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Pubertät oder wie gewöhne ich meinem Hund das "Fremdgehen" ab?

Vom 31.05.2011 10:34 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frumina Kaltmamsell


Mitglied seit 26.01.2008
621 Beiträge (ø0,39/Tag)
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Hallo an alle erfahrenen Hundehalter!

Unser Hund ist jetzt seit drei Monaten bei uns und wir haben schon einiges gemeinsam durchgemacht, vom Erziehungskurs zum Kranksein bis hin zum Urlaubmachen, und wir schlagen uns gut, würd ich sagen... Lachen
Allerdings: Der Kerl ist jetzt 7 Monate alt und möchte so langsam ein bisschen "selbständiger" werden.
Bisher läuft es bei uns so: Dreimal am Tag geht's für ein Weilchen raus in die Natur zum Schnuppern, Toben, Üben. Er geht dabei z.T. an der Leine, aber z.T. lassen wir ihn frei laufen, erstens, damit er mal wirklich "rauslaufen" kann, was in ihm steckt, zweitens, weil manche Übungen mit Leine nicht klappen (Apportieren, "Hier", Ablegen auf Distanz usw). Wir begegnen ab und zu den Hunden der Gegend (natürlich mit Besitzer), und wir kennen einander schon. Die Hunde kommen gut miteinander klar, manchmal wird ein bisschen gespielt, dann geht wieder jeder seiner Wege.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass unser Hund bei aller Menschen- und Hundefreundlichkeit manchmal ganz "vergisst", wo er hin gehört. Wenn wir z.B. mit mehreren Freunden zusammen spazieren oder wandern, dann integriert er alle in die Herde und kümmert sich nicht mehr groß darum, wo Herrchen und Frauchen sind. Ist ja soweit okay, aber ich hab manchmal den Eindruck, der Herr würd uns für ein nettes Wort gleich eintauschen. Heute bin ich mit ihm auf dem Weg einer Frau mit ihrem Hund begegnet, mit der wir manchmal ein Stück des Weges zusammen gehen. Heute aber haben wir uns nur gekreuzt und sind dann in verschiedenen Richtungen weiter gegangen. Das heißt: ICH bin in eine andere Richtung weitergegangen. Mein Hund ist mit der Frau und ihrem Hund mit. Ich rufe. Nix. Was soll ich machen? Nachlaufen ist noch schlechter, also drehe ich mich "demonstrativ" um und gehe weiter in die andere Richtung. Nix. Ist ihm offenbar egal. Innerlich hab ich natürlich schon "gekocht", aber ich hab versucht, ruhig zu bleiben. Irgendwann kam er dann angelaufen, übers ganze Gesicht "strahlend". Ich hab ihn nicht geschimpft, aber nach ein paar Schritten hab ich ihn dann an die Leine genommen. Wir haben dann noch ein paar Übungen gemacht (Fußgehen), hat auch gut geklappt. Aber ich frage mich: Sind das erste Vorboten der Pubertät? Oder fehlt es ihm noch an Bindung? Und wie soll ich zukünftig damit umgehen, wenn er nicht hört, wenn ich rufe? (Nochmal: Wir üben das ständig mit ihm, aber allein ist doch etwas anderes, als wenn es eine Ablenkung für ihn gibt). Ihn immer nur an der Leine zu halten, scheint mir nicht die beste Lösung.
Bin für Tipps dankbar!

viele Grüße
frumina
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Vom 31.05.2011 10:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

youtas  Chefkoch


Mitglied seit 21.02.2006
5.760 Beiträge (ø2,52/Tag)
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Frumina,
da war der andere Hund attraktiever als du Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
Du verlangst zuviel, er ist erst 7 Monate, er hat noch viel Zeit zum Lernen

LG Youtas
_____________________
"Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann."
(Zitat von Mark Twain)
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Vom 31.05.2011 11:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pingi26 Tellerwäscher


Mitglied seit 16.01.2008
549 Beiträge (ø0,34/Tag)
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Vorboten der Pupertät - ganz sicher, denke ich.
Außerdem ist er jung und die Welt soooooooooooo spannend.

