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Musste meinen Hund einschläfern lassen! Bin tot traurig...

Vom 08.11.2005 14:02 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Estrellaks Küchenjunge


Mitglied seit 31.08.2005
51 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo zusammen!

Ich habe mich vor kurzem schweren Herzens entschieden unseren Hund Eddi (ein Wolfspitz) einschläfern zu lassen.
Er hatte auf Grund seines Alters Probleme mit Hüfte und Rücken, was wahrscheinlich etwas beschleunigt wurde, da wir im 4. Stock ohne Fahrstuhl gewohnt haben. Das Ganze wäre noch gegangen, da wir ihn das letzte Jahr immer die Treppen hoch und runter getragen haben (bei 15 kg geht das gerade noch) und bei kaltem Wetter hat er immer eine halbe Schmerztablette bekommen, was auch gut geholfen hat. Er hatte so etwas wie Rheuma. An guten Tagen ist er noch ganz normal draußen herum gesprungen und wollte trotz seiner 17 Jahre spielen.

Im Sommer sind wir jedoch umgezogen. Zwar in den 1. Stock, aber Eddi hat sich in der neuen Wohnung absolut nicht mehr zurecht gefunden, da er schon seit einer Weile nicht mehr so gut gesehen hat (er war aber nicht blind...). In der neuen Wohnung hatte er selbst nach 2 Wochen noch keinen richtigen Schlafplatz gefunden und ist die ganze Zeit nervös herum gelaufen. Auch draussen war ihm alles zuviel. Da sein alter \"Pinkelbaum\" weg war, hat er beim Gassi gehen teilweise garnicht gemacht und konnte dann später in der Wohnung das Wasser nicht mehr halten...Was denn nun?

Vor 4 Wochen haben wir uns dann entschieden, dass wir ihn einschläfern lassen. Er hat vorher eine Beruhigungstablette bekommen und der Tierarzt ist freundlicher Weise auch nach Hause gekommen. Wir haben ihn bis zum letzten Moment gestreichelt. Als er dann die Spritze bekommen hat, dauerte es auch nur ein paar Sekunden, aber er hat doch noch mal erschrocken gebellt. Das hat mir so weh getan... zum Heulen
Wir haben ihn 15 Jahre gehabt und damals aus dem Tierheim geholt. Er war immer so dankbar.
Ich weiss, dass die Entscheidung richtig war und er war für einen Hund ja auch wirklich schon alt, aber ich habe trotzdem ein schlechtes Gewissen.
Nach seinem Tod haben wir ihn bei einer Firma die darauf spezialisiert ist einäschern lassen und er steht jetzt in einer kleinen blauen Urne im Wohnzimmer neben seinem Lieblingsball. Ich bin immer noch total traurig.Welt zusammengebrochen

Was habt ihr in dieser Hinsicht erlebt? Musstet ihr auch so schwere Entscheidungen treffen? Wie alt sind eure Hunde geworden und wie fit waren sie da noch?
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Vom 08.11.2005 14:16 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Cyberlady  Chefkoch


Mitglied seit 16.06.2005
6.730 Beiträge (ø2,65/Tag)
Hallo Kessy
lass dich erstmal ganz fest drücken und umarmen - ich weiß wie das weh tut.
Im November werden es jetzt 5 Jahre das wir unseren Benny (Dackel-Schnauzer-Mix) mit 17 Jahren einschläfern lassen musste.
Er hat fast nichts mehr gesehen, gehört, wollte nicht mehr fressen und ist beim laufen hinten weggeknickt.
Wir standen auch vor der Entscheidung, der TA sagte er kann ihm noch Spritzen geben und alles etwas hinaus ziehen, aber wenn wir uns dann Benny so angeschat haben, er wollte seine \"Ruhe\" haben und ich glaube wir haben damals die richtige Entscheidung getroffen.
Mein Mann, Kathy damals 7 Jahre und ich sind zusammen zu TA gefahren und bis zum Schluß bei ihm geblieben, es war schrecklich und wir alle haben ganz schrecklich geweint.
Dann Zuhause die \"leere\" Wohnung.........
Wir alle wollten keinen Hund mehr, sogar Kathy sagte nein.
Aber vor 2 Jahren (auch im Nov) waren wir in Nürnberg zu Besuch und gingen dort ins Tierheim, nur um mit Hunden Gassi zu gehen (haben hier auch öfters gemacht). Dort bekamen wir dann ein 1/2 jährige Foxl-Dame Binnie, und um uns war es geschehen.
In meinem Fotoalbum kannst du Binnie mal ansehen.
Benny haben wir deswegen nicht vergessen, er wird immer einen Platz in unserrem Herzen haben.
Das wir Binnie zu uns geholt haben, haben wir in den nun 2 Jahren noch keine Minute bereut.

