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Panik: diagnostizierte Herzinsuffizienz - was tun?

Vom 01.01.2008 15:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo,

seit ein paar Tagen lese ich mich gefühlt durch das halbe Internet, aber nicht für alle Fragen finde ich Antworten, die mir wirklich weiterhelfen....Dann bin ich auf das Forum hier gestossen und habe mich entschlossen, zu posten, in der Hoffnung, dass mir hier andere Hundehalter weiterhelfen können.

Unsere Hündin (Cairn Terrier) wird im Januar 13 Jahre alt und ist eigentlich topfit.
Wir haben in den letzten 4 Jahren einige Operationen mitgemacht (Tumore im Bauchbereich, zuerst zwei kleinere OP's...dann eine große, bei der die Milchleisten komplett entfernt wurden, da die Tumore immer wieder wuchsen.), der Tierarzt hat aber immer versichert, dass der Hund das gut übersteht, einen stabilen Kreislauf und ein gesundes Herz hat.
Die Operationen haben wir tatsächlich ganz gut weggesteckt und seit einem langen Zeitraum wurden auch keine weiteren Tumore entdeckt (gestreut hatte es auch noch nicht).

An Weihnachten kam dann der erste große Schock:
In einem Moment war der Hund putzmunter, legte sich dann hin und von einer Sekunde auf die Andere lag er auf dem Rücken, streckte alle Viere von sich und hat nach Luft gejapst und wie bei einem epileptischen Anfall gezuckt.
Durch die Operationen sind wir glücklicherweise in der Tierklinik bekannt, also trotz Feiertag, den Hund geschnappt, warm eingewickelt und zum Tierarzt gedüst.
Von dem Anfall hatte sie sich bereits während der Fahrt schon wieder erholt (hat vielleicht 10 Minuten insgesamt gedauert, bis der Hund wieder "normal" war).

Beim TA wurde erst einmal diagnostiziert, dass der Hund Koliken hat, durch einen eingefangenen Magen-Darm-Virus (vom Tisch bekommt er nichts, also wahrscheinlich bei einem anderen Hund im Wald angesteckt) und vermutlich deswegen so "gezappelt" hat. Gab dann erst einmal eine Spritze zur Entkrampfung und soweiter und einen Kontrolltermin 2 Tage später.
Die Wirkung der Spritze hat einen Tag angehalten, dann kam der nächste Anfall.
Wieder ohne Vorwarnung, einfach umgefallen, auf den Rücken gelegt und gezuckt. Allerdings bei Weitem nicht so lange wie das erste Mal, auch die Regeneration war wesentlich schneller danach.
Trotzdem: Hund eingepackt, wieder zum TA gebraust.

Dort hatten wir dann eine andere Ärztin erwischt (in so einer Klinik kommt man leider nicht immer zum selben), die dann nochmal was für den Magen-Darm-Infekt spritzte, aber auch ein Röntgenbild machen liess.
Dabei stellten sie dann fest, dass das Herz vergrössert ist und der Herzschatten nicht so "deutlich abgegrenzt" aussieht.
Der TA meinte, dass der Hund deswegen unter Umständen beim Atmen behindert wird und dass im Zusammenspiel mit den Koliken deswegen diese Anfälle zu Stande kamen.

Vorher hatte unser Hund auch nie auffällige Anzeichen, dass etwas nicht stimmte. Vollkommen fit, frisst ganz normal und hat immer Appetit, geht gern spazieren, läuft bei uns im Haus die Treppen hoch und runter, ohne dass es irgendwelche Anzeichen gab, dass was nicht in Ordnung wäre.
Die einzige Vorwarnung war wohl, dass die Kleine seit einiger Zeit schnarcht, wenn sie schläft. Aber da hatten wir den TA gefragt beim Impfen im Sommer und er meinte, dass ältere Hunde gern anfangen zu schnarchen und hat beim Abhören auch nichts ungewöhnliches festgestellt. Also haben wir uns da weiter keine Sorgen gemacht und das Schnarchen als "normal" betrachtet.

Die letzte Diagnose lautete nun Herzinsuffizienz, wir haben jetzt ACE-Hemmer verschrieben bekommen (Enalapril) und werden den Hund darauf einstellen. Entwässern müssen wir nicht, da auf dem Röntgenbild keine Wasserablagerungen in der Lunge o.ä. zu sehen waren. Begonnen haben wir mit der angeblich niedrigsten Dosis (1/2 Tablette morgens). Die Tabletten-Therapie läuft jetzt seit 3 Tagen und ich muss sagen, dass das Schnarchen ziemlich komplett verschwunden ist.
Allerdings merkt man, wenn der Hund aufgeregt ist, dass die Zunge relativ schnell bis zum Boden hängt...

So...jetzt habe ich schon einen ganzen Roman geschrieben, nur um die derzeitige Lage zu beschreiben und wahrscheinlich haben die meisten bis hierhin gar nicht durchgehalten *ups ... *rotwerd*

Seniorenkost bekommt unser Hund schon seit einigen Jahren (natriumarm usw.), auf lange Spaziergänge verzichten wir auch schon seit einiger Zeit, weil wir gemerkt haben, dass es den Hund doch sehr anstrengt.
Was können wir jetzt noch tun?

