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Herdenschutzhunde - Erfahrungen erbeten

Vom 06.06.2011 02:36 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chiledaga Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2006
438 Beiträge (ø0,19/Tag)
Hallo zusammen

Wir leben ja, wie ein paar der "älteren" Mitglieder hier wissen, am "Ende der Welt" in unserem Naturpark mit Kind und Kegel (bueno inzwischen ein Kind weniger, der Erste ist schon Richtung Uni ausgeflogen), und mit jeder Menge Viecher.
Unsere Herde an Schafen und Ziegen hat sich in den letzten Jahren stetig vergrössert und durch den Schutz, den unsere lieber zeitweiliger Hausgast, der Puma, zurecht geniesst, haben wir immer wieder Verluste an Schafen und Ziegen, ob erwachsen oder Lämmer, zu beklagen.
Mir hat jetzt jemand empfohlen, einen sogenannten Herdenschutzhund anzuschaffen, der mit den Schafen und Ziegen lebt und zwar vom Welpenalter an, damit er sich mit denen sozialisiert.

Hat jemand von euch Erfahrung mit diesen Hunderassen?
(Man hat mir bis jetzt von Pyrenäenberghunden und Maremmen-Abruzen-Schäferhunden gesprochen, ich haben ein bisschen im I-Net gestöbert und bin jetzt doch neugierig geworden).

Abgesehen von der Integration in die Herde muss der Hund ja doch ein Minimum an Menschen-Sozialisierung erfahren, oder?
Da sie sehr beschützend auf andere Menschen/Tiere reagieren, wäre das vielleicht gefährlich für unsere Feriengäste?
Könnte man den Hund bei Tag in der Herde lassen und nachts ins Haus nehmen, wenn die Schafe und Ziegen im Stall sind, oder würde das die Sozialisierung kaputt machen?

Ihr seht, ich versuche mir klarzumachen ob das für uns eine Alternative ware und würde mich über Eure Gedanken und Erfahrungen zum Thema freuen.
LG und hasta luego
Dagmar
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Vom 06.06.2011 07:12 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

javanne321  Hendlgriller


Mitglied seit 01.07.2007
4.671 Beiträge (ø2,61/Tag)
Hallo Dagmar

Ich hatte selber noch keinen Herdenschutzhund, aber habe einige kennengelernt. Wenn die als Welpen nicht ausschließlich auf eine Bezugsperson und die zu schützende Herde geprägt werden, können sie sehr gut unterscheiden, was der 'feind' ist. Die Hunde müssen auf jeden Fall genug sozialisiert werden, das sie den Menschen anerkennen!!!

Wenn ich das richtig verstehe, hab ihr oft fremde Leute, die von den Hunden beim Spazieren nicht angegriffen werden sollten ... (macht Vorkasse ... Na! ... ) Da wäre es wahrscheinlich hilfreich, die Welpen in einer gästereichen Zeit anzuschaffen und die Leute auch viel Kontakt zu den Hunden haben zu lassen. Wenn ihr die Ziegen und Schafe nachts im Stall habt, würde ich den/die Hunde schon dabeilassen.

Das schwierige ist immer, die dann erwachsenen Hunde einzuschätzen. In einem Wurf kann ein extrem beschützender sein, und der andere ist freundlich. Vielleicht gibt es da einige User, die mit spezifischen Rassen mehr Infos liefern ....

Die Herden sind auf jeden Fall gut geschützt.

