Was will uns unsere Katze sagen?
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
seit Montag haben wir einen 5 Jahre alten Kater (kastriert) aus dem Tierheim. Er kam im Feb. als Findling ins Tierheim. Aus dem Verhalten der Katze werden wir überhaupt nicht schlau. Er ist eigentlich sehr brav und kommt oft an um gestreichelt zu werden. Besonders fixiert ist er auf die Kinder. Aber er fängt auch ohne Vorwarnung an zu kratzen bzw. einem mit der Pfote eine zu wischen. Meinen Mann hat er schon mehrmals gebissen und arg gekratzt. Zuerst leckt er ihn vom Ellbogen bis zur Hand ab und wenn mein Mann dann die Hand weg nimmt dann beißt er, und das nicht gerade zaghaft. Auch meine Tochter wurde schon gebissen. Die Kinder sind sehr ruhig und streicheln ihn eh nur wenn er von selber zu ihnen kommt. Wir haben mittlerweile schon fast ein bisschen Angst vor ihm, auch wenn sich das lächerlich anhört, denn er scheint unberechenbar zu sein. In einem Moment will er schmusen, und im nächsten Moment kratzt und beisst er. Die Kinder streicheln ihn zwar aber sie trauen sich nicht ihn hochzunehmen wenn er zu viel Platz im Bett braucht, da wandern sie lieber auf den Boden aus. Vorhin lag er neben mir auf der Couch. Er wollte meinen Arm ablecken und als ich den Arm dann hochgehoben habe fing er an mit dem Schwanz zu peitschen. Ich bin dann aufgestanden denn ich hatte ehrlich Angst, daß er gleich wieder austickt. Wie sollen wir uns denn nun ihm gegenüber verhalten? LG Moni |
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![]() Mitglied seit 27.11.2007 |
Hallo Moni,
spielt ihr mit dem Kater öfters? Für mich hört es sich an, als ob er langeweile hätte. Vielleicht wird er mit ein wenig Aktivität ruhiger. Unsere beiden fangen auch an sich zu vermöbeln wenn es einem langweilig wird und wir sie nicht genug auslasten. Vorausgesetzt natürlich es liegen keine körperlichen Beschwerden vor, so dass er zB Schmerzen an einer Stelle hat und dann kratzt. Grüß BriMel |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Danke für deine schnelle Antwort.
Nun, wir haben zwar ein paar Spielsachen für ihn besorgt und auch versucht mit ihm zu spielen, aber darauf hat er überhaupt nicht reagiert. Körperliche Beschwerden würde ich eher ausschließen, da man auch aufpassen muss wenn man an ihm vorbeigeht denn auch da peitscht er mit dem Schwanz und hebt die Pfote. Aber Langeweile könnte er wirklich haben denn laut Tierheim dürfen wir ihn ganze 4 Wochen nicht raus lassen. Ausser mit Katzenleine, was wir auch versucht haben, aber das war eine Katastrophe denn da ist er komplett ausgerastet und hat sich so in der Leine verheddert, daß mein Mann Mühe hatte ihn wieder zu befreien. Dabei wurde mein Mann ziemlich übel zugerichtet. Meine Schwiegereltern wohnen unter uns, die haben zwei Katzen und eine davon sitzt immer vor unserer Balkontür. Unser Bobbi läuft dann sofort zur Tür und gurrt und fängt dann fürchterlich zu maunzen an. LG Moni |
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Hallo Moni
ich würde sagen, manche Katzen sind so ... unser Kater Joe war damals auch so. Sehr schmusig, ständig auf einen rauf, schnurren, Rückenlage, sich räkeln, gestreichelt werden wollen - er stubste mit seinem Köpfchen unter die Hand. Und plötzlich Schwanz schlagen oder ohne Vorwarnung beißen und wegsausen... kurz drauf war er wieder "lieb". Einer Freundin gehts ähnlich mit ihrer Katze. Als Besucher traue ich mich gar nicht ran... Könnt Ihr vielleicht Bobbi mal zu Euch reinlassen? Vielleicht würde ihm der Spielgefährte gut tun??!! Ansonsten: alle Zeichen bei der Katze beobachten, sobald sie nicht mehr total entspannt ausschaut oder sich insbesondere der Schwanz anfängt zu bewegen: aufhören mit schmusen/streicheln. Laßt sie auch mal ohne sie anzufassen auf dem Schoß sitzen oder neben Euch auf dem Sofa liegen. Vielleicht braucht er einfach auch nur mehr Zeit... VG Jule & Paule & Felix & Willi & Julchen |
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![]() Mitglied seit 29.10.2007 |
ach so, wie verhaltet Ihr Euch in dem Moment wo sie beißt??? Schaut Ihr ihr direkt in die Augen, einfach weils Euch gefällt sie zu beobachten?? Blinzeln und weggucken. "Anstieren" heißt ACHTUNG Gefahr für die Katze!!
