Hündin bellt im Auto, was kann man tun?
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
ich könnte manchmal echt wahnsinnig werden. Sobald die Kofferraumklappe runtergeht fängt meine Hündin (ca. 8 Jahre alt)an zu bellen. Sie führt sich auf wie wild geworden. Ich habs mit Leckerlies versucht, z.B. Schweineohren, aber dann herrscht nur Ruhe, solange sie damit beschäftigt ist. Ist es alle, gehts wieder los. Das ist also auch keine Lösung, weder für mich, noch für die Figur meiner Hündin. Hat irgendwer einen Tipp, was ich noch ausprobieren könnte? Heute morgen traf ich einen Hundebesitzer, der eine völlig andere Einstellung zum Thema Hundeerziehung hat als ich und er empfahl mir ein Antibellhalsband mit Strom LG mrs_B |
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![]() Mitglied seit 30.08.2005 |
Hallo.
Hast du es schonmal mit einer Rappeldose (Schrauben in einer Blechdose mit Deckel) oder einer Wurfkette (nicht auf den Hund, sondern auf den Boden) versucht? Hunde mögen das Geräusch nicht und erschrecken sich. Das ist für die, als würdest du sie bestrafen, tut aber nicht weh... Und dann musst sie du sofort LG Annette Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist die seltenste Gabe der Natur. (Friedrich der Große) |
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![]() Mitglied seit 16.04.2006 |
Huhu!
Das Problem kenn ich. Unser erster Hund hat das auch gemacht, aber nur bei Opa im Auto. Damals waren wir auch völlig überfordert. Heute kenn ich einige andere Sachen, um das zu machen. Eventuell hilft es auch, sie in einer Box reisen zu lassen. Für viele Hunde ist es purer Stress autozufahren und wenn sie in der Box sitzen sind sie abgeschottet. Wichtig ist nur, die Box vorher außerhalb des Autos einzuführen, als Platz der Ruhe und Entspannung. Grüßle |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin, moin !
Antibell-Halsbänder, Rappeldosen, Wurfkette bzw. -Disks Ich kann mir durchaus vorstellen, wie nervend das Bellen im Auto sein kann aber Du musst Dir wirklich Zeit und ggf. Hilfe von aussen nehmen um herauszufinden, was die Ursache ist. Hierfür kommen Angst (z.B. durch schlechteres Sehen) oder aber auch Überforderung (Hund hat viel zu viele Eindrücke), Kontrollverlust (ungewohnte Umgebung auf die der Hund reagiert) bzw. auch Unterforderung (ugs: Langeweile) in Frage. Bei einem alten Hund ist das nicht so ganz einfach zu beantworten und zu analysieren, wahrscheinlich habt ihr gewisse Dinge, die das Bellen fördern aber auch schon z.T. unwissentlich gefördert bzw. ritualisiert Es gibt viele Ansätze, ein Training hierfür zu beginnen. Einer davon wäre, dass der Hund zunächst nur noch im Auto gefüttert wird, also quasi seine Mahlzeiten nur noch im Auto bekommt. Das wäre ein Ansatz z.B. wenn der Hund wirklich "Angst" hat uns sich z.B. beim Autofahren rein gar nicht entspannen kann. Du kannst auch in diesem Fall mittels Bachblüten oder Schüsslersalzen homöopathisch eingreifen. Eine kurzfristige Lösung ist auch z.B. Futterpampe in kleine Behältnisse einzufrieren z.B. Joghurtbecher. Diese Futterblöcke (ohne Becher!) darf der Hund dann während der Fahrt "mühsam" zerlegen und ist sowohl beschäftigt als auch abgelenkt. Besser wäre aber -wie gesagt- einmal Hilfe von aussen um die Ursache einzuschätzen. Was meinst Du denn, warum der Hund sich so aufführt ?? Hat der Hund eine Box oder ist er am Gurt gesichert ? Schreib mal ein paar Details, bitte. LG wiesel und das Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
@Wiesel
ich habs mal mit Discs probiert, ist aber sowieso schwierig während der Fahrt... Das mit den Futterblöcken ist eine gute Idee, alles andere (fremde Hilfe etc.) ist leider häufig mit hohen Kosten und Zeitaufwand verbunden und das ist zurzeit nicht möglich. Dieses Problem besteht ja schon seit langem und ich habe auch mal meine ehemalige Hundetrainerin dazu gefragt. Sie sitzt übrigens im Kofferraum, ich fahre einen Kombi. Sie kann rausgucken (sofern dass durch ihren Sabber noch geht Wenn wir längere Strecken fahren, dann hört dieses Verhalten nach ca. 15 min auch auf. Halten wir aber an und fahren dann weiter, dann gehts wieder los... LG mrs_B |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
Ach so, mein Gedanke, warum sie sich so aufführt ist, dass sie sich einfach tierisch freut...
