Tipps gesucht zum "Hund auf Abstand halten" ...
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Mir sitzt noch der Schrecken von heute nachmittag in den Gliedern - und so starte ich hier mal den Versuch, Tipps und Hilfe zu finden. Vielleicht habe ich ja Glück - und die Hunde-Profis hier haben den einen oder anderen rettenden Tipp für mich? Vorweg: Ich hab nix gegen Hunde (oder sonstige Tiere) - aus der Ferne finde ich einige richtig schön. Aber ich habe (aus schmerzhaften Erfahrungen heraus) einerseits große Angst vor Hunden und außerdem ne ausgewachsene Tierhaarallergie. Schnüffelnde Hunde an mir und/oder meinen Klamotten gehen also gar nicht (würde sonst mind. 1 Nacht Krankenhaus kosten) und eigentlich will ich sowieso allermindestens 1 Armlänge bis 1 Meter Abstand zwischen mir und allem, was Hund ist. Da ich als Nicht-Autofahrer häufig zu Fuß unterwegs bin und seit einem Weilchen kein Großstädter mehr bin - häufen sich nun jedoch die Hunde-Begegnungen und leider auch ganz besonders die grusligen, wo ich immer bange und zitter und bete, dass nix passiert. Bis jetzt hatte ich Glück und immer gab es rettende Engel oder Umstände - aber die Gesamtsituation wird nicht besser und ich werde immer unsicherer. Und was ist/wird denn bitteschön bloß, wenn ich mal kein so großes Glück habe??? Hier mal zwei Beispiele aus den letzten Tagen: Heimweg an einem großen Grundstück (alte Firma?, verlassen?, ...?) vorbei, wieder mal läuft da ein recht großer, kurzhaariger, hellbrauner Hund herum, wieder mal den Weg genau auf mich zu ... 100 Meter ... 50 Meter ... die Panik wächst. In meiner Angst kann ich nicht anders, als den Hund ständig anzugucken ... irgendwie will ich wohl nix verpassen, was irgendwie wichtig sein könnte, seine Pläne verraten könnte oder so - obwohl ich bei Lichte betrachtet nicht den geringsten Schimmer von Hunde-Körpersprache hab und nicht wirklich weiß, was ich machen sollte, wenn er wirklich mal zubeißen wollen sollte. Ich WEIß theoretisch, dass man Hunden nicht in die Augen gucken soll, aber dass ich ihnen "nur" ins Gesicht gucke, können die am Ende auf 50 Meter oder so doch auch nicht so genau unterscheiden - oder? Links klammere ich mich an mein Handy - rechts umklammere ich meine Tasche (fragt mich bloß nicht, warum ich das tue Heute ein Spaziergang durch einen Park (wo lt. Tafel am Eingang Leinenzwang herrscht!). Schönes Wetter, ich genieße die Sonne und ahne nix Böses - plötzlich stürmt kläffend ein eher kleiner Hund auf mich zu. Wieder rutscht mir ein "Hilfe!" raus, schneller als ich denken kann. Dann sehe ich einen Mann zwischen den Sträuchern, dort, wo der Hund herkommt (ca. 100 Meter weg) - der sogar halbherzig nach dem Hund ruft. Der Hund gehorcht aber nicht wirklich, hält nur kurz inne (50 Meter), guckt zurück zu Herrchen - und stürmt dann weiter auf mich zu. 20 Meter. Panisch gucke ich mich um, suche nach irgendwas Rettendem, finde aber nix. Panisch rufe ich dem Mann zu: "Rufen Sie Ihren Hund zurück!" - worauf ein Lachen rübertönt, verbunden mit einem "Der spielt nur." Klasse, ganz toll, ich spiele aber nicht mit Hunden - und will auch nicht "bespielt" werden. 10 Meter. Was um Himmels willen mach ich denn jetzt bloß??? Plötzlich taucht wie aus dem Boden gewachsen ein Mann neben mir auf, sagt irgendwas von "Marsch!" zu dem heranstürmenden Hund, hält die Hand dazu am weit ausgestreckten Arm in Richtung zu dem Hunde-Mann ... und welch Wunder: Der Hund bleibt stehen, guckt - und dreht um. Puuuuhhhhh!!! Grade nochmal Glück gehabt. Mit wackligen Knien und reichlich wirrem Deutsch danke ich dem Mann. Er meint noch kopfschüttelnd, er habe selbst Hunde und fände das unverantwortlich von dem Hundehalter. Ich auch - aber was nützt mir das? Allgemeiner gefasst - und bereits mehrfach in unzähligen Spielarten erlebt: Variante A: Es ist kein dazugehöriger Mensch in Sicht - und ein Hund kommt auf mich zu. Variante B: Es gibt ein Herrchen - aber das hat den Hund entweder nicht im Griff oder sieht einfach keinen Bedarf, ihn zurückzurufen. Gibt es für solche Fälle irgendwas wirklich Hilfreiches, was ich tun kann, um weder beschnüffelt, noch sonstwie vom Hund berührt oder gar gebissen zu werden? Aber bitte nicht so "vernünftige" Ratschläge wie: Keine Angst zeigen ... den Hund ignorieren - oder ihm gar den Rücken zudrehen ... oder sowas eben. Das klappt eh nicht für mich - denn ich HABE nunmal Angst und bin ganz und gar nicht vernünftig in solchen Momenten. Ich habe bereits zahlreiche Nächte in diversen Krankenhäusern verbracht wegen diverser Hunde - und ich wäre einfach froh und dankbar, wenn keine weitere dazukäme. Von Bekannten kam schon der Tipp, ich solle mir halt Pfefferspray kaufen. Aber hilft der überhaupt gegen Hunde? Werden die da nicht am Ende noch aggressiver oder überhaupt erst aggressiv? Und dürfte man den überhaupt verwenden - oder krieg ich dann den Ärger? Außerdem will ich die Hunde ja nicht verletzen oder so, zumal ja meist eher das Herrchen oder Frauchen sich danebenbenimmt und der Hund gar nix dafür kann - aber ich will eben auch keine Hunde so nahe. Gibts nicht vielleicht irgendwas weniger "Böses" - aber wirkungsvolles? Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 28.05.2008 |
Hallo Bäumchen,
vielleicht solltest du dir für solche Fälle ein Pfefferspray besorgen. LG Kochschlumpfine |
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![]() Mitglied seit 05.05.2007 |
Sorry, aber ich als Hundebesitzer halte von Pfefferspray gar nichts!!!
Was hälts du von einer Therapie?! Ich mein gegen die Angst vor Hunden. lg |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Dankeschön erstmal!
Da eine konkrete Hundeangst-Therapie nur die halbe Miete wäre (meine Allergie geht davon schließlich nicht weg - und erfordert weit mehr Abstand als meine Angst) - sehe ich da den Sinn nicht so wirklich (im Verhältnis zum Aufwand). Die bloße Angst will quasi "nur" nicht gebissen werden - wegen der Allergie aber geht nichtmal Berühren, Schnüffeln oder so. Somit ist die Angst ja nichtmal sinnlos oder so - sondern nützlich. Und wie gesagt: Ich suche ja möglichst nach ner Alternative zum Pfefferspray, weil mir das eben auch fies vorkommt. Den Pfefferspray hätte ich wenn überhaupt, dann eher gern für die ignoranten Herrchen ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 30.11.2002 |
HalloSchoki Hase.
Der Hundebesitzer ist verpflichtet, sein Tier zu jeder Zeit unter Kontrolle zu haben. Als langjaehriger Hundehalter, kann ich Hundeangst oder Hundeallergie sehr gut verstehen. In unserer Stadt herrscht ausser auf designierten Hundespielplaetzen Leinenzwang, was ich ganz in Ordnung finde. Nimm Deinen Hund an die Leine, oder riskiere, dass er irgendwann mall eine Ladung Pepperspray verpasst bekommt. Gruss aus Connecticut, LazarusLong |
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![]() Mitglied seit 30.11.2002 |
Hallo Bäumchen.
Es ist Dein gutes Recht, Dich gegen jede Art von Belaestigung zu verteidigen; Pepperspray kann sehr wirksam sein. Gruss aus Connecticut, LazarusLong |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Hallo,
hast Du mal an eine Desensibilisierung gegen die Hundehaar-Allergie gedacht? Freilaufende Hunde ohne Herrchen sind zwar fast immer harmlos aber eine Garantie kann dir da niemand geben. Das könnte Dir zumindest gesundheitliche Probleme verringern helfen und vielleicht würdest Du dann doch lieber die Phobie überwinden lernen anstatt so einen armen Hund blind und laut jaulend in den Verkehr zu jagen denn er rennt dann blindlings los - was da alles passieren kann finde ich gemeingefährlich. Ist zwar theoretisch Sache der Hundehalter, dafür zu sorgen, dass sowas nicht passieren kann aber wenns dann doch passiert ist, könntest Du nach einem Unfall mit evtl. Todesfolge (auch für Menschen und nicht nur für den Hund) noch ruhig schlafen? Hast Du mal ein Tier panisch loslaufen sehn, lauthals jaulend, dass es jedem durch Mark und Bein geht? Je nach Schmerz läuft der viele km ohne aufzuhören oder auf Ampeln zu achten.. Wo bleibt denn da deine Verantwortung? Ich würde mit solchen eventuellen Folgen nicht leben wollen und auch nicht können. Egal, auf wessen Seite das RECHT steht. Ich finde Pfefferspray toll gegen Angreifer, meist Typen auf 2 Beinen, die selber die Schuld tragen. Oder wenn ein Hund dich wirklich anfallen sollte,... ok. Aber ein argloses Tier??? Du hast Deine eigenen Möglichkeiten noch nicht ansatzweise ausgereizt --------------------------------------------------------------------
Das soll jetzt in keinster Weise die verantwortungslosen Hundehalter in Schutz nehmen. Wer mich kennt der weiß, dass ich auf solche verständnislosen Leute stockesauer bin, weil sie die Möglichkeiten der Hundehaltung mehr und mehr einschränken und die Kluft zwischen den Parteien grundlos vergrößern. So, das mußte ich doch eben loswerden. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 23.05.2006 |
Hallo Bäumchen,
ich sehe den Aufwand einer Therapie schon irgendwo gerechtfertigt, denn du bist ja schon fast völlig erstarrt in deiner Phobie und das merken Hunde natürlich auch. Die haben da ein wirklich feines Gespür für. Auch lernst du dort eventuell dein Auftreten zu verändern um selbstständig den Hund in seine Schranken zu verweisen und dich unangenehmen "Übergriffe" zu entziehen. Denn leider ist es ja so das es noch genug freilaufende Hunde gibt (wo ich auf dem Land kein Problem mit habe, Stadt und Park sind was anderes)
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![]() Mitglied seit 10.06.2006 |
Hallo!
Ich denke mit dem Thema Therapie und Sensibilisierung wird sich Baumfrau schon auseinandergesetzt haben. Sie wird ihre Gründe haben, warum sie nur nach Hilfe fragt. Leider habe ich auch keine guten Tipps. Mir würde noch Wasser und Essig in einer Wasserpistole o.ä. einfallen. Vielleicht würde das im NOTFALL die Tiere auf Abstand halten? Falls es den Tieren nicht gefährlich werden kann, da könnte sich ein Kenner vielleicht nochmal äußern. Nicht das es die Tiere agressiv macht oder ihnen doch zu sehr brennt. Pfefferspray würde ich nur gegen Mensch und Tier anwenden, wenn mir körperlicher Schaden durch Mensch oder Tier droht. Allerdings habe ich keine Allergie und kann mir das Ausmaß Deiner Reaktion nicht vorstellen. Wenn man es selber erlebt, sieht es man verständlicherweise wohl anders. Ich hoffe, Du findest hier noch gute Tipps. LG Mirjam
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![]() Mitglied seit 22.09.2005 |
Hi,
deine Angst schränkt dein Leben ja schon mächtig ein..ich würd ne Therapie machen... Aber ich find freilaufende Hunde nun persöhnlich auch nicht schlimm, kann aber verstehen das man Angst hat. Yvonne |
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![]() Mitglied seit 30.08.2006 |
Hallo!
