Hund röchelt beim einschläfern nach der Spritze
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![]() Mitglied seit 26.02.2008 |
Ich habe ein Problem, worauf auch Mr. Google nichts erwiedern kann. Ich habe meine Hündin einschläfern lassen müssen und nach der Narkosespritze wurde ihr die Spritze ins Herz gesetzt, wie das wohl so üblich ist....nach dieser Spritze fing der Hund an ganz laut nach Luft zu ziehen..so als wenn ein Mensch schnarcht. Ich war und bin noch immer total schockiert! Der Tierarzt sagte,dass wäre so, weil das Zwerchfell den Körper noch beatmen will obwohl das Herz steht und sie hätte davon nichts bemerkt wegen der Narkose. Hat jemand von Euch sowas schon mal erlebt oder davon gehört? Ich mache mir solche Sorgen,dass sie noch etwas mitbekommen hat. Wer kann etwas dazu sagen? Silberkiesel |
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![]() Mitglied seit 09.03.2007 |
hallo Silberkiesel,
es tut mir sehr leid, dass du deinen hund einschlaefern musstes.... aber ich denke, du brauchst dir keine gedanken zu machen... dein tierartzt hat sicher recht, dein hund hat nichts gemerkt....da er ja in narkose war..... es ist immer ein schwerer gang, sich von seinen tieren zu verabschieden..... aber glaube mir....dein hund hat nichts mehr gespuert...die angewante metode von deinem tierartzt ist sehr sicher..... freue dich, dass es deinem hund jetzt sicher besser geht.. liebe gruesse claire |
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![]() Mitglied seit 26.02.2008 |
Liebe claire
Danke für Deine schnelle Antwort! Mein Tierarzt meinte auch, er spritzt nicht dieses Pfeilgift was manche Tierärzte bevorzugen um die Atmung lahm zu legen, da der Hund sonst ersticken würde, ehe er am Herzstillstand stirbt und das könnte er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren,aber er hätte so lange Beatmungsversuche des Zwerchfells noch nicht erlebt...deswegen bin ich so unsicher, ob sie nicht doch gekämpft hat. Es war so krampfhaft und soooo lang! Sie bekam seit einiger Zeit Medikamente gegen Epilepsie und war doch sehr krank, aber der Dickschädel hat doch noch sehr funktioniert...ich habe selbst eine Vollnarkose mitgemacht und weiss, dass man wirklich nichts spürt,aber ob der Todeskampf sich nicht darüber hinwegsetzt? Sicher hab ich ihr die ganze Zeit Koseworte zugeflüstert und sie gestreichelt,aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, während sie krampfhaft röchelte, dass sie kämpft... Ich wollte doch, dass sie erlöst ist...aber nicht, dass sie leident stirbt. Liebe Grüsse Silberkiesel |
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![]() Mitglied seit 30.12.2004 |
Hallo Silberkiesel,
es tut mir sehr leid, daß Du deinen Hund einschläfern lassen mußtest. Ich glaube nicht daß er gelitten hat. Bei unserer Katze hatte mich der Tierarzt vorher darauf hingewiesen, daß die Kleine nach der Spritze ins Herz noch krampfen könnte, wenn ich das nicht mit ansehen wollte könnte ich vorher rausgehen, da viele Tierbesitzer das als schlimm ansehen. Aber durch die Narkose bekommt das Tier nichts mehr mit. Ich bin natürlich bis zum Schluß bei der Kleinen geblieben, sie war ja fast noch ein Baby. Ich denke Du hast das Richtige getan, deinen Hund zu erlösen. Meine Jungs bekamen übrigens auch alle Krämpfe nach einer Vollnarkose, sie haben wie die Furien um sich geschlagen, konnten sich aber an nichts mehr erinnern als sie dann wach wurden. Das muß wohl eine Nebenwirkung des Narkosemittels sein. Aber das ist ein anderes Thema. Liebe Grüße crayfish Katzen lieben Menschen viel mehr als sie zugeben wollen.