Ich kann dich nur zu gut verstehen, es helfen auch keine tröstenden Worte, es wird mit der Zeit besser aber vergessen wirst du deinen Eddi nie.

Es wäre schön mal von dir zu hören.

ganz viele liebe tröstenende und mitfühlende Grüße

Michaela
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Vom 08.11.2005 14:18 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

BlaueKugel84 Kartoffelschäler


Mitglied seit 22.09.2005
247 Beiträge (ø0,1/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Estrellaks,

ich musste zum Glück noch keins meiner Tiere einschläfern lassen!!! Allerdings musst ich mich am Wochenende von meinem Pflegepferd trennen und bin deshalb auch ziemlich unglücklich.

Aber ich wünsche dir von Herzen alles alles Gute, und du hast richtig entschieden - auch wenn es jetzt schwer ist!

Traurige Grüße von der BlauenKugel84
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Vom 08.11.2005 14:23 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

CorinneGa Kartoffelschäler


Mitglied seit 06.10.2004
1.162 Beiträge (ø0,42/Tag)
Hallo

Das mit deinem Hund tut mir sehr leid.

Es ist immer schwer wenn ein Tier eingeschläfert werden musste. Ich habe das bei meinen beiden Kaninchen auch erlebt. Beide hatten Tumore und die Entscheidung war ja eigentlich klar, und trotzdem macht man sich dann Gedanken was man hätte anderst tun sollen. Beide sind auch recht alt geworden (ca. 7 und 9 Jährig). Aber ich tröste mich jetzt immer mit dem Gedanken, dass sie jetzt zusammen im Hasenhimmel sind und dort himmliche Karotten fressen *ups ... *rotwerd*

Aufmunternde Grüsse aus der Schweiz

Corinne
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Vom 08.11.2005 14:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Yujinko Smutje


Mitglied seit 28.10.2003
4.057 Beiträge (ø1,29/Tag)
Hi!
Das du richtig entschieden hast, das weisst du ja selber am besten....trotzdem tut es weh!
Lass dich mal fest in den Arm nehmen...
Immer wenn ich nur kurz daran denke, dass einer meiner Hunde nicht mehr sein könnte, dann kullern mir die Tränen, aber ich weiss ja, dass es irgendwann so sein wird. Ich habe mir fest vorgenommen, dass keines meiner Tiere leiden muss-das haben sie doch uns Menschen voraus. Wir dürfen einen geliebten Menschen nicht einfach sterben lassen, wenn er nur noch leidet.
Ich hoffe, dass in deinem Herzen bald wieder Platz ist, deine Liebe auch an einen anderen Hund zu geben, denn denn es gibt so viele, die ein bisschen Liebe nötig hätten.
Liebe grüße
Yujinko
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Vom 08.11.2005 17:09 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