Also ich kann Baumfraus Argumente sehr gut verstehen. Ich mag zwar Hunde, aber bei fremden Hunden, weiß man ja nie, wie sie reagieren. Ich gehe regelmässig laufen und muß sagen, daß die meisten Hundebesitzer ihre Vierbeiner gut unter kontrolle haben. Viele lassen sie sofort bei Fuß gehen oder nehmen die Leine kurz. Bei kleinen Hundezwergen denk ich mir auch nicht viel. Aber wenn hinter einem kläfenden Pitbull oder Ähnlichem das Herrchen oder Frauchen waagrecht in meine Richtung gezogen wird, bekomme ich auch Muffensausen! Meine Lösung ist Straßenseite wechseln, wo ich mich aber dann auch darüber ärgere, daß ICH reagieren muß, weil die ihren Köter nicht im Griff haben. lg Elisabeth |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - sorry, aber ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass das Opfer "an sich arbeiten" soll und die Köter weiter machen können was sie wollen
Wer seinen Hund nicht erzieht und sich nicht an Regeln und Gesetze hält muss halt mit Gegenreaktion rechnen, so einfach ist das!!! |
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![]() Mitglied seit 18.12.2003 |
Moinsen!
Aus genau diesem Grunde rege ich mich immer tierisch auf, wenn die Leuite ihre Hunde nicht anleinen oder trotz Leine nicht in der Lage sind, ihren Hund am Anspringen an andere Passanten zu hindern. Bei Hunden, die mich anspringen, ziehe ich das Knie hoch und zwar ganz fix. Hunderechte hin oder her, der Mensch geht vor. Ein Tier ist ein Tier und ein Mensch ein Mensch. Und man hat die Ängste seiner Mitmenschen zu respektieren. Da man natürlich bei Fremden nicht weiß, ob und wenn ja welche Angst derjenige hat, muss man als Hundehalter vorbeugend seinen Hund an die Leine nehmen. Oder eben nur dann ohne Leine gehen, wenn garantiert niemand einem entgegen kommt. So morgens um sechs oder so. Und damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich habe selber einen Hund und gehe mit ihm angeleint durch den Park oder eben auf Freigelände auf denen nur andere Hundehalter sind die mit den sich ergebenden Situationen umgehen können und eben keine Angst haben. Nichts schlimmer als Hundehalter die im öffentlichen Gelände so ignorant sind: Der will nur spielen! Oder: Das hat er ja noch nie gemacht! Aller schon erlebt, ätzt mich total an und veranlasst mich, den Kontakt mit diesen Hundehaltern einschlafen zu lassen. Fazit: Rücksicht ist angebracht! Was nun aber Baumfrau machen könnte? Ich denke, wenn sich die Situationen immer wieder wiederholen, kennt man evtl. die Verursacher und könnte sie direkt ansprechen. Die eigenen Ängste schildern und um Rücksichtnahme bitten. Gerade mit dieser hochgradigen Allergie ist wohl nicht zu spaßen. Das würde ich als Gesprächsargument nutzen. Wenn das nicht möglich ist, laut um Hilfe rufen, den Hundehalter laut rufend informieren, dass man ein Abwehrspray besitzt und nicht zögern würde es einzusetzen, sollte er/sie den Hund nicht zurückhalten. Dass Mensch und Hund gleichbereichtigt durch die Welt schreiten können ist sicher ein schöner Wunschtraum, wird aber sicher nicht umzusetzen sein. Besten Gruß Regina |
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![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
Hallöchen
@Bernd: Du hast sicherlich recht, aber leider wird sich daran nichts ändern! @Baumfrau: Ich hab/hatte das selbe Problem wie du, nur ohne Allergie und ich kann dir wirklich nur raten: mach eine Therapie. Das bedeutet nicht, dass du mit den Hunden schmusen musst, ganz im Gegenteil - du lernst das die Gestik der Tiere richtig zu interpretieren und entsprechend sich zu verhalten. Aber stell dich darauf ein, dass das eine ganze Weile dauern kann, bis diese Panik verschwindet. Mir hat damals geholfen, dass ich in einer Hundeschule zusammen mit einem Tiertrainer gelernt haben, das Verhalten der Hunde richtig einzuschätzen. Mein Mann hat mich dabei immer unterstützt, war immer dabei! Der Trainer hat mir dann erklärt, was welches Verhalten bedeutet und wie man sich als Mensch (und nicht als der Halter) verhalten kann. Am Ende konnte ich dann sogar mit fast 20 Hunden, die mir völlig fremd waren und deren Halter Gassi gehen. Die durften dann auf einem bestimmten Platz frei umherrennen und ich mitten drin. Und es hat geklappt. ich bin nicht panisch geworden! Und wenn mir ein Hund zu nahe gekommen ist, hab ich Stop gesagt - das hat funktioniert! Erkundige dich einfach mal, ob es bei dir auch eine solche Möglichkeit gibt. Ich bin froh, dass ich das gemacht habe! Grüßle, elromen
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
fuers erste koenntest du immer einen Regenschirm dabeihaben, wenn dann ein Hund kommt, den Schirm vor deinen Koerper halten, in die Richtung, wo der Hund hin verschwinden soll und laut: "Hau ab" schreien. So verletzt du keinen Hund, und viele Hunde reagieren auf den Befehl. Oder sie kennen die Geste, wenn jemand wo hin zeigt und gleichzeitig einen Befehl gibt. LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Ach Du liebes Bisschen, was hab ich denn hier losgetreten ...
Ähm, das scheint ja ein GANZ emotionales Thema zu sein, wenns gleich so heiß hergeht. Also mal noch ein paar Gedanken von mir: Nein, Pfefferspray war NICHT meine bevorzugte Lösung und nichtmal meine Idee - sondern (siehe oben) ein Tipp von Bekannten (die übrigens selbst teils Hundehalter sind). Mich da jetzt hier anzugehen - halte ich persönlich für nicht angebracht. Nein, gegen friedliche Hunde würde ich das Zeug ja auch nie einsetzen - nur eben wenn ein Hund auf mich zustürmt und weit und breit niemand da ist (bzw. eben niemand Lust hat zum Handeln), der den Hund rechtzeitig zurückruft. Und wenn mir dieser Hund dann doch mal deutlich zu nahe kommt - also näher als Armlänge bis 1 Meter. Mir (und nicht dem ignoranten Hundehalter) da mit Verantwortung zu kommen - halte ich persönlich ebenfalls für nicht angebracht. In meinen persönlichen Armlänge-Schutzraum hat (so sehe ich das jedenfalls) gefälligst niemand einzudringen - dem ich das nicht persönlich erlaube. Weder ein Mensch (die noch am allerwenigsten) - noch ein Hund. Und jedem aufmerksamen und verantwortungsvollen Hundehalter signalisiere ich frühzeitig und klar und mehrfach, dass ich keinen Kontakt wünsche. Sollte er das übersehen/überhören - gibts per Hilferuf, Aufforderung oder so nochmal nen unmissverständlichen "Nachschlag". Daher stimme ich auch denjenigen hier zu, die finden, dass es schließlich der Job des Halters ist, dafür zu sorgen, dass der Hund mir nicht zu nahe kommt - denn von dem Hund kann man das schließlich nicht erwarten. Stichwort Desensibilisierung: Schon mehrfach geprüft - kommt aber lt. allen bisher befragten Ärzten für mich nicht in Frage, da ich einfach zu viele Allergene habe und man sich nunmal nur gegen 1 oder 2 desensibilisieren lassen kann, wenns wirken soll. Und verhältnismäßig sind da die Hundehaare nicht das schlimmste Allergen. Stichwort Therapie: Ist mir weit bekannter als viele hier sicher denken. Ich bin nämlich bereits seit vielen Jahren am Arbeiten - aufgrund anderer und weit dramatischerer Probleme (20 Jahre schwer traumatisiert). Da wäre die Hundeangst derzeit eben sehr wohl ein erheblicher Aufwand, das jetzt auch noch anzugehen - und bei weitem nicht das bedrohlichste Thema (da lebende Menschen, die einen real verfolgen, erheblich gefährlicher sind). Ich bin aufgrund furchtbarer (und für die meisten Menschen nicht vorstellbarer, als diskutiert das bitte nicht auch noch) Erlebnisse GENERELL ein sehr ängstlicher Mensch - und daran würde auch eine separate Hundeangst-Therapie nicht wirklich was ändern. Im Übrigen habe ich einige Jahre lang diszipliniert und konsequent daran gearbeitet, um erstmal Dinge wie Einkaufen, Kinobesuche, Straßenbahnfahren oder so bewältigen zu können. Überhaupt erstmal um Hilfe rufen zu können - auch das habe ich in monatelanger Mühe und Kleinarbeit gelernt. Aktuelles Thema ist neben dem Kontrolle-gewinnen über meine inneren Anteile sowie dem Stabilbleiben trotz aktueller Bedrohungen sowas wie Selbstverteidigung oder so - wovon ich mir erhoffe, dass ich dann grundsätzlich etwas sicherer werde (was dann vielleicht auch positiv auf meine Hundeangst wirkt?). Das sind die Dinge, die wirklich immer (also rund um die Uhr) aktuell sind - und daher Vorrang haben beim Angehen. Die aber eben auch alles an Kraft und Zeit und Nerven kosten - was neben Sohn, Partner, Vollzeitjob, Freunden usw. noch irgendwie verfügbar ist. Hundekonfrontationen der hier thematisierten Art passieren hingegen "nur" 1-3mal die Woche (übrigens mit wechselnden Hunden - außer dem einen siehe oben, wo ich aber wiederum nie einen Menschen dazu sehe, den ich ansprechen könnte) - und sind damit nachrangig. Aber eben trotzdem blöd - weshalb ich ja hier nach Tipps suche, die mir JETZT helfen könnten. Ja, ich habe also sehr wohl meine Gründe dafür, genau danach zu fragen - und habe meine Möglichkeiten sehr wohl bereits ausgereizt bzw. bin laufend neu dabei!!! Darüber zu urteilen (und mich dann noch abzukanzeln!) finde ich von Menschen, die die Gesamtsituation überhaupt nicht kennen, geschweige denn einschätzen können, nicht nur unangebracht, sondern schlicht ignorant und überheblich. Tipps/Anmerkungen wie Hundeschule oder "Pfefferspray kann zu Totschlag führen - und Du bist dann moralisch Schuld" helfen mir dabei definitiv NICHT. Straßenseite wechseln mag in der Stadt helfen - auf schmalen Wegen (wie hier im Umfeld oder auch in Parks und Wäldern) jedoch ist das sinnlos. Doch genau dafür suche ich ja Tipps. Im Übrigen ist meine Panik vor Hunden ja eben genau deswegen so groß - weil ich so gar nichts habe (außer Hoffen und Beten), was ich zuverlässig (!) tun könnte zu meinem Schutz, sondern quasi auf Gedeih und Verderb dem Wohlwollen von Hund und Halter ausgeliefert bin. Und Ohnmacht führt bei mir immer zu massiver Panik. Interessanter wäre dann schon sowas wie die erwähnte Wasserpistole - mit Wasser und/oder Essig. Falls sowas denn WIRKLICH hilft/schützt? Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Diese Geste klingt auch gut. Also Wohinzeigen + "Hau ab!" rufen. Dankeschön!
Und das funktioniert echt - obwohl ich gar nicht der Halter (also der Chef für den Hund) bin? Und funktioniert das nur bei "erzogenen" Hunden - oder bei allem, was da draußen so unterwegs und eben Hund ist? Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 12.12.2007 |
Ja, das mit dem "Hau ab!" funktioniert, solange es laut ist.
