Wenn meine Sonne nicht mehr scheint
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![]() Mitglied seit 20.11.2003 |
Wenn meine Sonne nicht mehr scheint, weil ein zufällig Wort jäh die Wunden aufreißt, wenn mein Blick in Tränen der Trauer verschwimmt, wohin wandert meine Seele? Wenn es der Freund ist den ich nun vermisse, aus dessen Sein meine Kräfte sich schöpften, der mir zuvor der Quell all meines Trostes war, wer tröstet nun meine Seele? Wenn im Kampf um des lieben Freundes Leben die Mittel meinen Zweifel nähren, und ohne mich im Klinikum sein letzter Atem ihm entwich, wenn des Verstandes Argumente nicht lindern kann die schwere Last welch eine Bürde trägt meine Seele? Doch an deine Seele will ich denken, und sie befreien von meiner Last, hab Dank für jedes Schnurren, all deine Liebe und Zärtlichkeit, so geh nun, mein geliebtes Floehchen, mein treuer, kleiner, tapferer Freund, geh ungeachtet meiner Trauer, geh ruhig, ich glaub, ich bin bereit. In unendlicher Liebe Floehchens Frauchen |
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![]() Mitglied seit 09.06.2010 |
Liebe Lilly
Das hast du wunderschön formuliert! Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Trost, *ärbeeri |
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![]() Mitglied seit 12.09.2004 |
Moin!
Gruß, Nick |
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![]() Mitglied seit 01.02.2011 |
Fühl dich gedrückt, wünsche dir viel Kraft, es ist immer furchtbar, wenn einen eine vierpfotige Persönlichkeit verlässt
Alles Liebe blue-bell Man muss das Gute tun, damit es in der Welt sei. (Marie von Ebner- Eschenbach) |
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![]() Mitglied seit 13.08.2006 |
Hallo Lilly,
gerade ich kann nur zu gut nachempfinden, wie es Dir momentan geht. Ich wünsche Dir ganz, gaaanz viel Kraft, fühl Dich einfach mal lieb gedrückt, Claus |
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![]() Mitglied seit 18.07.2006 |
Hallo Lilly!
Ich fühle von ganzem Herzen mit dir! In meinem Leben mußte ich mich auch schon von einigen, heißgeliebten und hochgeschätzen vierbeinigen Freunden verabschieden. Es tut immer wieder so weh, selbst wenn sie ein biblisches Alter erreichen. Aber unsere Herzen können heilen, wenn wie an die kostbare Zeit voller Liebe und Hingabe, die wir miteinander geteilt haben, in Dankbarkeit und Freude zurückdenken. (Vielleicht schüttelst Du den Kopf darüber wenn ich dir sage, dass ich mich oft bei meinen kleinen, pelzigen Kameraden bedanke, dass sie für mich da sind. Aber so ist das.) Und wer weis, vielleicht schleicht sich dein Floehchen ja nachts aus der anderen Welt leise zu dir ins Bett, um dir Trost ins Ohr zu schnurren und dich den wundervollen Frieden und die Freude spüren zu lassen, in der es jetzt geborgen ist. Es ist ja nur vorausgegangen und wartet auf dich, bis Du eines Tages auch kommst. Im Web gibt es eine schöne Seite zum Thema "Tod eines geliebten vierbeinigen Wesens". Gib mal "Regenbogenbrücke" oder "Rainbowbridge" ein. Mitfühlende Grüssle, Sigraen Unordnung ist ein elementarer Bestandteil jedes Systems |
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![]() Mitglied seit 22.10.2007 |
Wunderschöne Worte... |
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![]() Mitglied seit 01.05.2009 |
![]() Mein herzliches Beileid.
Liebe Grüße von Katja ![]() Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt – durch´s Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
(Ernest Hemingway) |
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![]() Mitglied seit 25.03.2011 |
oh je............
