Pflegehund
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Ich habe Bobo, der nächste Woche 9 (!!!) Jahre alt wird. Er ist also schon ein älterer Herr, gemächlich, aber sehr sehr lieb und freundlich und auch sehr nett anderen Hunden gegenüber (nur junge Rüden knurrt er an, immer noch!) Nun bekomme ich nächsten Samstag einen Pflegehund aus Frankreich. Eine Hündin, sie ist 3 Jahre alt, bretonischer Spaniel, so ein kleiner Mini-Spaniel Offenbar hat sie ihr ganzes Leben nur im Tierheim verbracht. Ich habe natürlich keine Ahnung, welches Wesen sie hat. Ob sie ruhig ist oder ängstlich, verschüchtert oder was weiß ich ... Wie kann man ihr die Aufnahme in der Familie so ruhig wie möglich gestalten? Soll ich gleich nach der Ankunft mit ihr Gassi gehen? Sie wird ja wohl müssen, oder ist dazu viel Hektik. Ich könnte sie auch in den Garten lassen, aber wir nehmen den ungern als Häufchenstelle her, lieber den Wald.. Aber nach der langen Fahrt aus Frankreich ... Soll ich ihr erst was zum Fressen geben? Oder spielen? Sie sich selbst überlassen, damit sie selbst erst einmal herausbeekommt, dass sie nun Platz und Familie hat? Wer von euch hatte oder hat einen solchen Hund und kann mir aufgrund von Erfahrungen Tipps geben (obwohl ich denke, dass da auch jeder Hund anders ist, aber trotzdem) Viele Grüße Ingrid |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo Ingrid,
der arme Hund dürfte nach der langen Fahrt ziemlich durch den Wind sein. ich würde ihn erstmal unter meiner Aufsicht aber ohne andere Hunde im Garten frei laufen lassen und ihm dort auch schon vorsorglich einen Napf mit frischem Wasser hinstellen. Da kann er sich dann in Ruhe lösen, pinkeln und entspannen. Und so ein Häufchen kann man ja auch einsammeln, das machen wir hier täglich bei unseren Hunden. Wenn die Kleine dann nach ner Viertelstunde oder so alles wichtige erledigt hat, würde ich sie draußen, ausserhalb der Grundstücks mit meinem alten Hund zusammenkommen lassen, wozu Du eine Hilfskraft brauchst der den alten Hund führt. Dazu müßte sie aber unbedingt auch angeleint sein, ich hoffe, dass sie die Leine überhaupt kennt. Dann einen kleinen gemeinsamen Spaziergang machen und gemeinsam ins Haus gehen. So ungefähr sähe das bei mir aus. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo Ingrid,
nach der kangen Fahrt vielleicht am besten erst mal eine kleine Runde drehen, damit sich die Hündin erleichtern kann und dann würde ich bei Dir zuhause einfach mal in Ruhe das neue Heim erkunden lassen. Vielleicht ist sie aber auch von der Fahrt so fertig, dass sie dann erst mal länger schläft. So würde ich es machen. Vielleicht ist das aber auch falsch. LG charmin2004 Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
kangen = langen
Wer kriecht, kann nicht stolpern! |
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![]() Mitglied seit 19.05.2011 |
Hallo Ingrid!
Ich stimme auf alle Fälle Blueberrykiss zu!! Lass sie mal selber ein wenig alles beschnüffeln und zu sich kommen. Falls die Hündin verstört ist durch die Zeit im Tierheim; bau ihr einen Unterschlupf, damit sie sich notfalls verstecken kann. Kannst zB unter einer Gartenbank oder ähnlichem - vll nicht grade in der Nähe des Lieblingsplatzes deines Hundes - eine Decke ausbreiten, etwas Futter und Wasser dazustellen. Mein Schwager hat einen Hund aus einer Tötungsanstalt in Ungarn und der Kleine (2,5 Jahre alt) hat immer noch Panik vor gewissen Situationen, bzw. keift sich die Seele aus dem Leib, wenn Fremde kommen, nur um seine Angst zu verstecken. Wenn man nicht weiß, was oder ob sie Schlimmes erlebt haben, ist es einfach mal wichtig Ruhe auszustrahlen und ihnen Zeit zu lassen. Das kriegst du schon hin!! Lg Veggi |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Ein Unterschlupf ist sicher noch eine tolle zusätzliche Maßnahme, kann mir auch vorstellen, dass sie sich vielleicht am liebsten verkriechen möchte.
