Katze Sissi hat chronische Blasenentzündung, 6 Woche Antbiotika???
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
unsere Katzendame Sissi, ca. 6 Jahe alt, hat eine schon etwas länger anhaltende Blasenentzündung. Bis jetzt haben wir es leider nicht geschafft, diese zu mildern, oder gar weg zu bekommen. Weder mit homöapatischen Mitteln, noch mit Breitbandantibiotika. Letztlich haben wir uns entschlossen, eine Blasenpunktion machen zu lassen, damit steriler Urin gewonnen werden kann. Es wird nun eine Bakterienkultur angesetzt, aufgrund derer ein speziell auf diese Bakteien abgestimmtes Antibiotikum hergestellt werden soll. Und dieses soll dann 6 Wochen gegeben werden. Nun zu meinen eigentlichen Befürchtungen: Das verabreichen von Breitbandantibiotika (2 Wochen lang) brachte keine Besserung. Schlimmer sogar! Sissi bekam einen schlimmen Durchfall, das Fell wurde struppiger, und auch ihr Wesen veränderte sich. Liebgewonnene Angewohnheiten, wie Knuffeln zu bestimmten Zeiten, das Einfordern von Trockenleckerli punkt 20 Uhr und vieles mehr wurden immer seltener. Und deshalb machen wir uns Sorgen wegen der 6 Wochen, ob da nicht noch mehr Nebenwirkungen auftreten. Aber ob Homöopathie eine Alternative ist? Im Internet ist jedenfalls oft zu lesen, dass gerade bei Blasenentzündungen eine deutliche Besserung erreicht werden kann. Und deshalb bin ich hin und hergerissen. Was soll ich machen? Habt ihr Erfahrungen? Wäre für den einen oder anderen Tipp sehr dankbar. Grüßle, Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 21.07.2005 |
sorry - aber hole Dir mal eine zweite Meinung bei einem anderen Tierarzt ein. Bitte!!! |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.03.2005 |
Hallo, Wolfgang,
Leider kommt es bei Katzen sehr häufig vor, daß sie unter Blasenentzündung leiden - und es gibt viele verschiedene Gründe dafür (und verschiedene Behandlungen) - und es gibt -gerade bei Katzen - auch oft Blasenentzündungen ohne erkennbaren Grund. Also, wenn sich bei der Untersuchung des Urins Bakterien nachweisen lassen, müssen die weg, denn sie KÖNNEN die Ursache für die Entzündung sein - und das geht dann auch nur mit Antibiotikum (das muß dann auch für 4-6 Wochen verabreicht werden). Ein weiterer sehr häufiger Grund sind Kristalle oder Blasensteine - ist darauf untersucht worden? Wenn das der Grund ist, ist die Behandlung eine ganz andere ( je nach Art der Kristalle), dann kann man mit reiner Antibiotikumbehandlung nichts werden. Was habt Ihr an Homöopathie ausprobiert? Bei den meisten Katzen ( und bei mir ) funktioniert Cantharis compositum (Fa. Heel) ganz ausgezeichnet - entweder alleine oder ergänzend zur jeweiligen Behandlung - und evt. als Dauerbehandlung, um ständige Rückfälle zu vermeiden - die kommen sonst so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche. Wichtig ist also, daß die Ursache möglichst genau abgeklärt wird (Urin nicht nur auf Bakterien untersuchen, Ultraschallluntersuchung, evt. Blutuntersuchung wg. der Nieren). Versuch auch, Deine Katze zu überreden, gaaaaanz viel zu trinken - z.B. in dem Du an möglichst vielen Stellen in der Wohnung Wassergefäße aufstellst - viele Katzen werden dann quasi daran \"erinnert\", mehr zu trinken ( hat bei mir zu dauernden Überschwemmungen geführt, weil ich immer in irgendein Gefäß getreten bin - aber bei meinem KAter hat es den Wasserkonsum deutlich gesteigert. Gute Besserung für Sissi und wenn Du noch Fragen hast........ Gruß Stupsie |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
Hallo, zusammen, hallo, Stupsie,
wir haben alle Untersuchungen machen lassen, die notwendig sind, Röntgen, Blasenpunktion mit Kulturanlegung, Urinuntersuchung. Kristalle sind´s nicht, Steine (Blase bzw. Niere) negativ. Der homöopathische Ansatz ist tatsächlich Cantharis, wobei ich vielleicht etwas ungeduldig bin. Anwendung seit 3 Wochen und deutliche Besserung des Allgemeinzustandes. Fell glänzt, liebgewonnene Angewohnheiten werden wieder gelebt. Aber immernoch Blut im Urin. Mal sehen, was die Kulturanlage an bringt. Wir werden dann den Einsatz von Antibiotika mit dem TA besprechen und evtl. noch eine zweite Meinung einholen. Wenn bloß diese Nebenwirkungen nicht wären, die wir beim Breitbandantibiotika festgestellt haben. Vielleicht ist das speziell auf DIESE Bakterien abgestimmt Antibiotika nicht ganz so nebenwirkungsreich?? Hat da jemand von euch schon Erfahrungen?????? Mal sehen, ich melde mich auf jeden Fall wieder! Euch allen zunächst mal Dank! Grüßle, Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.03.2005 |
