Erfahrungsaustausch HD bei Hunden
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
heute haben wir die schlimme Diagnose \"Schwere HD\" für unseren 8 Monate alten Collie bekommen. Nun habe ich heute schon einiges gelesen über OPs, Nahrungsergänzungen, Akupunktur und Schmerzmittel. Welche Erfahrungen habt Ihr mit den verschiedenen Therapien gemacht? Ich fände es schön, wenn hier ein Erfahrungsaustausch entstehen würde. LG Manon |
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![]() Mitglied seit 19.11.2003 |
Hallo Manon,
mein alter Labrador Barney hatte auch HD, allerdings \"nur\" mittlere HD. Davon war durch guten Muskelaufbau und Gabe von unterstützenden Medikamenten (die allerdings eher wegen der total kaputten Schulter, aber halt auch günstig für die HD) bis auf die letzten zwei Jahre seines Lebens überhaupt nichts zu bemerken. In den letzten beiden Lebensjahren verschwanden dann durch Bewegungsmangel, der aufgrund des Alters und diverser anderer Erkrankungen nicht zu vermeiden war, auch die Muskeln an den Hinterbeinen, so dass ihm besonders in der letzten Zeit das Aufstehen schwer fiel und ich ihm dann gelegentlich helfen musste. Starke Schmerzen hat der Hund bis auf die letzten Wochen nie gehabt, lediglich bei den Bewegungen war eine leichte Einschränkung erkennbar. Damit werde ich dir sicher nicht viel weiterhelfen können, aber vielleicht doch etwas Mut machen, dass du nicht ganz so schwarz sehen brauchst. Im Alter von 8 Monaten können die Röntgenbilder noch nicht 100 % aussagekräftig sein und du kannst durch Medikamente und gezielten Muskelaufbau die größte Katastrophe eventuell verhindern oder zumindest massiv hinauszögern. Auch ist die Tiermedizin heute so weit, dass auch solchen Hunden noch geholfen werden kann, schlimmstenfalls mit einem neuen Hüftgelenk. Alles Gute für deinen Hund und liebe Grüße, Pebbles |
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![]() Mitglied seit 23.08.2004 |
Hallo Manon,
unser Schäferhund-Mix hat mit 9 Monaten die Röntgendiagnose \"schwere HD\" bekommen. Wir haben lediglich gesund gefüttert, sehr auf sein Gewicht geachtet und extrem viel für den Muskelaufbau getan - vor allem schwimmen, schwimmen, schwimmen. Er ist jetzt über 5 Jahre und läuft absolut beschwerdefrei. Klar, früher oder später wird irgendetwas auftauchen - aber macht Euch nicht zu viele Sorgen Aufmunternde Grüße von Johanna PS Ich find\' ihn nicht wieder, aber vor etwa einem Jahr gab\'s hier mal einen thread zum Thema HD und Akupunktur, da waren sehr schöne links drin. |
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Hallo @all,
danke für Eure Tips, das macht uns ein wenig Mut, dass auch bei schwerer HD dem Hund einige schmerzfreie Jahre möglich sind. Den Thread über HD mit den guten Links habe ich mir sehr aufmerksam durchgelesen, so kamen wir erst auf Akupunktur und alternative Methoden zur OP. Unser Tierarzt sprach nur von OP und am besten gleich. Würde mich über weitere Erfahrungen sehr freuen, LG Manon |
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![]() Mitglied seit 20.07.2004 |
Hallo Manon,
das ist zum Röntgen noch zu früh - eigentlich wird erst mit ca. 1 1/2 Jahren geröntgt. Unsere inzwischen 10 1/2jährige Rottihündin Freia hatte auch die Diagnose \"Schwere HD\" bekommen. Sie ist allerdings jahrelang völlig ohne Probleme damit gelaufen und gesprungen, das einzige was man bei ihr immer gesehen hat, war so ein \"unrunder\" Gang. Heute merkt man es ihr ab und zu an, vorallem dann, wenn sie meint mal wieder mit unserem 3jährigen Vizsla-Rüden mithalten zu müssen. Wenn wir dann heimkommen, hat sie doch Schwierigkeiten auf ihren Sessel zu klettern, dann gebe ich ihr eine Voltarentablette und dann geht es wieder. So kommen wir gut über die Runden. Ich wünsche Euch auch so eine lange schmerzfreie Zeit. Grüße vom Bäuchlein |
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![]() Mitglied seit 13.07.2005 |
Hallo Manon!