Die Diagnose "Herzinsuffizienz" hat uns doch alle geschockt...Jeder weiss, dass ein Tier nicht unsterblich ist, aber wir kennen das sicher alle: man möchte sich nicht damit auseinandersetzen, wie es dann ohne das geliebte Tier wäre.
Wenn alles in Ordnung und das Hundi fit ist, macht man sich umso weniger Gedanken um einen möglichen Tod.
Dann bekommt man die Diagnose, dass das Herz nicht mehr ganz so gut arbeitet und irgendwie bricht die Welt zusammen und man hat das Gefühl, dass die Kleine jeden Moment einfach tot umfällt.
Niemand will den Hund unnötig quälen und mit Medikamenten einfach nur "dabehalten"...aber wir wollen sie natürlich auch nicht einfach gehen lassen, wenn es noch Möglichkeiten gibt, die Lebensqualität zu erhalten/steigern und damit noch ein paar schöne Jahre zu ermöglichen.

Was meint ihr dazu? Wenn der TA die Tabletten Therapie vorschlägt, dann wird es sicher auch noch nicht so weit fortgeschritten sein, dass das keinen Sinn mehr macht.
Ich hab gelesen, dass man mit den ACE Hemmern noch recht lange beschwerdefrei leben kann. Ich weiss, dass 13 bereits ein hohes Alter ist (auch für kleine Hunde), aber ich hoffe, dass wir noch 1-2 (oder mehr) Jahre mit dieser Herzinsuffizienz leben können.
Die Stimmung in der Familie ist recht angespannt, jeder beobachtet den Hund (was die Kleine natürlich auch merkt und sie gar nicht freut, weil man dann keinen Blödsinn machen kann Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen ) und alle sind nervös und angespannt. Wir wissen noch nicht so recht, wie wir mit der Situation umgehen sollen Was denn nun?

So..ich hoffe, dass vielleicht doch der ein oder andere bis zum Ende gelesen hat und ich ein paar Antworten erhalte...

Ach: Und ein Frohes Neues Jahr :)
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Vom 01.01.2008 15:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Zuckerkeks Küchenjunge


Mitglied seit 30.05.2006
46 Beiträge (ø0,02/Tag)
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Hallo Charminfufu,

erstmal wünsche ich dir ein gutes neues Jahr. Wir hatten auch mal einen Schäferhund-Leonberger-Setter-Mix (langes Wort), der eine Herzinsuffizienz mit starken Herzryhtmusstörungen hatte. Der Tierarzt meinte, der Leonberger hätte öfters Probleme mit dem Herzen traurig . Nach der Diagnose hatte ich erst auch keine Hoffnung mehr. Ich bin mit meinem Rexi in den Wald und dachte jetzt sieht er dieses Jahr bestimmt keinen Schnee mehr, denn den hatte er besonders geliebt. Wir hatten auch sogar 3 verschiedene Herzmedikamente vom TA bekommen. Ich habe auf dem Spaziergang nur noch geheult. Die Medikamente haben bei ihm dann aber sehr gut angeschlagen, und unser Rex durfte sogar noch ca. 3 Winter durch den Schnee tollen. Rex ist dann leider am 1. März 1999 im Alter von fast 13 Jahren (wäre er im Juli geworden) an einer Magendrehung gestorben. Gebe deshalb die Hoffnung nicht gleich auf, es gibt viele die mit Herzmedikamenten noch einige Jährchen genießen können Lächeln .

Es grüßt dich herzlich
Zuckerkeks
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Vom 01.01.2008 15:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Quer-Beet Smutje


Mitglied seit 08.09.2007
439 Beiträge (ø0,25/Tag)
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Hallo Charminfufu,

auch von mir ein Gutes Neues Jahr.

Unser Zwerg-Yorkshire-Terrier hat noch 4 Jahre mit seiner Herzkrankheit ohne Qualen gelebt, die letzten zwei Jahre mit Wassertabletten, er wurde 14 1/2 Jahre alt.

Also gebt die Hoffnung nicht auf. Die Tierärzte haben mit dieser Erkrankung Erfahrung.

LG

Birgit
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Vom 01.01.2008 15:55 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Biker-Ffm  Kaltmamsell


Mitglied seit 13.08.2006
3.220 Beiträge (ø1,52/Tag)
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Hallo,

auch von mir erstmal ein gutes, gesundes neues Jahr. Ich hab zwar nur Katzenerfahrung. Aber meine Shorty(17) hat auch eine Herzinsuffizienz, bekommt seit einem knappen Jahr täglich ihre zwei Tabletten (oder manchmal auch nicht, Katzen sind da wohl schwerer als Hunde) und ist seitdem richtig aufgeblüht. Natürlich wird es nicht auf ewig gut gehen, aber ich denke, dass Du mit deinem Hund bestimmt noch eine längere, schöne Zeit genießen kannst.

