Diabetes
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
bei meiner Katze wurde ein hoher Fruktosaminwert und Glucosewert festgestellt - Diabetes. Aus verschiedenen Gründen werde ich kein Insulin spritzen, das steht fest. Ich wende mich absichtlich an euch und nicht an ein spezielles Forum, da mir die Leute dort zu fanatisch sind. Meine Frage ist nun, ob ihr vieleicht schon mal von jemandem gehört habt, bei dem Nahrungsumstellung (von der Uni wurde Hill's Prescription Diet m/d) empfohlen, das hab ich jetzt und sie war gestern begeistert, heute weniger, aber das wird hoffentlich wieder. Davon bekommt sie eine Miniportion TroFu und den Hauptteil Nass, sie frisst von selbst gut über den Tag verteilt. Sie hat vorher 2 Jahre Cortison wegen IBD (incl. einiger Depots) bekommen und vor allem in den letzten Wochen und Monaten fast nur Trockenfutter (z.B. Perfekt Fit Fisch o.ä.) gefressen und zwar in uneingeschränkten Mengen, weil ich es nicht besser wusste. Da ich seit dieser Woche das Cortison ausgeschlichen habe (hoffentlich klappts - bitte daumen drücken) und die Nahrung umstelle, habt ihr vielleicht schon irgendwann gehört oder selbst erlebt, dass ein hohe Fruktosaminwert nur vorübergehend war, weil man eben falsch gefüttert hat und Medikamente gab? Ich wills einfach nur wissen, insulin gebe ich nicht, das steht fest und da hab ich auch meine Gründe für die unumstößlich sind. meine Kleine hat schon so viel durchgemacht, ist auch ne Kämpferin. und wenn die Nahrungsumstellung und die Homöopathie und das Cortison weglassen nicht hilft, dann werd ich sie ganz genau beobachten und ggf. muss ich sie einschläfern lassen, obwohl es mir das Herz bricht, ich hab ihr zumindest jetzt schon viele schöne Jahre geschenkt, die sie nicht gehabt hätte. Würde mich freuen, einige Antworten zu bekommen. Seid mir nicht böse, aber auf Antworten von Menschen, die meinen, man müsse das Tier beherrschen und zu seinem "Glück" (sehr zweifelhaft, wenn sie dann zwar gesund ist aber nur unter Zwang das ganze zulässt und das weiß ich, ich kenne sie) zwingen muss, möcht ich bitte verzichten. Habe mich darum ja absichtlich hierher gewandt, weil hier erfahrungsgemäß normale Menschen sind, die einem die eigene Meinung nicht aufdrücken wollen und einen nicht anprangern nur weil man anders entscheidet als sie selbst. Meine Kleine ist mir wahnsinnig wichtig. Darum hab ich mich auch gegen das Insulin und hometesting entschieden, weil das in ihrem Fall nur für mich wäre, damit ich sie noch länger habe. Sie selbst würde sich das wirklich nur unter Zwang (niederdrücken, fixieren, usw.) gefallen lassen und ich bin der einzige Mensch, dem sie ein bßíßchen vertraut, das möchte ich nicht zerstören. Und nein, meine Katze gehört nicht zu den Katzen, die sich an das ganze Prozedere gewöhnen, das weiß ich, das ist einfach so. Danke im voraus!!! |
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Sorry ich versteh es nicht..
Aber ich würd kein Hills geben, hat der Arzt dir nicht gesagt worauf du beim futter achten musst?? Soweit ich weiß sollte man Getreidefrei und auch Fettreduzierter füttern bei Diabetes.. Da kommen ne Menge alternativer Futtersorten zum Einsatz Guck mal bei Sandras Tieroase die hilft auch gerne weiter Yvonne |
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Wenn du meinst, du verstehst nicht, warum ich kein Insulin gebe, egal, darum gehts nicht.
