Schutzgebühr im Tierheim!
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
hätte gern ein kleines süsses Hündchen. Deshalb habe ich mir überlegt eins aus einem Tierheim zu holen. Kann mir jemand sagen wie hoch die Schutzgebühr ist und ob eventuell noch mehr Kosten anfallen? Danke schon mal im Vorraus! LG Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 28.12.2005 |
also ein bekannter von mir sollte damals 50 (noch) dm für seinen hundi als schutzgebühr zahlen. aber weil er sich so viel gekümmert hat, ihn vorher ganz oft schon besucht hat und mit ihm gassi gegangen ist und letztendlich auch, weil er sehr arm ist mit einer kleinen rente konnte er das noch runterhandeln auf ein bißchen futtergeld.
also, wenn du auch nichts hast, vielleicht kann man da was machen. ich glaube, die gebühren sind auch von heim zu heim verschieden! und letztendlich freuen sie sich ja auch, wenn ein neues herrchen für eines der tiere gefunden wird. |
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![]() Mitglied seit 26.10.2004 |
Hallo,
bei uns in Berlin ist der Hund gechipt und voll geimpft, die Schutzgebühr beträgt 250.- Euro. Außerdem musst du noch eine Selbstauskunft ausfüllen und einverstanden sein, dass jemand vom Tierheim nach einer gewissen Zeit einen Kontrollbesuch macht. LG Gaby |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
ich habe für meinen Kater 80 Euro bezahlt, weil er schon \"älter\" (6Jahre) war. Ansonsten hätter er 100 gekostet! Ich finde, daß das so sein muß und in Ordnung ist, schließlich wurde er dort ein 1/2 Jahr lang wirklich sehr gut versorgt, das kostet ja auch Geld! Sonst fallen normale Kosten an, regelmäßig impfen... LG und viel Spaß mit dem Tierchen, falls Du Dich tatsächlich entschließen solltest! Lina Ach ja, meine Katers kannst Du im Fotoalbum besichtigen |
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
Hallo,
ein danke an euch alle, ist teurer als ich dachte. Naja ich werd mal schauen. LG Sahneschnitte8 LG Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 13.02.2004 |
Hallo,
das Tierheim des Kreises Unna z. B. nimmt für Hunde eine Vermittlungsgebühr von 50 - 200 Euro; ich kann jetzt allerdings nicht sagen (nur annehmen), woher diese Spanne kommt. Außerdem steht auf der Homepage, dass bei reinrassigen Tieren ein höheres Entgelte gefordert werden kann. Wenn Du allerdings ernsthaft und mit allen Konsequenzen für ein Heimtier sorgen möchtest, ist sicher ein Verhandlungsspielraum gegeben. LG elfiH |
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
Danke elfiH!
Lieben Gruß Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 21.02.2004 |
Hallo,
die Schutzgebühr in Tierheimen rechnet sich wie folgt: Die erste Zahl rechnet sich für Rüden die zweite für Hündinnen: Tierärztliche Untersuchung € 10 € 10 Erstimpfung (inkl. Tollwut) € 50 € 50 Mikrochip € 30 € 30 Tierärztliche Untersuchung € 10 € 10 Nachimpfung € 45 € 45 2 Wurmkuren € 20 € 20 Flohbehandlung € 10 € 10 Zwischenbetrag (ohne Kastration) € 175 € 175 Kastration € 100 € 200 Gesamtbetrag (mit Kastration) € 275 € 375 Diese Kosten beinhalten weder besondere Behandlungen, wie z.B. Ohren-/ Augenentzündungen, usw. Des weiteren sind in dem Betrag keine Pflege-, Unterbringungs oder Futterkosten beinhaltet! Dann weisst du warum der Hund auch im tierheim \"soviel\" Geld kostet. Liebe Grüsse Andreas |
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![]() Mitglied seit 21.02.2004 |
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![]() Mitglied seit 26.11.2005 |
Hallo
ja , soviel kostet ein Hund aus dem Tierheim völlig zu Recht . Wenn man das nicht aufbringen kann , wie will man dann spätere Tierarztkosten tragen ? Ich habe 2 Katzen , einen Hund und einen 400 € Job . Ich habe noch nicht nachgerechnt , aber ich glaube nicht , dass viel übrig bleibt . Allerdings kommt mein Hund aus Spanien und hat es die ersten 6 Mon. sehr schlecht gehabt . Als meine Lara nach Deutschland kam hatte sie über 100 Zecken (und einen Chip ). Sie war nicht durchgeimpft , nicht kastriert und hatte Hautprobleme . Zur Zeit hat sie eine Pilzinfektion im Ohr . Man kann nie wissen welche Kosten auf einen zukommen . Möglich , das es nur die Impfungen und Wurmkuren sind , aber nicht sehr warscheinlich . Also bitte kein süßes Hündchen ohne die finanziellen Möglichkeiten . Liebe Grüße Ria |
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![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Also ein Beagle aus dem Versuchslabor (alle Altersklassen möglich, also von 3 Monaten bis über 10 Jahre) kostet im Schnitt 140 Euro. Dafür ist der Hund durchgecheckt und geimpft.