an dieser Stelle auch mein Mitgefühl und Trost und...... es gibt einen Himmel für Vierbeiner !!! LG finess |
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![]() Mitglied seit 04.08.2008 |
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![]() Mitglied seit 20.11.2003 |
Hallo, ihr lieben mitfühlenden Menschen,
ich grüße euch, und danke euch für euer Mitgefühl und eure lieben Wünsche. Mit diesem Beitrag wollte ich natürlich niemanden "aufs Glatteis führen" und nun brüskieren, wenn ich euch nun erzähle, das mein Floehchen schon eine kleine Weile tot ist. Der Schmerz um meinen kleinen Freund allerdings nicht. Ich hatte ihn nur fünf Jahre. Fünf Jahre allerdings, in denen ich trotz meiner eigenen schweren Erkrankung wie eine Löwin um jedes Bisschen Lebensqualität für meinen kleinen Freund gekämpft habe. --- Und immerhin ist er so um die 20 Jahre alt geworden. Genau kann ich das nicht sagen, denn er kam als "Scheidungsweise" und Opfer eines wohl sehr dreckigen Ehekrieges ins Tierheim. Das hat ihm einen tiefen Schock versetzt, und er ist sehr, sehr krank geworden. Ein ganzes Jahr hat er im Tierheim auf sein neues Zuhause warten müssen. -- Genau so lange habe ich / wir gerungen, ob wir wieder ein Kätzchen zu uns nehmen wollen. (O-Ton: Armes kleines Kerlchen, so lange hab ich dich warten lassen.) Mein Floehchen verstarb am 20. Sept. 2010, also schon vor 8 Monaten, doch der Schmerz um seinen Verlust ist immer noch so urgewaltig und trifft mich immer und immer wieder so unvermittelt das es mich jedes Mal wieder so total umhaut. Hervorgerufen wird es durch ein beobachtetes Kätzchen, oder irgendwelche Meldungen über Funk oder Fernsehen. Diesmal war es die Meldung über den Dachstuhlbrand in HH-Eimsbüttel. Alle Bewohner seien gerettet worden. Eine Katze mußte allerdings zurückgelassen werden. Ein Albtraum. -- Und ohne weitere Info über das Tier allein schon unerträglich. Doch zusätzlich zu dem immer noch bestehenden Flächenbrand in meinem Herzen, ... Früher ... ... ... da hab ich den Tod meiner diversen Katzenfreunde auch besser weg gesteckt. Diesmal jedoch? Ja, mein Floehchen war etwas ganz besonderes. Aber das waren alle meine / unsere 9 Tiere. Geliebt habe ich jedes, gelitten mit jedem, und gekämpft habe ich um jedes meiner Schützlinge. Doch, in einer Weise war es mit Floehchen schon etwas spezieller als mit den anderen zuvor: ich habe sehr viel mehr Verantwortung in die eigenen Hände genommen, und angefangen, einen 16/17 Jahre alten Kater auf BARF umzustellen. Getragen von einer großen Gemeinschaft tierlieber Menschen, die sich in einer Liste treffen. Sonst wäre ich sicher weniger mutig gewesen. Zu dem Zeitpunkt sah es jedenfalls alles andere als rosig für den kleinen Kerl aus, und ich hätte nie gedacht, das das klappt, und das ich ihm damit noch drei gute Jahre schenken würde. Sein Zustand besserte sich so grandios. Aber auch im medizinischen habe ich nicht mehr alles als gegeben hingenommen, sondern Infos eingeholt, Wege gesucht, Marschrichtungen besprochen, und ganz viel täglichen eigenen Einsatz erbracht. Warum also bin ich nicht einfach glücklich? Mehr hätte ich wirklich nicht für mein kleines Schätzchen tun können. -- Ich denke, vielleicht trifft es mich dieses Mal nur so hart, weil kein kleines Wesen mehr da ist, das meine Sorge und Aufmerksamkeit benötigt, und mich so von dem Verlust ablenkt. Das wird es wohl auch nicht mehr geben, denn es verbietet sich mir von selbst, da ich nicht mehr selbst in der Lage bin, mich noch ausreichend um so ein zauberhaftes Wesen kümmern zu können. So sehr ich es mir auch wünschte, aber so ist es nun einmal. So, nun hoff ich, das ihr mir nicht böse seid, aber es war mich einfach ein Bedürfnis, meine Gedanken zu formulieren. Für mein Floehchen und auch für mich. -- Na ja, wenn man sich vorstellt, da "hockt" die Seele eines lieben Verstorbenen zwischen "den Welten" fest, angebunden durch die Trauer eines noch Lebenden, der nicht loszulassen bereit ist? Eine beängstigende Vorstellung, oder? Herzliche Grüße Loedel-Lilly mit den Sternenkindern Mulle, Toni, Felix, Micky, Noster, Heinzel, Jonny, Muschi, Lilly und Floehchen |
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Henglein
Rama Cremefine


































