!!! Magendrehung !!!
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Ich möchte hier aus gegebenem Anlass mal wieder auf das Problem mit Magendrehungen aufmerksam machen. Zwei Hunde aus unserem Verein hats erwischt-innerhalb einer Woche. Einer ist schon wieder zu Hause und auf dem Weg der Besserung und der andere liegt noch in der Klinik; ihm wurde die komplette Milz entfernt. Nach dem Fressen sollten die Hunde wirklich mindestens eine Stunde ruhen. Schon langsames Treppensteigen kann zu einer Magendrehung führen! Natürlich sind grosse Hunde eher gefährdet, als kleine, aber es kann jeden treffen. Bitte gebt auf eure Hundis acht! Liebe Grüße Yujinko |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo Yujinko, da kann ich Dich nur unterstützen. Der Schäferhund eines guten Freundes von mir, ist leider an einer Magendrehung gestorben, obwohl er sofort in einer Tierklinik behandelt bzw. operiert wurde. Die Hilfe kam trotzdem leider zu spät. Bedenkt bitte auch, dass auch nach dem Hier noch ein Link, den ich sehr interessant fand: www.hundeverstehen.de/gefahrmagendrehung.htm
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi,
ich habe auch was dazu. Frueher hat hier ja mal ein roofhunter geschrieben - eine Hundefachfrau ersten Ranges uebrigends - und die hat mir mal eine hochinteressante, sauber angelegte empirische Untersuchung kopiert und geschickt. Empirisch heisst, dass sich nicht irgendein Schlauberger mit Professor-Titel sich was ausgedacht hat, sondern dass die Lebensumstaende von Hunden, die an Magendrehung gestorben waren, untersucht wurden und mit Hunden, die keine bekommen haben, verglichen wurden. Da waren Ursachen benannt, die jeder Hundellater vermeiden kann: 1. Das beliebte etwas hoeher Stellen des Futternapfes foerdert die Magendrehung. Der Hund hat es bequemer und frisst deshalb schneller, bei mir steht der Futternapf wieder auf dem Boden und es stimmt, es dauert laenger. 2. 1 x taeglich fuettern foerdert Magendrehung Magendrehung entsteht durch jahrelange Ueberdehnung der Haltebaender des Magens. Bei 1 x taeglich fuettern donnerst dem Hund \'nen Riesenfutterbollen in den Bauch, der kraeftig Baender dehnt, und wenn Hund aelter wird, macht es irgendwann Patsch Besser mehrmals taeglich fuettern. Und jetzt kommt der Hammer: 3. Trockenfutter, bei denen Fett mengenmaessig unter den ersten 3 Positionen aufgefuehrt ist, foerdert die Magendrehung. Auch eigentlich logisch, jeder von Euch kennt die Kugel, die man nach Genuss eines koestlichen fetten Schweinebratens im Bauch spuert. Lest einfach mal in Ruhe die Beschriftung eurer Trockfuttertueten, Ihr werdet Euch wundern. Ich \"verduenne\" seitdem Trockenfutter IMMER z.B. mit gekochtem Reis und rohen Gurkenstueckchen. Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
Hallo Frank ist zwar offtopic aber Roofhunter solltest Du im Yellopet Forum finden.. die Studie liegt mir auch vor, und ich kann sie Dir gern nochmal schicken, solltest Du sie nicht mehr besitzen schicke mir ggf. eine Km lieb grüßt das BTchen ~ Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch ~
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![]() Mitglied seit 27.11.2004 |
Huhuuu
Die Hündin einer Tante von mir wäre daran auch mal fast als Welpe gestorben. War echt knapp, aber sie ist jetzt schon 4 und es geht ihr bestens wieder. Meine Schwiegerma füttert nur einmal am Tag, aber Spunk will nicht öfter fressen. Wenn sie nicht mehr mag lässt sie es liegen. Selbst Leckerlis lässt sie liegen wenn sie keinen Hunger drauf hat. Lg, Süßschautze; die allen Fellnasenbesitzern die Daumen drückt das ihren Lieblingen das nicht passiert |
