3Monate alte BKH-Mietze - was für Nassfutter ist das beste?
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 27.10.2005 |
Wir bekommen bald (in 5 Wochen) ein kleine British-Kurzhaar-Kätzchen und nun stellen sich uns so einige Fragen: - Welches Nassfutter ist das beste für die Kleinen? Gebt Ihr auch Trockenfutter dazu? - das leidige Thema Katzenstreu: welches ist wohl das beste für unseren Neuankömmling?? - Katzenclo erstmal mit in unseren sehr großen Wohnraum stellen und später ins Bad, oder gleich so einrichten, wie es mal sein soll? Ihr seht, wir haben eine Menge Fragen. Es ist noch ein Weilchen hin, bis wir unser Wollknäulchen bekommen, aber wir wollen uns lieber vorher überall schlau machen, um Fehler zu vermeiden. Wir sind dankbar für |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 26.07.2005 |
Hallo jessy, also all diese Fragen würde ich an Eurer Stelle dem Züchter stellen, von dem das Kätzchen kommt Wir geben unseren Kleinen immer für die ersten Tage das gewohnte Futter (Nass und Trocken) mit. Wenn die Kätzchen aus gutem Hause kommen, wird das bei Euch auch so sein. Liebe Grüsse von der
....das wollt ich übrigens nur gesagt haben, damit nachher nicht jemand sagt, niemand hätte was gesagt..... |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 25.08.2008 |
Hallo jessy,
was das Futter angeht schließ ich mich zwergenmuomi an, zunächst das gleiche wie beim Züchter. Das Katzenklo würd ich sofort auf den geplanten Platz stellen. Auf keinen Fall ins Wohnzimmer. Wer lässt sich beim Klogang schon gern beobachten? Ins Badezimmer würde ICH das Klo auch nicht stellen. Unser Katzenklo stand da auch einige Zeit und es hat doch seeehr genervt, wenn man aus der Dusche kam und auf Katzenstreu stand. Rund ums Katzenklo wird nämlich auf jeden Fall der ein oder andere Krümel davon landen, auch wenn ihr ein Klo mit Haube und Klappe nutzen wollt. Welche Katzenstreusorte die Beste ist, kann man auch nur schwer sagen. Ich würde nur Klumpstreu verwenden, ist mMn ergibiger. Eine Sorte kann ich dir aber nicht empfehlen. Es kann nämlich sehr gut sein, dass deine Katzen das empfohlene Streu nicht akzeptieren. Da müsst ihr ausprobieren. Viel Spaß mit eurem Stubentiger! viele Grüße, Bremerdeern |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 05.03.2010 |
Hi jessy,
da werdet ihr ja bald Trubel in der Wohnung haben. Meine Freundin hatt auch vor ca 3 Monaten eine kleine BKH bekommen. Die ist allerdings sehr, sehr wählerisch was das Futter angeht (nicht so wie mein verfressenes Etwas Wichtig ist das du schaust das kein Zucker, Farbstoff, Aroma und wenig Getreide aber ein möglichst hoher Fleischanteil enthalten sind. Auch die richtige Menge Rohprotein, Vitamine ind Mineralien sind natürlich wichtig. Das Variiert von Hersteller zu Hersteller nähmlich sehr stark. Zu anfang solltest du auf jedenfall Kittenfutter kaufen. Trockenfutter ist ebenfalls wichtig und sollte man immer mit füttern. Sinnvoll ist es auch sich bei einem GUTEN BKH Züchter über Futter zu informieren. Bei der Katzenstreu sind die Meinungen immer sehr unterschiedlich. Ich bevorzuge das billige aus dem Schlecker. Wichtig ist nur das du es 3mal am Tag säuberst, egal welche Streu du verwendest. Das Klo solltest du gleich dorthin stellen wo es auch später stehen soll, kann sein das deine Katze dir einen späteren wechsel übel nimmt. Zeige ihr gleich zu anfang ein paar mal wo es steht, das lernen sie eigentlich sofort. Wünsche euch ganz viel Spass mit dem kleinen Wollknäuel LG |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 28.01.2010 |
Hallo jessy!
