Verdacht auf Borreliose bei unserem Hund,hat jemand Erfahrung??
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![]() Mitglied seit 12.09.2006 |
Leider mußten wir gestern Abend mit unserer Hündin Lara noch zum Tierarzt. Sie hatte den ganzen Tag Probleme beim laufen ,die Hinterbeine sind ihr ständig weggeknickt und sie hatte wohl auch starke Schmerzen. TA hat sie gründlich untersucht und vermutet nun Borreliose. Zur genaueren Abklärung wurde Blut abgenommen,Ergebniss kommt erst Montag. Sie bekam eine Spritze gegen die Schmerzen und evtl. Entzündungen und für die nächsten Tage Tabl. Sollte sich der Verdacht bestätigen,soll sie mit Antibiotika behandelt werden. Heute ging es ihr zum Glück schon wieder besser,aber sie läuft noch etwas wackelig und schont sich lieber. Habe natürlich gleich im Internet nachgelesen und mich schlau gemacht über diese Erkrankung,die Aussichten sind ja nicht so rosig... Nun zu meiner Frage:Kennt sich einer von euch mit dieser Erkrankung beim Hund aus?? Eine Heilung ist ja wohl nicht möglich,wie ist evtl.der Verlauf bei dieser Erkrankung? Was kann man ,ausser Antibiotika ,noch tun? Auf was sollte ich mich einstellen? Unsere Süße ist eine Mischlingshündin und 9 1/2 Jahre alt. Vielleicht kann mir jemand helfen,bin im Moment ziemlich geknickt.... Liebe Grüße Siggi |
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
Hallo Siggi ,
nicht so pessimistisch . Wird eine Borreliose rechtzeitig erkannt - wechselnde Lahmheiten sind ein Leitsymptom beim Hund -, kann sie durch Behandlung mit Tetrazyclinen vollständig zur Ausheilung gebracht werden . Liebe Grüße und gute Besserung viechdoc |
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![]() Mitglied seit 22.07.2006 |
Hallo Siggi,
bei meinem alten Rüden wurde mit 7 Jahren Borreliose festgestellt. Er wurde 18 Jahre alt... WMH |
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![]() Mitglied seit 15.05.2005 |
hallo siggi,
unsere hündin war gerade mal ein halbes jahr als sie erkrankte. bei ihr war es so schlimm das wir dachten sie überlebt es nicht . heute ist sie drei und es geht ihr gut. also kopf hoch wird schon werden gr. regina |
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![]() Mitglied seit 09.05.2006 |
Hallo,
kann meinem Kollegen nur zustimmen, heute ist die Borreliose wirklich heilbar, konsequente Durchführung der Therapie natürlich vorausgesetzt! LG Eva |
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![]() Mitglied seit 12.09.2006 |
Hallo !
Vielen Dank für eure schnellen Antworten! Das hört sich ja alles doch schon mal ganz gut an,was ihr da so berichtet. Dann werde ich mal etwas positiver die Sache angehen und das Beste hoffen. Noch mal besten Dank ! Gruß Siggi |
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
@ Eva ,
danke für die Blumen ! LG viechdoc |
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![]() Mitglied seit 12.09.2006 |
Hallo!