Aber sie besitzen soviel Weisheit, daß sie es für sich behalten. Mary E. Wilkens Freemann |
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![]() Mitglied seit 31.03.2004 |
Hallo Sielberkiesel,
auch mir tut es sehr leid, dass dein Hund nun nicht mehr an deiner Seite ist Doch was deine Frage betrifft, so muß ich dir sagen, dass ich schon viele meiner Tiere auf ihrem letzten Weg begleitet habe doch so etwas noch nie erlebt habe. Zum Glück nicht ! Ein guter TA gibt auch nach der Narkose ,die letzte Injektion nicht in das Herz sonder in die Vene... Lg Preha |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Hallo Silberkiesel,
es tut mir wahnsinnig leid, daß Du deinen Schatz hast hergeben müssen. War sie sehr krank? Ich weiß leider nicht, ob das mit der Herzspritze so ist. Aber ich denke, daß die Injektion in die Vene doch vielleicht besser wäre. Eine Herzspritze tut doch bestimmt weh. Aber andererseits ist da ja die Narkose vorher. Oh mein Gott, wenn ich daran denke, das ich das auch irgendwann einmal vor mir habe, wird mir ganz schlecht. Ich drück dich ganz fest und wünsche dir viel Kraft, das Ganze einigermaßen gut zu verarbeiten. Du weißt ja, daß sie jetzt hinter der Regenbogenbrücke spielt und du wirst sie ganz sicher wieder irgendwann bei dir haben. Ganz liebe Grüße Moni |
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![]() Mitglied seit 06.01.2008 |
Hallo Silberkiesel,
auch mir tut es Leid, das Du Deinen Hund einschläfern lassen musstest. Aber das ist der letzte Dienst, den wir für unsere Vierbeiner tun können. Sie erlösen, wenn es nicht mehr geht. Allerdings habe ich das mit der Spritze ins Herz schon häufig gehört. Da gibt es ganz üble Geschichten. Unser TA gibt die Injektion nach der Narkosespritze auch in die Vene. Die Tiere gleiten dann sanft hinüber. Ich hatte nie das Gefühl, das sie davon etwas mitbekommen haben. Zum Glück. Auch für die Menschen, die zurück bleiben. LG und viel Kraft, für die nächste Zeit. |
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![]() Mitglied seit 26.09.2006 |
Hallo Silberkiesel,
ja, auch von Herzen mein Mitgefühl! Ich hatte sowas ähnliches bei meinem Perserkater erlebt, der bekam die Spritze und hat sich nochmal komplett übergeben, das fand ich auch furchtbar! Auf meine ensetzte Frage kam als Antwort *das wäre nicht so schlimm, das passiert manchmal wenn sie vorher noch gefressen haben.* Na schönen Dank! Ich hab auch bald einen Anfall bekommen, aber was willst du machen? Sicher ist, dass die Süße es nun hinter sich hat. Und du solltest dir keine Vorwürfe machen, weil´s sowieso nicht in deiner Hand lag, du hast das Beste gewollt und bist zum Tierarzt mit ihr, mehr kannst du einfach nicht tun. Ganz liebe Grüße, Knöderl |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Semmelknöderl