Vielleicht sinds die kleinen Mißverständnisse Mensch-Tiger |
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![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
wenns ein Findling ist, war er vlt. Freigänger?
opus |
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Bobbi ist unser Kater. Felix (Kater der Schwiegereltern) wollen wir nicht mehr rein lassen da er eh schon ständig vor unserer Tür sitzt und sofort rein rennt so bald sie geöffnet wird.
Bobbi sitzt oft auf meinen Schoß ohne, daß er gestreichelt wird. Er liegt auch gerne zwischen den Kindern wenn sie spielen, auch ohne streicheln. Wir geben ihm sehr viel Ruhe und streicheln ihn wenn er uns durch anstubbsen dazu auffordert. Meistens verzieht er sich dann auch wieder wenn er seine Ruhe haben will aber zeitweise fängt er ohne Vorwarnung an aggressiv zu werden. Wenn er uns mal warnt und mit dem Schwanz peitscht und wir sofort die Hand weg nehmen, dürften wir uns wenn es nach ihm ginge, überhaupt nicht mehr bewegen weil er dann gleich zupackt. Beissen und kratzen tut er ohne vorherigen Blickkontakt. Wir fühlen uns schon fast wie "Gefangene" auf unserer eigenen Couch weil sich alles nach dem Kater richtet. Ich denke, ich rufe mal beim Tierheim an und frage ob ihnen was an Bobbi´s Verhalten aufgefallen ist. LG Moni |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Ja Bobbi ist ein Freigänger. Wir haben ein großen Garten und da darf er natürlich auch raus, aber eben erst in knappen 4 Wochen, leider.
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
ich denke, dass der Kater völlig unterfordert ist. Ihr könnt ja mal den Kater von oben dazu lassen, vielleicht vertragen sie sich ja und spielen miteinander? Oder sie kloppen sich ganz doll, das weiß man leider nicht. Aber wenn, werden sie sich demnächst draußen eh kloppen, sie mögen sich oder eben nicht. Wäre vielleicht besser gewesen, zum schon vorhandenen Kater eine Katze zu holen!? LG Blue |
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![]() Mitglied seit 07.04.2002 |
Hallo!
