Kinder wünschen sich Haustier
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![]() Mitglied seit 11.09.2005 |
ich habe drei Töchter: 5, 7 und 9 Jahre. Sie wünschen sich jetzt ein Haustier. Hunde mag ich nicht, gegen Katzenhaare hat mein Mann eine Allergie. Vögel machen mir zuviel Dreck und Fische find ich langweilig... Da bleiben dann irgendwie nur Häschen oder Meerschweinchen - die allerding im Garten wohnen würden (mit Option auf einen Kellerraum wenn's eisig kalt draussen ist....) Mittlerweile weiß ich, daß man Meersäue und Kaninchen nicht zusammen halten sollte. Mein Mann ist für Meerschweinchen (weil die so goldig quietschen) die Mädchen tendieren eher zum Häschen. Ich tendieer zu Zwergwidder oder Farbenzwerg. Und am allerliebsten hätten die Mädchen halt Babies. Aber wieviel sollte man denn halten? Einer allein - ist wohl zu einsam. Für jedes Kind ein Häschen?? Wie sind denn hier eure Erfahrungen? Welche Tips und Ratschläge habt ihr für uns? Gibt's Hasenbabys auch im Tierheim? Wir kennen nämlich jetzt keinen, der welche hat.... LG taliafee |
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![]() Mitglied seit 11.09.2005 |
Noch eine Frage hinterherschieb:
könnte man die Rassen auch "mischen"? Oder gibt's da von Haus aus "Antipathien"? LG |
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![]() Mitglied seit 13.09.2007 |
nabend,
schon mal über Ratten nachgedacht? ich habe vor einiger zeit welche für meinen sohn besorgt. für uns,( katzenallergie+keine lust zum gassi gehen+vögel sind laut+hasen u. meerschweinchen langweilig) die besten,witzigsten,schlauesten und unterhaltsamsten haustiere überhaupt. inzwischen hören sie auf ihre namen und kommen angelaufen....die hose hoch, ab auf die schulter, und nun trag mich rum gruß keks |
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![]() Mitglied seit 23.05.2009 |
Huhu, hast ne KM mit einigen Links Liebe Grüße Füssel |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo!
Wenn es Kaninchen werden sollen, würde ich dringend von Jungtieren abraten. Klein und "Baby" sind sie nur wenige Wochen, so ca. 4 Monate lang. Da man sie nicht vor der 8.-11. Woche von der Mama trennen sollte (nicht nur Muttermilch ist wichtig, auch Sozialverhalten und ein starkes Immunsystem!), hat man also maximal 6 Wochen wirkliche Kaninchenbabies. Dafür hat man aber so zwischen dem 9. und 15. Lebensmonat Halbstarke, die viel Unsinn anstellen und miteinander ständig sehr ruppig am Kräftemessen sind - kein Spaß, insbesondere nicht für Kaninchenneulinge. Als Gruppengröße sollte man mindestens 2 halten, 3 gehen aber auch. Nur reine Weibergruppen sollte man vermeiden. Rammler müssen entsprechend kastriert sein, und das für bereits mindestens 6 Wochen, sonst hat man sehr schnell deutlich mehr Kaninchen als man wollte... Pro Tier sollten mindestens 2m² an Platz vorhanden sein, dauerhaft, Tag und Nacht. In Außenhaltung besser noch 2-3m² drauf schlagen. Das Gehege muss von allen sechs Seiten absolut aus- und einbruchssicher sein. Der sechseckige Kaninchendraht reicht nicht, den beißt z.B. ein Marder durch - und dann gibt's tote Kaninchen... Rausgebuddelt haben sich die Kleinen auch schneller als man gucken kann, weshalb man am besten Gehwegplatten ober- oder unterirdisch verlegt. Und eine Sicherung von oben ist ebenfalls sehr wichtig, wegen Greifvögeln, Katzen und anderen Fressfeinden. Im Gehege sollten ausreichend Unterschlüpfe vorhanden sein sowie eine regen- und windgeschützte Schutzhütte. Diese sollte nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein. Durch