Mit dem Futternapf ist das zweischneidig. Man kann zwar einen aufstellen und eine kleine Prise Trockenfutter reintun damit sie weiß, dass das nun ihr neues Zuhause ist, mir käme es aber vorrangig drauf an, dass sie so schnell wie möglich mich bzw meine Stimme mit Futter verbindet. Ich würde sie laufen lassen, lösen lassen, sie dann irgendwann freundlich versuchen heranzulocken und ihr BESTE Häppchen von Hand zustecken, gewürfeltes, gegartes Suppenfleisch oder so was. Sie sollte schnell erkennen, dass Du mindestens sowas wie ein Gott bist denn sie muß schnell lernen jemandem zu vertrauen und sich zu orientieren. Wenn Dein alter Hund sie freundlich annimmt, wird er sicher zusätzlich eine sehr große Hilfe sein. Bei mir dürften in den ersten Stunden auch noch keine weiteren Familienmitglieder dabei sein, allenfalls später im Haus der Ehemann, Kinder würde ich fernhalten und den großen Hund auch, wenn er zu aufdringlich wird oder wenn sie Angst vor ihm haben sollte. Mit viel Ruhe und Freundlichkeit kriegste das ganz sicher hin! LG Blue |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, und danke, das sind ja schon mal tolle Tipps ... viel Ruhe und dann Leckerlis aus der Hand, ich denke, das ist ein wirklich gutes Argument, da sie ja offenbar Menschen gar nicht richtig kennt...
Bin schon ziemlich gespannt, wie es wird und wie lange sie dann bei uns bleibt liebe Grüße Ingrid |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo Ingrid,
da bin ich nun aber auch sehr gespannt, würde mich freuen, wenn Du dann mal berichtest. Sollte das Hündchen übrigens noch Probleme mit der Leine haben, was ich nicht ausschließen würde, müßtest Du sehn, dass Du schnell ein passendes Geschirr für ihn besorgst. Das ist dann deutlich sicherer als das Halsband und du mußt ihn nicht gleich halb erwürgen, damit er sich nicht rückwärts rauswindet. Meine beiden "Gebrauchthunde" kamen mit so engen Halsbändern, da sind mir nur vom hinsehn halb die Augen rausgequollen. Ach ja - und kauf für den Anfang keine Leckerchen sondern füttere nur "richtiges Futter". Aufgeregte Hunde neigen zu Durchfällen, das könnten die gekauften Leckerchen noch negativ verstärken. Nach einigen Tagen dürfte sich alles normalisiert haben, wenn sie nicht so eine ganz übersensibele ist. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Liebe Ingrid!
