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Hilfe bei Kontakt mit agressivem Hund

Vom 19.12.2010 19:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

klarakorn Smutje


Mitglied seit 05.04.2006
276 Beiträge (ø0,12/Tag)
Hallo liebe Tierfreunde,

(und ich muss voranschicken, dass wir uns auch zu denen zählen) ich hätte gerne einen Tip für das Verhalten gegenüber einem agressiven Hund. Folgende Situation:

Mein Mann und ich stapfen hintereinander auf einem kleinen Waldweg durch den verschneiten Wald. Da der Weg bergan geht und etwas rutschig ist, gucken wir beide eher nach unten auf den Pfad. Da der Schnee auch viele Geräusche schluckt, merken wir nicht, dass uns ein nicht angeleinter Hund (Husky) entgegenrennt. Wir registieren das erst, als er laut bellend und knurrend mit wirklich agressiver Körpersprache vor uns steht. Mein Mann hat sich noch schützend vor mich geschoben, aber wir hatten wirklich das Gefühl, dass er uns jeden Moment anfällt. Abgelassen hat er erst, als er mit Pfiffen und Rufen zurückgeholt wurde von seinen Besitzern. (Von deren Verhalten will ich jetzt nicht sprechen. Keine Entschuldigung und nur der lapidare Kommentar: der beißt nicht...) Die haben das Tier angeleint, aber es war kaum möglich an denen und dem Tier vorbeizugehen, weil der Hund massiv weiter knurrte und die Zähne fletschte. Selbst als wir schon weitergingen, hielt das an.

Wie verhält man sich in dieser Situation richtig? Wir haben uns vor Schreck nicht bewegt, sind also auch nicht auf das Tier zugegangen. Aber meide ich den Blickkontakt, drehe ich mich weg, usw.... Was sagen die Hundebesitzer unter den Chefköchen?

LG
Klarakorn
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Vom 19.12.2010 19:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Hannahhh Tellerwäscher


Mitglied seit 29.09.2010
202 Beiträge (ø0,33/Tag)
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Hallo,
- den Hund nicht anschauen und schon gar nicht in die Augen
- cool bleiben, der Hund sollte die Angst nicht spüren
- nicht Bewegen, vor allem so, dass der Hund sich bedroht fühlen könnte
- niemals davonlaufen
- im Notfall, ganz langsam ohne schnelle Bewegungen rückwärts weglaufen
Liebe Grüße hannah
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Vom 19.12.2010 19:24 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

opus356  Suppenkoch


Mitglied seit 27.12.2006
2.397 Beiträge (ø1,21/Tag)
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solche Situationen kenne ich.

nicht in die Augen sehen und freundlich mit dem Viech reden, dabei so tun als wäre er Dir völlig egal.
keine Angst zeigen.

und wie bei allen Hunden, der Tuuut nix Na!

opus
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Vom 19.12.2010 19:26 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nice-nofret Chefkoch


Mitglied seit 27.06.2009
3.481 Beiträge (ø3,27/Tag)
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... ruhig bleiben, nicht anschauen, sondern neben den Hund blicken und sich "seitlich" stellen, nicht frontal.



beste Grüsse
Nice Nofret
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Vom 19.12.2010 19:27 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

nice-nofret Chefkoch


Mitglied seit 27.06.2009
3.481 Beiträge (ø3,27/Tag)
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.. und wenn das nicht genügt, dann mit tiefer Stimme laut "pfui" "nein" "Sitz" oder so was rufen. ... wenn er ansatzweise erzogen ist, dann kennt er diesen Ton Na!



beste Grüsse
Nice Nofret
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Vom 19.12.2010 20:00 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bajadera Chefkoch


Mitglied seit 25.05.2006
7.968 Beiträge (ø3,63/Tag)
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Hallo,

mir hat mal eine Hundeerfahrene gesagt, ,am solle gähnen und dabei nicht an Hund ansehen. Das Gähnen signalisiere Entspanntheit und keine Lust auf Stress.

LG bajadera
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Vom 20.12.2010 19:45 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mela_SC Kaltmamsell


Mitglied seit 24.10.2007
1.567 Beiträge (ø0,93/Tag)
Ja, das Gaehnen ist ein Beschwichtigungssignal, genauso wie Lefzen lecken und den Kopf hin- und her drehen. Solche Dinge signalisieren in der Hundewelt "Ich tu dir nichts".
Das richtige Verhalten wurde ja bereits genannt. Wichtig ist auch die innere Einstellung. Wenn wir einen fremden Hund treffen, denke ich mir immer "oh ein Freund, der ist sicher lieb". Wir hatten so noch nie Probleme wenn wir mit unserem Milo spazieren waren, und wir wohnen am Land wo einige Hunde frei herumlaufen.

Ich wuerde in so einem Fall uebrigens das Ordnungsamt informieren, denn ein derart aggressives Tier hat nicht unangeleint herumzulaufen meiner Meinung nach.

LG

Mela
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Vom 20.12.2010 20:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

klarakorn Smutje


Mitglied seit 05.04.2006
276 Beiträge (ø0,12/Tag)
Hallo an alle,

danke für eure Tips. Also haben wir vor Schreck alles richtig gemacht: nämlich uns nicht bewegt. Das Drehen zur Seite hat mein Mann angesprochen, nur das mit dem Gähnen war mir nicht bekannt.

Unsere innere Einstellung würde ich rückblicken als absolut ruhig bezeichnen. Bloß war es damit natürlich vorbei, als das Tier knurrend und bellend vor uns stand. Da ich Hunde sehr gerne mag (hätte gerne einen nachbarschaftlichen "Leihhund" zwecks gelegentlicher gemeinsamer Spaziergänge) und auch gerne streichele, sobald mich das Tier kennt und sich als friedlich erweist, würde ich mir selber eine positive Einstellung unterstellen. Aber in der Situation habe ich nur einen Adrenalinschock bekommen.

LG
Klarakorn
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Vom 20.12.2010 20:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

camaju  Hendlgriller


Mitglied seit 25.07.2004
3.184 Beiträge (ø1,11/Tag)
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Hallo,

ich hätte jetzt auch wie Mela gemeint, "Beschwichtigungssignale" zu senden. Zur Seite drehen, gähnen usw. Allerdings beschäftige ich mich derzeit auch mit der Hundesprache, da Ende Januar bei uns auch ein Hund einzieht, sonst hätte ich das sicher auch nicht gewusst.

Das doofe ist immer nur, dass die Hundehalter sich dann nicht wenigstens mal entschuldigen traurig - das macht mich fuchsig. *grummel*


Liebe Grüße und schöne Weihnachten -
\"\"

.-.-.-.- Leben und leben lassen -.-.-.-.


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Vom 04.01.2011 09:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Sey1706 Suppenkoch


Mitglied seit 31.10.2003
10.446 Beiträge (ø3,34/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Schau hier mal rein, da gibt es eine Menge über Calming Signals zu lesen:

http://www.spass-mit-hund.de/seiten/mehr_wissen/beschwichtigungssignale/index.htm
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