Hi, Wolfgang,
also, das mit dem Blut im Urin kann dauern! Wenn es Eurer Katze sonst besser geht, seid Ihr mit Cantharis auf dem richtigen Weg. Und wie gesagt, wenn Bakterien nachgewiesen wurden, kommt Ihr ums Antibiotikum nicht herum. Aber es kann durchaus so sein, daß das neue Antibiotikum viel besser verträglich ist als vorher das Breitspektrum -Antibiotikum. Wenn das Allgemeinbefinden gut ist, würde ich mir allein wegen des Blutnachweises nicht so viel Sorgen machen. Kann man das Blut mit bloßem Auge sehen oder ist es nur im Teststreifen nachzuweisen? Wenn man es sehen kann, ist es noch relativ viel, aber der Teststreifen reagiert schon bei einzelnen roten Blutkörperchen positiv. Toi, toi Stupsie |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
Guten Morgen, zusammen, guten Morgen, Stupsie,
wir sammeln jedes Wochenende Urin und leider ist das Blut sichtbar. Es handelt sich zwar \"nur\" um einen wirklich kleinen Tropfen (setzt sich nach einigen Stunden im Röhrchen vom Urin ab), aber dieser genügt vollauf, das Urin sichtbar zu verändern. Aber jetzt warten wir einfach mal ab, was die Kultur ergibt. Vielleicht mache ich mir auch wirklich zu viel Sorgen! Bis später und danke! Grüßle, Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
...also: Soeben kam kurze telefonische Info der TÄ: Sissi hat Staphylokokken. Ich warte nun auf weitere Information aus der Praxis.
Hat jemand dazu einen Tipp? Bin doch sehr beunruhigt...... Grüßle, Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.02.2004 |
Hallo Wolfgang,
ich würde Dir empfehlen, die nun folgende Antibiotika-Therapie nach der Anweisung des Tierarztes durchzuführen. Ich denke mal, es müssen keine 6 Wochen werden, denn es gibt hochwirksame Medikamente gegen Staphylokokken. Berichte doch dem Tierarzt jetzt vor der Behandlung noch was Du bei der letzten Therapie festgestellt hattest, dann kann der Arzt das berücksichtigen. Deine Sissi wird sicher wieder ganz gesund. Gruss Kochmaus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 05.03.2005 |
Hallo,
also, es gibt durchaus hochwirksame Antibiotika gegen Staph., aber es gibt auch mittlerweile Staph.-arten, die gegen alle gängigen Mittel resistent sind - also unbedingt per Resistenztest prüfen lassen, welches Antibiotikum gegen diese Staphylokokkenart hilft und UNBEDINGT lange genug behandeln, sonst hat man gleich die nächste Resistenz!! Wie lange ist lange genug, das ist natürlich immer die Frage . je nach Keim - vom Tierarzt beraten lassen und nicht vorzeitig beenden, wenn keine Symptome mehr da sind - lieber etwas länger... Gruß Stupsie |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
Hallo, zusammen,
wir haben uns also entschieden, die Antbiotikagaben zu verusuchen. Seit 2 Wochen bekommt Sissi nun alle 2 Tage eine kleine Spritze und bisher verträgt sie es ohne sichtliche Nebenwirkungen. Gestern haben wir eine Urinkontrolle gemacht und sind erschrocken! Nach kurzfristiger Besserung (weniger Blut) hat es einen Rückfall gegeben, der Blutanteil im Urin ist wieder gestiegen. (Liegt es vielleicht daran, dass wir die Gabe homöpathischer Mittel wie z.B. Cantharis mit der Antibiotikagabe unterbrochen haben?) Nach Rücksprache mit der TÄ gehe ich morgen mit der Kleinen zu einer Ultraschalluntersuchung der Nieren, des Nierenbeckens und der Blase. Und genau das vestehe ich eigentlich nicht. Der Röntgenbefund war absolut ohne Hinweis. Was soll da eine Ultraschalluntersuchung noch viel Neues bringen? Wir waren so beruhigt nach dem Röntgen und nun wieder die Angst, es könnte doch ein Tumor sein.... Möglicherweise (so die TÄ) überlagern die Staphylokokken ein anderes Bakterium, vielleicht wieder Punktion uswusw. Also ich verstehe es langsam nicht mehr, Ihr vielleicht? Grüßle, Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
Hallo!!!, will wirklich miemand mit mir \"plaudern\"??