das Kuscheln miteinander und die abgestrahlte Körperwärme "heizt" diese Schutzhütte sich im Winter dann auf. Deshalb sollten alle Kaninchen gemeinsam bequem reinpassen, aber die Hütte sollte auch nicht so groß sein, dass das mit dem Aufheizen nicht mehr klappt. Ebenfalls braucht man eine Ecke, wo es nicht drauf regnet, damit dort das Heu hin kann. Heu, das nass wird, gammelt ganz schnell und führt zu Verdauungsproblemen, die tödlich verlaufen können. Man sieht, die Kaninchenhaltung ist nicht leicht und die Haltung in kleinen, handelsüblichen Ställen ist absolut überholt und hat nichts mit artgerechter Kaninchenhaltung zu tun. Hinzu kommt, dass nicht alle Kaninchen gern mit dem Menschen kuscheln. Manche werden nicht mal wirklich handzahm. Und die Bindung von Kaninchen an den Menschen ist auch eher gering, in erster Linie brauchen sie den Menschen nur als Futterlieferanten und Putzpersonal. Zudem sind sie dämmerungsaktiv, werden also meist dann "wach", wenn Mensch (und besonders kleiner, junger Mensch) schlafen gehen muss. Dafür sind artgerechte Kaninchen aber sehr spannende Beobachtungstiere, die viel soziale Interaktion und auch lustige Verhaltensweisen zeigen. Dumm sind sie nicht! Aber eben nicht unbedingt die idealen Haustiere für Kinder... GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 28.02.2011 |
Hallo!
Ich würde auch Ratten vorschlagen. Sie werden zahm, man bzw. Kind kann mit ihnen etwas anfangen und ihnen Firlefanz beibringen, sie sind possierlich, lassen sich herumschleppen und - ich finde, das ist durchaus ein Vorteil: sie werden nicht so fürchterlich alt. Dann kann man nach ein paar Jahren in Ruhe überlegen, ob man wieder ein neues Tier will oder ob sich am Ende doch nur Mama darum gekümmert hat. LG, die Tina |
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![]() Mitglied seit 06.02.2011 |
Hallo
Rate Dir mal ganz dringen ab Kaninchen oder Meerschweinchen anzuschaffen beides eignet sich nicht als Kinderspielzeug. Sorry, wenn ich das jetzt krass formuliere aber die Kinder werden spätestens nach 3 Monaten jegliches Interesse an den Tieren verloren haben und um sie Artgerecht zu halten musst Du viel Aufwand betreiben siehe die Antwort von Elphi. Handelsübliche Kaninchenkäfige sind einfach nicht artgerecht, übrigens musst Du allein schon vom Tierschutzgesetz mindestens 2 Tiere zusammen halten, Einzelhaltung ist verboten! Du wirst also spätestens 3 Monate nach Anschaffung der Tiere allein dafür zuständig sein die Tiere täglich zu misten und 1x pro Woche das ganze Gehege zu reinigen willst Du das? Ich hatte in dem Alter Mäuse ....man kann ihnen viel beibringen sie machen bei einer gescheiten Terrarienhaltung wenig Dreck sind witzig zu beobachten man kann sie gut zämen. Ratten sind sicher auch eine Überlegung wert aber bedenke immer das es früher oder später meistens an Dir hängen bleibt die Tiere zu versorgen! LG Mamacanis |
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![]() Mitglied seit 09.08.2008 |
Hallo!
Ich unterschreibe bei Mamacanis: Kaninchen und Meeris sind keine Kindertiere. Kinder schleppen ihre Tierchen auch gerne mal rum, und für diese beiden Tierarten ist das Streß pur (sie fühlen sich dann als Beute). Liebe Grüßle vom Schwobamädle
Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat. --- Irisches (?) Sprichwort |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Gilt das nicht - leider!!! - nur in der Schweiz für soziale Kleintiere und sind nicht selbst dort auch gerade die Kaninchen ausgenommen GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hallo!