Liebe Grüße,

Biker


Jeder Trottel kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren dieser Welt können keinen erschaffen!
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Vom 01.01.2008 16:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Grauer Smutje


Mitglied seit 22.07.2006
346 Beiträge (ø0,16/Tag)
Hallo chaminfufu,

mein Alter Rüde lebt noch fast 4 Jahre ohne Probleme. Er wurde fast 18 Jahre alt. Eine Tablette am Tag reichte aus.

Nur falls du festtellen solltest, daß die Lebensqualität gegen null geht, laß ihn nicht leiden...

Also Kopf hoch Achtung / Wichtig



WMH
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Vom 01.01.2008 16:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ella2island59 Smutje


Mitglied seit 25.12.2006
1.361 Beiträge (ø0,69/Tag)
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... unser Jack Russel ( 7 ) lebt seit 4 Jahren mit diesen,
seinen Medikamenten.

Er ist topfit, läuft Halbmarathon und macht Mountainbiking,
schwimmt .......

Mach´ dir nicht zu viele Sorgen.

Tröstende Grüße
ella
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Vom 01.01.2008 16:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katerteddy2000 Küchenjunge


Mitglied seit 02.07.2004
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Hallo charmingfufu,

erst einmal Dir und Deiner Familie ein frohes neues Jahr.

Ich bin mit Hunden groß geworden und kann aus eigener Erfahrung sagen, daß Dein Hund, wenn er gut auf das Medikament eingestellt ist, noch einige Jahre mit der Diagnose leben kann. Natürlich macht ihr Euch Gedanken um Euer Tier, aber ihr habt ja selber schon festgestellt, daß die Medikamente Euren Hund haben aufblühen lassen. Deshalb laßt den Kopf nicht hängen und verlebt noch viele schöne Jahre mit dem Hund.

LG Regina
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Vom 01.01.2008 20:40 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ghostolli  Smutje


Mitglied seit 05.09.2005
5.057 Beiträge (ø2,06/Tag)
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Hallo charmingfufu,

erstmal wünsche ich Dir auch ein frohes Jahr!

Zwar habe ich keinerlei Erfahrung mit Hunden, aber ich kann Dir berichten, daß auch meine Mutter Herzinsuffizienz hat und seit Jahren Tabletten nimmt, ohne irgendwelche Probleme. Auch die anderen Tierhalter hier können Dir berichten, daß Dein Hund noch viele schöne Jahre mit Dir und Deiner Familie haben wird. Ich hoffe, das tröstet Dich!

Liebe Grüße, ghostolli
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Vom 02.01.2008 21:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Hi,

vielen Dank für den Zuspruch erst einmal :)

Soweit sieht alles einigermassen aus, Hundi schnarcht nachts auch nicht mehr, als würde er den Regenwald absägen ;)

Allerdings hatte sie heute wieder einen kleineren Anfall, beim TA angerufen, der meinte, dass wir morgen früh vorbeikommen sollen....so langsam frage ich mich, ob diese (wie epileptischen) Anfälle wirklich vom Herzen kommen oder da noch etwas anderes dahintersteckt.
Die Herztabletten bekommt sie ja nun schon seit fast einer Woche und die Atemgeräusche sind wesentlich besser geworden...also muss das Medikament ja angeschlagen haben, wieso dann die Anfälle?
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Vom 03.01.2008 14:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

ghostolli  Smutje


Mitglied seit 05.09.2005
5.057 Beiträge (ø2,06/Tag)
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Hallo Charmingfufu,

ich denke, daß die Medikamente erst mal richtig eingestellt werden müssen. Es wird ja schon besser, die Medis schlagen auf alle Fälle an.

Lg, ghostolli
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Vom 03.01.2008 19:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katerteddy2000 Küchenjunge


Mitglied seit 02.07.2004
1.358 Beiträge (ø0,47/Tag)
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Hallo charmingfufu,

das Gleiche wie Ghostolli denke ich auch. Es muß erst einmal richtig eingestellt werden und dann geht es bergauf.

LG Regina
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Vom 07.01.2008 00:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo,

wir ziehen die Sache mit den Herztabletten nun durch, vor vier Tagen waren wir nochmal beim TA, wegen dem letzten Anfall. Der hat jetzt Blut abgezapft, um zu untersuchen, ob eventuell noch andere (Organ-)Leiden vorhanden sind und hat uns nochmal zusätzliche Tabletten gegeben, die die Durchblutung fördern.

Hundi wirkte auch die letzten Tagen wesentlich fitter und agiler, heute Nachmittag aber kam dann aus heiterem Himmel wieder ein Anfall traurig
Dieses Mal aber irgendwie anders als sonst:
Hund geht aus der Küche (was immer verdächtig ist, weil die Küche der absolute Lieblingsort ist) und auf einmal machts "plock", umgefallen und wieder so einen Anfall gehabt.
Hat gezittert wie Espenlaub, der Blick war ganz starr und mit dem Kiefer hat sie andauernd so Bewegungen gemacht, wie ein Fisch auf dem Trocknen, wenn er nach Luft schnappt. Die Zunge hing ziemlich leblos nebenraus aus dem Maul und dieses Mal hat sie auch ziemlich gesabbert. So richtig kleine Blubberbläschen (aber kein Schaum vorm Maul oder so...).