Dann führe ich den Monolog eben fort, auch so ist es für den einen oder anderen hoffentlich hilfreich. Also: Gestern war ich mit der Kleinen bei der Ultraschalluntersuchung. Sie musste 30 Minuten auf dem Rücken liegen und hat es wirklich tapfer hinter sich gebracht. Es ist tatsächlich ein Blasenstein (1 cm) und kein Tumor. Mein Gott sind wir froh!!! Morgen will unsere TÄ operativ entfernen. Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn jemand, der u.U. sowas schon mitgemacht hat, antworten könnte. Mich interessiert vor allem alles zur nachsorge und wie das Tierle reagiert hat. ICH DANKE EUCH JETZTZ SCHON GANZ HERZLICH!!! Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 18.10.2003 |
Hallo Wolfgang,
aus eigener Erfahrung kann ich Dir dazu leider nichts sagen. Aber der Kater einer Freundin hatte auch damit zutun, er wurde mehrmals gespült, die Steine per OP entfernt und als nichts mehr half, mußte sogar der Penis entfernt werden. Das hört sich dramatischer an, als es ist, denn Max hat es nicht gut überstanden, sonder hatte seitdem nie wieder Probleme mit Blasenentzüdung, Gries und Steinen. Max war auch schon etwas älter, 8-9 Jahre, als es gemacht wurde. Also Kopf hoch, das wird schon. Max mußte für 10 Tage ca. einen Kragen tragen, Antibiotika nehmen. Mehr war da nicht. Ich wünsche Euch für Morgen alles Gute viele Grüße NaomiK |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]() Mitglied seit 08.02.2004 |
Hallo Wolfgang,
wie hat Katze Sissi den Eingriff verkraftet? Geht es ihr besser? Gruss Kochmaus |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
Guten Morgen, liebe TierfreundInnen,
Sissi hat den Eingriff wunderbar überstanden. Gott, sind wir froh. Die TÄ hat mir den Stein gezeigt, Durchmesser 1 cm. Sah aus wie eine große Linse. Und da die Kante messerscharf war, wundert es natürlich nicht, dass dadurch die Schleimhaut in der Blase permanent angegriffen wurde. Sissi bekommt jetzt im Moment keine Medis mehr; mal abwarten, was die Steinuntersuchung ergibt und die nochmalig Bakterienkultur. Die Kleine ist so vernünftig - manchmal glaub ich\'s nicht! Sie putzt sich eingehend, aber nur ganz vorsichtig und ganz selten an der Bauchnaht (6 Stiche). Deshalb benötigt sie auch keinen Halstrichter/Kragen. Und auch darüber sind wir sehr erleichtert. Ihr Kumpel, Kater Robin (Spitzname Rambo...), ist jetzt 1 Jahr alt und eigentlich sehr \"rustikal\", wenn es um\'s Spielen geht. Seltsamerweise hält er sich sehr zurück, als wenn er merken würde, dass Sissi etwas Ruhe benötigt. Hat auch gar nicht negativ auf den Narkosegeruch reagiert. Und das Mädle blüht richtiggehend auf, spielt wie monatelang nicht mehr, ist anhänglich und noch mehr verschmust. Ich denke, sie spürt, dass es ihr mehr und mehr besser gehen wird und auch schon geht. Jetzt warten wir mal die Ergebnisse ab, die wir heute in einer Woche erfahren werden. Neben dem Fädenziehen werden wir dann mit der TÄ die weitere Behandlung (so sie denn notwendig ist) besprechen. Und natürlich halte ich euch auf dem Laufenden. Jedenfalls danke ich euch sehr, dass ihr mich bis hierher begleitet habt. Herzliche Grüße, Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 19.07.2005 |
Guten Morgen, liebe Tierfreunde,
Neues von Sissi: Die Untersuchung des Blasensteines ergab, dass es sich um einen sog. \"Struvitstein\" handelt. Und das bedeutet wohl, dass Madame in Zukunft auf viele Leckeli verzichten muss und auch Diätfutter mit reduziertem Magnesiumanteil bekommen muss, welches gleichzeitig auch die Harnsäure reguliert. Nun ist Sissi jedoch absolut schleckig, sie frist lange nicht alles, was ich ihr vorsetze. Das entsprechende Futter von \"Int...a\" wird nicht mal beschnuppert. Und Urinary von Ro... Ca...., welches die TÄ anbieten, ist auch nicht der Renner. Große Bitte an euch alle: Wer hat auf diesem Gebiet Erfahrungen gesammelt????? Ich wünsche allen einen schönen Tag, Wolfgang |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
|
|||||
![]()
![]() Mitglied seit 18.10.2003 |
Guten Morgen Wolfgang,
ich hatte eine Weile für meinen Kater ein Spezialfutter \"Harn ph neutral\" der Fa. Grau www.grau-gmbh.de. Das haben alle gerne gefressen. Allerdings habe ich dann damit aufgehört und habe zuerst Royal Canin und seit längerem jetzt Sanabelle gefüttert. Lt. meinem Tierarzt ist die Wirksamkeit dieser Spezialfutter gegenüber den anderen hochwertigen Trofus, die den ph-Wert beeinflussen gerade mal 2 % höher. Da lohnt sich dann der hohe Preis eigentlich nicht. Bei der Fa. Grau gibt es auch ein Probierpaket, damit kannst Du Sissi erstmal testen. Viele Grüße und alles Gute für Sissi NaomiK |
||||
Diesen Beitrag / einen Verstoß melden
|
|||||
Um selbst an den Diskussionen teilnehmen zu können müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren. Wenn Sie schon registriert sind, so müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Henglein
Rama Cremefine


























