Single, berufstätig und Hund???
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![]() Mitglied seit 20.08.2006 |
schon seit Jahren wünsche ich mir meinen Hund, hab aber große Bedenken, weil ich Single und voll berufstätig bin. Jetzt habe ich im Internet in einem Tierheim ein 2 1/2-jähriges Beagle-Mädchen entdeckt, die auch 3 Stunden alleine bleiben kann. Wer hat Erfahrung als Berufstätiger mit Hund und kann mir Tips geben? Läßt sich das irgendwie regeln LG Pitti |
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![]() Mitglied seit 13.11.2005 |
Hallo Pitti,
also ich weiß nicht. Ein Hund will doch eine "Herde" beschützen, er ist doch dann allein. Ich würde es lieber nicht wagen. Lg, Marie PS: und eine Katze, die selbst rausgehen kann? |
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![]() Mitglied seit 06.02.2005 |
Hallo Pitti,
ganz ehrlich muss ich dir sagen, dass ich deine Idee für nicht sinnvoll halte, denn im Endeffekt ist der Hund jeden Tag trotzdem für ca. acht Stunden (wenn auch nicht am Stück) alleine und das ist als tagtägliche Einrichtung eine sehr lange Zeit. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, deinen Hund für den Tag irgendwo unterzubringen oder vielleicht sogar mitzunehmen (das hatte ich vor kurzem auch mal hier gelesen), denke ich, dass du ihm einen großen Gefallen tust. Wir haben z.B. das große Glück, meine Eltern in der Nähe zu haben, die unseren Hund tagsüber versorgen und wir merken schon, wenn auch sie viel unterwegs sind, dass der gnädige Herr abends ein "Streicheldefizit" aufweist. Überlege es dir bitte vorher sehr gut, denn ein Hund bedeutet Verantwortung für die nächsten ~ 15 Jahre und den ganzen Tag alleine würdest du doch auch nicht sein wollen, oder? Sei nicht böse, dass ich dir abrate, denn dein Bedürfnis nach einem Vierbeiner kann ich sehr gut verstehen, doch stehen an 1. Stelle die Bedürfnisse des Tieres... Viele Grüße Viviane. |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi Pitti,
so wie Du die Situation beschreibst, rate ich ab. Es geht nach meiner Erfahrung nur, wenn es eine 2te Person ziemlich in der Naehe gibt, wo der Hund eventuell hin kann oder die Person zum Hund kann. Es gibt so viele Situation, da braucht der Hund einfach jemand in der Naehe (Krankheit, Verletzung, Durchfall) Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 21.05.2006 |
Hallo Pitti ,
das sollte schon funktionieren . Das Beagle-Mädchen ist längst sauber , und wenn Du zwischendrin mal heimgehen kannst , reicht das , Abends halt ausgiebige Spaziergänge , dann kommt Hundi schon zu seinem Recht . Wir sind auch berufstätig , ich kanns einrichten , mittags zu Hause zu sein , das läuft dann so mit unserem 13-jährigen Jack-Russel-Mädchen : Morgens Gang 20 Minuten für Geschäfte erledigen . Mittags dann ne Stunde , wer nachmittags eher kommt , packt noch nen Spaziergang und abends nach dem Essen gibts noch ne kleine Runde , das Hundi ist sehr zufriedemn damit . Ich wünsch Dir viel Spass mit Deinem künftigen Mitbewohner. Beagles sind von allen Hunderassen , und ich kenn berufsbedingt sehr viele , mit die unkompliziertesten und nettesten Hunde. LG viechdoc |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi Viechdoc,
ich sehe es anders. Nicht nur der Hund, auch der Mensch wird mal krank. Du schreibst in Deinem posting > "wer nachmittags eher kommt" also gibt es bei Euch auch 2 Personen. Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 20.08.2006 |
Vielen Dank für eure Meinungen.