Hat sich dann relativ schnell wieder beruhigt, vielleicht 1-2 (gefühlt endlose) Minuten, als sie dann wieder "normal" erschien, ist sie dann wieder aufgestanden, aber vollkommen desorientiert herumgetaumelt. Bevor einer die Kleine schnappen konnte, ist sie erst einmal gegen die Wand gedotzt zum Heulen Haben dann versucht, sie zu beruhigen, damit sie nicht noch mehr Wände oder Ecken mitnimmt, aber der Hund wurde dadurch noch nervöser Sicher nicht!
Habens dann geschafft, sie in den Garten zu lotsen, wo Platz ist und keine Hindernisse zum drandotzen...Nach maximal 5 Minuten war die Kleine wieder recht normal, man hat nur gemerkt, dass sie recht erschöpft war. Aber immerhin konnte sie wieder normal laufen, ohne "Gleichgewichtsstörung".

Ich weiss auch nicht. Der TA hat schon gemeint, dass es jetzt Ausschlussverfahren ist, herauszufinden, woher diese Anfälle kommen. Ob es nur von der Herzinsuffizienz herrührt oder ob auch Epilepsie im Spiel ist.
Am Dienstag haben wir den nächsten Termin, da sind die Blutergebnisse da. Ich hoffe, dass man dann vielleicht Genaueres weiss, denn so ist es für uns alle schwierig, mit der Situation umzugehen.
In der einen Minute ist der Hund vollkommen normal, auf einmal fällt er um und bekommt einen Anfall und ist danach vollkommen durch den Wind und wirkt, als würde er doppelt sehen. zum Heulen
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Vom 08.01.2008 03:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Blueberrykiss  Suppenkoch


Mitglied seit 18.12.2007
3.798 Beiträge (ø2,34/Tag)
Hallo!

Also ich denke, dass das eher eine Epilepsie ist, mein Hund ist mit Herzinsuffizienz fast 17 geworden und ist auch nicht daran gestorben. Ich mußte ihn wegen HD einschläfern, ist wenige Wochen her, kann Deine Panik gut nachvollziehen.
Bei Menschen kann man medikamentös helfen, was es da für Hunde gibt weiß ich nicht.

Hat der Hund evtl in letzter Zeit Mittel gegen Flöhe o.Ä. bekommen? MANCHE dieser Mittel können solche Anfälle auslösen! - Egal ob Spray oder Spot on! Wenn ja, solltest Du das UNBEDINGT Deinem Vet. sagen.
Ggf Flohhalsband abnehmen oder bei Spot-on-Produkten hilft es in vielen Fällen den Hund zu baden.
Habe das selber mal mit einer Katze erlebt, weiß wovon ich rede!
Bei Rückfragen kannst du mich gerne per mail anschreiben.

In jedem Fall alles Gute für Deinen Hund und Dir gute Nerven traurig

LG - Blue
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Vom 08.01.2008 22:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Guten Abend :)

Der heutige Besuch beim TA hat ergeben, dass die weißen Blutkörperchen fast um das Doppelte erhöht sind, also irgendeine Entzündung im Körper vorliegt. Ansonsten sind alle Werte - zum Glück - in Ordnung.

Jetzt gibt's 14 Tage lang Antibiotika und danach wird noch einmal ein Blutbild gemacht.

Ob die Anfälle unmittelbar damit zusammenhängen, konnte der TA nun auch nicht sagen Sicher nicht!
Also weiter beobachten und hoffen, dass sich die Anfälle mit dem Rückgang der Entzündung reduzieren Was denn nun?

@ Blueberrykiss
Flohhalsband oder ähnliches haben wir gar nicht verwendet...aber danke für den Tipp :)
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Vom 14.01.2008 22:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Babsi_11 Tellerwäscher


Mitglied seit 14.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Charmingfufu,

finde Deinen Eintrag vom 1. Januar sehr interessant. Mir ist nämlich am Wochenende eine ähnliche Situation wiederfahren. Fange einfach mal am Anfang an.

Vor zirka einer Woche hat meine kleine Dackeldame 11 Jahre einen dicken Backen bekommen. Natürlich sind wir dann gleich mit ihr zum Tierarzt. Hat eine Zahnwurzelentzündung gehabt und deshalb Antibiotika bekommen.

Nach einer Woche war alles weg. Mein Hundi fing am freitag abend dann aber an so komische Geräusche von sich zu geben. Ich konnte diese Geräusche nicht zuordnen und bin daraufin gleich am samstag mit ihr wieder zum Tierarzt gefahren, da ich dachte das es eventuell noch mit der oben genannten Vorgeschichte zutun hat. Der Tierarzt hat meinen Hund abgehört und teilte mir mit das er Herzgeräusche hört die nicht ganz normal klingen. Daraufhin vereinbarten wir einen Termin für heute montag um drei Uhr zum einen Herzultraschall zu machen.

