Hautprobleme bei Hund
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![]() Mitglied seit 04.08.2004 |
Wir haben zur Zeit ein echtes Problem mit unserem Hund (Riesenschnauzer, 5 Jahre, Rüde): Im Mai/Juni dieses Jahres hatte er an der Schulter ein großes, eitriges Ekzem. Es wurde mit Cortison und einer Salbe behandelt, die den Juckreiz lindert. Nach zwei Wochen war alles verheilt, das rasierte Fell wuchs nach und alles war okay. Woher das Hautproblem kam blieb unklar. Den ganzen Sommer über hatten wir keinerlei Probleme. Im Herbst begann die Haut an manchen Stellen wieder trocken und schuppig zu werden. Das Fell ist aber wunderschön glänzend und die Haare selbst sind nicht trocken. Es bildeten sich am Rumpf/Rücken/Schultern/Schenkel pickelgroße erhabene Stellen, dort lösten sich trockene, verhornte Hautstellen ab, darunter bleib eine kleine wunde Stelle, die jedoch immer innerhalb weniger Tage abheilte. Am Bauch heilten diese Stellen nicht, da er immer wieder schleckte, sie entzündeten sich. Als diese Stellen abheilten (Behandlung mit Puder und einer cortisonhaltigen Lotion) blieben dunkle Pigmentveränderungen zurück. Aber es bildeten sich an anderen Stellen sofort wieder neue "Pickelchen", meist befanden sich am Hund gleichzeitig 10 bis 20 solcher kleinen befallenen Stellen. Nun bekam er zum zweiten Mal eine Cortisonspritze und alles heilte wunderbar ab. Jetzt - 14 Tage später - fängt das ganze wieder von vorne an. Der Tierarzt vermutet eine Allergie. Klar, wir auch! Wir haben verschiedene Dinge in seiner Ernährung weggelassen, abgewartet, wieder aufgenommen und durch andere Weglassungen ersetzt, aber wir werden nicht schlauer. Allerdings habe ich nun schon dann und wann mal gehört, dass andere Hundebesitzer mit ähnlichen Erscheinungen zu kämpfen haben. Wer hat einen Tipp, was wir noch ausprobieren könnten bzw. wer hat ähnliche Probleme? Für Anregungen bin ich sehr dankbar. LG Honigklümpchen |
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![]() Mitglied seit 07.09.2007 |
Hallo Honigklümpchen,
Unsere Hündin hatte diesen Sommer mit ganz oben beschriebenem Ekzem zu kämpfen. Unser Tierarzt fragte uns, ob wir sie schwimmen lassen und wo.... Und richtig - es tritt immer dann auf, wenn sie in irgendwelche Gewässer steigt. Leider mag sie auch nur diese. Grund ist auf jeden Fall - sie hat irgendeine Hautverletzung (Kratzer, Mückenstick, Zeckenbiss o.ähnl) geht dann ins Wasser, die dort befindlichen Bakterien setzen sich da rein - und schon gehts ab. Weiterer Grund ist: Unsere Hündin hat eine dicke Unterwolle - da bleibt die Haut natürlich deutlich länger nass als bei Hunden ohne. Wir trocknen sie zwar sofort ab - aber nach mehrmaligen schlechten Erfahrungen darf die Arme nun leider nicht mehr wild baden... Verschrieben hat uns der Arzt : Prurivet S Das ist ein Pumpspray - wirkt gegen die Bakterien und heilt - wohl auch mit einer Art Kortison. Auf jeden Fall ist das Mittel nicht geeignet ständig irgendwas behandeln zu müssen(deshalb Badeverbot) Es wirkt aber suuupergut - 2-3 Tage uns alles ist gut. Sie schleckt dann auch absolut nicht mehr - scheinbar dichtet das Mittel ab wie ein Pflaster, so dass auch nichts passiert wenn sie doch schlecken würde. Zu den Hautschuppen - das kommt vielleicht auch von Wechselwirkung : zu warme Wohnung/schwitzen und Unterwolle? Viel kämmen und die Haare möglichst kurz halten - mir wurde gesagt ca. 3-4 mal wöchentl. ein Teelöffen Olivenöl ins Futter würd auch helfen. Machen wir - ist auch wesentlich besser - aber vielleicht auch Zufall?? Vielleicht weiss jemand der dieselben Erfahrungen gemacht hat auch davon? LG Brigitte |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Hallo,
ein Ekzem liegt vor, wenn es deinen Hund juckt, Haare ausfallen, die Haut mit Pickelchen bedeckt und vllt sogar voller flächenhafter Wunden ist.Wenn keine Parasiten festgestellt wurden, dann ist das ein Ekzem. Meist leider ein langwieriges Problem. Die Therapie ist selbst für den Tierarzt sehr schwierig.Sie muss innerlich und äußerlich durchgeführt werden. Der Besitzer kann sie wirkungsvoll durch eine vielseitige und vitaminreiche Ernährung unterstützen.Meiner bekommt mom Cortison dagegen. lg |
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![]() Mitglied seit 04.08.2004 |
Danke für die Antworten!