Bei der Sache mit dem Tierschutzgesetz musste ich jetzt echt lachen. Aus o.g. Gründen würde ich auch zu Ratten rat(t)en. Meine Freundin hatte auch mal welche und man kann stundenlang Tricks mit ihnen üben, sie sind sehr intelligent und erzählen lustige Sachen LG |
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![]() Mitglied seit 19.01.2002 |
Hallo,
du liest dich irgendwie nicht besonders begeistert oder tierlieb,von daher rate ich dir lieber kein Tier anzuschaffen.Wie schon gesagt,das meiste bleibt an dir hängen und wenn du keine Lust drauf hast ist es ehrlich gesagt nicht besonders fair den Tieren gegenüber. lg Mane |
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![]() Mitglied seit 17.12.2008 |
Hallo,
aber ob man Ratten im Garten und Keller halten kann ?? Ich kenne mich mit Ratten nicht aus, aber mein Azubi hält eine, und die scheint mir kein Tier zu sein, was auf Distanz glücklich wäre. Käfig steht in seinem Zimmer und die Ratte lebt praktisch auf dem jungen Mann. Allein in Garten oder Keller wäre die kaum glücklich. Gruß vom Chris |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hmm, keine Ahnung, vielleicht ist es einfach ein Unterschied woran man sie gewöhnt. Wenn man einen riesigen Käfig mit div. Klettermöglichkeiten bestückt, dürfte es den Ratten egal sein, wo der steht
Aber bzgl. des Klanges muss ich Mane zustimmen... |
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![]() Mitglied seit 12.01.2006 |
Hy,
wie wäre es denn wenn ihr mal einige Zeit ins Tierheim fahrt ? Bei den meisten sind Streichler sehr gerne gesehen . ( Muß man aber vorher absprechen !) Dort könnten die Kinder sehen wieviel Arbeit Tiere machen . ( Und ganz ehrlich: ich hab ne BEkannte die ihren Kindern von Anfang an das misten überlassen hat . Sie stand zwar dabei und hat kontrolliert, aber das wars auch .Hut ab vor soviel Konsequenz!) Und sie sehen auch das Hasen und Meerschweine eben keine TRagetiere sind. Sie lernen die Bedürfnisse der Rassen kennen und vielleicht erkennen sie dann auch was sie haben möchten . Denn falls die Wahl auf das falsche Tier fällt dann ist es genauso wie oben beschrieben : Nins werden so 10 Jahre alt , das Interresse ist nach ein paar Monaten fast auf Null geschrumpft . Und möchtest du dir denn 3 Häschen halten ? Für dich brauchst du die Nasen glaub ich nicht , oder ? LG Mona |
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![]() Mitglied seit 11.09.2005 |
Hallo,
also, erst mal möche ich mich bedanken für so viele Rückmeldungen. Mein Eingangsposting sagt überhaupt nix aus, ob ich tierlieb bin, oder nicht - nur weil es "recht nüchtern" geschrieben ist ICH hätte am liebsten eine Katze, das scheidet aber wegen der Tierhaarllergie meines Mannes leider aus. Hunde mag ich deshalb nicht, weil ich in der Kindheit ein prägendes Erlebnis hatte. Vögel sind oft laut und machen mit dem Streu in ihrem Käfig unheimlich viel Dreck und auf den Balkon gehören sie nicht - finde ich jedenfalls!... Fische sind schön zum gucken - aber halt keine Haustiere in dem Sinn. Wichtig ist eben, daß die Tiere nicht in der Wohnung sind - wir wissen halt nicht, ob mein Mann "nur" auf Katzen reagiert, oder auf Tierhaare im allgemeinen (er war noch nicht beim Arzt und will auch nicht hin) - deswegen dachte ich halt an Kaninchen bzw. Meerschweinchen. (zumal wir mit 200m² Garten doch die Möglichkeit einer artgerechten Haltung zu haben) Ratten würde ich nicht im Garten halten wollen. Find ich nicht "passend". Als Jugendliche hatte ich auch Mäuschen, aber die sind immer sehr schnell gestorben (vermutlich waren die schon krank oder älter, als wir sie gekauft haben - wir hatten damals ja nicht unbedingt Ahnung...) und das ist halt auch nix... Die Mädchen sind auch nicht wirklich begeistert von dieser Idee. (kommt vermutlich noch, wenn sie älter sind - ich hab mir auch erst so mit 13rum 'ne Ratte gewünscht. Der Kompromiss meiner Mutter war damals eben 'n Mäuschen Natürlich sollten die Kinder sich recht schnell selbstständig um die Tiere kümmern (egal um welches Haustier). Das haben wir auch schon mit ihnen besprochen. Sie sind aber auch zu dritt, da wäre das Gehege doch recht schnell gesäubert... Wobei es mir nichts ausmacht, auch MAL Ganz klar, gebe ich euch auch, recht was das Interesse angeht (ist ja schließlich bei allen Kindern so...) Das ist auch das Hauptargument meines Mannes (wobei er so glorreiche Ideen hat, wie z.B. 'n Papagei zu halten LG taliafee |
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![]() Mitglied seit 13.09.2007 |
hallo,
irgendwie hatte ich überlesen, dass die tiere im garten leben sollen. somit fallen ratten schonmal raus. die kannst du auf gar keinen fall draussen halten. viel glück beim weiteren überlegen. gruß keks |
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![]() Mitglied seit 01.03.2010 |
Hallo,
die Tierheim-Idee finde ich auch absolut Klasse. Das wird für die Kinder ein Vergnügen und bietet euch einen Einblick in die verschiedenen Tierrassen und deren Haltung. Dann wird sich zeigen, wie lange das Interesse der Kinder bestehen bleibt und ihr habt eine gute Entscheidungsbasis! LG Ute
Das Leben kann so schön sein, wenn man es schafft, mindestens einmal am Tag zu lachen! |
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![]() Mitglied seit 04.12.2009 |
Hallo!
Wenn ich das richtig verstanden habe, würdet Ihr die Kaninchen in einem Freigehege draußen halten. Das sind doch gute Bedingungen, wenn man eine Gruppe halten will. Man muß die Tiere natürlich langsam an das Leben draußen gewöhnen, also am besten im Sommer damit anfangen, damit das Fell im Winter dick genug ist. Erfahrungsgemäß funktioniert eine Gruppe mit einem kastrierten Böckchen und zwei Weibchen recht gut und dann hätte jedes Mädchen ein eigenes Tier. Die Kastration des Böckchens ist unbedingt notwendig, sonst habt Ihr bald 300 Kaninchen. Natürlich bedeuten Tiere auch Arbeit, die Deine Töchter im jetzigen Alter noch nicht alleine bewerkstelligen können. Im Gegenteil wird es vermutlich anfangs so laufen, daß Du einen großen Teil der Arbeit machst und Deine Töchter Dir nur dabei zur Hand gehen. Außerdem kosten Tiere Geld und zwar deutlich mehr als nur die Anschaffungs- und Futterkosten. Kaninchen müssen jährlich geimpft werden und wenn sie ansonsten mal krank sind kann der Tierarzt leicht 100 Euro und mehr kosten. Auch hierzu muß man vor der Anschaffung wirklich bereit sein. Vor der Anschaffung würde ich mir auch dringend Gedanken machen, wer die Tiere im Urlaub versorgt. Ich finde es immer ein bißchen schade, wenn generell gesagt wird, daß Kaninchen/Meerschweinchen keine Tiere für Kinder sind und das Interesse daran schnell verloren geht. Es kommt doch darauf an, wie den Kindern der Umgang mit den Tieren nahegebracht wird. Auch eine Fünfjährige kann verstehen, daß das Kaninchen Angst hat, wenn man es unvermittelt hochebt und herumträgt. Andererseits macht es auch jüngeren Kindern Spaß