agescha Suppenkoch


Mitglied seit 08.12.2004
1.975 Beiträge (ø0,72/Tag)
Hallo!
Ich kann Dir so gut nachfühlen, wie es Dir geht! Als wir damals unseren Rex einschläfern mußten - oje! Er ist auch 17 Jahre alt geworden, kam auch aus dem Tierheim und war 15 Jahre bei uns bzw. bei meinen Schwiegereltern! Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben. Unser Tierarzt meinte neulich, das sei das letzte Geschenk, was man seinem Tier geben kann! Seit über 8 Jahren haben wir nun Tyson, den wir als völlig verkorksten und verstörten Hund aus dem Tierheim geholt haben.Damals war er 1 1/2 Jahre alt. Er wird bald 10 Jahre alt, hat schon 2 künstliche Hüftgelenke (sonst wäre er schon seit 4 Jahren nicht mehr da), bekommt regelmäßig Cortison-Spritzen (muß gleich wieder los zum Tierarzt) und Schmerzmittel, da die Knochen und Gelenke halt nicht mehr so wollen. Wir haben ihn mit ganz viel Liebe und Geduld und Hundeschule zum liebsten Hund der Welt (für uns!) gemacht und lieben ihn alle abgöttisch! So alt wie Dein Eddi und unser Rex wird er wohl nicht werden und ich habe heute schon eine Scheißangst vor dem Tag, an dem wir ihn in den Hundehimmel schicken müssen! Aber ich habe ihm versprochen, daß er nicht unnötig leiden muß und daß er nicht in einer Tierverwertungsanstalt landet, sondern auch eingeäschert wird. Aber im Moment ist er noch sehr fröhlich und lustig, kann halt nur nicht mehr so lange Gassi gehen!
O je, ich wollte wirklich nicht nur von unserem Tyson (Schäferhund-Dobermann) schreiben! Ich wollte nur sagen, daß ich denke, zu wissen, was Du fühlst!
Ich denke an Dich
LG
Anja
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Vom 08.11.2005 17:11 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

agescha Suppenkoch


Mitglied seit 08.12.2004
1.975 Beiträge (ø0,72/Tag)
nochmal ich:

@Yunjinko:
stimmt: die meisten Menschen wären glücklich, wenn sie so behütet sterben dürften, wie Haustiere.

Trotzdem, es tut soooo weh!

LG
Anja
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Vom 08.11.2005 19:08 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Momo73 Küchenjunge


Mitglied seit 08.05.2004
1.436 Beiträge (ø0,49/Tag)
Liebe Estrella!

Ich habe selbst schon viele Kaninchen über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen, manche von ihnen mußten wir auch einschläfern lassen. Aber wie Anja schon sagt, wir haben zum Glück die Möglichkeit, unseren Tieren einen langen Leidensweg zu ersparen, indem wir ihnen sozusagen den Weg über die Regenbogenbrücke zeigen. Uns Menschen wird in ähnlichen Fällen diese Möglichkeit verweigert.

Bitte hab kein schlechtes Gewissen, Du hast alles richtig gemacht, es ist so schwer, einen Freund für immer gehen zu lassen.

Vielleicht kennst Du dieses Gedicht schon, ich hoffe, es stört niemanden, daß ich es zum 198. Mal poste, aber ich finde, es tröstet sehr, obwohl ich immer ein bißchen weinen muß, wenn ich es lese...



Wenn es soweit ist...

"Text aus urheberrechtlichen Gründen von Admin entfernt."

(aus dem englischen von Werner Schuster)


Und dann gibt es noch diese Seite über die Regenbogenbrücke


Ich bin sicher, Eddi ist Dir dankbar für Deine Entscheidung. Und irgendwann seht Ihr Euch wieder!

Traurige Grüße
Nicky
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Vom 08.11.2005 20:20 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

mima53  Sternekoch


Mitglied seit 13.03.2005
7.292 Beiträge (ø2,77/Tag)