Bei unserem Briard wurde mit 12 Monate beim Röntgen auch eine mittlere bis schere HD fetgestellt.Auf dem Bild sah es aus als würde ein Teil der Gelenkpfanne fehlen. Wir haben alles zu Vorbeugung getan, sehr wenig Treppen laufen, Hänge hoch und runter spurten vermeiden und natürlich schwimmt unser Wasserratte wann immer möglich. Eine bekannte die einen Geschwisterhund hat sagte ihr Tierarzt meinte HD-Röntgen sollte bei einem Hund erst nach ca. 18 Lebensmonaten gemacht werden, da dann erst alle Knorpel verknöchert werden. Zu unserem Hund , er ist inzwischen 7 1/2 Jahre alt und ein Wildfang wie eh und je. Er zeigt bis keien Bescherden und Symtome. Alles gute für euren Vierbeiner liebe Grüße Tatta |
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Hallo Bäuchlein und Tatta1,
hatten Eure Hund denn vor den Diagnosen oder vor dem Röntgen auch Beschwerden? Unser Collie kann auf dem rechten Fuß nicht richtig laufen, steht komisch auf den Füßen, geht nur sehr sehr ungern eine Treppenstufe (was ja auch gut ist) und ist überhaupt sehr ungelenk auf den Hinterfüßen. Wir hätten ihn ohne diese Anzeichen auch erst mit 18 Monaten röntgen lassen, aber da wir Schmerzen befürchtet haben, ließen wir das Röntgenbild nun lieber gleich erstellen. Und die rechte Seite ist auch deutlich desolater als die linke. Wenn sich das alles noch einrenken würde mit dem Erwachsenwerden und nur ein vorübergehender Zustand wäre, dann wäre es beidseitig gleich, oder was meint Ihr? Schön wäre, wenn es sich einfach noch verwachsen würde. @Bäuchlein Gibst Du Deinem Hund niedrig oder hoch dosierte Voltaren? LG Manon |
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![]() Mitglied seit 03.07.2002 |
Hallo Manon,
meine Paula hat auch mittlere bis schwere HD! Wir haben die Diagnose bekommen, als sie 1 Jahr alt war. Beschwerden hatte sie erstmalig auffällig für uns mit 9 Monaten. Wir haben mit ihr Physiotherapie gemacht und sie bekommt jeden Tag ihr Canosan 4%. Das hilft ihr sehr gut und sie ist heute mit 2,5 Jahren so gut wie Beschwerdefrei. Sie liebt es schwimmen zu gehen und läuft gerne und viel... leider tobt und springt sie auch sehr viel... Wir waren anfangs sehr geschockt und haben uns total verrückt gemacht... mittlerweile haben wir die Einstellung, daß sie ihre Tage so leben soll wie es ihr Spaß macht und wenn sie irgendwann nicht mehr gut zu Fuß ist, überlegen wir weiter... Empfehlen kann ich dir noch das Buch \"Die Hüftgelenksdysplasie des Hundes\" von Sylvia Linnmann; siehe link Und kümmer dich bitte um eine Physiotherapie; die sorgt für gezielten Muskelaufbau, denn Muskeln sind das A und O bei Knochenerkrankungen!!! Paula hat 3 Monate Physiotherapie gemacht und profitiert jetzt noch davon! Hier ein Link dazu. Goldimplantate haben wir noch nicht gemacht, aber das liegt hauptsächlich daran, das mein Mann Zitat \"an so einen Hokuspokus\" nicht glaubt... Doch wir besuchen im Oktober ein Seminar zu diesem Thema... LG,Katja Dont´t be afraid to be weak, don´t be afraid to be strong....
Enigma
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![]() Mitglied seit 03.07.2002 |
Ach, hatte ich vergessen: Wenn die Diagnose HD wirklich gesichert ist, dann wächst sie sich nicht mehr aus. Es kann nur minimal besser werden, aber HD bleibt HD...
Sorry... LG,Katja Dont´t be afraid to be weak, don´t be afraid to be strong....
Enigma
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Hallo Katja,
das klingt ja doch noch einigermaßen positiv. Wir haben von Anabolika-Spritzen für den gezielten Muskelaufbau gehört, werden uns aber auch in Sachen Physiotherapie schlau machen. Danke für die vielen Infos, ich freu mich natürlich über weitere Erfahrungen! LG Manon |
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![]() Mitglied seit 13.07.2005 |
Hallo Manon!