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![]() Mitglied seit 25.04.2003 |
Hallo
Leider geht Paschas Link nicht, mich hätte das aber jetzt interessiert. Was bedeutet denn Magendrehung? Es liegt ja nahe dass sich da der Magen dreht, aber ich kann mir garnicht vorstellen wie das passieren kann. Gruß Spatz |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo Spatz, der Link funzt aber bei mir. Eigenartig. Also neuer Versuch und wenn nicht, die Seite heisst www.hundeverstehen.de und dann auf \"Rund um den Hund\" klicken. www.hundeverstehen.de/
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi,
bei mir ist der Link auch nicht gegangen, jetzt geht er, aber ich komme nicht an den Menupunkt \"Rund um den Hund\", weil ich Java nicht aktiviert habe und auch nicht aktivieren werde. Fuer alle, denen es geht wie mir, erklaere ich die Magendrehung auf der Basis des Buches: \"Ernaehrung des Hundes\" von Lehrern der Tieraeztlichen Hochschule Hannover: Der Hund ist, wie auch andere Saeugetiere eigentlich ein elend langer Schlauch, der am Mund beginnt und am A**** endet. Dieser Schlauch geht vom Mund erstmal ein Stueck geradeaus zwischen den Lungefluegeln durch und ist dann verwurstelt wie ein Wollknaeuel bis er am A**** endet. Der Magen ist eine \"Verdickung\" dieses Schlauches. Zusammengehalten wird dieses Schlauch-Knaeule durch Baender. Und wenn der Magen voll und schwer ist und Hund hampelt rum, zerrt der volle Magen an den Baendern, die ihn in Position halten, diese leiern im Lauf der Jahre aus und wenn sie locker genug sind, kann es paasieren, dass der schwere gefuellte Magen sich einmal dreht, damit Ein- und Ausgang wie beim Luftballon zugedreht sind und Hund sehr schnell stirbt, wenn nicht Aerzte sofort eingreifen. Deswegen ja allererste Regel: Hund darf nach Essen nie toben. Gruesse Frank |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Gut, dann probier ich es halt nochmal so: Magendrehung bei Hunden 14.07.2004 Eine Magendrehung beim Hund kann, wenn die Symptome nicht rechzeitig erkannt werden, Lebensbedrohlich für den Hund werden und kann innerhalb weniger Stunden zum Tod des Tieres führen. Ein Hund der eine Magendrehung hat, muss unverzüglich zum Tierarzt! Was passiert bei der Magendrehung? Der Magen des Hunden ist an zwei Stellen, vorne und hinten, im Bauchraum befestigt. Dreht sich nun der Magen um die Speiseröhre herum (im Uhrzeigersinn), sind damit plötzlich der Ein- und Ausgang (Speiseröhre und Magenausgang) blockiert. Verdauungsprozesse (Gärung) führen zur Aufgasung des Magens und die Gase können dann weder über die Speiseröhre noch über den Darm austreten. Auch die Nahrung kann nun natürlich nicht verdaut und abgeführt werden. Durch die Drehung werden wichtige Blutgefäße abgeschnürt und der Kreislauf droht zusammen zu brechen. Wie sehen die Symptome aus? Der Magen bläht sich plötzlich auf Der Hund wird unruhig, hat starke Schmerzen, speichelt viel, versucht (ohne Erfolg) zu erbrechen und würgt Der Bauchumfang nimmt kontinuierlich zu Beim abtasten auf dem Bauch spürt man de so genannten \"Trommelbauch\", der Bauch fühlt sich hart, angespannt und aufgebläht an Atemnot tritt ein Kreislaufversagen, der Hund