Hallo

ich weiß, was es heißt ein Tier einschläfern zu lassen,
wir haben leider auch schon ein paar mal diesen schmerzhaften
Schritt gehen müssen
unsere Susi ( Vorgängerin von unseren jetzigen 2) war 13 Jahre
alt, sie war ein schwarzer Wuschel-Mischlingshund und immer
gesund bis auf die letzten 2 Jahre, da fing es an mit Herzproblemen,
sie bekam dann Diätfutter und auch Injektionen und so hatte sie
noch 2 relativ gute Jahre, dann ging es innerhalb von 2 Wochen
dem Ende zu, sie drohte dann zu ersticken, und so ließen
wir sie dann einschläfern, mein Mann u ich waren gemeinsam
beim TA u sie sah uns mit so großen Augen an, wenn ich daran
denke, habe ich auch heute noch Wasser in meinen Augen, wir haben
sie dann mit nach Hause genommen und in unserem Garten
begraben u wir haben dort einen wunderschönen Strauch
gepflanzt u nennen diesen Susistrauch
wir haben uns vor kurzem unsere alten Filme wieder angesehen,
wo Susi drauf ist u ihr Bellen war mir sofort wieder vertraut

unsere 2 Hunde sind nun auch schon älter, 12 u 10 Jahre,
wobei die ältere ja noch sowas von gesund und quirlig ist,
aber ich weiß, dass wir wieder irgendwann diesen schweren Schritt
machen müssen u ich möchte eigentlich noch gar nicht
daran denken

liebe Estrellaks du wirst deinen Edi immer in Erinnerung
behalten, auch wenn es jetzt sehr weh tut, aber vielleicht
öffnest du wieder mal dein Herz für einen neuen Hund
vielleicht wieder für einen aus dem Tierheim

ich wünsche dir alles Gute

Mima

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Vom 08.11.2005 20:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pascha301 Küchenjunge


Mitglied seit 23.02.2004
8.657 Beiträge (ø2,87/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht

Liebe Estrellaks,

es tut mir leid für Dich. Ich versteh Deinen Kummer und kann ihn voll und ganz nachempfinden.

Ich bin diesen Weg schon fünfmal gegangen, er wird dadurch nicht leichter und der Tag, an dem ich meine Ondra begleiten musste letztes Jahr , kommt immer näher.

Tröste Dich mit dem Gedanken, dass Du es wirklich richtig gemacht hast. Du hast Dich richtig entschieden und zwar aus Liebe zu Deinem Hund. Er musste nicht mehr leiden. Er hat den Weg über die Regenbogenbrücke gut hinter sich gebracht. Sei Dir sicher, er wird Dir dafür dankbar sein.

Weh tuts. Unheimlich weh, man denkt, es zerreisst einem das Herz. Aber es ist richtig und daran solltest Dich halten. Mir zumindest hat das immer geholfen.

Wein Deinen Kummer aus, lass die Tränen zu. Es ist wirklich keine Schande, wenn man um sein Tier weint, im Gegenteil, das zeigt, dass Du ein Mensch mit Herz und Verstand bist.

Eines Tages wird vielleicht ein anderer Hund Dein Herz erobern und dann bin ich mir sicher, der ist in guten Händen.

Liebe Grüsse






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Vom 08.11.2005 21:03 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pastagenovese  Suppenkoch


Mitglied seit 05.11.2004
4.924 Beiträge (ø1,78/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Liebe Estrellaks,
es fällt mir schwer, hier zu schreiben, lange Zeit hat man mich im Tierforum gar nicht gesehen.
Ich ging den Weg über die Regenbogenbrücke mit meiner Jessy auch voriges Jahr.
Jessy wurde nur 12 Jahre alt (für einen deutschen Schäfer ist das schon ein gesetztes Alter)
Aber hinsichtlich ihres Vorlebens, ich hatte sie auch aus dem Tierheim, einen Tag, nachdem man sie ihrer \"Besitzerin\" wegnahm, ist sie gaaanz schön alt geworden.
Den Weg dorthin möchte ich Dir gerne ersparen, deshalb setze ich keinen Link.

Den Schmerz, den man fühlt, kann man mit Worten einfach nicht beschreiben.
Und: es hält lange an, ich habe ein Bild von Jessy wunderschön gerahmt, das steht im Wohnzimmer und der Schmerz weicht irgendwann der Zuversicht, das Richtige getan zu haben.

