Hundepsycho
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![]() Mitglied seit 04.01.2006 |
hat vielleicht einer von Euch einen Hund und kann mir weiterhelfen? Wir leben in Miete in einem grossen Haus mit schön angelegtem Garten, der der ganze Stolz des Vermieters ist. Kurz nach unserem Einzug hat man uns einen Hund (Jagd-Spürhundmischling) geschenkt, der ansonsten \"entsorgt\" werden sollte. Er ist jetzt ca. 10 Monate alt und gräbt Löcher in den Garten, in den selbst ich locker passen würde, er gräbt Blumenzwiebeln aus und verwüstet ganze Büsche. Wenn wir in dem Haus bleiben möchten, muss ich ihm das schnellstens abgewöhnen. Aber wie?? Danke für Eure Hilfe sagt Sternchen150 |
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![]() Mitglied seit 11.11.2001 |
Hallo Sternchen150,
im Chefkoch gibt es für solche Fragen extra ein Tierforum. Ich schiebe Dich einmal \'rüber.................. Gruß Ela* Team//Chefkoch.de Es gibt nichts, was ich nicht ignorieren kann! |
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![]() Mitglied seit 19.11.2005 |
Hi,
wieso ist denn der Hund unbeaufsichtigt im Garten? Könnt ihr den Garten nutzen? Ich denke es hilft nur viel Auslauf für den Hund und das weit vom Garten entfernt. Sonst hört der Ärger garantiert nicht auf. Ich selber habe Hunde kann aber auch verstehen, dass jemand der sehr viel Geld und Liebe in seinen Garten steckt das nicht toleriert. Also habt ihr die Aufgabe den Hund aus dem Garten herauszuhalten oder ihn nur unter Aufsicht dort laufen zu lassen. LG Sabine |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Hallo Sternchen,
als erstes muss Dein Hund lernen, wer das Sagen hat, nämlich Du. Das heißt: Du sagst wann und was gemacht wird. Hierzu ist aber viel Geduld erforderlich. Das Graben abzugewöhnen dürfte aber kein Problem sein. Lasse den Hund nicht unbeaufsichtigt im Garten und wehre ihm, sobald er mit dem Graben beginnt. Sollte er auf Worte nicht reagieren, kannst Du auch Hilfsmittel einsetzen. z.B.: eine Wurfkette oder Klapperbüchse(leere Getränkedose mit zugeklebter Öffnung ,in der ein paar Steine oder Münzen sind)Die Gegenstände bzw. ihr Klappern oder Rasseln können eingesetzt werden, um dem Hund ein Verhalten zu verleiden oder ihn zu unterbrechen, wenn er zum Graben ansetzt. Dies musst Du aber genau im richtigen Moment einsetzen, sonst ist es nutzlos. All diese Gegenstände erzeugen ein Geräusch, das durch gezieltes Training mit etwas für den Hund Unangenehmem verknüpft wird. Viel Erfolg LG Sylvia |
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![]() Mitglied seit 07.10.2005 |
Mach es doch wie die Tiernanny, die im Fernsehn kam!
Die hat, wenn der Hund etwas verbotenes getan hat eine Dose mit Nägeln parat gehabt und dann in der situation neben ihm damit geklappert. Der Hund erschrickt dann und lässt es in dem Moment sein. Ich weiss nicht, ob es wirklich hilft. Einen Hund hatte ich selbst auch. Ich finde es wichtig, wie schon oben erwähnt, dem Hund zu zeigen, wer das sagen hat. Man sollte ihm das auch streng verbieten und nicht sagen \"oh nein mein kleiner, das darfst du nicht\". Klar und deutlich ist wichtig! Wenn der Hund dann folgt, muss unbedingt ein Lob (oder am Anfang sogar eine Belohnung) folgen! Ich konnte meine Hund sogar vor einem kleinen Laden unangeleint draussen sitzen lassen! Lg Franzi |
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![]() Mitglied seit 20.10.2005 |
Hallöchen,
ein Jagdhund ist eben ein Jagdhund und wenn er keinen Beschäftigung bekommt die dem Jagen gleich kommt, dann sucht er sich eben eine und das ist eben das Buddeln. Als erstes muss der Hund wissen was Du mit zum Beispiel dem Befehl NEIN meinst, das macht man nicht mit Dosen und Gebrüll, das macht man mit Konsequentz und täglichem Training. Dein Hund muss lernen, wenn er auf Dich hört etwas Positives passiert. Das kann Spielen, Leckerlie und oder einfach Kuscheln sein. Das kommt auch auf den Charakter des Hundes an. Meine Hund dürfen Buddeln, allerdings nur auf freiem Feld. Den Unterschied zwischen Garten und Feld kann man ihnen nicht beibringen, aber man kann ihnen beibringen das nur auf Befehl gebuddelt wird. Indem Du zum Beispiel deinen Hund zum Buddeln animierst. Bei mir heißt der Befehl such das Mäuslein und schon gehts los, da wird gebuddelt was das Zeug hält. Sobald ich sag Schluß, schmeise ich ein Leckerlie in das gebuddelte Loch, wegen der positiven Bstätigung (damit das Buddeln eben nicht umsonst war) und die Aufmerksamkeit ist somit wieder bei mir, weil die Beute (in meinem Fall das Leckerlie) ist ja erlegt. Ich hoffe ich konnte das jetzt verständlich erklären, ist eigentlich ganz einfach, aber schwerz zu beschreiben. LG Michèle |