Gruss Javanne
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Vom 06.06.2011 08:52 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
956 Beiträge (ø0,33/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hola Dagmar, ich kenne beide Rassen und wir habe sowohl einen "Great Pyr" als auch 5 Maremmano Abruzzesen in Spanien bei unseren Tieren, sie bewachen das Geflügel und die Ziegen aber vor allem unsere Alpacas. Ausserdem habe ich einen als Begleithund, der auch mit mir nach Deutschland kommt, wenn ich einige Monate im Jahr dort bin und ich kann Dir nur bestens zu diesen beiden Rassen empfehlen - je nach dem wie viele Tiere du hast, solltest Du an 2 oder mehr Hunde denken und da Ihr Pumas dort habt, würde ich min. 2 Hunde dringend anraten. Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass sie aus einer Zucht kommen, die ihre Hunde selbst aktiv in der Herde halten - dort werden die Welpen quasi von klein auf an die Herde gewöhnt und der Züchter sieht sehr schnell, welche Welpen zur Arbeit mit der Herde geeignet sind und welche eher nicht ( da gibt es immer mal einen Kandidaten, der Lämmer jagt und das, was spielerisch erscheint, steckt aber drin und ist Charaktereigenschaft ...so einen Hund würde ich auf keinen Fall zur Herde lassen.
Ist der Welpe oder die Welpen (möglichst keine Geschwister) erst einmal bei Euch, sollte man sie in einem kleinen Corral mit Jungtieren zunächst zusammenführen, ihr artspezifisches Verhalten und ihre Instinkte sagen ihnen von selbst, was sie tun müssen - das ist das Grossartige an diesen Hunden - und ausserdem brauchen sie natürlich jeen Tag ein bisschen Sozialkunde mit den Menschen, Grundgehorsam und Streicheleinheiten - sie werden irgendwann von ganz alleine entscheiden, dass sie NUR noch bei der Herde sein wollen und sind dann auch schwer davon abzubringen - eigentlich sind sie ab einem bestimmten Moment dann auch nachts bei der Herde - Lächeln
Geprägt werden sollten die Hunde auf möglichst alle, die zur Familie gehören - denn diejenigen werden mit zur Herde gehören, die sie zu beschützen haben. Ich bin seit vielen Jahren (ca 12) in einer Newsgroup von Maremma Sheepdog Besitzern, inzwischen sind es so 850 Mitglieder aus Australien, USA, Canada, GB und Italien und was da an Erfahrungen zusammenkommt, ist schon enorm. Ich könnte Dir von uns selbst ud von anderen unglaubliche Geschichten über die grossartigen Hunde erzählen und keine wäre gelogen. Die Herdentiere gewöhnen sich sehr schnell an die sanften weissen Riesen und die Hunde wissen genau, wenn ein Tier fehlen sollte - sie sind sanft und beruhigende Helfer, wenn die Tiere ihre Lämmer oder Crias bekommen, sitzen dabei, lecken die Jungtiere usw ... und sie sind unerbitterlich mit Eindringlingen - ich kenne keinen Herdenbesitzer, der je wieder ein Tier an Fuchs, wOLF; sCHAKAL ODER Puma verloren hätte, wenn er diese grossen weissen Hunde hat.

Ich weiss ja nicht, wie gross und einsam Eure Farm ist - auf jeden Fall braucht auch der Herdenschutzhund ein eingezäuntes Territorial, denn bis zum Horizont ist alles seins und wenn mal der Postbote kommt ......wär nicht so gut Lächeln Aber das tolle an Maremma sheepdogs ist: sie greifen einen eindringling nicht sofort beissend an sondern stellen sich erst einmal bedrohlich in den Weg - und geben ihm sogar noch die Chance, wieder abzuhauen ...

Viele Australier importieren ihre Hunde aus Italien - es dürfte also auch kein Problem sein, sie entweder aus den USA, Australien oder Italien nach Chile zu importieren, sofern es dort keinen Züchter gibt. Ich kann Dir gerne Adressen geben und auch den Link zu der Newsgroup (Gruppensprache englisch) Man müsste nur wissen, wie es mit den Einfuhrbedingungen in CVhile steht, ob Quarantäne verlangt wird usw ... ich weiss aber, dass es auch in Argentinien einen Züchter gibt. Kenne aber die Qualität der Hunde nicht.

Leider ist das Wissen um diese Hunde in Deutschland sehr verkümmert und es wird furchtbar viel Blödsinn geschrieben, deshalb würde ich Dir wirklich empfehlen, die englischsprachigen Seiten einmal zu durchforsten, denn die Leute arbeiten auch wirklich alle mit den Hunden, hingegen gibt es in D das Bestreben einiger -sorry- Vollidioten von Züchtern, die den natürlichen Instinkt der Hunde herauszüchten wollen, um ihn für die Etagenwohnung kompatibel zu machen... ganz furchtbar ...