Es kann gut sein, dass er im Zusammenhang mit Streicheln auch schlechte Erfahrungen gemacht hat, z. B. dann festgehalten wurde, obwohl er weg wollte. Ohne Vorwarnung stimmt in den meisten Fällen nicht, nur haben Katzen eine so extrem "feine" "Ausdrucksweise", dass man erst lernen muss, was eine winzige Bewegung bedeutet. Schnurren z. B. kann Genusslaut sein, kann aber auch manchmal mit "Ich mag dich zwar, aber wenn du mich nicht sofort in Ruhe lässt, muss ich dich leider dazu zwingen" bedeuten. Oder es heißt auch mal: "Bitte, tu mir nichts, bitte mach dieses nicht, lass jenes sein" oder ähnliches. Grad die Zeit des Kennenlernens ist also die Schwierigste. Beobachtet mal genau, ob es vielleicht bestimmte Körperhaltungen sind, oder Streichelecken, direkt vor dem Beißen. Habt ihr mal ausprobiert, ihn anzupusten, wenn er zupackt? Sonst hilft wohl vorläufig nur, immer eine Hand frei zu haben, um ihn vorsichtig vom anderen Arm runterzupflücken. Viel Erfolg wünsch ich euch, das kleine Viech familienfähig zu machen. Gruß Kyri |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Guten Morgen,
also Felix ist nicht unsere Katze sondern die der Schwiegereltern, sie haben zwei Kater. Wir wollten uns eigentlich nicht nach deren Katzen richten da sie nicht uns gehören und auch nicht zu uns ins Haus sollen. Ich denke, daß es vielleicht auch der momentan fehlende Freigang ist der ihm zu schaffen macht. Ich hab gestern selber ein Spielzeug für ihn gebastelt denn das aus dem Zoofachmarkt mag er nicht. Und er hat sogar damit gespielt. Ich denke wirklich daß ihm langweilig ist und er in Kombination mit dem Freiheitsentzug eben etwas launischer ist. Ich schau mal ob ich noch etwas finde mit dem er sich gerne beschäftigt. Ins Gesicht gepustet haben wir ihm noch nicht, haben aber gelesen, daß man das machen soll wenn er beisst oder kratzt. Wir werden das beim nächsten Mal definitiv ausprobieren. Der Tierarzt meinte, mit Wasser anspritzen z.B. aus einer Sprühflasche, ist auch eine guter "Erziehungsmethode". Gestern war er übrigens sehr brav, er hat nicht gekratzt und gebissen. LG Moni |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo Moni,
der Kater ist ja noch nicht lange bei Euch! Wer weiß, was er erlebt hat? Ich denke da wie Kyri. Und dann vielleicht noch Langeweile, weil er noch nicht raus darf. Wenn meine Katzen mich kratzen und beißen wollen (im Spiel), und gerade meine kleine Glasha spielt gerne ich-verbeiß-mich-in-Dosis-Hand-und-kratze-und-trete-an-ihren-Arm, dann wird gepustet und mit dem Zeigefinger gedroht und in die Augen gestarrt! Das sind Dinge, die Katzen verstehen und ich werde dann auch in Ruhe gelassen! Katzenkörpersprache ist sehr komplex und man muss auf viele Dinge achten. Ein Schnurrbartzuck kann schon ein Warnsignal sein. Sobald der Schwanz zuckt und die Ohren sich nach hinten legen, fasse ich keine Katze mehr an. Ich denke, daß Euer Bobbi noch in der Kennenlernphase ist und es sich geben wird. Vor allem, wenn er raus darf. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 20.11.2006 |
Hallo!
Ich kenne dieses Verhalten auch von unseren zwei Katzen- allerdings in erster Linie untereinander. Die eine putzt die andere, was dann quasi immer in einer Rauferei endet. Allerdings nicht in einer agressiven Rauferei, sondern eine typische Spiele-Rauferei. Eben ohne angelegte Ohren, ohne Knurren und Fauchen usw. Kann es also sein, dass er einfach spielen will? Unsere zwei raufen sich mitunter schon recht ordentlich- und wir haben das eben bislang immer als Spiel interpretiert. (Es fehlen jegliche Zeichen, dass eine der beiden agressiv wäre!) Manchmal macht Samira das auch mit uns, Finya nur sehr selten, da die Süße mittlerweile verstanden hat, dass man Menschen nicht beißen soll, weil es ihnen weh tut. ~~~ Liebe Grüße, Kiwibirt ~~~
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![]() Mitglied seit 04.12.2009 |
Hallo,
