Probleme mit der Prostata
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Manche hier kennen mich und meinen AmStaff Rüden Jack (7 Jahre) ja schon. Wie fange ich an...ich glaube es war im Mai da hatte Jack das erste mal diese Probleme. Bin bald vor Schreck in Ohnmacht gefallen als ich die Blutstropfen gesehen hab. Und als ich festgestellt hab, dass die aus seinem Penis kommen gings mir noch schlechter. Wir den Hund geschnappt erst mal nach draußen (es war morgens direkt nach dem Aufstehen) und geguckt ob und wie er pinkelt. Alles normal, kein Blut, keine Schmerzen und Verhalten wie immer. Von der Hundewiese aus direkt zur Tierärztin. Tja, wie ich mir vorher schon dachte war seine Prostata wohl ordentlich vergrößert. Waren zu der Zeit ja auch wieder viele Hündinnen läufig und natürlich auch auf der Hundewiese! Hat dann zwei Spritzen (weiß nicht mehr genau, ich glaube eine Hormonspritze und noch was Entzündungshemmendes?) und Antibiotika bekommen. Nach einem Tag war kein Blut mehr da und alles war wie immer! Tja, bis heute morgen. Wir wollten gerade rausgehen als ich wieder ein paar wässrig-rote Tropfen gefunden habe. Kurz mit nem Taschentuch am Hund überprüft und klar, er blutet wieder aus dem Penis. Die Tierärztin meinte, dass er, sollte das nochmal vorkommen, kastriert werden müsste. Da hab ich echt bammel vor! Kastration kam für uns nie in Frage einfach weil Jack auch so immer ein toller verträglicher Kerl war! Klar, wenn mal ne läufige Hündin direkt vor der Nase war war die mehr als interessant. Aber schon 20 m weiter hat er nicht mehr an sie gedacht. Er hat also nie unter seinem nicht auslebendem Sexualtrieb gelitten. (soweit ich das beurteilen kann! Keiner meiner Hunde (beide Geschlechter) war bisher kastriert...ich weiß einfach nicht was ich dann hinterher so zurück bekomme...ich mein faul und auch ein paar Kilos zuviel hat er jetzt schon...aber wie sieht das mit dem Verhalten aus?? Man hört ja doch manchmal die dollsten Sachen...ich glaube zu meiner Angst vor der OP an sich kommt halt noch, dass ich mit Jack genauso wie er jetzt ist einfach zufrieden bin! Vielleicht hatte ja jemand ein ähnliches Problem und kann mir einfach mal schildern wie es da ausgegangen ist. Oder mich auch einfach ein bisschen beruhigen was das Thema Kastration an sich angeht...meine Tierärztin sagt natürlich alles kein Problem, tausend mal gemacht. Klar, aber doch nicht bei meinem Hund!!!!! So, wer sich die Mühe gemacht hat meinen Roman zu lesen Danke und Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 09.06.2007 |
Hallo,
vor ein paar Monaten habe ich mich genauso erschrocken wie du. Mein 11einhalb Jahre alter, nicht kastrierter Rottweilerrüde verliert beim Aufstehen manchmal ein paar Tropfen Urin ( Altersinkontinenz ). Ich war sehr erschrocken, als ich gesehen habe, dass die Tropfen blutig waren. Ich habe noch einen Tag gewartet, aber es besserte sich nicht, immer blutige Tropfen auf den Fliesen. Dann habe ich bei meiner Tierärztin angefragt und sie sagte, dass komme schon mal vor bei Rüden, wenn läufige Hündinnen in der Nachbarschaft sind. Das hat irgendwas mit der Prostata zu tun, aber frag mich nicht was und kommt dann häufig bei älteren Rüden vor. Ich habe ein Madikament bekommen, ´von dem ich den Namen leider vergessen habe. Das musste ich ihm geben und schon am nächsten Tag waren die blutigen Tropfen weg. Seitdem hat er das nicht mehr gehabt und ich bin gespannt, ob er das wieder bekommt, wenn die Nachbarshündin wieder läufig wird. Vielleicht ist in eurer Nachbarschaft ja auch eine Hündin läufig? Dann würde ich das mal so deinem Tierarzt schildern. LG Karin |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Hallo Karin!
