schwerste Spondylose *schnüff*
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![]() Mitglied seit 17.01.2004 |
muß hier mal meinen Frust loswerden. Das Filou Spondylose hat, ist mir seit 6 Jahren klar. Er hatte mit knapp zwei Jahren schon Grad 3. Heute war ich beim TA, da Filou sporadisch inkonitnent ist, ausserdem an der Nierengegend kahl wird und abgenommen hat. TA tippte erst hoffnungsfroh auf eine Blasenentzündung->Fehlanzeige. Urin war in Ordnung. Dann nahm er Blut ab, Ergebnis kommt morgen. Da ich Angst hatte, das Filou vllt. einen Tumor im Bauch hat, hat er ihn geröntgt. Tumor zum Glück nicht. Aber so schlimme Spodylosen, das hätte er in seiner Laufbahn selten gesehen. Mittlerweile sind die Nerven eingeklemmt, die die Blasentätigkeit regulieren. Ausserdem drücken sie auf die Bandscheiben. Filou hat schlimme Schmerzen. Und das Schlimmste: Man merkt es ihm nicht groß an. Nun liegen unsere ganzen Hoffnungen darauf, das er sonst nix hat. (Blutwerte) Dann bekommt er Schmerzmittel. Wenn noch mehr dazu kommt...daran will ich nicht denken. Danke fürs \"zuhören\" LG vinea |
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![]() Mitglied seit 31.08.2006 |
Hallo Vinea!
Ich kann Deinen Kummer gut verstehen, einer meiner Hunde (Golden Retriever) hat auch ein Cauda Equina Syndrom durch Spondylose. Die Spondylose zieht sich bei Tosca leider über die ganze Wirbelsäule und beim Kreuzbein ist ein Stück abgespalten... Tosca hatte bereits im Liegen Harn verloren (die ganze Blase voll und das z.B. in meinem Bett), ist des öfteren umgefallen und hatte Koordinationsschwierigkeiten. Mein Tierarzt meinte im August 2005, dass mein Hund den Winter nicht überstehen wird. Da man operativ nichts mehr machen konnte, mein Tierarzt mit seinem Latein am Ende war, hat er sich an die Vet.Med. in Wien gewandt, da die wesentlich mehr Erfahrung mit Schmerzbehandlung haben. Auch eine Physiotherapie mit Bewegung und richtiger Massage hat ganz gut geholfen. Psychisch gestärkt habe ich sie indem ich zuerst einen zweiten und dann noch einen dritten Hund dazugenommen habe, im Rudel ist sie richtig glücklich. (Die anderen zwei sind allerdings Chihuahuas). Jetzt, zwei Jahre später, verliert sie keinen Harn mehr, das letztemal umgefallen ist sie vor über einem halben Jahr, auch die Schmerzmittel habe ich momentan drastisch reduzieren können. Vielleicht gibt es bei Dir in der Nähe eine gute Tierklinik die Euch weiterhelfen können? Ich drück Euch die Daumen und wünsch Euch alles Gute! Liebe Grüße Isabella |
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![]() Mitglied seit 17.01.2004 |
Hallo,
@ Isabella: wie alt ist denn Deine Hündin? Die Blutuntersuchung war zum Glück negativ. Filou hat also \"nur\" die Spondylose. Er bekommt jetzt erstmal Schmerzmittel und ein Arthrosemittel. Die Inkontinenz stört mich nicht weiter, wir haben alles gefliest, und die Decken im Korb werden eben öfter gewáschen. Naja, wenigstens weiß ich jetzt, das z.Z. kein schlimmerer Befund wie Nierenversgen o.ä. vorliegt. LG vinea |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo vinea,