Schau also einmal auf
clubs.akc.org/gpca/
für Great Pyrenee Dogs und

www.maremmaclub.com/
für Maremma Sheepdogs
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Vom 06.06.2011 09:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
956 Beiträge (ø0,33/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Nachtrag - ich häng Dir mal noch einen Link einer Farmerin in Wisconsin, die Zwernubier züchtet und die auch beide Hunderassen hält und züchtet - es gibt ein paar anschauliche Bilder und Videos, da kann man sehr schön sehen, wie die Welpen "lernen" und was sie tatsächlich alles schon drauf haben ... bis hin zum "Auf den Rücken legen und sich den Ziegen ergeben", damit diese die Angst verlieren und sich mit ihnen anfreunden ..

www.greengablesmininubians.com/Dogs/livestock%20guardian%20dog%20puppies.htm


(PS hab mir Deine Website angesehen - traumhaft schön!!ich selbst war als Kind einige Jahre i d N von Puerto Montt und bedaure heute noch, dass es keinen weg zurück gab. Also wenn Du ne durchgeknallte Oma für Deine Kinder brauchst - adoptiere mich einfach Lächeln))
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Vom 06.06.2011 11:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marquise Chefkoch


Mitglied seit 26.05.2008
1.875 Beiträge (ø1,28/Tag)
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Hallo

Hier in der Schweiz haben die Schafhalter einige Probleme mit Wölfen und Luchsen. Deswegen wurde in Zusammenarbeit mit dem WWF das Herdenschutzhund-Projekt ins Leben gerufen. Wenn die nach 'Herdenschutz Hunde Schweiz' gugelst, findest du viele Infos uns sicherlich auch Kontakte zu Leuten, die sich professionell mit der Angelegenheit beschäftigen.

Viele Grüsse
Marquise \"\"


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Vom 06.06.2011 12:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
956 Beiträge (ø0,33/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
....jaja die Schweizer ... eigentlich waren wir etwas irritiert, dass man dort erst wieder ein "Herdenschutzhundprojekt ins Leben rufen" musste und diese Hunde wie eine Neuerfindung behandelt wurden - wo man doch nur 400km weiter südlich in den Abruzzen sowie in den Pyrenäen, im Balkan und kaukasus sowie in der Türkei seit fast 2000 Jahren mit diesen Hunden arbeitet - ob das nun wirklich "die Profis" sind? Lächeln Sorry, aber konnt ich mir grad nicht verkneifen...Lächeln Aber immerhin hat man den Wert dieser Hunde dort wieder erkannt -
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Vom 06.06.2011 20:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chiledaga Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2006
438 Beiträge (ø0,19/Tag)
Hallo zusammen
und vielen Dank für die Infos besonders an tiburzi, da werde ich mich jetzt mal über die Links schlau machen.

Unsere Herde besteht ohne Jungtiere aus 16 Schafen und 38 Ziegen, drei Lamas und 8 Pferden :). das ganze Gelände ist zwar eingezäunt aber nicht hundertprozentig hundesicher, der Zaun ist auf Schafe Ziegen und Pferde ausgelegt. Wäre das ein Problem? Und was ist mit unseren aktuellen Hunden (alte Labradordame, fast die ganze Zeit im Haus und Schäfermischling von der Strasse , immer draussen), wie sozial sind diese Herdenhunde Artgenossen gegenüber?
Die Pferde sind durch die Pumas zwar auch gefährdet aber nur solange es in der Umgebung keine Schafe und Ziegen , also einfachere Beute gibt.
Würdet ihr bei dieser Herdengrösse auch mehrere Hunde empfehlen?
Und mal praktisch gesehen: Was kostet denn so ein Welpe eines guten Züchters, der selber mit der Herde arbeitet?
Ich mache mir auch Gedanken wie das Viechle dann hierher kommt, wir sind doch ziemlich weit weit vom Schuss.
Gibt es vielleicht auch andere Rassen hier in Südamerika? Mal sehen ob ich im I-Net was finde bin aber auch für Hinweise hier sehr dankbar.
So muss jetzt in die Stadt, Kids von der Schule holen usw.
Ihr habt ja wahrscheinlich schon alle Feierabend
LG und hasta luego
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Vom 06.06.2011 21:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
956 Beiträge (ø0,33/Tag)
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also wir haben eine Lady auf der Liste, die lässt ihre Pferde und Rinder wg der Pumas auch von Maremmano Abruzzesen bewachen Lächeln