Hills Prescription diet m/d ist für diabetische katzen und wurde von der Uni für Tiermedizin geschickt und empfohlen. Darum gebe ich Hills. |
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Tja Tierärzte lernen aber kaum was über Ernährung von Katzen....
Aber ich meine Im Samtpfötchenclub gibt es ne userin die auch ne Katze mit Diabets hat Yvonne |
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![]() Mitglied seit 23.08.2007 |
Hallo,
wir hatten eine Hund mit Diabetes. Ich habe Insulin gespritzt und habe noch 4 Jahre Freude an ihm gehabt und er war eigentlich wie immer. Munter und frech. Ich musst auch spezielles Futter kaufen für Diabetiker. Wünsch dir viel Glück. |
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![]() Mitglied seit 27.12.2005 |
Hallo,
wie wäre es mit barfen? Ohne Kohlenhydrate wie sie in Trockenfutter (Getreide) drin sind, wird eine Katze wohl kein Insulin brauchen, denk ich mal. Ich gehe mal einfach davon aus, dass bei Katzen wie beim Menschen das Insulin wegen der Kohlenhydrate gebraucht wird. Wenn sie nun keine Kohlenhydrate bekommt, sondern mit Fleisch + Zusätzen "gebarft" wird..wozu sollte sie dann Insulin brauchen? Ich würde meinen Katzen auch kein Insulin spritzen, das wäre bei meinen auch Tierquälerei. Aber das Barfen würde ich probieren. LG Piri |
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Oh, Piri, DANKE - endlich ein Mensch, der so denkt wie ich.
Ich habe eine wahnsinnig sensible, ängstliche Katze, die schnell auf Angriff geht (Tierheimkatze, die in einer Wohnung gefunden wurde, in der die Besitzer einfach ohne sie ausgezogen sind) und habe diese seit fast 12 Jahren. Sie hat IBD (auf deutsch - sie verträgt nicht alles) von daher hab ich ihr einfach alles gegeben, was sie wollte, ich wusste es nicht besser. Es dauerte Jahre bis sie Vertrauen zu mir aufbaute und auch jetzt nach 12 Jahren ist sie mit einem Auge und einer Pfote immer bereit, sofort zuzuschlagen. Ich habs ja versucht, aber ich bin einfach dagegen, Sheila zu fixieren mittels Handtuch oder meinen Füßen um ihr tagtäglich mehrmals Zucker zu messen. Mag Katzen geben, die sich daran gewöhnen, ich möchte das meiner Katze nicht antun. Da meine Kleine Gourmetkatze das Hills m/d heute nur angepfaucht hat, hab ich ihr das Futter gegeben, das die Tierärztin ursprünglich empfohlen hat, ich dachte nur, sie mag das nicht. Ich füttere ihr jetz Wittis Premiumnahrung mit Herz und Leber, scheint ne gute Zusammensetzung ohne Getreide und Zucker. Das erste Mal hat sie es heut gefressen, aber natürlich nicht aus dem Schälchen sondern vom Boden Ich hoffe bei Gott, dass die alle in diesen Diabetesforen unrecht haben und dass es bei meiner Kleinen reicht, Cortison zu lassen, Homöopathie zu spritzen (nur ganz selten und das beim Tierarzt) und das Futter umzustellen. Danke dir nochmals, dass du mir geschrieben hast. Dachte in den letzten Tagen schon, ich sei der einzige Mensch, der das bei meiner Katze als Tierquälerei bzw. falscher tierliebe ansieht. Denn Fazit ist, ICH hätte die Katze dann noch ein paar Jahre - schön, aber was ich MEINER Katze damit antun würde, würde die Jahre nicht wettmachen, dafür kenne ich sie zu gut. Ich schreibe absichtlich MEINER groß, da ich andere natürlich nicht verurteile, die das machen, soll ja anscheinend Katzen geben, die kooperativ sind lg |
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![]() Mitglied seit 23.05.2006 |
Hallo,
wie schlecht sind den die Werte? Muß es denn unbedingt spritzen sein? Insulin gibt es auch in Tablettenform und dort muß nicht ständig der Zuckerspiegel kontrolliert werden. Aber ich würde Piris Vorschlag aufgreifen und die Ernährung auf BARF umstellen. Jedes Futter aus Maschineller Herstellung hat Zusatzstoffe die in bestimmten Mengen nicht näher deklariert werden müssen.