Heute mittag teilte er uns dann mit, das Babsi so heißt unser Hundi eine Herzinsuffizienz hat. Ich kann von Glück sprechen, das sie letzte Woche diese Sache mit dem Zahn hatte, denn nur aufgrund dieser Geschichte bin ich dann natürlich auch sofort zum Tierarzt, da ich ja dachte es wäre eventuell eine Reaktion auf die Antibiotikagabe oder das sie eventuell noch Probleme mit ihrem Zahn hat.

Unser Hundi hat jetzt Tabletten bekommen die nennen sich Enacard. Muss eine 3/4 Tablette am abend einnehmen. Zum Glück ist es in einem so frühen Stadium das wir keine Wassertabletten geben müssen. Dies kann natürlich laut dem Tierarzt irgendwann kommen.

Natürlich war ich auch total geschockt noch dazu das Babsi wirklich außer diesem einen Geräusch am freitag abend überhaupt keine Auffälligkeiten gezeigt hat. Die Geräusche waren sogar heute schon wieder weg. Also hatte echt Glück das es so früh erkannt wurde, da bei der letzten Untersuchung im November noch alles okay war.

Muss sagen ich vertraue unserem TA sehr und er hat mir versichert, das Babsi mit diesen Medikamenten noch ganz alt werden kann. Natürlich hat er mir auch erklärt, das man diese Herzinsuffizienz nicht heilen kann, man kann es jedoch dem Hund sehr angenehm mit einer richtigen Einstellung der Medikamente machen. Es kann sein, das sich der Zustand in ein bis zwei Jahren oder auch früher oder später Verschlechtert aber da könne man die Tagesdosis an Medizin erhöhen.

Sorry ist echt auch ein kleiner Roman von mir aber ist auch nicht so einfach das in ein paar Worten alles zu erklären.

Also so wie ich das heute alles verstanden habe, können unsere kleinen Hundi´s mit der Herzinsuffizienz noch ein schönes Leben haben. Wir müssen halt aufpassen das wir ihnen nicht mehr soviel zumuten. Aber wir werden, wenn keine anderen Dinge dazu kommen bestimmt und hoffentlich noch ein paar schöne Jahre mit unseren Lieben haben.

Bereits vor vier Jahren wurde uns von einem damals anderen TA mitgeteilt das unsere Kleine einen Herzfehler hatte. Damals habe ich dieser Sache nicht getraut und habe auch den TA gewechselt . So bin ich damals bei meinem jetzigen Tierarzt gelandet. Der konnte mir damals laut Herzultraschall versichern, das Babsi keinen Herzfehler sondern eine verschleppte Bronchiities hat. Die war zu diesem Zeitpunkt schon chronisch.

Unser TA hat mir heute auch gesagt, das es sein kann das die damalige falsch festgestellte Bronchiities der heutige Grund für die Herzinsuffizienz sein kann. Durch die Bakterien die unbemerkt durch die Atemwege gekommen sind.

Beweisen können wir dies natürlich nicht. Könnte aber unserem ehemaligen TA was machen, wenn ich mir vorstelle das es vielleicht verhindert werden gekonnt hätte.

Naja ich drücke Euch auf alle Fälle die Daumen und kann das sehr gut verstehen das man da fast verrückt wird.

Aber denke wir können guter Dinge sein das wir das mit guter Einstellung der Medikamente gut hinbekommen.

Hoffe natürlich für Euch das bei den weiteren Untersuchungen nicht doch noch etwas schlimmes bei rauskommt.

LG Babsi_11
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Vom 22.01.2008 12:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo,

die Lage ist derzeit nicht wirklich positiv einzuschätzen traurig Nachdem sich anfangs wirklich eine Besserung einstellte, geht es seit einer Woche stetig bergab mit dem Zustand unseres geliebten Hundes zum Heulen

Die Anfälle haben sich reduziert, die Abstände sind seit der regelmässigen Tablettengabe größer geworden (im Vergleich: Momentan ist etwa ein bis anderthalb Wochen Ruhe, vorher nur 1-2 Tage), dafür haben sich aber andere Probleme eingestellt.

Wir haben vorsorglich Babygitter an unsere Treppen im Haus angebracht, weil zuviel Anstrengung vermieden werden sollte, war genau richtig, wenn man betrachtet, wie die Situation im Moment ist.

Vor ein paar Tagen ist uns aufgefallen, dass die Kleine offenbar schlechter sieht, als normal. Klar, in den letzten Jahren hat man schon gemerkt, dass Sehen und Hören nicht mehr 100%ig ist, aber das ist im Alter ja auch ein stückweit normal.
Allerdings ist es mittlerweile so, dass der kleine Knopf kaum mehr was sieht. Hier und da wird dann schon einmal ein Tischbein mitgenommen oder eine Stufe (haben 2 im Wohnzimmer, leider) verfehlt. Auch wenn man die Hand hinhält, um den Hund zu streicheln, ist es oft so, dass sie erschrickt, weil sie die Hand nicht kommen sieht. Mittlerweile sprechen wir den Hund immer vor dem Anfassen an, damit der Schreck ausbleibt.