leider belasten Narkosemittel nun mal den Magen-Darm-Trakt; weswegen ja auch jeder Mensch vor einer Operation mit Narkose nüchtern erscheinen muss (also mindestens 10-12 Stundenn icht mehr essensoll) und das ist bei Tieren nicht anders. Ich war auch hin und hergerissen, als mein alter verfressener Kater eingeschläfert werden sollte. Er musste so lange Diät halten und dann hat es doch nix genutzt; da hab ich ihm halt am letzten Tag alles gegeben, was er gerne mochte, sogar Marsriegel. Und da hat der Tierarzt die Aktion um einen Tag verschoben, um ihm dieses Gewürge zu ersparen. ________________________________________________________________________ Nicht alles, was berühmt und teuer ist, ist schlecht ... (Chefpastinake) |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
PS
Silberkiesel, das Röcheln ist nur noch ein rein körperlicher Reflex, der Hund hat durch die Narkose nichts mehr gespürt, da musst Du Dir keine Sorgen machen. Das Wichtigste war, dass Du bei ihm warst. Das wird das Letzte gewesen sein, dass er gespürt hat und das hat ihm geholfen. ________________________________________________________________________ Nicht alles, was berühmt und teuer ist, ist schlecht ... (Chefpastinake) |
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![]() Mitglied seit 08.05.2004 |
Hallo Silberkiesel! Es tut mir sehr leid, daß Du so eine liebe kleine Freundin hast gehen lassen müssen! Aber es war ganz sicher das einzige, womit Du ihr noch hast helfen können. Du hast ja schon gegoogelt nach der Ursache des Röchelns und ich kann Susa nur recht geben, es war ein Reflex des Zwerchfells, so wie wenn Du versuchs, die Luft anzuhalten, irgendwann MUSST Du atmen, das ist eben ein Reflex, der nicht willentlich unterdrückt werden kann. Ich vestehe allerdings gut, daß Du das Röcheln als ein Art Kampf empfunden hat, aber vielleicht kannst Du es als Kampf einzig und allein dieses Zwerchfell-Reflexes sehen. Deine Hündin hat bereits wegen der Narkose tief und fest geschlafen und davon nichts mitbekommen. Ich bin sicher, sie ist Dir dankbar, daß Du ihr weiteres Leiden erspart hast! Vielleicht tröstet Dich dieses Gedicht ein wenig: Wenn es soweit ist... "Text aus urheberrechtlichen Gründen von Admin entfernt." aus dem Englischen von Werner Schuster Ganz liebe Tröstegrüße! Nicky
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo,
zum Glück ist im September 2006 meinem Hund Otto die endgültige Spritze erspart geblieben. Die Narkose wurde so hoch dosiert gegeben, daß er dabei schon komplett eingeschlafen ist und sein Herz aufhörte, zu schlagen. Die Kanüle war noch in der Vene und ich denke, daß die TÄ ihm das letzte Mittel auch über die Vene gegeben hätte, sofern es nötig gewesen wäre. Das Einzige, was während des Wegschlummerns passierte, war, daß sich Ottos Blase auf meinem Arm entleerte. Aber das war nicht schlimm für mich. Trotzdem ist es immer wieder traurig, sein Tier so gehen lassen zu müssen. Nur uns Menschen gegenüber haben sie den Vorteil, daß sie nicht ewig leiden müssen. LG charmin2004 Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde. (chinesisches Sprichwort) |
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![]() Mitglied seit 26.07.2007 |
Hallo!