Ich habe für Dich mal meine Fühler ausgestreckt wegen Züchtern in Lateinamerika - bitte schreib mir doch die chilenischen Vorschriften, muss ein importierter Hund bei euch in Quarantäne und wenn ja, wie lange? wie gesagt ... jedes Jahr werden Hunde von Italien in die USA und nach Australien exportiert ... Du musst ca 800 euro für einen welpen rechnen ... in Deiner Situation würde ich mit 2 schon anfangen ... sie haben ein stark ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl und "untergeben" sich älteren Hunden ...
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Vom 06.06.2011 21:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
956 Beiträge (ø0,33/Tag)
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ps ich hab erst einmal nur den hier gefunden - kann dir aber weiter nichts dazu sagen ...


www.criadoresde.com.ar/ficha/244/pastor-maremmano-abruces/buenos-aires/finlandia/juha-westelund/

Juha westelund
E- mail :
Tel : +358 50 374 3104
Sitio web :
Localidad : Finlandia, Buenos aires

Descripción
soy un criador finlandés de pastores maremmano-abruces. mi meta en la crianza es seguir la tradición de los abruzos y mantener la línea de pureza lo mas posible, para criar perros que no solo sean sanos sino mantengan su estructura y características. todos mis perros son chequeados con rayos x para verificar la displasia de caderas y codos. además doy mi garantía personal al comprador de los cachorros.
Sin logo
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Vom 06.06.2011 21:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Marquise Chefkoch


Mitglied seit 26.05.2008
1.875 Beiträge (ø1,28/Tag)
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@tiburzi
Ja, ja, die Allwissenden .... Die hiesigen Fachleute sind sicherlich froh, dass ihr (wer das auch immer sein mag) ihr Tun goutiert, anderenfalls hätte ihnen das sicherlich den Schlaf geraubt.... Vielleicht solltest du erst deinen Horizont erweitern, bevor du anderen Leuten ans Bein pinkelst .... Warum sollte man sich mit Herdenschutz befassen, wenn die Herden nicht bedroht sind? Da hier die grossen Beutegreifer erst seit einiger Zeit (wieder) ein Thema sind (der Luchs wurde wieder angesiedelt, Wölfe wandern ab und zu aus den Abruzzen ein und eher selten verirrt sich ein Bär hierher), musste man aus gegebenem Anlass nach Lösungen suchen ....

Ich habe ja nicht gesagt, die Leute hier seien die einzigen, die etwas von der Sache verstehen würden, u.U. ist die Kommunikation mit einem Schweizer aber einfacher als mit einem Schäfer irgendwo auf dem Balkan oder im Kaukasus ..... Abgesehen davon treffen die Hunde hier auch andere Bedingungen an als in jenen doch eher menschenleeren Landstrichen. Die Hunde hier kommen fast täglich in Kontakt mit der Zivilisation (Biker, Jogger, Wanderer, Hundesportler), denn die zu beschützenden Herden weiden in manchen Fällen ziemlich nahe am Siedlungsgebiet und so wie ich die TE verstanden habe, bräuchte sie Hunde mit einer gewissen Toleranz fremden Menschen gegenüber. Soweit ich weiss, haben sich nur 2 der zur Verfügung stehenden Rassen hier als "tauglich" erwiesen. Die Herde, die hier in unserer Region weidet, wird z.B von 2 - 3 Maremma-Hunden beschützt.