wirkt apathisch und bewegt sich nicht mehr Was müssen Sie tun? Rufen Sie umgehend Ihren Tierarzt an und teilen Sie ihm die derzeitigen Symptome mit. Das ist wichtig, damit dieser sich auf die (sehr wahrscheinliche) Notoperation einstellen kann. Warten Sie nicht zu lange mit unnötigen Vermutungen, eine Magendrehung kann, je nach Größe, Rasse und Alter des Hundes innerhalb 2-4 Stunden zum Tod führen. Wählen Sie im akuten Fall, wenn Ihrer eigener Tierarzt zu weit weg ist, den nächst näheren aus, es geht um Leben und Tod. Behandlung Liegt eine Magendrehung vor, ist eine Operation meistens unumgänglich. Dabei wird der verdrehte Magen wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt. Gefunden bei www.hundezeitung.de/medizin/magendrehung.html Vor fast zehn Jahren nahm sich die Universität Purdue in den USA dieses Themas in einer Langzeitstudie an. Nun wurden erste Erkenntnisse veröffentlicht. Sie sind erstaunlich und sollten in manchen Bereichen und Gewohnheiten ein Umdenken hervorrufen. Tatsache ist, dass die Ursachen für eine Magendrehung bisher weitgehend unbekannt waren und über die Zuverlässigkeit der Vorbeuge Maßnahmen auch keine gesicherten Erkenntnisse zur Verfügung standen. Dies wird sich hoffentlich bald ändern. Im Sommer 1994 begann die Universität Purdue in Indiana, USA, mit der bis dahin größten Studie, um die Ursachen der Magendrehung zu erforschen. Es ist bisher die umfangreichste Studie, die elf Rassen mit fast 2000 Hunden mit einem Gewicht von 23 bis 45 Kg und über 45 kg umfasst, und die Studie ist immer noch nicht abgeschlossen. Magendrehung ist in den USA die zweithäufigste Todesursache nach Krebs. In den Jahren 1964 - 1994 wurde ein Zunahme um 1500 Prozent registriert, die Gründe hierfür sind noch unbekannt. Ausgegangen wird jedoch von Umweltursachen wie zum Beispiel veränderte Fertigfutterherstellung, veränderte Herstellung und/oder Verwendung von Impfstoffen etc. Zucht und Beliebtheit bestimmter Rassen lassen diese extreme Zunahme nicht erklären. Einen traurigen Spitzenplatz nehmen die Deutschen Doggen ein. Über 50 Prozent von ihnen werden höchstwahrscheinlich an Magendrehung erkranken und nahezu ein Viertel der betroffenen Hunde werden die Erkrankung nicht überleben. Bei Hunden mit hohem Risiko kann eine prophylaktische Operation die Drehung des Magens verhindern. Diese Operation hat sich bereits zu 95 Prozent bewährt bei Hunden, die nach der ersten Magendrehung operiert wurden. Nur 5 Prozent der operierten Hunde erlitten einen Rückfall. Da die Magendrehung eine genetische \"Komponente\" hat, sollten Hunde, die für die prophylaktische Operation in Frage kommen, kastriert sein. Die bisherigen Ergebnisse zeigen ein erhöhtes Risiko (63 Prozent) für Hunde, die Verwandte ersten Grades haben, die bereits an Magendrehung erkrankt sind. Inzucht scheint das Risiko noch weiter zu erhöhen. Mit Hunden, die an Magendrehung erkrankt sind und/oder Verwandte ersten Grades haben, die an Magendrehung erkrankt sind, sollte nicht gezüchtet werden. Die meisten der bekannten Vorbeuge Maßnahmen scheinen keinen Einfluss auf das Risiko zu haben, wobei die erhöhten Futterschüsseln das Risiko offensichtlich noch erhöhen. Das oft empfohlene Anfeuchten des Trockenfutters hat keine Auswirkungen auf das Risiko, weder positiv noch negativ. Die Anzahl der täglichen Mahlzeiten wiederum scheint einen Einfluss zu haben. Weniger Mahlzeiten sollen das Risiko