Allerdings solltest Du Dir genau überlegen, welcher Hund am besten passt, und ob Du im Notfall auch mal Geld für eine OP oder Medikamente hast. Auch braucht so ein Hundi eine Menge Zeit (Gassi gehen, trainieren, daß er das Sofa nicht auffrisst u.ä.). Wenn Du Interesse an einem Beagle hast (aus Notvermittlungen giibt`s da auch jederzeit Tiere), so melde Dich einfach bei m ir. Gruß Elke mit Laborbeagle Lucky und 2 GSS |
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![]() Mitglied seit 11.12.2003 |
Hallo,
also hier in Österreich kosten die Hunde meist zwischen 80,-- (ältere Tiere, schwer vermittelbare Hunde, Hunde mit Behinderungen oder chronischen Kranheiten) und 250,-- Euro (junge Tiere, problemlose Tiere, Rassehunde, leicht vermittelbare Tiere, beliebte Rassen und Kreuzungen). Das ist völlig gerechtfertigt. Ich zahlte auch für meinen Mischling vom Bauernhof 100,-- Euro - noch ohne Impfungen/Chip. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres kommen noch viele, viele Ausgaben dazu. Damit muss man einfach rechnen. Und im Alter (ab 9-10 Jahren) dann wieder. Aber ein guter Freund ist sein Geld 1000mal wert! LG Sonina |
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![]() Mitglied seit 18.03.2004 |
Hallo,
bitte vergiss nicht, dass die \"Anschaffungskosten\" nur den geringsten Teil der Kosten ausmachen, wenn man ein Tier hat. Es kommen Futter- und Tierarztkosten hinzu, außerdem Hundesteuer und Versicherung. Bis man das Equipment (Leinen, Schüsseln, Decken, Körbchen, Autozubehör (Box oder Gurt) usw.) beieinander hat, entstehen weitere Kosten. Tierarzt kann ganz schön heftig werden - meine Tante musste über Weihnachten zum Tierarzt, sonst wäre der Hund vermutlich gestorben. Der Tierarzt war zwar seeehr human in seiner Preisgestaltung, aber trotzdem - es summiert sich halt. Unter Umständen braucht so ein Tier auch durch irgendeine Krankheit lebenslang Spezialfutter oder Medikamente, außerdem natürlich regelmäßig Impfungen und Entwurmung. Du hast gefragt, ob noch mehr Kosten anfallen, hier ist die Antwort: jaaaa! Außerdem: Wetterfeste Schuhe und Kleidung, denn so ein Tier will raus, immer! Es sind außer dem finanziellen Aspekt noch ganz viele Dinge zu beachten, aber dazu gibt es hier schon einige Threads, in denen du dich schlau machen kannst. Grüßle, Deckelchen |
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![]() Mitglied seit 13.05.2005 |
Hallo,
eine Bekannte durfte knappe 300 Eur berappen, obwohl sie den Hund bald 2 Jahre 24 h am Tag \"betreut\" und in dieser Zeit auch die Arztkosten (Impfung etc.) selber getragen hat. Einzig beim Spazierengehen haben sie mal das Tierheim wiedergesehen. Diese \"Preisgestaltung\" fanden wir allerdings sehr merkwürdig... Gruß Andreas |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hallo Andreas,
wie setzten sich denn die 300 Euro zusammen? Das zahlt man doch wohl kaum ohne zu wissen, wofür! DAS fände ich merkwürdig! War der Hund lange vorher im Tierheim? Wurde er kastriert, waren evtl. andere OPs nötig, er wurde sicher auch früher schon geimpft, entwurmt... er brauchte Pflege, Futter, Unterbringung ... Das alles hat doch Geld gekostet, auch wenn\'s zwei Jahre her sein sollte, ist das Geld doch weg! Mich erstaunt darüber hinaus immer wieder wie verwundert bis empört viele Leute sind, dass Tierheimtiere überhaupt Geld kosten. Dabei wird vergessen, wie teuer Tierpflege ist, die Tierheime meist Vereine sind, die kaum bis gar keine Zuschüsse (mehr) bekommen und trotz Futterspendenaktionen und ehrenamtlichen Helfern am finanziellen Rand krebseln. Es ist nun wahrlich nicht so, dass da irgendwer VERDIENEN würde, im Gegenteil. Wenn Züchter horrende Summen verlangen, wundert das kaum einen. Verkehrte Welt ... Gruß, Lydia |
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![]() Mitglied seit 13.05.2005 |
Hallo Lydia,
die Details weiß ich nicht, nach Aussagen der Neubesitzerin (und Kenntnis des Hundes) gab\'s aber keine größeren OPs und auch sonst keine erheblichen Posten. Sollte wirklich die Unterbringung über die GESAMTE Heimzeit berechnet werden, kann ich verstehen, dass Hunde mit längerer Verweilzeit immer schlechter vermittelt werden! Gruß Andreas |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
PS: Ich habe erst gut 250 Euronen für eine kleinere OP meiner Katze liegen gelassen. Wir hatten dieses Jahr auch schon Tumor-OPs bei einer Ratte, mussten zwei Ratzis einschläfern lassen und hatten zig Tierarztbesuche wegen Atemwegsinfekten, Impfungen ...
Wie oben schon so schön beschrieben wurde - die Anschaffungskosten sind der wohl geringste Teil der Kosten, die im Falle eines Tierheimes wie gesagt auch niemanden reich machen. Da buttern Leute Zeit und Geld hinein und reiben sich auf im Interesse der Tiere. Machen das all die, die sich wegen oftmals nichtmal deckender Gebühren aufregen, auch???? Grüße, Lydia |
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![]() Mitglied seit 18.03.2004 |
Hallo,
ich finde es wichtig, dass Tiere auch aus dem Tierheim Geld kosten! Es ist nicht nur für die Tierheime wichtig, um ihre Kosten zumindest teilweise zu decken, sondern es ist wichtig, da es die WERTSCHÄTZUNG erhöht und Missbrauch verhindern hilft. So sind nun mal leider die Menschen. Das sagt Deckelchen, die nicht im Tierheim arbeitet, aber Tiere liebt. |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo Sahneschnitte,
das Tierheim Köln-Dellbrück hat in seiner Homepage die Preise für die Tiere. Du kannst Dich ja mal in Internet schlau machen, und auf die Homepage des Tierheims in Deiner Nähe schauen. Mehr Kosten? Auf alle Felle, äh Felle: Steuer, Futter, Tierarzt, Aussrüstung: Leine, Halsband, Futter- und Trinknäpfe, Kuscheldecke, Spielzeug etc. Außerdem viel Zeit und Liebe! ghostolli |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Äh, meine natürlich Fälle (echte freudsche Fehlleistung....
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Äh, meine natürlich Fälle (echte freudsche Fehlleistung....