z. B. einen abwechslungsreichen Parcours für die Kaninchen anzulegen und kleine "Aufgaben" einzubauen, bei denen das Tier sich dann z. B. Futter erarbeiten muß. Auch kann man Kaninchen mit Geduld beibringen, auf bestimmte Komandos zu hören (z.B. "Komm!"). Das stärkt ja auch die Verbindung zwischen Kind und Kaninchen und dann wird so ein Tier auch nicht langweilig. Meiner Meinung nach lernen Kinder im Umgang mit Tieren sehr viel z. B. Verantwortung, Respekt vor den Bedürfnissen anderer Lebewesen, usw. Dazu müssen aber die Eltern bereit sein, sich ebenfalls mit den Tieren zu beschäftigen. Wichtig ist eben nur, daß die Eltern eine klare Entscheidung für die Tiere treffen. Wenn man halbherzig ein Tier anschafft, weil die Kinder es so gerne wollen und am Ende keiner bereit ist, Zeit und Geld in diese Tiere zu investieren, dann sollte man es lieber lassen. Für mich sind Tiere aber eine so große Bereicherung im Leben, daß ich trotz Arbeit und Kosten niemals darauf verzichten würde. VG, Buschwindröschen |
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![]() Mitglied seit 04.12.2009 |
Hm, da war tailafee schneller als ich!
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
@Buschwindröschen: Natürlich können Kaninchen tolle Tiere sein - sonst hätte ich ja keine *g*. Aber Kinder gehen halt doch meist mit einer Erwartungshaltung an die Tiere ran, die im Fall von Meerschweinchen, Kaninchen und Co. sehr oft enttäuscht wird. Und das hat dann wiederum schwindendes Interesse zur Folge. Die Mensch-Tier-Bindung, die sich Kinder so sehr wünschen, ist halt bei Kaninchen, Meeris und anderen sogenannten Kleintieren meist nicht so groß wie erwartet. Katzen und Hunde sind da schon ein ganz anderes "Kaliber", da trifft das viel mehr zu (meine zwei Nins sind absolut keine Schmuser, die Katze bekommt hingegen gar nicht genug von kraulenden Fingern ;)).
@taliafee: Die Idee mit dem Tierheim ist wirklich nicht schlecht. Pflegetiere auf Zeit gibt's dort aber selten, und wahrscheinlich nicht zum "Ausprobieren". Wenn Tierheime Pflegetiere an externe Pflegestellen "rausgeben", dann meist deshalb, weil es sich um so komplizierte Fälle handelt, dass das im Tierheimalltag nicht machbar ist. Und wenn, dann gehen diese Tiere auch meist eher an Leute, die bereits viel Erfahrung mit der jeweiligen Tierart haben. Schließlich geht's dann um massive körperliche und/oder psychische Probleme, nichts für "Anfänger". Schaut euch ruhig im Tierheim um, lasst euch beraten, helft (sofern möglich) vielleicht auch mal ehrenamtlich mit. Aber hofft nicht zu sehr auf "Tiere zum Mitnehmen auf Probe" :). Übrigens, habt ihr mal über Schildkröten, Geckos und andere Terrarientiere nachgedacht? Sind zwar auch keine Mensch-Tier-Bindungs-Tiere, aber in der Regel allergikergeeignet, auch in der Wohnung, und zudem auch alles andere als unspannend. GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 11.09.2005 |
Hallo,
mit dem "Pflegetier" meinte ich, daß wir vor Ort - also, im Tierheim - vielleicht mal Gehege ausmisten, Füttern usw... Also, mir ist klar, daß Tiere Zeit und Geld kosten, Arbeit machen und auch während Abwesenheiten versorgt werden wollen. Ich bin auch bereit dazu. Mein Mann ist gegen die Nager (Hasen sind doch voll langweilig! weißt du was das kostet, wenn die zum Tierarzt müssen! Ihr braucht gar nicht zu denken, daß ich mich um die Viehcher kümmer! Ich mach GARNIX! usw.usw. - kann einem echt die Freude dran nehmen.) Mmmh, nein, über Reptilien haben wir in der Tat noch überhaupt nicht nachgedacht.... Ich werde erst mal mit den Mädchen nochmal über die gesamte Situation sprechen. LG taliafee |
