Spondylose beim Hund.... wer hat Erfahrungen?
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
unser Ridgeback hat mal wieder was Neues.... der Arme hatte sichtbar Schmerzen, wir vermuteten erst, dass es Arthrose sein könnte... haben ihn gestern röntgen lassen und dabei wurde leider eine Spondylose der Wirbelsäule entdeckt. Seine Hüfte (obwohl mit 1 Jahr geröntgt und damals für unauffällig befunden ) ist auch nicht ganz in Ordnung, die Knochen sind zu sehr abgeflacht und sitzen auch nicht ganz sauber in der Pfanne. Das macht ihm momentan aber nicht die Beschwerden, die kommen ganz klar vom Rücken. Sicher, er ist mit seinen fast 8 Jahren schon kein junger Spund mehr, aber mit so was hatten wir jetzt gar nicht gerechnet. Er ist unheimlich schnell gewachsen als Welpe, vielleicht hängt\'s damit auch zusammen, wer weiß es. Er ist außerdem sehr oft blasenkrank (Entzündungen, Blutungen, Harngrießbildung...), inkontinent...das haben wir aber mit Tabletten und auch mit ....nicht lachen, wir stehen mittlerweile darüber, wenn einer uns da blöd kommt Vielleicht habt ihr ja auch schon Erfahrungen mit dieser Erkrankung gemacht und könnt mir und unserem armen Cianga Tipps geben, wie wir damit am besten in Zukunft umgehen sollen...eh ich\'s vergesse, er bekommt z.Zt. noch 1,5Tabletten Rimadyl am Tag gegen die Schmerzen, der TA meinte, wenn es schlimmer würde, kämen dann noch Cortisonspritzen hinzu...die er aber wohl auch nicht so toll findet, weil sie doch ziemliche Nebenwirkungen haben... Fotos von unserem Hund findet ihr in meinem Profil... LG Koelkast |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Hallo Koelkast,
leider kann ich dir dazu auch keine Auskunft geben. Aber ich dachte immer HD (wie von dir Beschrieben) erkennt man spätestens mit 18 Monaten? Darf man fragen wo irh euren Hund einmal her habt? LG Michèle |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Michele,
der Hund hat in dem Sinn noch keine HD, jedenfalls hat mein TA es nicht als solches bezeichnet... wie ich schon beschrieben hab, ist seine Hüfte nicht optimal, aber es ist nichts, was operiert werden müßte oder ihm extreme Schwierigkeiten bereitet. Das ist auch mit einem Jahr bei ihm untersucht worden (war ne Auflage vom Züchter) und damals auch ausgeschlossen worden. Warum jetzt die Knochen abgeflachter sind und ob das nun doch etwas HD - Ähnliches ist, kann ich dir nicht sagen...Da haben wir uns auch jetzt gar nicht sooo mit befaßt, weil nach Aussage des TA die Beschwerden vom Rücken kommen. Die Spondylose, die ihm die Beschwerden macht, das sind diese brückenähnlichen Verwachsungen zwischen den einzelnen Rückenwirbeln. Im extremsten Fall wird das Rückgrat steif und es verursacht auch wohl starke Schmerzen. Wenn unser Hund sein Schmerzmittel bekommen hat und auch zwischendurch an \"normalen\" Tagen, merkst du ihm auch nichts an. Der TA meinte, das jetzige Wetter (nass/kalt) kommt auch noch erschwerend hinzu. Im Sommer ginge es ihm bestimmt besser... wollen wir mal hoffen, dass das stimmt!!! Wir haben unseren Hund aus einer anerkannten Ridgeback-Zucht in Dortmund, seriöse Züchter, die ihr Hobby auch sehr ernst nehmen. LG Koelkast |
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![]() Mitglied seit 18.03.2004 |
Hallo Koelkast,