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hallo Deckelchen,
was du ansprichst, habe ich in meinem Beitrag ganz vergessen - ist aber ein sehr, sehr wichtiger Punkt - ganz \"umsonst\" sind Tiere noch schneller und unüberlegter angeschafft. Grüße, Lydia |
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
Hallo,
das ist mir schon klar das man für einen Hund viel Zeit und Geld inverstieren muss. Trotzdem dachte ich das Tiere aus dem Tierheim günstiger sind. Das stimmt zwar das die Tiere gefüttert und geflegt werden, doch sollte das Tierheim nicht froh sein wenn Tiere aus dem Tierheim geholt werden??? Und dann noch solche kosten?! Ich kann mir vorstellen das viele Leute wegen den hohen Kosten lieber auf ein Tier aus dem Tierheim verzichten. Könnte nicht das vielleicht das Problem sein???!!! Den es gibt genug Tiere die verschenkt werden. Und ob man da zum Tierheim geht und sich für so viel Geld ein Tier holt? Das bezweifle ich. LG Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 22.05.2005 |
Hallo,
kommt ganz darauf an wo Du wohnst...? Hier in Karlsruhe wird 150 € für kleine Hunde verlangt. Für größere und \"Kampfhunde\" mehr. Impfung, tierärztliche Untersuchung und Kontrollbesuch inclusive. LG Sylvia |
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![]() Mitglied seit 21.02.2004 |
Hallo Sahneschnitte,
Tierheime sind nicht froh wenn Leute kommen die Tiere \"billig\" haben wollen. Was denkst du wie die Pflege von Tieren in THs finanziert werden? Und in welchem Zustand sind Tiere die umsonst verschenkt werden? Und welche Kosten kommen dann auf einen \"verantwortungsbewussten\" Tierhalter zu? Impfungen, Kastration usw. Denk mal drüber nach und Informier dich in einem TH. LG Andreas |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hallo Sahneschnitte,
mir ist nicht ganz klar, was du meinst. Was sind denn da \"solche Kosten\"? Sind bspw. 200 Euro etwa viel Geld für Futter, Impfungen, die ganze Versorgung??? Berechne mal nur grob, was die Verhaltung eines Tieres kostet dann merkst du, dass das nun ganz und gar nicht viel Geld ist! Für einen Welpen vom Züchter werden ganz andere Summen gezahlt! Das Argument, dass Tierheime froh sein sollen, wenn jemand Tiere holt - darauf habe ich gewartet; das kommt zu gerne. Nein, das ist ein gutes Tierheim definitiv nicht - die Tiere sollen ein gutes Zuhause haben, bei dem sie ihr restliches Leben verbringen können. Es geht nicht darum, die Tiere möglichst schnell \"los zu werden\", sondern sie GUT unterzubringen. Dazu gehört auch, dass Leute weg geschickt werden, die bspw. keine artgerechte Unterbringung bieten können. Wer Tiere möglichst schnell weg bekommen möchte, verschenkt sie an jeden, der sie gerade will. Und das hat mit Tierschutz nun wirklich nichts mehr zu tun. Menschen, die daran kein Interesse haben, gehen sowieso in den nächsten Zooladen oder holen sich ihren Hund für ein Taschengeld kurz über der Grenze vom Vermehrer. Soll man als verantwortungsvolles Tierheim bspw. solchen Leuten irgend ein Tier anvertrauen? Ich meine: NEIN! Da finde ich es nicht richtig, quasi die Tierheime zu kritisieren sondern kritikwürdig sind vielmehr Menschen, die Tiere als Ware betrachten. DA liegt das Problem. Gruß, Lydia |
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![]() Mitglied seit 21.02.2004 |
Danke Lydia
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![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Um mal wieder auf den Teppich zu kommen:
Die Tierheime müssen meist damit rechnen, daß jeder Hund, der dort aufgenommen wird, ein Problemfall ist, bzw. dazu gemacht wurde. Zusätzlich zu den Kosten für Futter und TA kommen oft noch Therapiekosten dazu, und oft haben sie dort auch \"Unvermittelbare\", die zeitlebens dort untergebracht bleiben. Viele Tierheime kriegen keine Staats/Stadtzuschüsse, sind aber gesetzlich verpflichtet, trotzdem jeden Hund aufzunehmen, den die örtlichen Behörden so anbringen. Natürlich ist ein Hund von Privatperson billiger, oft auch einfacher im Handling, aber es ist halt für viele Menschen ihr Teil zum Tierschutz, ein solches Tier aufzunehmen. Ich z.B. bin auch gegen Tiertransporte, Zirkusse usw, gehe deswegen aber nicht zum Demonstrieren o.ä. Statt dessen habe ich 1en Laborbeagle, der erst mit 10 Jahren \"sein\" Labor verlassen durfte (er hat dann auch 3 Monate nur in die Küche gemacht, trotz offener Gartentüre), 1en Großen Schweizer von 65 kg, mit dem keiner klarkommt, weil er dauernd bellt, und sehr stürmisch ist, und nur 1 \"Normalhund\". Da wir ländlich leben (40 Ar Grund), geht das halt bei uns. Gruß Elke |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo Sahneschnitte, ich mein das jetzt wirklich nicht böse, aber wenn Du schon an den \"Kosten für\'s Tierheim\" scheiterst, dann zähl ich mal auf, was auf Dich zukommt: 1. Kosten für die jährliche Impfungen 2. Kosten für den Tierarzt, wenn dem Hund mal was fehlt 3. Kosten für das Futter 4. Kosten für Halsbänder, Leinen, etc. 5. Kosten für die Hundeschule 6. Kosten für die Haftpflichtversicherung 7. Kosten für die jährlich fällig Hundesteuer 8. Kosten für Dinge, die er/sie evtl. kaputt macht bei Dir daheim 9. Kosten für Fellpflege und und und Du solltest Dir auch überlegen, wem Du Deinen Hund anvertraust, wenn Du z.B. in Urlaub fährst oder mal nicht da sein kannst. Ist Dir die Tragweite wirklich bewusst ? Du hast einen Hund, wenn er alt wird, 15 Jahre. Mein erster wurde fast 22 ! Das Tierheim hat das Recht m.M. nach auch einen \"Preis\" für ihre Tiere zu verlangen. Sie werden ja auch z.B. behandelt, siehe meine Vorschreiber. Denkst Du, Tierheime zahlen sich von selbst oder die Finanzierung obliegt der Stadt ? Weit gefehlt. Sie kriegen meistens einen sehr sehr kleinen Zuschuss und alles andere wird durch Mitgliedschaft und privaten Spenden finanziert. Meine Tierärztin z.B. behandelt die Tiere aus unserem Heim zum Selbstkostenpreis, verdient ist da kein Cent und das tut sie seit vielen Jahren. Wer zahlt den freiwilligen Helfern etwas, die wirklich viele viele Stunden aufbringen, weil sie Tiere lieben. Es tut mir leid, wenn das jetzt alles \"hart\" klang. Aber ich sehe auch bissl \"dahinter\" und wenn mir eine Frau gegenübersteht, die ich seit Jahren kenne und zu mir sagt, das Heim platzt aus allen Nähten, wir wissen nicht mehr, wo wir das Geld für Futter hernehmen sollen, dann hab ich kein Verständnis mehr für Deine Frage. Diese Menschen opfern viel zum Wohl der Tiere und wer von uns hätt nicht einen Euro übrigen und schon der würd helfen.