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Tabletten haben angeblich ziemliche Nebenwirkungen, Leber und so. Außerdem, es geht ja vorrangig ums Messen.
Die werte sind schon sehr schlecht, Fructosamin 626 (norm unter 390), das war aber noch mit dem ganz falschen futter und Cortison. In 4 Wochen lass ich den Fructosaminwert noch mal messen. Wenn er runter gegangen ist (was traumhaft wäre, am besten einiges), dann ist das der richtige Weg. Ansonsten bleibt nur, weiter so zu füttern ohne Hoffnung und die Katze genau beobachten, damit sie nicht lange leiden muss. Lg |
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![]() Mitglied seit 10.06.2004 |
Hallo!
Zunächst einmal: ich kenne mich mit Tiermedizin überhaupt nicht aus, aber mit Menschen LG, Roxane |
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Hallo Roxane,
thx a lot, das ist wie Balsam auf meiner Seele. In den speziellen Foren wird auf solche Katzen wie meine nicht eingegangen, nur dass man sie zwingen muss und sie sich daran gewöhnen wird. Daher bin ich hier goldrichtig, denn hier sind offensichtlich user, die nicht egoistisch denken und auch wie ich zum Wohle der katze auf diese Prozedur verzichten, auch wenn es bedeuten würde, ein paar Jährchen weniger zu haben. Obwohl dieser letzte Versuch, ihr in die Ohren zu pieksen und zu messen schon 2 Tage her ist lässt sie mich absolut nicht zu ihrem kopf, so verstört hab ich sie damit - wie konnte ich nur daran denken, echt gut, dass ich "wach" wurde, bevor ich ihr auch noch insulin gespritzt habe. Tja, darauf hoff ich auch, sie hat immerhin 2 Jahre cortison bekommen und auch ein paar depots. Drück uns die Daumen! lg |
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![]() Mitglied seit 23.09.2008 |
Hallo Sheila,
wenn deine Katze so scheu ist und jedes Festhalten/Fixieren zum Spritzen bzw. Blutzuckermessen eine Quälerei für sie wäre kann ich auch gut verstehen, dass du kein Insulin spritzen willst! Bei einer zahmen Katze die sich ohne Probleme hochnehmen und festhalten lässt sieht das dann wieder anders aus... Ich würde auch zur Rohfütterung raten! Und bei Forumromanum z. B. gibt es ein Katzen-Diabetes-Forum: forumromanum.de/member/forum/entry.user_429958.1187606614.1107441900.barf_eine_erfolgsgeschichte-katzendiabetes.html Auch wenn du dort nichts schreiben willst wegen der extremen Einstellung einiger User in solchen Foren würde ich dir empfehlen, nachzulesen und überhaupt so viel wie möglich zu recherchieren. Wissen ist Macht, und Erfahrungsberichte von anderen Katzenhaltern mit Diabetes-Katzen sind unbezahlbar! Ich wünsch dir und deiner Kleinen alles erdenklich Gute! LG Azraela |
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Hallo Azraela,