auch Katzen verteidigen ihren "Rang" und Bobbi muß sich noch eingewöhnen. Eine Flexileine würde ich gut finden, er kann sich schon mal draußen eingewöhnen und umschauen, aber nicht weg. Ich habe das immer so gemacht. Das Anpusten würde ich lassen, du bist mit deinem Gesicht sehr nahe dran und eine Kralle quer über die Wange kommt nicht so gut...nimm besser die Blumenspritze. Ansonsten, lass ihm etwas Zeit, er ist ja noch "neu" bei euch. LG Javana CK-Gruppe: Der liebe Alltag: Probleme,Tücken und Freude *Tue was du willst aber schade keinem* |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Bei Katzen gibt es auch den sogenannten "Liebesbiss". Das ist eher so ein zärtliches Knabbern, was halt Zuneigung ausdrücken soll, so wie auch das Abschlabbern der Hand. Wenn Katzen im Kindesalter aber nicht lernen diesen Biss sanft zu dosieren, kann der mit zunehmendem Alter auch echt schmerzhaft werden. Kann zum Beispiel passieren, wenn Katzenkinder zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt werden. Und selbiges kann auch für "Spielbisse" gelten. Ruft einfach mal ganz laut und spitz "Aua!", wenn er zubeißt. So richtig doll, wie ein Miauen/Schreien einer Katze. Das ist die Art, wie Katzenkinder lernen, dass die Grenze von nett und spielerisch zu schmerzhaft überschritten wurde. Richtig bös gemeinte Katzenbisse enden übrigens mit Zähnen im Fleisch und sind ein dringender Fall für den Notarzt zur antibiotischen und eventuell auch chirurgischen Versorgung, da diese Bisse sonst sehr schlimme Infektionen im Körper unter der Haut hervorrufen können. Ich denke bei deiner Schilderung mal, dass es so weit noch nicht gekommen ist. Deshalb würde ich halt eher auf spielerisches/liebevoll gemeintes/warnendes Verhalten tippen. Zum Hand-Wegziehen nach dem Streicheln: achtet dabei darauf, dass ihr dabei nicht die Hand hebt! Das deutet die Katze als Drohgebärde, eben so, wie sie selbst mit erhobener Tatze droht. Und manche Katzen denken dann halt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Kann auch in anderen Situationen eintreten, z.B. wenn die Kinder spielen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es wirklich alles besser wird, wenn er wieder Freigang und somit mehr geistige und körperliche Auslastung hat. Dann ist er sehr wahrscheinlich ausgeglichener, was genau wie bei uns Menschen auch bei Katzen dafür sorgt, dass man manches eher hinnimmt und erst dann "austickt", wenn es wirklich erheblich zuviel ist. Also Augen zu (oder besser auf und kleinste Anzeichen erkennen ;)) und durch, eine Chance auf Besserung besteht ja in ein paar Wochen :). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Danke für euren lieben Zuspruch.
Wir haben auch schon vermutet, daß er evtl. zu früh von der Mutter getrennt wurde und deswegen nicht gelernt hat seine Kraft zu dosieren. Wir glauben auch daß bei ihm evtl. eine Wildkatze oder Waldkatze im Spiel war denn Bobbi ist ein Riese! Ich habe noch nie so eine große Hauskatze mit so einem riesen Kopf gesehen. Seine Ohren sind ganz puschelig und er hat so kleine Spitzen oben drauf, fast so wie ein Luchs. Vielleicht hat er auch etwas mehr Temperament als andere Katzen. Ich habe gerade meine Hand weggenommen weil er mich wieder abgeleckt hat und seine Zunge so rauh ist daß es wirklich brennt. Ich habe darauf geachtet die Hand nicht zu erheben sondern sie einfach nur neben mein Bein zu legen. Sofort geht das Schwanzpeitschen wieder los. Ich versteinere mich dann schon fast denn ich will mich nicht kratzen lassen denn da macht er wirklich keinen Spaß. Mein Mann wurde so gekratzt, daß die Bluttropfen eine Spur vom Wohnzimmer bis zur Küche zogen. Und das hat für mich nix mehr mit spielen zu tun. Nun wir werden die paar Wochen rumkriegen. Wir ihr schon richtig gesagt habt, er muss sich ja auch erstmal eingewöhnen und wenn er dann mal raus darf ist er vielleicht aus ausgelasteter. Das kriegen wir schon hin. LG Moni |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Huhu,
ich denke auch, dass ihm langweilig ist und bei einer Tierheimkatze weiß man ja nie, warum sie Marotten hat, was ihr vorher zugestossen ist. Meine Katze, die total schmusig ist, kann von einem Moment auf den anderen total umschwenken. Erst schnurrt sie und dann beißt sie zu. Ich weiß inzwischen, wie sie tickt. Kyri hat es schon geschrieben, es gibt ein Frühwarnsystem. Bei unserer ist es ein leicht verändertes Schnurren und ein unruhiger Schwanz. Manchmal guckt sie nur genervt. Da nehme ich gleich meine Hand weg. Mein Mann versteht leider kein Kätzisch, der fängt sich öfter mal eine ein Ich denke, wenn euer Bobbi sich draußen austoben darf, wird es besser werden. Er ist einfach nicht ausgelastet. LG, Strubbelchen |
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![]() Mitglied seit 07.04.2006 |
Gerade erst gelesen, ich hatte auch mal so ein Riesenexemplar von Wildkater mit kleinen Puscheln an den Ohren. Er lag mit seiner Schwester in unserem Kellerschacht. Keine Ahnung, wie er dort hingelangt ist. Ich habe beide behalten. Sie waren halbwild, sie zu Zähmen hat Geduld in Anspruch genommen.
