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Pflegehund schnappt aus Angst (lang)

Vom 19.09.2006 09:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Crale Tellerwäscher


Mitglied seit 31.03.2006
35 Beiträge (ø0,02/Tag)
Guten Morgen liebe Hundefreunde,

Ich hoffe ihr konnt mir bei einem kleinen Problem bei unserem \"Ferienhund\" helfen.

Aber von Anfang an:
Seit ca. 3 Jahren nehmen mein Freund und ich den Hund von Freunden in Pflege, wenn diese in den Urlaub fahren. So haben wir die kleine Mischlingshündin auch momentan für eine Woche in unserer Obhut.
Die Hündin ist unglaublich lieb, freundlich und verspielt; wir freuen uns jedesmal, wenn wir sie bei uns haben. Sie ist auch so gut erzogen, dass wir sie (nach einem Tag Eingewöhnungszeit) ohne Leine laufen lassen können, da sie sehr gut gehorcht.
Das einzige Problem beim Gassigehen tritt auf, wenn wir auf andere Hunde treffen. Die Hündin ist leider ziemlich unverträglich mit anderen Hunden; ist ihr der andere Hund zu stürmisch, knurrt sie ziemlich schnell, jault und schnappt in die Luft. Es ist offensichtlich, dass sie große Angst hat
(sie wurde auch schon öfter gebissen, muss dazu sagen, dass wir in Berlin wohnen und hier leider mehrere Hunde eine \"Klatsche\" haben),
sie versucht dann von dem Hund wegzukommen, was natürlich die meisten \"Belästiger\" zum Hinterherlaufen animiert, und der Stress beim Spazierengehen ist vorprogrammiert!

Nun ist mir klar, dass ich die Kleine in der kurzen Zeit nicht \"therapieren\" oder verträglicher machen kann. Es ist nur gestern etwas passiert, wobei ich euch fragen möchte, wie ich hätte besser reagieren können:
Wir waren spazieren, an einem Kanal, wo keine Autos unterwegs sind, viele Grünflächen sind und folglich auch viele Hunde. Ich hatte die Hündin abgeleint; ich schaue beim Gassigehen immer auf andere Hunde und versuche abzuschätzen, wie sich die beiden vertragen könnten (abrufen kann ich sie eigentlich immer, sie reagiert nicht aggressiv, wenn sie andere Hunde von weitem sieht).
Gestern tauchte aber dann ein großer Rüde (nicht angeleint) hinter uns auf, die beiden beschnuppern sich, sie will weiter, der Rüde kommt uns hinterher, schnüffelt immer weiter an ihr, das alte Spiel beginnt: Sie knurrt, dreht sich weg, und schnappt schließlich. Ich schaue mich nach dem Besitzer des Hundes um, um ihn zu bitten, den Hund anzuleinen oder zurückzurufen... ich sehe keinen!
Der Hund sah nun nicht aus, als würde er auf der Straße leben, sondern war gut gepflegt und mit Halsband (in einer anderen Situation hätte ich wahrscheinlich gewartet, ob sich ein Besitzer sehen lässt), ich schätze er war nur sehr weit vorgelaufen. Nunja, dieser Rüde ließ unserer Hündin nun keine Ruhe mehr und folgte uns bis zur Haustür! Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten soll, ich fasse aus Prinzip keinem fremden Hund ins Halsband, und immer, wenn ich ihn wegschicken wollte, war unser Pflegehund verwirrt, weil sie die Befehle auf sich bezog.

Nun also meine Frage: Wie hätte ich die Situation besser lösen können? Im Endeffekt lief unser Pflegehund immer vor dem fremden Rüden her, knurrte, drehte sich, schnappte, bis zu unserer Haustür. Anleinen wollte ich sie nicht, da der andere ja auch nicht angeleint war und sie sich ja auch nicht weit von mir entfernt hat. War das richtig? Hätte ich sie auf den Arm nehmen sollen? Oder hätte sie das in ihrer Angst bestärkt? Hätte ich sie ingorieren sollen, um zu zeigen, dass die Situation nicht gefährlich ist?

Vielleicht habt ihr ja Tipps für mich, denn eine solche Situation tritt bestimmt noch einmal auf.


