Unser Kanninchen hat ein Geschwür...
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![]() Mitglied seit 31.08.2004 |
nach einem 4 wöchigen Urlaub wieder zu Hause, stelle ich bei unserem Kanninchen ein Erdbeer-großes Geschwür an den Zitzen fest. Am nächsten Tag sofort zur Tierärztin, in der Hoffnung auf Hormonstörungen und geschwollene Milchdrüsen. Sie hat dem Hasen zwar auch eine \"Anti-Hormon-Spritze\" gegeben, die die Schwellung bis spät. Montag auf ein Minimum reduzieren soll, aber eigentlich ist klar, daß unser 4jähr. Häschen Krebs hat. Sollte die Spritze der Tierärztin bis Montag keine Wirkung zeigen, will sie das Tier sofort operieren. Ich möchte das eigentlich nicht. Solange sie sich nicht quält und/oder Schmerzen hat, soll sie hier rumhüppeln, wenn es nicht mehr geht, werde ich unsere Prinzessin einschläfern lassen. Mein Sohn ( 14 Jahre ) ist gerade in Lettland. Jedesmal wenn er anruft, fragt er nach seiner Prinzessin und ich sage, es geht ihr gut ( was ja auch stimmt ).Er ist noch 2 Wochen weg. Ich kann ihn doch nicht vom Flughafen abholen und ihm erzählen, Dein Hase hat leider eine Operation nicht überlebt. Wie seht Ihr das? Hasen solange leben lassen, bis es ihm schlecht geht? Oder eine schwierige Operation riskieren, die das Tier lt. Tierärztin ev. nicht überlebt? Das Geschwür könnte auch gutartig sein ?! Danke für Eure Antworten aennica |
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![]() Mitglied seit 02.11.2003 |
Hallo,
darf man fragen, wwarum Ihr meint, Eure Prinzessin würde die OP nicht überleben? Ist sie denn sonst noch irgendwie krank? 4 Jahre sind eigentlich noch kein Alter für ein Kaninchen. Ich mußte vorige Woche Dienstag unsere über alles geliebte Ninchendame Tapsi aus ähnlichen Gründen einschläfern lassen. Allerdings war sie von Geburt an chron. schnupfenkrank, hatte dazu seit über einem Jahr mit einer Zahlfehlstellung, konnte außer Trockenfutter fast nichts mehr fressen und hatte in der letzten Zeit mit massiven Scheinschwangerschaften und Milchstaus etc. zu kämpfen. Dazu hatte sie noch einen Backenzahnabzeß und durch die Fehlernährung ging ihr jetzt auch noch das Fell aus. Eigentlich wollte ich nur mal eine andere TA-Meinung einholen, aber in der Tierklinik sagte man mir, sie müßte erst mit Narkose an den Zähnen operiert, danach an der Gebärmutter und da sie von Geburt an mit Antibiotika vollgestopft worden ist, würde das nicht mehr anschlagen und sie die OPs wegen ihrer insgesamt schlechten Konstitution wohl nicht überleben und man riet mir zum Einschläfern. Ich war so geschockt, damit hatte ich nicht gerechnet, aber Kaninchen merkt man Schmerzen erst sehr spät an, weil sie sonst aus ihrem Rudel ausgestoßen werden würden und Tapsi muß schon arge Schmerzen gehabt haben, die arme Maus. Ich hab sie dann erlösen lassen, denn leiden sollte sie nicht. Sie tollt jetzt auf der RBB herum und hat keine Schmerzen mehr. Meine Tochter ist übrigens auch gerade für 7 Wochen zum Schüleraustausch in Australien und kommt in zwei Wochen wieder. Sie weiß es allerdings und war natürlich auch sehr traurig darüber, wollte aber auf keinen Fall, daß Tapsi leidet. Traurige Grüße tapsangel - Biggi |
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![]() Mitglied seit 31.08.2004 |
Hallo Biggi,
Danke für Deine Antwort. Die Angst, daß, das Wuschel die O.P. nicht überlebt, hat mir die Tierrztin gemacht, indem sie sagte, sie würde gleich die Eierstöcke entfernen, dennwenn sie schon \"mal dabei ist\" wird damit jegliche zukünftige hormonelle Störung\" vermieden ( Wuschel ist ein Weibchen aber zu bestimmten Zeiten rammelt sie ihre Stoffrobbe wie verrückt, zerreißt Stoffe und baut Nester, sie hyperventiliert geradezu hormonell). Außerdem ist gerade für Kanninchen eine Vollnarkose ein totaler Schock, bzw. wenn sie aufwachen aus der Narkose. Das alles hat mir die TA erzählt und mich damit weder glücklich noch sicher gemacht. Bisher fand ich sie sehr gut, jetzt habe ich das Gefühl, sie will Geld verdienen und sich gleichzeitig absichern. Grüßé von aennica |