Dafür waren es dann aber die anhänglichsten treusten Tiere, die man sich vorstellen kann, fast wie Hunde. Aaaaber-sie konnten es nicht verkraften, eingesperrt zu sein. Was haben sie mir alles ramponiert und sie waren noch klein! Erst als sie rausdurften, wie sie wollten, da wurden sie ruhiger und mein Mobiliar war gerettet. Leider hatte ich sie nur fünf und sechs Jahre lang, sie kamen beide vom langen Rumstromern nicht mehr wieder |
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![]() Mitglied seit 11.05.2011 |
Hmm also ich würde vorschlagen erstmal die Krallen zu stutzen und mit ihm zu spielen. Kampfspiele, darauf stehen Katzen und sie bekommen auch mehr Respekt. Ich habe auch einen Kater, den ich als Erwachsenen bekommen habe. Der war auch sehr wild und unberechenbar. Eigentlich muss man ihm per entsprechender Schläge, jedes mal wenn er beisst, zeigen dass das nicht geht.
Man darf nicht vergessen, dass das Tiere sind, und in der freien Wildbahn ist das Leben auch hart. Mit Schläge, meine ich, nicht mit voller wucht, sondern so, dass es ihm schon bissel wehtut, aber der kater keine dauerhaften Schäden nimmt. Er muss lernen, wer der Boss ist. |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo,
genau, Krallen abzwicken, fangen spielen...ich habe auch einen Kater, des lass ich ungern in die Nähe Fremder...ICH weiß welchen Charakter er hat udn schon mal beißt, aber das ist imme ros gewesne, so sind wir zusammengewachsen, mein Mann, der späte rkam, weiß das ganz genau einzuschätzen. Ich mag meinen großen Schwarzen sehr gern, weil er eben diesen Charakter hat. Allerdings zwicke ich ihm imme rid eKrallen ab, ansonsten würde ich ziemlich oft bluten...allerdings hatte ich noch niemals Angst vpor ihm - der weiß genau was los ist, wenn ich einen lauten Brüller von mir gebe, und wenn er auch nur den Esstisch von unten anvisiert.... Liebe Grüße, Cata |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Krallen stutzen und Schläge?!?
Hallo, wo sind wir denn da.... |
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![]() Mitglied seit 04.12.2009 |
Sorry, aber das sehe ich wie zinemin.
Krallen abzwicken??? Ne, das machen die automatisch, entweder draussen oder am Kratzbaum. Das kann ja wohl nicht die Lösung sein. Kenne auch keine Katze, die einen "Boss" richtig akzeptiert. Hier leben einige Katzen in der Nachbarschaft, da wird sich auch mal heftigst gekloppt, aber so etwas wie einen Unterwurf auf Dauer habe ich noch nicht erlebt. Schläge???? Neee......evtl mal einen Klapps, aber das war es auch. LG Javana CK-Gruppe: Der liebe Alltag: Probleme,Tücken und Freude *Tue was du willst aber schade keinem* |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Sorry, ich will jetzt keinem zu nahe treten....ähm aber Krallen abzwicken?! Ist das nicht Tierquälerei?