Hast du es mal andersrum gemacht? Also wenn er sich entfernt, einfach in die andere Richtung gehen? Auf einmal ganz allein kommen die Hunde oft schnell zurück.
Wir machen das ganz bewust und schon in gesteigerter Form. Also wenn sich der Hund nicht um dich kümmert, dann sofort weggehen oder sogar wegrennen. So haben wir unserem beigebracht, daß sie sich immer an uns orientieren muß, sonst ist das Rudel plötzlich weg. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Kann man auch mit hinhocken oder verstecken machen und ganzzzz doll freuen und loben, wenn der hund kommt und einen findet. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Gruß
pingi
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Vom 31.05.2011 13:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

wiesel267  Tellerwäscher


Mitglied seit 13.11.2003
1.530 Beiträge (ø0,49/Tag)
Moin!

Dieses "Phänomen" Na! erlebe ich sehr oft bei meinen Kursen bzw. im Verein. Der Hund kann in der Regel schon sehr viel, wie z.B. "sitz" oder "platz" dann noch Apportieren und und und .... aber er kann es meistens nicht "korrekt". Zum Beispiel hebt der Hund die Kommandos selbstständig auf und läuft einfach aus dem "platz" weg Was denn nun? oder noch andere "schlimmere" Sachen. Aber viele Hunde haben auch kaum eine bzw. wenig bzw. nicht ausreichende Bindung zu ihrem HF. Ich persönlich lege sowohl bei meinen eigenen als auch bei den Schüler-Hunden immer größten Wert darauf, dass sie von Anfang an eine hohe Bindung haben und auf eine gewisse Distanz immer abrufbar sind. Der "Rest" Na! an Hörzeichen lässt sich dann wesentlich leichter erlernen. Der Hund sollte m.M.n. in den ersten Monaten lieber verstärkt lernen, dass sich die Welt ausschließlich um Herrchen/Frauchen dreht und das von ihnen jederzeit eine gaaaanz tolle Aktion (Futter, Spiel etc.) erfolgen kann. Ich nenne es die "Erwartungshaltung" beim Hund mir als HF gegenüber. Vielleicht solltet ihr derzeit mehr in diesem Bereich üben, denn wenn der Hund derzeit schon "lernt", dass er quasi mit anderen mitgehen "darf" Was denn nun? dann wird er dieses Verhalten sicherlich noch weiter ausbauen.
Sicherlich kommt die Pubertät erschwerend hinzu, wo sowieso alles in Frage gestellt wird aber gerade dann ist (positive) Konsequenz angesagt! Gegebenenfalls lass ihn derzeit in den Gebieten an der Schleppleine, wo Begegnungen mit Artgenossen möglich sind. Kommt er zu dir, belohne ihn, sitzt er neben dir, belohne ihn, läuft er entspannt an der Leine, belohne ihn. Ableinen würde ich ihn derzeit in sicheren Gebieten, belohne ihn bei einem gelungenem Rückruf. Gegebenenfalls lass dir das Rückruftraining in einem Veierin oder einer HuSchu zeigen oder auch die Handfütterung. Es gibt viele Möglichkeiten, nur man muss (gerade jetzt) sehr konsequent bleiben.

Viel Erfolg beim Üben wünschen wiesel und
sein Hunderudel
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Vom 31.05.2011 15:58 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Yujinko Smutje


Mitglied seit 28.10.2003
4.057 Beiträge (ø1,29/Tag)
Hallo,
ich finde du verlangst insgesamt zuviel von einem sieben monatigen Hund.
Liebe Grüße
Yujinko
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Vom 31.05.2011 17:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

RegineG Tellerwäscher


Mitglied seit 09.12.2005
14 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Hallo,

er kam doch zurück, also weiß er doch, wo er hingehört. Dass andere Hunde in dem Alter superinteressant sind, finde ich normal und das hat nicht unbedingt mit fehlender Bindung zu tun. Meinen hatte ich in dem Alter am Geschirr mit Schleppleine, da können sie auch spielen und ich habe trotzdem Möglichkeiten, auf den Hund einzuwirken. Freilauf gabs ein paar Wochen nur dort, wo keiner weglaufen konnte und nur dann, wenn ich keinen Stress und viel Zeit hatte, auf den jungen Mann zu warten und den Moment für den Rückruf abzupassen.