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![]() Mitglied seit 02.11.2003 |
Hallo,
dann hol Dir doch einfach mal eine andere TA-Meinung ein, vielleicht macht es die Entscheidung leichter. Muß gerade wieder ganz doll an meine Tapsi denken und weinen, sie war mein ein und alles. So was liebes bekommt man nie wieder... Biggi |
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![]() Mitglied seit 20.06.2003 |
Hallo Aennica,
deine TÄ hat insoweit recht, als das eine Vollnarkose für Kaninchen gewisse Risiken birgt. Aber wenn die Chance besteht das es nur ein gutartiger Tumor ist, wäre eine OP vielleicht doch ok. Es gibt zwei verschiedene Arten von Narkosen, von denen eine nicht so belastend für die Löffelohren ist. Suche dir einen anderen TA (einen der auf Kaninchen spezialisiert ist), und rede mit diesem. Wenn du nicht mehr so richtig in deine jetzige TÄ vertraust, ist das sowieso besser. Wir haben vor kurzem unsere Dicke kastrieren lassen, weil sie schon dreimal in diesem Jahr scheinschwanger war. Da eure Wuschel ja lt. deinen Schilderungen auch schon Scheinschwangerschaften hinter sich hat, kann dieser Tumor ja evtl. auch daher rühren. Schau doch mal hier nach, da findest du viele Infos zu diesem Thema und auch TÄ in deiner Umgebung, die auf Kaninchen spezialisiert sind. Alles Gute Gruß Suzi |
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![]() Mitglied seit 08.05.2004 |
Hallo Aennica!
Ich würde eine OP nicht vorschnell ablehnen. Den Tumor da zu lassen wo er ist und darauf \"warten\" bis es so schlimm ist, daß es nicht mehr geht, halte ich für keine akzeptable Lösung (für mich wöre es keine). Da aber Deine TÄ offenbar auch etwas Unsicher ist (so würde ich es interpretieren), würde ich dringend einen anderen TA deswegen aufsuche, idealerweise, wie Suzi vorschlägt, einen, der sich wirklich auskennt. Oder einen, den Dir Freunde und Bekannte empfehlen, die auch Kaninchen haben. Ob man unbedingt auch gleich kastrieren muß, sollte auch noch mal untersucht werden, würde ich sagen, kann natürlich sein, daß der Mammatumor mit den Scheinträchtigkeiten zusammenhängt, bei Hunden gibt es das, bei Kaninchen vielleicht auch, ich weiß nicht. Wenn nur der Tumor entfernt werden soll, muß die Narkose längst nicht so tief sein, wie bei einer Bauchhöhlen-OP (z. B. Kastration), dabei könnte man ggf. zusätzlich örtlich betäuben. Wenn der Tumor gut abgesetzt und verschieblich ist, ist es auch kein Problem, sowas geht relativ schnell zu operieren. Ich wünsche Deinem Langohr alles gute! Liebe Grüße! Nicky |
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![]() Mitglied seit 26.05.2004 |
Hi!
Also meine TÄ hab ich mal gefragt wie das so ist bei den Kaninchen mit der Narkose. Die hat gemeint die Viecher sind zwar empfindlich sind aber eine Narkose ist kein Problem. Meinen Rammler Herkules hab ich mit fast 3 Jahren kastrieren lassen, er war schneller wieder fit als mein Kater nachm kastrieren. Ich denke auch dass sich die TÄ einfach nicht traut zu operieren. Den möglich ist es. Also ich würd echt mal zu einem anderen TA gehen, der sich auch mit sowas auskennt. Lass dein Kaninchen auf jeden Fall operieren! LG Eva |
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![]() Mitglied seit 31.08.2004 |
Vielen Dank für Eure Antworten.
Werde mich heute nochmal um einen anderen Tierarzt bemühen. Liebe Grüße aennica |
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![]() Mitglied seit 11.10.2004 |
Hallo Aennica,
vielleicht ist dieses Geschwür auch nur ein Abszeß. Kaninchen neigen dazu, und Eiter kann bei diesen Tierchen hart und bröckelig sein, so dass es sich ziemlich hart anfühlt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Tumor in vier Wochen so groß wird, ihr hättet vorher doch irgendetwas fühlen müssen! LG, Maria |
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