Danke für deinen Erfahrungsbericht! Das hört sich ja genau so an wie bei meinem! Nur das meiner halt sonst keine Tropfen verliert, halt nur jetzt. Die TÄ meinte auch, dass das wohl bei vielen Rüden vorkommt wenn die halt noch nicht kastriert sind. Ich habe das Gefühl, als ob wir von willigen Hündinnen umzingelt wären!!! Ich hoffe für dich, dass das bei deinem Wuff ne einmalige Sache war! Der ist ja noch älter als meiner und dann noch kastrieren...ich würds ja immer noch gerne vermeiden. Meine Tierärztin meint halt das kommt immer wieder (ist ja klar die Hündinnen sind ja auch noch da) und kann gefährlich werden so in Richtung Krebs...da wird mir ja dann schon ganz anders... Ach ja, die Prostata hat die Tierärztin natürlich abgetastet und konnte somit genau sagen dass sie zu groß war. Wünsche dir alles Gute mit deinem Hund! Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 09.06.2007 |
Hallo,
Kastration ist für uns kein Thema . In dem Alter ist das wohl nicht mehr nötig. Es ist einfach nur eine hormonelle Geschichte, laut meiner TÄ, sie hat auch nicht gesagt, dass dadurch mal Krebs entstehen kann. Wenn es bei ihm wieder so sein sollte, hole ich das Medikament wieder und gut is. Mach dir nicht zu viele Sorgen, du weisst ja, es ist nichts Schlimmes. Das mit der Kastration kannst du dir ja noch in Ruhe überlegen und die Vor - und Nachteile abwägen. Ich persönlich bin da nicht so für, wenn allerdings die läufigen Hundedamen soweit sind, dann bin ich schon manches Mal geneigt, zum Messer zu greifen |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Und wenn meiner mal ein bissi aufmüpfig ist erinnere ich ihn an die Geflügelschere in meiner Schublade!!!
Du hast schon Recht. Ich sollte mich vielleicht nicht so bekloppt machen. Aber das ist bei meinem kleinen Riesenbaby nicht so einfach...ich werde wohl mal abwarten was meine Tierärztin morgen sagt... Ich hab halt nur bedenken wie es ist wenn er mal was älter ist. Noch würde er so eine OP wohl ohne größere Schwierigkeiten überstehen. Aber er wird ja auch nicht jünger. Heut abend werd ich das mal mit meinem Freund besprechen. Der ist bei sowas immer ein bissi gefasster als ich. Vielleicht möchte mir ja trotzdem schon mal jemand von seinen Erfahrungen von der Kastration seines Rüden berichten? Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo,
zum einen möchte ich niemandem einen Schreck einjagen, aber mein ehemaliger Hund hatte es damals auch. Es fing mit 10 Jahren an. Wir haben ihn von vier unabhängigen Tierärzten untersuchen mit Ultraschall etc. Prostata war stark verggrößert, so dass man uns zur Kastration riet. Haben wir gemacht trotz Narkose-Risiko. Erst dachten wir, jetzt sei alles in Ordnung. Später fing das Bluten wieder an und wurde mehr und stärker. Irgendwann stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen inoperalen und schnellwachsenden Tumor in der Blase handelte. Was das bedeutete, brauche ich hier bestimmt nicht aufzuführen. LG charmin2004 Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat. (Roger Andrew Caras) |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Oh charmin, das tut mir echt leid für dich! Ich habe vor 3,5 Jahren auch einen Hund an Krebs verloren...das ist einfach furchtbar!!
Also Jack ist fit und frech wie immer! Schade nur, dass keiner da ist der mir von seinen Erfahrungen mit einer Kastration berichten möchte...hab immer noch Bammel! Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Was möchtest Du denn genau bzgl. der Kastration wissen?
Ich wollte mit meinem Posting nur darauf hinweisen, dass Blut auch andere Ursachen haben kann. Deshalb ist es wichtig, dass man dies ständig beobachtet und tierärztlich kontrollieren lässt. LG charmin2004 Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat. (Roger Andrew Caras) |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Einfach wie ihr es so empfunden habt. Wie es der Hund weggesteckt hat und ob er sich irgendwie verändert hat. Wie der Umgang mit anderen Hunden danach war. Jack ist jetzt schon oft der "Prügelknabe" für andere Rüden...wenn er dann auch noch dazu nicht mehr nach ganzem Kerl riecht hab ich halt keine Ahnung wie das sein wird.
Da hast du natürlich Recht mit! Werden uns Gedanken machen wie es jetzt weiter geht und zwar auf jeden Fall mit ärztlicher Begleitung und auch mal erwähnen wie es bei deinem Hund war! Dann wohl auch mal in die Richtung untersuchen. Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Nun gut. Fange ich mal an. Mein damaliger Hund hat es nicht gut weggesteckt. Er war auch schon 10 Jahre alt. Aber ob es daran lag, weiß ich nicht. Er hatte sich auch noch eine Infektion eingefangen und war fast eine Woche nicht mehr "ER". Danach war erst mal wieder der Alte, solange bis die Blutungen sich aufgrund der Blase verstärkten. Aber das ist ja ein anderes Thema. Mit Rüden hatte er eh Probleme, das hat sich nachher nicht geändert.
Ob ich es heute wieder so machen würde, weiß ich nicht. Die Hormonspritzen sind ja auch nicht so gesund. Ein TA hat damals gesagt, dass die Hormonspritzen die Prostatavergrößerung sogar noch begünstigt, weil der Hormonspiegel ja immer wieder aufgeputscht wird. Ob es stimmt, weiß ich auch nicht. Da gehen die Meinungen wohl wirklich selbst unter den Tierärzten auseinander. LG charmin2004 Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat. (Roger Andrew Caras) |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
oh je...der arme Kerl! Also würdest du sagen als es ihm wieder besser ging hast du nichts an seinem Verhalten feststellen können? Das wäre super! Ich finde meinen Hund denn super genau so wie er jetzt ist! Im Prinzip hat er ja keine Probleme mit anderen Rüden es ist eher umgekehrt...