LG R.
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Vom 31.05.2011 17:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frumina Kaltmamsell


Mitglied seit 26.01.2008
621 Beiträge (ø0,39/Tag)
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Hallo an alle,

danke für eure Rückmeldungen.

@alle: nur, um Missverständnissen vorzubeugen: Unser Hund ist noch nie "ausgebüchst" oder weit von uns fortgelaufen, er bleibt auch ohne Leine immer in der Nähe und ist bisher aufs Rufen nicht in jedem Fall, aber doch fast immer sofort gekommen. Länger als eine halbe Minute haben wir noch nie auf ihn gewartet - und in letzter Zeit hatte es sich ja schon verbessert. Aber ich hab einfach den Eindruck, dass er so langsam ein bisschen "eigenständiger" sein will, und das macht mir eben Gedanken.

@pingi: Das mit dem Weglaufen und Verstecken haben wir schon probiert. Wenn nur wir Menschen da sind, klappt das tadellos...

@youtas und yujinko: Wir waren mit ihm im Welpenerziehungskurs, andere Hunde, die dabei waren, waren sogar jünger als er. Die Tipps und Übungen, die wir dort erhalten haben, setzen wir fort, da uns die Methoden der Schule überzeugt haben: konsequente Erziehung ohne Gewalt, aber mit klaren Spielregeln. Insofern glaube ich nicht, dass wir den Hund überfordern. Er hat auch viel Zeit zum "Hundsein" und Geknuddeltwerden.

@Wiesel: Danke für deine Tipps - mir scheint, als hörte ich unsere Hundetrainerin reden Lachen .
Ja, wir arbeiten noch immer dran, dass er die Befehle "hält" und nicht selbständig aufhebt. Wir behelfen uns mit dem Befehl "bleib", dann weiß er, er muss warten, bis wir das Okay geben. Das klappt jetzt schon recht gut. Mit anderen mitgehen lassen wir ihn sicher nicht (außer, wir alle sind in einer Gruppe von Leuten, dann ergibt sich das von selbst), und auch das mit dem Belohnen erwünschten Verhaltens machen wir so, wie du schreibst. Es ist wirklich beruhigend, wenn man von kompetenter Seite noch einmal bestätigt bekommt, dass das ein guter Weg ist. Im Freundes- und Bekanntenkreis gilt unser Hund schon als recht gut erzogen, aber wir haben ein bisschen Angst vor der "Rüpelphase". Dazu ist zu sagen, dass unser Hund mit seinen sieben Monaten größer ist als mancher ausgewachsener Labrador und insofern schon optisch auf viele Leute "Eindruck" macht. Gerade darum ist es uns wichtig, dass er gewisse Regeln einhält. Kleine unerzogene Hunde sind schlimm, aber große unerzogene Hunde sind für viele Leute ein Alptraum - auch für mich...

viele Grüße
frumina
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Vom 05.06.2011 19:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