Lauter als der Hund bellt. Je lauter desto besser. Dabei mit den Armen fuchteln wirkt sicher unterstützend, ist bei ausreichend großer Lautstärke aber gar nicht nötig. Die Reaktion ist in Dir ja auch schon einprogrammiert, nur daß sie im Moment anscheinend unterdrückst, weil Du sie für falsch hältst. Ist sie nicht. Laß es raus. Ob Du "Hilfe!", "Hau ab!" oder "Chefkoch ist kein Wattepusten!" plärrst macht dabei keinen Unterschied. Auch nicht, in welcher Sprache. Es geht nur um die Lautstärke. Ist auch ganz einfach zu verstehen: Denk mal nach, was Hunde tun um Dir Angst zu machen: Genau. Sie stürmen lautstark auf Dich ein. Und deswegen sind sie auch selbst anfällig dafür. Egal wie groß der Hund ist - Du bist größer und kannst lauter. Ich hab das schon mit diversen Hundeformaten durchexerziert und es läuft jedesmal gleich ab: 1. Hund sieht Dich (normal bevor Du ihn siehst) 2. Hund stürmt laut bellend auf Dich ein 3. Du erschrickst 4. Du brüllst im Schreck das Vieh an 5. Hund erschrickt selbst, bleibt sofort stehen, kuckt sich kurz um und wenn Du dann noch ein Wort sagst nimmt er Reißaus Es gibt nur zwei Sorten von Hunden, wo das nicht funktioniert: 1. abgerichtete Hunde - denen wirst Du aber nicht in so einer Situation begegnen 2. kaputtgezüchtete Teppichratten - die kann man aber auch einfach ignorieren Gruß und viel Erfolg |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Baumfrau,
bevor Du im Selbstversuch einige Tips ausprobierst, rate ich Dir dringend, Dich mit einem guten Hundetrainer in Verbindung zu setzen. Der soll mit Dir an Deiner Körpersprache arbeiten. Das geht hier im Forum nur begrenzt. Mit den richtigen Gesten (evt. Gebrüll zur Unterstützung, ist aber eigentlich nicht nötig) solltest Du in der Lage sein, nahezu jeden Hund auf Abstand zu halten. Und genau das kann ein guter Trainer mit Dir üben (ohne Hund, wenn Dir das lieber ist). Grüße Rosine Ich habe keine Signatur |
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![]() Mitglied seit 30.08.2006 |
Ich finde euer Tipps super! Danke!
Aber es ist ja doch traurig, wenn man sich selbst (möglicherweise auch mit Kosten verbunden) schulen muß nur weil es Hundebesitzer gibt, die ihr Vieh nicht im Griff haben. Ich habe mir angewöhnt mich bei den Hundehaltern zu bedanken, wenn sie das Tier zur Seite nehmen oder "Sitz" machen lassen, weil ich mir denke, die freuen sich auch, wenn man ihre Arbeit mit dem Hund anerkennt. lg Elisabeth |
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![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
Hallöchen
@Elisabeth: Da muss ich dir recht geben! Gerade bei kleinen Hunden machen viele Leute den Fehler, dass sie nicht in die Hundeschule gehen! Aber leider werden wir das nicht ändern können, außer der "Hundeführerschein" würde endlich für ALLE Hunde eingeführt werden! Bei uns gibt es in der Nachbarschaft ein Hund, der grundsätzlich bei allen Rucksackträgern austickt - er hat sogar meinen Mann mal attakiert, obwohl der Hund uns ja kennt. Schlimm dabei ist, dass die ältere Dame einfach nicht einsehen will, dass sie den großen Hund nun mal nicht halten kann! Die ist völlig überfordert.......Aber was soll man da machen? Grüßle, elromen
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![]() Mitglied seit 06.08.2002 |
Hallo,
Ich bin auch Hundehalter unsere Hündin läuft auch frei hier herum. Kommt jedoch zurück wenn sie gerufen wird und wir leinen sie dann auch an wenn wir fremden Menschen begegnen. Es ist in meinen Augen eins Sache von Respekt, da wir wissen das unser Hündin einfach nicht bei Fuss läuft und jeden bergrüssen möchte, weil sie jeden als Freund oder potenziellen Spielgefährten sieht. Wenn es wirklich keine andere Lösung gibt, als pfefferspry um dich zu schützen dann leg dir welches zu. Eventuel hilft ja auch schon der Gedanke das du dich weren könntest im Fall der Fälle. Zudem wäre es eventuel gar nicht so schlecht eine "therapie" zu machen, damit die Angstzustände nachlassen. Den diese Panik mach dich auch sicherlich körperlich echt fertig lg histerix |
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![]() Mitglied seit 06.08.2002 |
Nochmal Hallo
Ich bin der Meinung die Hundeschule hilft nichts wenn der Hundhalter eh nicht konsquent ist. wir waren auch nie mit unseer in der Shcule hören tut sie aber. |
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![]() Mitglied seit 18.07.2008 |
Hallöchen
Also ich wär ja mit Pfefferspray, Wasserpistole, etc sehr sehr vorsichtig! Das kann auch ggf. nach hinten losgehen! Wenn man mit dem Pfefferspray den Hund nicht richtig erwischt, dann kann es sein, dass der erst recht ausrastet! Und nicht jeder Hund, der auf einen zugerast kommt, ist ja aggressiv! Meistens wollen die tatsächlich nur spielen und da ist es sinnvoller, wenn man durch die eigene Körperhaltung und ggf. ein lautes Stopp oder Halt den Hund stoppt. Grüßle, elromen
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![]() Mitglied seit 17.09.2008 |
Hallo,
ich hatte das Problem wenn ich mit meinem Hund Gassi ging, daß wir viele GROße, knurrende beißbereite Hunde trafen und deren Besitzer der Meinung waren sich nicht darum kümmern zu müssen. Dann half es in 100% der Fälle das pfefferspray nur zu "zeigen", sprich schön sichtbar in die Hand zu nehmen. Im Notfall hätte ich es wahrscheinlich doch nicht benutzt, sondern meinen festen rechten Fuß. Wobei man beim AUS oder HAU AB Rufen natürlich auch für den Hund glaubwürdig rüberkommen muss.(feste stimme hilft evtl mehr als nur laut/panisch) Grüße |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Dankeschön mal wieder für alle konstruktiven Beiträge!
Selbstverständlich bedanke ich mich, wenn ein Hundehalter seinen Hund zurückruft, anleint oder so - leider machen das aber eben längst nicht alle mit der nötigen Konsequenz (oder der Hund schert sich nicht drum) und um diese verantwortungsvolle Gattung geht es ja hier auch eher nicht. Meine Panik tritt nur dann auf, wenn ein deutlich-sichtbar UNkontrollierter Hund auf mich zurast - ich mich also ungeschützt, hilflos und eben ohnmächtig fühle. Wenn ebenso deutlich sichtbar ist, dass der Hund erzogen ist UND der Halter aufpasst - kann ich ganz prima und ganz ohne Panik irgendwo 1,5 Meter neben einem Hund stehen, Gartenpartys auch mit anwesenden Hunden feiern usw. usf. Dass eine Therapie gegen eine evtl. Hundeangst für mich derzeit aus verschiedenen Gründen nicht in Frage kommt, hatte ich bereits erwähnt, z. B. sind andere Dinge eben einfach NOCH wichtiger. Ganz abgesehen davon glaube ich eher nicht, dass ich eine richtige Hundeangst habe - sonst hätte ich die ja immer und bei jedem Hund. Vielmehr reagiere ich eben im Einzelfall auf dieses Ohnmachts-Gefühl mit Panik - und daran arbeite ich zwar langfristig, doch gibts da keine schnellen Erfolge für die nächsten Wochen/Monate. Dass ich als Nicht-Hundebesitzer Geld für einen Hundetrainer ausgeben soll - "nur" weil irgendwelche Ignoranten Hunde besitzen dürfen, sehe ich einerseits nicht wirklich ein und kann ich mir andererseits auch (finanziell) gar nicht leisten. Lt. ersten Recherchen kostet die Stunde da wohl ca. 25-60 Euro - und mit einer wirds ja sicher nicht abgehen. Vorerst werde ich es also mal mit "Hau-ab-Kommandos" + Irgendwohinzeigen versuchen. Mal sehen ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 21.02.2006 |
Hallo,
ich habe selbst 2 Hunde, und ich habe trozdem Angst, wenn herrenlose Risentölen auf mich zustürmen! Das muss doch nicht sein, da kann man ja als Halter mal drauf sehen, dass die Hunde nicht frei rumlaufen, wenn andere Menschen unterwegs sind. LG Youtas _____________________ denkwürdige Zeiten sind das! |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - tja Youtas - wenn alle Hundehalter so vernünftig und einsichtig wären, hätte es diesen und etliche ähnliche Freds nicht gebraucht.........
Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
An Deiner Stelle hätte ich bei einigen Hunden da starke Bedenken, ob ich damit nicht gerade die Aufmerksamkeit auf mich ziehe. Um sowas einzusetzen, wäre es eben schon gut, inetwa einschätzen zu können, in welcher Absicht so ein Hund auf mich zu kommt. Die Ratschläge zu Therapie und Trainer sollen DIR HELFEN weniger Angst haben zu können und nicht den Hundehalter seiner Verantwortung entbinden. Ich habe Dich mit meinem Posting oben nicht "angegangen" sondern mal versucht die Sache auf noch nicht beachtete Punkte zu bringen. 1. welche Auswirkungen das Spray haben kann und 2. welche Möglichkeiten es noch für Dich gibt. In Sachen Veantwortung der Hundehalter sind wir doch ganz einer Meinung (was auch deutlich drunter steht) Vielleicht liest Du es dir die Tage nochmal in Ruhe durch und versuchst nicht Sachlichkeit mit Angriff zu verwechseln!? Von "rumfuchteln" kann ich Dir jedenfalls nochmal dringend abraten und meine Hundeerfahrung währt exakte 59 Jahre bei ca 40 Jahren eigener Hundehaltung. Damit verscheuchst Du allenfalls Hunde, die dir eh nichts getan hätten. Die wenigen wirklich gefährlichen Exemplare könnten es als Aufforderung zum Kampf verstehn. Noch ein Wort zum Pfefferspray, falls es doch mal zum Einsatz kommen sollte: Immer schön vor Gebrauch auf die Windrichtung achten - wie leicht kann das sonst ins eigene Auge gehn. (Ggf vorher Allergietest machen?) Du wolltest Rat und bekommst ihn in verschiedenen Facetten. Also bitte nicht beschweren und gut hingucken, wem Du was glaubst. Gut gemeint sind sie alle. LG Blue |
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![]() Mitglied seit 18.08.2005 |
Hallo
Ich könnte mir vorstellen, dass man statt Pfefferspray auch so eine richtig laute Tröte/Hupe nehmen könnte. So eine wie die Leute beim Fussball und Eishockey usw. auch immer dabei haben.... Wenn der Hund dann auf dich zurennt und vom Herrchen/Frauchen keinerlei Reaktion zu sehen ist (oder diese einfach nicht hilft) würde ich dann auf die Tröte drücken. Das hat erstens den Effekt das der Hund sich erschrickt (und von seinem Tun ablässt) und zweitens dass auch andere auf die Situation aufmerksam werden, die dann evtl. auch helfend einschreiten können. Eine andere Idee habe ich zur Zeit leider auch nicht. Greetz Ulyssis |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
@ Blue:
"Ich habe Dich mit meinem Posting oben nicht "angegangen" sondern mal versucht die Sache auf noch nicht beachtete Punkte zu bringen. 1. welche Auswirkungen das Spray haben kann und 2. welche Möglichkeiten es noch für Dich gibt. " "Vielleicht liest Du es dir die Tage nochmal in Ruhe durch und versuchst nicht Sachlichkeit mit Angriff zu verwechseln!?" Ähm, offenbar sprechen wir verschiedene Sprachen - jedenfalls definitiv nicht dasselbe Deutsch ... Ein Satz wie dieser hier: "Du hast Deine eigenen Möglichkeiten noch nicht ansatzweise ausgereizt" ist ein ganz klares Urteil - welches nicht nur völlig ohne umfassende Kenntnis der Sachlage erfolgte, sondern zudem falsch und herabsetzend ist. Also IST es ein Angriff und keineswegs eine sachliche Zusammenfassung oder sowas. Im Übrigen bin ich die Ruhe in Person und nicht darauf angewiesen, die Texte hier später mal durchzulesen, da ich es bereits jetzt sorgfältig tue. Du schreibst was von "noch nicht beachteten Punkten" - doch wo sind diese denn? Nach dem Risiko von Pfefferspray hatte ich selbst bereits konkret gefragt - eben WEIL es mir nicht so risikolos vorkam. Auch die Punkte Desensibilisierung, Therapie usw. waren keineswegs bisher "noch nicht beachtet" - sondern bereits seit Jahren und immer wieder neu sehr wohl umfassend durchdacht und eben als bisher nicht möglich bzw. jetzt nicht sinnvoll verworfen (und zwar keineswegs nur durch mich - sondern vor allem durch die Profis). Und mir mit Verantwortung oder moralischen Schuldbegriffen zu kommen, wenn ein Halter seinen Hund nicht im Griff hat - also das ist nun auch nicht grad der Inbegriff von hilfreich oder gar ein "noch nicht beachteter Punkt". Also: Vielleicht liest ja Du Dir Deine eigenen Zeilen irgendwann später nochmal durch und lässt sie auf Dich wirken? Welche Möglichkeiten es noch für mich gibt - dazu hast Du bisher wenig bis nichts beigetragen. Aber das musst Du ja auch nicht - es ist nur eine sachliche Reaktion auf Deine obige Behauptung. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 23.05.2006 |
Halllo Bäumchen,
ich wollte weder die Hundehalter in Schutz nehmen noch dich zu irgendwas zwingen. Allerdings wenn du schreibst das du jedesmal wie "erstarrt" bist wenn du das Gefühl hast das ein Hund direkt auf dich zuläuft dann ist das meiner Meinung nach ein Grund an mir zu arbeiten, denn diese Situationen wird es immer geben. Das das richtig ist habe ich mit keiner Silbe gesagt. Das du aus anderen Gründen schon Angsttherapien machst kann ich nicht wissen. Das war halt zur Stärkung deines Bewußtseins gedacht um dich gegenüber den Hunden Selbstbewußter auftreten zu lassen und so schon so manche Situation im vornherein zu entschärfen.