Ich freue mich, dass der kleine Kerl bei dir unterkommen konnte. Was ich nicht verstehe ist, warum du all diese Fragen nicht dem Tierschutzverein stellst, der den Hund vermittelt? Sie müssten doch die kleine Fellnase am ehsten kennen und dir alles sagen, was du als Pflegestelle wissen musst. Das du z.B. auch eine Kotprobe zum Tierarzt bringst, wegen Giardien und anderen Schmarotzern. Vieles ist schon richtig,was andere dir schon geschrieben haben, aber nach Schema F kannst du nicht vorgehen, denn Hunde sind Persönlichkeiten und jeder ist anders. Da gibt es den, der sofort alles erkundet und auch keine Probleme mit dem Ersthund hat, dann sind andere sehr zurückhaltend und wollen nur schlafen, andere wollen keinen Schritt machen und da ist wahnsinnig Geduld erforderlich. Das fressen ist sicher nicht das Wichtigste, aber ausreichend zu trinken, viele Hunde trinken während des Transports nicht, weil sie so aufgeregt sind. Es kann auch sein, dass die Fellnase nicht stubenrein ist, dann muss sie wie ein Welpe dazu erzogen werden, mit Geduld Lob und Leckerli. Und keine Sorge, so schlimm ist ein kleines Leckerli nicht, wenn die Hunde gesund sind, dann schadet ihnen ein kleines Willkommensleckerchen bestimmt nicht. Ich kenne mich zwar mit französichen TH nicht aus, weiß nur, dass auch dort noch Tötungen gibt, aber so schlimm wie ein ungarisches TH ist es sicher nicht, von wegen der Haltungsbedingungen. Und selbst da kann man die Hunde wunderbar mit Fleischwurst oder anderen kleinen Bissen bestechen. Ich wünsche dir viel Spass an deinem Pflegi und wenn alles klappt, wirst du ja vielleicht ein Pflegestellenversager, das ist für die Hunde eigentlich immer das Schönste. Liebe Grüße! bisquit |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, Bisquit, doch doch, der Tierschutzverein hilft und gibt Tipps, auch mit dem TA, habe jede Menge Papiere bekommen und es ist auch jemand da, wenn der Hund kommt.
Aber ich wollte einfach nur mal ein paar Ratschläge mehr hören, rein praxisbezogene. Man ist halt etwas nervös viele Grüße Ingrid |
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![]() Mitglied seit 16.02.2005 |
Ich habs bei meiner Joyce damals so gehandhabt,das ich mit Chicca zusammen zum Abholen gefahren bin.
Da haben sie sich auf neutralem Boden beschnuppern können. Die gesamte Heimfahrt hat Joyce dann geschlafen. Zwischendurch habe ich noch Pausen eingelegt,da ich mir sicher war,daß sie mal muß und Chicca halt auch,weil sie nicht gern Auto fährt. Zuahsue angekommen,sind wir nochmal ums Haus gelaufen,was Joyce aber immer noch nicht dazu brachte,sich zu lösen. Naja,in der Wohnung habe ich sie dann abgeleint und sie alles erkunden lassen. Als ich dann schlafen ging,hatte Joyce sich auch schon ein Plätzchen gesucht. Ich hatee mich darauf eingestellt,am nächsten morgen wach zu werden und einen fließenden Bach in meinem Wohnzimmer vorzufinden. Nichts,Joyce lag genau da,wo sie sich ihren Platz gesucht hatte und nirgend war hingemacht. Ich bin dann mit beiden Hunden raus und Joyce hat es geschafft,zumindest zu pinkeln. Zuhause habe ich dann die Terrassentür aufgemacht und ihr somit die Möglichkeit gegeben,ihr Geschäft im Garten zu verrichten. Hat sie nicht getan. Joyce ist vom ersten Tag an Stubenrein.Nach drei Tagen habe ich morgens die Augen aufgemacht und habe ein weiteres Fellmonster neben mir liegen gehabt und somit stand fest,Joyce geht es gut und sie möchte bleiben. Es ist garnicht so schwer,man muß dem Tierchen nur ausreichend Zeit lassen und es nicht bedrängen. |