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![]() Mitglied seit 16.07.2004 |
Huhu,
diese Schutzgebühr soll ja auch Menschen abschrecken, die nichts Gutes im Sinn haben mit den Tieren. Leider gibts diese ja auch immer noch zu Hauf Bei den Kleintieren ist die Gebühr nicht wirklich hoch - damals für mein Hamsterchen 3 Euro. Aber wer z.B. Kleintiere als Reptilienfutter benötigt (grusel), wird sich wohl keinen Hamster für 3 Euro aus dem Tierheim holen. (Hoffentlich) Daher finde ich es schon angemessen, auch in Betracht auf die ganzen Zuwendungen, die die Tiere im Tierheim bis zur Vermittlung bekommen haben. Natürlich freut sich jedes Tierheim, wenn sie ihre Schützlinge vermitteln können, aber sie wollen auch, daß es für das Tier auch die letzte Vermittlung ist, und es nicht wieder irgendwann zurückkommt. Denn dann würde das Leid des Tieres von vorne beginnen... LG, Magneta |
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![]() Mitglied seit 19.12.2003 |
Hallo
Also ich kann nur von meinen beiden Katerchens berichten - beide verkrachte Exixtenzen und aus einem speziellen Tierheim - ich glaub\', ich darf das hier nennen \"Tasso\". Mit Marke und Tätuuuuu im Ohr. Für beide haben wir eine gehörige Schutzgebühr bezahlt. Und später jede Menge an Gebühren beim Tierarzt. Und jetzt liegt gerade der eine \"Kleine\" unter Weihnachtsbaum und hat zum -zigsten-mal die Girlande runtergerissen, der andere liegt direkt neben mir auf der Fensterbank und schnurrt. Das Geld war es mir ellemal wert Liebe Grüße von Chilischote ________________________________________ \"Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.\" (D. Monroe \"Das Beste aus Merlyns Lehren\")
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![]() Mitglied seit 19.12.2003 |
Allemal - ist schon klar, gelle
_______________________________________ \"Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu suchen, sondern neue Augen zu haben.\" (D. Monroe \"Das Beste aus Merlyns Lehren\")
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
Hallo,
das ist ja auch alles richtig. Ich liebe Tiere und würde immer dafür sorgen das es ihnen gut geht. Ich weis auch wieviel Verantwortung auf mich zu kommt ect. Doch viele Leute schreckt es einfach ab wenn sie von den Kosten hören. ich finde zwar das die Kosten zu hoch sind doch ich habe ja nie gesagt das die Kosten mich persönlich abschrecken. Ich dachte einfach nur es ist günstiger. Und ich habe ja nur gesagt das viele Leute sich lieber für was anderes entscheiden würden als fürs Tierheim. LG Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Servus Sahneschnittchen, das mag ja sein, aber o.g. Argumente sprechen m.M. nach für sich. Ich weiß es halt von meinem und für den wurden mir schon über 3.000,-- Euro als Junghund geboten. Da war er neun Monate alt. Jetzt ist er ausgebildet, rechne mal selber hoch. Eine Freundin von mir hat einen Hütehund. Welpenpreis 2.500,-- Euro. Eine andere Freundin eine Katze 800,-- Euro. Ich sag Dir/Euch das nur, damit ihr mal die Preise einordnen könnt. Was ich für meinen Pascha gezahlt hab, hab ich bisher nur einer Freundin gesagt, die auch hundeerfahren ist und die ist halb aus den Latschen gekippt, wie man so schön sagt. Und jetzt setz diese Beträge mal in Relation zu den Schutzgebühren in Tierheimen, wo man sich wirklich um Tiere sorgt und bemüht, die ausgesetzt, geschlagen und was weiß ich noch alles, werden. Eine andere Freundin von mir ist dabei einen Verein zu gründen. Sie möchte nicht mehr mit ansehen oder erleben müssen, dass sich Menschen ihre Tiere nicht mehr \"leisten\" können. Ich kenn z.B. in unserem Dorf eine Frau, die drei Katzen hat. Diese Frau spart sich die Kosten für das Futter von ihrem Essen ab. Ich hab ihr Weihnachten eine grosse Tüte voll Katzenfutter gebracht und eine mit Nassfutter. Leckerlis waren natürlich auch dabei. Sie hat sich geschämt und gefreut gleichzeitig und ich hab halt dann das eine oder andere weniger. Ich kann drauf verzichten, ohne dass es mir weh tut und ihr hab ich eine grosse Freude gemacht. Die Tiere im Tierheim leben auch nicht von Luft und Liebe. Und wenn man zusehen muss, dass es viele Menschen gibt, die sagen, mein Tier ist krank, aber ich hab kein Geld für den Tierarzt, dann tut mir persönlich das weh. Unser Tarek war aus dem Tierheim. Irgendein Rohling (Mensch kann ich dazu nicht mehr sagen) hat ihn mitten im Wald an einen Baum gebunden. Er wurde fast verdurstet und als wirkliches Knochengerippe gefunden und ins Tierheim gebracht. Nur den freiwilligen Helfern des Tierheimes hatten wir es zu verdanken, dass er meiner Mama dann noch so ein treuer Begleiter wurde. Findest die Schutzgebühr immer noch viel ?
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hallo Sahneschnitte,
ich fände es sogar sehr gut, wenn Leute, die die Tierheimschutzgebühren abschrecken, von der Tierhaltung Abstand nehmen würden. Denn wer diese Gebühren nicht aufbringen kann, kann auch die laufenden Kosten für die Tierhaltung nicht bezahlen Eine Katze kriegt man bspw. tatsächlich schnell geschenkt (Hundewelpen wohl weniger) von Bauernhöfen und sonstigen Privatadressen. Erkundige dich bitte mal, was Kastration, Chip setzen, Impfungen, evtl. anfallende OPs und andere Tierarztbehandlungen, Streu, Futter etc. kosten bzw. lies die Postings!! Ohne finanzielles Polster geht das nicht bzw. ist unverantwortlich! Grüße, Lydia |
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![]() Mitglied seit 05.09.2005 |
Hallo Sahneschnitte,
wenn Du einen Welpen von Bekannten geschenkt bekommst, musst Du auch sofort mit ihm zum Tierarzt, um ihn untersuchen, entwurmen, impfen etc. zu lassen. Da würden die Kosten für den \'günstigeren\' Welpen sich dann ganz schön summieren. Ich musste im Tierheim für meine 2 Katzen 190€ berappen. Der Kater kostete 80€ und die Katze 110€. UND ich musste einen Tierüberlassungsvertrag unterschreiben, indem sich das Tierheim das Recht herausnimmt, sollten die Tiere verwahrlost bzw. misshandelt werden, die Tiere zwangsweise zurück zu holen. Auch musste ich mich zu Kontollbesuchen bereit erklären. Die Tierheime wollen damit sicher stellen, daß den Tieren bei ihren neuen Besitzer nichts geschieht. Man kann den Leuten ja leider immer nur vor die Stirn sehen. Lg, ghostolli |
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![]() Mitglied seit 18.10.2003 |
Hallo Sahnschnitte,
ich glaube, Du solltest Dein Posting und Deinen Wunsch nach einem süssen Hündchen mal überdenken, vorallem nachdem Du hier alle Antworten gelesen hast. Das Leben mit Tieren ist nicht preiswert, denn außer der Kaufpreis kommt der tägliche Unterhalt für langes Tierleben dazu. Dagegen ist der Kaufpreis, selbst in den Relationen, die Pascha geschildert hat, das Geringste. Meine Norwegische Waldkatze, die ich vor drei Monaten bekommen habe, hat 550 Euro gekostet, war geimpft, entwurmt, allerdings nicht kastriert. Das habe ich schnellstens nachholen lassen, macht plus Chip nochmal 180 Euro. Dagegen ist eine Katze aus dem Tierheim, die geimpft, entwurmt und schon kastriert ist, für 150 Euro ein Schnäppchen. Grüße NaomiK |
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![]() Mitglied seit 25.10.2005 |
.... um eins mal klar zu stellen... du kaufst im tierheim keine ware für das geld!!!! es ist eine SPENDE für das tierheim um anfallende kosten zu decken (und das tut diese vermittlungsgebürh meist noch nicht mal! ich finde es immer schrecklich von menschen zu hören, daß sich ein tier gekauft haben... es sind LEBEWESEN und keine WARE wie kartoffeln!!!