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![]() Mitglied seit 04.01.2006 |
Hallo meine lieben Hundefreunde,
vielen Dank für Eure Anregungen und Tipps. Ich denke, damit kann ich mein Problem reduzieren. Es ist etwas schwierig, meinen Schnuffi ständig zu beaufsichtigen, denn wir haben in der Toskana eine Villa mit grossem Garten gemietet. Wir haben fast immer schönes Wetter und verständlicherweise möchte der junge Hund dauernd raus, wie wild im Garten springen, in der Sonne sitzen und auf das Haus aufpassen. Ich habe aber keine Lust, pausenlos meinen Hund zu bewachen, daraus resultiert das Problem. Er folgt schön, wenn ich dabei bin, aber kaum gehe ich ins Haus, macht er, was er will. Unserem Vermieter habe ich versprochen, meinen Schnuffi bis zum Sommer zu bändigen. Ich denke, mit Eurer Hilfe wird es klappen. Alles Liebe Euch allen, Euer sternchen |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo Sternchen, als erstes musst ihm beibringen auf Deine Kommandos zu hören. Sitz, Platz, Aus etc. muss jeder Hund beherrschen. Das ist Grundausbildung. Und es ist halt nun mal so, mit einem jungen Hund musst Dich viel beschäftigen und wenn einem Hund langweilig ist, dann sucht er sich was zum \"jagen\" bzw. spielen. Bei meinem Paschas war\'s so, ich hab\'s eingegraben, er hat\'s ausgegraben und zerfetzt. Alles schimpfen half nix, er war ja noch ganz jung. Dann wurde mir geraten \"leg eine Mausefalle neben die Pflanze\", eine katzen- und hundesichere natürlich. Hab ich auch gemacht. Was tut mein Pascha, sucht die Fallen und bringt sie mir freudestrahlend in die Küche und spuckt sie mir vor die Füsse. Mein Mann lacht heut noch drüber. *schmunzel* Dann hat mir eine Freudin geraten, ein kleines Säckchen mit Kronkorken zu füllen. Natürlich so, dass der Hund nicht verletzt wird, muss nur ordentlich Scheppern. Also ich hab eingegraben, bin weggegangen und gewartet. Pascha wollt grad zu Graben beginnen, dann kam ein sehr scharfes AUS und gleichzeitig flog das Säckchen.Hund hat nicht bedacht, dass Frauchen oben im ersten Stock hinter dem Fenster lauert und ihm zusieht. Dauert zwar ne Weile, aber bei mir hats geholfen. Er buddelt nix mehr aus, er rennt nicht durch Beete. Aber dafür hat er auch sein Eck. Da darf er machen, was er will. Es gibt aus so Zäune, die man vor das Beet einsteckt. Es muss nur ein kleines Hindernis sein und Hund muss wissen, hier ist die Grenze für mich und wenn ich die nicht beachte, krieg ich Ärger. Mit der Zeit kannst dann die Barriere wieder rausziehen. Ansonsten kann ich Dir nur das raten, was Sternl auch geschrieben hat. Wennst mit ihm gehts, lass ihn buddeln nach Herzenslust und dann hast einen tapferen Hund, der die Beute erlegt hat und zufrieden ist mit sich und der Welt. Hundeerziehung besteht aus viel Liebe, viel Ausdauer und Konzequenz. Ein Nein ist ein Nein und kein Vielleicht. Ich wünsch Dir viel Geduld dabei.
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![]() Mitglied seit 03.03.2005 |
Hallo Sternchen, ich kann das Vorausgeschriebene nur unterstützen. Ich habe auch so einen kleinen Jäger,der buddelt. Kannst Du in meinem Profil sehen,aber mein Hund weiß jetzt, dass er dies nur in der Natur darf. Du musst am Anfang Zeit investieren, es gibt keinen Junghund, der sofort weiß, was Du willst. Es lohnt sich,glaube mir. Kette, altes Schlüsselbund oder so eine Dose, wie es Pascha beschreibt, wirken Wunder und tun nicht weh. Eines ist dabei aber wichtig, der Hund darf nicht sehen, wie Du die Gegenstände wirfst. Er soll ruhig erschrecken, dass, auch wenn Du nicht da bist, (für ihn nicht sichtbar) eine Reaktion folgt. Meine Freundin hat das wunderbar mit einer Wurst auf dem Tisch gemacht. Sie hat an eine Wurst einen kleinen Topfdeckel und einen Schlüssel gebunden. Als Hundi wieder vom Tisch stehlen wollte, rasselte es ganz gewaltig und er hat die Wurst sofort gelassen. Er hat nie wieder vom Tisch gestohlen. Das tut nicht weh und ist äußerst wirksam!
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![]() Mitglied seit 07.02.2006 |
Hallo Sternchen, also wenn nichts mehr helfen sollte, dann sind denke ich auch diese Sprühhalsbänder ne gute Möglichkeit den Hund \"zu bestrafen\".
Jedoch egal ob so ein Halsband, das Werfen von Dosen, oder sonst irgendeine \"Bestrafung\", oberstes Gebot ist dabei immer, dass dies immer genau im richtigen Moment kommt und vor allem, dass es \"die Strafe\" auf jeden Fall absolut anonym ist, der Hund also keinesfalls eine Verknüpfung zwischen dir und seiner Strafe herstellen kann |
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Henglein
Rama Cremefine