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![]() Mitglied seit 25.09.2002 |
Hallo Ingrid,
auch ich habe seit 4 Jahren eine Bretonen(mix?)-Hündin aus dem Tierschutz. Als wir sie damals aus der Pflegestelle abholten und nach 3 Std. Autofahrt endlich zu Hause ankamen, bin ich auch erstmal eine Gassi-Runde mit ihr gegangen (trotz Zwischenstopp während der Fahrt). Sie war dann im Haus aber sehr zuerst unruhig und ist immer hin und her gerannt. Am nächsten Tag war aber alles gut. Ich würde deiner Hündin daher auf jeden Fall Zeit lassen, erstmal in Ruhe alles zu erkunden und mit deinem Bobo Bekanntschaft zu schließen. Der Rest ergibt sich dann von selbst ... Die Bretonen, die ich bisher kennengelernt habe, sind sehr sanftmütige, verschmuste und freundliche Hunde (manchmal anfangs Fremden gegenüber etwas zurückhaltend) - allerdings sollte man nicht vergessen, dass es eine Jagdhundrasse mit entsprechendem Jagdtrieb ist. Meine Hündin z.B. liebt Fährtenarbeit ... damit kann man sie wunderbar auslasten. Ich wünsche dir viel Freude mit deinem "Bretönchen" - es sind wirklich ganz tolle Hunde. Liebe Grüße haffi |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
ist er heile angekommen und hat alles gut geklappt? Er müßte ja gestern angekommen sein, oder? Bin schon ein wenig gespannt LG Blue |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Guten Morgen, ja, sie ist seit Samstag bei uns. Wollte mich heute sowieso hier melden
Sie ist sehr sehr sehr lieb, das muss ich mal vorwegnehmen. Ein Bündel Angst, das von Stunde zu Stunde mehr auftaut. Beispiel: Am Samstag konnte sie keine Treppen nehmen, ich musste sie tragen. Sie hat sich vor der Treppe ganz flach gemacht .... jetzt springt sie drei Stufen auf einmal! Schlimm ist, dass sie vor der Leine solche Angst hat. Wenn ich die Leine nur in die Hand nehme, wirft sie sich hin, macht sich ganz flach und klein und pinkelt vor Angst. Sie muss mit der Leine verprügelt worden sein. Gestern war ich mit beiden lange im Wald. Gottseidank ist Bobo bei großer Hitze eher schwerfällig und bewegt sich kaum, denn die Kleine hat gezogen wie eine Irre, ich konnte sie kaum unter Kontrolle halten. Bretonen sind ja Jagdhunde, und der Anblick des Waldes mit den vielen Gerüchen war wirklich fast zu viel für sie. Heute morgen durfte sie ohne Leine in den Garten, sie hat ein regelrechtes Freudentänzchen aufgeführt. Alles wäre so super, wenn Bobo nicht wäre. Er knurrt sie an, ist seit ihrer Ankunft nur noch schlecht gelaunt, will auf keinen Fall etwas mit ihr zu tun haben. Er benimmt sich genau so, wie wir es befürchtet hatten. Wenn sich das nicht legt, dann kann sie nicht bei uns bleiben, ich will einen glücklichen Bobo haben, so wie früher auch. Aber alle sagen, wir sollen ihm nur Zeit geben, es würde sich legen. Er ist ja anderen Hunden freundlich gegenüber, aber daheim ist er halt daran gewöhnt, der King zu sein. Es ist eine schöne Zeit, aber auch eine schwere. Ich würde gern so richtig men Herz an sie verlieren, aber wir hatten von vorne herein die Absprache, dass Bobo entscheidet. Er ist seit 9 Jahren unser bester Freund, da kann man ihm nicht plötzlich etwas aufzwingen, was er nicht haben will. Und naja ... sie IST ein Pflegehund, es war ja nur als Übergang gedacht .... Ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine. Ich kämpfe mit sehr zwiespältigen Gefühlen. Denn warum sollte sie nicht einfach bei UNS bleiben? Herr Bobo, finden Sie nicht, das wäre eine gute Idee? Nein ... findet er nicht, im Moment jedenfalls überhaupt nicht. Heute Vormittag müssen wir mit ihr zum Tierarzt, sie hat was an den Ohren. Außerdem will ich sie überhaupt mal durchchecken lassen, ob alles okay ist. Liebe Grüße Ingrid |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
das hier ist sie
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![]() Mitglied seit 06.05.2009 |
Hallo Ingrid,
lass Bobo Zeit,er muss doch erst mal merken, das sein Platz nicht gefährdet ist. Hier ist die Süße :
Liebe Grüße Anneliese |
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![]() Mitglied seit 27.06.2009 |
Hallo Ingrid
Toll, dass Du die Kleine zu Dir genommen hast Als Anhaltspunkt für einen Zeitplan: - nach 3 Tagen ist die Kleine angekommen - nach 3 Wochen kennt ihr euch und Bobo versteht, dass sie wohl bleiben wird - nach 3 Monaten hat sich das Zusammenleben eingespielt - nach 1 Jahr kennst Du ihren Charakter und sie zeigt sich, wie sie wirklich ist Wenn es also nach 3 Monaten immer noch nicht klappt, dann braucht ihr entweder Hilfe oder die Kleine muss gehen. Vorher ist es zu früh um genaues zu sagen. Da ihr einen Rüden habt und sie ein Mädel ist, ist die Chance sehr gross, dass es klappen wird. beste Grüsse Nice Nofret |
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![]() Mitglied seit 25.09.2002 |
Moin Ingrid,
auch meine Hündin war anfangs sehr ängstlich ... sie hatte Angst vor Männern (auch vor meinem), vor langen Stöcken (Besen, Harke u.ä.), vor einer hoch erhobenen Hand usw. Sie ist mit Sicherheit in Spanien auch geschlagen worden. Da sie wohl auch (vermutlich im Dunklen) eingesperrt war, ist sie die ersten 2 Jahre z.B. auch nie in unseren Schuppen reingegangen, sie geht jetzt zwar mit, aber man merkt, dass es ihr nicht so ganz geheuer ist. Bei lauten Geräuschen ist sie heute noch sehr schreckhaft und ängstlich. Das einzige, was sie bis heute nicht abgelegt hat, ist, dass sie unterwegs alles frisst, was sie finden kann (wenn man zu Hause etwas nicht wegräumt, nimmt sie das manchmal auch ...) Was die Hunde erlebt haben müssen, kann man nur vermuten .... Wie auch andere schon schrieben: Lasst euch und den Hunden Zeit! Sie muss erstmal "ankommen" und vor allem Vertrauen fassen. Und wenn sie ihr ganzes Leben im Tierheim war, kennt sie sicherlich auch noch nicht so viel, aber das wird schon noch im Lauf der Zeit. Dass Bobo sie anknurrt, ist aber auch "normal" - er macht ihr damit klar, was sie darf und was nicht - das ist halt seine Art der Erziehung. Ich drücke euch jedenfalls ganz fest die Daumen, dass sie bei euch ein neues Zuhause findet .... Liebe Grüße haffi PS: Ich würde mich freuen, wenn du von Zeit zu Zeit weiter berichtest. |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, wir waren jetzt beim TA, die Kleine hat - wie ich schon dachte - Ohrmilben, aber ansonsten ist sie fit. Offenbar hat man ihr in Frankreich den Schwanz abgeschnitten, hatte mich schon über diesen winzigen Schwanz gewundert. Was die schon alles mitgemacht hat. ...