Das ist ja wirklich traurig, das Du dir darüber jetzt noch solche Gedanken machen mußt. Dabei ist der Verlust alleine schon genug. Ich denke auch,das das Tier durch die Narkose keine Schmerzen oder Luftnot verspürt. Unser Kater mußte auch eingeschläfert werden. Das Mittel wurde allerdings durch die Vene gegeben. VlG Silvia |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo Silberkiesel,
auch von mir zunächst mein allertiefst empfundenes Beileid, das vielleicht noch glaubwürdiger dadurch wird, daß ich meinen Wauwau gestern abend einschläfern lassen mußte. Mein Tierarzt hat mir auch im Vorfeld gesagt, was alles passieren kann: Sich-Übergeben, Aufbäumen, stark gesteigertes Atmen, Herumzucken... Aber - wie Susa schrieb - all dies sind Reflexe, die das Tier nicht mehr mitbekommt. Es ist aber klar und verständlich, daß Du Dich im Nachhinein fragst, ob Dein Schatz nicht doch noch etwas gespürt hat. Auch ich frage mich und quäle mich mit dem Gedanken, ob ich meinen Hund nicht doch einen Tag früher hätte einschläfern lassen sollen - aber letztlich denke ich eben auch, daß wir glücklich sein können, unsere Tiere erlösen zu können. Wie sagte mein Tierarzt gestern? Der Hund war immer so brav, daß er es verdient hat, nun erlöst zu werden. Und erlöst ist Deine Hündin nun einmal definitiv! Sehr sehr herzlich - Hias (der gerne mit Dir zusammen über Deine Hündin und meinen Hund weint, vielleicht spielen sie ja gerade zusammen im Hundehimmel?) |
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![]() Mitglied seit 27.04.2006 |
Hallo Silberkiesel,
tut mir Leid, dass Du Deine Kleine einschläfern lassen musstest. *Drückdichmal* Mach Dir keine Sorgen! Ich hab selbst lange Zeit beim TA gearbeitet und kann Dir sagen, dass das Narkosemittel beim Einschläfern in absoluter Überdosis gespritzt wird. Der Hund ist also nicht narkotisiert, sondern mehr als das. Ganz schwache Tiere sterben schon dadurch. Wenn dann das Gift gespritzt wird bekommen die Tiere gar nichts mehr mit. Wie Susa sagt, es sind nur noch Reflexe. Meine TA-Chefin verglich das immer mit Hühmnern, die nach dem Schlachten noch ohne Kopf eine Runde "laufen". -Kein schöner Gedanke, aber sehr anschaulich. Also beunruhige Dich bitte nicht weiter, sondern denke daran, dass es Deiner Hündin nun besser geht, dort auf der grünen Wiese hinter der Regenbogenbrücke. Lg und für die kommende Zeit viel Kraft Britta |
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![]() Mitglied seit 26.02.2008 |
Liebe Leser
Ich weiss gar nicht wie ich Euch allen für die lieben Worte danken soll... Ihr habt mich alle so lieb gedanklich in den Arm genommen und mir gleichzeitig durch eigene Erfahrungen und auch durch Wissen um die Situation Mut gemacht, dass es wirklich nur ein Reflex des Körpers war. Man hat halt immer die letzten Minuten vor Augen und macht sich doch Vorwürfe... Als im Mai der erste epileptische Anfall kam, machte der TA mir noch Mut, dass das mit Tabletten in den Griff zu kriegen ist, aber nach 4 Wochen kam der nächste Anfall trotz der Medikamente..und so ging es weiter..dazwischen hatte ich einen ganz normalen Hund. Langsam bekam ich schon das Zittern wenn 3 Wochen vorbei waren und hab sie nur noch beobachtet. Man konnte fast die Uhr danach stellen! Ich traute mich schon gar nicht mehr große Spaziergänge zu machen die sie eigentlich gewöhnt war, sondern bin dann genau so lang, aber nicht mehr weit weg mit ihr gegangen. Nach 4 Monaten kam im September noch dazu, dass sie auf einmal Unmengen saufen wollte und alles sofort wieder loswerden musste...also bekam ich die Auflage vom TA, dass sie nur noch 1,5 l trinken durfte und es wurde alles paar Tage die Urindichte gemessen. Ich hab nachts nur noch 