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![]() Mitglied seit 06.04.2010 |
Hallo
Mehrmals wurde hier zu Ratten geraten. Diese finde ich aber eher sehr ungeeignet für Kinder im genannten Alter, denn Ratten sind Dämmerungs- bis Nachtaktiv und verpennen eigentlich den ganzen Tag mehrheitlich. Die Tiere tagsüber zu wecken um mit ihnen zu "spielen" ist ganz sicher keine tierfreundliche Alternative, und die Ratten können auch agressiv darauf reagieren. Für ältere Kinder oder Erwachsene, welche einen Kumpel "für abends nach der Arbeit" suchen, sind Ratten absolut ideal, sehr intelligent, lustig und auch anhänglich. Aber eben eher nicht für Kinder. Hamster fallen übrigens aus dem selben Grund (Nachtaktiv!) weg. Gruzz - Zinemin |
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![]() Mitglied seit 12.01.2006 |
Hy,
Und die machen richtig Dreck . Bzw sollte man wohl eher eine richtige Voliere dafür haben . Taliafee du hattes mich genau richtig verstanden . Vor Ort zu sehen wie die Tiere leben und beobachten ob man vielleicht zum einenoder anderen Tiere eine Beziehung aufbauen kann. Vorallem wenn man noch nicht wirklich weiß welche Art Tier es sein soll. Falls Häschen dann würde ich einfach noch den Kaninchentreff oder rabbitrescue ( das sind nette Foren ) besuchen . Dort kann man auch sehen was man alles tolles für seine Nins basteln kann . Schade das eine Katze wegfällt . Aber vermutlich würde dann auf Dauer ein Hund auch nicht gut gehen . So Allergien sind leider nicht Berechenbar. ABER ich denke das ihr auch aus diesem Grund keine Vögel in der Wohnung halten solltet . Unsere ersten Nymphensittiche stammen auch aus einem Haushalt wo zuerst nur eine Katzenhaarallergie war. Leider hat sich das dann extrem ausgeweitet. Übrigens bin ich bei allen Vögeln für ein extra Zimmer oder eine große geschützte Aussenvoliere. Denn wenn ich sehe was meine immer so hinterlassen beim Freiflug .... das muß ich nicht auf dem Sofa haben . LG Mona |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Ratten wären an sich schon gut geeignet, das sind sehr schlaue Tiere und sie passen sich sogar an den Tagesablauf an, wenns am Tag viel spannender als in der Nacht ist, werden Ratten meistens Tagsüber aktiver als nachts sein. Meine haben das auf jeden Fall gemacht, weil in der Nacht spielt ja keiner und es gibt keinen Auslauf. Und Auslauf brauchen die auch. Das Terrarienbewohner nicht bedacht wurden, ist aber klar. Terrarientiere sind nur zum Beobachten gedacht, nicht zum kuscheln und rumspielen. Liebe Grüße Nitsirk Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung. |
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![]() Mitglied seit 12.11.2005 |
Achso vergessen, Ratten sind nicht zur Aussengehegehaltung geeignet. Sind sehr zugempfindliche Tiere. Liebe Grüße Nitsirk Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung. |
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![]() Mitglied seit 01.02.2011 |
Hallo,
