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Darf / Soll man wildlebende Enten und Schwäne füttern?

Vom 07.10.2003 10:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Printe Tellerwäscher


Mitglied seit 23.06.2003
68 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo zusammen, Lachen

leider kenne ich mich mit dem Thema nicht aus und bei google habe ich auch nichts Brauchbares gefunden. Deshalb frage ich jetzt Euch. BOOOIINNNGG....
Bei uns gibt es nämlich ein Aufhaltebecken, das über den heißen Sommer anscheinend umgekippt ist. Daraufhin hat man anscheinend das meiste Wasser abgelassen. Nun leben dort aber einige Enten und Schwäne (3 Jungtiere), die nun in dieser übriggebliebenen \"Pfütze\" nach Nahrung suchen müssen. Sie suchen sich anscheinend auch kein neues Revier, was ja heißen könnte, daß sie dort bislang noch genug Nahrung finden...?
Das Becken liegt im Naturschutzgebiet, ist dort füttern nicht sowieso verboten? Und würde es überhaupt Sinn machen, die Tiere zu füttern oder stört man dann nur das ökologische Gleichgewicht?
Und was wäre ein artgerechtes Futter, falls es Sinn machen sollte, sie zu füttern?

Fragen über Fragen...Wäre lieb, wenn Ihr mir helfen könntet. Es ist einfach ein trauriger Anblick Welt zusammengebrochen die Tiere auf diesem Restwasser zu sehen, aber ich will trotzdem nichts falsch machen!

Danke schonmal und liebe Grüße
von der Printe! Lächeln
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Vom 07.10.2003 12:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

enda Küchenjunge


Mitglied seit 30.06.2003
167 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hi Printe,
finde ich klasse, dass du dich vorher erkundigst hechel....
Tiere in freien Gewässern sollte man prinzipiell nicht füttern. Zum einen ist es häufig so, dass falsche Nahrung gegeben wird, außerdem meist zu viel. Das vergammelt dann und schadet den Tieren nur.
Außerdem führt regelmäßige Fütterung zu einer Vergrößerung der Populationen, meist ist dann das Gewässer zu klein und die dauernde Nährstoffanreicherung durch den Kot und das übriggebliebene Futter führt zu dem berühmten Umkippen des Gewässers. Und dann zu einem Massensterben aller Arten im Gewässer.
Auch wenn es hart aussieht. Es ist besser, es der Natur zu überlassen und nicht einzugreifen.
Wende dich doch mal an die untere Landschaftsbehörde eures Kreises. Da sitzen meist Leute, die sich hauptamtlich mit Naturschutz beschäftigen.
Im Naturschutzgebiet darf sowieso nicht gefüttert werden (aus og. Gründen) aber da hat auch die eben genannte Landschaftsbehörde besonderes Augenmerk drauf. Ruf doch einfach da mal an (ne andere Möglichkeit wären die Naturschutzverbände (NABU,BUND)) und erkundige dich wie das mit den Tieren gehandhabt wird.
Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen
LG
ENDA hechel...

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Vom 07.10.2003 12:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Printe Tellerwäscher


Mitglied seit 23.06.2003
68 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo Enda! Lachen

Danke für Deine Antwort! Es tut mir zwar weh zu sehen, wie die Tiere auf dieser Pfütze leben \"müssen\", aber wenn ich alles nur noch schlimmer mache, wenn ich die Tiere füttere, ist das ja auch nicht in meinem Sinn. Immerhin behaupte ich ja von mir, Tierfreund zu sein...*gg*

Du hast also das bestätigt, was ich schon vermutet hatte. na dann...

Vielen lieben Dank nochmal!

Liebe Grüße, Printe! Lachen
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Vom 07.10.2003 16:41 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Lilliane Chefkoch-Moderator Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
6.091 Beiträge (ø1,61/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Printe,

unabhängig davon wie die Regelungen in einem Naturschutzgebiet sind, kann es ganz unterschiedliche Vorschriften geben.

Jede Stadt und Gemeinde kann das individuell regeln. Bei uns in der Nähe gibt es einen kleinen See, der unmittelbar an ein Naturschutzgebiet grenzt. Dort ist das Füttern grundsätzlich verboten und es sind auch entsprechende Schilder aufgestellt.
Soweit ich weiß, gilt dieses Verbot für unser gesamtes Stadtgebiet. Denn durch zuviel Futter (Brotreste, etc.), dass im Gewässer verbleibt, droht so mancher See \"umzukippen\".
Außerdem sorgt diese Fütterung dafür, dass sich auch Ratten sehr stark vermehren können. In vielen Städten gibt es Rattenprobleme.

LG
Lilliane Lächeln
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Vom 07.10.2003 16:50 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rosine  Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
12.138 Beiträge (ø3,21/Tag)
Hi Printe,

ich glaube nicht, daß es den Tieren schlecht geht, sonst wären sie längst weg.
Besser, sie merken von alleine, wenn das Futter knapp wird, als wenn Du es durch Zufüttern hinauszögerst.
Übrigens sind auch Jungtiere, die im Herbst ja schon abgewachsen sind, ziemlich mobil.
Weiterhin finden Enten und Schwäne auch außerhalb des Wassers Futter. Ich hab sie schon oft auf den Wiesen im Stadtpark \"weiden\" sehen.

Grüße
Rosine
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Vom 07.10.2003 23:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sam33 Smutje


Mitglied seit 29.08.2003
464 Beiträge (ø0,15/Tag)
Hallo Printe!!

Schau mal auf diesen Seiten nach : www.kiel.de/umwelt/uwweiser.asp?stichwort=Enten+f%FCttern, www.ahlen.de/rathaus/pressemitteilungen/20030811_Entenfuettern.php/rot/Rathaus/1oder www.verbrauchernews.de/artikel/0000011214.html.

In diesen Artikeln steht viel Interessantes drin!

Bis bald!

LG von Sam Lachen

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