Denn wenn Sie weiß, dass wir "Gassi" gehen, macht sie einen ähnlichen Tanz. Das war am Anfang richtig schlimm, aber das habe ich ganz gut in den Griff bekommen, weil ich direkt Kontakt zu Ihr habe. Im Auto bin ich aber zu weit weg. Übrigens, dass ich sie belohnt habe durch die Schweineohren, ist mir natürlich auch in den Sinn gekommen, aber aus Verzweiflung tut man eben viel, um etwas wirksames rauszufinden. Wobei Sie sich noch unmöglich aufführt ist, wenn ich sie mitnehme und sie dann auf mich warten muss. Z.B. beim Kindergarten. Dann könnte man fast denken, dass sie es unverschämt findet, dass ich sie nicht mit rein nehme... |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo,
unser ehemalige Hund Otto hat sich manchmal auch so aufgeführt, aber nur wenn er draußen einen anderen Hund sah. Ansonsten war er lieb. Unsere Hündin Mona hat von Anfang an beim Auto fahren Stress empfunden und auch gebrochen. Seitdem wir ihr eine Box gekauft, Mona in der Wohnung daran gewöhnt haben, ist sie auch im Auto lockerer als vorher. Sie sieht ihre Box als schützende Höhle an. Es ist schwierig, einen Tipp abzugeben, weil aus der Ferne ja niemand die Situation richtig beurteilen kann. LG charmin2004 Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander. (Konfuzius) |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
Also sie bricht nicht und macht auch weniger einen verstörten Eindruck, als vielmehr einen sehr aufgeregten.
Ich halte es schon für möglich Tipps zu geben, wenn man evt. erfolgreich war in so einem Fall. Es geht hierbei ja nicht um eine Krankheit oder ähnliches. |
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![]() Mitglied seit 28.10.2009 |
Hallo mrs_B,
hast du es mal mit kompletter Ignoranz versucht? Ist schwierig bei der Lärmkulisse, ich weiß, aber wenn du das ein paar Mal durchziehst, dürfte bald Ruhe sein. Sobald sie still ist, gibst du ihr eine Belohnung, positive Verstärkung also. Liebe Grüße, Kwen |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Ich schon wieder
Du schreibst vom "sabbern" was auf Stress hindeuten kann. Auch dass der Hund sich nach einiger Zeit beruhigt deutet für mich eben nach Stress bzw. einer Überreaktion (am Anfang) hin. Als Tipp hierzu: zunächst ein festes Gemüt und nette Nachbarn Ich denke, ihr habt das schon so ritualisiert ... dass diese Aufregerei einfach zum Autofahren dazugehört Na dann, üb´mal schön ... Viel Erfolg wünscht wiesel und das Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
Hallo Wiesel,
das hört sich plausibel an und so ähnlich trainiert man ja auch andere Dinge mit Hunden. Nur eines frage ich mich noch. Ich sitze ja am Steuer. Der Hund im Kofferraum ist außer Reichweite. Wenn ich Sie nun für stilles Verhalten belohne, soll sowas doch direkt passieren. Da ist nur die Entfernung noch im Spiel. Wie GENAU würdest Du da handeln? Die Frage ist echt ernst gemeint, denn das frage ich mich eben schon länger... Grundsätzlich würde ich das üben, auch wenn ich wenig Zeit dazu habe... Es wäre eine Möglichkeit LG mrs_B |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
Moin Mrs_B !
Zunächst fängst Du ja mit kleinen Schritten an, mit ganz kleinen Schwierig sind meiner Meinung nach erst ein mal der Anfang und die ersten kleinen bzw. kleinsten Lernerfolge. Wenn man diese erst einmal hat dann geht´s relativ "leicht" weiter. So wie Du schreibst sitzt der Hund ja in keiner Box oder ähnlichem also könntest Du die Belohnung auch so nach hinten werfen ... bzw. wenn das mit dem Fahren losgeht, nimmst Du Dir jemanden auf dem Beifahrer- bzw. Rücksitz mit Der Hund muss im Prinzip aus seinem alten "Muster" herausgenommen werden, welches ihr anscheinend ja auch schon beim gassigehen habt ... ist ggf. ganz ok, wenn ihr damit klarkommt Eine Bitte habe ich "nur" an Euch: übt "einfach", d.h. ohne Schnick-Schnack, ohne Komplikationen und ohne (!) (viel) Worte ! Macht Euch nicht immer so viele Gedanken darüber was, wieso, wie mache ich, was wäre wenn usw. usw. ... ...fangt "einfach" im Sinne des Wortes an ... und wenn es zunächst bei geöffneter Kofferraumklappe ist, der Hund im Auto und Du sitzt auf der Stoßstange ... und eine Belohnung, wenn der Wauzi ruhig und entspannt ist. Ganz "einfach" Viel Erfolg wünschen wiesel und das Hunderudel |
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![]() Mitglied seit 17.06.2006 |
Hallo Wiesel,
klingt plausiebel, ABER eine Frage hätte ich noch. Während der Zeit, wo wir das üben, sollte ich sie dann nicht für längere Strecken mitnehmen? LG mrs_b |
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![]() Mitglied seit 13.11.2003 |
..... haaaach man ...
Nimmst Du sie jeden Tag mit ?? Wahrscheinlich doch nur wochentags, oder ? Dann beginnst Du halt eben Samstag Morgen mit den Übungen, bis Sonntag Nachmittag sollte schon ein gewisser Erfolg da sein ... Oder Du beginnst an einem Tag Morgens und der Hund bekommt sein Frühstück/Futter eben häppchenweise im Auto statt aus dem Napf ... Wenn es sich natürlich nicht vermeiden lässt und der Hund immer mit"muss" ... dann kommt er eben mit aber eben ohne irgendwelche Beachtung fürs Bellen ... ggf. nimm jemanden mit, der den Hund belohnt, wenn er ruhig ist. Ich find´s immer klasse, wie kreativ manche Leute doch sind, "aber" und "was wäre wenn" auszudenken und auszumalen LG wiesel und das Hunderudel |
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