Hundeerziehung/Fütterung -"alte" Methoden ... was sagt ihr?
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![]() Mitglied seit 16.07.2005 |
es hiess/heisst ja immer man sollte der Rudeführer sein Heisst oder hiess ja : Der Hund bekommt NACH mir Futter er geht nach mir ins Haus - Wohnung er darf nicht auf die Couch. Rohfüttern ist ungesund -Würmer- Rohe Hühnerknochen splittern Man drückt die Hundenase rein wenn er in die Wohnung gemacht hat Wir bestimmen wann mit dem Hund gekuschelt wird nicht er Mal so spontan die Sachen die mir grad einfallen. Hm, dann hab ich alles falsch gemacht und trotzdem einen super tollen Hund grad hier: Er kommt jeden Abend zu mir auf die Couch zum Kuscheln -nach ca. 20 Minuten geht er wieder runter oder ich sag nun ist schluss und gut- Ja, er bekommt nur rohes Fleisch -Barf- und auch rohe Hühnerknochen. Als ich ihn mit 1 Jahr bekam markierte er prompt im Wohnzimmer ... ich ignorierte es .. er tat es nur noch wenn er wie jetzt Cortison bekommt -Allergie- und wahnsinnig viel trinkt und ullern muss und ich arbeiten bin. Klar bekommt er vor mir zu Fressen -ein satter Hund bettelt weniger und auch auf Bauernhöfen wird erst das Tier gefüttert. Ich muss kein Rudelführer sein, ich lebe mit meinem Hund zusammen, was nun nicht heisst das er alles darf, er kennt auch genau seine Grenzen und hört auf mich. Kommandos wie Sitz, Platz usw. lernten wir hier mit Zeichen, Leckerlies .... aber nicht mit Gewalt/Leinenruck. "Klasse" find ich immer Hundehalter die ihren Hund 3 x rufen .. komm her ... kommt er dann wird er ausgemeckert. Cool, was lernt er nun? Ich komme und krieg Schimpfe, fazit, ich komme nächstemal noch weniger wenn man mich ruft. Bin mal so gespannt was nun so von euch kommt |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
DAS ist es ja genau, darauf komnmt es an - du BIST offensichtlich sehr wohl der Rudelführer! Mit Gewalt und Nase-in-den-Haufen-drücken hat das ÜBERHAUPT NICHTS zu tun- Bei der Hundeerziehung geht es geht um Dominanz und Unterordnung, und das kann man auch sehr subti leben/ zeigen. (Klar, es gibt auch Hunde (Rassen), bei denen ist es um einiges schwieriger sich durchzusetzen als bei anderen...) Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 16.07.2005 |
Ich bin kein Rudelführer, nein, ich sag ihm einfach wenn ich was nicht mag ... und das nicht im Kommando-Ton, sondern wie ich auch zu dir sagen würde, du , lass mich jetzt bitte mal in Ruh
Ich muss meinen Hund nicht unterordnen ... hier dreht es sich nicht um Dominanz. Ich kann ihm auch friedlich und ruhig sagen / mitteilen was los ist. Calming Signals sag ich nur. |
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![]() Mitglied seit 04.12.2010 |
guten abend!
ich muss dir völlig recht geben, liebe claudi!!!!! einen hund mit "gewalt" "verboten" und "druck" zu erziehen tut doch jedem liebenden hundehalter im herzen weh! unser kleiner hund schläft sogar bei mama im bett und kuschelt sich morgens an sie wenn der wecker klingelt...gehorchen tut er zwar nicht gut, aber die liebe die er uns gibt entschädigt für alles ich versteh auch die hundehalter nicht, die ihr tier morgens in den garten schicken bei wind und wetter und nur mal was zu fressen rausstellen..oder gar hundehütten besitzen! da brauch man doch kein tier halten mir ist es ehrlich gesagt wurscht ob mein tier jetzt vor oder nach mir ins haus geht, achte nur darauf dass sie wenn wir am rad laufen nie auf der zur straße gewandten seite laufen.... mit den hühnerknochen bin ich vorsichtig, unserem (leider verstorbenen) hund ist sowas mal im hals steckengeblieben, aber wenn deiner es verträgt, wieso nicht? ich hab es einmal erlebt, dass ein mann seinen hund mehrmals gerufen hat und er nicht kam. als er dann doch kam, hat der den so verdroschen, dass ich dazwischengegangen bin! kein wunder, als hund würde ich zu so einem herrchen auch nicht kommen und futter gibts abends nach dem letzen gassi gehen(nicht das sich der magen umdreht wenn die noch toben) und nach jedem gassi ein leckerli...und mal was vom frühstückstisch oder so;) puh, nun hab ich aber mal meine meinung rausgelassen^^ schön, dass du auch so einen kuschelhund hast, mir geht es immer besser nachdem wir mal 10 minuten auf dem sofa lagen wunderschönen abend, die biene=) ps: je mehr menschen ich kenne, desto mehr liebe ich meinen hund |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Ja, aber dein Hund akzeptiert das nur, weil er sich dir untergeordnet hat. Andere Hunde versuchen immer mal wieder, ob SIE vielleicht zum Rudelführer aufsteigen können, und dann kann es ab & an mal ordentlich krachen! (Oder sie übernehemn die Führung, ohne dass es der Mensch merkt!