Ich danke sehr fürs Lesen und eure Geduld!
Liebe Grüße,
Anna
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Vom 19.09.2006 10:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Yujinko Smutje


Mitglied seit 28.10.2003
4.057 Beiträge (ø1,29/Tag)
Hi!
Oft hilft es wenn man einen fremden Hund ganz energisch anschreit, dass er verschwinden soll.
Deine Hündin reagiert eigentlich wie viele, die ich kenne. Sie wehrt sich gegen aufdringliche Rüden-ich finde das ok.
Auf den Arm nehmen solltest du sie nicht.
Liebe Grüße
Yujinko
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Vom 19.09.2006 10:15 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Rosine  Hendlgriller


Mitglied seit 17.01.2002
12.138 Beiträge (ø3,21/Tag)
Hallo,

was die Hündin in solchen Situationen zeigt, ist ein ganz normales Abwehrverhalten, wenn ein Artgenosse (meist Rüde) zu aufdringlich wird.
Ich erlebe das bei meinen Hündinnen häufig und auch mein Rüde wird schonmal von fremden Hündinnen\"weggebissen\".
Normalerweise verstehen Rüden das ganz gut, aber Ihr scheint da an ein äußerst dickfelliges Exemplar geraten zu sein.
Das Verhalten der Hündin ist ok, der fremde Rüde ist derjenige, dem es an korrekten Hundemanieren mangelt.

Grüße

Rosine

Ich habe keine Signatur
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Vom 19.09.2006 10:17 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sonina Kaltmamsell


Mitglied seit 11.12.2003
1.845 Beiträge (ø0,6/Tag)
Hallo Anna,

an Deinem Verhalten war sowieso alles richtig - Anleinen und besonders auf den Arm nehmen hätte die Hündin nur zu verstärktem Bellen, Knurren und Schnappen gebracht. Es hätte sie in ihrer Annahme bestätigt, dass die Situation \"gefährlich\" ist - weil sie ja von Dir \"beschützt\" werden muss....

Hunde denken (zum Glück) sehr einfach und sind sehr direkt in ihrer Kommunikation. Der Rüde fand die Hündin wahrscheinlich sehr attraktiv und vergaß darüber wahrscheinlich alles Andere (es soll ja manchmal auch Menschen so gehen...).

\"Deine\" Hündin hat nicht wirklich gebissen, der Rüde auch nicht, es kam weder zu einem Kampf noch zu sonst einer echt gefährlichen Situation - die Hündin hatte halt einen sehr hartnäckigen Verehrer, dem sie aber nicht zugeneigt war....

Du hast es ohnehin richtig gemacht - die Hunde machten sich das untereinander sowieso aus - er läuft ihr nach (\"himmelt sie an\") und sie will nur ihre Ruhe - mit dem in-die-Luft-Schnappen hat sie ihm das ja auch deutlich gezeigt, nur war er halt wirklich total vernarrt in sie und ist ihr nachgelaufen. Ein besitzer hätte ihn zurückrufen können - aber wenn kein Besitzer da ist, kann man eben nichts machen.

LG

Sonina
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Vom 19.09.2006 10:29 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Larissa05 Kartoffelschäler


Mitglied seit 04.09.2006
47 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo Anna, in deiner Situation wäre es besser gewessen, wenn Du dein Hund angeleint hättest. Und dann nicht weglaufen, sondern beide erst mal beschnuppern lassen. Ich denke das dann der andere Hund Dir nicht bis nachhause gefolgt wäre. LG Larissa
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Vom 19.09.2006 10:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Yujinko Smutje


Mitglied seit 28.10.2003
4.057 Beiträge (ø1,29/Tag)
Hi!
Anleinen ist völlig falsch. Es ist immer besser wenn beide nicht angeleint sind.
Liebe Grüße
Yujinko
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Vom 19.09.2006 12:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Crale Tellerwäscher


Mitglied seit 31.03.2006
35 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für die aufmunternden Worte!

Einerseits freue ich mich über euren Zuspruch, der mir zeigt, dass ich doch wohl das meiste richtig gemacht habe... andererseits hatte ich fast gehofft, dass ich einen elementaren Fehler gemacht habe und damit mit einer Verhaltensänderung meinerseits unsere Spaziergänge stressfreier hätte gestalten können.