cara610 Kaltmamsell


Mitglied seit 02.04.2006
388 Beiträge (ø0,17/Tag)
Oh, frumina, der ist ja entzückend!!!
Wir haben einen Jagdhundmischling, jetzt neun Monate alt, und den Kopf so voll wie möglich mit Flausen. Sie rennt für ihr Leben gern; wenn andere Hunde in unsere Nähe kommen, leinen wir sie an (auch, wenn sonst irgendwas in die Nähe kommt). Sie LIEBT andere Hunde. Dann muss sie Sitz machen und darf auf Kommando spielen gehen, wenn der entsprechende Besitzer das Okay gibt. Abrufbar ist sie, wenn a) der andere Hund langweilig oder b) sie müde ist. Ansonsten warte ich auf Blickkontakt und rufe sie ab. Normalerweise kommt sie dann, vor allem sicherlich deshalb, weil es als Belohnung Leberwurst aus der Tube oder Leber pur oder so etwas Unwiderstehliches gibt. Ich leine sie nicht zwingend an, wenn ich sie abgerufen habe. Da habe ich Sorge, dass diese Verknüpfung mir nicht zum Vorteil gereichen würde Was denn nun? .
Natürlich verar.... sie mich auch manchmal. Mir graut vor dem ersten Hasenkontakt Na wenn das mal stimmt!? . Und noch mehr vor der ersten Läufigkeit, wenn sie nicht von der (Schlepp)Leine darf. Da haben wir übrigens verschiedene Längen (bis 15 m), und damit wird auch trainiert. Außerdem machen wir Dummytraining, wobei sie das im Garten super macht, mit Ablenkung noch nicht so. Das mit der Bindung ist aber besser geworden, also nur Mut! Mir ist das auch völlig Banane, wenn irgendwelche Leute sagen: 'Hach, mit Bestechung kann ich das auch' - ich besteche meinen Hund bis in alle Ewigkeit, wenn es sein muss. Ich merke aber, dass es oft gar nicht mehr sein muss - nur beim Abrufen vertraue ich voll darauf YES MAN . Wenn ich übrigens merke, dass ich quasi verloren habe, weil ich zu langsam reagiert habe (Krähe auf Feld, Vogel direkt vor der Nase...), gebe ich nicht das Abrufkommando, sondern brülle ihr 'Tschüs (Name)' hinterher und renne in die andere Richtung. Man kommt sich selten bescheuert dabei vor, aber hinterher rennen wäre ja noch blöder. Wenn ich 'tschüs' rufe, weiß sie, dass ich weg bin, und dann kommt sie eigentlich auch relativ schnell. Soll heißen: es bleibt nicht viel, außer immer interessanter für den Hund zu werden (und zu bleiben)... Unsere Trainerin meinte, Abrufen und ein wirksames Abbruchsignal trainieren, sei das Allerwichtigste. Ich habe trotzdem Angst vor Hasenkontakt... mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

Gruß
Cara
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Vom 06.06.2011 00:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Nerlyn Tellerwäscher


Mitglied seit 16.04.2011
35 Beiträge (ø0,09/Tag)
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Meine Amy hab ich zwar seitdem sie 8 Wochen alt war, und sie hatte auch sehr schnell eine enge Bindung an mich-sprich, immer wenn sie von der Leine war, hat sie geguckt, wo ich bin. Aber irgendwann, ungefähr auch so mit 7-8 Monaten, ließ das auch nach und da hat es mit dem Abrufen plötzlich nicht mehr so gut geklappt , die anderen Hunde waren einfach interessanter als ich na dann...
Ich hab sie einfach immer gerufen und bin nen Stück weiter gegangen. Immer wenn sie dann zu mir gekommen ist, hab ich sie überschwänglich gelobt und ihr ein tolles Leckerchen gegeben und das habe ich wirklich immer wieder geübt. Wenn sie wirklich gar nicht gekommen ist(mehr als 3 mal ruf ich nicht), dann bin ich hin und hab sie angeleint und bin konsequent in die andere Richtung gelaufen.. Heute kann ich sie sogar aus dem Spiel mit anderen Hunden abrufen, aber sie ist ja auch schon jetzt 2 Jahre und einfach ,,vernünftiger" Na!
Das Verhalten von deinem Hund ist was ganz normales, es wird vielleicht eine Weile dauern, aber wenn du immer wieder mit ihm übst, wird es besser werden. Vielleicht nimmst du auch mal n Spielzeug mit auf deine Spazierrunden und machst dich für deinen Hund interessant.So hab ich auch immer 2 Quitspielzeuge, das eine gibts nur auf dem Hundeplatz, wenn sie was gut macht und das andere gibts nur draußen bei Spaziergängen, da freut sie sich dann immer um so mehr, wenn sie es mal haben darf Lächeln
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Vom 06.06.2011 12:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

frumina Kaltmamsell


Mitglied seit 26.01.2008
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Hallo, an alle,