Man merkt, dass der Hund vollkommen neben der Spur ist, weil er eben nicht richtig sieht. Wir haben ein Haus und es war immer normal, dass der Hund in den Garten konnte, wann er wollte und sich im Haus frei bewegen konnte. Nun merkt der Hund selbst, dass das nicht mehr so richtig geht und schleicht die ganze Zeit durch die Gegend und weiss nicht recht, was er mit sich anfangen soll. Was denn nun? Wirkt manchmal auch richtig desinteressiert an allem, was rundherum so passiert, wenn man sich dann hinsetzt oder die Familie zusammen im Wohnzimmer sitzt, liegt die Kleine auf ihrer Decke und ratzt (schnarcht übrigens wieder, wenn auch nicht so doll wie vorher...).
Auch nachts ist das natürlich ein Problem. Normal wandert der Hund sehr selten in der Nacht aber nun ist es schlicht und ergreifend gefährlich, wenn sie mal aufsteht, weil sie nichts sieht. Letzte Nacht stand sie dann hinter dem Sofa und wusste nicht mehr, wo der Weg zurück ist Was denn nun?

Ich weiß auch nicht, aber ich halte das alles für keine guten Signale zum Heulen Heute haben wir einen Termin beim TA, mal sehen, was der sagt....Aber normal ist das jedenfalls nicht, das sieht man selbst als nicht studierter Mediziner. Ich glaube auch nicht, dass das von der Herzinsuffizienz kommt. Jedefalls nicht direkt.

Könnten die Tabletten nicht gut dosiert sein? Die Ungewissheit macht einen ganz fertig und vor allem auch, dass man sieht, dass sich das geliebte Tier verändert und vollkommen neben sich steht. Schmerzen scheint sie keine zu haben, soweit wir das beurteilen können. Aber dennoch ist die ganze Situation schwierig und noch schwieriger ist es zu akzeptieren, dass es vielleicht bald alles vorbei sein könnte zum Heulen
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Vom 22.01.2008 12:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Babsi_11 Tellerwäscher


Mitglied seit 14.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Charmingfufu,
habe heute Deinen Beitrag gelesen. Drücke Euch ganz ganz fest die Daumen das beim TA doch noch ein gutes Ergebnis rauskommt. Vielleicht kann er Euch auch Tips und Tricks geben wie ihr Euren Hund an die Blindheit gewöhnen könnt und es ihm erleichtern könnt.

Denke das es auch nicht anders als bei dem Menschen ist. Auch der Hund wird eine gewisse Zeit brauchen um sich mit der neuen Situation zurechtzufinden. Stell Dir mal vor Du würdest plötzlich nicht mehr so gut sehen. Dann hättest Du mit großer Wahrscheinlichkeit auch sehr große Schwierigkeiten mit Deinem Umfeld zurechtzukommen und bräuchtest erst einmal Zeit um Dich an diese Situation zu gewöhnen.

Also kann nur sagen das mein kleiner Dackel letzte Woche dann zum Herzultraschall war und jetzt auch mit Tabletten eingestellt wurde. Müssen in vier Wochen nochmal zur Kontrolle und teu teu teu reagiert sie gut auf die Tabletten. Vielleicht bekommt Eurer Hund ja eine bessere Einstellung der Medikamenten und alles wird doch wieder gut. Klar das die TA auch keine Wunder vollbringen können aber er wird schon einen Weg finden um es dem Hundi etwas leichter zu machen.

Wünsche Euch und Eurem lieben vierbeiner alles Gute und hoffe für Euch das ihr noch lange Zeit mit dem kleinen Hundi habt. LG Babsi_11
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Vom 22.01.2008 18:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sara-susan Smutje


Mitglied seit 12.12.2003
1.076 Beiträge (ø0,35/Tag)
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Hallo,

ich habe gerade einmal nachgelesen, Herzschwäche ist auch bei Menschen sehr verbreitet. ...und es gibt gute Medikamente, um einen Menschen und ich folgere daraus, auch einen Hunde einzustellen. Allerdings haben Medikamente immer auch Nebenwirkungen. Dein ACE Hammer senkt den Blutdruck, vielleicht zu sehr, was das unsichere Gehen angeht. Wenn mein Blutdruck arg im Keller ist, ist mir auch schwummerig.
... das mit der Sehkraft, fällt mir aber auch sehr schwer hier zuzuordnen.
Aber nur soviel, eine Schwäche haben wir alle in unserem Körper und natürlich müssen wir alle auch einmal gehen, eine Schwäche und Krankheit macht uns bewusst, wie schnell vergänglich alles ist, doch es ist kein Todesurteil - zumindenst nicht die Herzschwäche perse.

Ich drücke Dir und vor allem Deinem Hund alle Daumen!!!!

Grüße
Sara-susan
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Vom 22.01.2008 22:53 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Die schlechten Neuigkeiten reissen heute nicht ab zum Heulen

Wir kamen gegen halb sieben heute abend vom TA nach Hause...Der meinte, er verschreibt jetzt ein Mittel gegen Epilepsie, weil das die letzte Möglichkeit ist, woran es hängen kann. Zu Hause dann begann der Hund wieder vollkommen rastlos umherzuwandern, die Zunge hing irgendwann ganz weit draussen und gehechelt hat sie bis zum geht nicht mehr.
Wurde dann so schlimm, dass sie extrem gesabbert hat und angefangen hat zu zittern wie Espenlaub.