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Hallo,
die Bezeichnungen Vieh und Köter bringen mich jedesmal in Wallung, es ist der dämliche Halter der das zu verantworten hat, niemals das Tier. Ich halte mich für einen sehr rücksichtsvollen Hundebesitzer, habe aber auch viel Zeit und Liebe in die Ausbildung meiner Hunde gesteckt, trotz allem gibt es nie eine 100%ige Garantie das er funktioniert, er ist ein Lebewesen und keine Maschine, desswegen um Tier und Mensch zu schützen ist anleinen oder Fußgehen Pflicht wenn uns jemand begegnet. HAU AB oder mit den Armen fuchteln halte ich für sehr riskant, ich würde es mit Hände auf den Rücken und wegdrehen versuchen. Das ist die normale Sprache der Hunde, du zeigst ihm so, dass er genau das was er jetzt macht unterlassen soll. LG Michèle |
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![]() Mitglied seit 16.04.2006 |
Hallole,
erstmal Bäumchen- viel Glück für Deine weitere Therapie. Solche Dinge kosten Kraft und dass Du da nicht noch Zeit in den Kampf gegen unverantwortliche Hundehalter führen willst ist mehr als Verständlich. Ehrlich gesagt, würde ich mir an Deiner Stelle trotz allem jemanden mit Hund suchen oder zu mindest mal im Hundeverein in der Gegend um Hilfe bitten. Denn ganz ehrlich: Es muss jemand mit Dir üben, dass Du Dich wirklich richtig verhälst! Wenn ich schon lese, Du sollst rumfuchteln, dann bekomme ich Zahnweh beim Lesen. Rumfuchteln und ein falscher Tonfall kann das genaue Gegenteil bewirken- so mancher Hund könnte das als Aufruf zum Kampf oder Spiel verstehen. Wenn jemand meiner Lea einen Stock (Schirm) hinhalten würde oder noch besser damit rumfuchteln und dann noch im falschen Tonfall sprechen, dann könnte das durchaus passieren, dass die Spielen will. Nicht, dass ich sie großartig unbeaufsichtig rumrennen lassen würde, aber wenn man grad am Stöckchen spielen bei uns im Wald wäre... Die Tröte find ich persönlich ganz cool bzw. es gibt auch so ganz scheusliche Alarmpiepser. Die tun Hundeohren ziemlich weh. Den großen HUnd bei Euch in der Straße würde ich aber ehrlich gesagt auch nicht mit Pfefferspray angehen wollen. Da gelt bei mir dann ähnlich überlegungen, wie ganz am Anfang stehen- Hund hat SChmerzen und dreht durch...Straße in der Nähe...ne danke! Grüßle Sammi |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Druck es halt aus und frag Deine Therapeutin wenn Du nicht lesen kannst. Es steht doch dick da: Du hast Deine eigenen Möglichkeiten noch nicht ansatzweise ausgereizt Das ist einer der bis dahin nicht beachteten Punkte in der Diskussion und eine reine Feststellung. Eine Bewertung oder ein Urteil wie Du es herausliest, liegt alleine im Auge des Betrachters! In dem Fall also in Dir. Blue |
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![]() Mitglied seit 11.11.2006 |
Hallo,
jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazugeben: zu allererst finde ich in ALLER Deutlichkeit, daß es Sache der Hundehalter ist, seinen Hund anzuleinen und dafür zu sorgen, daß wenn er frei läuft, er anderen nicht belästigt. Damit meine ich auch anschnuppern. Wir haben selbst einen Hund und ich persönlich kann es überhaupt nicht leiden, wenn mich fremde Hunde einfach anschnüffeln oder sogar anspringen. Auch nicht wenn sie "nur spielen" wollen. @Blue: meinst du nicht, daß du ein wenig überreagierst? Ich finde deine Worte schon auch ganz schön verurteilend. Du kennst doch Baumfrau überhaupt nicht; weißt nicht, wie viel sie schon ausprobiert und durchgemacht hat. Und ich finde auch deine Aussage, daß durch den Einsatz von Pfefferspray u.U. Mensch oder Tier zu Tode kommen könnten wenig hilfreich. Natürlich sollte niemand einfach mal eben Pfefferspray einsetzen, aber wenn ein Hund mit oder ohne Herrchen/Frauchen rumrennt und auf einen zugaloppiert kommt würde ich ebenfalls mal ganz dezent mein Spray zeigen und u.U. auch nicht zögern es einzusetzen. Der Mensch geht IMMER vor dem Tier. Das ist meine Meinung. Ich selbst habe es zuletzt erlebt, daß mein angeleinter Hund von einem nicht angeleinten Hund attackiert wurde. Ich konnte Muffin nur noch loslassen, damit er flüchten kann. Leider hat ihn der andere Hund trotzdem erwischt und das Ende vom Lied ist ein nun völlig verängstigter Muffin. Er unterwirft sich sogar einem Welpen! Das Herrchen des anderen Hundes hatte seinen Hund überhaupt nicht im Griff !! Rufen, Pfeifen, Schimpfen, Schreien.... alles half nicht. Seitdem habe ich Pfefferspray dabei. Und sollte mir sowas nochmal passieren, würde ich nicht zögern es einzusetzen! Baumfrau: alles was dir die anderen schon beschrieben haben (laut werden, bestimmt auftreten, mit ausgestreckter Hand wegzeigen und "Hau ab" rufen) habe ich auch so beigebracht bekommen von unserem Trainer. Bei "normalen" Hunden funktioniert das wirklich ziemlich sicher. Und für den absoluten Notfall empfehle ich dir auch Pfefferspray. Ich wünsche dir alles Gute, LG Sunny |
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![]() Mitglied seit 18.12.2007 |
Aber wahr, Sunny, - aber wahr! Blue |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, ich hatte früher panische Angst vor Hunden und bin sie losgeworden, als ich dann einen kleinen Welpen im Arm hielt, der inzwischen mein großer Bobo ist.
Aber ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie es ist, Angst vor Hunden zu haben. Früher haben mich ständig Hunde angesprungen und angebellt, heute passiert mir das nicht mehr. Es ist schon irgendwas dran, wenn es heißt, dass Hunde Angst riechen können und dann erst richtig auf wichtig machen. Ich würde dir den Tipp geben, dich eingehend mit den Calming-Signalen zu beschäftigen. Jeder Hund versteht sie, weil sie sich untereinander ja auch mit diesen Signalen verständigen. Du kannst diese Signale übernehmen und anwenden. Eine genaue Erklärung findest du hier Nur ausgesprochen neurotische Hunde reagieren nicht auf Calming-Signale, dann hilft wirklich nur noch ein Stock oder ein fester Tritt in die Seite, wenn er aggressiv ist. Pfefferspray wirklich nur im Notfall! Ein Hund kann dadurch vollkommen durchdrehen und erst wirklich richtig aggressiv werden. Abgesehen davon gibt es Hunderassen, die keine Allergien auslösen, wie z.B. der Portugiesische Wasserhund o.s.ä. ... Ich glaube, Pudel gehören auch dazu. Vielleicht würde es dir doch helfen, dich mit einem allergiefreien Hund anzufreunden und so deine Ängste abzubauen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein Kontakt mit einem dementsprechenden Hundeverein oder Züchter dir helfen würde. Dann könntest du auch die Calming-Signale üben. Ich weiß, wie belastend die Hundeangst sein kann! Früher habe ich einen Laden nicht betreten, wenn neben der Tür ein Hund angebunden war! Das muss man sich mal vorstellen ... Toitoi und viele Grüße Ingrid Die Reine ist das tiefe Blech im Backofen |
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![]() Mitglied seit 08.04.2009 |
Hallo Bäumchen,
Ingrids Ansätze finde ich gut und ein (gebrauchtes) Buch über die Calming Signals kostet nicht die Welt. Bei einem "normal" auf mich zulaufenden Hund wäre allerdings ein energisches "Hau ab!" das erste Mittel der Wahl. Beschwichtigungsversuche sind eher für den Moment, wo Dich der Hund direkt bedroht. Überlege auch einmal, wie Du selber auf Hunde wirkst. Mal langsam, mal schnell gehend, die Tasche an sich pressend, sich immer wieder umdrehend und den Hund seltsam fixierend... Selbst mancher friedliche Hund reagiert da ungewohnt aggressiv. Bemühe Dich um ein selbstbewussteres Auftreten (vermutlich leicht gesagt, bei Deiner Vergangenheit das "Hau ab!" ein wenig zuhause, bis es wirklich überzeugend rüberkommt. Viele Grüße Ickie |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Ich erinnere nochmal an das ganz klar benannte Thema hier, falls das irgendwie abhanden kam im Laufe der Diskussionen:
