all die Nährstoffe, ihre natürlichen Vorkommen und die Möglichkeiten, sie zu ersetzen, damit das selbstgemachte Futter auch wirklich ausgewogen und gesund ist. Sonst hat man ne Miez mit fiesen Mangelerscheinungen, die letztendlich genau so schlimm sind wie Diabetes, Übergewicht und Allergien... Besser fänd ich eine Abstufung als Lösung: Trockenfutter ist ne ganz üble Sache, am besten drauf verzichten. Beim Nassfutter genau hinschauen, was in der Dose ist, sprich, kleingedruckte Zusammensetzungslisten lesen und ruhig mal abseits der bekannten Marken nach besserem Futter schauen (was nicht unbedingt teurer sein muss, da für dieses Futter meist keine kostenintensive Fernsehwerbung gemacht wird). Rohes sollte ab und zu auf dem Speiseplan stehen. Für diejenigen, die sich eine komplette, ausgewogene Rohfütterung nicht vorstellen können, eben weil das so kompliziert ist und sie sich eventuell nicht rantrauen, 20% der Gesamtfuttermenge. Und für die, die bereit sind, ein kleines Ernährungswissenschaftsstudium zu machen, ruhig auch komplette Rohfütterung. Wäre meiner Ansicht nach die bessere Schlussfolgerung, weil sonst wahrscheinlich zu viele Halter nach der Lektüre dieses Artikels einfach bisserl Fleisch in den Topf werfen und ihre Tiere somit mangelernähren... GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 19.08.2008 |
Hallo,
ich hab den auch gelesen. Lg Ute |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin!
Ein sehr schöner und informativer Artikel. Allerdings ist das mit dem "Kochen" leider komplett daneben, bitte immer roh. Wobei: besser selbst gekocht als preiswertes, füllstoffhaltiges Fertigfutter LG vom wiesel und seinem Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 26.10.2006 |
Moinsen,
nur mal so nebenbei: wenn ich den Inhalt der Einkaufswagen so mancher jungen Mutter sehe, also das, was die ihren Kindern sevieren, kann ich nur mit den Schultern zucken und mich fragen: "Warum sollen es die Haustiere besser haben als die Kinder?" BG Hinnerk |
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![]() Mitglied seit 20.10.2006 |
Wo Hinnerk Recht hat, hat er Recht...
Frank |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Moinmoin,
für mich ist der Artikel nichts als ein "trendiges Blabla". Da wird doch nicht auf die extrem unterschiedlichen Mixturen von Fertigfutter eingegangen sondern alles über einen Kamm geschoren. Auch habe ich ausschließlich einen einzigen Satz eines "Ernährungsspezialisten" (Wissenschaftlers???) gefunden, ansonsten Einzelmeinungen einiger, weniger Personen, die zum Teil in meinen Augen unbewiesene Zusammenhänge herstellen wie z.B. den Zusammenhang von Trockenfutter und erhöhtem Krebsaufkommen. Das halte ich so nicht für zulässig weil es zu viele andere mögliche und stark verdächtige Ursachen außen vor läßt. So sollen z.B. laut manchem Tierarzt permethrinhaltige Spot-On´s Krebsauslöser sein, genetische Dispositionen werden außer Acht gelassen, ob Fleisch der mit pestizidbehandelten Futtermitteln gefütterten Rinder, Schweine etc roh, bzw in unpelletiertem Zustand gesünder ist, sei auch dahin gestellt. Für mich ein Artikel zusammenhangloser, stark fragmentierter Aussagen, der sich ansonsten auf ein paar wenige Binsenweisheiten stützt, die mittlerweile wirklich jedem geläufig sein sollten. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hi,
Blue, da hast Du wirklich Recht! Ich hab mir auch mehr von dem Artikel versprochen. Und im übrigen sind das alles bekannte Tatsachen, die jeder Haustierbesitzer weiß, der sich einigermaßen mit dem Futter seiner Tiere auseinandergesetzt hat. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Der Artikel hinterläßt bei mir ebenfalls einen faden Beigeschmack. So heißt es beispielsweise:
"Ein Großteil der Hunde und Katzen in den Industrieländern ist inzwischen so grotesk fett, dass Forscher verzweifelt nach Gründen suchen – und sogar schon einen Virus als Ursache bemühen. " Demnach sind also mehr als 50% der Hunde und Katzen in den Industrieländern extrem fett. Mmmmmh, dieser Behauptung mag ich nicht so recht glauben. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass bei Axel Springer grotesk in der Schlußredaktion/Dokumentationsabteilung gespart wurde und Artikel vor der Veröffentlichung nicht mehr verifiziert werden Nichts für ungut, Hotzenplotz |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Das Problem ist nur, dass anscheinend die Menge der Tierhalter, die sich wirklich damit beschäftigen, doch noch eher gering ist. Anders kann ich mir die mit Mistfutter gefüllten Regale in Zooläden und Supermärkten nicht erklären. Und da wirken solche Artikel, die zumindest so halbwissenschaftlich daher kommen, vielleicht schon mal anregend in die Richtung, dass so mancher Tierhalter doch mal anfängt nachzudenken und sich zu informieren. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 18.01.2011 |
Hallo
also ich glaube, ihr macht es euch ziemlich einfach. Mein Hund hat im Moment Blasensteine und MUSS Diätfutter bekommen, welches den PH wert des Urins verändert. Und das ist ein Trockenfutter. Zwar zu einem unanständigen Preis aber es hilft, die Steine sind weniger geworden. Und ausserdem würde er niemals etwas vom rohen Fleisch fressen. Er ist ein Jagdhund, und zum apportiernen und stöbern gezüchtet, was Rohes würde er niemels aber auch wirklich NIEMALS anrühren, weil er es bringen soll. Also nicht so generell alles verurteilen LG Sonja |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin!
Also zwischen Apportieren von Wild und dem Fressen von rohem Fleisch besteht doch noch ein erheblicher Unterschied...der eben nicht nur in der reinen Konsistenz (gewolft und am Stück) der beiden "Fleischsorten besteht. Machen wir es uns wirklich so einfach? Wer sagt uns, dass ein Griff in die "alchemistische Zauberküche" auf jeden Fall richtig sein muss und der Hund nicht auch mit einer entsprechenden Rohernährung wieder gesund werden würde? Einfach wäre zu sagen, daß das synthetisch hergestellt Futter ihn krank gemacht hat bzw. die diversen Rassen einfach überzüchtet sind .... LG vom wiesel und seinem Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 20.11.2003 |
Hallo Leute,
zumindest was die Katzenernährung anbelangt, so kann ich nur immer wieder die Seiten von "Savannah Cats" empfehlen. Es ist ja so schön praktisch und so schön preiswert, einfach zur Dose oder noch schlimmer zum Trockenfutter zu greifen. In meinen Augen ist es nicht preiswert, sondern billig, und es geht zu Lasten der Gesundheit des Haustieres. Rechnet man die TA-Kosten wieder drauf, so hätte man das Tier von Anfang an richtig und hochwertig ernähren können. Bei den Hunden sieht es sicher auch nicht anders aus. Ich frage mich immer wieder, ob Tierhalter wirklich den ganzen Quatsch glauben, den sie so vehement verteidigend wiederholen, oder müssen sie es so oft wiederholen, um es sich besser einreden zu können und so ihre Gewissen zu beruhigen? Nachdenkliche Grüße Loedel-Lilly |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Da sehe ich gerade MamaWolf, MamaFuchs, MamaWildkatze und Mama Dachs ums Lagerfeuer hocken, dass Stockbrot ins Lagerfeuer halten und mit umweltbewegter Mine die Fährnisse der ach so brutalen Wirklichkeit beklagen........... |
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![]() Mitglied seit 13.11.2010 |
Hallo,
ich serviere meiner Katze nicht den letzten Fraß, das würde sie grundsätzlich ablehnen... und wenns ihr nicht passt fängt sie sich selber eine Maus. Grüßchen |
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Henglein
Rama Cremefine



