du Arme (und armer Hund)! Ja, mein vorheriger Hund, ein ziemlich groß gewachsener Deutscher Schäferhund, bekam mit 10 Jahren Spondylose. Der TA erklärte mir, dass nicht die Versteifung das Problem ist und Schmerzen verursacht, sondern eben der Vorgang bevor die Versteifung eintritt, wenn es zu Reibungen und so was kommt. Ich hoffe, ich habe das so einigermaßen richtig wiedergegeben, bin keine Fachfrau. Mein Hund wurde homöopathisch behandelt, er bekam Heklalava D6. Zeitweise bekam er auch Spritzen, aber nur sehr selten. Irgendwie hat die Behandlung sehr gut angeschlagen, er starb als \"Hunde-Methusalem\" 4 Wochen vor seinem 16. Geburtstag. Beim Rennen merkte man, dass die Wirbelsäule steifer wurde, aber er war verspielt bis ins hohe Alter. Erkundige dich doch mal bei einem Tierheilpraktiker oder bei einem Tierarzt, der sich mit Naturheilkunde auskennt. Ich wünsche dir viel Glück! Grüßle, Deckelchen |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi Koelkast,
ich Boxerhalter habe Spondylose auch als Angsterkrankung schlechthin (nahezu alle Boxer kriegen es, wenn sie alt genug werden). Die klassische Tiermedizin scheint der Spondylose wohl machtlos gegenueber zu stehen. Deckelchens Homoeopathie-Ansatz wuerde ich auf jeden Fall pruefen. Ich habe bei einem Nothund mitgeholfen, der hatte eine schwere Arthrose, lief 1 1/2 Jahre mit massiven chemischen Medikamenten ohne wirklichen Erfolg, kam dann durch Glueck zu einer Familie, wo die Frau ein Haendchen fuer Homooepathie hat. Ist heute beschwerdefrei. Ich habe Fotos gemacht und an erfahrene Boxerzeucheter verteilt, die Leute sind ausgerastet, so toll steht der Hund mit ueber 10 Jahren da. Wenn Du willst, vermittele ich Dir den Kontakt, schick mit eine KM. Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Hallo Koelkast,
danke für Deine Auskunft. Dann ist bei sowas, sozusagen eine Vererbung ausgeschlossen? Hoffe ich. Ich wünsche alles Gute für den Wuffi und hoffe das evtl. Frank euch helfen kann. Liebe Grüße Michèle |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo ihr,
danke erst mal für eure aufbauenden Nachrichten... für\'s erste bin ich jetzt schon mal ruhiger... weiß ich doch jetzt, dass die SP in Schüben kommt und dazwischen Phasen sind, wo der Hund keine Schmerzen hat und auch keine Medikamente braucht. @ Frank: bin an allen Infos interessiert, hab dir ne KM geschickt... @ sternl: über die Vererbung von SP weiß ich nichts, ist mir gestern beim Googeln nicht untergekommen... @deckelchen: hast du das homöopathische Mittel regelmäßig gegeben oder nur während eines Schubs...das hört sich ja zumindest ganz positiv an... werd ich mit Sicherheit für Cici testen. Bekommt man die Kügelchen in der Apotheke? Ein schönes Wochenende und hoffentlich bleiben eure Hunde von allen Unbillen verschont... Koelkast |
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![]() Mitglied seit 18.03.2004 |
Hallo Koelkast,
das Mittel bekam er regelmäßig die letzten Jahre seines Lebens. Ich würde dir aber empfehlen, noch fachlichen Rat einzuholen, da die Homöopathie anders funktioniert als die \"Schulmedizin\", wo ein Mittel für eine bestimmte Krankheit gut ist. Bei der Homöopathie gibt es meist mehrere Möglichkeiten, abgestimmt auf den Typ und viele verschiedene Faktoren. Ich wollte dir Mut machen, sowas zu versuchen, aber die besten Erfolgschancen hast du, wenn das Mittel gut abgestimmt ist auf deinen Hund. Kaufen kann man die homöopathischen Mittel ganz einfach in der Apotheke, ich hatte Tabletten. Ebenfalls ein schönes Wochenende! Grüßle, Deckelchen |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo Deckelchen,
danke für deine Antwort... wollte das sowieso noch mit meinem TA besprechen... der ist für Homöopathie auch relativ offen... LG Koelkast |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Versuch zu Verlinken: Mein Album!!!