Tipps gesucht zum "Hund-auf-Abstand-halten" ... nicht etwa "Wie werde ich zum Hundeversteher" oder "Wie kann ich mich ohne Angst von einem Hund bestürmen lassen (lernen)" oder sonstirgendwas. Da würde ich als Laie mir in etwa sowas drunter vorstellen wie z. B.: * Motten mögen kein Lavendel oder Zedernholz - also häng das hin, weil die davon abgeschreckt werden * Mücken mögen kein Citronella - also stell sone Kerze hin und die Chancen auf Mückenstichfreiheit steigen deutlich * Egozentriker suchen Beifall und mögen kein Ignoriertwerden - also tu genau das und sie verschwinden und suchen sich anderswo ihr Publikum. * Wenn man sein Blumenbeet nicht als Tier-WC benutzt wissen möchte, kann man "Verpiss-Dich-Pflanzen" an den Rand setzen - das schreckt die Tiere (Hunde oder/und Katzen?) ab. * ... Nur eben natürlich irgendwas auf Hunde bezogenes - wo ich aber selbstverständlich keine Beispiele bringen kann, denn wenn ich die hätte, hätte ich hier nicht fragen brauchen. Wenn es sowas nicht gibt - tuts auch ein simples: Gibts nix. Ganz einfach. Diese ewigen Diskussionen aber um irgendwelche Hunde-Therapien oder sonstwas für mich - gehören hier weder hin, noch sind sie hier gefragt. Darüber denke ich selbst bereits genug nach und werde es ggf. angehen, falls es mal dran sein sollte für mich - hätte ich hier was dazu wissen wollen, hätte ich konkret danach gefragt. Es ist aber jetzt nicht mein Thema - so einfach ist das. Wie nun schon mehrfach erwähnt: Nein, ich habe nicht GENERELL vor Hunden Angst - "nur" vor unkontrollierten. Und das liegt eben NICHT an dem Hund - sondern an der Ohnmacht, die mir so eine Situation vermittelt, wenn/weil ich keine Verteidigungsmöglichkeiten habe, sondern ausgeliefert und wehrlos bin. Es nützt mir also quasi nix, wenn ich irgendwo mit irgendeinem Hund ne Runde "Hundeflüsterer" übe oder sowas - denn davon habe ich schließlich trotzdem noch keine Verteidigungsmöglichkeiten. Und wenn ich hätte die Hundesprache lernen wollen - hätte ich danach gefragt. Will ich aber nicht - schließlich habe ich nicht vor, mir einen zuzulegen und habe außerdem bereits mehr als genug damit zu tun, mich selbst und die Menschen meines Umfeldes zu verstehen sowie die nonverbale Kommunikation zwischen den Menschen zu lernen und richtig zu deuten. Auch das ist also derzeit ganz klar nicht mein Thema. Wie ich auf Hunde wirke, kann ich als Nicht-Hund nicht wissen - und ist vermutlich ständig anders, weil auch ich ständig anders bin und jeder Teil zu verschiedenen Zeiten anders agiert und reagiert. Auch das (also wie ich auf Hunde wirke) will ich aber derzeit gar nicht studieren oder sowas - zumal ich gar keine Ressourcen dafür hätte. Stattdessen suche ich schlicht und ergreifend irgendwelche Dinge, Gegenstände, simple Aktionen oder sonstwas - wie/womit ich Hunde, die nicht von einem Halter zurückgerufen oder korrekt beaufsichtigt oder so werden, schnell und halbwegs zuverlässig abwehren (also wegschicken, auf Abstand halten oder sowas) kann bzw. womit ich mich gegen einen nicht-wegschickbaren Hund zuverlässig wehren kann (und darf). Ich bin definitiv NICHT verpflichtet, Hunde zu verstehen oder so - und ich bin ebensowenig verpflichtet, mich (egal ob nun mit oder ohne Angst) von Hunden bestürmen oder sonstwas zu lassen. Stattdessen habe ich ein verbrieftes Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung. Sprich: Es ist u. a. allein meine Entscheidung, wer oder was sich mir auf mehr als Armlänge nähern darf - und ich bin ganz und gar nicht dazu verpflichtet, irgendwelche "Möglichkeiten auszureizen", um künftig alle Hundefelle der Welt an meine Strümpfe/Hosenbeine zu lassen oder sowas. Weil aber halt nicht alle Hundehalter von selbst oder wenigstens nach Erinnerung darauf achten - suche ich eben SIMPLE Abwehr- und Verteidigungsstrategien, um mein Recht halt selbst durchzusetzen und aus dieser Ohnmacht rauszukommen. Fertig. @ Blue: Mein Text: "Du schreibst was von "noch nicht beachteten Punkten" - doch wo sind diese denn?" Dein Text: "Druck es halt aus und frag Deine Therapeutin wenn Du nicht lesen kannst. Es steht doch dick da: Du hast Deine eigenen Möglichkeiten noch nicht ansatzweise ausgereizt Das ist einer der bis dahin nicht beachteten Punkte in der Diskussion und eine reine Feststellung." Meine Antwort: Eine "Feststellung", die Du gar nicht treffen KANNST - weil Du weder mich noch meine Lebensumstände oder meine Möglichkeiten bzw. was ich davon bereits "ausreize" auch nur zu 10 % kennst. Ganz abgesehen davon, dass ich nichtmal dann irgendwas ausreizen MUSS, wenn ich noch irgendwelche Möglichkeiten hätte - aber schon gar nicht, wenn irgendwas nicht möglich ist. Und ebenfalls ganz abgesehen davon, dass ich keine Therapeutin habe, der ich irgendwas zeigen könnte. Und nochmal abgesehen davon, dass ich hier kaum schreiben und antworten könnte - wenn ich nicht lesen könnte. Und erst recht abgesehen von weiteren Punkten - die ich mir lieber spare zu erwähnen - da ich an weiterer Kommunikation in Deinem Stil ohnehin nicht interessiert bin. Und was den evtl. Todesfall wegen eines Pfefferspray-Einsatzes betrifft: Für Fans so gewagter Gedankenkonstrukte müsste dann z. B. auch ein Fußball ein Mittel zum Totschlag sein - genau wie der ach so verabscheuungswürdige Pfefferspray. Schließlich könnte ja ein Kind vielleicht irgendwann mal so urplötzlich selbigem Ball hinterher auf die Fahrbahn rennen, dass ein Auto ausweichen muss und dann irgendwelche Fußgänger oder so zu Tode verunfallen. Auch dürfte man nirgends mehr ein Messer o. ä. verwenden - schließlich könnte damit ja mal irgendwer irgendwen verletzen oder niederstechen. usw. usf. Ich persönlich halte es da gern mit dem Kausalitätsprinzip: Sollte ich tatsächlich irgendwann einmal ein Pfefferspray einsetzen - und dann tatsächlich auch noch wegen eines dann wild herumrasenden Hundes ein Unfall passieren ... dann ist mein Pfefferspray schlimmstenfalls ein Auslöser - die Ursache aber ein verantwortungsloser Hundehalter, der nicht korrekt auf sein Tier aufpasst. Und mir irgendwelche Dinge unterzuschieben, wo ich angeblich Schuld wäre - das haben schon ganz andere in ganz anderen Zusammenhängen jahrzehntelang versucht. Dafür stehe ich schlicht nicht mehr zur Verfügung. Ende der Durchsage. Schade, dass die wenigen konstruktiven Beiträge und Tipps hier zwischen all den nicht zum Thema gehörenden Diskussionen fast untergehen ... Um hier mal etwas Ordnung reinzubringen, sammel ich jetzt mal das zusammen, was bisher so zusammenkam: * Pfefferspray für den Notfall -> könnte aber wohl auch riskant sein, weil ein nicht ganz "außer Gefecht gesetzter" Hund dann erst recht freidrehen könnte * Wasser und Essig in einer Wasserpistole o.ä. -> Wirkung bisher unklar? * I: Regenschirm o. ä. vor den Körper halten, in die Richtung, wo der Hund hin verschwinden soll, und sehr laut/nachdrücklich (mit fester Stimme): "Hau ab" oder so schreien II: laut werden, bestimmt auftreten, mit ausgestreckter Hand wegzeigen und "Hau ab" rufen -> könnte aber auch als Spielangebot oder Kampfeinladung missverstanden werden * richtig laute Tröte/Hupe zum Erschrecken des Hundes sowie zum Informieren des Halters sowie zum Aufmerksammachen evtl. potenzieller Helfer -> Wirkung auf Hunde bisher unklar? * Alarmpiepser, die wohl Hundeohren irgendwie wehtun -> hier wäre ich für weitere Infos dankbar, wie sowas genau heißt, wo es das gibt, wie die wirken und ob das wirklich abschreckt oder eher aggressiv macht, ob das "nur" vorübergehend wehtut - oder irgendwelche Dauerschäden hervorruft An alle konstruktiven Tippgeber ein ganz herzliches Dankeschön!!! Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Im Übrigen: BELASTEND - ist echt was anderes. Jedenfalls für mich.
Aber das kommt sicher immer sehr auf die persönlichen Relationen an ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
tut mir echt leid, dass ich helfen wollte.
Da setzt man sich hin und macht sich Gedanken, und dann kriegt man so einen auf den Deckel. Sorry ... werde nicht zur Hundeversteherin! Schmeiß mit Dosen und Stöcken um dich, blas in Trompeten und habe kein Problem und keine Belastung. Allerdings kann es dir passieren, dass der Hund denkt, du willst spielen, wenn du was wirfst. Dann holt er es und will es dir bringen und läuft dir vielleicht sogar noch nach ... wow .... Welche eine Szene! gggggggggggg Ingrid Die Reine ist das tiefe Blech im Backofen |
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![]() Mitglied seit 11.11.2006 |
Hallo Baumfrau nochmal,
es ist schon klar, daß du eigentlich lediglich eine Antwort haben wolltest, wie du dir herrenlose Hunde oder solche, die mit verantwortungslosem Herrchen/Frauchen "gesegnet" sind, vom Leib halten kannst. Aber die meisten die hier geschrieben haben, daß eventuell ein Gespräch mit einem Hundetrainer, ein Buch über Calming Signals oder eine Therapie gegen deine Angst vor Hunden, meinen es auch nur gut. Und sicherlich wäre das -wenn du denn den Willen hättest oder die Möglichkeit sehen würdest das auch zu machen- eine feine Sache im Zusammenhang mit den weiteren Tipps wie du konkret in der Situation reagieren könntest. Soweit ich dich verstehe, siehst du aber keine Möglichkeit dazu. Du schreibst aber, Ich weiß, dass das natürlich leicht gesagt ist. Ich kenne auch nicht deine Lebenssituation. In einem Punkt hast du allerdings vollkommen Recht: DU bestimmst, wer dir nahe kommen darf und wer nicht. Und das gilt auch -bei aller Liebe zum Hund- für Hunde! Weiterhin alles Gute LG Sunny |
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![]() Mitglied seit 03.03.2005 |
... guten Morgen und einen guten Tag! So kanns gehen Blue und Ingrid! Was bin ich froh, dass ich mich eines Rates enthalten habe!
Start:30,0 kg....25,0 kg....20,0 kg....15,0 kg.. ..10,0 kg .... 5.0 kg..... Zieleinlauf
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - nochmal in aller Deutlichkeit - Baumfrau will nicht, dass ihr ein Hund zu nahe kommt. Punkt. Und da ist nicht sie gefordert, irgendwelche Therapien oder was weiß ich für einen Blödsinn anzustellen, sondern in der Verantwortung sind AUSSCHLIESSLICH verantwortungslose Tierhalter.