genau das ist der Punkt. Ich hab testhalber bei neiner anderen Katze versucht, zu messen, das war kein Problem, die musste ich nicht mal festhalten, aber das wusste ich schon vorher. Danke für den Link, aber da ich mich seit der Diagnose am Freitag zig Stunden im netz befand, hab ich diese natürlich entdeckt. Sind superhilfsbereite user dort, du kriegst wahnsinnig schnell Antworten, die professionell zu sein scheinen und über diese Seite gibt es auch viele Lobeshymnen, doch die sehen halt nur dann noch Rettung, wenn man spritzt und hometesting macht. Und wenn man auf einer der Seiten schreibt, dass das nicht geht, dann raten sie dir eben zum Zwang und schreiben, die Katze gew´öhnt sich daran. ich nehms ihnen nicht übel, aber um das zu beurteilen müssten sie Sheila und mich kennen. Sie ist nicht die Katze dafür und ich bin nicht der Mensch dafür. ganz ehrlich, mein Herzblut hängt an dieser Katze, denn seit ich sie habe, hatte sie Probleme, Futterunverträglichkeit oder so. Ich hoffe, wenn das cortison gar keine Wirkung mehr zeigt (kann anscheinend 1 Woche dauern), dass sie das Futter trotzdem auf normalem Weg ausscheidet, da ich ja umgestellt habe. Aber auch wenn ich wahnsinnig leiden würde, wenn alles nichts nützt, ich kann mir zuindest sagen, dass ich die Katze diesem Stress nicht ausgesetzt habe, nur damit ich sie noch länger habe und werde ihr weiterhin das schöne Leben ermöglichen, das sie kennt, solange es geht. Danke für deinen Beitrag, lg |
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![]() Mitglied seit 21.01.2012 |
Hallo Sheila, wir haben gestern die Diagnose Diabetis bekommen und seitdem laufe ich im Kreis. Beim suchen im Netz bin ich jetzt hier gelandet und endlich mal das gelesen was uns betrifft. Denn mein Gustav würde sich auch nicht spritzen lassen und mit Gewalt möchte ich es überhaupt nicht machen. Ich habe immer noch keinen Plan was werden soll. Zwar werde ich am Montag mit dem Tierarzt noch einmal reden,da er mich am Tel. so abgekanzelt hat, und ich überhaupt nicht verstanden habe was ich jetzt machen muß. Was mich jetzt interessiert ist wie Du es letztendlich mit deiner Katze handhabst ohne zu spritzen. Vieleicht könntes Du mir ja mal schreiben, das wäre sehr nett. Mit lieben Grüßen Sabine
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Hallo Diabetes,
leider musste ich meine Sheila am 18.1. erlösen lassen, der Grund war aber NICHT Diabetes, das haben wir geschafft. Ich kann dir nur allerwärmstes die Katzendiabetesseite empfehlen, die zwar seit heute nicht mehr moderiert wird, aber da findest du ALLES, was du wissen musst. Was ich auf jeden Fall weiß, dass das wichtigste ist, Ursachenforschung zu betreiben: - Bekam Gustav Cortison??? das ist ganz wichtig, wenn du es nicht weißt, frag bitte deinen Tierarzt. Vielleicht hast du auch so ein Glück wie ich und es handelt sich "nur" um cortisondiabetes - Hat Gustav irgendeine Entzündung, das ist auch ganz wichtig. Z.B. eine Blasenenttündung oder Zähne oder was auch immer. - Wie alt ist Gustav? Was fütterst du??? Usw. Schau unter google, tippe "Katzendiabetesforum Helga" ein und geh da hin. Wenn du ein aktives Forum willst, dann gehst du dort auf "Zum alten Klönschnack" und dann auch "zum neuen Katzenforum". Dort wird zwar nicht mehr beraten, aber die können dir mit Sicherheit die eine oder andere Frage beantworten, wenn du dir zuvor im Original-Forum die wichtigsten Sachen durchgelesen hast, das sind zum Teil echte Profis. Sabine, ich wünsche deinem Gustav alles alles Gute, lass mal von dir hören!