Also in der Tierklinik angerufen und hingebraust.

Jetzt ist der Hund über Nacht dort, hat eine Beruhigungsspritze bekommen, damit er überhaupt zur Ruhe kommt. Weil hier daheim hätten weder wir noch der Hund ein Auge zugetan.

Allerdings hat der TA schon gesagt, dass wir eventuell eine Entscheidung treffen müssen zum Heulen

Ach man, jetzt geht alles so schnell. Welt zusammengebrochen
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Vom 22.01.2008 23:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Babsi_11 Tellerwäscher


Mitglied seit 14.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Charmingfufu,

habe gerade Deinen Beitrag gelesen. Drücke Euch allen und auch Eurem Hund ganz fest die Daumen. Wünsche Euch das er die Nacht gut übersteht und sich bis morgen wieder etwas beruhigt hat.

Tut mir sehr leid, dass das jetzt alles so schnell geht. Kann mir vorstellen das man da mit den Nerven total am Ende ist. Wünsche Euch viel Kraft und das doch noch alles irgendwie gut ausgeht.
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Vom 22.01.2008 23:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Babsi_11 Tellerwäscher


Mitglied seit 14.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Charmingfufu,

ich bins nochmal habe gerade meinem Mann von Euren Problemen erzählt. Wir finden beide das ein Tier nicht ünnötig gequält werden sollte aber einfach aufgeben würden wir niemals.

Vielleicht wäre es ratsam ohne Eurem TA die Kompetenz abzusprechen einfach mal eine andere Meinung einzuholen. Finde es nämlich um ehrlich zu sein ziemlich seltsam das der TA die Blindheit Eures Hundes nach sovielen Untersuchungen noch nicht festgestellt hat. Vielleicht gibt es ja noch andere Dinge die er auch noch nicht festgestellt hat. Vielleicht gibt es eine einfache Erklärung für alles.

Würde auch nicht unbedingt in die Tierklinik gehen (wie schon oben von Euch geschrieben immer andere Ärzte). Das regt den Hund auch unnötig auf hat ja zu keinem Arzt einen richtigen Bezug. Drück Euch die Daumen.

LG
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Vom 23.01.2008 00:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Hi nochmal,

wir haben auch überlegt, ob wir nochmal den TA wechseln, aber die große Frage im raum ist einfach, was noch sinnvoll ist...Natürlich möchten wir alles erdenklich mögliche versuchen unserem Hund die Lebensqualität zu erhalten, andererseits sind wir uns bewusst, dass die Gradwanderung sehr schmal ist zu dem, was man selbst gern möchte und dem, was für den Hund das Beste wäre.

In der letzten Zeit waren wir, außer bei den Kontrollterminen, eigentlich immer beim Chef der Klinik persönlich, der vor ein paar Jahren bereits die Milchleisten-OP durchgeführt hat. Der Mann hat einen sehr guten Ruf hier in der Gegend und bisher waren wir nie unzufrieden mit seinen Diagnosen und Leistungen (ganz im Gegensatz zum Tierarzt vorher...der die Geschwüre an der Milchleiste nicht einmal erkannt und hat prüfen lassen...daraufhin sind wir auf Empfehlung bei der jetztigen Tierklinik gelandet, die sofort sagten "operieren"...ohne das, wäre unser Hund heute bereits nicht mehr da).

Die Blindheit ist erst seit dem letzten Anfall (am Sonntag) so gravierend, das haben wir ja selbst bemerkt, denn vorher war alles normal. Mittlerweile tendieren wir zu der "Theorie", dass der letzte Anfall vielleicht ein Schlaganfall war und deswegen dauerhafte Schäden, wie das Schlecht-Sehen und das Orientierungsproblem, entstanden sind traurig

Heute Abend hat man richtig gesehen, dass es dem kleinen Knopf wirklich schlecht ging, nicht einmal auf Ansprachen hat sie mehr reagiert. So etwas zu sehen schmerzt natürlich auch sehr, wenn man seinen Hund als quirligen Derwisch kennt. Ein richtig kleiner Feger, (fast) immer.

Jetzt stellt sich einfach die Frage, was wir noch tun können, was wir tun sollten und was das Richtige ist in so einer bescheidenen Situation zum Heulen Natürlich möchten wir die Kleine nicht einfach so gehen lassen, aber wir wollen auch nicht, dass sie sich quält, nur damit sie noch bei uns bleibt. Es tut einfach weh zu sehen, wenn der Hund nicht mehr der Hund ist, der einen Jahre lang begleitet hat und damit meine ich nicht, dass er einfach älter wird, sondern apathisch auf seiner Decke sitzt und hechelt und sabbert und nicht ansprechbar ist. Ich weiss es auch nicht. Mal morgen früh abwarten, wie die Lage dann aussieht.