Viele Grüsse
Marquise \"\"


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Vom 06.06.2011 22:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
956 Beiträge (ø0,33/Tag)
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ja nun sei doch nicht gleich beleidigt... na dann... na dann... na dann...

ich habe an keiner Stelle gepinkelt - nur ist es meine Meinung, dass man dort, wo man schon seit mehreren Menschengenerationen mit diesen Rassen arbeitet, ein klitzekleines bisschen mehr weiss als dort, wo man die Arbeit mit diesen Hunden gerade erst wiederentdeckt? Denn die Schweizer haben sich auch in Italien, Australien und den USA kundig gemacht Lächeln)

Ich sprach auch an keiner Stelle davon, sich mit Schäfern im Kaukasus in Verbindung zu setzen sondern nur davon, dass man u.a. dort seit Ewigkeiten mit diesen Hunden arbeitet und die Schweizer und auch die Deutschen da noch in den Kinderschuhen stecken .... Farmer und Züchter in Canada, den USA und Australien (und deren Adressen gab ich weiter) haben da vielleicht doch einen umfassenderen Wissensstand schon weil es so viele Farmer gibt, die sich auf diese Hunde seit vielen Jahren verlassen ... es gibt ja auch eine Menge Fehler die gemacht werden -
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Vom 07.06.2011 04:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

chiledaga Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2006
438 Beiträge (ø0,19/Tag)
Hello again tiburzi
also wenn sich die Vorschriften nicht grundlegend geändert haben, brauchen Hunde einen gültigen Impfpass, müssen frisch gegen Parasiten behandelt sein und ein amtstierärzliches Gesundheitszeugnis vorweisen, das nicht älter als ein paar Tage alt ist. Quarantäne haben wir für die Hunde keine gehabt, nur die Pferde mussten für 10 Tage (nach 3 Monaten Vorquarantäne in D) in die Isolierstation der staatlichen Landwirtschaftsbehörde.
Wenn Hunde das Land verlassen, brauchen sie inzwischen einen Chip unter der Haut vielleicht gilt das inzwischen auch für die Einreise.
Das Thema fasziniert mich immer mehr auch die züchterische Seite, solche Hunde wären hier eine grosse Hilfe, andererseits kann die sich aber ein normaler Campesino (sprich Kleinbauer) niemals leisten bei den Preisen.

LG und hasta luego
Dagmar
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Vom 07.06.2011 08:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
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hola dagmar, das ist schon mal sehr gut!
ich versuch und such für dich ...
in canada und den usa gibt es immer wieder rescue hunde dieser rasse, die vermittelt werden und manches mal legt der verein noch was drauf, um die hunde an einen guten platz zu bekommen. die hunde von farmen werden oft aus wirtschaftlichen gründen (wegen pleite) abgegeben und viele haben schon mit herden gearbeitet. wär das was für dich? ich will mich einmal umhören, was es welpen dort kosten ...

auch in australien hat man erst vor knapp 20 jahren mit maremmanos angefangen und konnte viele farmer überzeugen. inzwischen sind sie aus der farmwelt nicht mehr wegzudenken - allerdings gab es auch idioten, hundevermehrer, die die knuddeligen welpen unter falschen voraussetzungen als wohnungshund verkauften, das war ein desaster ... der verein der farmer hat viel dafür getan, dies weitgehenst zu unterbinden.

die idee, diese wunderbaren hunde nach chile zu bringen und dort vielleicht in in paar jahren zu züchten, finde ich grossartig und sie findet sicher auf "meiner" newsliste, auf der all die züchter usw sind, grossen anklang - und ich weiss, wie sehr ihr beschützer für eure herden dort braucht!que idea mas hermosa... ich werde dir gerne jede hilfe und unterstützung geben, liegt mir doch sowohl die rasse als auch meine alte heimat chile am herzen ...
ich kann heute nur klein schreiben, weil ich starke schmerzen habe und es nur mit 1 hand geht, das tippen. bitte entschuldige -

angelika
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Vom 07.06.2011 16:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

tiburzi Kartoffelschäler


Mitglied seit 14.07.2004
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Halo Dagmar, guck mal in Deine Post Lächeln)
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