Kleiner Igel im Garten - Versorgung ohne Igelstation möglich ?
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![]() Mitglied seit 08.09.2004 |
wie auch in den letzten Jahren, haben meine Kinder gestern in unserem Garten einen kleinen Igel gefunden. Er wiegt 300g. Ich liebe diese Tierchen und habe schon einige aufgepäppelt und überwintert. Bisher habe ich die Igel immer auf die Igelstation gebracht, wo sie entwurmst und medizinisch versorgt wurden. Teilweise hatten meine Findlinge auch starken Husten und sehr viel Ungeziefer. Nach einigen Tagen konnte ich das Igelchen dann wieder abholen oder mir wurde ein anderer kleiner Igel zur Versorgung mitgegeben. Das Aufziehen der Igel hat immer sehr viel Freude gamacht - war aber auch immer mit recht viel Arbeit verbunden. Wir haben unseren kleinen Igel gebadet und versorgt, Zecken entfernt und ihn gefüttert. Es scheint ihm auch gut zu schmecken. Da er einen recht fiten Eindruck macht und bisher nicht hustet, überlege ich ob er überhaupt auf die Igelstation gebracht werden muss. Ich würde ihn wieder füttern, bis er gut 500g hat und dann in einem Karton mit Schlafkistchen auf der Terrasse überwintern lassen. Wer hat so kleine Igel - ohne Hilfe durch die Igelstation - schon überwintert? Wie habt ihr das gemacht? Ich freue mich auf euere Berichte. Liebe Grüße Frecki |
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![]() Mitglied seit 26.11.2000 |
Einmal - - und nie, nie, niemals wieder….*ggg*
`Frau hannnes´ fand das Bündel im Garten und es war klar: den Winter überlebt das Kerlchen nicht, wenn ihm nicht geholfen wird! Aaalso: erst mal ´Rundruf´ [was-wie-wer-wo], dann zum aktuellen „Igel-Doktor“, der alles Notwendige erledigte: Zecken entfernen, entwurmen und was halt so alles nötig ist bei dem `spießigen´ Gesellen. Dabei nett geplaudert, wohin er denn nun sollte [der Herr Doktor kannte eine „Igel-Mutti“ die das jedes Jahr macht], was denn alles zu beachten wäre, wie man ernährt, was man ernährt etc. pp. - - ich hätte bereits stutzig werden sollen!! Als wir den Igel dann wieder in die Hand bekamen -genauer gesagt: Frau hannnes bekam den Igel – ich bekam eine ellenlange Liste- war es schon zu spät: „wir“ hatten zugestimmt, dem Igel [er hieß bereits `Ignaz´!!!] über den Winter zu helfen.... Wieder zu Hause las ich dann zuallererst mal, dass `Igeln über den Winter zu helfen´ “eigentlich“ verboten ist … es sei denn…. Wir und Ignaz erfüllten alle Bedingungen, Gottseidank, denn wenn nicht dann drohten drakonische Strafmaßnahmen und ein horrendes Strafgeld, wenn ich recht erinnere waren das mehrere 10.000,-- DM…! Außerdem brauchte so ein Igel so allerhand: ““Zitat: Das Futter muss artgerecht, ausgewogen, vielseitig, ausreichend und den organischen und geschmacklichen [!!] Bedürfnissen der Igel angepasst sein. Bei der Fütterung ist besondere Vorsicht und Sauberkeit geboten (Salmonellengefahr). Futter- und Wasserschüsseln müssen aus Glas, Steingut oder Porzellan bestehen und täglich heiß gespült werden. Trinkwasser muss täglich gewechselt, Futterreste müssen täglich entfernt werden““. Auch: ““Die Igelboxen müssen aus reinigungsbeständigem Material bestehen, täglich gründlich gesäubert werden. Schlafhäuser müssen ebenfalls desinfizierbar bzw. austauschbar sein. Unterbringung in Außengehegen: Die Umzäunung des ausbruchssicheren Geheges sollte etwa 50 cm hoch und in den Boden eingegraben[!!] sein. Auf gute Hygiene ist zu achten: Der Gehegeboden an den Futterstellen muss