Und wenn die nicht Willens oder in der Lage sind, ihr Tier im Griff zu halten, dann müssen sie - respektive dann leider zuerst das Tier - mit den Konsequenzen leben!!! Ich persönlich wäre da sehr konsequent - auch wenn gleich alle Hundefreunde über mich herfallen - es gibt genügend Möglichkeiten, so ein Tier abzuwehren, Pfefferspray ist da sicherlich die harmloseste Variante......... Rücksicht könnte von mir da niemand erwarten - andersrum nimmt ja auf mich in dem Fall der Verursacher auch keine Rücksicht. Aber es kann nicht sein, dass hier das "Opfer" zum Verantwortlichen gemacht wird - sowas bringt mich unglaublich auf die Palme und lässt mich fast meine gute Erziehung gegenüber einigen, die hier mehr als Gedankenlos gepostet und die rücksichtslosen Hundehalter zum Teil noch in Schutz genommen haben, vergessen..... Übrigens zeige ich persönlich grundsätzlich jeden Hundehalter, dessen Hund mich anspringt oder sonst wie belästigt, an!!! Das hilft............ Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 11.11.2006 |
Hi nochmal,
Dann hätte ich sicherlich vor nicht allzulanger Zeit auch eine Anzeige von Dir am Hals gehabt.... Es war da eigentlich eine witzige Situation. Es regnete; ich mit Hund in schwarzer Regenjacke raus. Frisbee geworfen; alles war toll. Hund holt Frisbee und verwechselte mich in seiner Übermut und im Eifer des "Gefechts" mit einer gleich großen Frau in schwarzer Regenjacke. Stürmte auf sie zu und warf ihr mit Begeisterung den Frisbee vor die Füße und tapste sie mit seiner Pfote ans Knie "Werf nochmal"! Ich war wahrscheinlich erschrockener als die Frau, die gottseidank nicht böse war. Hab ihr angeboten, die Hose reinigen zu lassen und wollte ihr meine Adresse geben. Sie war aber ebenfalls Hundebesitzerin und zeigte Verständnis für ein 7 Monate altes übermütiges Labbi-"Kind", der zudem natürlich absolut nichts Böses im Sinn hatte. Ansonsten stimme ich dir vollkommen zu; Ich persönlich wäre da sehr konsequent - auch wenn gleich alle Hundefreunde über mich herfallen - es gibt genügend Möglichkeiten, so ein Tier abzuwehren, Pfefferspray ist da sicherlich die harmloseste Variante......... LG Sunny |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej Sunny - so eine Geschichte wie die mit dem Frisbee würde ich vermutlich auch mit einem Grinsen hinnehmen
Ich bin durchaus ein Hundefreund, ich kanns nun mal aber nicht ab, wenn unerzogene Hunde meinen mich bespaßen oder was auch immer zu müssen, da werde ich dann recht schnell sehr sauer........... Und was mich in diesem Fred halt nervt, ist die Einstellung von einigen, die meinen ihr Hund tut nix, der will nur spielen und wenn mir das nicht passt, muss ich eine Therapie machen........ Da platzt mir der Kragen!!! Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 11.11.2006 |
Und nochmal hallo,
versteh schon Ich denke aber, daß die meisten hier schon verstanden haben, wo es Baumfrau drum geht. Natürlich gibt es immer wieder welche, die schnell (ver)urteilen oder glauben, daß Tiere über Menschen gehen. Das muß aber nicht für alle gelten. Ich persönlich frage hier im Forum überhaupt nichts mehr, weil mir die vorschnellen Meinungen einiger User auf den Geist gehen. Aber das entscheidet natürlich auch jeder selbst für sich. LG Sunny |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo zusammen,
jetzt noch mein Senf dazu: Bäumchen, ich unterschreibe bei denen, die dir das Pfefferspray empfehlen, das ist in deinem Fall sicher gerechtfertigt und wie oben schon beschrieben, fühlst du dich bestimmt ein bisschen sicherer damit. Ich habe selbst drei Hunde, und wenn ich die nicht unter Kontrolle halten kann, dann ist es ganz allein meine Schuld, wenn sie was abkriegen, sei es Pfefferspray, einen Fusstritt oder einen Stein. Ich denke doch, dass ich darauf Rücksicht nehmen muss, wenn einer sich nicht beissen, bespielen, besabbern oder sonstwie einsauen lassen will. Ich bin überzeugt, dass du sogar mit so einer Sahnedose rumlaufen könnstest, denn eine Spraydose in der Hand wirkt (nach meiner Erfahrung) auf alle Hunde abschreckend, besonders wenn dieses Zischgeräusch noch dazukommt. Muss allerdings einräumen, dass ich nicht in Deutschland wohne, vielleicht sind deutsche Hunde ja doch ein bisschen anders als die hiesigen. Liebe Grüsse, Jutta
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
@ Sunny:
Zitat: Aber die meisten die hier geschrieben haben, daß eventuell ein Gespräch mit einem Hundetrainer, ein Buch über Calming Signals oder eine Therapie gegen deine Angst vor Hunden, meinen es auch nur gut. Und sicherlich wäre das -wenn du denn den Willen hättest oder die Möglichkeit sehen würdest das auch zu machen- eine feine Sache im Zusammenhang mit den weiteren Tipps wie du konkret in der Situation reagieren könntest. Soweit ich dich verstehe, siehst du aber keine Möglichkeit dazu. Du schreibst aber, Pfeil nach rechts ...... sondern an der Ohnmacht, die mir so eine Situation vermittelt, wenn/weil ich keine Verteidigungsmöglichkeiten habe, sondern ausgeliefert und wehrlos bin. Pfeil nach links Wäre es denn nicht doch vielleicht hilfreich, wenn du dir helfen lassen würdest von jemanden kompetenten, dich in einer solchen oder vielleicht auch anderen Situation NICHT mehr wehrlos zu fühlen? => Ich habe nirgends behauptet, dass alle diejenigen es nicht gut mit mir meinen würden - aber nicht alles, was gut gemeint ist, PASST eben auch. Mir ist vermutlich weit klarer als so einigen hier, WIE hilfreich eine adäquate Therapie sein kann, das bestreite ich ja auch nirgends - allerdings eben zum passenden Zeitpunkt und im passenden Gesamtkontext. Andernfalls kann selbst eine noch so sinnvolle und angebrachte Therapie mal sehr schnell "nach hinten losgehen". Und am WILLEN liegts doch gar nicht - sollte mir diesen jemand absprechen, fände ich das einmal mehr nicht nur voreilig, sondern auch wieder wertend. Dann müsste ich quasi fragen, ob der Vorwurf, den ich hier bereits erhalten habe (nicht lesen zu können), vielleicht weit mehr auf andere hier zutrifft? Möglicherweise kommt ja später mal der Tag X, wo es möglich ist - und dann bin ich die Letzte, die sich verweigert. Aber bis dahin möchte ich ja auch irgendwie "hundefrei" überleben. Oder steht einem das nur zu, wenn man sich therapieren lässt, und dann auch noch genau JETZT? Außerdem mag es vielleicht schwer zu verstehen sein - aber es ist tatsächlich so, dass mir ein "Hundeversteh-Kurs" oder auch eine "Hundeangst-Therapie" nicht wirklich dabei hilft, dass ich mich WEHRHAFTER (also nicht ohnmächtig/ausgeliefert) fühle. Denn auch wenn ich den Hund noch so klasse verstehe ... meine Körpersprache noch so sehr auf einen Hund abstimmen kann ... oder wie auch immer ... habe ich DAVON dennoch noch nix in der Hand oder sonstwo, was mir konkret beim Verteidigen helfen würde. Sprich: Wenn er dann eben doch zubeißen oder seinen Schwanz an meine Hose wedeln würde - habe ich nach wie vor nichts zu meinem Schutz verfügbar. Mal ein Beispiel zur Erklärung: Wenn es einen Menschen gibt, der mich bedroht und demgegenüber mein Leben in Gefahr ist - brauche ich einen zuverlässigen Schutz bzw. eine zuverlässige Verteidigungsmöglichkeit. Ich kann nun z. B. lernen, aggressive Situationen mit Menschen besser einschätzen zu lernen, ihre Körpersprache, ihre Worte usw. usf. Ich kann auch lernen, mit welchen Gesten, Worten usw. usf. meinerseits ich mit hoher oder geringer Wahrscheinlichkeit ich was bei dem Täter auslöse. Nebenher könnte ich auch noch lernen, mich selbst sicherer und selbstbewusster zu bewegen, zu geben usw. Vielleicht könnte ich auch sonstwas trainieren - um stärker oder so zu werden. Trotz alledem aber habe ich für den Ernstfall nach wie vor NICHTS zu meiner Verteidigung - den all das schützt mich und mein Leben nicht zuverlässig. Es bleibt mir vorerst also nur die konsequente Flucht und Vermeidung vor diesen Tätern - zumal auch hier von seiten der Behörden oder so eben kein sicherer Schutz möglich ist. Sollte sich einer dieser Menschen mir nähern - befällt mich noch weit mehr die Panik, als bei einem unkontrollierten Hund. Trotzdem aber habe ich ja nun keine "Menschen-Phobie" (jedenfalls jetzt nicht mehr Zitat: Ich persönlich frage hier im Forum überhaupt nichts mehr, weil mir die vorschnellen Meinungen einiger User auf den Geist gehen. => Hmmm, DAS habe ich JETZT auch begriffen - aus Fehlern lernt man (meist sehr nachdrücklich). Es gibt eben immer und überall Menschen, die meinen, andere aufgrund von Info-Bruchstücken umfassend beurteilen und belehren zu dürfen. Aber es gibt ebenso auch immer und überall Menschen, die zwar Tipps geben - aber dabei die Achtung vor dem anderen Menschen nicht verlieren und daran denken, wie unpassend so manche RatSCHLÄGE so sein können ... @ Bernd: Zitat: Übrigens zeige ich persönlich grundsätzlich jeden Hundehalter, dessen Hund mich anspringt oder sonst wie belästigt, an!!! => Das geht doch aber sicher nur, wenn Du den Hundehalter bereits kennst - oder? Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 03.06.2007 |
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, geht ir ähnlich. Erstaunlicherweise hatten meine Kidner auch immer sehr viel Respekt vor Hunden, was von eineigen Hundebesitzern gar nicht verstanden wurde. Wir wohnen sehr nahe am Wald. Auf den Spazierwegen lassen auch viele Hudnebesitzer ihre Hund ohne Leine laufen. Wenn meine Kinder früher immer etwas erschreckt sich hinter meinem Rücken versteckten, wenn ein Hund auf sie zugestürmt kam, dann kam vom Besitzer meist die etwas entrüstete Bemerkung: "Aber der Hund tut doch nichts, der will doch nur spielen!" Und von mir als Antwort: "Aber das Wissen die Kinder doch nicht, sie kennen den Hund doch nicht!" Damit habe ich bei vielen nur kopfschütteln geerntet, Verständnis dafür, dass es Kinder gibt, die Respekt vor Hudnen haben und ihre ach so tollen verspielten Hunde als Spielpartner nicht mögen, gab es selten! LG Anne Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen. Mahatma Gandhi |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Ja, erstens kennt man den Hund eben nicht - und zweitens (was ich fast noch wichtiger finde) sind und bleiben es eben Tiere, also letztlich unberechenbar.
Und wenn Menschen schon teils seltsam oder eben anders als erwartet reagieren - so tun Tiere das doch erst recht. Auch deswegen ist und bleibt auch der ausdauerndste, professionellste, ... "Hunde-Versteher-Kurs" eben nur ein Teil der Sicherheit - da auch die keinen zuverlässigen Schutz bieten. Und selbst bekannte, vertraute Hunde sind doch eben Tiere. Als mein Sohn mal im Krankenhaus war - lagen dort auf der Kinderchirurgie 4 Kindergartenkinder mit Hundebissen, 3 davon vom familieneigenen Hund! Ein Kind hat fast ein Auge eingebüßt (konnte grade so gerettet werden) und jedenfalls einen Teil des Gesichtes ... ein Kind hatte riesige Wunden inkl. Knochenbrüchen an Arm und Bein ... und eines wurde ins Hinterteil gebissen. Auch sowas bleibt haften - und sorgt für Vorsicht und Distanz. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Hallo Baumfrau,
ich bin Hundehalterin und begegne (leider) öfter unangeleinten Hunden, obwohl meiner angeleint ist und ich es in verschiedenen Situationen nicht einsehe meinen abzuleinen (Straße in der Nähe, kleine Kinder, spielende Menschen, ältere Herrschaften,...). ich gehe so wie du vor - rufe und bitte von Weitem den Hund/ die Hunde anzuleinen - wenn das nicht passiert werde ich lauter - wenn dann nichts gemacht wird, erkläre ich rufend (!!!) WARUM ich meinen Hund nicht ableinen werde - meistens werden dann die Hunde angeleint - wenn immer noch nichts passiert, sehen die Hundehalter meist die Situation, die passiert wenn sich ein Hund unangeleint einem angeleinten Hund nähert (und meiner reagiert ausgesprochen deutlich) - spätestens da schreien sie ihre Hunde zurück Begegnet mir ein unangeleinter Hund ohne Mensch rufe ich dem Hund ruhig aber bestimmt ein "NEIN" zu. Kommt er dennoch einen Schritt näher werde ich energischer und halte zum Rufen meine Hand nach vorne (Wie beim Hundetraining beim Stoppen.). Das hat bis jetzt immer geklappt, sogar bei einem unerzogenem Bauernhofhund, der nur ohne Mensch unterwegs ist. Wichtig ist natürlich deine Körperhaltung und deine Stimmlage. Da finde ich die Tipps vom "Training" mit Hundetrainer auch nicht verkehrt. So etwas kann einen nur unterstützen. Ein Patentrezept wie "Spritze mit Pfirsichduft um dich, dann bleibt jeder Hund auf Abstand." gibt es leider nicht. Viele Grüße ZauberhafteElfenfee |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo, Baumfrau, jetzt muss ich doch noch mal meinen Senf dazu geben.