schaff dir kein tier an, bis du deine sinneshaltung nicht änderst! du holst dir da einen weggefährten ins haus (egal ob hund, ktze, ratte...) und kein spielzeug oder Ding!!! amazone (mit derzeit 3 ratten + 2 einsiedlerkrebsen und schon lange gegangen: hundedame, kater, ratten, wellies, schweinchen...) |
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
Hallo,
dann sag ich es nochmal! Ich habe klar und deutlich geschrieben das mich persönlich die Kosten nicht abschrecken!!! Ich habe nur geschrieben das ich dachte das die Kosten niedriger ausfallen! Ich glaube nicht das du beurteilen kannst ob ich für ein Tier sorgen kann oder nicht. Ich bin kein Monster und liebe Tiere. Ich habe auch niemals geschrieben das ich von einem Bekannten einen Hund geschenckt bekomme. Ich habe von \"manchen Leuten\" gesprochen! Bitte richtig lesen und nicht gleich verurteilen amazone! Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 25.10.2005 |
mh.. wenn dich die gebühr nicht stört und du kein problem damit hast, wie du sagst, warum machst du dann hier so\'nen aufriss drüber!? du scheinst es ja nicht verstehen zu wollen, warum dir ein tierheim eine \"süsses kleines hündchen\" *lach* nicht für\'n paar € verscherbelt oder, am besten noch, umsonst hinterher wirft!! veurteilen, nein ich denke nicht... tatsachen, schon eher!! weil das ließ sich so aus deinen kommentaren recht einfach herauslesen!! also lieber anstatt eines \"süssen kleinen hündchens\" viell. lieber nen plüschhund!! kostet nicht so viel, es fallen keine laufenden kosten an und es wird auch immer klein & süss bleiben.
*mitverständnislosenkopfschütteln* amazone |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hi Sahneschnitte,
dass du keine richtige Vorstellung hast von den Kosten, die bspw. ein Hund mit sich bringt, lässt sich aber sehr wohl herauslesen aus deinen Postings! Du schreibst weiter oben, dass du selbst diese Kosten für einen Tierheimhund zu hoch findest! Nun lies doch mal die Infos, die dir hier zigfach geschrieben wurden! Diese Kosten sind NICHT höher (eher niedriger!!!) als das, was du nach einem Welpenkauf SELBST zusätzlich noch investieren musst an Imfpungen, Chip, Kastration .... Die Tierheimkosten kann man nur als ZU HOCH ansehen, wenn man irgendwo die Vorstellung hat, Tierheime seien Tier-Verschenk-Stationen. Da steht aber der Tierschutz im Vordergrund; es ist kein Geschenkebasar und erst recht kein Handel. Diese Kosten decken meist nichtmal die anfallenden Kosten. Also nochmal: Was soll daran ZU hoch sein? Zu hoch für wen??? Ein bisschen fundierter solltest du schon argumentieren, wenn du hier in den Raum stellst, da würden überhöhte Beträge gefordert! Woher nimmst du das denn?? Gruß, Lydia |
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![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Aber sahneschnitte schrieb doch, daß sie nicht verstanden hat, WARUM die Kosten so hoch sind.
Nun haben alle sie aufgeklärt, und gut ist! Ich finde es besser, daß sich Jemand erkundigt, als daß er einfach nur so urteilt (\"TH sind alle Räuber\" oder so ähnlich). Auch finde ich gut, daß sie nach den Folgekosten gefragt hat. Aber das macht sie noch nicht zu einem schlechten Hundehalter o.ä. Millionen von Menschen haben Tiere, die sie gut versorgen (auch in Notfällen), ohne daß sie von Graf Koks abstammen. Bei uns sind 3 Hunde, und wenn sie alle auf einmal zum TA müßten, dann würde das Eis dünne, aber das heißt nicht, daß wir es nicht irgendwie schaffen würden. Jeder TAbesuch ist für mich finanziell eine Belastung, klar. Aber wenn ich mir ein Auto kaufe, so muß ich zusätzlich zum Sprit auch noch die Kosten für Inspektionen und Versicherung bezahlen. Das ist klar, nur wüßte ich auch gerne, wieviel das ungefähr ist... Gruß Elke |
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
Danke Elke!
Wenigstens hast du verstanden was ich meinte!!! Liebe Amazone, nicht ich habe so einen Aufriss darüber gemacht , sondern manch anderer hier! Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Hallo, Sahneschnitte8 (welch leckerer Name...)!
Zur Story Tierheim und hundegeeignet kann ich Dir folgendes berichten: Vor kurzem wurde einer Bekannten der Hund überfahren. Sie ist sehr verantwortungsbewußt, läßt den Hund nie ohne Leine oder Aufsicht, aber da sind ganz viele unglückliche Zufälle zusammengekommen, und es war passiert. Nachdem der Schock ein wenig überwunden war, wollte besagte Dame dann einem Tierheimhund eine Chance geben (eine bestimmte Rasse). Und ob Du`s glaubst oder nicht: sie wurde dort abgelehnt, weil: Kein Garten, \"nur\" Etagenwohnung und überhaupt - kein Verantwortungsbewußtsein, kein Hund!!!! An einer anderen Stelle (Notverein) bekommt sie natürlich einen Hund, denn Unglücksfälle geschehen nun mal. Sie hat den Hund fast immer bei sich, für Notfälle einen Hundesitter, der Hund ging regelmäßig zum TA, wurde gut erzogen - ja was will man denn noch mehr? Offenbar kommt es in unserer Welt mehr auf den Schein an, als auf da Sein! Und wenn ich mir anschaue, wieviele arme Kreaturen da auf ein zuhause warten.... Gruß Elke |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hallo Elke,
dass Sahneschnitte evtl. eine schlechte Hundehalterin sei, daran dachte ich nicht mal; das war ja gar nicht Gegenstand der Debatte. Ich finde es auch gut und vernünftig, sich über anfallende Kosten kundig zu machen, bevor man sich ein Tier zulegt. Aber dass es so nun \"gut ist\", sehe ich gar nicht so, wenn sie - nachdem schon zig Postings Beispielrechnungen und Erklärungen brachten - nochmal schreibt, sie fände die Kosten zu hoch. Schlimm genug, dass genügend Tierschutzvereine ohne Ehrenamtliche und Spenden vollkommen aufgeschmissen wären, aber wenn dann - nach zig Infopostings!! - immer noch argumentiert wird, die Kosten seien \"zu hoch\" finde ich das niederreissend und gedankenlos. Daher meine Frage, was denn die Grundlage für so etwas ist. Haben andere sinngemäß ja auch schon gemacht, allerdings ohne Antwort zu bekommen. Ist es unangebracht dazu aufzufordern, sich ein bisschen Gedanken über Hintergründe und Zusammenhänge zu machen? Ich denke nein. Daran fehlt\'s, das ist doch das Problem. Gruß, Lydia |
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![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Hallo, Lydia!