unser Ridgeback hat auch eine schlimme Spondylose, zieht sich mittlerweile über die ganze Wirbelsäule. Er hatte sehr schlimme Schmerzschübe, die sich mit \"Abschluss\" der jeweiligen Schubs dann wieder legten. Als Mittel der Wahl bekam er Cortison bzw. Schmerztabletten. Seit einem guten Jahr haben wir nun Ruhe, er wirkt manchmal zwar etwas \"steif\", ist aber schmerzfrei... Bemerkenswert fand ich nur, dass du über Inkontinenz schreibst... unser Hund ist, seit er mit 1,5 J. kastriert wurde, inkontinent. Er erhält 2 Tabletten täglich. Trotzdem hatte er zwischendurch immer wieder Phasen, in denen er seinen Urin nicht halten konnte ... ich komm jetzt schon ins Grübeln, ob dies mit den Spondyloseschüben zusammenhing, da er nun auch schon seit einem Jahr \"trocken\" ist....komischerweis gingen ihm eine Zeitlang auch die Haare rechts und links in Nierengegend aus und er hat Anfang des Jahres stark abgenommen (gleiche Prozedur, wie bei euch....Blutabnahme, Röntgen, Wegschnibbeln von Muttermalen und einem vermuteten Mastzellentumor am Bein....GSD war aber alles ohne Befund und mittlerweile geht es ihm wieder sehr gut...) Jedenfalls hatten wir auch Phasen, in denen wir dachten, unser Hund lebt nicht mehr lange, er hat so einiges an Krankheiten ausprobiert.... und jetzt mit 9 Jahren ( das ist für einen Ridgeback mit seiner Krankengeschichte schon eine echte Leistung.... LG und Kopf hoch.... Koelkast Bilder von ihm sind in meinem Profil... |
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![]() Mitglied seit 31.08.2006 |
Hallo Vinea!
Tosca wird heuer im November 7 Jahre alt. @ Koelkast Meine Hündin verlor nur dann Urin wenn durch die Spondylose der dafür zuständige Nerv abgeklemmt wurde. Kam vor wenn sie mal blöd gelegen ist. Ansonsten ist es mit den Schüben ganz gleich wie bei Dir. Momentan braucht sie kaum mal ein Schmerzmittel. Liebe Grüße Isabella |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Isabella,
komisch ist nur, dass einem die Ärzte dazu nix sagen können... dass man das dann hier im CK Wir wußten ja auch, bis er ca. 7 Jahre alt war gar nichts von seiner Spondylose und die muss er den Verknöcherungen nach zu urteilen da schon einige Zeit gehabt haben....und inkontinent ist er, seit er knapp 2 Jahre alt war....seine Schmerzschübe haben wir vorher nicht realisiert, oder es war einfach nicht so schlimm.... Wünsche jedenfalls deiner Hündin, dass es ihr (und unserem Cianga) weiterhin gut geht.... Liebe Grüße Koelkast |
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![]() Mitglied seit 31.08.2006 |
Hallo Koelkast!
Ich muss den TA in Schutz nehmen, so einfach wie ich es geschrieben habe ist es dann auch wieder nicht, war nur so ausgedrückt. Bei meinem Hund handelt es sich um ein Cauda Euqina Syndrom, ausgelöst durch die Spondylose. Nachgewiesen werden kann das zu 100 Prozent nur durch ein MR. Beim CES werden die Nerven im Lendenwirbelbereich eingeengt, entzünden sich, schwellen an und dabei kann es dann schon vorkommen dass der zuständige Nerv für die Blase mal versagt. Ich bin mir sicher dass es noch 1000 Gründen gibt warum ein Hund Harn verliert, und würde das immer durch einen TA abkären lassen. Ich wünsche auch Deinem Cianga noch viele schmerzfreie Jahre und Euch eine schöne Zeit mit ihm. Außerdem, ich finde Ridgebacks soooo schön. Liebe Grüße Isabella |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi Freunde,