danke für die weiteren Tipps, ihr macht mir echt Mut! Lachen
Ich hab's jetzt mal insofern ein bisschen "umgestellt", als ich ihn nur noch von der Leine lasse, wenn der Weg recht übersichtlich ist. Außerdem rufe ich ihn schon zu mir, wenn er auch nur ganz wenig vom Weg abkommt (bei uns gibt es jede Menge Apfelwiesen, die verleiten schon zum Stöbern). Bisher kommt er ganz brav und schnell zurück, das klappt also. Und ich nehme ihn insgesamt mehr an die Leine, einfach auch immer mal "zwischendurch". Das mit dem Spielen mach ich auch, allerdings hab ich derzeit kein spezielles neues Spielzeug, weswegen ich eher das "Hier"-Kommando vom Rufspiel verwende (er liebt das Rufspiel heiß und innig, denn er weiß, dass es nur dann eine bestimmte Sorte von Leckerli gibt - dann kommt er auch recht flott angesaust). Ich sehe es so wie Cara - wenn es sein muss, "besteche" ich ihn eben... Wobei ich finde, dass das ganz gut klappt. Er kriegt auf diese Weise seine Tagesration zu ca. 80% aus der Hand, und die restlichen 20% landen dreimal täglich in der Schüssel (das heißt: die Mahlzeiten, die er "regulär" bekommt, sind sehr sehr klein). Ich finde, das ist auch deswegen nicht schlecht, weil unser Hund so nie einen wirklich vollen Magen hat, was bei großen Hunden - Stichwort Magendrehung - ohnehin besser ist.
Ich bleibe also weiter dran und hoffe, dass es im Verlauf der Pubertät nicht "schlimmer" wird - wenn er so bleibt wie derzeit, kann ich mich nicht beklagen...

viele Grüße
frumina
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Vom 07.06.2011 13:54 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

wiesel267  Tellerwäscher


Mitglied seit 13.11.2003
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Moin!

Pfeil nach rechts Wenn sie wirklich gar nicht gekommen ist(mehr als 3 mal ruf ich nicht), dann bin ich hin und hab sie angeleint und bin konsequent in die andere Richtung gelaufen.. Pfeil nach links

Ich möchte dieses Satz doch nocheinmal aufgreifen. Diese Aussage höre ich (leider) sehr häufig von Hundebesitzern...wenn es bei euch nun mit dem Rückruf funktioniert, prima. Aber im Allgemeinen besteht das Mißverständnis schon darin, dass man einen Hund 2/3 oder mehrmals rufen könnte und -wenn er dann nicht hört- einsprechende Maßnahmen einleitet. Das, was der Hund dadurch i.d.R. lernt ist, dass z.B. auf ein "hier" nicht gehört werden muss, da es keine Bedeutung/Konsequenz hat. Auch nicht das "hier...hier" Was denn nun? Erst das "hier...hier...hier" heisst nun für den Hund: zurückkommen Na! Lachen Pfiffige Hunde haben es sehr schnell raus, welches Hörzeichen nun auch das "richtige" ist ... Dieses mehrfache Rückrufen hat etwas mit der menschlichen Denkweise zu tun bzw. mit Interpretation. Der Mensch hat gelernt, bei einer mehrfachen Wiederholung einer Aussage, dass es sich nun doch im etwas "Wichtiges" handeln muss und somit Aufmerksamkeit bzw. sofortige Reaktion erforderlich ist. Hunde können soetwas rein biologisch nicht leisten!
Warum macht "man" es sich daher nicht einfach und übt z.B. das "hier" zunächst auf sichere, nahe Distanz und vergrößert nach und nach den Abstand, ist aber jedes mal entsprechend konsequent.
Mehrfaches Rufen und dann u.U. noch das Entgegenkommen des Hundehalters zum Hund hat keinerlei Auswirkungen auf das Hörzeichen "hier" .... im Gegenteil: HH ruf, Hund kommt nicht, HH kommt und leint den Hund an = "hier" ist kein Rückrufsignal sondern schon eher eine Ankündigung: HH kommt gleich und du kommst an die Leine Na!

Bezüglich der Handfütterung muss ich dir frumina aber komplett zustimmen! Der Hund soll sich sein Fressen & evtl. noch ein paar Leckerlies den Tag über verdienen. Das stärkt die Bindung und festigt die Hörzeichen.

LG vom wiesel und
seinem Hunderudel
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