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![]() Mitglied seit 21.01.2012 |
Guten Morgen liebe Sandra, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Das mit deiner Süßen tut mir sehr leid und ich wünsche dir viel Kraft um den Verlust zu verarbeiten. Deine Hinweise helfen mir ersteinmal weiter ohne das ich ganz den Mut verliere. Gustav hat Gott sei Dank keine anderen Krankheiten aber leider das Schlimmste von mir verursachte------ÜBERGEWICHT. Man denkt manchmal wirklich nicht richtig nach wenn man es vermeintlich `gut`meint mit der Belohnung und die Tiere müssen es dann ausbaden. So genug gejammert und jetzt das beste tun. Gustav ist circa 10Jahre alt(schätzung vom Tierarzt), ich habe ihn als Baby aus einen Säuferhaushalt geholt. Also bis bald und liebe Grüße und viel Kraft wünschen Gustav und Biene
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![]() Mitglied seit 16.03.2006 |
@Sheila: Mein Beileid!
Ich kann dir nur allerwärmstes die Katzendiabetesseite empfehlen, die zwar seit heute nicht mehr moderiert wird, Oh! Was?!! *nachlesen geh* Das ist sehr, sehr schade. Dann bleibt nur noch das Lantuskatzenforum (diabetes-katzen.net), das zwar auch sehr informativ und extrem kompetent ist, aber - hm, es fehlt nun der Kontrapunkt für die, die aus welchem Grund auch immer, nicht TR praktizieren. Sehr bedauerlich, das. Aber ich verstehe und respektiere Helgas Entscheidung. @ Diabetis: Für Gustav alles Gute! Wie Sheila schon sagte, schau mal bei Helga nach, und ansonsten im von mir erwähnten Lantusforum, wenn Du eine aktive Beratung wünschst. Mit der von diesen Mädels praktizierten Methode habe ich meinen Kater in sehr kurzer Zeit in die Remission und die Tierärztin zum doof gucken gebracht. Viele Grüße Muddern |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo Biene,
auch mein Garfield (ca. 10 Jahre und übergewichtig) hat Diabetes. Er lässt sich nicht testen! In Absprache mit meiner TÄ, der ich wirklich 100%-ig vertraue, bekommt er jeden Morgen und jeden Abend 1 IE Insulin. Klar, ich muss ihn beobachten, daß er nicht in Unterzucker fällt, aber ich kann ihn nicht testen. Selbst das Spritzen geht nur unter Stress! Wir lassen oft das Blut untersuchen, um den aktuellen Fructosamin zu messen. Bis jetzt ist alles im grünen Bereich! Er hat, bedingt durch die Krankheit, ca 1 Kilo seit Oktober abgenommen, aber er wiegt immer noch zuviel. Ich habe zwar viele Meldungen bekommen von wegen - ins Blaue hinein - Insulin zu spritzen, aber ansonsten könnte ich zusehen, wie er verhungert. Seit er Insulin bekommt, blüht dieser Kater auf! Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 23.01.2012 |
hallo zusammen
ich bin über eine suchmaschine zu euch gelangt und hoffe dass ihr mir helfen könnt. ich habe einen 11jährigen Kater (rolf) und nun hat sich herausgestellt dass seine Zuckerwerte zu hoch sind und der verdacht einer Diabetes nahe liegt. ich weiss allerdings die werte grad nicht auswendig aber ich weiss jetzt schon dass ich ihn wahrscheinlich nicht dazu bewegen kann, sich insulin spritzen zu lassen, da er sich kaum anfassen lässt. Bei Impfungen müssen sie ihn zu zweit festhalten und die TÄ gibt ihm die spritze, aber ich bin allein und kann das wahrscheinlich nicht bewerkstelligen, da er selbst mir nicht zu 100 Prozent vertraut. Wahrscheinlich hat er früher schlechte Erfahrungen gemacht Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen, ob es eine andere möglichkeit gibt, die Werte wieder in den normalbereich zu kriegen? Überall sonst wird mir gesagt, dass ich spritzen muss, sonst würde er nicht mehr lange leben... ich mache mir echt grosse sorgen... Liebe Grüsse rolfisfrauchen |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