Eben! Die Hormonspritzen auch wenn er "nur" zwei im Jahr bekäme halte ich nämlich auch nicht für das aller Beste... Auch wenn mein Hund gerne zum Arzt geht denke ich sollte das nicht zur Dauerlösung werden. Das hätte sich ja mit der Kastration dann erledigt. Ach ich weiß auch nicht! Ja, das mit den Tierärzten sieht man ja hier schon. Meine hat direkt gesagt beim nächsten mal Kastrieren und die von Karin hat das nicht mal erwähnt... Gruß Reike |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Ich konnte definitiv keine Wesensveränderung feststellen. Allerdings muss man auf die Ernährung achten. Kastrierte Rüden neigen durchaus zur Gewichtszunahme. Deshalb habe ich danach die Futtermenge reduziert und auf Diätfutter umgestellt.
Bei einer Prostatavergrößerung sagt tatsächlich jeder Tierarzt was anderes. Lässt Du den Hund kastrieren, so hast Du Prostatakrebs ausgeschlossen, andere Krankheiten aber nicht. Lässt Du ihn nicht kastrieren, besteht das Prostatakrebsrisiko durch die Spritzen mehr als ohne. Die Tierärzte, die für Hormonspritzen sind, behaupten felsenfest, dass sie nichts ausmachen, wenn man sie nur 2 x im Jahr gibt. Ich würde heute wieder genauso ratlos da stehen wie damals und wie Du heute. Und wie erwähnt, je mehr Tierärzte Du kennenlernst, um so unsicher wirst Du, weil jeder anderer Meinung ist. Also bleibt die Entscheidung letztendlich doch bei Dir. LG charmin2004 Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat. (Roger Andrew Caras) |
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![]() Mitglied seit 09.06.2007 |
Hi,
aus Erfahrung kann ich zu dem Thema Kastration nichts mehr beisteuern, allerdings sagt man ja im Allgemeinen, dass die Hunde dann träge werden, also nicht mehr so aktiv sind, und dadurch dann zunehmen. Wenn du mal "Kastration " in die Suchleiste eingibst, bekommst du als Antwort ganze 19 Seiten angezeigt. Vielleicht findest du da ja noch ein paar Erfahrungsberichte. LG Karin Ach so, ist das der Jack auf deinem Profilbild ? Ist ja ein Süßer |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
@ Karin
Ein eh sehr munterer und aufgeweckter Hund wird durch die Kastration nicht träge. Das weiß ich von unserem ehemaligen Hund. Er wird vielleicht hungriger und da ist der Punkt, wo man aufpassen muss. Gibt man ihnen aus Mitleid mehr zu fressen, ohne mehr Bewegung, tritt selbstverständlich eine Trägheit wegen dem Übergewicht ein. Aber mit der Kastration an sich hat es nichts zu tun. Da kann man als Mensch sehr gut gegensteuern. LG charmin2004 Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifellos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat. (Roger Andrew Caras) |
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![]() Mitglied seit 23.12.2006 |
Hallo!
Sorry, das ich mich jetzt erst wieder bei euch melde! Im Moment ist wieder alles gut. Gestern haben wir eine Colliehündin getroffen auf die er sonst ganz besonders verliebt reagiert. Tja, zweimal geschnüffelt und ein bissi getänzelt dann hat er sich wieder wichtigeren Dingen hingegeben. Also denke ich, dass der Hormonschub erstmal vorbei ist! @ charmin: aufs Gewicht muss ich bei ihm ja schon länger achten. Er hat sich mal beim Sport eine Rückenverletzung zugezogen und seit dem ist er nur sehr schlecht zur Bewegung zu motivieren. Muss dem armen Kerl wohl doch mehr weh getan haben als man ihm damals anmerkte. Früher ist er gerne gesprungen, das macht er heute so gut wie gar nicht mehr. Mit Spielzeug spielt er draußen auch nicht...ist ja schließlich kein Retriever... Also 2x im Jahr Hormonspritzen kommen auf gar keinen Fall in Frage! Dieses Jahr lassen wir aber erstmal verstreichen. Im neuen Jahr werden wir ihn dann wohl doch kastrieren lassen. Noch ist er fit und ich möchte mir später mal keine Vorwürfe deswegen machen müssen... @ Karin: Danke für den Tipp! Auf die einfachsten Sachen kommt man ja doch oft nicht! Ich werde mir gleich mal ein paar Threads zum Thema raussuchen und hoffe, dass ich dabei nicht nur gestänkere finde! Danke für eure Antworten! Gruß Reike |
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