zu erhöhen. Auch das Verhalten kann einen Einfluss auf das Risiko ausüben. Ängstliche und aggressive Hunde scheinen mit höherem Risiko behaftet als ausgeglichene Hunde. Außerdem konnte belegt werden, dass sich fast 60 Prozent der Fälle nachts ereignen. Die Todesrate für Magendrehung liegt immer noch sehr hoch: bei fast einem Viertel innerhalb der ersten sieben Tage. Wobei auch festgestellt wurde, dass etwa die Hälfte der Hunde stirbt, ehe eine Behandlung möglich ist. Je schlechter das Allgemeinbefinden bei Erreichen des Tierarztes, desto geringer die Überlebenschance. Mit einer Operation sinkt das Risiko einer erneuten Magendrehung auf 4,3 Prozent, während nicht operierte Hunde zu 65,6 Prozent eine weitere Magendrehung erleiden. Die Todesrate bei erneuten Magendrehungen liegt bei über 80 Prozent. Das Alter spielt eine bedeutende Rolle. Das höchste Risiko haben bei den Hunden jene, die zwischen 22 und 45 kg wiegen, und die Hunde, die älter als 5 Jahre sind. Bei den Riesen über 45 kg sind es gar jene, die älter als 3 Jahre sind. Tiefe und schmale Brust im Vergleich zu anderen Hunden der gleichen Rasse ist ein weiterer Risikofaktor wie auch die Schnellfresserei. Die neuesten Ergebnisse zeigen ein 2,7-fach höheres Risiko für Hunde, die Trockenfutter bekommen, das \"Fett\" in den ersten meisten vier Zutaten anzeigt. Ein 4,2-faches Risiko besteht, wenn das Futter Zitronensäure (Ascorbin) enthält und zudem vor dem Füttern angefeuchtet wird. Trockenfutter die Fleischmehl mit Knochen in den ersten vier Zutaten auflisten, reduzierten das Risiko um 53 Prozent. 30 Prozent der untersuchten Fälle konnten auf den höheren Fettgehalt (innerhalb der ersten vier Zutaten) zurückgeführt werden. Fast ein Drittel konnten auf Futter mit Zitronensäure (innerhalb der ersten vier Zutaten), das vor dem Füttern angefeuchtet wurde, zurückgeführt werden. Detaillierte Ergebnisse können derzeit nicht veröffentlicht werden, da die gesamte Studie noch vor der Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift steht. Dass die hier aufgeführten Ergebnisse publiziert wurden - trotz des Risikos, dass die entsprechenden Fachzeitschriften deshalb eine Veröffentlichung ablehnen könnten -, sollte jeder Hundehalter dankend zur Kenntnis nehmen. Denn das Forscherteam wertet das Leben eines Hundes, der durch diese Daten gerettet werden kann, höher als die Exklusiv-Veröffentlichung in einer renommierten Fachzeitschrift. Magendrehung ist eine lebensbedrohende Erkrankung, die eine sofortige Behandlung erfordert. Nur eine Röntgenaufnahme kann klären, ob es sich um eine harmlose Verstimmung oder lebensbedrohende Erkrankung handelt. Auch wenn der Magen nur aufgebläht, aber nicht verdreht ist, sollte sofort operiert werden. Nur so kann einer Verdrehung wirksam begegnet werden. Bei Verdacht auf Magendrehung sollte jeder Halter auf einer sofortigen Röntgenaufnahme bestehen. Leider kommen Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen immer wieder vor, mit fast immer tödlichem Ausgang. (Quelle: www.hundezeitung.de) |
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![]() Mitglied seit 25.04.2003 |
Hallo
Danke bei mir ging der Link echt. Das ist ja schon irre an was man alles denken muss, wenn man ein Tier hat. aber da sieht man mal wieder was Tierhaltung für eine Verantwortung ist. Danke für die Info. Gruß Spatz |
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![]() Mitglied seit 26.04.2004 |