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![]() Mitglied seit 11.03.2006 |
Hallo Koelkast,
auch unsere Hündin leidet akut an Spondylose. Im Moment ganz schlimm. Sie liegt schon seit gestern Mittag ganz ruhig, ist appetitlos und macht auch kein Geschäft. Wie äußert sich bei Dir, bzw. bei Deinem Hund, so ein Schub? Wie lang hat er gedauert? Tausend Fragen!! Bedanke mich im Voraus Ringelkatz |
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![]() Mitglied seit 21.02.2004 |
Halli Hallo,
der Schäferhund vom meinem Freund hatte auch Spondylose, aber wie hier schon Deckelchen beschrieben hatte er auch Schmerzen bis die Wirbel steif wurden, war der Wirbel erst einmal steif ging es ihm richtig gut. Wenn es ganz schlimm war, also wenn man es im anmerkte, dass er schmerzen hatte (glasige Augen, kein Appetitt usw.) sind wir zum Doc. Dann bekamm er eine Cortisonspritze und dann war es gleich, spätestens aber am nächsten Tag besser. lg Tina |
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![]() Mitglied seit 11.06.2008 |
Hallo,
meine Schäferhündin wird im Nov. 11 Jahre alt. Vor 2,5 Jahren konnte Sie morgens nicht mehr aufstehen. Ich hielt ihr eine scheibe schinken vor die nase und als sie sich da weg drehte, wusste ich es war höchste zeit zum TA zu gehen. (Sie ist unwahrscheinlich verfressen, aber das sind wahrscheinlich alle hunde). Ich war in der Chemnitzer Tierklinik bei einem sehr guten Neurologen....jessy hat spondylose an der der Wirbelsäule und durch diese spondylose haben sich die Nerven eingeklemmt....Sie wurde mit medacan therapiert....der TA meinte, wenn man ihr schmerzmittel gibt, geht sie um und dann verschlimmert sich ihr zustand nur....wenn sie schmerzen hat, bewegt sie sich langsam und die Ruhe und Wärme würden ihr guttun....danach hat Sie Strom bekommen und ihr zustand verschlimmerte sich...sie bekam fieber und reagierte extrem auf den strom....mein TA meinte, das wäre gut, dass sie darauf reagiert....und er sah von tag zu tag, das es bei ihr mit dem laufen besser wurde....ich als leihe konnte keine Verbesserung feststellen....ich überlegte sogar, ob es nicht besser wäre, sie zu erlösen.....sie wurde dann auch noch depressiv (das gibt es auch bei hunden...und sie hatte vorallem angst (normalerweise ist sie sehr selbstbewußt und neugierig...die angst in den augen....das kannte ich von ihr überhaupt nicht).....sie war mit in dieser zeit sowieso ziemlich fremd....ich habe mit ihr auf den fussboden geschlafen....sie immer zugedeckt....eine wärmkissen auf den Rücken gelegt....wenn es geregnet und kühl draußen war....hab ich ihr fell geföhnt....und ihr sofa (das war dann zu hoch für sie) mit einem warmen gemütlichen körbchen ausgetauscht....das hat sie mir jedoch übel genommen und wollte nicht in das körbchen.....ich hatte das Gefühl, sie hat sogar angst davor....da hab ich mich in das körbchen gelegt und ihr gezeigt, dass nichts passiert...die ganze geschichte ging im Okt. los bis in den januar rein....es war auch für mich eine ultra belastung....sie immer so zu sehen....permanent mit ihr zum TA zu gehen.....der TA hat mir jedoch mut gemacht und immer gesagt, dass jessy wieder wird....und sie ist wieder geworden....ich hab sie mit viel ruhe, wärme und liebe wieder aufgepäppelt....wenn ich merke, sie setzt wieder das bein rein und läuft komisch...bekommt sie sofort von mir ruhe verordnet....dann darf sie mit auf mein sofa und wird zugedeckt....wenn das nicht hilft, gebe ich ihr medacan in ganz leichter dosierung und es wird dann schlagartig besser....so schlimm wie es damals aufgetreten ist, ist es nie wieder geworden.... Ich gebe euch den tipp....wenn der schmerz auftritt....stellt euren hund ruhig....und viel wärme...trocknet ihn ab, wenn es kalt draußen ist und es regnet....und wenn das alles nicht mehr hilft, wendet euch an dr. böckel, Tierklinik Chemnitz, Adelsbergstr....viele Grüße Katrin |
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