Wollte heute noch mal Bericht erstatten. Der Bluttest war positiv,der Verdacht auf Borreliose hat sich also bestätigt. Lara bekommt jetzt erst einmal für 4 Wochen Doxycyclin 100 mg 2x 1,5 Tabl. , keine Schmerzmittel mehr. Leider scheint sie es aber nicht zu vertragen,mindestens einmal pro Tag,oder Nacht,muß sie sich übergeben und fressen mag sie auch nur sehr ungern. Mit dem Lahmen das ist sehr unterschiedlich.Mal läuft sie völlig normal,dann wieder humpelt sie und kommt auch nicht die Treppe hoch.Allerdings ist es nicht mehr so schlimm wie letzten Freitag,sie fällt nicht mehr um. Habt ihr vielleicht noch einen Tip für mich,damit sie die Tabl. besser verträgt?? Versuche schon immer,die Tabl. nur nach dem Fressen zu geben,aber wie gesagt,sie mag nicht immer fressen. Evtl.werde ich morgen noch mal beim TA nachfragen. Vielen Dank und liebe Grüße Siggi |
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
Hallo Siggi ,
einen besseren Tip als die Tabletten in Futter einzuwickeln kann ich leider nicht geben . Doxycyclin ist aber im Normalfall gut verträglich . Gute Besserung wünscht der viechdoc |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo Siggi,
genau dieses Doxyclin gibt es auch für den Menschen. Es wird in ziemlich hoher Dosis verabreicht, weil sonst nichts anderes hilft. Ich weiß es deshalb, weil ich vor gut 1,5 Jahren auch eine Borreliose-Infektion hatte. Aus diesem Grunde kenne ich auch die Nebenwirkungen von dem Medikament. Ich mußte das Sch..ß-Zeug 20 Tage lang nehmen, hatte keinen Hunger, mir war eher den ganzen Tag schlecht und ich hatte wahnsinnige Magenschmerzen, obwohl ich das Medikament zwischen einer Mahlzeit eingenommen habe, so wie von meinem Hausarzt empfohlen. Ich denke, daß es einem Hund genauso ergeht wie dem Mensch. Jedenfalls drücke ich Euch die Daumen, daß die Borreliose bald überstanden ist und Dein Hund nicht so arg mit den Nebenwirkungen zu kämpfen hat. LG charmin2004 Jede Minute, die man lacht, verlängert das Leben um eine Stunde. (chinesisches Sprichwort) |
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![]() Mitglied seit 14.10.2006 |
Hallo Siggi,
den gleichen Verdacht haben wir im Moment auch. Es sah bei unserer Hündin erst nach einem Epileptischen Anfall aus. Nun ist Gestern Blut abgenommen worden und unsere TÄin meint anhand der Werte, die sie bis jetzt hat (der direkte Borreliose-Wert dauert etwas länger, werden wir wohl erst nächste Woche bekommen ), sieht es stark nach Borreliose aus. Wir müssen aber noch auf den eigentlichen Wert warten. Ich habe jetzt auch sehr viel gelesen und fand, es sieht ja nicht ganz so schlimm aus. Zumindest besser, als wenn in unserem Fall ein Tumor Schuld wäre. Das Antibiotika scheint ja bei den meissten Hunden gut anzuschlagen. Liebe Grüße Andrea
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![]() Mitglied seit 18.07.2007 |
Hallo,
der Hund meiner Mutter hat auch Borreliose und Antibiotika bekommen, weg ist es davon nicht gegangen. Eigtl geht es ihm soweit ganz gut, aber wenn so ein Schub kommt, dann ist er tierisch abgeschlagen, bekommt dicke Gelenke und hat zu nichts Lust. Ihr Arzt hat ihr dazu geraten, ihn dann auch zu lassen, das Wichtigste bei der Krankheit ist das Immunsystem, denn immer wenn das gerade mal etwas schwächer ist, kommt so ein Schub. Ich selbst habe seit 2,5 Jahren Borreliose und vielleicht ist es ja beim Tier anders, aber so gut heilbar, wie viele meinen, ist es (zumindest beim Menschen) überhaupt nicht. Doxy hab ich auch bekommen und ebenfalls Magenprobleme dadurch, ich habe mir dann vom Reformhaus "Darmflora plus" von "Natura" geholt. Das sind so probiotische Aktivkulturen, ist ein Pulver, was man ins Essen oder einfach in ein Glas Wasser oder Milch unterrührt. Magen-/Darmprobleme gab's danach keine mehr. Schmeckt auch nach nichts, wird dein Hundi also weahrscheinlich nicht mal merken. (Kostet 11€ und reicht beim Menschen für 20 Tage). Der Hund meiner Tante hat auch Borre und sie brauchte 2 Jahre um das in den Griff zu kriegen, also sooo sehr auf die leichte Schulter nehmen würd ich das nicht. Natürlich auch nicht verrückt machen, aber auf jeden Fall ist ein guter TA wichtig, der sich damit auskennt. Alles Gute für deinen Hundi! Gruß Steffi |
