Häsin greift Brüderchen nach Kastration an
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![]() Mitglied seit 17.04.2003 |
nach dem Tod meiner Pauline habe ich von einer Kollegin 2 junge Hasis bekommen. Brüderchen und Schwesterchen. Und damit sie zu zweit bleiben habe ich gestern das Böckchen zum kastrieren gebracht (Frühkastration) Bisher waren die beiden ein Herz und eine Seele. Als ich den Kleinen gestern nach der OP nach Hause geholt habe und ihn ins Gehege setzen wollte, war die Schwester nciht mehr zu bändigen. Sie jagt ihn seither durch die ganze Bude, faucht und greift ihn an. Eigentlich hätte ich gesagt, die beiden sollen das unter sich klären, aber ich habe Angst um die OP Narbe, deshalb habe ich sie im Momet getrennt. Jeder Versuch die beiden zusammenzubringen, endet damit, dass er verschüchtert in sein Gehege flüchtet. Was mach ich jetzt mit den beiden? Ich kann sie doch nciht auf Dauer getrennt lassen. LG feuerle |
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![]() Mitglied seit 10.06.2006 |
Hallo!
Lies Dir mal auf der Seite diebrain (www und de dazu) die Kanincheninfo bezüglich Vergesellschaftung durch. An Deiner Stelle würde ich noch ein paar Tage warten, damit die OP-Narbe heilen kann. Und dann die Vergesellschaftung an einen neutralen Ort (nicht im Stall/Auslauf) durchführen. Gehe also so vor, als ob es zwei "fremde" Kaninchen wären. LG Mirjam Nicht alle sind glücklich die glücklich scheinen, manche lachen nur um nicht zu weinen. |
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Der Kleine muss ja auch ganz fürchterlich nach Tierarzt stinken..
Ich kenn mich zwar mit Kaninchen nicht aus...aber auch bei Katzen passt man dann auch..besonders der Kastrierte ist dann ja auch geschwächt und somit angreifbar... Ich würds auch so wie Mirjam machen.. Yvonne |
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![]() Mitglied seit 10.01.2006 |
Hallöchen
Bitte laß erstmal die Wunde verheilen und halte ihn ca. eine Woche allein. Dann erst kannste sie wieder zusammen lassen, denn auch eine so kleine Naht kann aufgehen. Es ist normal das sie ihn für einen Fremden hält, denn er riecht ja jetzt fremd. Du kannst in der Zeit wo die beiden getrennt sind die Einsteu von beiden austauschen. Vom Böckchen etwas zu ihr, und von ihr etwas zu ihm, damit sie sich an ihn wieder gewöhnt und seinen alten Geruch wieder aufnehmen kann.Er bekommt ja seine alten Geruch wieder....keine Angst. Dann würde ich sie auf neutralen Boden erstmals wieder zusammen bringen, damit sie nach der Trennung nicht wieder "ihr" Gehege verteidigt. Die beiden sind noch jung und werden sich schnell wieder gut verstehen. Bitte berichte mal weiter, ja??? Alles gute Geli |
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![]() Mitglied seit 17.04.2003 |
Also, ich habe eben mit meinem Tierarzt telefoniert, weil wir grade die gleiche Situation wieder haben. Sie faucht und beisst.
Er meinte, das ist typisches Revierverhalten und ich soll sie jetzt erst einmal einoder 2 Tage in den Knast stecken und ihn rennen lassen, damit sie merkt, das ist nicht alles ihres. Wenn ich sie rauslasse, kann es sein, dass ich die beiden nicht mehr vergesellschaftet bekomme, da sie dann denkt, er bricht in ihr Revier ein. Er meinte jetzt kann er nicht mehr nach Tierarzt riechen. Ich hätte nie gedacht, dass ich nach 4 Stunden Abwesenheit neu vergesellschaften muss. Der arme sitzt ganz verschüchtert in seinem Gehege. Ich bin mal gespannt, ob ich das so hinbekomme. LG feuerle |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Gehegetausch und "Geruchstransport" durch Streu kann die Situation noch verschärfen. Am besten ist eine räumliche Trennung ohne Sicht- und mit möglichst wenig Riechkontakt, im Anschluss daran eine erneute Vergesellschaftung auf neutralem Boden. Nach 10 Tagen werden nach OPs die Fäden gezogen, dann sind die Wunden soweit verheilt. Das ist dann auch ungefähr der Stichtag für eine erneute Vergesellschaftung, auch wenn keine Fäden verwendet wurden.