Trotzdem steigen mir ganz schnell die Tränen hoch, wenn ich soetwas lese, ich fühle mit Dir, als wäre es gestern gewesen.
Jessy hat mir so zuversichtlich und dankbar in die Augen gesehen, als sie einschlief, bei Deinem Eddi war der Abschied ein \"Wuff\".

Ich wünsche Dir jetzt viel Kraft, ich fühle mit Dir.

liebe, wenn auch traurige Grüße
Claudia
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Vom 08.11.2005 21:21 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Arkonos Tellerwäscher


Mitglied seit 26.02.2004
85 Beiträge (ø0,03/Tag)
Liebe Estrellaks,

Bin diesen Weg schon dreimal gegangen, was immer wieder schwer für mich war, und ich lange
Getrauert habe. Aber nach einer gewissen Zeit wird der Schmerz immer weniger, was jetzt für Dich
kein Trost ist, aber die Zeit heilt alle Wunden, und ich wünsche Dir viel Kraft dazu.

Liebe Grüße Frauke
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Vom 08.11.2005 21:28 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

AEckl Küchenjunge


Mitglied seit 16.02.2005
2.570 Beiträge (ø0,97/Tag)
Hallo,

auch ich war dabei als \"meine\" Henny (Siamkatze) mit 17 Jahren eingeschläfert wurde. Ich hab sie mit 6 Wochen bekommen, da war sie noch ganz weiß.
Ich werde ihre traurigen Augen nie vergessen.
Aber ich weiß, dass es richtig war und das weißt du doch auch und das allein zählt.

LG Annette
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Vom 08.11.2005 23:10 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

charmin2004  Kaltmamsell


Mitglied seit 12.02.2004
6.644 Beiträge (ø2,19/Tag)
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Hallo Estrellaks,

auch ich schließe mich den anderen an. Es tut mir wahnsinnig leid. Es ist so schwer, ein Tier gehen zu lassen, aber wenn es leidet oder Schmerzen hat, ist der Weg über die Regenbrücke eine Erlösung. Vor vielen Jahren mußte ich meinen Siam-Mix-Kater (mit himmelblauen Augen) im Alter von 7 Jahren gehen lassen. Es kommt mir immer noch so vor, als wäre es erst vor ein paar Wochen gewesen. Irgendwie habe ich das Gefühl, daß er nach wie vor bei mir ist.

Heute bange ich um meinen Hund Otto. Er ist 11 Jahre und das ist für einen Hund in seiner Größe auch schon ein gutes Alter. Eigentlich ist er noch fit, aber in manchen Situationen merke ich, daß er Probleme hat, schnell aus dem Liegen heraus aufzustehen usw. Aber was soll ich machen? Jeder Tierarzt sagt, daß mein Otto für sein Alter gesund und fit ist.

Allerdings habe ich ebenfalls schon Angst vor dem besagten Tag. Und der wird kommen, unweigerlich. Ich werde bis zum letzten Atemzug bei ihm bleiben, wenn es irgendwie möglich ist. Außerdem wird er auch eingeäschert und seine Urne bei uns in der Vitrine einen schönen Platz bekommen.

Ob ich danach noch mal ein neues Haustier haben werde, weiß ich noch nicht. Das muß ich erst einmal abwarten.


Tröstende Grüße

charmin2004
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Vom 09.11.2005 07:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pebbles001 Kaltmamsell


Mitglied seit 19.11.2003
713 Beiträge (ø0,23/Tag)
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Liebe Estrellaks,

ich kann deinen Schmerz verstehen. Es ist einfach hart, wenn man ein Tier gehen lassen muss. Du hast auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen, auch wenn du manchmal daran zweifelst. Diese Zweifel sind normal und ich habe sie auch nach 9 Monaten immer noch.