Hi Pascha,
ja das ist die Studie, roofhunters Kopie war aus der Jagdzeitung, war aber im Prinzip das gleiche drin. Wir haben diese Studie in Boxerkreisen ausfuehrlich diskutiert und sind immer wieder an dem einem Punkt haengen geblieben, den Du auch geschrieben hast: \"Detaillierte Ergebnisse können derzeit nicht veröffentlicht werden,.....\" Erst wenn alle Details oeffentlich sind, wird jeder fuer seinen Hund bzw. Hunderasse die richtigen Schlussfolgerungen ziehen koennen. Da wird z.B. die \"tiefe und schmale Brust\" erwaehnt, also eine spezielle Koerperform. Theoretisch koennte diese Koerperform die einzige Ursache sein und alles andere Zufall. Auch diese Vorarbinformation sollte mit Vorsicht genossen werden: Wenn die Studie \"dicht\" ist, sollte sie doch bitte komplett offen gelegt werden und nicht Geheimniskraemerei \"im Interesse der Tiere\" betrieben werden. Die 3 oben von mir vorgestellten Schlussfolgerungen kosten fast nix und sind so etwas wie ein Versicherung gegen Magendrehung und das war ja vor bald \'nem Jahr (!), schaun wir mal, wann die kompletten Fakten auf dem Tisch liegen und was dann davon zu halten ist. Gruesse Frank Fuer fachlich Interessierte: Die Studie hat eine methodische Macke. Korrekt muessten die Lebenslauefe von 2000 zufaellig ausgesuchten Hunden untersucht werden und dabei das Merkmal: \"Magendrehung\" ins Verhaeltnis zu anderen Merkmalen gesetzt werden. Dadurch, dass hier nur erkrankte Hunde untersucht wurden, sind Rueckschluesse auf gesunde Hunde schwierig beweisbar. Da vermute ich auch die Ursache der Verzoegerung in der Veroeffentlichung. |
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
Hallo Frank, ich denke, wir kommen da zu sehr ins Fachsimpeln, wenn wir diese Studie, ganz genau durcharbeiten würden. Mit gings hauptsächlich um die Darstellung, WAS eine Magendrehung ist und wie man sie erkennt. Jede Studie hat ihre \"Macken\" sag ich jetzt mal salopp. Wichtig ist, dass die Tiere Ruhe VOR Ob das jetzt die eine Rasse mehr betrifft als die andere, lass ich mal dahingestellt. So ein \"Fachmann\" bin ich nicht, um das beurteilen zu können. Mir gehts um das Wohl der Tiere und nur darum hab ich das kopiert und hier reingestellt und Dir sicherlich auch. Bedenk bitte, dass es viele \"Anfänger\" gibt, die es einfach nur interessiert, was eine Magendrehung ist, wie man sie evtl. erkennt und wie man sich zu verhalten hat. In diesem Sinne wünsch ich Euch allen ein schönes Pfingstfest und sonnige Feiertage!
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![]() Mitglied seit 23.02.2004 |
sorry Spatz, hätt Dich beinahe \"übersehen\", war aber ehrlich keine Absicht . Ein Tier zu haben, egal welches, ob klein oder gross, ist immer eine grosse Verantwortung und als Tierhalten sollte man sich genau informieren. Es gibt vieles zu beachten und zu bedenken. Liebe Grüsse nach Franggen
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![]() Mitglied seit 01.08.2003 |