Aber es sieht wohl so aus, als müssten wir weiterhin mit dem lautstarken Vertreiben von \"Schnüfflern\" leben. Ich habe nur fast ein bisschen Angst, dass solch eine Situation wieder passiert... Es gibt doch zu viele Hundehalter, die meinen, ihr Hund würde nichts tun... ich frag mich dann nur immer, ob die Hunde wirklich nichts tun würden, wenn \"meine\" mal wirklich zubeißt.

Und @Larissa: Ich bin mir zwar auch unsicher, aber ich denke ein Anleinen hätte an der Situation nichts geändert; unser Pflegehund war ja die ganze Zeit, als sie \"auf der Flucht\" vor dem Rüden war, nicht weiter als Leinenlänge von mir entfernt. Und sich um die eigene Achse drehen und schnappen kann sie auch an der Leine.

Nocheinmal dankt
Anna
und wünscht einen angenehmen Wochenbeginn!
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Vom 19.09.2006 12:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

gnomiline Küchenjunge


Mitglied seit 29.11.2005
2.070 Beiträge (ø0,87/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo!

Unsere Hündin reagiert genau so. Sie läßt zwar Hunde an sich schnüffeln, aber wenns zuviel wird, gehen die Nackenhaare bis zur Rute hoch und sie knurrt. Als letzte Möglichkeit schnappt sie.

Aber wenn ein Hund unangeleint auf sie zukommt und man sie dann an die Leine macht, dann wird sie richtig aggresiv. Sie kann sich dann ja nicht mehr richtige \"wehren\", fühlt sich eingeengt.
Also bleibt die Leine ab.
Meistens können wir aber solchen Situationen aus dem Weg gehen, da wir hier fast alle Hunde kennen und große Hunde gibts nicht viele. Bei uns haben sowieso fast alle nur Pudel und führen ihre Hunde immer an der Leine (könnten ja weglaufen). Hier gibts wirklich fast keine Hunde ohne Leine, nur unsere, die hat fast nie ne Leine dran.

LG und viel Spaß mit Deiner Pflegehündin

Anja
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Vom 19.09.2006 13:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Yujinko Smutje


Mitglied seit 28.10.2003
4.057 Beiträge (ø1,29/Tag)
Hi!
Mach dir doch so eine Klapperdose oder kauf dir für 5 Euro diese Trainings Discs. Die kannst du dem fremden Hund dann entgegenschmeissen.
Liebe Grüße
Yujinko
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Vom 19.09.2006 14:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

bettyb Tellerwäscher


Mitglied seit 16.11.2005
9 Beiträge (ø0/Tag)
Hallo!

Unsere Hündin schnappt auch in die Richtung des anderen Hundes, wenn er ihr zu aufdringlich ist. Sie will ja nicht beißen, sondern schnappt einfach in die Luft.
Finde das Verhalten auch nicht abnormal.
Bisher hat es bei uns immer geholfen, wenn wir einfach zügig weitergelaufen sind. Bzw. ist doch noch wo ein dazugehöriger Zweibeiner aufgetaucht, den man bitten konnte seinen Hund abzurufen.
Falsch verhalten hast du dich sicher nicht.
Aber bitte nie den Hund hochheben!

LG aus der Steiremark
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Vom 19.09.2006 19:56 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

shibachen Tellerwäscher


Mitglied seit 20.06.2006
60 Beiträge (ø0,03/Tag)
hey,

kann es sein das die hündin läufig wird/ist? wenn nicht wärs schon ein bisschen seltsam das der rüde euch so hartnäckig verfolgt hat.
ansonsten kann ich den anderen nur recht geben das du dich richtig verhalten hast :).

lg bibi
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Vom 20.09.2006 09:47 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Crale Tellerwäscher


Mitglied seit 31.03.2006
35 Beiträge (ø0,02/Tag)
Guten Morgen Lachen

Ich möchte mich für eure Antworten noch mal bedanken, sie haben mich doch sehr beruhigt!

@bibi: Ich glaube, Läufigkeit steht/stand gerade nicht an, das weiß ich aber nicht genau. Ich dachte, dass einfach das Vor-/Weglaufen \"unserer\" Hündin den Rüden animiert hat hinterherzulaufen. Noch dazu ist sie ein relativ dunkler Hund mit hellen Beinen (sieht aus, als hätte sie so weiße Pluderhosen an), wenn man sie von hinten sieht, hat sie also eine regelrechte \"Laterne\" am Hintern... vielleicht liegts auch daran Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

@bettyb und gnomeline: Gut zu wissen, dass es auch noch andere \"Zicklein\" gibt. Das ist dann wahrscheinlich eine Charaktersache und kein angelerntes Verhalten?