ich lese hier schon die ganze Woche hier diese traurigen Sachen mit. Ich finde es gut, das diese traurigen Schicksale hier mal oeffentlich dargestellt werden, und ich bewundere jeden sehr, der die Kraft findet, sich um so ein Tier zu kuemmern. Die eigentlich Grausamkeit wurde hier aber noch gar nicht erwaehnt: Man weiss heute recht gut, dass Spondylose nicht sein muesste, sondern aufgrund von 2 Faktoren entsteht: Vererbung durch die Elterntiere und/oder falsche Ernaehrung der Welpen, (Literatur hierzu: Kammerer, Klaus Dieter: Der Jahrtausendirrtum der Veterinaermedizin, die Hüftgelenkdysplasie als nicht erbliche Skeletterkrankung des Hundes). Das ganze Leid waere bereits weitgehend zu vermeiden, wenn nur mit geroentgen HD-freien Elterntieren gezuechtet wuerde - aber diese untersuchung kost ja was...... und dem Kammerer sein Bch ist verboten worden ...... fuer jeden noch so kleinen Furz gibt es heute ganz genaue Vorschriften, aber Hunde verpaaren darf jeder Depp. Ich kann nur hoffen, dass moeglichst viele diesen thread lesen oder eigene Erfahrungen einstellen, auch ein bisschen als Warnung an die, die unbedingt Welpen zum Schnaeppchenpreis suchen........ Papiere eines VDH-Zuchtvereines (das VDH ist wichtig!) geben bereits eine gewisse Sicherheit, ich persoenlich nehme nur einen Welpen, bei dem BEIDE Elterntiere A oder B haben (alte Bezeichung: HD - frei (=A), Uebergangsform (=B)) Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 31.08.2006 |
Hallo Frank,
generell gebe ich Dir Recht, vieles wird vererbt, vieles entsteht durch falsche Ernährung. Es gibt aber noch einen dritten Punkt, der z.B. bei meiner Golden Hündin zutrifft; sie hatte im Alter von 7 Monaten einen Unfall beim spielen, wobei in einem Hinterlauf die Seitenbänder abgerissen sind und der Knochen ist genau an der Wachstumsfuge gebrochen ... Die Folgen waren und sind leider fatal. Mehrere Operationen, Physiotherapien, Massagen, Magentfeldbehandlungen, Laserbehandlungen, Akkupunktur, Goldimplantate, medikamentöse Dauerschmerzbehandlung, usw. usf. Ich war jahrelang mindestens zweimal die Woche zu irgendeiner Behandlung beim Tierarzt. Die ständige Schonung des Hinterlaufes, trotzt aller Maßnahmen, haben bei ihr leider zu diesem Krankheitsbild geführt. Liebe Grüße Isabella |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Frank,
wollte nur mal ganz vorsichtig anmerken, dass wir unseren Hund von einem ganz und gar offiziellen Züchter gekauft haben und leider überhaupt nicht zum Schnäppchenpreis Zum Thema Ernährung... da könnte was dran sein... wir sind damals angehalten worden(vom Züchter), unsrem Hund ein bestimmtes Welpenfutter zu füttern... er wuchs in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, hatte mit 4 Monaten die ersten Gelenksprobleme....auf Anraten des TA haben wir dann ganz schnell das Welpenfutter abgesetzt und ein sehr naturbelassenes Futter gefüttert. Wahrscheinlich konnten wir aber trotzdem nicht verhindern, dass es mit seinen Problemen dann losging... Er hat übrigens einen holländischen Champion als Papa und in der Familie seiner Mama waren auch lauter berühmte Namen (haben wir damals recherchiert...). Mit Sicherheit haben die Züchter allerdings den Fehler gemacht und mit zwei zu großen Elterntieren gezüchtet (der Wurf davor war zu klein ausgefallen). Cianga war immer schon ein Riese, über dem Standard und ich führe viele Probleme auch darauf zurück. Jedenfalls hab ich mir EINS geschworen.... mein nächster Hund(also so in 10 Jahren.... LG Koelkast und Cianga |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi Koelkast,
ja richtig, \"hochoffizieller\" Zuechter heisst nicht unbedingt gesunde Hunde, und bei einem Modehund wie dem RR schon 2 x nicht. Und wenn der Hund dann auch noch Titel hat, wird auf Gesundheit bisweilen keine Ruecksicht genommen. Gruesse Frank |
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Henglein
Rama Cremefine




