Genau das, was ihr beschrieben habt, ist grade auch unsere Erfahrung. Zuerst Prurivet S, dann Cortison ... jetzt suchen wir das Ganze nochmal über die Ernährung einzugrenzen. Jedenfalls scheinen wir nicht allein zu sein mit unserem Problem. LG Honigklümpchen |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hi
Was für Futter fütterst du denn? Am besten findet man Allergien heraus, indem man Fleisch füttert-und zwar nur eine Sorte... Liebe Grüße Yujinko |
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![]() Mitglied seit 27.02.2007 |
Hi,
wir haben eine 9.5 Jahre alte Riesenschnauzer-Irish Wolfhound Mischlings Hündin, die schon seit Jahren Hautprobleme hat. Da wir absolut nichts von Cortison halten (meine Frau ist Heilpraktikerin) haben wir andere Behandlungsformen gefunden, die uns immer wieder helfen: Bei offenen Wunden (Bisswunden, aufgekratzt, oder Mücken - Zeckenbisse etc.) sofort Kolloidales Silber draufsprühen, das desinfiziert, brennt aber nicht (auch gut für's Frauchen...) Eine Super Salbe: Mucokehl D3 - gibts in jeder Apotheke, ist homöopathisch und funktioniert bestens. Dann haben wir auch gemerkt, dass oft ein Zinkmangel vorliegt, wenn unsere Jule wieder anfängt sich laufen zu kratzen... Da gibt's dann verschiedenen Präparate! Einfach in der Apo. mal nachfragen. Was natürlich auch sein könnte, sind Herbstgrasmilben, sollte ein guter Tierarzt aber rausfinden können! Unsere Erfahrungen mit Tierärzten (guten) halten sich leider in Grenzen, da viele über ihren Cortison und Antibiotika Horizont nicht rausschauen können. Der Letzte diagnostizierte Räude (wegen der Juckerei) und was war es dann ?? Eine Strepptokockeninfektion! Mittlerweile wird unsere Jule fast nur noch von Frauchen behandelt, seit dem geht es Ihr wieder richtig gut! Wir füttern mittlerweile nur noch Dinner for Dogs (Trockenfutter) - das vertragen beide gut und reagieren nicht mit Allergien. Muss man aber in jedem Fall testen ob's dem Hund auch gut tut, da reagiert(wie beim Menschen auch ) jeder anders. Gute Erfahrungen haben wir auch mit Bozita gemacht. Viel Glück, lG großer Mausel |
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![]() Mitglied seit 04.08.2004 |
Hallo!
@Yujinko: Wir füttern nur Frischfleisch! Rindfleisch und Blättermagen .... Pferdefleisch wurde schon probiert -> verträgt er nicht! Dosenfutter oder Trockenfutter verursacht ebenfalls Durchfälle Wir sind also ein wenig eingeschränkt! @ mausel: Dinner for Dogs haben wir vor Jahren ausprobiert. Anfangs wollte er nicht ran, fraß dann doch (gab nix anderes) und bekam auch darauf unnatürlich weichen Stuhl. Die Salbe werden wir gern mal ausprobieren. Danke für den Tipp! LG Honigklümpchen |
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![]() Mitglied seit 27.02.2007 |
Hallo nochmal,
da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen.... sorry. Das war damals keine Streptokokken, sondern eine Staphylokokkeninfektion..... Haben wir dann mit Notakheel weggekriegt (Isomedizin) Schönen Abend noch, lG Mausel |
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![]() Mitglied seit 12.03.2012 |
Also ich habe ein rüden der ist 5 Monate Alt und der Kratzt sich volle kanne und auch wund war schon bein TA keine Milben keine parasieten und auch keine demotex. Er hat auch Wunde stellen am bauch und ihn ohr und in den aksel höllen ich weiß nicht mehr weiter wär kann helfen bitte
mfg Andreas |
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![]() Mitglied seit 11.11.2009 |
Hallo,
könnte es Welpenakne sein? Wie lange hat er das schon? Was sagt der Züchter? Gibt es Wurfgeschwister mit ähnlichen Problemen oder war die Herkunft eventuell nicht optimal? Habt ihr eine Ausschlußdiät gemacht, mind. 6 Wochen? Beste Grüße |
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![]() Mitglied seit 16.07.2005 |
Hallo,
ich hab mit meinem Neufi ähnliches Problem, außer im Winter hat er im Schnitt alle 4-10 Wochen einen großen Hotspot. Wir haben mal einen Allergietest machen lassen, dabei kam raus das er auf Gräsermilben und Pollen reagiert. Anfangs bin ich immer noch zum TA, inzwischen behandel ich diese Stellen allein -sofern sie nicht zu tief sind-, ichhab einfach die Erfahrung gemacht, dass die TA zu schnell AB und Cortison einem aufdrücken und das auf Dauer ist nicht gut: Fell weg da, Beta Isadona flüssig und Surolan -ist eigentlich für Ohrenentzündungen- im Wechsel auftragen, nach ca. 2-7 Tagen haben wir Ruhe. |
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![]() Mitglied seit 20.06.2006 |
Hallo Claudi,
Surolan ist auch ein Antibiotikum. LG Rieke |
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![]() Mitglied seit 16.07.2005 |
Ja, aber in diesem Fall kommt es nur äußerlich rauf, besser als AB in Tablettenform. Daher wechsel ich ja immer mit dem Beta Isadona. Ach ja, Wasserstoffperloxid habe ich auch immer im Kühlschrank.