rolfisfrauchen,
da haben die anderen leider Recht! Es gibt keine anderen Weg! Man kann viel über das Futter machen (ich füttere Animonda Integra Diabetes), aber halt nichts alles! Ich spritze Garfield während er frisst! Leicht über die Flanke streicheln, Fell beiseite schieben und zack, Spritze drin! Bekommt er kein Insulin, kannst Du Deinem Kater beim Sterben zusehen, so grausam das auch ist. Du musst das einfach machen. Sprich mit dem TA, mach Dich vertraut mit Spritze und Insulin und dann spritzt Du ihn während des Fressens. Tschaka, Du schaffst das! Ich hab's auch geschafft! Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889) |
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![]() Mitglied seit 23.01.2012 |
Hallo Olli
Danke für die Antwort. Kann man aber nicht durch das füttern das Insulinspritzen umgehen? Ich möchte das Rolf wirklich nicht antun müssen, denn er kratzt und beisst sobald man ihn festhalten will. Gibt es einen richtwert, ab wann man definitiv spritzen muss? Wie ich beim überfliegen des Themas gelesen habe, hat Sheila die diabetes ja überstanden. geht das? und wenn ja, wie? Danke und viele grüsse rolfisfrauchen |
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![]() Mitglied seit 21.06.2008 |
Der Diabetes hat was mit der Kortisonbehandlung zu tun?
Und ja - ich kann es nachvollziehen, wenn man einer Katze eine "Behandlung" nicht zumuten möchte. Wenn das Tier nur noch zum Behandeln unter irgendwelchen Möbeln hervor gezogen werden muss und selbst zwar länger lebt, aber dafür 95% der Lebensqualität verliert... so etwas Verrücktes würde kein Tier tun!!! Ich hatte einen halbwilden Kater, den ich nicht anfassen und in der Folge auch nicht behandeln konnte... in dem bescheidenen Maß, wie er Medikamente über das Futter akzeptiert hat, habe ich ihm helfen können. Und sonst habe ich ihn - in Absprache mit dem Tierarzt - gelassen. Damit ist er ca. 17-18 Jahre alt geworden. Und es war gut so! Es kommt weniger darauf an, dem Leben mehr Tage zu geben als dem Tag mehr Leben! (Wer seine eigenen Ängste zu den Themen Alter, Krankheit und Tod nicht in den Griff bekommt, sollte das bitte nicht an Tieren auslassen!) Es gibt schlimmeres als den Tod, und auch mir stünde die Entscheidung zu, ob ich eine medizinische Behandlung zulasse. In gewissem Rahmen darf man sein Tier schon "überzeugen", dass das jetzt mal sein muss... aber eine Dauer-Zwangsbehandlung bei einem scheuen und sowieso schon traumatisierten Tier würde ich auch nicht durchführen. @Olli - solange Dein Kater mit dieser Insulindosis gut zurecht kommt und sich sein Futter über den Hunger bedarfsgerecht zuführen kann, sehe ich - selbst Diabetiker - kein Problem. Die Blutwerte sind o.k., der Kater lebt auf und fühlt sich wohl. Was willst Du mehr erreichen? Man sieht nur mit dem Herzen gut! Samtherrscherin Tilly mit Hofdame Trampel-Anja und Wiebke-Bonnie UKR - Unabhängige Katzenrepublik mit Servicekraft "Meme" Frauke |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hi Frauke,