Hallo zusammen Die Ausführungen zu den Magendrehern sind ja alle richtig. Aber bei den ersten Anzeichen sollte man sofort zum TA oder T-Klinik. Lieber einmal einen falschen Alarm als zu spät kommen Die Milz ist häufig auch betroffen und da ist dann wirklich Eile geboten. Die oben genannten Studien kenne ich auch, allerdings stört mich daran auch etwas: Auszug---die elf Rassen mit fast 2000 Hunden mit einem Gewicht von 23 bis 45 Kg und über 45 kg umfasst. 11 Rassen von mittlerweile über 400 anerkannten Rassen nur beim FCI Dazu kommt noch der amerikanische Verband mit vielen Rassen die nicht dem FCI angeschlossen sind. Und wo bleibt die Unterscheidung in *normaler Hund* und sportlich aktiven Hunden?? \"Bei der Verbreitung einer neuen Erkenntnis gibt es drei Phasen: In der ersten wird sie totgeschwiegen, in der zweiten bis auf´s Messer bekämpft und in der dritten für selbstverständlich genommen, und jeder hat alles von Anfang an gewußt.\" (Konrad Lorenz) LG Dawain |
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![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
Moin,
ich wollte noch schnell was wichtiges anbringen.. wenn der Verdacht auf MD besteht, vor dem Start in die Klinik IMMER anrufen ! Das kann Leben retten, denn die OPs sind dann bei Ankunft schon entsprechend vorbereitet ! Dieser Punkt hat leider bereits zweimal ein Hundeleben gefordert in meinem Bekanntenkreis, wo bei Ankunft beim TA der OPSaal noch entsprechend gerichtet werden mußte, und so wertvollste Zeit verloren ging ! Mein TA empfahl mir daher immer vorher anzurufen ... lieb grüßt das BTchen ~ Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch ~
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![]() Mitglied seit 15.11.2004 |
..und ps.. wiedermal was vergessen
Ja, die Studie ist umstritten ! Sehr sogar lieb grüßt das BTchen ~ Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch ~
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo,
Magendrehung ist wirklich schlimm und leider enden die meisten Fälle tödlich, soweit mir bekannt ist. man muß immer auf den Hund achten. @ Frank Die tägliche Mehrmals-Fütterung halte ich aber auch nicht unbedingt für so ganz richtig. Mein Otto bekommt nur einmal täglich (keine Riesenmenge) und zwar abends, wenn wirklich Ruhe eingekehrt ist. Manchmal wird es eben etwas später, aber egal. Wenn ich abends noch unterwegs bin, bekommt er erst nach meiner Rückkehr etwas zu essen, eine Weile, nachdem er sich von der Wiedersehensfreude beruhigt hat. Wenn ich ihn tagsüber füttern würde, könnte genau das passieren, was nicht sein soll, z.B. daß er anschließend noch mit anderen Hunden tobt oder so. Ich achte da schon seit Ottos Welpenalter drauf, weil eine Magendrehung echt der Alptraum eines jeden Hundebesitzers ist. LG charmin2004 |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hallo!
Ich bin definitiv auch der Meinung, dass man seinen Hund mindestens zweimal füttern sollte. Denn je grösser die Futtermenge, desto mehr hängt der Magen durch und die Gefahr des Drehens steigt. Liebe Grüße Yujinko |
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![]() Mitglied seit 01.03.2005 |
ein hund muss !!!immer!!! zweimal gefüttert werden, und in richtigen dosen denn die meissten machen den fehler un beachten die futtermenge nicht denn man meint immer der hund bekommt zu wenig futter ! meine hündin bekommt vom hersteller royal canin (wenn nicht das beste futter) mit 7monaten gerade mal 385gramm. mit reis oder anderen dingen sollte man vorsichtig sein denn dies ist im hundefutter immer enthalten. am besten gibt man die selbe menge wasser dazu und lässt dies ein wenig einweichen. bei uns kommt der hund danach in den \"zwinger\" um seine 1-2-3 stunden ruhephase zu haben die er auch wirklich braucht. nassfutter sollte z.b nie gefüttert werden, ist auch so ein fehler des hundehalters.