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![]() Mitglied seit 13.11.2011 |
meine letzte hündin hatte, als sie relativ jung war, auch so eine runde, haarlose stelle (ca 1€groß). gekratzt hat sie nicht, aber das war in der schulterblatt-region, also ein bisschen blöd zu erreichen...
TA verschrieb cortison, keine änderung...dann hab ich bierhefe-pulver zugefüttert und siehe da, fell wuchs ab und an ein TL gutes öl unterstützt auch bei gesunden hunden das haarkleid. zur verteidigung der TÄ: ursache kann ja alles mögliche sein, die besitzer sind auch nicht immer alle ehrlich, was der hund so frisst bzw wie "echt" sie eine ausschluss(!)diät machen etc... |
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![]() Mitglied seit 13.01.2012 |
Das kenne ich, hatte/hat mein Hund (Deutscher Schäferhund, 5 Jahre, Rüde) auch.
Immer mal juckende Stellen, die er sich verständlicherweise dann auch noch aufgekratzt bzw. blutig gebissen hat. – diese Pickelchen, wie von der TE beschrieben, hatte er auch ab und zu. Noch dazu stumpfes Fell und Hautschuppen. Behandlung mit Cortison bzw. Antibiotika (nicht gleichzeitg) brachte nur kurzfristig Besserung, nach etwa einer Woche ging es dann von vorne los. Bluttest, Hautgeschabsel, Reduktionsdiät, Futterumstellung, diverse Hautöle, Salben, Puder … alles nichts gebracht! Nochmal Futter umgestellt, jetzt bekommt er so ein spezielles Allergiefutter mit Fisch – weiß gerade nicht, wie es genau heißt – und Dauermedikation mit zweimal am Tag einer Tablette Prednisolon. Was anderes hilft wirklich nicht, die Tierärzte (ich war nicht nur bei einem) meinten auch, das könne man durchaus dauerhaft geben, zwischendurch auch mal 2-3 Tage aussetzen, das wäre ok. Es sei wohl irgendeine Allergie (Futtermittelallergie wurde ausgeschlossen) aber welche genau wäre schwierig, da müsste man viel aufwändiger und genauer testen, es gäbe ja so viele … und diesen Stress will ich meinem Hund nicht zumuten. Noch dazu ein spezielles Shampoo, da müsste ich auch mal gucken, welches, das gibt es soviel ich weiß nicht im Handel, und der TA mischt da immer noch zusätzlich was rein – da kann ich auch mal genau gucken, was das ist Shampooniert wird der Hund nach Bedarf, anfangs 2x die Woche und jetzt nur noch so alle 2-3 Wochen 1x. Das Fell ist gleich nach dem 1. waschen wieder richtig schön glänzend, weich und glatt geworden und die Schuppen waren so gut wie alle draußen. Gebürstet bzw. gestriegelt wird er natürlich auch regelmäßig. @Honigklümpchen: Wie gesagt, wenn du wegen dem Futter und dem Shampoo genaue Angaben brauchst, um da beim TA mal nachzufragen, ob das für deinen Hund evtl. auch infrage käme, sag Bescheid |
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![]() Mitglied seit 13.01.2012 |
Oh nein! Ich sehe jetzt erst, dass Honigklümpchen das Topic in 2007 (!!!) erstellt hat
Peinlich! |
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![]() Mitglied seit 13.11.2011 |
och, erdbaerchen, hautprobleme werden wahrscheinlich nicht so selten sein und irgendwer hat´s halt rausgekramt
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![]() Mitglied seit 13.01.2012 |
ja, man hört es immer öfter - leider!
ich meinte nur, weil ich honigklümpchen direkt angesprochen hatte |
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![]() Mitglied seit 14.03.2007 |
Unser Hund hatte sowas auch. TA hat ihn behandelt mit Spritzen und Tabletten und was weiß ich nicht alles. Als es mir zu viel wurde, hab ich in meiner Verzweiflung den Hund einfach mal mit Head&Shoulders gewaschen. Ratzfatz war das weg. Jetzt wird er mindestens 1 x im Monat geduscht oder gebadet (mit Hundeshampoo) und er hat nie wieder irgendwas gehabt.
Versuch macht kluch, man muss es ausprobieren und manchmal auf seinen inneren Instinkt hören. LG Kathrin |
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