ich habe kräftig Haue bekommen, weil ich bei Garfield nicht täglich den Glukosewert messe. Aber das würde er nicht zulassen, ich bin ja froh, daß ich ihm täglich das Insulin spritzen darf. Ich sehe das wie Du! Meine Glasha hat ja CNI. Es gibt da sehr gute homöopathische Mittel, die man aber leider nur spritzen kann. Beim TA, wo ich gelernt habe, wie man überhaupt Spritzen setzt, hat sie noch still gehalten. Aber zuhause ging es nicht mehr. Wir haben insgesamt 3 Versuche gestartet. Als sie dann anfing, vor uns weg zu laufen, haben wir es gelassen. Hi rolfisfrauchen, bei Diabetesverdacht sollte man Blut abnehmen lassen, um den sog. Fructosaminwert zu ermitteln. Es gibt Richtwerte, und wenn die überschritten sind, was bei Garfield der Fall war, liegt Diabetes Mellitus vor. Mein TÄ meinten beide, daß man über das Futter nicht viel machen kann. Das kann man ünterstützend füttern, aber als alleinige Therapie reicht das leider nicht aus. Bei uns hat es etwas gedauert, bis Garfield gut eingestellt war. Der nächste Kontrolltermin ist im Februar, wo wieder Blut abgenommen wird, um den Fructosaminwert zu ermitteln. Je nachdem wird die Dosis Insulin angepasst. Eine Blutuntersuchung Fructosaminwert kostet 13 Euro irgendwas. Natürlich muss auch der Arzt bezahlt werden, der das Blut abnimmt, aber die eigentlich Blutuntersuchung ist also nicht soo teuer. Das Insulin kostet 7 Euro, hält für ein paar Wochen, da Garfield nur 1 IE bekommt. Spritzen weiß ich jetzt nicht, sind aber auch nicht die Welt. Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889)
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Ach so: ich halte Garfield auch nicht fest! Aber er ist so mit Fressen beschäftigt, da lässt er sich nicht stören, da kann man dann die Spritze geben.
Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889)
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![]() Mitglied seit 20.12.1999 |
Hallo zusammen,
der wichtigste Tipp, um ohne Insulin auszukommen (wenn es denn wirklich sein so muss) ist sicher auf KEINEN FALL Trockenfutter - egal welches - zu geben. Ich konnte beim Blutzucker-Messen sozusagen live miterleben, wie sich das Futter auf die Werte auswirkt. Ich durfte wie Muddern erleben, wie mein Kater Poldi vom insulinpflichtigen Diabetiker zum wieder gesunden Tier (Remission) wurde - und dies erreicht man nur durch Kontrolle und Insulin spritzen. Ich habe 2 Katzen - einen total zutraulichen Kater (Poldi) und eine sehr zurückhaltende und ängstliche Katze (Purzel). Aber auch wenn sie Diabetikerin werden würde, ich würde ihr trotzdem Insulin spritzen und den BZ messen. Und das sehe ich nicht als "falsch verstandene Tierliebe" an sondern als meine Verantwortung. Man kann den BZ Wert übrigens auch im Urin messen - ist zwar nicht 100% aber besser als nichts. LG Lexi no comment
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Lexi,
da hakt es schon! Mein Garfield macht sein Geschäft grundsätzlich draußen.... selbst wenn er das KaKlo benutzen würde, ich habe drei Katzen, da ist's nix mit Urin messen! Da Garfield leider gar nix davon hält, sich am Ohr pieksen zu lassen, lass ich es sein. Aber ich achte stark auf Anzeichen von Unterzucker. Bis jetzt war nichts. Aber seit er Insulin bekommt, ist er sowas von gut drauf, besser sogar als vor der Krankheit! Hier ein wild dem Laserpunkt hinterher jagender Garfield! Das hat es früher nie gegeben! Jetzt ist es fast tägliches Pflichtprogram!
Liebe Grüße, Olli Eine dösende Katze ist das Abbild perfekter Seligkeit. Jules François Félix Fleury-Husson, (1820 - 1889)
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![]() Mitglied seit 20.12.1999 |
he - der sieht ja richtig schlank aus!
Meine beiden stehen neuerdings auf dieses Catnip-Spielzeug - ich war total verblüfft wie die da hinter her sind... mit ihren stattlichen 14 + 15 Jahren LG Lexi no comment
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Hallo rolfisfrauchen!