Als Katzenstreumarke würde ich dir Premiere Sensitive vom Fressnapf empfehlen. Es ist schön feinkörnig, was viele Katzen bevorzugen. Außerdem absorbiert es Gerüche wunderbar, bildet feste, leicht entfernbare Klumpen, ist super ergiebig und staubt kaum. Es gibt dort auch noch das Premiere Excellent. Das ist dasselbe in Grün (bzw. rosa *g*), allerdings mit Babypuderduft. Mag sein, dass der manchen Menschennasen zusagt, unserer nicht *g*. Das wäre auf jeden Fall schon mal eine Marke, die ihr ausprobieren könnt. Sonst steht man ja doch bisserl wie Ochs vorm Berg vor der riesigen Auswahl an Streu :). Der Standort sollte so gewählt sein, dass dort möglichst wenig "Durchgangsverkehr" herrscht, die Katze also ihre Ruhe hat. Außerdem verteilt sich so das Streu nicht so sehr in der Wohnung, da das meist dadurch passiert, dass man es an den Füßen rumschleppt. Stellt das Klo dorthin, wo diese Ansprüche erfüllt sind und lasst die Miez direkt davor aus der Transportbox aussteigen. So sieht sie direkt, wo ihr Klo ist. Die meisten Katzen merken sich das dann sofort. Trockenfutter brauchen Katzen nicht. Das Märchen der Zahnreinigung stimmt nicht. Wie sollen da auch Zähne gereiniget werden, wenn die Bröckchen maximal mit den Zahnspitzen kurz durchgeknackt werden? Wenn man etwas zur Zahnreinigung geben möchte, dann rohe Fleischstücke. Darauf kaut die Katze intensiv rum, das Fleisch schiebt sich bis runter zum Zahnhals und nimmt dabei den Dreck weg. Trockenfutter ist, wie der Name schon sagt, trocken. Katzen als ehemalige Wüstenbewohner sind darauf ausgelegt, ihren Flüssigkeitsbedarf überwiegend über die Nahrung zu decken. Funktioniert mit den ganzen Beutetieren, die sie in der Natur fressen, auch sehr gut, da eine Maus zu rund 3/4 aus Flüssigkeit besteht. Trockenfutter hat gerade mal um die 5%... Deshalb steht Trockenfutter im Verdacht, unter anderem ein Faktor zu sein, wenn eine Katze an den Nieren erkrankt. Hinzu kommt, dass in Trockenfutter oft ein sehr hoher Anteil an pflanzlichen Bestandteilen enthalten ist. Die Katze ist aber kein Pflanzenfresser :). Außerdem stehen manche glutenhaltigen Getreidesorten wie Weizen im Verdacht, an der Entstehung von Futtermittelallergien beteiligt zu sein. Und dick soll Getreide eine Katze auch noch machen, gerade wenn sie ständig Trockenfutter zur freien Verfügung hat und vielleicht aus Langeweile ständig da ran geht. Die einzigen Vorteile von Trockenfutter sind der geringe Geruch, der teilweise günstigere Preis, die leichte Fütterungsart (alle paar Tage den Vorratsbehälter auffüllen ist leichter als täglich mehrfach frisches Nassfutter hinzustellen) und dass es appetitlicher Aussieht. Diese Vorteile sind allerdings sämtlich welche für den Halter, nicht für die Katze. Nassfutter ist da schon deutlich geeigneter. Es enthält Feuchtigkeit und es gibt Sorten, die komplett getreidefrei sind. Trotzdem sollte man auch bei den verschiedenen Nassfuttersorten die Etiketten vorher lesen. An erster Stelle sollten "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" stehen. Das ist eigentlich bei allen der Fall. Danach wird's interessant ;). In manchen Futtersorten findet man dann an zweiter Stelle "Getreide". Ein bisschen Getreide in Form von z.B. Vollkornreis ist nicht schlimm. Das entspricht dann dem Mageninhalt eines Beutetiers. Allerdings sollte der Anteil nicht höher als so 5-6% sein. Zudem sollte der Hersteller immer genau drauf schreiben, welches Getreide verwendet wurde. "5% Vollkornreis" ist also okay, einfach nur "Getreide" nicht, da hier auch zum Beispiel wieder Weizen in's Spiel kommen könnte und zudem der Anteil wahrscheinlich zu hoch ist. Selbiges gilt übrigens auch für Gemüse, "5% Karotten" ist zum Beispiel okay. Übrigens, "Gemüse (min. 5% Karotten)" ist nicht dasselbe! Hier ist mehr Gemüse drin. Und von diesem Gemüseanteil bestehen eben 5% aus Karotten. Manche Futtersorten werden mit Zucker oder Caramel farblich "aufgepeppt". Das Futter bekommt dadurch eine rotbräunliche Farbe, die das menschliche Auge eher anspricht als die teilweise gräuliche, die manche Sorten haben. Für die Katze bringt das aber nichts :). Es ist