Eventuell hat sie auch einfach eine Chance gewittert, in der Rangfolge aufzusteigen. Passiert bei manchen Kaninchen, wenn der Partner geschwächt ist. Oder aber sie hat noch eine gehörige Portion Instinkt, denn in der freien Natur werden kranke und geschwächte Tiere aus der Gruppe verstoßen, um den Rest der Tiere zu schützen. Solche Streitigkeiten nach OPs oder bei Krankheit sind keine Seltenheit. Am besten funktioniert es da wirklich, wenn man komplett trennt und wieder neu zusammenführt, nach allen Regeln der Kunst. Aber die Chancen stehen gut, dass das wieder wird mit den beiden :). GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 17.04.2003 |
Es hat geklappt. Seit heute morgen sitzen sie wieder einträchtig zusammen in ihrem Gehege und mümmeln Heu.
Es hat draußen noch gejage gegeben, dann ist er ins Gehege zu ihr gehoppelt. Ich hatte die Türe zugemacht. Sie hat ihn noch ein paarmal im Kreis gejagt und dann war gut. Gottseidank haben wir das Problem gelöst. Sagt mal, ist es eigentlich normal, dass er 2 Tage nach der Kastration noch roten Urin absetzt? LG feuerle |
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![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Was fütterst du denn? Orangener bis dunkelroter Urin kann von diversen Futtersorten kommen, z.B. Möhrengrün oder Löwenzahn. Ganz toll färbt auch Rote Beete ;). Um zu testen ob es Blut oder eine futterbedingte Verfärbung ist, kannst du den Urin mit einem Stück Küchenpapier aufnehmen und das zum Trocknen hinlegen. Bei Blut wird es dunkelrot bis braun, bei Futter bleibt die Farbe oder verschwindet ganz. Sollte es sich um Blut handeln, würde ich sicherheitshalber noch mal beim TA vorbeischauen. Die zwei Rammler, die ich bisher hab kastrieren lassen, hatten überhaupt keine Nachblutungen, weder am OP-Tag noch danach.
GLG, Elphi |
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![]() Mitglied seit 17.04.2003 |
Gestern hat er Möhre bekommen. Das mit dem Küchentuch habe ich gemacht. Nachdem es getrocknet war, war der Urin so hell. Also die Farbe, die er normal hat.
Kann auch sein, dass ich übervorsichtig bin. Munter ist der Kleine. Frisst und trinkt ganz normal. Tobt rum. Aber man hörtso viel davon, dass die Minis wenige Tage nach der Kastra plötzlich sterben, deshalb guck ich lieber einmal zu viel. Doch ein wenig Wundsekret war auf dem Teppich, den ich ihm reingelgt hatte am ersten Abend schon. LG feuerle |
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![]() Mitglied seit 17.04.2003 |
Ach ja, @ Elphi. Noch mal zum Thema Rangordung und Instinkt.
Madame war schon immer die Dominantere im Stall. Die hat ihn, grade mal 7 Wochen alt, schon bestiegen. Da dachte ich ja erst, dass sie das Männchen ist. Der Tierarzt hat mich dann eines Besseren belehrt Ich kenne ja die Eltern. Ich habe sie von einer Kollegin bekommen. Madame hatte es geschafft, 2 Tage nach der Geburt aus dem Nest auszubüxen. Halbnackt und blind wie sie war. Und das macht sie bis heute. Die Frau hat Charakter. LG feuerle |
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