Also mittlerweile ist unser Bobbi ja nun fast 4 Wochen bei uns und inzwischen wissen wir auch wann er was will. Er liebt es natürlich gestreichelt zu werden, läßt er sich aber auf die Seite fallen, ist Vorsicht geboten denn dann will er spielen und kratzt wenn man die Hand nicht weg nimmt, bzw. das ist sein Auffordern zum Spiel. Wenn er komplett seine Ruhe haben will dann maunzt er. Respektiert man das nicht, kratzt und beisst er. Zur Zeit hat er es auf den Plüschaffen meiner Tochter abgesehen. Auf den ist er ganz wild. Er liebt es auch durch´s Haus gejagt zu werden. Er springt vor uns davon und einer von uns muss mit dem Spielzeug dann hinterher. Dann versteckt er sich meistens hinter meinem großen Blumentopf oder hinter dem Stuhl und geht wie ein kleiner Tiger in Lauerstellung. Wenn ich dann mit dem Spielzeug ankomme, springt er darauf zu und spielt wie verrückt. Herrlich! Ja wir haben einen beonderen Felltiger. Er hat seinen ganz eigenen Kopf und so seine Macken aber gerade deswegen passt er hervorragend ins unsere Familie. LG Moni |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Natürlich ist das Tierquälerei, lass dich bloss nicht auf solche "Tipps" ein.... Es gibt auch andere Wege einer Katze zu zeigen was sie darf und was nicht (z.B. auf den Tisch). Und dann gibt es halt noch Dinge, die tut eine Katze einfach, ob sie nun darf oder nicht, weil es in ihrer Natur liegt (z.B. die Krallen wetzen, teilweise halt auch am Teppich und an Möbeln). Wer das nicht akzeptieren kann/will, der sollte eigentlich keine Haustiere halten dürfen! (Sorry Moni, das war keinenfalls auf dich bezogen! Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Schön, dass es nun so gut klappt mit Bobbi und ihr gelernt habt, euch gegenseitig zu verstehen! Und bald kann er ja raus, dann wird sich die Situation ganz bestimmt nochmal beruhigen.
Gruzz & weiterhin viel Spass! |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Raus geht unser Tiger schon seit der ersten Woche.
Der Schlawiner ist uns bzw. mir entwischt als ich zur Haustür rein bin. Er saß anscheinend direkt hinter dem Türspalt. So schnell konnte ich gar nicht reagieren wie der durch meine Beine hindurch ist. Wir sind ihm natürlich alle hinterher und wollten ihn wieder einfangen. Allerdings hat er dabei seine Krallen erneut zum Einsatz gebracht und mal wieder mein Mann der Leidtragende. Also haben wir ihn einfach alles erkunden lassen. Nach einer Weile kam er auch wieder zu zurück. Seitdem ist er Freigänger. Es klappt hervorragend. Er ist viel draußen, kommt aber angetrappst wenn man ihn ruft. Er hat sich sehr gut bei uns eingewöhnt und irgendwie ist es so, als wär er schon immer bei uns gewesen. Wenn wir Besuch bekommen muss ich halt immer erklären wann man ihn streicheln darf und wann besser nicht. Aber das ist wirklich nicht tragisch. LG Moni |
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![]() Mitglied seit 27.12.2006 |
die Krallen kann man auch operativ entfernen lassen.
bei der Gelegenheit empfehle ich die spitzen Zähne auch gleich rauszunehmen. opus |
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![]() Mitglied seit 27.11.2007 |
Na ja, Schläge bin ich absolut eurer Meinung, aber manchen Katzen muss man die Krallen stutzen da sie es alleine nicht hin bekommen...
Unsere Katze sitzt oft alleine auf der Couch und man hört das abbeißen, sie kümmert sich selbst um die Maniküre wenn sie meint es ist Zeit. Unser Kater kratzt zwar auch gerne am Kratzbaum oder seinen Eckspannern, leider reicht das nicht. Wenn man ihn beim Laufen "klackern" hört wird es höchste Zeit, dass Männe ihm die Krallen ein wenig stutzt. D.h. natürlich nicht, alles ab was man sieht, nur vor die Adern. Aber es wäre eher Tierquälerei ihm nicht zu helfen. Kratzen klappt dann immernoch gut, muss nur neu geschliffen werden worum sich unser Kater aber dann doch selbst kümmert Grüße BriMel |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Oh, ich dachte Katzen erledigen die Krallenpflege selber.