noch umstritten, ob dieser Zuckeranteil sich nun negativ auf die Katze auswirkt, oder ob es bei den kleinen Mengen egal ist und keinerlei Relevanz hat. Ich kauf für unsere Maus dennoch lieber Sorten, wo kein Zucker und kein Caramel enthalten ist :). Mineralstoffe sind okay. Katzen fressen ja ganze Beutetiere, die mehr enthalten als pures Fleisch, also auch Knochen, Blut, Innereien und sowas. Dieser "Nährstoffcocktail" lässt sich nicht mit reinem Fleisch abdecken. Also müssen manche Nährstoffe wieder hinzugefügt werden. Das steckt hinter den Mineralstoffen auf der Zusammensetzungsliste der Futtersorten. Manche Sorten enthalten noch sowas wie Leinöl oder andere Späßchen. Oft geht es hierbei darum, dass es dem Halter zusagt ("Oh, Leinöl, das nehm ich doch auch für unser Essen, so gesund, toll, dass es drin ist!"). Der Nutzen, tja, fraglich. Da aber davon in der Regel nur sehr kleine Mengen beigesetzt werden, ist es zumindest in der Regel nicht weiter schädlich. Die Sorten, die ich hier bei uns im Fressnapf bekomme und die diesen Kriterien entsprechen, sind Grau, Animonda Carny, die Schälchen von Animonda, Real Nature, Select Gold und Schmusy. Im Internet und in anderen Tierläden sowie in manchen Supermärkten und Drogerien gibt es durchaus noch mehr Sorten und Hersteller. Da heißt es dann Etiketten studieren ;). Aber mit der Auflistung habt ihr auch eine erste Orientierung für den Einkauf, wie beim Streu oben :). Futter vom Züchter mitnehmen ist auf jeden Fall gut. Nicht jede Katze verträgt eine spontane "Radikalumstellung" vom gewohnten Futter auf neues. Durchfall ist dann oft die Folge. Deshalb ist es richtig, wenn ihr bei dem Futter für's erste bleibt, was sie kennt. Wenn ihr auf ein anderes umsteigen wollt, dann ist es eine gute Methode, wenn man kleine Mengen vom neuen Futter unter das alte mischt und diesen Anteil dann langsam steigert. Auf Dauer würde ich euch raten, dass ihr möglichst abwechslungsreich füttert. Also verschiedene Sorten von verschiedenen Herstellern. Erstens ist man sich immer noch nicht einig, wie genau denn nun die Bedarfswerte einer Katze bei den Nährstoffen aussehen. Verschiedene Hersteller benutzen verschiedene Tabellen. Füttert man verschiedenes Futter, dann ist es wahrscheinlicher, dass ein eventueller Mangel im einen Futter von einem anderen wieder ausgeglichen wird. Bei der Abwechslung geht es aber auch um die Vorbeugung einer "Neophobie", der Angst vor neuem. Bekommt eine Katze immer nur ein und dasselbe Futter, dann schießt sie sich darauf ein. Sie mag dann kein anderes mehr haben. Das wird dann zum Problem, wenn der Hersteller seine Rezeptur ändert oder gar die Produktion komplett einstellt. Denn dann steht man plötzlich da mit einer Katze, die nach einem Futter verlangt, was es so nicht mehr gibt. Da ist es besser, wenn sie von Beginn an Abwechslung kennengelernt hat und so neuem gegenüber offen bleibt :). Wieviel Abwechslung eure Katze verträgt, müsst ihr dann ausprobieren. Manche Katzen sind da recht empfindlich und reagieren auf zu häufig wechselnde Sorten mit Durchfall. Andere, wie unsere Lily, verlangen von sich aus, dass doch bitte jeden Tag eine neue Dose aufgemacht und ein anderer Geschmack in den Napf kommt ;). Viel Spaß mit eurem Neuzugang! GLG, Elphi |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 27.10.2005 |
Hallo!
Danke erstmal für die vielen und vor allen Dingen ausführlichen Antworten. Ich habe auch schon bei dem sehr netten Züchter nachgefragt und bekomme für die ersten Tage auch erstmal ein "Fresspäckchen" mit. Da wir aber etwas außerhalb wohnen und nicht unmittelbar in der Nähe einen Zooladen haben, wollte ich ganz gern schon vorher einen kleinen Vorrat hinstellen. Leider konnte ich die Sorte aber noch nicht in Erfahrung bringen. Und um nicht gänzlich unvorbereitet dazustehen, wollte ich hier nur mal hören, was Ihr Euren kleinen Tigern so gebt. Ich werde wohl am Montag erst wieder dazu kommen, hier nochmal nachzulesen und werde mich dann ausführlicher wieder melden. Ein schönes WE wünscht Euch Jessy!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine






