2 Stunden geschlafen,weil sie mich alle Nase lang wach stupste und geschlafen hab ich dann nachmittags wenn ich sie bei meiner Mutter für 4 Stunden parken konnte. Irgendwann hat sie dann angefangen für Sekunden umwillkürlich zu schwanken, als wenn sie im Stehen einschlafen wollte und als sie dann morgens um 4 sogar die 2 Treppen fast hinunterfiel wusste ich , dass es sein musste. Sie konnte nicht mehr und ich konnte auch nicht mehr..es war mittlerweile Anfang Dezember. Wir hatten beide seit 3 Monaten keine Nacht mehr geschlafen ohne mindestens 6 mal raus zu müssen. Auf dem Weg zum TA war sie wieder völlig klar und im Wartezimmer hat sie noch Faxen gemacht und an der Leine gerüttelt. Der TA hat sich alles erzählen lassen und mir die Entscheidung überlassen mit den Worten: Überlegen Sie bitte ob es noch Lebensqualität gibt... Es gab eigentlich keine mehr...ich hatte sogar die Klingel abgestellt um dem Hund keine Aufregung zu bieten die einen Anfall hätte auslösen können. Ich funktionierte nur noch als ich sagte; ist wohl besser.... Als er die Narkose in den Hinterbollen gab und sie vom Tisch hob, sagte er noch,ich könnte mit ihr nach nebenan gehen bis sie einschläft,aber ich stand wie vom Donner gerührt schaute auf sie hinunter. Plötzllch brach sie zusammen und ich sagte nur noch;das Halsband muss ab...sie soll nicht im Halsband sterben. Ich habe sie dann mit dem TA wieder auf den Tisch gehoben und er prüfte mit tippen auf die Augen, ob sie fest schlief. Dann hat er sich zwischen mich und sie gestellt und die Herzspritze gesetzt..den Rest kennt ihr... Ich hätte mich zu ihr runter knieen sollen bis sie einbrach,,aber ich habe so schnell nicht damit gerechnet. Das tut mir auch weh... Die letzten klaren Momente war sie allein zu meinen Füssen, weil ich nicht dachte, dass es so schnell geht. Eigentlich sollte mein Dank an Euch die Hauptsache sein, aber es tat jetzt auch gut alles geschrieben zu haben, weil ich weiss, dass ihr mich versteht. Am liebsten möchte ich Euch alle drücken, mich live bedanken und Euch ins Gesicht sagen wie gut mir Eure Worte getan haben! Habt vielen Dank Silberkiesel |
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![]() Mitglied seit 18.12.2006 |
Hallo Silberkiesel,
so wie Du alles ausführlich schilderst, kann ich Dir nur beipflichten: Das war keine Lebensqualität für den Hund mehr. Und aus Sicht des Hundes ist ja sein Leben nicht zu Ende gegangen, da er ja nicht wußte, was mit ihm geschieht: Aus seiner Sicht ist er ganz normal eingeschlafen und eben nicht mehr aufgewacht. Diese Sichtweise hat auch mir bei der schweren Entscheidung geholfen. Ich finde es unglaublich, wie sehr Ihr auch Eure Lebensqualität eingeschränkt habt, so daß es letztlich auch sehr an Eure Substanz ging, um immer für Eure Hündin da zu sein. Von so viel Aufopferungsbereitschaft und Liebe zum Tier können sich sehr sehr viele Haustierhalter einige Scheiben abschneiden. Herzlich - Hias |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo Silberkiesel,
es tut immer gut, wenn man sich sowas von der Seele spricht oder schreibt. Deswegen lasse es einfach raus. Die Krankheitsgeschichte Deines Hundes ist eine andere als damals bei meinem Hund Otto. Aber da war es auch eine Art Abschied auf Raten und ständige Angst, wie schlimm es noch werden konnte. Er hatte Blasenkrebs und wurde ca. 8 Wochen vor seiner Erlösung inkontinent. Ich musste ständig seine Decken waschen, unser Bett sowie die Couch mit Plastikfolien eindecken, denn ich brachte es bei seiner Krankheit nicht mehr übers Herz, ihn überall zu verjagen. Lt. TA hätte der Blasentumor auch platzen können und das war meine allergrößte Angst. Ca. sechs Monate nach der Diagnose mit ständigen