Ich finde es ganz normal, daß man sich als \"unaufgeklärter\"über die Höhe der Kosten doch sehr wundert. Schließlich geht`s ja erst mal darum, einem Tier in Not zu helfen, und da wird man schon erst mal hellhörig, wenn die Preise so hoch sind. Normalerweise habe ich gegen diese Preise auch nichts,würde sie selbst aber auch nicht unbedingt bezahlen.Selbst habe ich im Sommer einen Hund mit Papieren kostenlos von seiner Familie übernommen, die ihn nicht mehr wollte (er wäre wohl auch im TH gelandet, und durch sein Verhalten niemals mehr herausgekommen). Meine Art von Tierschutz besteht darin, einem Tier zu helfen. Mein Beaglechen z.B. hat bei \"Beagle in Not\" 140 Euro gekostet, das finde ich auch voll okay . Dafür habe ich auch einen Hund bekommen, der nichts kannte und viel demolierte - was bei uns nicht Freudentänze auslöst, aber irgenwie trotzdem klappt. Eine eigene Meinung sollte man Jedem im Guten lassen, ohne ihn gleich plattzumachen. Ein ruhiges und friedliches 2006 Elke |
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![]() Mitglied seit 25.04.2005 |
Hi,
eigentlich wollte ich mich nicht einmischen, aber nachdem ich jetzt diesen aggressiven Ton vernommen hab.. Ich wills mal so sagen: Viele Leute werden sich dann irgendwann denken: Wieso so viel für ein Tier ausgeben, dass sowieso schon alt und womöglich durch böse Vorbesitzer gestört ist, wenn einem junge Tiere kostenlos nachgeschmissen werden...? Und das ist halt dann das richtig schlimme. einen kleinen Mischlingswelpen können sich die Besitzer dann selber so \"erziehen\", wie sie\'s meinen. Aber einen Hund von 4 oder 6 Jahren, der vielleicht jahrelang irgendwo eingesperrt oder gar geschlagen wurde, der hat eben seine Ängste und für Neulinge ein sehr ungewöhnliches Verhalten... Ich wusste selbst auch nicht, dass die im Tierheim \"so viel\" für Tiere verlangen, da ich mir auch dachte, die wären froh, wenn sie dann einen Sorgenfall in gute Hände geben können. Aber Nachkontrollen müssten eigentlich schon immer sein, das ist verständlich. Sicher sind die Kosten angebracht, wenn man selbst mal nachrechnet, was die eigenen Schätze daheim schon \"gekostet\" haben (und ich würds wieder bezahlen!!). Allein die Entwurmungen, Impfungen, das Kastrieren, dann als mein Großer von Tierquälern so zugerichtet worden ist... Das sind auch alles Kosten, an die Leute, die sich ein Tier holen wollen, wohl kaum denken... Ich muss seit Monaten immer wieder das eine Biete an - Gesuch im Supermarkt angucken, der gibt seine Schlangen her... samt wunderschönen Terrarium. Ich frage mich, warum? Ich würde sie gern nehmen, kenne mich aber mit der Haltung ehrlich gesagt nicht aus und möchte nicht, dass ich ihnen was schlechtes tu, indem ich es nur gut meine.. Nur warum er sie abgibt und ob es denen da so gut geht...? .. ich schweife ab... LG |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi,
es gibt zu den Tierheim-Abgabepreisen einen Aspekt, der noch nicht wirklich zur Sprache gekommen ist: Den Tierheimen steht finanziell das Wasser bis zum Hals. Es gibt einfach mehr Notfaelle als Kohle vorhanden ist. Wenn ein Tier nicht mehr jung ist, krank oder pflegebeduerftig, dann wird es halt am naechsten Parkplatz angebunden, wo es schnell gefunden wird und ins Tierheim gebracht wird. \"Dafuer sind die ja da\". Und wie sie die Arztrechnungen bezahlen, ist denen ihr Problem. Alles, was oben zu den Abgabepreisen geschrieben wurde, ist richtig, aber vor allem koennen die Tierheime gar nicht anders, weil sie sonst mangels Knete dicht machen muessen und wer sich ein Tierheimtier holt, betreibt aktiven Tierschutz, will - wenn ich mal kurz pathetisch werden darf - einem Tier bisschen was gutes tun. Das ist eine eigene Welt und zwar eine andere als Aldii, Lidl und co. Nicht schlechter, nicht besser, einfach anders. Etwas Gutes zu tun, kannst nicht in Euro umrechnen, geht einfach nicht. Das war Frank\'s diesjaehriges Neujahr-Posting und ich wuensche in diesem Sinne den vielen Tierheiminsassen ein baldiges, gutes neues Zuhause, Gruesse Frank so, und die Hundehalter hier wissen, dass sie mich jetzt loben muessen, damit mein positiv aufbauendes Schreiben verstaerkt wird und ich nicht wieder rueckfaellig werde und herumnoegle! |
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![]() Mitglied seit 13.03.2005 |
Hallo
wir haben schon 3 Hunde aus dem Tierheim zu uns geholt, wir haben für einen kleineren Mischling weniger bezahlt, für unseren großen Bearded Mix wesentlich mehr, da waren diese aber auch durchgeimpft und entwurmt (Kosten, die später sonst beim TA fällig wären), aber das war für uns überhaupt kein Thema, wir haben diesen Hund gesehen u es war Liebe auf den ersten Blick u dieser musste es dann sein wir wurden auch jedesmal genauestens befragt über unsere Wohnverhältnisse etc. und es kam auch nach ein paar Monaten später jemand vorbei, um zu kontrollieren, wie es dem Hund geht wenn unsere jetzt 12 Jährige in ein paar Jahren über die Regenbogenbrücke geht, weiß ich heute schon, dass wir ein paar Monate später wieder im Tierheim sind lg Mima **man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht**(H.Rühmann) |
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![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Ich habe vor ca. 2 Jahren, als meine Hündin verstarb, einen kleinen, älteren Hund gesucht. Also ging ich ins TH, um mal zu schauen. Im franz. Grenzgebiet wurde ich dann eigentlich fündig: ein 16 (!!) Jahre alter Hund, vor 2 Wochen ausgesetzt, diverse Alterskrankheiten, und : wirklich a b s o l u t häßlich (war irgendwie rührend).
Als ich dann nachfragte, bekam ich die tolle Antwort: der Hund kostet 250 Euro, wie jeder andere auch. Ausnahmen machen wir nicht, wo kämen wir denn da hin! Nun, tut mir leid, aber da habe ich den Hund dann nicht genommen. Mein Männe hätte mich ja sicher schon für meganärrisch gehalten, ein solches Tier für nur wenige Monate seines Lebens noch aufzunehmen, aber dann noch solch ein Abgabepreis...nein, tut mir leid, aber das finde ich nicht mehr realistisch. Kosten hin und her, schließlich hat dieser Hund dem TH so wohl erheblich mehr Kosten verursacht, als wenn man die Gebühr ein wenig gesenkt hätte. Das klingt ja alles jetzt recht kalt, aber ich hänge an jedem meiner Tiere mit ganzem Herz, päppele alle auf, und verzichte auch für sie auf einiges (z.B. kein Urlaub). Aber ich habe ebenfalls gewisse Prinzipien, und da finde ich, daß eine gewisse Realität gewahrt bleiben sollte. So, nun könnt Ihr gerne über mich schimpfen! Gruß Elke |
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![]() Mitglied seit 05.01.2005 |
Hallo Elke,
also ich kann dich gut verstehen, ich werde nicht schimpfen! LG Sahneschnitte8 |
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![]() Mitglied seit 15.08.2004 |
Huhu!