Bei Bobbi hört man es allerdings klacken wenn er über den Laminat Boden läuft. Auf den Fliesen hört man nix. Hm, also den Kratzbaum den wir ihm gekauft haben, ignoriert er komplett. Allerdings habe ich vor der Haustür eine Kokosfußmatte und die benutzt er ganz gerne mal, als Kratzmatte sozusagen. Jetzt wo es so schön warm draußen ist, ist er auch fast den ganzen Tag draußen unterwegs und kommt nur zwischendurch zum fressen heim. Ich denke er wird sich draußen um seine Krallenpflege kümmern, an den Bäumen wetzen uws. LG Moni |
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![]() Mitglied seit 25.01.2006 |
>>>>> Mit Schläge, meine ich, nicht mit voller wucht, sondern so, dass es ihm schon bissel wehtut, aber der kater keine dauerhaften Schäden nimmt. Er muss lernen, wer der Boss ist. <<<<<
Wenn man sowas liest, fragt man sich was, was so manch armes Tier durch unkundige Tierhalter ertragen muss ? - Krallen selbst stutzen, gehört dazu. |
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![]() Mitglied seit 27.11.2007 |
Googlet einfach mal nach eingewachsenen Krallen bei Katzen.
Grüße BriMel |
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![]() Mitglied seit 09.09.2008 |
hallo!
meine leider vor 2 monaten verstorbene feli war vom bauernhof und hat genau dasselbe gemacht. sie war noch sehr scheu, als wir sie bekommen haben und nachher das anhänglichste kätzchen, was ich je gesehen habe. allerdings hat sie das mit dem kratzen auch immer gemacht. bei ihr war das aber einfach nur "spielen"... ich habe, als wir sie noch nicht rauslassen konnten mit clickern beschäftigt und ihr damit auch begebracht, dass sie ihre krallen besser eingezogen lässt. feli ist uns leider im alter von noch nichtmal einem jahr überfahren worden. seit 2 wochen wohnen frida (mama) und fritzi (sohnemann) bei uns. die beiden haben wir von der pflegestelle des tierschutzvereins. frida ist eigentlich auch freigängerin, allerdings nicht mehr draußen gewesen, seitdem sie aufgegriffen und die jungen bekommen hat. um sie zu beschäftigen, habe ich auch wieder mit dem clickern angefangen (fritzi ist noch zu klein). es ist die beste art die katze zu fordern, ihr selbstvertrauen zu geben, ihr einige dinge beizubringen (spielen ohne krallen, sitz, lieg, pfötchen, rollen), ihr nicht gewünschte verhaltensweisen abzugewöhnen und den freunden mit hund zu zeigen, dass eine katze besser hört als ein hund. *ggg* aber das allerwichtigste beim clickern ist: man baut eine sehr innige beziehung zu seiner katze auf, weil sie das gefühl bekommt, dass man sie versteht. ich kann das jedem nur empfehlen! die kunst des katzen-clickerns ist die, dass man die katze nicht "dressiert", sondern die katze uns "dressiert", indem sie uns dazu bringt, ihr ein leckerchen zu geben. frida kann schon so einigermaßen sitz und lieg (platz), sodass sie sich schon von alleine vor mich auf den boden wirft, wenn sie ein leckerchen haben will. auch springt sie nicht mehr auf die anrichte, wenn sie fressen bekommt, sondern setzt sich brav neben mich auf den boden. dieses buch dazu kann ich nur empfehlen. Clickertraining für Katzen: Erziehung macht Spaß <-- Googlesuchtext "Link von Admin entfernt" ich wünsche jedem viel spaß mit seiner äußerst klugen katze. ihr werdet alle verblüfft sein, wie schnell euer stubentiger lernt! lg munie |
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![]() Mitglied seit 07.03.2011 |
Hallo,