Eine schlaflose Nacht wirds also so oder so. traurig
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Vom 23.01.2008 12:19 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Babsi_11 Tellerwäscher


Mitglied seit 14.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo nochmal,

musste auch die ganze Zeit an Euch denken. Bin mal gespannt was heute morgen bei Euch rausgekommen ist beim TA. Drücke Euch nach wie vor die Daumen.

Bin da natürlich auch Eurer Meinung das man seinen Hund nicht länger als nötig quälen soll, aber ich kann mir nur zu gut vorstellen wie schwer das alles für Euch ist. Hoffe von ganzem Herzen das sich doch noch alles zum Guten wendet für Euch und Eure Kleine.

Vielleicht gibt es heute ja doch noch positive Neuigkeiten für Euch.

LG
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Vom 23.01.2008 18:31 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmingfufu Tellerwäscher


Mitglied seit 01.01.2008
8 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo zusammen,

heute morgen beim TA war die Situation so, dass die Kleine die Nacht mit Beruhigungsspritze ganz gut verbracht, allerdings heute morgen wieder die gleiche Apathie. Wollte weder Trinken noch Fressen, geschweigedenn nach draussen gehen. Die ganze Zeit nur im Kreis getigert, nicht ansprechbar, keine Reaktion. Im Wartezimmer beim TA haben sich zwei Hunde lautstark gekappelt, unser Hund hat nicht einmal den Kopf gehoben zum Heulen

Wir haben uns schweren Herzens dazu entschlossen, das Ganze heute zu beenden. Ein Hund, der immer lebensfroh und munter war, der nicht mehr auf dem Rasen schnuppern mag, nicht mehr fressen und trinken möchte...Und vor allem nur noch apathisch im Kreis tigert oder in der Ecke steht...Das wollten wir unserer Kleinen nicht zumuten.

Der TA sagte, der letzte epileptische Anfall hat einen Schlaganfall ausgelöst, woher auch die plötzliche Orientierungslosigkeit und Blindheit kam. Die Innere Ruhe und das Umhertigern hängt natürlich auch damit zusammen und dass keine Reaktion mehr auf Ansprache kommt, ist auch eine Folge dessen, dass das Gehirn nicht mehr richtig arbeiten konnte. Das wollten wir dem Hund und uns nicht antun. Der TA sagte, es kann sein, dass sie sich körperlich von dem Schlaganfall erholt, aber natürlich würde der Schaden am Gehirn bleiben. Aber selbst für die körperliche Erholung gab es keine Garantie. Und bevor wir uns einer qualvollen Zeit unterziehen, mit Aufbauspritzen und unzählichen TA Besuchen (die unser Hund ohnehin nie leiden konnte Sicher nicht! ) und weiteren Anfällen....war es so mit Sicherheit besser.

Die ganze Familie war da, hat in Ruhe Abschied genommen, und wir waren alle dabei, als die Narkose Spritze verabreicht wurde. So war unsere Kleine auch nicht allein, das war uns wichtig - auch wenn wir nicht einmal wissen, ob sie uns erkannt hat. Wir haben uns heute morgen informiert, welche Bestattungsmöglichkeiten es gibt, den Hund wieder mitgenommen und hier in der Nähe zu einem Tierbestatter gebracht, der sehr vertrauenswürdig wirkt, der die Feuerbestattung nächste Woche durchführen wird. Bei der Einäscherung können wir sogar dabei sein. Die Urne wird im Garten einen Ehrenplatz erhalten. Der geliebte Hund hat einen Platz ohnehin in unseren Herzen - für immer.

Ja, so ist es traurig Jetzt sitze ich den ganzen Tag schon hier und weine fast am laufenden Band, auch wenn ich weiss, dass es für den Hund so sicherlich die beste Entscheidung war. Aber loszulassen ist schwer. Und es ist schwer zu akzeptieren, dass der kleine Feger nicht mehr da ist - und nicht mehr zurückkommt.

Vielen Dank für die letzten knapp 4 Wochen hier, danke für das Mitbangen und Mithoffen, danke für den Zuspruch und das Verständnis.
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Vom 23.01.2008 19:06 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

katerteddy2000 Küchenjunge


Mitglied seit 02.07.2004
1.358 Beiträge (ø0,47/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo charmingfufu,

mir fehlen die Worte und ich weiß wovon Du schreibst und wie es Dir geht. Da helfen keine Worte.

Laß Dich drücken.

LG Regina
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Vom 23.01.2008 21:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Babsi_11 Tellerwäscher


Mitglied seit 14.01.2008
6 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo Charmingfufu,

habe gerade Euren traurigen Beitrag gelesen. Ich kenne Eure Kleine zwar nicht fühle aber aus ganzem Herzen mit Euch. War sicherlich so das Beste. Es bringt ja nichts wenn die Kleine leiden muss. Kann mir aber vorstellen wie Euch zumute ist und das man mit den Nerven vollkommen am Ende ist.

Finde es sehr schön, dass ihr Eurem kleinen Schatz so einen würdevollen Abschied gebt, würde das selbe für meine Kleine machen.

Ich wünsche Euch ganz viel Kraft.

Wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

Lg Babsi_11
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