Jedenfalls hab ich Bobo auch gleich durchchecken lassen, er hat ja Athrose und offenbar im Moment an einem Knie auch Schmerzen. Vielleicht ist er deshalb so grantig. Neben der bisher üblichen Athrose-Behandlung kriegt er jetzt erstmal auch Schmerztabletten. Vielleicht verbessert sich seine Laune dann. Wir wollen ja auch unsere Ruhe haben, wenn uns weh tut. liebe Grüße Ingrid |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo Ingrid,
sowas hatte ich befürchtet, einen total verängstigten Hund. Aber toll, dass es soweit dann trotzdem schon klappt und die Kleine schon Vertrauen zu Dir hat. Und ich möchte Dir wirklich ans Herz legen für diesen Hund nach einem Geschirr zu gucken, das wird es Dir sehr erleichtern und ihr auch. Ziehe nie an der Leine damit sie aufsteht und kommt, wenn sie sich hinwirft. Lass sie liegen und gehe mit der etwas längeren Leine ein wenig zur Seite und zupfe nur mal und rufe ihren Namen. Sobald sie aufsteht und kommt gibts ein Leckerchen, was Du natürlich immer bei Dir trägst weil Du sie ja Anfangs für jede Leistung loben mußt. Um die Ohrmilben gründlich zu beseitigen ist oftmals ein SPEZIELLES Spot-On unerlässlich. Bei Bedarf den Namen per KM! Das wirkt auch gleichzeitig als Wurmkur, vielleicht hat Dein Arzt Dir das ja bereits verschrieben!? Damit Bobo sich nicht zurück gesetzt fühlt, würde ich immer ihn zuerst rufen und loben. Er wird kein Verständnis haben, dass sie Leckerchen bekommt und er nicht oder erst an zweiter Stelle. Auf die Art wird er schnell kapieren, dass die Kleine eine Bereicherung ist und keine Konkurrenz. GGF muß man beiden die Leckerchen vom Hauptfutter abziehen aber das sagte ich oben evtl schon. Sie ist ein wunderschöner Hund und wenn ich fitter wäre, würde ich schon mal in Warteschleife für sie gehn falls es bei Euch wider Erwarten dauerhaft doch nicht klappt. Aber so kann ich mir keinen Jagdhund antun bzw dem Jagdhund mich nicht. Der hat ja schon besondere Ansprüche an Bewegung, denen ich nicht mehr gerecht werde. Liebe Grüße und weiterhin ganz viel Spaß mit der Schönen Blue |
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![]() Mitglied seit 18.01.2011 |
Hallo Ingrid,
ich lebe ja zeitweise in Frankfreich und bin im Moment auch dort. Hier gibt es unheimlich viele dieser "Epagneul breton". Grade die Hündinnen sind oft sehr unterwürfig, auch wenn sie nicht geschlagen wurden. Viele Epagneuls werden ohne Rute geboren (Anurie). Lange Ruten werden in der Regel in Frankreich kupiert. Das finden die Franzosen geeignerter für die Jagd. Ich bin nicht dieser Meinung. Wir haben einen Englischen Springerspaniel von 3 Jahren, der nicht kupiert ist. Die Bretonischen Spaniel lieben übrigens das Wasser, Also wenn es warm ist stell einfach so einen kleinen Aufblaspool in den Garten. Sie wird ihn lieben. Ansonsten wünsche ich Dir sehr viel Spass mit dem kleinen Racker. Und ich bin mir eigentlich sicher, dass dein Bobo sich mit ihr gut vertragen wird. LG Sonja |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, 'Sonja, danke für deine Erklärungen. Ich habe heute komischerweise schon einen Pool in den Garten gestellt, aber sie hat ihn gar nicht angeschaut, sie ist nur dauernd über die Wiese gefetzt. Leider kann ich sie nicht einfach einige Stunden zum Spielen im Garten lassen, die Sonne brennt voll rein .... vielleicht wäre es was geworden, wenn ich den Hunden mehr Zeit gelassen hätte. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag
Hallo, Blue, danke für deine Tipps. Bobo ist hier immer noch die Nr. 1 ... bei Leckerlis, beim Fressen, beim Punkt, wer zur Tür reingeht. Das beachten wir wirklich. Für die Ohrmilben hab ich eine ganze Behandlungsserie für morgens und abends mit nach Hause bekommen und in einer Woche ist Check, und dann bekommt sie vielleicht dieses Spot-On, wurde schon erwähnt ... aber heute bekam sie in erster Linie mals Expsot, wegen Flöhen usw. ... und beides auf einmal ging nich. Ich finde übrigens, dass Bobo im Laufe des Tages wirklich fröhlicher und ausgeglichener geworden ist. Vielleicht hat die Schmerztablette doch geholfen??? Manchmal ist es wirklich wirklich wirklich blöd, dass man mit einem Hund nicht reden kann! liebe Grüße Ingrid |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo Ingrid,
schon klar, beide Spot-on´s zusammen nicht gehn. Schön jedenfalls, dass Bobo heute schon fröhlicher ist, ganz sicher hat es was mit den Tabletten zu tun!!! Ich schicke Dir noch eine Km dazu. Auch ansonsten scheint sich das ja alles sehr gut anzulassen, ich bin sehr fast sicher, dass Ihr die Lütte behalten könnt. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hi Ingrid,
lese hier die ganze Zeit schon mit. Dienen mit Ratschlägen etc. kann ich nicht, da ich keine Hundererfahrung habe. ABER, wenn mein Kater Schmerzen hat, ist er auch grantig zu seinen Katzengefährtinnen hier, mit denen er sonst gut zurecht kommt. Ich denke, daß das bei Hunden die Schmerzen haben, auch nicht anders ist. Schön, daß es ihm jetzt wieder beser geht und ich hoffe so sehr, daß er mit der Lady zurecht kommt! Hat doch auch sie was Besseres verdient, und zwar ein Zuhause bei Dir! So ein Schnuckel! Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 04.11.2009 |
Hallo Ingrid,
das hört sich doch alles super an mit der Kleinen! Gut, Bobo muss sich noch an sie gewöhnen, ist ja klar! Hast du eine GUTE Hundeschule, zu der du mit ihr gehen kannst? Aber bitte keine, die alle Hunde zusammenpferchen, um sich "kennen zu lernen"! Das ist idiotisch.... in der freien Natur (Rudelbegegnungen) passiert das ja auch nicht! Ich weiß ja nicht, wo du wohnst, aber vielleicht magst du eine/n Hundetrainer/in holen, die sich das Zusammenspiel deiner Beiden anschaut? Oder ein Tierheilpraktiker, der die seelischen Bedürfnisse auch berücksichtigt??? Und ja: wenn Bobo Schmerzen hat, ist er auch interessiert am Herumtollen oder sonstiger Beschäftigung mit der Kleinen! Ihre Erfahrungen in Frankreich dürften auch alles andere als rosig sein, wenn sie schon Leinenangst hat! Häufiges Anleinen und Ableinen - ohne rauszugehen - könnte auch helfen. Wünsche dir in jedem Fall VIEL Erfolg! LG, moonlight_path |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, wollte euch nur mal Bescheid geben: Es geht supergut! Und sie bleibt bei
lg Ingrid |
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![]() Mitglied seit 18.01.2011 |
Hallo Ingrid
ich freu mich für euch und für die kleine Weiter ganz ganz viel Freude mit ihr. LG Sonja |
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![]() Mitglied seit 15.04.2008 |
Hallo!
Ich wollte mich mal diesem Threat anschließen. Ich bewundere eure Arbeit, wie ihr den Tieren eine neue Chance gebt! Ich würde gerne wissen, wie man die Chace bekommt, einen Pflegehund aufzunehmen. Auf Internetseiten der Tierheime finde ich nur Patenschaften :( Ich würde das gerne aus dem Grund machen: Der Hund bleibt eine gewisse Zeit bei uns und wir könnten auch erstmal schauen, ob das wirklich etwas für uns ist. Ich möchte ungern einen Hund aufnehmen und dann ggf feststellen, dass das nichts für uns ist. So habe ich die Möglichkeit, einem Tier zu helfen und gleichzeitig für uns herauszufinden, ob ein Hund das Richtige ist. Aber an wen kann ich mich wenden? Wer von euch hat schon Pflegehunde übernommen? Wie lange sind sie da geblieben, für was musstet ihr aufkommen und würdet ihr es wieder tun? LG Strand |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, Strand. Meist suchen private Tierschutz-Verbände, die keinem Heim angeschlossen sind, Pflegeeltern. Sie holen die Hunde aus irgendwelchen schrecklichen Zuständen und müssen dann erst einmal wo untergebracht werden, bis man richtige Besitzer findet.