Hunde sind von Natur aus nicht so Harmoniesüchtig wier viele Menschen, man soll einen Hund nicht vermenschlichen, denn er enthält gaaaanz tief innen immer noch DNA vom Wolf, und bei denen ist die Hierarchie im Rudel das allerwichtigste. Das hat auch heute noch JEDER Hund in sich, bei den einen zeigt sich das mehr, bei den anderen halt weniger. "Friedlich und ruhig sagen" mag bei euch ok sein, aber das reicht halt nicht bei allen Hunden, das ist einfach so. Aber den Hund anzuschreien oder gar Gewalt anzuwenden ist auf jeden Fall falsch und nur der Ausdruck von Verzweiflung. SO meine ich das natürlich nicht mit der "Unterwerfung". Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Weshalb es dringend Zeit wird, dass sich speziell Anfänger mehr mit den Rassen und Ihren Eigenschaften beschäftigen BEVOR sie sich auf einen Hund einlassen. Manche Hunde sind sehr "leichtführig", die anderen brauchen erfahrene Hände. Das sollte sich rumsprechen LG Blue |
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![]() Mitglied seit 04.05.2008 |
Guten Morgen,
ich hab zwar selbst momentan keinen Hund, aber bin mit Hunden groß geworden und hatte schon selbst einen, will mir auch wieder einen anschaffen. Ich denke, das ist ein Generationenproblem. Für viele Hundehalter der "alten Prägung" muss der Hund sich 100 % unterordnen, die wollen mit ihrem Hund beim Hundesport glänzen, Prüfungen ablegen etc. Denen würde es im Traum nicht einfallen, ihren Hund auf´s Sofa zu lassen, geschweige denn überhaupt erstmal ins Haus. Und wenn sie ihren Willen nicht mit Brüllen durchsetzen können, dann versuchen sie es halt mit Gewalt. Es gibt nach wie vor Hundeplätze, wo mit Strom gearbeitet wird, wenn die eigentlichen Übungsstunden vorbei sind. Wenn man versucht, sich vernünftig mit diesen (zu fast 95 %) Männern zu unterhalten, beißt man echt auf Granit. Sie haben es aber auch nie anders gelernt Erst in den letzten Jahren ist es erfreulicherweise zu einem Umdenken gekommen und die Hunde sind mehr und mehr auch zum Partner des Menschen geworden. Ich finde das richtig und bin auch absolut gegen gewaltsame Erziehungsmethoden. Allerdings finde ich eine zu starke Vermenschlichung eines Hundes auch nicht gut. Und es gibt durchaus Hunde, die es nicht vertragen, wenn sie auf´s Sofa dürfen. Da hat Zinemin absolut Recht! Und auch Blue hat absolut Recht, dass zukünftige Halter sich mit den Rassen vertraut machen sollten, die sie haben wollen, um dem zukünftigen Hund gerecht werden zu können. Ich kriege regelmäßig Pickel, wenn ich in irgendwelchen Foren lese, dass Leute sich einen ruhigen Familienhund anschaffen wollen und ohne jede Sorgfalt wird diesen Leuten z. B. ein Boarder Colllie oder der vielseits beliebte Labrador empfohlen. Dass das sehr bewegungs- und arbeitsintensive Hunde sind, die einen unerfahrenen Halter schon mal überfordern können, wird dabei gerne einfach übergangen. LG |
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![]() Mitglied seit 19.01.2002 |
Hallo,