Ich bin ja auch schon sehr lange am Überlegen. Die Chemie zwischen Hund und Mensch muss einfach stimmen. Und ein Welpe z.B. würde für mich NIE in Frage kommen Danke Viechdoc, dass du mir Mut machst. Du solltest was davon verstehen Vielleicht sollte ich mich erstmal für eine ehrenamtliche Mitarbeit im Tierheim oder Tierschutzverein einsetzen. LG Pitti |
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![]() Mitglied seit 09.05.2005 |
Hi,
ja, es läßt sich regeln. Pitti, habe Dir eine km geschrieben. Grüße, Mayflower |
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![]() Mitglied seit 22.03.2005 |
Hi!
Ich kenne so einen Versuch mit einem gassibereiten Renter, der den Hund mittags lang und engagiert bespaßt. Trotzdem zeigt Hundi merklich, dass es ihm nicht gut tut und Frauchen reagiert auch noch alles andere als adäquat. Ich denke nicht, dass es ideale Voraussetzungen sind, sich einen Hund zu halten. Ich würds - dem Hund zuliebe - lassen, was heißt würde....!? Ich hätte auch liebend gern wieder einen, aber wir sind beide berufstätig und können ihn nicht mitnehmen. Daher liegt das Thema "Hund" bis auf weiteres auf Eis, bis sich an einer der Komponenten dauerhaft was ändert. Grüße Melli |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo Pitti,
meinen ersten Hund habe ich mir mit ähnlichen, aber immer noch besseren Bedingungen angeschafft. Wir waren zu zweit und hatten unterschiedliche Mittagszeiten in der Firma. Somit sind wir beide mittags für jeweils 45 Minuten beim Hund gewesen. Also hatte er 1,5 Stunden während unserer Abwesenheit doch den Kontakt mit uns und konnte auch noch draußen toben sowie Geschäfte erledigen. Dafür gehörte der Abend überwiegend dem Hund, weil dieser ja auch ausgelastet sein möchte. Wenn er das nicht ist, wird er unzufrieden und stellt unter Umständen Sachen an, die niemand toll findet oder er wird agressiv, weil er unterbeschäftigt ist. Deshalb solltest Du Dir wirklich überlegen, ob Du nach Feierabend noch gewillt bist, dem Hund einen Abend mit Spiel und Spaß zu gewähren. Zu zweit geht es, man kann sich abwechseln, aber alleine hätte ich mir definitiv keinen Hund angeschafft. Wie Frank geschrieben hat, kannst auch Du mal krank werden und wer kümmert sich dann um den Hund? Erkundige Dich bei Deinem Arbeitgeber, ob ein Hund erlaubt ist, dann nimm ihn mit zur Arbeit, gehe in der Mittagspause mit ihm raus und alles ist gut. Andernfalls sage ich NEIN zur Anschaffung eines Hundes. LG charmin2004 |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
>Erkundige Dich bei Deinem Arbeitgeber, ob ein Hund erlaubt ist, dann nimm ihn mit zur Arbeit, gehe in der Mittagspause mit ihm raus und alles ist gut. Andernfalls sage ich NEIN zur Anschaffung eines Hundes.