halten in unserem Haushalt einen alten Kater und zwei- aus dem Tierheim stammende- Meeris. Meine Tochter, die allerdings mit einer ganzen Masse Tiere groß geworden ist, wollte gerne Meeris haben, und wir waren im Tierheim und haben uns dort beraten lassen in puncto Haltung/ Pflege/ Bedürfnisse.... Hatte als Jugendliche selber Meeris und wusste, was man uns sagen würde, für Kinder ist es aber oft noch eindrucksvoller, wenn eine neutrale Person alles erzählt (man ist ja oft kein Prophet im eigenen Haus Daher: die Idee mit dem Tierheim kann ich nur voll unterstützen. Haben dann trotz der o. g. Bedenken, die alle richtig sind, zwei Meeris (Wurfgeschwister, kastriert, 2 Jahre alt) mitgenommen(nach mehreren Tierheimbesuchen) und es klappt super. Meine Tochter weiss, dass Meeris keine Spielzeuge und Kuscheltiere sind und ist allein für die Morgenfütterung verantwortlich, d. h. sie macht das Frischfutter fertig und füttert die zwei. Oft füttert sie die besonderen Leckerbissen aus der Hand (Chicoree und Fenchel sind beliebt) und ist wahnsinnig stolz, dass mittlerweile auch das scheuere Tier zu ihr kommt. Die Schweinchen waren vernachlässigte 'Wohnzimmereckentiere' und nicht sehr menschenbezogen, daher hat sie anfangs bis zu 20 min warten müssen, dass sich überhaupt mal eine Nase zeigt. Sie ist glücklich, dass sie mittlerweile auf Rufen zum Fressen kommen. Körperkontakt in intensiverer Form gibt es nur beim Freilauf, d.h. meine Tochter kommt mit dem Abendfrischfutter, setzt sich auf einen bestimmten Platz auf den Boden und die Schweinchen klettern- je nach Lust und Hunger z. T. auf ihre Beine. Wenn nicht, kriegen sie das Futter später in den Napf. Im Sommer werden wir die zwei tagsüber in ein gesichertes Außengehege setzen. Leider gab es einen km Luftlinie entfernt einen Fall, bei dem irgendwelche Tierquäler nachts 5 Meerschweinchen bestialisch abgeschlachtet haben, so dass wir unsere nur dann raussetzen wollen, wenn wir sie im Blick haben. Idioten gibt's Denke daher, es ist sehr kindabhängig, welches Haustier passt und ob es gutgeht, es gibt nicht DAS Kindertier. Mir war bei Anschaffunf klar, dass ein Teil der Arbeit an mir bleibt, zumal meine Tochter erst 6 ist, aber ich finde Meeris ja auch toll-> und das ist der springende Punkt: Wenn ein Tier einzieht, sollten ALLE davon überzeugt sein, dass eben dieses Tier das richtige ist. Nimm daher deinen Mann bei dem Tierheimbesuch unbedingt mit. Alles Liebe blue-bell P.S. und nicht unterschätzen, wieviel Platz auch kleine Tiere brauchen (s. meine Vorredner) |
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![]() Mitglied seit 08.09.2007 |
Huhu,
mal zum Thema Kümmern: mein Bruder und ich haben Tiere bekommen, da waren wir 8 und 9 Jahre alt. Über die ganzen Jahre, die wir die Viecher hatten, haben wir beide uns IMMER alleine um's Füttern und Misten gekümmert. Unsere Eltern haben nachgefragt oder angetrieben, aber das wirklich niemals nienicht übernommen. (Ausgenommen natürlich, mein Bruder und ich waren wegen Urlaub o. ä. abwesend.) Das geht also schon... Wir hatten damals übrigens ein Kaninchen und ein bis zwei Meerschweine. Die Kombination und die Haltung (Ernährung, Käfiggröße, ...) lassen mich heute die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber man kann nicht behaupten, dass sich nicht gekümmert worden wäre bzw. dass wir einfach so die Möglichkeit bekommen hätten, das Interesse einfach mal so zu verlieren. Gruß, TomKa |
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![]() Mitglied seit 23.02.2005 |
Hallo Talifee,
aus eigener leidvoller Erfahrung beantworte mal bitte die Frage: Nein, und es ist nicht nur Hasenkäfig saubermachen .... LG Laurinili |
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Henglein
Rama Cremefine



