Wenn du also interessiert bist, such mal im Internet nach Vereinen wie "Hunde in Not", "Huskys in Not" oder "Bretonen in Not", "Spanische Hunde in Not" ... (ich erfinde das jetzt alles, aber so ungefähr heißen solche Vereine) Im Prinzip könntest du also durchaus auch vorher schon einge bestimmte Rasse anpeilen, wenn du das möchtest. Oder ein bestimmtes Land, falls du einen Hund aus Spanien, Griechenland, Frankreich retten willst. Ich habe nicht gesucht, ich bin direkt und rein zufällig gefragt worden von einem solchen Verband, der also Bretonen aus Frankreich holt, weil man jemand gesucht hat ... bei uns war reiner Zufall, ein glücklicher Zufall lg Igrid |
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![]() Mitglied seit 06.07.2001 |
Hallo,
@ Ingrind Herzlichen Glückwunsch zum Familienzuwachs! @Strand, schau dich doch auch mal auf der Seite vom zergportal um. Gruß Sia |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Prima, Ingrid,.....
........das hat sich ja auch schon sehr schnell abgezeichnet. Ist ja auch eine wirklich ausdrucksstarke, süße Hündin. Das mit dem "........in Not" kommt meistens NICHT aus dem Ausland sondern von den Deutschen Vereinen. Vielleicht solltest Du mal den Namen Deiner Organisation nennen, eine französische kenne ich nämlich auch noch nicht! Man weiß ja nie, wann man es mal braucht LG Blue Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren. (Luther Burbank 1849-1926) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, der Verein, von dem die Hündin aus Frankreich kam, ist natürlich deutsch. Es ist ein deutscher Verein, der mit Hilfe von franzsöischen Tierschützern die Hunde holt.
Er heißt Bretonen in Not, hier sind aktuelle Hunde in der Tötung, die Pflegestellen bräuchten: Googlsuchtext --> "Die Tötungsstationen in Frankreich" <-- "Link von Admin entfernt" |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Achja, ich hab jetzt einfach mal "Pflegestellen für Hunde" ins Google eingegeben ... da kommen x Seiten, ein Verein zur polnischen Grenze hin, der Pflegestellen sucht, ein Verein zur Grenze nach Elsass ... da gibt es jede Menge, die Pflegestellen brauchen und und und ...
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Himmel hab Erbarmen!
Das sind wirklich Bretonen in Not!!! Fast alle in der Tötungsstation. So viele schöne Hunde, nicht zu fassen! Das ist doch mal was für Fahrradfahrer und Jogger, oder? Als Jagdhunde haben sie doch sicher ein gutes Laufbedürfnis, oder nicht? Ich kenne die Rasse vom sehen her. Vielleicht finden sich jetzt hier ja noch Interessenten, immerhin sind zum Teil recht junge Hunde dabei, einer gerade mal ein halbes Jahr alt. Ich fände den schwarz-grauen auch sehr schön. LG Blue Wer nicht gerne denkt, sollte wenigstens von Zeit zu Zeit seine Vorurteile neu gruppieren. (Luther Burbank 1849-1926) |
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![]() Mitglied seit 14.07.2005 |
Hallo Ingrid,
ich habe erst jetzt entdeckt, dass die Süße bei Dir bleiben darf. Ich freu' mich sehr für sie und Euch. Wir sind an unseren derzeitigen Hund übrigens auf die gleiche Weise gekommen (nur anderer Verein) LG Seketa |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo,
ich würde ja sofort einen der Hunde nehmen! Aaaber, das geht ja leider nicht, da ich Vollzeit arbeiten bin! Dir, Ingrid, wünsche ich alles Gute! Toll, wie Du das alles hingekriegt hast! Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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Henglein
Rama Cremefine



