Möchte mich dieser Diskussion gern anschließen. Also, Schutzgebühren sind vielleicht hoch, aber NIEMALS ZU hoch. Manchmal helfe ich als Ehrenamtler bei uns im TH. Zum Beispiel weiß ich, das 2 unserer 40 Hunde Diabetes haben. Da unser eigener Cocker Spaniel die Krankheit auch hat, kann ich euch sagen, dass allein das Insulin im Monat 100 Euro ausmachen. Da diese Tiere aufgrund von nicht heilbaren Krankheiten bzw. deren Folgekosten, zu 99% nicht vermittelt werden. Die Kosten dafür tragt das TH. Außerdem sind von diesen 40 Hunden etwa 15 \"Kampfhunde\", die nicht genommen werden weil die Steuerbelastung einfach zu hoch ist. Sowie ca 100 Katzen, von Kätzchen bis steinalt. ALLE diese Tiere sind geimpft, entwurmt, gechipt und kastriert. Sofern sie nicht kastriert sind muss der neue Besitzer nachweisen, sie innerhalb einer bestimmten Frist kastriert zu haben. So belaufen sich Futter- und Arztkosten im Monat auf ca 10000 Euro. Und bei dem Hintergrund soll noch mal einer sagen, 250 Euro sind mir für einen Hund aus dem Heim aber zu teuer. Ich habe meine Katze aus dem TH. Da hab ich 100 Euro für bezahlt, wir haben noch mal 100 Euro als Spende drauf gelegt und einen Sack Katzenfutter gekauft und gespendet. Also da bereichert sich niemand. Im Gegenteil. Viele von uns Helfern stecken auch noch einen privaten Teil unseres Geldes mit rein oder kaufen eben mal Futter. Frag mal in deinem TH nach den laufenden monatlichen Kosten und dann wirst auch du erkennen das TH Tiere eigentlich noch viel \"teurer\" sein müssten als sie es derzeit sind. LG Kathrin |
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![]() Mitglied seit 15.08.2004 |
Huhu!
Möchte mich dieser Diskussion gern anschließen. Also, Schutzgebühren sind vielleicht hoch, aber NIEMALS ZU hoch. Manchmal helfe ich als Ehrenamtler bei uns im TH. Zum Beispiel weiß ich, das 2 unserer 40 Hunde Diabetes haben. Da unser eigener Cocker Spaniel die Krankheit auch hat, kann ich euch sagen, dass allein das Insulin im Monat 100 Euro ausmachen. Da diese Tiere aufgrund von nicht heilbaren Krankheiten bzw. deren Folgekosten, zu 99% nicht vermittelt werden. Die Kosten dafür tragt das TH. Außerdem sind von diesen 40 Hunden etwa 15 \"Kampfhunde\", die nicht genommen werden weil die Steuerbelastung einfach zu hoch ist. Sowie ca 100 Katzen, von Kätzchen bis steinalt. ALLE diese Tiere sind geimpft, entwurmt, gechipt und kastriert. Sofern sie nicht kastriert sind muss der neue Besitzer nachweisen, sie innerhalb einer bestimmten Frist kastriert zu haben. So belaufen sich Futter- und Arztkosten im Monat auf ca 10000 Euro. Und bei dem Hintergrund soll noch mal einer sagen, 250 Euro sind mir für einen Hund aus dem Heim aber zu teuer. Ich habe meine Katze aus dem TH. Da hab ich 100 Euro für bezahlt, wir haben noch mal 100 Euro als Spende drauf gelegt und einen Sack Katzenfutter gekauft und gespendet. Also da bereichert sich niemand. Im Gegenteil. Viele von uns Helfern stecken auch noch einen privaten Teil unseres Geldes mit rein oder kaufen eben mal Futter. Frag mal in deinem TH nach den laufenden monatlichen Kosten und dann wirst auch du erkennen das TH Tiere eigentlich noch viel \"teurer\" sein müssten als sie es derzeit sind. LG Kathrin |
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![]() Mitglied seit 04.10.2002 |
eigentlich wollte ich hier nichts dazu schreiben
doch nachdem ich nun alle gelsesen habe kommen immer wieder verschiedene preise auf alt ,krank oder behinderte hunde wurden weiter oben preiswerter gehandelt oder auch bei elke dessen hund 250 € kosten sollte in diesem TH war vieleicht der ton nicht richtig oder auch die aussage blöd in unserem Th kosten hunde 180€ egal ob gross klein dick dünn krank gesund oder behindert wer nimmt sich das recht zu sagen das tiere mit einem handycap weniger oder mehr wert sind? es geht nicht ums geld ob 50€ mehr oder weniger der weg ist das ziel wenn ich in ein Th geh und verlieb mich in was auch immer würde ich es niemals nicht vom preis abhängig machen frohes neues lg copo |
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![]() Mitglied seit 10.05.2005 |
also da muss ich copo voll und ganz recht geben, das seh ich auch so......
also die nachbarn ihren hund holten (auch schon wieder 6 jahre her) \"kostete\" er damals im th 1000,-- (entwurmt, geimpft und stubenrein, allerdings nicht gechipt, das gabs \"damals\" noch nicht) schillig....(jeder hund hat übrigends so viel gekostet) und unsere beiden merris kosteten je 100,-- schilling.... ich finde das nicht viel.....denn wer da schon knausert, sollte es sich überlegen es nicht ganz sein zu lassen, denn TA-kosten können schnell mehrere hundert euro ausmachen..... lg silke |
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![]() Mitglied seit 29.12.2005 |
Das hat rein gar nichts mit Knausern zu tun!