Hi, komme gerade heim von letzte Runde Hunde, wollte nochmal kucken. Charmin hat recht, hat recht, hat recht. Basta. Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 20.08.2006 |
Guten Morgen,
danke euch allen für die Kommentare. Das Beagle-Mädchen, das ich mir ausgesucht hatte, ist inzwischen schon vermittelt. Hat sich also erstmal erledigt. Es muss wirklich alles 100 % stimmen. Als nächstes werde ich mich an den Tierschutzverein wenden, und fragen, wo Hilfe gebraucht wird. Zur Arbeit könnte ich einen Hund nur ausnahmsweise mal mitnehmen. Die Kollegen haben zwar nichts dagegen, ist aber offiziell nicht erlaubt... Und als es heute Morgen wie aus Eimern gegossen hat, war ich ganz froh, dass ich "nur" den Weg zur Arbeit laufen musste Wünsche allen einen schönen Wochenanfang! LG Pitti |
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![]() Mitglied seit 30.03.2007 |
Hallo Pitti,
also bei mir klappt das alles super gut. Ich bin auch Single ud berufstätig und wohne allein mit meinem Hund und meinen vier Katzen. Ich gehe morgens mit ihm eine runde, wenn ich von der Arbeit komme lasse ich ihn kurz raus, Abends laufe ich eine große Runde wo er sich "austoben" kann und dann bevor ich schlafen geh, lass ich ihn nochmal kurz raus. Liebe Grüße Sina |
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![]() Mitglied seit 29.09.2006 |
Hallo Pitti,
ich bin ab mittags meist zu Hause und ab da kann ich mir meine Arbeit frei einteilen. Wenn ich einmal länger außer Haus bin, geht unser Hund mit zu meinem Freund auf die Arbeit. Als unser Welpe zu uns kam, war es zwischen Studium und Referendariat und ich hatte 3-4 Monate um unseren Welpen einzugewöhnen. Unter anderen Umständen hätten wir uns nicht für einen Hund entschieden. Viele Grüße ZauberhafteElfenfee |
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![]() Mitglied seit 20.03.2006 |
Hallo Pitti,
bitte schaff dir keinen Hund an, wenn du voll berufsfähig bist und noch dazu alleine. Mein Mann und ich wünschen uns sehnlichst einen Hund, nehmen aber keinen, weil wir beide tagsüber keine Zeit hätten - da täte mir der Hund alleine leid! Auch hätte ich Verwandte die aufpassen können, und ich wohne in der Nähe der Arbeit - trotzdem - ich finde es nicht gut für den Hund. Denke zuerst an den Hund und dann an dich!!! Ein Hund ist ein Lebewesen und braucht genauso Aufmerksamkeit und Liebe wie ein Mensch - versetz dich mal in seine Lage!!! lg sabine ps: freue mich schon auf meine Pension, dann werde ich endlich einen Hund haben |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
> Denke zuerst an den Hund und dann an dich!!!
Hi Sabine, ich verneige mein Haupt in Ehrfurcht in Deiner Richtung - wo immer Du auch wohnst - , Dein posting ist klug, umsichtig und weise. Ein Hundehalter muss immer zuerst an den Hund denken und dann den Rest seines Lebensstiles auf die Rolle bringen, so, dass es mit dem Hund klappt. Wir Menschen haben die heutige Welt gestaltet (und betoniert), wir tragen die Verantwortung, ob unsere Hunde sich in dieser "Beton"welt zurecht finden oder orientierunglos werden. Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Servus Pitti,
ich schliesse mich Frank an und ebenso Sabine ! Und Dir Viechdoc widerspreche ich entschieden ! Um abends ein "Spielzeug" zu haben, braucht NIEMAND einen Hund ! Du willst mir doch wohl nicht erzählen, dass es super ist, wenn man im Winter bei so Minus 20 Grad gern mit seinem Hund abends übt oder ? Also mir haben die drei Stunden tagsüber auf dem Hundeplatz bei Minus 14 Grad gereicht ! Und da mussten wir unsere Hunde bewegen ! Ein Hund braucht Zuwendung, Ausbildung, genügend Bewegung, geistig, sowohl auch körperlich. Und wer von uns allen geht gern abends, bei strömenden Regen zwei Stunden raus ? Und was macht der Hund die acht Stunden, die er allein ist ? Pitti ich finds toll, dass Du Dich für die Mitarbeit im Tierheim entschieden hast ! Gute und richtige Entscheidung m.M. nach ! Was nutzt Dir ein Hund, der nicht glücklich ist. Den Du nicht artgerecht "halten" kannst ? Hunde sind Rudeltiere und wo ist das Rudel ? Arbeiten, weil man seinen Lebensunterhalt verdienen muss.
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![]() Mitglied seit 20.08.2006 |
Hallo!
Danke nochmal an alle, wenn auch nicht immer ermutigenden, Kommentare. Aber ihr habt schon Recht Projekt eigener Hund ist erstmal auf Eis gelegt. So gerne, wie ich einen hätte, aber er braucht wirklich Zuwendung und Ansprache. Und Arbeit macht es natürlich auch... Da sind dann doch wohl 2 Katzen sind nicht so mein Ding... Einen schönen Abend noch Pitti |
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