Unser Hund hat bis zum heutigen Tag noch keine Beschwerden oder Beeinträchtigungen. Man kann bei Ihm auch keine Fehlhaltung oder Schonstellung sehen. Grüße Tatta1 |
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![]() Mitglied seit 28.09.2003 |
Hallo Ihr Lieben,
auch mein maco ist wohl mit hd geschlagen. ich habe ihn mit einem halben jahr röntgen lassen müssen da er gelahmt hat. da hat man dann festgestellt das er recht schlimme hüftgelenke hat. er ist zwar im moment beschwerdefrei aber ich muss wohl damit rechnen das es nicht so bleibt. er bekommt als kur in regelmässigem abstand Grünlippmuschelextrakt vom TA. ich hoffe ich kann eine verschlechterung hinauszögern. besser wird es aber nicht mehr. ich mache mir aber auch keine zu grossen sorgen denn er geniesst sein leben und mehr kann ich ihm nicht bieten....... sollte er irgendwann schmerzen bekommen muss er behandelt werden lt. meiner ta, vorher einfach nur abwarten und mit gesunder ernährung und bewegung vorbeugen!!!! Mara ist hoffentlich nicht betroffen aber sie ist noch nicht geröngt worden da ich sie ohne symptome nicht einfach in Narkose legen lassen will! Liebe Grüße Alexandra \"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.\" |
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Hallo Alexandra,
den Tip mit dem Muschelextrakt haben wir auch bekommen, scheint richtig gut zu helfen. Wir hoffen, dass das zusammen mit Knorpelaufbaupräparaten und Muskelaufbau einige Jahre helfen wird. Und danach können wir immer noch über eine OP nachdenken. Danke für Eure Antworten, ich freue mich natürlich über weitere Erfahrungen, LG Manon |
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![]() Mitglied seit 20.07.2004 |
Hallo manon,
ich hab gerade erst wieder Deine Frage gelesen - ich geb Freia das freiverkäufliche Voltaren (12,5mg). Beschwerden wie Du sie beschreibst hatte sie allerdings in jungen Jahren nicht, sondern man sah halt nur von hinten das \"unrunde\" laufen. Richtige Beschwerden hat sie erst im Alter bekommen. Grüße vom Bäuchlein |
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Hallo Ihr fleißigen Schreiber,
gestern abend waren wir nun mit unserem Collie bei einem anderen Tierarzt, um eine zweite Meinung zu hören. Der meinte, in dem Alter noch auf keinen Fall operieren, erst mal warten, wie sich das auswächst, weiterhin bei Bedarf Schmerztabletten geben und nun bekommt er noch eine Nahrungsergänzung zum Knorpelaufbau. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass er zumindest jetzt noch nicht operiert werden muss. Die Nahrungsergänzung schaut er ziemlich schief an, aber ich bin sicher, er wird sie im Laufe des Tages fressen. Ist schon spannend, wie weit doch die Meinungen von Ärzten auseinandergehen können. LG Manon |
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![]() Mitglied seit 20.07.2004 |
Na, dann drücken wir mal die Daumen, das es besser wird, melde Dich dann doch nochmal wie die Sache weitergegangen ist.
Grüße vom Bäuchlein |
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
@bäuchlein
Danke fürs Daumen drücken und für die Tips. Ich halte Euch auf dem laufenden. LG Manon |
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![]() Mitglied seit 25.07.2004 |
Hi,
da bin ich mal wieder! Nach nun fast einem halben Jahr und vielen Tabletten und eingeholten Meinungen, kann ich eines empfehlen: Viel Bewegung ohne abruptes Stoppen (wie zum Beispiel beim Stöckchen/Ball werfen) und den Futterzusatz Canosan. Das hat uns ein Tierarzt im Oktober empfohlen und nachdem wir es nun 3 Monate füttern, benötigt unser Kleiner weder Schmerzmittel, noch größere Schonung. Er tobt rum wie ein normaler Hund. LG Manon |
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![]() Mitglied seit 29.12.2006 |
Hallo an alle, bin neu hier. Bei meinem Hund stellen wir in der letzten zeit Schwierigkeiten beim aufstehen fest. Das teure röntgen bei ihr sparen wir uns, sie ist schon 10 1/2 Jahre alt. Habt ihr vielleicht Tips wie wir ihr sonst helfen können???
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