Zwischenuntersuchungen, wo der Tumor extrem gewachsen ist, konnte Otto plötzlich nicht mehr aufstehen und da war für mich klar, dass es allerhöchste Zeit war, den armen Hund zu erlösen. Ich habe mich während Ottos Krankheitsphase auch extrem eingeschränkt und bin fast nicht mehr aus dem Haus gegangen, da er immer häufiger raus mußte. Zum Glück war es Sommer und so konnte ich nachts die Terrassentür auflassen, dass Otto zur Not in den Garten konnte. Aber ich habe mich gerne für Otto eingeschränkt, da er mir während seines gesunden Lebens so wahnsinnig viel Freude geschenkt hat und ich würde es immer wieder tun, auch wenn es einem sehr weh tut, sein Tier so leiden zu sehen. Alles Gute wünscht Charmin2004 Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde. (chinesisches Sprichwort) |
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![]() Mitglied seit 14.11.2003 |
Hallo Silberkiesel
Es ist ja schon eine ganze Weile her das Du Dein Tier hast einschläfern lassen müssen und sicher denkst du auch heute noch viel daran. Ich hatte einen Welpen der auf die gleiche Art und Weise eingeschläfert wurde, Spritze ins Herz........das war der schlimmste Tag den ich je erlebt habe. Da gabs keine Narkose vorher sondern die Spritze wurde direkt gesetzt. Noch nie hab ich ein Tier so schreien hören und heute 10 Jahre danach ist es imer noch schlimm. Ich habe mir damals geschworen das ich nie mehr ein Tier so sterben lassen werde. Ich habe 3 Hunde, wobei ich bei meiner ältesten (16 Jahre ) schon weiss das es jetzt immer schneller darauf zugeht und ich habe wenn ich ehrlich bin furchtbar Angst davor. Sie wird aber über die Vene die Narkose bekommen und auch danach die letzte Spritze in die Vene und ich werde dabei sein und sie auch danach nicht gleich loslassen. Ich bin dankbar für die Jahre die sie bei uns war und uns unendlich viel Freude machte.....Ich werde sie sehr vermissen wenn der Tag kommt. Ich habe von ihr wunderschöne Welpen bekommen und 2 iher Mädchen sind bei uns zuhause. LG Fraenkin |
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![]() Mitglied seit 14.07.2006 |
Hallo!
Also welcher Tierarzt schläfert denn einen Hund ohne Narkose vorher ein???? Das ist ja der Alptraum jedes Hundebesitzers (und natürlich auch für jeden Hund). Ich habe vor 3 Jahren auch einen Welpen einschläfern lassen müssen und da war es Gott sei Dank nicht so schlimm. Vor 2 Jahren erhielt mein jetziger Hund für eine Röntgenuntersuchung eine Vollnarkose, bei der er tierisch gekrampft hat. Das fand ich auch sehr schlimm. Es kommt halt sehr darauf an, welches Narkosemittel verwendet wird. LG manisa |
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![]() Mitglied seit 26.02.2008 |
Hallo Fraenkin!
Ich schaue gerade nach sehr langer Zeit wieder in diesen Thread und bin erstaunt wie neu Dein Beitrag ist...Ich hab nochmal alles durchgelesen und mir laufen dabei immernoch die Tränen übers Gesicht...Wir haben so viel Angst vor dem letzten Tag und das macht das Zusammenleben nur noch schöner! Ich habe nicht mehr den Mut einen Hund zu mir zu nehmen.. mein Mann will mir immer einen verschreiben, aber ich habe meiner Aggi flüsternd in den letzten Minuten versprochen, dass ich keinen mehr so lieben werde wie sie und ich hab auch sofort beim Anblick eines Welpen den Gedanken im Kopf, dass es irgendwann wieder diesen Abschied geben wird. Ich bin verbrannt fürs ganze Leben... Ich danke Dir für die lieben Worte und wünsche Dir und Deinem Hundchen zumindest eine schöne Zeit, die ohne Schmerzen oder Krankheit des Hundes verläuft...ich kann Deine Angst soooo nachfühlen! Ich wünsche Euch allen alles Gute! Silberkiesel |
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