Anfang Februar musste ich meinen Labradorrüden Barney gehen lassen. Er war mit 13 Jahren schwer herzkrank, hatte Asthma, kaputte Gelenke und am Schluss auch noch Zucker, so dass er wirklich nicht mehr konnte. Am letzten Tag zeigte er mir sehr deutlich, dass er nicht mehr wollte. Er hatte schon den Tag vorher das Futter verweigert und sich dann am Morgen unter der Zypressenhecke verkrochen. Das war für mich dann der Zeitpunkt, wo ich schweren Herzens den Tierarzt bitten musste, den Hund zu erlösen. Es kam eine sehr nette Tierärztin aus der hiesigen Tierklinik zu uns, die ihn dann zu Hause einschlafen ließ.

Es tut mir auch heute noch weh, aber die Zeiten, wo ich mit Freude an ihn denke, werden immer mehr. Ich glaube, dass dieser Schmerz nie vorbei geht ... aber man kann irgendwann damit leben.

Liebe Grüße,

Pebbles
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Vom 09.11.2005 08:33 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Tallo Hendlgriller


Mitglied seit 20.07.2004
39.434 Beiträge (ø13,75/Tag)
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Morgen Estrellaks!

*fühldichgedrückt*

Das war sicherlich keine leichte Entscheidung. Ich kann dich verstehen. Auch wenn ich so eine Situation noch nicht erlebt habt.

Wir haben unsere erste Hündin durch eine misslungene OP verloren. Da war sie 4 Jahre alt. Das war auch nicht einfach. Es ist nie einfach einen geliebten Menschen oder Tier zu verlieren.

VG
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Vom 09.11.2005 09:57 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Charlie64 Kaltmamsell


Mitglied seit 25.01.2005
1.216 Beiträge (ø0,45/Tag)
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Hallo Kessy,

auch von mir einmal lieb in den Arm genommen, um dich zu trösten.

Meine Eltern rangen auch mit sich, ob sie ihre Hündin damals,
(ich war 17 Jahre) einschläfern oder nicht.
Es ist immer schmerzhaft, sich von einem Familienmitglied zu
trennen. Egal ob Mensch oder Tier.

Unsere Daisy hatte Gebärmutterkrebs und Rheuma.
An dem Abend, an dem die Entscheidung fallen sollte, ob
die Cockerhündin eingschläfert werden sollte oder nicht,
funktionierte unser Telefon nicht.
Meine Mutter ging zur Telefonzelle, um den Tierarzt anzurufen, dass
wir uns für das Einschläfern entschieden hätten. Als sie wieder ins Haus
zurückkehrte, schaute Daisy nur noch einmal kurz hoch zu meiner Mutter
und starb.

Die zweite Hündin wurde während einer OP eingeschläfert, als der Tierarzt
feststellte, dass sie ein Magenkrebs hatte. Vorgeschichte war, dass Winnie
seit einer Woche spuckte, Durchfall hatte und nichts mehr fressen mochte.
Meine Mutter saß im Wartezimmer, als der Tierarzt sie zu sich bat.
Sie durfte dann noch von Winnie Abschied nehmen.

Beide Cocker Spaniel Hündinnen wurden 10 Jahre.
Wir hatten sie allerdings nach einander in der Familie, nicht zusammen.



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Vom 09.11.2005 11:49 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Estrellaks Küchenjunge


Mitglied seit 31.08.2005
51 Beiträge (ø0,02/Tag)
Hallo an alle!

Erst einmal vielen Dank für euren Trost und euer Mitgefühl. Es tut gut, mal andere Meinungen und Geschichten zu diesem Thema zu hören.
Ich denke Eddi wird immer in meinem Herzen bleiben. Ich werde mir aber in nächster Zeit keinen neuen Hund anschaffen, da ich jetzt vollzeit arbeite und das Tier den ganzen Tag allein zu lassen ist ja auch nicht so schön. Aber irgendwann werde ich mir sicher wieder einen Hund zulegen und wenn, dann auf jeden Fall auch wieder aus dem Tierheim.

Also nocheinmal vielen Dank für die tröstenden Worte und auch eine herzliche Umarmung an alle, denen das selbe passiert ist!