@Yujinko: Ich hätte glaube ich Skrupel, einen fremden Hund so \"rabiat\" entgegenzutreten; obwohl der Rüde sich ja auch nicht gerade höflich verhalten hat Na! Mein Freund dagegen ist wohl anders. Gestern war er mir der Kleinen draußen und ein straßenbekannter überhaupt nicht erzogener Jack Russel rannte auf die beiden zu und sprang sie an. Die Kleine zeigte ihr übliches \"freundliches\" Verhalten und mein Freund hat den anderen Hund einmal laut angebrüllt, so dass der weglief... zurück zu seinem Frauchen, das 200m entfernt nach ihm gerufen hat...
Obwohl das wahrscheinlich der einzige Weg ist, die \"Belästiger\" fernzuhalten, würde ich mich das glaube nicht trauen... (zu gut erzogen?)

@gnomeline: Süß sieht deine Kleine aus, den gleichen Blick mit schiefgelegtem Kopf und gespitzten Ohren sehe ich gerade jeden Tag Lachen

Ich wünsche noch einen angenehmen Tag,
Anna
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Vom 21.09.2006 14:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Diemosa Suppenkoch


Mitglied seit 23.12.2003
2.182 Beiträge (ø0,71/Tag)
Hallo Anna,


deine Pflegehündin ist kein Zicklein, auch nicht anormal, sondern das ist das völlig normale Verhalten eines weiblichen Tieres, welches nicht deckbereit ist.
So reagieren ja nicht nur Hunde. Außer Bonobos (und wir Menschen)haben ja die Tiere auch keinen \"Spass\" am Sex, sondern der Sex dient ausschließlich der Fortpflanzung. Warum sollte sich ein Weibchen also \"hergeben\", wenn es keinen Sinn hat?
Bei deinen Hündin funktioniert die Natur eben gut, im Gegensatz zu dem Rüden (der euch verfolgt hat), denn der Depp hat es nicht gerochen, das ein Deckakt keinen Sinn hätte. In der Natur werden solche kraftaufwändigen Ressourcen eben nicht verschwendet.

Du hast dich richtig verhalten, der Besitzer des Rüden ist der, der die Fehler gemacht hat. Vermutlich ist der Rüde, angeregt durch eine andere läufige Hündin, ausgebüxt und hat sich jetzt irgend eine andere Hündin für seine Lust gesucht.
Ich kenne das auch, hatte mal 2 Hündinnen..
Da hilft nur, den Rüden anzuschreien, und dich vor deine Hündin zu stellen, ihr Rückendeckung geben.

LG
Monika
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Vom 22.09.2006 11:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Crale Tellerwäscher


Mitglied seit 31.03.2006
35 Beiträge (ø0,02/Tag)
Guten Morgen Monika,

Danke dir vorab auch einmal für die Bestärkung, dass ich wohl richtig gehandelt habe!
Nur das mit der Rückendeckung muss ich wohl noch lernen. Obwohl es mir schon sehr einleuchtet: merkt die Kleine, dass jemand bei ihr ist, der sie beschützt und den Verfolger abwehrt, ist sie bestimmt auch in den nächsten Situtationen ruhiger. Da muss ich einfach an mir arbeiten.

Zu dem \"sexuellen\" Aspekt der Geschichte: Ich dachte, dass dieses Am-Hintern-Schnüffeln eher eine Art von \"Visitenkarten-Austausch\" darstellt und gar nicht zum Begatten auffordern soll? Deshalb war ich auch immer der Meinung, dass ein halbwegs sozialisierter Hund das schon aushalten sollte... natürlich nicht, wenn es so ausufert, wie ich beschrieben habe, da hat die Kleine wohl ganz richtig reagiert. Aber ihre Toleranzschwelle ist auch sonst beim Schnüffeln _sehr_ gering.

Einen schönen Freitag wünscht
Anna

(deren Freitag nicht ganz so schön wird, da ihr Ferienkind gestern von den \"echten\" Eltern abgeholt wurde traurig )
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