ich denke er will spielen. Katzen sollten in einer Wohnung nicht als Einzelgänger gehalten werden. Wir Menschen können ihnen einen Katzenspielgefährten leider nicht ersetzen. Aber wenn er bald rauskommt, sollte sich das auch wieder legen. lg chima |
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![]() Mitglied seit 10.11.2008 |
Hallo,
raus darf er ja schon lange, da er uns ja einmal entwischt und seitdem Freigänger ist. Mittlerweile haben wir alles im Griff mit Bobbi. Wir wissen genau auf was wir bei ihm achten müssen, wann er spielen will, wann er gestreichelt werden will und wann er seine Ruhe will. Leider sind wir mittlerweile der festen Überzeugung, daß Bobbi bei seinen Vorbesitzern mißhandelt wurde. Wir haben hinten am Schwanz, also am Ansatz, einen Höcker ertastet. Er maunzt wenn man da hinkommt und er fängt auch sofort zu kratzen an. Auch an der rechten Seite gibt es eine Stelle bei der er sofort maunzt und kratzt wenn man ihn dort berührt. Als er neulich geschlafen hat, hab ich versucht nachzusehen ob er sich verletzt hat, aber auch dort habe ich einen kleinen Höcker gespürt. Wenn er meinen Wischer sieht oder den Besen dann dreht er fast durch vor Angst. Er zieht sofort den Kopf ein, geht rückwärts und versucht so schnell wie möglich wegzukommen. Ich weiß nicht was man unserer Maunzekatze angetan hat, aber ich gehe mal davon aus, daß er geschlagen wurde und diese Höcker evtl. alte Knochenbrüche sind. Das würde natürlich auch sein Verhalten erklären. Es ist echt zum ko......, ich weiß nicht was in manchen Menschen vorgeht um ein Tier zu quälen. Wenn ich jemals einen erwische der meine Katze schlägt, tritt oder was auch immer, dem dreh ich persönlich den Hals um. |
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![]() Mitglied seit 19.09.2006 |
Hallo zusammen,
ach wenn es nicht zum Thema passt - ich lasse mir sicher keien Tierquälerei wegen des Krallen stutzens nachsagen. ich mag es nicht wenn der kater krallen wie nadeln hat und er fühlt sich auch wohler. ich mache das schon seit 12 Jahren bei ihm und er lässt es ganz bereitwillig machen, weiß genau dass er jetzt ruhig halten muss und die pratze herstrecken - wär ja was anderes wenn er sich wehren würde. - wenn es am Boden klackert wenn er umherläuft ist es wieder so weit. Und ich habe nie behauptet dass ich mene Katze schlagen würde, nur so nebenbei - man kann es auch übertreiben, wie schon so oft gesagt! lg Cata |
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![]() Mitglied seit 31.03.2004 |
Guten Morgen Feivel
ich möchte jetzt einmal speziell auf den "Höcker" am Schwanz eingehen.. das hatte unser Freigänger auch! Bei uns natürlich, sofort Panik (auch unser Rambocito, hatte gekratzt und gefaucht, als ich ihn untersuchen wollte) somit ...ab zum TA.. Dieser hat festgestellt, dass es sich lediglich um einen Insektenstich gehandelt hat, der sich leider zwischen den Schwanzwirblen befand..Medis gab es keine, nur eine Spritze gegen die Schmerzen.. nach ca. 6 (!) Wochen war sein Schwänzchen wirder ohne "Knuppel" ich muß jedoch noch schreiben, dass wir in Spanien leben, 4 Hunde aus sehr schlechter haltung bei uns leben...sowie unser rambocito. was ich damit sagen will...??? Hier gibt er leider andere Tiere, die "stechen" können..Stell deinen kater doch mal einen TA vor.. Wir machen es mit unserem mini-Zoo, alle 3 Monante.. Klar kostet es ein paar Euronen, doch dass sind uns unsere Tiere wert.. Fragt mal den TA, was es mit dem "Knubbel" auf sich hat Lieben Gruß Preha |
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Henglein
Rama Cremefine



























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