hat unser hund nach einer halben stunde noch nicht gefressen kommt der napf weg, schlechte fresser werden erzogen. greetz heiko |
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
Hallo zusammen,
bei der Magendrehung ist m. M. nach das Hauptproblem, dass durch die Drehung des Magens auch die Blutgefäße gedreht, also abgeschnürt werden. Und da die Nerven eng mit den Gefäßen (arterielle und venöse) verlaufen, haben die inneren Organe also 1. keine sauerstoffreiche Blutzufuhr 2. keinen Ablauf des verbrauchten Blutes 3. keine Verbindung über die Nerven (Vagusnerv usw.) Da Zellen, die o. g. Umstände hinnehmen müssen, unweigerlich innerhalb kürzester Zeit absterben, glaube ich nicht, dass der Gärprozeß im Magen die Todesursache ist. Denn sonst würde Magenperforation, also das Zerplatzen des Magens, die Ursache sein. Ich denke, dass das multiple Organversagen wegen Mangeldurchblutung der Grund für den Tod der Hunde darstellt. Wie denn auch sei, die Magendrehung ist wirklich ein gefürchteter Notfall beim Hund. Und die Zeit spielt absolut die erste Geige! Unser Rotti ist ein Schnellfresser mit einem großen und breiten Brustkorb. Wir haben uns auf Anraten unseres sehr kompetenten TAs auf ein einmaliges Füttern pro Tag eingestellt, außerdem haben wir ihn auch so vom TH übernommen. Wotan frißt außerdem aus einer Schüssel, die am Boden steht - und zwar Eukanuba Trockenfutter, das nicht angeweicht wurde. Nach dem Fressen wird geruht, was mir nach einem anstrengenden Arbeitstag schon sehr entgegenkommt. Da zuvor ein ausgiebiges Tollen im Garten oder im Wald stattfand, ist er sowieso müde. Und nach 1-2 Stunden sind Wotan und wir dann natürlich zum Schmusen oder Spielen aufgelegt. Gefeit ist aber kein Hund oder kein Hundehalter dagegen: einem excellenten Schäferhundzüchter, von dem wir früher auch Welpen kauften, ist der Zuchtrüde an einer Magentorsion gestorben.......... In diesem Sinne, Ulli |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
Hallo,
mein Hund bekommt auch nur eine Mahlzeit am Tag und diese besteht aus ca. 250 g Diät-Trockenfutter, nicht eingeweicht. Ich füttere ihn immer am Abend, wonach er garantiert keine Bewegung hat, sondern sich ruhig verhält. Ich denke, daß es egal ist, wie oft der Hund am Tag gefüttert wird. Wichtig ist nur, daß er nicht zuviel auf einmal frißt und nach dem Fressen ruht. LG charmin2004 |
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![]() Mitglied seit 28.10.2003 |
Hi!
Ich denke auch das es vor allem die Menge macht. (meine würden bei der Menge verhungern Ausserdem ist das Ruhe halten sehr wichtig. Der Neufundländer von unserem Hundeplatz, der ne Magendrehung hatte, hat unterm Tisch gelegen und sich nur übern Rücken auf die andere Seite gerollt. Der Riesenschnauzer ist \"nur\" ne Treppe hoch gelaufen. Das geht echt schnell. Liebe Grüße Yujinko |
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![]() Mitglied seit 12.02.2004 |
@ Yujinko
Leider ist mein Hund Otto nach der Kastration fett geworden. Deshalb bekommt er so wenig. Schlimm ist auch, daß er weniger Bewegung hat als früher. Ich traue mich nirgends mehr, ihn frei laufen zu lassen, da ich - allerdings ohne Grund - schon so oft von Jägern gewarnt wurde. Aber das ist ja nun ein anderes Thema. Nur ich weiß nicht, wie ich Otto wieder auf sein Normalgewicht bekomme. Ich kann ihm ja nicht gar nichts zu fressen geben. Er bettelt sowieso schon die ganze Zeit, weil er ständig Hunger hat. Aber ich glaube, daß man bei der Fütterungsmenge von Otto keine Magendrehung riskiert. LG charmin2004 |
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![]() Mitglied seit 11.06.2005 |
@ charmin,
Du schreibst, dass Dein Hund ständig am Betteln ist, weil er anscheinend Hunger hat. Genau aus diesem Grund meinte unser TA, dass wir Wotl einmal am Tag diese 345 g Trockenfutter (low activity) geben sollen, damit er ein Sättigungsgefühl hat. Ich denke schon, dass es dem Hund lieber ist, sich täglich einmal kräftig den Bauch vollschlagen zu können, anstatt zweimal am Tag mickrige 172,5 g Pellets zu kriegen Vielleicht ist es ja auch abhängig davon, wie hochwertig das Futter ist. TroFu, das mit 15 kg um die 40 oder 50 € kostet, ist natürlich von den Inhaltsstoffen her sicher besser angereichert - da darf man einfach nur diese geringe Menge füttern. Und Euer Diätfutter ist sicher auch nicht gerade billig und erfüllt deshalb diese Aspekte. Aber jeder kennt seinen Hund und dessen Gewohnheiten und wird mit Sicherheit das Richtige tun. Sie sind ja nunmal unsere Lieblinge! lg, Ulli |
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