Du schreibst Ja, erstens kennt man den Hund eben nicht - und zweitens (was ich fast noch wichtiger finde) sind und bleiben es eben Tiere, also letztlich unberechenbar Du möchtest einfach nur selbstbewusster gegenüber diesen unberechenbaren Tieren sein und dafür einen einfachen Trick kennen. Aber leider ist es halt so im Leben, dass es nur selten einfache Lösungen gibt. Es ist wie im Straßenverkehr. Man bewegt sich selbstbewusst und sicher, weil man weiß, dass Rot STOPP bedeutet und rechts vor links Vorfahrt hat usw. Das hat man irgendwann einmal gelernt, deswegen wirken die chaotischen Autos berechenbar und man fühlt sich sicher. Wenn du dir ein Minimal-Wissen über die Körpersprache der Hunde und die Calming-Signale aneignen würdest, würdest du ihre Berechenbarkeit erkennen und dich sicherer fühlen. Deswegen bin ich mit diesem Ratschlag gekommen. Das hat nichts mit Therapie u.ä. zu tun, sondern einfach nur mit einem Aneignen von Wissen, und Wissen macht einen nun einmal stark oder zumindest stärker und damit auch selbstsicherer. Was hast du davon, einen Hundebesitzer anzuzeigen? Der Schaden ist dann ja schon passiert. Ansonsten ist der Tipp meiner Vorschreiberin auch sehr gut. Rufen: "Leinen Sie Ihren Hund an!" Viele Grüße Ingrid Die Reine ist das tiefe Blech im Backofen |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
@ Ingrid:
Zitat: Du möchtest einfach nur selbstbewusster gegenüber diesen unberechenbaren Tieren sein und dafür einen einfachen Trick kennen. => Nein! Genau DAS eben ist NICHT mein Bedarf! (Wie nun bereits mehrfach geschrieben + betont.) Auch wenn das irgendwie hier seltsamerweise so einige zu glauben scheinen. Ich will nicht selbstbewusster gegenüber irgendwelchen Hunden auftreten - sondern ich will irgendwas haben/kennen, womit ich sie weitgehend zuverlässig auf Abstand halten bzw. mich im Notfall wirksam/zuverlässig verteidigen kann, wenn sich die Hundehalter schon nicht drum scheren bzw. es eben keinen Halter gibt. Weil ich dann eben weiß, selbst wenn so ein Hund jetzt tatsächlich "austickt" oder so - ich kann mich wehren und erfolgreich/wirksam vor Haaren und Bissen schützen. DANN wäre auch meine Angst nicht mehr so groß bzw. könnte sich mit der Zeit ganz legen - weil es ja keinen Grund mehr für Ohnmacht/Ausgeliefertsein gibt und ich mich ja keineswegs vorm Hund an sich fürchte. Zitat: Es ist wie im Straßenverkehr. Man bewegt sich selbstbewusst und sicher, weil man weiß, dass Rot STOPP bedeutet und rechts vor links Vorfahrt hat usw. Das hat man irgendwann einmal gelernt, deswegen wirken die chaotischen Autos berechenbar und man fühlt sich sicher. => Aber all dieses Wissen schützt einen trotzdem nicht wirksam/zuverlässig vor evtl. Unfällen oder so - da sich nämlich auch im Straßenverkehr nicht alle Menschen korrekt verhalten und vor allem weil es eben (fehlbare) Menschen sind, die da agieren. Genau deswegen gibt es da noch die Nummer mit der Rücksichtnahme - damit ich eben anhalte/ausweiche, wenn da ein Auto vor mir ist, auch wenn ich grad Vorfahrt hätte. Und genau deswegen gibt es da Airbags, Schutzkleidung, Helme, Knautschzonen, Stoßstangen usw. usf. Und (sofern man daran glaubt) auch den Hl. Christophorus. Oder wer weiß, was sonst noch so. Nochmal zum Mitmeißeln: Wenn ich es mit kontrollierten Hunden zu tun habe - verhalte ich mich nicht ängstlich, denn da habe ich keine Angst. Und was die Berechenbarkeit von Hunden betrifft: Wären Hunde tatsächlich so absolut berechenbar - würden keine vom eigenen Hund oder vor den Augen des Halters gebissenen Menschen im Krankenhaus landen. Wie ich ebenfalls bereits mehrfach betont habe, wäre so ein Wissen also lediglich EIN Baustein und damit "nice to have" - aber eben längst keine verlässliche Abwehrmethode und zur wirksamen Verteidigung eignet sie sich schon gar nicht. Ganz abgesehen davon ist es eben jetzt (noch?) nicht dran/möglich - weil ich mich derzeit mit wichtigeren Themen befasse, die sich täglich auf mein Leben auswirken. Das mit dem Rufen mache ich übrigens (siehe oben) bereits so ähnlich - nur dass ich meist sowas wie "Rufen Sie (bitte) Ihren Hund zurück!" rufe. Aber genau das interessiert bzw. tun eben nicht alle - und außerdem gibts eben nicht immer einen Menschen dazu. Und dass eine Anzeige nicht zur Prävention taugt, weiß ich selbst. Dennoch wäre es im Bedarfsfall doch gut zu wissen und hilfreich - finde ich jedenfalls. Woher soll ich wissen, was die Zukunft so bringt? Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej - @Baumfrau - das mit der Anzeige ist relativ einfach - auch wenn man den Besitzer nicht kennt, jedenfalls solange der Hund eine Marke trägt. Da ich nicht allergisch bin und mich auch nicht vor Hunden fürchte, ist es mir ein leichtes, die Nummer der Marke zu lesen und dann entsprechend zu reagieren. Du kannst mir glauben, alleine die Androhung wirkt oft wunder, spätestens wenn der Besitzer sieht, dass ich mir die Nummer notiere.........
Durch Deine Allergie stellt sich die Sache für Dich natürlich nicht ganz so leicht dar.......... Glück Auf Bernd |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Und genau den Trick, wie dir das gelingt, habe ich dir schon geschrieben, einfacher gehts nicht, aber da Du ja der Meinung zu sein scheinst es wäre albern in Hundesprache zu sprechen, dann versuchs halt mal mit "HAU ab" oder wildem Gefuchtel Ich versteht dich, du hast mit Hunden nichts im Sinn und möchtest dich auch nicht mit ihnen Beschäftigen, leuchtet mir alles ein, aber da was du möchtest, geht leider nur indem du mit dem Hund kommunizierst (wenn schon das Herrschen es nicht für nötig hält). LG Michèle |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Dankeschön @ Bernd!
Dass Hunde so eine Marke mit einer (offenbar eindeutig nachvollziehbaren?) Nummer tragen, ist ein interessanter Hinweis. Vielleicht nützt es mir ja mal was. Ich könnte ja den Ärmel hochschieben und mit einer Hand nach der Nummer gucken - und die Hand dann zeitnah gründlich waschen (und natürlich vorher damit nicht an Sachen oder Gesicht fassen). An der Haut haften Allergene ja nicht übers Waschen hinaus - sie dürfen nur auf keinen Fall an meine Klamotten (damit ich sie auch später nicht einatmen kann). Manchmal streichel ich ja auch Hunde oder Katzen von Freunden (eben mit einer Hand - und dann zeitnah waschen) und rede mit ihnen - solange sie eben kontrolliert sind bzw. still da sitzen/stehen und somit nicht an meine Klamotten kommen. Bei denen könnte ich das mit dem "Nummer-gucken" ja mal ausprobieren und testen, inwieweit das praktikabel wäre. Und außerdem ist das ja auch nur für "spielwütige" (also an sich ungefährliche - "nur" eben behaarte) Hunde geeignet - denn bei einem aggressiven/beißwütigen würde ich ja nicht noch extra hinfassen. Bei den "ungefährlichen" aber könnte das ja vielleicht auch eine Möglichkeit bieten, den Halter herauszufinden - um ihm die Rechnung für die Reinigung (und ggf. für Notarzt, Krankenwagen o. ä.) zu präsentieren, da normale Wäsche im Hundehaar-Fall für meine Klamotten ja nicht ausreicht. Somit bleibe ich im Bedarfsfall wenigstens nicht noch auf den Kosten sitzen. Und vielleicht erzieht so ein finanzieller Schaden ja dann sogar die ignoranten Hundehalter für die Zukunft - ist doch meist das einzige, was wirklich wehtut und wirkt ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
@ Michèle:
*seufz* Irgendwie scheine ich hier chinesisch zu schreiben ... Nein, ich werde es nicht mit "Hau ab" - und schon gar nicht mit "Rumfuchteln" versuchen. Stattdessen habe ich per KM einige Tipps bekommen, mit denen ich mich im Notfall tatsächlich wirkungsvoll und zuverlässig verteidigen kann - bzw. Hunde auf Abstand halten könnte. Und genau DANACH suche ich hier. Denn es gibt keinen Befehl und keine Geste o. ä. der Welt - der/die wirklich zuverlässig (!) vor allen (!) Hunden schützt. Sonst gäbe es schließlich keine innerfamiliären Hundebisse - denn als Halter würde man ja so einen Befehl oder so eine Geste schließlich zuerst kennen. Oder? So, wie auch nicht alle Menschen die gleichen Worte oder die gleichen Gesten gleich verstehen - tun dies eben offenbar auch nicht ALLE Hunde und schon gar nicht IMMER. Also wäre diese Methode eben KEINE zuverlässige Verteidung für alle Hunde-Notfälle (Heranstürmen, Anspringen, Beißen, ...) - sondern nur ein "nice to have" für mehr oder weniger viele Hunde/Situationen. Ganz abgesehen davon, dass auch Du offenbar völlig überlesen hast, dass ich derzeit keine Ressourcen frei habe für irgendwelche "Hunde-Versteh-Kurse" oder so. Weder zeitlich, noch nervlich, finanziell oder sonst irgendwie. Vielleicht ist es später mal dran und möglich - JETZT aber eben nicht. Stattdessen liest Du jedoch offenbar Worte in meinen Zeilen - die ich gar nicht schrieb, von "es wäre albern in Hundesprache zu sprechen" oder so habe ich jedenfalls weit und breit nichts geschrieben. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Ach Bäumchen,
du machst es dir so unnötig schwer. Ich schrieb nirgends was von einem Hundeverstehkurs...was sollte das auch bringen bei deiner Einstellung. Ich schrieb du sollst die Hände auf den Rücken nehmen und dich vom Hund wegdrehen, wenn das schon zuviel ist dann weis ich leider auch nicht. |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Und wenn der Hund mich dann von hinten anfällt? Nee Du, ganz ehrlich: DAS scheint mir als Abwehr- und Verteidigungsstrategie für Notfälle (!) NICHT zuverlässig wirksam zu sein.
Das mag vielleicht bei manchen Hunden helfen - aber um das korrekt und fehlerfrei unterscheiden zu können, müsste ich den Hund wiederum bereits von ferne korrekt und fehlerfrei verstehen und einschätzen können. DESHALB schrieb ich das. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 23.05.2006 |
Ich habe jetzt gerade nochmal mit einer Bekannten gesprochen, die eine wahnsinnige Angst vor Hunden hat und deshalb ebenso wie du reagierst bzw. ähnlich. Sie hat es mit Pfefferspray versucht und ist leider an den falschen Hund geraten. Der hat dann nämlich erst richtig aufgedreht und ist ausgeflippt. Das Ende vom Lied war das der Hund der eigentlich ein liebes zuverlässiges Tier war eingeschläfert wurde, da er durch das Pfefferspray und den damit entstehenden Schmerzen aggressiv wurde. So kann es auch gehen. Desweiteren denke ich haben dir hier einige Leute Tipps gegeben und mit der Waffe bzw. dem Mittel mit dem du dich zuverlässig gegen Hunde schützen kannst, kamst du erst recht spät um die Ecke. Dein Eingangsposting und auch weitere deiner Schreibereien ließen darauf nicht schließen, zumindestens habe ich sie nicht so verstanden.
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Tja, wie bereits erwähnt: Dieselben Worte werden weder von Menschen noch von Hunden jeweils gleich verstanden.
Übrigens: Wie hat denn der Hund konkret auf die Bekannte reagiert? Hat er ihr was getan, sie gebissen oder so? Für den Hund ist es sehr bedauerlich, dass er offenbar an einen ignoranten Halter geriet - zumal er doch so ein Lieber war. Mit einem aufmerksamen und verantwortungsbewussten Halter wäre der Pfefferspray-Einsatz ja gar nicht erst nötig geworden. Überhaupt ist es bedauerlich, dass die Hunde dann die Leidtragenden sind - aber das ist mit Kindern, die an die falschen Eltern geraten, ja genauso und noch viel bedauerlicher. Das ganze Thema hier jedenfalls heißt genau so, wie ich es auch die ganze Zeit meine: Tipps (oder eben Mittel) gesucht, zum "Hunde-auf-Abstand-halten". Und nein, dass muss nicht zwingend eine Waffe sein - kann aber. Und bereits im EP habe ich klar geschrieben: "Gibt es für solche Fälle irgendwas wirklich Hilfreiches, was ich tun kann, um weder beschnüffelt, noch sonstwie vom Hund berührt oder gar gebissen zu werden?" Ich bin nur meist ein sehr friedlicher Mensch, der nicht gleich irgendwas ablehnt, sondern über das Gelesene nachdenkt, drauf eingeht usw. Nur wenn das dann zu sehr und dauerhaft vom Thema abweicht oder gar persönlich angreift - rudere ich konsequent zurück. Also bin ich anfangs auf die Thema-Verfremdung eingegangen, habe geantwortet usw. - und habe dann eben wieder auf Rückkehr zum eigentlichen Thema orientiert. Und wenn ich was "wirklich Hilfreiches" suche - dann eben was, was IMMER und ZUVERLÄSSIG hilft/schützt, und nicht nur bei erzogenen, arglosen, spielwütigen oder sonstig-ausgesuchten Hunden. Aber wie ebenfalls bereits erwähnt: Vor allem per KM habe ich nun einige Tipps bekommen, was ich mir zeitnah zulegen und benutzen-üben werde, weil es offenbar sehr zuverlässig und wirksam ist. Sollte es noch weitere Tipps geben - bin ich dankbar. Andernfalls sehe ich das Thema hier nun als beendet an. Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 23.05.2006 |
Hallo Bäumchen,
hier hast du nun eine Unterstellung begangen, denn zufällig kenne ich auch den Halter, der ein sehr zuverlässiger war. Der Hund wurde vorab durch lautes Böllergeknalle erschreckt, riss sich los, rannte in Panik davon und lief dann frei. Die Halter sind sofort auf die Suche nach diesem Hund gegangen, aber suchen ist leichter als finden. Dem Hund kam dann meine Freundin entgegen und lief freudig bellend auf sie zu, sie in Panik das Pfeferspray gezückt und ihn angesprüht, ja das war dann zuviel für den Hund, er hat dann zugebissen. Und als die Polizei kam war er immer noch halb verrückt vor Schmerzen und ließ sich nicht anfassen. Das Ende vom Lied habe ich dann oben schon geschrieben.