reinigungsbeständig sein (z.B. glatte Steinplatten), Kot und Futterreste müssen täglich[!!] entfernt werden. Futterhäuser und Schlafhäuser sind räumlich zu trennen, sie müssen witterungsfest und abwaschbar sein. Zitat-Ende““ Klar war auch schon: in´s Haus kommt der Bursche nicht, weil das mit noch mehr Aufwand verbunden ist, denn: ““Zur Unterbringung von Igeln im Haus muss ein separater, heizbarer Raum mit Tageslichteinfall und Lüftungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Bedingungen sind außerdem ein reinigungsbeständiger Boden und ein Wasseranschluss in räumlicher Nähe.““ Oha – das wäre dann die Waschküche gewesen, aber die ist gleichzeitig auch Hobbykeller und außerdem traute ich dem Frieden nicht so ganz, die Sache mit den Flöhen undsoweiterundsofort und womöglich wäre ich auch noch für das tägliche Unterhaltungsprogramm zuständig gewesen…. Was weiß denn ich, welche Vorlieben so ein gelangweilter Igel hat??!! Also langer Rede kurzer Sinn: das Gewächshaus wurde ausgeräumt – standen ja eh nur Dinge drin, die im Sommer ebenfalls draußen standen, die mussten das abkönnen..... Leider waren das eine ganze Menge - - auch Arbeit. Die Sache mit dem `Schlafhäuschen´ war natürlich mein Job als Heimwerker und es wurde dann auch schon beinahe eine Schlaf-Villa. Auch sonst: nur vom Feinsten! Trockenes Laub wurde in Massen angeschleift, die Glaswände mit Kartons `isoliert´ [wattene Blödsinn – das Gewächshaus war kpl. aus Glas, was will man denn da isolieren??? Gegen die angedeutete Heizung, so ein Ding mit „Frostwächter“, machte ich energisch mobil!!] und schon am nächsten Tag [zufällig fanden wir „Ignaz“ an einem Freitag-Abend] war alles blitzblank und bezugsfertig. Herr Ignaz fand das alles annehmbar und fühlte sich sichtlich wohl. Tägliches Wechseln und Säubern war angesagt [siehe oben], Kotreste wurden entfernt [siehe oben], auch war für abwechslungsreiches Futter gesorgt [siehe ebenfalls oben – die Sache mit den „geschmacklichen Bedürfnissen“…] und natürlich wurde auch fleissig gewogen: Herr Igel nahm sichtlich zu. Es kam was kommen musste: ein Kälteeinbruch – Mitte November im Schwarzwald auf 900 m Höhe keine Seltenheit…. Jedoch: „Ignaz“ fiel in Tiefschlaf! Aber das durfte er noch nicht – er hatte noch nicht ausreichend zugenommen!! Das Schlafen würde er nicht überleben… Also: großen, sehr großen, Karton besorgt, die Blätter des Gewächshauses zusammengefegt, das Schlafhäuschen samt Schlaf-Igel wurde vom Gewächshaus in´s „Hüttle“ getragen – das war heizbar. Mit Strom…. Jeschuschmaria: vier Wochen wurde durchgeheizt, der Stromzähler lief rund um die Uhr wie der `Teufel´ im Kreis herum - - aber „Ignaz“ wachte wieder auf. Und fraß und wurde dicker und fetter und hatte irgendwann das nötige Winterschlaf-Gewicht. Also: Karton samt Wach-Igel wieder in´s Gewächshaus transportiert, alles aus- bzw. wieder eingeräumt – das „Hüttle“ konnte wieder seinem normalen Zweck [gelegentliches Treffen mit Freunden] zugeführt werden und „Ignaz“ schlief den Schlaf der Gerechten. Das Dumme ist nur: so ein Igel kann durchschlafen – muss aber nicht…! Also musste dafür gesorgt werden, dass a) Essen vorgehalten wurde und b) Trinkwasser [in Anbetracht dieses Igel-Luxus-Hotels wären Verben wie „fressen“ oder „saufen“ völlig unangebracht gewesen!] Logisch: das Essen fror nächtens beinhart – das Wasser nicht minder. Aber in dieser ellenlangen Liste stand nun mal, dass „man“ das vorzuhalten habe – ergo taten „wir“ das, nämlich meist ich, weil `Frau hannnes´ ja beruflich öfter unterwegs war…. Auch lupfte ich gelegentlich das Dach der Schlaf-Villa [ja, natürlich war das abnehmbar] und nachzusehen, ob der Schlaf-Igel auch noch schlief und nicht bereits verdämmerte… Gelegentlich aufzufindende Kot-Knöllchen brachten ebenso gelegentlich die gesamte Igel-Betreuungs-Familie fast aus dem Häuschen, war es doch ein Zeichen, dass „ER“ noch aktiv war… Der Winter samt Schnee kam und da das Gewächshaus am anderen Ende des Gartens lag wurde natürlich auch täglich ein Weg dorthin gebahnt: es läuft sich so schlecht durch kniehohen Schnee, wenn mann Futter und Trinkwasser balanciert bzw. die gefrorenen Reste wieder entsorgt. Immerhin: den Hund freute das sichtlich, konnte er doch nun den ganzen Garten auf gebahnten Wegen benutzen…. Es wurde langsam wärmer und Frühling und irgendwann fror das Wasser nicht mehr ein und die Kot-Knöllchen häuften sich. Zu Frühlingsbeginn gab´s daher auch öfter mal schönes Rinder-Tatar, schließlich zehrte der lange Schlaf ja an den Reserven und die mussten wieder aufgefüllt werden. „Ignaz“ kannte uns nun schon und war richtig zutraulich, machte artige Geräusche und hätte, sofern vorhanden, sicherlich vor Freude mit dem Schwanz gewedelt zur Begrüßung… Und Mitte Mai [die Eisheiligen…!] kam dann der Moment der Freiheit…. Einerseits ein schöner Moment, andererseits natürlich auch ein etwas trauriger – trotz des riesigen Aufwandes [wenn ich allein schon an die Stromrechnung dachte…] war uns der kleine Kerl natürlich an´s Herz gewachsen. Aber: er hatte überlebt und wir waren megastolz! Auf uns und auf „Ignaz“. An einem lauen Spätnachmittag setzten wir ihn in den Garten und nach einigem Besinnen fegte er auch prompt los. Einige Abende sahen wir ihn noch gelegentlich – danach entschwand er, vermutlich um irgendwo eine tolle Familie zu gründen… Und wer weiß: vielleicht war der `dicke, fette´ Igel, der im Herbst durch den Garten stromerte \"unser Ignaz“??? Jedenfalls gibt´s seither immer einen großen Laubhaufen in einer Ecke des Gartens – und unterm „Hüttle“ ist ebenfalls viel Platz, trocken und warm… Das Gewächshaus habe ich sicherheitshalber abgebrochen.... gg - hannnes
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![]() Mitglied seit 02.03.2002 |
Mensch, ha3nes, du beschämst mich!
Komma weil: Ich hab \'nen Barkeller mit normalen Fenstern, davor ist ein Steingarten...naja, war mal einer, heute ist\'s romantische Wildnis.....und zwischen Beidem eine Art Lichtschacht so ca. 4oo x 15o x 120 (l x b x h ).....natürlich mit ganz viel Laub drin. Heißt: für Igel ausbruchsicher wie Stammheim für die Baader und Meinhofs dieser Welt. Schaute ich nach meinen Überwinterungsgast, brauchte ich nur das Fenster zu öffnen...mit der warmen Heizung darunter vorm Bauch Gruß Brigitte |
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![]() Mitglied seit 20.11.2001 |
also merke
gruss saveria |
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![]() Mitglied seit 08.09.2004 |
Hallo Hannes,
deine Geschichte musste ich mit einigem Schmunzeln lesen, weil dabei wieder so einige Erinnerungen an unserere Igel der letzten Jahre geweckt wurden. Es sind schon drollige Gesellen, aber die Arbeitt mit ihnen ist wirklich nicht zu unterschätzen. Vielleicht meldet sich hier ja doch noch jemand, der kleine Igel ohne Igelstation, Tierarzt und Tierheim überwintert hat. LG Frecki |
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![]() Mitglied seit 18.09.2005 |
Hi, Frecki!