naja,die Zeiten ändern sich und das ist auch gut so. Einiges machen wir allerdings so wie früher Und wir essen auch vor dem Hund,das hat jetzt aber keinen besonderen Hintergrund,das ist eben so.Früher als die Kinder noch kleiner waren gingen die halt vor und das haben wir wohl beibehalten. Ich denke den meisten werden B.Collies oder Labbies empfohlen weil sie wirklich schnell lernen-wenn man sich mit ihnen abgibt Ich bin von meiner Hundetrainerin immer ganz begeistert wenn sie auf die einzelnen Rassen bei uns in der Huschu eingeht,ich denke auch da müsste man sich viel mehr mit beschäftigen. lg Mane |
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![]() Mitglied seit 23.05.2010 |
Hallo,
was du Deinem Hund erlaubst und was nicht, bestimmst allein Du. Damit mußt Du dann leben, der Hund auch. Wichtig ist, einmal getroffene Regeln müssen eingehalten werden, der Hund kennt sowas wie Ausnahme nicht und ist verwirrt, wenn er z.B. immer aufs Sofa darf, aber nicht wenn die Oma kommt. Je nach Gemüt des Hundes kann es dann zu Ausseinandersetzungen kommen, das muss nicht sein. Wenn Du gerne angebettelt werden willst, gib ihm was vom Tisch, aber mecker nicht wenn er es dann immer macht. Manche Hunde sind toleranter, bei anderen muss man strenger sein, wenn man nicht will dass sie einem auf dem Kopf rumtanzen. Du hast Deinen Hund gefunden, viel Freude damit. LG Ulea |
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![]() Mitglied seit 04.05.2008 |
@Mane: aber Du schreibst ja selbst "wenn man sich mit ihnen abgibt" bzw. geht Ihr auch in eine Hundeschule. Ich bestreite ja nicht, dass Labrador oder Collie tolle Hunde sind. Aber man sollte versuchen, die Rasse so gut es geht auf den zukünftigen Halter abzustimmen. Es gibt doch nach wie vor genug Menschen, die ihren Hund ausschließlich nach dem Äußeren aussuchen und sich dann wundern, wenn sie überfordert sind.
LG |
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![]() Mitglied seit 26.01.2008 |
Hallo, Claudi,
du bringst in deinem EP einige Dinge zusammen, die für mich nicht zwingend zusammengehören: Ich erlebe es mit unserem Hund so: Wir sind sehr konsequent mit ihm, in den Augen mancher vielleicht "streng", weil er beispielsweise nie, absolut nie, "einfach so" was vom Menschentisch bekommt oder er Zutrittsverbot ins Schlafzimmer und Badezimmer hat. Wir bringen ihm einiges bei, tägliches "Training" (einfache Kommandos, Apportieren) gehört dazu. Manche halten das ja schon für "gewaltsame Brechung der Hundenatur". Aber alles, was er lernt, lernt er nur mit Lob und Leckerli, nicht mit Drohen oder Schlagen. Wir kuscheln viel mit ihm, und er genießt es sehr. Er hat keine Angst vor uns, ist nicht unterwürfig im Sinne, dass er mit eingezogenem Schwanz rumrennt. Aber es gibt ihm - das behaupte ich jetzt - Sicherheit, dass er weiß, was er darf und was nicht. Er weiß, er kann sich auf uns verlassen, wir sind immer, egal, was passiert, gut zu ihm, auch, wenn er mal was schmutzig macht, ein Brot stiehlt oder etwas kaputt macht. Aber wir bestimmen auch die Spielregeln zu Hause. Mittlerweile kann ich die Schlafzimmertür offen lassen, er geht nicht rein. Er klettert nicht auf die Couch, er akzeptiert, wenn wir ihn während des Essens raus schicken, er winselt nicht rum, bettelt nicht. Das alles macht ihn für uns zu einem angenehmen Mitbewohner. Wir fühlen uns wohl mit ihm - und er fühlt sich ganz offensichtlich auch wohl mit uns. Und das wünschen sich doch letztlich alle Hundebesitzer. viele Grüße frumina |
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