Liebe Grüße,
Kessy
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Vom 09.11.2005 12:25 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Schnups Küchenjunge


Mitglied seit 09.02.2005
235 Beiträge (ø0,09/Tag)
Liebe Kessy,

es tut mir so aufrichtig leid, fühl Dich ganz doll von mir gedrückt. Ich habe vor wenigen Tagen meinen 4 jährigen Labrador Amadeus auf tragische Weise verloren. Er war mein \"Junge\". Er ist beim Tierarzt in meinen Armen gestorben. Ich kann bis heute nicht begreifen, das er einfach so weg ist. ES TUT SO WEH!!!!!!!

Ich kann nicht viel schreiben, ich fang gleich wieder an zu heulen. Ich wollte Dir nur sagen das ich mit Dir fühle, wie viele anderen in diesem Forum, die ähnliches erlebt haben auch. Es tut sehr gut, sich mit gleich fühlenden Menschen auszutauschen, so mancher Freund oder Kollege versteht nämlich nicht, wie man wegen eines Tieres so trauern kann - die wissen aber auch nicht, was ihnen an Freude mit den Tieren entgeht.

@ charmin und Kessy,

ich finde es gut, das ihr die Urnen bei Euch zu Hause aufbewahrt!!! Wir wollen das auch so machen, ich habe mich nur immer geschämt, es jemandem zu erzählen, weil ich glaube die anderen denken, ich bin jetzt völlig durchgedreht. Leider haben wir die Urne noch nicht, aber ich denke in den nächsten Tagen.

Mir hat auch davor gegraut, die Urne einfach so im Garten zu verbuddeln. Wir haben eine schöne Urne ausgewählt, so kann er bei uns sein. Wir bauen gerade um, und mein Mann hat ihm immer von dem neuen Haus erzählt, wie schön alles wird. Jetzt war mein Mann sehr traurig, das Amadeus nicht dabei sein wird. Nun haben wir uns aber entschieden, die Urne nicht einzugraben, sondern er bekommt einen schönen Platz, wo ich ihm immer ein Lichtlein anzünden kann. Sein Lieblingsteddy kommt daneben (eigentlich meiner, aber hat ihn immer geklaut und sich diebisch dabei gefreut) und man kann ein Blümchen daneben stellen. Diese Asche ist nur seine Hülle, ich weiß. Aber dieses Ritual hilft, mit dem Schmerz zurechtzukommen und wir haben das Gefühl, er ist bei uns.

Am Gartenteich bekommt er trotzdem einen Platz, wo ein Findling liegt, wo sein Name eingraviert ist und eine schöne Pflanze stehen wird. Er war dort gern.

In Wirklichkeit aber, Kessy, hüpft Dein Eddi mit meinem Amadeus dort oben herum und sie schauen von oben auf uns herab, wie es uns geht!!!

LG! Deine Schnups
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Vom 09.11.2005 17:04 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

sonina Kaltmamsell


Mitglied seit 11.12.2003
1.845 Beiträge (ø0,6/Tag)
Hallo Estrellaks,

ich musste im August meine Hündin Freya einschläfern lassen - während einer Operation - sie hatte Milzkrebs und zu viele Metastasen, um sie noch zu retten.

Wir haben zwar jetzt eine \"neue\" junge Hündin, aber trotzdem kann ich meine Freya nicht vergessen. Bilder von ihr hängen in meinem Flur und mein Sohn hat ein T-shirt mit einem Foto von ihr. Die 10 Jahre waren nicht immer leicht mit Freya, aber sie war immer gut gelaunt und spielte für ihr Leben gern.

Trotzdem war es die richtige Entscheidung, da sie aufgrund einer inneren Blutung innerhalb von 3 Tagen stark verfiel und bei der Operation sich dann das ganze Ausmaß der Krankheit zeigte. Wenn wir sie nicht ineschläfern lassen hätten, wäre sie innerhalb von 1-2 Tagen innerlich verblutet. Das wäre für sie sicher schlimmer gewesen.

Wir haben von Freya keine Aschenurne und kein Grab, aber ihr Geist ist sicher immer bei uns, wenn wir an sie denken.

LG

Sonina
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