...ist gar kein Problem mit so einem Mecki!!! Meine Eltern haben fast jedes Jahr seit ich Kind war, Igeln zum Überwintern - ohne Doktor, ohne Entwurmen... Einfach im Waschbecken mit warmen Wasser waschen (- den Flöhen g´fällt das eh nicht, die Zecken vertschüssen sich auch spätestens, wenn sie dick und fett sind..), mit alten Handtuch abrubbeln und im Warmen trocknen lassen. Wir haben so einen Kunststoffkomposter, der nur in Herbst zum Igel-Überwintern aufgestellt wird, wobei das unterste Element einer Seite weggelassen wird. Den füllen wir dann mit Mengen an trockenen Laub an, stellen ihn im Hof in einem überdachten Eck hin. Vorletztes Jahr war´s witzig: Es war so, daß \"der Igel\" gebadet, über den Winter versorgt, beobachtet, aufgepäppelt wurde... Im Frühjahr griff mein Dad dann mal von oben in den Komposter rein, um zu schauen, ob der kleine Kerl schon munter und fort ist - fand ihn in einem Eck, noch schlafend, aber schon im Munterwerden.. Aber im gleichen (nicht grossen!) Komposter hat sich von selbst ein zweiter Igel eingenistet g´habt - der hatte sich einfach eingeschlichen!!! Manche Jahre bekommt der Igel einen Auslauf aus Planken im Hof, wo er noch rumlaufen kann, falls er wieder munter wird, manche Jahr wird ein Igel einfach eine Weile gefüttert (kommt eh von selbst), zwischendurch ab und zu abgewogen, beobachtet - er sucht sich dann schon seinen Schlafplatz... Futtermässig kriegt er Katzenfutter, Hundewurst, Fallobst, Eier, Wasser,...(keine Milch!) auf kleinen Tellern, die natürlich schon auf vertrocknen/ seltsamen Geruch (-verdorben?) etc. kontrolliert werden. Was bei uns eine zusätzliche Konstruktion erforderte, sind die streunenden Katzen aus der Nachbarschaft - da wurde dann halt der Futterteller unter eine Bretterkonstruktion gestellt - ganz, ganz nieder - ein Igel kann sich extrem flach machen, wenn er wo hin will, aber die Katze nicht! Also, ich hab´ die Erfahrung gemacht, daß es nicht unbedingt notwendig ist, sich mit Igelstation, Tierheim, Tierarzt in Verbindung zu setzen, wenn er nicht grad krank ist (z. B. wenn er nicht zunimmt, obwohl er brav frißt, deutet das auf einen Wurm hin..)! LG und viel Freude mit dem kleinen Kerl Doris PS.: Kennst Du die Seite www.pro-igel.de,die ist sicher ganz hilfreich?! |
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![]() Mitglied seit 09.06.2005 |
Hallo alle,
ja herzlichen Glückwunsch zum neuen Mitbewohner. Also das mit dem Igelüberwintern ist gar nicht so schlimm... @Hannes musste schon etwas über deine Erfahrung grinsen! Wir haben auch regelmäßig ein Igelkind und das mit den Vorschriften... na ja... Nicht aufnehmen bei gerade mal 300gr, darauf sollte Strafe stehen und nicht auf sachgemäße Haltung.(hoffentlich versteht das jetzt jeder richtig) Daß so ein Tierchen einen Auslauf braucht ist ganz klar. Sollte etwa 1m² sein. Regelmäßiges Futter ist eigentlich auch selbstverständlich. Ich benutze meist Katzenfutter und mische Haferflocken drunter, oder mal ein Stück Banane... Manchmal gehe ich auch in einen Angelladen und besorge Regenwürmer, um den Igel zum Fressen zu animieren. Man glaubt gar nicht dass Igel soviel auf ihrem Speiseplan haben. Tierarzt, ja oder nein... Also ich gehe mit meinem Igel immer zu erst zum TA. Ist ganz wichtig auch wenn sie noch so munter sind in der ersten Zeit. Ich habe es auch einmal nicht gemacht, am Anfang. Nach zwei Tagen stellte der kleine Kerl einfach das Essen ein und ich wußte nicht mehr weiter... Dann ging ich doch zum Tierarzt, der impfte und spritzte Vitamin B zum Appetit anregen und siehe da, nach einem Tag fraß er wieder. Kosten tut das Ganze übrigens nichts. Man bezahlt manchmal 5€, lässt sich eine Quittung ausstellen und geht damit auf die Stadt. Da holt man es sich wieder. Manchmal ist es aber auch umsonst. Die Seite die Doris vorschlägt ist wirklich sehr hilfreich, diesen Link bekam ich auch vorgeschlagen in der Praxis. So nun ganz viel Erfolg mit dem Igelüberwintern!!! Wir haben dieses Jahr schon einen gehabt, den wir aufgepäppelt haben. Aber da es so lange warm war, konnten wir ihn schon wieder auswildern. LG
Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. - Albert Einstein
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![]() Mitglied seit 08.09.2004 |
Hallo,
gestern hatte ich für kurze Zeit den Karton mit dem schlafenden Igelchen auf die Terrasse in die Sonne gestellt. Als ich kurz darauf, es fing gerade an dunkel zu werden - den K arton wieder nach drinnen holen wollte, kam er mit plötzlich sehr leicht vor. Ich sah nach und musste leider feststellen, dass der kleine Kerl ausgerissen war. Zum Glück hatte er aber zuvor noch das ganze Futter aufgefressen. Ich hatte einen Karton von gut 45cm Höhe. Ich wusste zwar von meinen früheren Igeln, dass sie sehr geschickt sind und auch gut klettern können. Nie hätte ich aber gedacht, dass er über die hohe Kartonwand klettern kann. Ich werde jetzt in den nächsten Tagen weiterhin Igelfutter in den Garten stellen. Vielleicht ist der kleine Kerl ja in der Nähe und kommt zum Fressen wieder mal vorbei. Eigentlich richtig schade Liebe Grüße Frecki |
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![]() Mitglied seit 30.07.2007 |
Hallo wir haben seit etwa 5 Tagen einen ganz kleine Igel zum Überwintern in unseren Keller geholt, er ist etwa 11 cm groß und wiegt gerade einmal 161 g. Er lag mitten auf unserem Rasen und schlief. Weil er so klein war und der Winter nicht mehr weit ist haben wir uns entschieden ihm ein Winterquartier zu bieten. Im Tierheim ist kein Platz und eine Aufangstation gibt es nicht,außerdem haben wir einen 8 jährigen Igelschützer im Haus ,der vor kurzem ein Igelprojekt in der Schule hatte und nun ganz klare Vorstellungen hat was wir mit dem Igel machen müssen(AUF GAR KEINEN FALL JEMAND ANDEREN DEN IGEL AUFZIEHEN LASSEN, ha,ha,seufz) Aus diesem Grund brauche ich jetzt etwas Hilfe. Ich denke nämlich das er noch nicht selbstständig genug ist,allerdings beobachteten wir Ihn schon mehrere Tage vorher und eine Mutter war nicht zu finden. Braucht so ein Winzling noch Milch. Er frisst schon etwas Katzenfutter oder auch Ei ( das ist seine Lieblingspeise). Ich habe allerdings Angst das er zu viel Ei frisst. Etwas hat er schon zugenommen, aber das ist sehr unsteht , einen Tag nimmt er zu, den nächsten wieder ab, bis heute hat er insgesmt 5 g zugenommen. Ist das normal oder muss ich mir Sorgen machen. Er macht aber einen munteren Eindruck, er frißt und säuft regelmäßig,aber an Regenwürmer und Schnecken geht er nicht.
Auserdem schläft er am Tag,sobald es dunkel wird kommt er dann aber aus seinem Haus und läuft umher.Ist es normal das Igel egal wo sie gehen und stehen ihre Hinterlassenschaft fallen lassen. Unser Igel erleichtert sich glaube ich mehr als gut für ihn ist ,der Kot sieht aber eigentlich normal aus. Muss man immer mit Ihnen zu Tierarzt, ich habe Angst das ich ihn zu doll stresse. |
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![]() Mitglied seit 22.01.2010 |
Moin
ja du mußt auf jeden Fall zum Tierarzt mit ihm damit er gegen Würmer behandelt wird. Bei Wurmbefall geht er euch einfach ein. Auch haben kleine Igel gerne mal Zecken oder Flöhe die ihnen sehr zusetzen und dringend behandelt werden müssen. 5g in fünf Tagen ist viel zu wenig und deutet darauf hin, dass da etwas nicht stimmt. Arztbesuch ist also sehr wichtig. Der Tierarzt hilft euch dann auch mit Tips wie ihr den kleinen ernähren solltet. Bring ihn in einem dunklen Gefäss (am besten seinem Haus in dem er am Tag schläft dorthin, dann bekommt er nicht soviel davon mit. LG Steinkäuzchen |
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![]() Mitglied seit 23.01.2006 |
Nabend,
seit zwei Tagen haben wir auch wieder so ein kleines Schätzchen bei uns. Futter: Katzennaßfutter, ab und zu Stückchen Apfel und frisches Wasser. Der Kleine ist der fünfte Überwinterungsigel bei uns, die wir in den vergangenen Jahren hatten. lg muuda |
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