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![]() Mitglied seit 07.02.2009 |
Wir haben bei unserem Hund Harzer Fuchs Mischling Tommy ca. 7 Jahre alt vor einigen wochen eine Zecke entfernt.Seit einigen Tagen leidet er unter Gelenksproblemen im Wirbelsäulenbereich und an Hinter und Vorderbeinen.Die Ergebnisse einer Blutuntersuchung bekommen wir morgen,dann entscheidet der Tierarzt weiter.Die beschwerden äusern sich wie folgt:
er schreckt hoch und dreht sich vor Gelenkschmerz im Kreis,jault dabei und sucht unsere Nähe.Wir haben dann die Gelenke massiert und der Tierarzt hat Scmerzstillende Mittel verabreicht und Blut entnommen.Das Ergebniss werden wir dann hier veröffendlichen.Wir sind im Moment im Schwarzwald im Urlaub,fahren am Samstag nach Hause nach Hürth und werden dann die weitere Behandlung von unserem Haustierarzt vornehmen lassen. Wir hoffen das es mit der langen Fahrt nicht allzu schmerzhaft für Ihn wird. wenn jemand noch Erfahrungen hat mit der Behandlung sind wir für jeden Tipp dankbar. Viele Grüße an alle Tierfreunde Monika und Ronald aus Hürth |
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![]() Mitglied seit 25.08.2005 |
Guten Morgen,
durch Zufall bin auf dieses Thema hier gestoßen. Gerade habe ich gesehen, dass dieser Beitrag schon etwas älter ist. Mein Hund "Barny der Beagle, 7 Jahr" läuft seit ca. 14 Tagen ziemlich merkwürdig. Er kann die Treppen kaum runter bzw. hoch laufen, hält manchmal den Kopf ziemlich schräg, kann nicht gerade sitzen sondern nur seitlich "sieht ziemlich merkwürdig aus". Auch schläft er mehr als gewöhnlich. Er ist auch ein typischer Beagle, soll heißen er jammert nicht! Gestern war ich bei einer Hundetherapeutin, da ich den Verdacht hatte er hätte sich als er vor ca. einer Woche die Treppe runtergefallen besser gesagt gerutscht ist, etwas an der Hüfte oder am Rücken getan. Sie hat dann erstmal Barny mit Leckerchen gelockt und ganz vorsichtig gestreichelt. Als Sie ihn an den Hinterläufen (Knie) nur ganz leicht berührte ging er sofort weg. Auch wollte er sich nicht am hinteren Rücken anfassen lassen. Nachdem Sie dann Barny noch eine ganze Zeit beobachtete sagte Sie, dass die Symtome schon der von Borreliose ziemlich nahe kommen und ich am besten zum Tierarzt fahren sollte um ihm Blut abnehmen zu lassen. Bin dann gestern noch direkt zu unserem Tierarzt gefahren und habe Blut abnehmen lassen. Da gibt es wohl ganz verschiedene Test bezüglich Reisekrankheiten (so nennt man das komplett). Erstmal wird jetzt ein Test auf Borrelien gemacht. Jetzt bekomme ich Montag das Ergebnis. Habe schon die ganze Nacht kein Auge zugemacht. |
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![]() Mitglied seit 05.05.2008 |
Hallo Mopszocker!
Ich würde beim TA auch dringend "Beagle Pain" ansprechen, Steroid-Responsive Meningitis-Arteriitis, SRMA, Beagle Pain Syndrom genannt. Ist eine entzündliche Erkrankung des Rückenmarks. Typisch ist zB eine steife Halshaltung. Lass das lieber testen, sicher ist sicher!!! Alles gute für dein Beagletier! |
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Henglein
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