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Hmmm, da ich nur vermuten konnte - schrieb ich auch was von "offenbar" (was soviel wie "anscheinend" oder "dem Anschein nach" oder so bedeutet) - und nichts von "ist so" oder sowas.
Allerdings müsste man nun wieder überlegen, wo denn die Verantwortung eines Hundehalters anfängt und aufhört. Wenn ein Hund sich von Böllergeknalle oder sonst irgendwas so erschrecken lässt, dass er dann "durchgeht" - gehört er wohl nicht dahin, wo sowas passieren kann. Und wenn ein Hundehalter seinen Hund (warum auch immer) nicht so fest halten kann, dass er nicht durchgehen/abhauen kann - erst recht nicht. Schließlich ist ein (warum auch immer) durchgehender, also eben unkontrollierter, Hund nunmal eine Bedrohung und Gefahr für das gesamte Umfeld - wofür in erster Linie der Hundehalter die komplette Verantwortung trägt. Und da rede ich jetzt gar nicht von Schuld oder gar von Vorsatz oder so - sondern einfach sachlich-neutral von Ereignisketten. Gar nicht so einfach, das alles ... Was aber alles mal wieder vor allem eines bestätigt: Hunde sind und bleiben eben Tiere/Lebewesen mit einem eigenen Kopf, und damit ein nicht zuverlässig kalkulier- oder kontrollier- oder gar berechenbares Risiko - denn es kann IMMER etwas passieren oder im Hund vorgehen, wo dieser dann nicht mehr so reagiert, wie er vielleicht theoretisch sollte oder auch sonst reagiert. Und damit ist (mir jedenfalls) einmal mehr eines klar: Es gibt eben KEINE Gesten, Worte oder so, die einen Menschen zuverlässig (!) und wirksam (!) vor Hunden bewahren könnte. Wenn nicht einmal ein zuverlässiger, verantwortungsbewusster Hundehalter seinen Hund so kontrollieren kann, dass er zuverlässig (!) nicht zur Gefahr für seine Umwelt wird - wie sollte das dann erst einem Nicht-Hundehalter gelingen! Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Liebe Baumfrau, Mensch Maier ... du hast selbst mit diesen und jenen Problemen zu kämpfen und verlangst von deiner Umwelt, vor allem von uns Hundebesitzern, das absolut perfekte Verhalten.
Kannst du dir nicht vorstellen, dass man gemächlich dahin geht und 4 Jahre lang jeder Spaziergang der gleiche war und plötzlich Böllerschüsse kommen, mit denen kein Mensch gerechnet hat? Und dann schreibst du: Hunde sind und bleiben Tiere usw. ... Ja, es sind Tiere! Aber soziale Tiere! Keine Tiger oder Löwen oder was weiß ich ...Den Hund, der dich aus heiterem Himmel von hinten fällt, während du die Hände auf dem Rücken hältst (wie dir eine Userin empfohlen hat), den möchte ich erst noch kennen lernen. Die Wahrscheinlichkeit, von hinten von einem Hund angegriffen zu werden, dürfte kleiner sein, als die Wahrscheinlichkeit, von einem Blitz erschlagen zu werden. Auch wenn du nichts WISSEN oder LERNEN möchtest: Merke dir: Der Mensch passt nicht ins Beuteschema der Hunde! Wenn du ausschaust wie ein Hase oder vier Beine hast wie ein Reh, okay ... aber als aufrechter Zweibeiner bist du keine Beute, höchstens eine Bedrohung. Kein Hund wird dir je von hinten in den Nacken springen. Du sagst, die Angst vor Hunden sei nicht dein Problem. Aber es st dein Problem, und du mauerst einfach. Du stellst dir Situationen vor, die es nicht gibt und nicht geben wird. Zu den on dir immer wieder erwähnten Familienbeißereien: Es gibt einen Unterschied zwischen Beißen und Schnappen. Und natürlich schnappt ein Hund mal, wenn seine Grenze überschritten wird, und vielleicht beißt er auch wirklich zu, wenn ihm auf die Pfote getreten wird, aber das ist extrem selten. Hunde haben nämlich eine Beißhemmung, und wenn du nur ein bisschen was über Hunde gelesen hättest, dann würdest du das wissen. Es kostet den Züchtern von so genannten Kampfhunden viel Kraft, den Hunden die Beißhemmung abzuerziehen!!! Weißt du .... du kommst mir vor wie jemand, der sagt, ich habe keine Flugangst und ich fliege und ich will absolut überhaupt nix über Flugzeuge usw. wissen und erfahren, aber was mache ich, wenn es abstürzt?? Wo ist der sicherste Weg zum Notausgang? Liebes Bäumchen, du bist wirklich auf dem Holzweg. lg Ingrid Die Reine ist das tiefe Blech im Backofen |
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![]() Mitglied seit 19.07.2006 |
Hej Ingrid - bist du wirklich so ignorant, dass du meinst, Hunde über Menschen stellen zu können???
Sorry, aber für das, was du hier schreibst, fehlt mir komplett jegliches Verständnis - zumal deine Posts komplett am hier in Rede stehenden Thema vorbeigehen! |
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![]() Mitglied seit 12.04.2008 |
Hallo,
"dann eben was, was IMMER und ZUVERLÄSSIG hilft/schützt," IMMER? Nicht auf die Straße gehen, so hart das auch klingt. Es gibt für nichts im Leben eine Garantie. Gruß Silphion |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Danke, @ Bernd!
Und mal ganz ehrlich: Gerade WEIL ich weiß, dass auch Hundehalter "nur" Menschen sind - habe ich doch oben extra geschrieben: "Gar nicht so einfach, das alles ... "!!! Und wo, bitteschön, soll ich geschrieben (oder auch nur gemeint haben), dass Hundehalter sich gefälligst absolut perfekt zu verhalten hätten?!?!? Ich gebe "nur" zu Bedenken, dass mir (oder sonstwem) bitte niemand (und schon gar nicht die Hundehalter selbst) einreden sollten, dass mensch bloß diese oder jene Geste, dieses oder jenes Verhalten, ... lernen/üben/trainieren/... sollte - und schon wäre mensch immer sicher vor allen Hunden! Denn das ist schlicht eine Täuschung und Irreführung, zudem eine, die mal ganz arg ins Auge gehen könnte! Zitat: Du stellst dir Situationen vor, die es nicht gibt und nicht geben wird. => Meinst Du wirklich? Dann beglückwünsche ich Dich zu der Welt, in der Du zu leben scheinst! Du würdest Dich allerdings offenbar sehr wundern, was ich schon alles erlebt habe (mit und ohne Hunden), wo jeder ach so "normale" Mensch sagt "Gibts doch gar nicht" ... Im Übrigen frage ich hier nicht nach Lösungen, Schutzmöglichkeiten, Verteidigungen oder so für Situationen, die ich mir VORSTELLE - sondern die ich bereits (teils mehrfach) ERLEBT habe. Aber keine Frage, Du MUSST mich nicht verstehen ... wie auch sonst niemand hier ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren, weiter nichts. - Oscar Wilde - |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@ Bernd, in welchem Satz stelle ich Hunde über Menschen???
Und wer ist hier ignorant und will sich absolut kein Wissen aneignen? Old-CKler wissen, dass ich wirklich große Hunde-Angst hatte (ich hab mich hier auch mal ausgeweint), und das einzige was mir half, war Lernen, Wissen, Verstehen ... Ist es wirklich ignorant, wenn man sagt, dass Hunde einen nicht von hinten anfallen? Das gibt es einfach nicht. Ihr wollt euer Weltbild behalten und dazu Hilfe bekommen. Okay ... Aber es gibt auch ein bissschen Widerstand und Diskussion, und das hat NICHTS mit Ignoranz zu tun lgI Die Reine ist das tiefe Blech im Backofen |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
@ Baumfrau, unser Posting kam gleichzeitig, hier die Antwort:
Zitat: Du stellst dir Situationen vor, die es nicht gibt und nicht geben wird. => Meinst Du wirklich? Dann beglückwünsche ich Dich zu der Welt, in der Du zu leben scheinst! Du würdest Dich allerdings offenbar sehr wundern, was ich schon alles erlebt habe (mit und ohne Hunden), wo jeder ach so "normale" Mensch sagt "Gibts doch gar nicht" ... Es geht hier um HUNDE, nicht um Tiger oder dumme Männer oder was weiß ich, was dich noch von hinten anspringen könnte ... Die Reine ist das tiefe Blech im Backofen |
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Nachtrag:
Im Übrigen sind mir Tiere aus freier Natur allemal lieber und vertrauter. Vor denen war bisher noch nie Schutz nötig - denn die sind nicht durch Menschen beeinflusst oder gar "versaut". Und damit meine ich keine Hasen im Streichelzoo - sondern richtige "wilde" Tiere im richtigen Wald oder sonstwo. Hunde jedoch - sind ein ganz anderes Kaliber. @ Silphion: Danke für den "netten" Hinweis Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 18.06.2005 |
Nur eins erstmal noch: Auch Hunde fallen sehr wohl Menschen von hinten an! Vielleicht nur selten - aber sie TUN es. Wessen Weltbild hier sollte also da mal etwas "aktualisiert" werden?
Und dass es hier um Hunde geht - danke auch recht schön fürs "Erinnern", das hätte ich ja beinahe fast vergessen ... ist ja auch gar nicht "mein" Thread hier ... Sonnige Grüße vom Bäumchen
Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
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![]() Mitglied seit 10.06.2006 |
Hallo!
Ich bin echt erstaunt, wie dieser Thread sich mittlerweile entwickelt hat. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. 1. Baumfrau fragt nach Tipps, es wird ihr geraten, eine Therapie zu machen. Soweit ja auch in Ordnung. 2. Dann teilt Baumfrau mit, dass das zur Zeit nicht möglich sei. 3. Wieder kommen fast nur Therapietipps oder zur Hundeschule etc. Baumfraus Hinweis wird ignoriert und erklärt, warum sie das zu machen hat. 4. Baumfrau erklärt daraufhin ausführlich, warum eine Therapie oder Hundeverhaltensforschung nicht möglich ist. Vielleicht in ferner Zukunft mal. 5. Sie wird weiterhin mit Therapievorschlägen und Hundeverhaltungsforschung "angegriffen". Eigentlich hätte nach Punkt 2 keine Tipps, Erfahrungsberichte etc. zur Therapie folgen müssen. Allerspätestens nach Punkt 4 erübrigt sich jeder Kommentar zur Therapie oder Hundeschule. Stattdessen wird versucht, ihr ein schlechtes Gewissen zu machen. So kommt es jedenfalls bei mir an. Es wird dann auch noch "gemeckert", dass man sich umsonst die Mühe gemacht hat, Hinweise oder Erfahrungen zur Therapie mitzuteilen. Das ist wirklich unfassbar. Ansonsten kann ich bernd45739 nur Recht geben. Liebe Baumfrau, ich wünsche Dir viel Glück und hoffe, die Tipps per KM von den Usern, helfen Dir weiter. LG Mirjam
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