Sonst hätte ich wohl nicht 3 Hunde, die alle sehr gut versorgt werden (auch Tierärztlich!) Ich habe auch nicht gesagt, daß die Kosten im TH nicht entstehen. Trotzdem: ist der Abgabepreis so hoch, überlegen sich viele Leute, lieber einen Privathund zu nehmen. Und da kann man doch überlegen: ist es sinnvoll, diese Kosten weiterhin zu fordern, oder wäre es für TH und Hunde nicht einfacher, wenn die Tiere preiswerter wären, dafür aber nicht so lange bleiben müssten! Ich möchte auch gerne sicher Autofahren, kann mir aber keinen M..... mit allen Superstandards leisten. Trotzdem ist mein Auto versichert und erhält neue Reifen... Gruß Elke |
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![]() Mitglied seit 10.05.2005 |
ich habe schon oft genug bei div. privaten tiervergabe anzeigen in der zeitung angerufen (aus reiner neugier) und da ist es mir sehr oft passiert, dass die jetzigen \"vermehrer\" die hunde nicht geimpft hatten, sie meist noch keine 10 wochen alt waren zur abgabe zeit (meist 6-7) und sie auch sonst nur sehr wenig ahnung von hunden überhaupt hatten und sie haben sie hunde her nach dem motte \"hauptsache weg\"....
im tierheim werden die tiere meist! schon ein bisschen \"vorerzogen\", sie sind geimpft und tierärtzich untersucht und die plätze werden (zumindest bei uns in tirol) sehr gut ausgesucht und nicht jeder der einen hund möchte bekommt auch einen..... ich finde schon, dass es etwas mit knauersn zu tun hat, denn wenn mir das leben eines (meines) hundes nicht das geld des tierheims wert ist..... es kann doch nicht sein dass man sagt: \"lieber nehm ich einen hund gratis als etwas zu bezahlen\" ein hund (und alle tiere) sind lebewesen und KEINE ware, die man geschenkt bekommt! meine meinung lg silke |
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![]() Mitglied seit 07.12.2003 |
Ich kann mich nach dieser langen Diskussion Elke nur anschließen.
Erfahrung habe ich mit mehreren Tierheimen gemacht. Und eigentlich positive. Aber mit dem Berliner bin ich alles andere als zufrieden: sehr arrogant! Ich habe viel Verständnis für Tierschutz. Ich habe auch Verständnis dafür, dass in einer hundebekloppten Stadt wie Berlin mit der Größe (und der daraus folgenden riiiiiiesigen Größe des Berliner Tierheims!) besondere Anforderungen gelten. Und ich erwarte sogar, dass man den potenziellen Besitzern auf den Zahn fühlt. Aber der Ton macht die Musik! Mir sind in keinem der anderen Heime dermassen fanatische Tierschützer begegnet wie in Berlin. Da geht man raus mit dem Gefühl: der Mensch (und alles andere) ist sch*egal - Hauptsache dem Tier geht es gut (bzw. das, was man dort unter gut gehen versteht). Und grundsätzlich sind wir alle erst einmal Hundevernachlässiger, die man zur Strafe ins kaltnasse Kellerloch einsperren müsste. Und die Kosten von 220 Euro - egal welcher Hund, die inzwischen zu zahlen sind, finde ich einfach überzogen. Unsere Süße war ein Problemhund. 9 Jahre alt, Leberschaden, schwarz (lt. Tierheim ein Vermittlungsproblem Ich möchte nicht wissen, wie lange unsere Süsse noch im Heim bleiben hätte müssen. Und ob sie, verschmust und zuwendungsbedürftig wie sie ist, überhaupt jetzt nach drei Jahren noch Leben würde! (Sie ist total aufgeblüht, nachdem sie ein paar Tage bei uns war! Der Unterschied riesig!) Wir haben uns damals aus Überzeugung einen Hund aus dem Heim genommen. Und ich habe sehr bewusst einen \"Problemhund\" genommen. (bzw. eigentlich habe ich nur ja gesagt. Letztlich hat die Süsse uns ausgesucht - nicht mehr ins Berliner Tierheim (wg. des Umgangs und wg. der Preise) - und entweder in eine anderes Heim - oder doch einen Hund aus anderer Quelle Irgendwie tut mir das auch leid. Das Heim platzt trotz der Größe aus allen Nähten. Aber..... so nicht! Grüße aus Berlin |
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![]() Mitglied seit 17.04.2004 |
Hallo,
ich möchte nochmal meinen Senf dazu geben, denn manche Argumente kommen einfach immer wieder: Zum einen lese ich weiter oben heraus, dass bei Tierheimhunden Verhaltensauffälligkeiten angenommen werden. Dazu muss man wissen, dass kein Tierheim einen schwierigen Hund an Hundeanfänger vermitteln wird! Das ist doch gerade der Gag, dass man den \"passenden\" Hund und eine umfassende Beratung bekommt. Und zudem ist es ein leider weit verbreiteter Irrtum, dass in Tierheimen nur oder überwiegend irgendwelche \"gestörten\" Tiere herumsitzen würden. Zum anderen sind die Tierheimkosten nicht umsonst \"Schutzgebühren\". Ich wiederhole mich, weil auch das Argument, dass die Leute bei \"den hohen\" Tierheimkosten sich lieber billiger von privat einen Hund holen würden, immer wieder kommt. Das mag ja sein. Doch wer sich einen Welpen BILLIGER als aus dem Tierheim holt, der holt den garantiert nicht von einem seriösen Züchter (deren Preise liegen wesentlich höher!!!) sondern von einem Billigvermehrer. Ausnahmen sind ungeplante Würfe im Bekanntenkreis, aber Ausnahmen bestätigen nunmal die Regel. Meine Meinung: Wer sich von Vermehrern Welpen holt, der sollte auch keinen Tierheimhund haben dürfen, denn diese verantwortungslosen Leute zu unterstützen hat mit Tierschutz nun wahrlich überhaupt nichts mehr zu tun! Die Tierheimgebühren sind nicht so hoch dass sich die jemand nicht leisten könnte, der sich einen Hund auf Dauer halten will. Eine gesundheitliche Komplikation, Tierarztbesuch - und diese Summe ist \"kurz mal\" weg! Man sollte - ist meine Meinung - statt ständig an den durchaus gerechtfertigten und sinnvollen Kosten für ein Tierheimtier herum zu meckern, alles dafür tun, dass solche Einrichtungen auch in Zukunft ordentlich arbeiten können. Und das geht nicht, wenn eine Einrichtung die kaum bis gar keine Zuschüsse bekommt, ihre Arbeit nicht nur umsonst machen soll sondern auch noch privat darauf zahlt (und das machen sehr viele Ehrenamtliche jetzt schon). Zu meinen, mit Tier-Verramscherei könne man das erreichen, ist ein Irrtum. Ist doch schon jetzt die Mentalität sehr verbreitet, Tiere seien eine Art Gegenstände, die man nach Lust und Laune anschafft oder abgibt. Wie sonst kommen die geradezu epedemieartigen Überschwemmungen mit bspw. Zwergkaninchen zustande, die bei uns zu fünzigst (!) im kleinen Tierheim herum springen und nach Ostern/vor den Ferien wieder noch mehr werden?? Und hier lese ich nun, dass Hundehaltung mit einer Autoanschaffung verglichen wird? Sowas finde ich ziemlich krass ... Wer eine - sorry, das sehe ich nunmal so - solch schon kleinliche Herumrechnerei betreibt und wegen bspw. 200 Euro für einen Hund die Krise kriegt, hat meiner Ansicht nach kein wirkliches Interesse an Tierschutz sondern nur an der ganz persönlichen und eigenen Absicht nach einem Hund. Man sollte aber im Interesse der Tiere mal etwas über den Tellerrand gucken. Gruß, Lydia |
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Dieser Thread wurde geschlossen, es ist kein Posting mehr möglich.

Henglein
Rama Cremefine

