Schau auf die Katzendiabetesseite von Helga. WAs sicherlich interessant ist, ist die Ursachenforschung. Hat deine Katze cortioson bekommen, besteht eine aktuelle Entzündung jeglicher ARt (z.B. Zähne, Blase....) usw. Wenn du dann nicht klar kommst, steht auf der Seite auch, dass du Helga kontaktieren kannst und sie dir versucht, zu helfen. Aber vorher mal durchlesen und beim TA abchecken lassen, ob eine Entzündung vorliegt, denn ohne diese Informationen kann Helga dir auch nicht helfen. Bez. des Cortisons ist es so, dass Cortison Diabetes auslösen kann - wie bei meiner Sheila. Bei ihr reichte alleine das weglassen des Cortisons bzw. das Nachlassen der Cortisondepotspritze aus, dass Diabetes komplett verschwand. Ich glaube, wir hatten einen Wert von 626 (Norm bis 390) und dann nach Cortisonausschleichen nur mehr 147 oder so, weiß i nimmer genau. Sheila hat dann gefressen, was sie immer fraß, aber das sind glaub ich absolute Ausnahmen, ich würd wie gesagt an deiner STelle schnell auf die Diabetesseite gehen und lesen, lesen und lesen....... Alles Gute, Sandra
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![]() Mitglied seit 09.02.2012 |
Hallo an alle,
bin froh auf dieses Forum gestossen zu sein... Bin gerade ziemlich fertig, ich habe 2 "alte Kater" und mein Carmelito, der 14 Jahre alt ist, hat jetzt die Diagnose "Diabetis" bekommen. So wie es ausschaut, sind seine Blutzuckerwerte bei 300, normal wäre wohl so um die 150, seine Nierenwerte sind aber gut. Spritzen kommt nicht in Frage, denn er war ein "wilder Kater" den ich als winziges Fellbündel bekommen hab und mit einer Nährlösung hochgepäppelt hab, weil er mir fast weggestorben wäre. Ich habe lange gebraucht bis er zutraulich wurde und bin immer noch seine Ersatzmama.. Spritzen würde nicht funktionieren, denn er würde es sich nicht machen lassen, ich könnte das auch nicht in mein Leben integrieren, denn ich hab Schichtdienst und sehr unregelmäßige Arbeitszeiten. Auch würde er sich von jemand Fremden nicht spritzen lassen.. Und ich habe, obwohl ich gerade erst mal fix und fertig war, als ich die Diagnose gehört habe, die Einstellung, dass es für ihn besser ist, vielleicht etwas weniger lang zu leben aber es geht ihm gut dabei und er hat keinen Stress. Jetzt bin ich viel am recherchieren und besonders interessieren würde mich, was habt ihr für Erfahrungen gemacht, was die Futterumstellung angeht. Bin auch gerade am recherchieren nach einem guten Tierheilpraktiker, wo man vielleicht auf homöpathischem Weg unterstützend eingreifen kann.. Bei der Futterumstellung hätte ich auch ein Problem, denn mein zweiter Kater hatte große Probleme mit Harnsteinen, das hab ich aber mit einer Futterumstellung sehr gut in den Griff bekommen. Meine beiden Kater fressen immer vom gemeinsamen Teller und für Carmelito war es nicht schädlich, auch dieses Futter zu bekommen. Meine Frage an euch ist jetzt, was für Erfahrungen habt ihr mit Futterumstellung und/oder Homöopathie gemacht, vielleicht kennt ja auch jemand einen guten Tierheilpraktiker im Raum München/Wolfratshausen... Vielen Dank für eure Antworten Liebe Grüße Karin |
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![]() Mitglied seit 13.10.2008 |
Hallo Karin,
ich schick dir ne PM.
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Henglein
Rama Cremefine





























