Verfällt *jede* Katze in "Tragstarre"?!
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![]() Mitglied seit 04.08.2004 |
eine meiner beiden Katze hat (mal wieder) eine Ohrenentzündung und deshalb heisst es aufs Neue: Ohrentropfen für die Katz´! GöGa trägt \"Schutzkleidung\" und hält die Katze mit beiden Händen und seinem Körper fest, ich fixiere mit einer Hand Ohr und Köpfchen und \"verpasse\" ihr mit der anderen Hand die Tropfen. In diesem Zusammenhang ist mir wieder einmal aufgefallen: Die Katze verfällt einfach nicht in die \"Tragstarre\" (heisst doch so, oder?), wenn man sie im Nacken \"packt\". Das hat sie auch als ganz Kleine 8-wöchige nicht getan. Nie. Woran liegt das wohl? Ich dachte immer, alle Katzen hätten diesen \"Reflex\"?! Im Gegensatz dazu unsere andere Katze: Man muss sie gar nicht im Nacken greifen. - Selbst, wenn man sie nur \"ganz normal\" hochnimmt, entspannt sie sofort alle Muskeln und wird ganz \"schlaff\". Wie kommt es, dass die beiden Katzen hinsichtlich der \"Tragstarre\" so unterschiedlich reagieren? Warum wird eine von beiden *überhaupt* nicht \"starr\" und die andere \"entspannt\" sich sofort ohne Nackengriff? Habt ihr Erfahrung mit diesem Phänomen? Eure Erfahrungen / Erklärungen würden mich sehr interessieren! Gruss Shimone |
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![]() Mitglied seit 03.07.2002 |
Hallo,
scheint wohl normal zu sein, denn bei meinen beiden ist es ähnlich. Der Kater ergibt sich seinem Schicksal LG, Katja Don´t be afraid to be weak, don´t be afraid to be strong... (Enigma) |
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![]() Mitglied seit 01.08.2003 |
@Shimone Ich habe die gleichen Erfahrungen wie Schleifhexe gemacht. Unsere Kätzin kann man einfach hochheben und Augen oder Ohrentropfen geben, sie schnurrt einfach weiter. Den Kater *Alf* muss man im Genick nehmen und prompt verfällt er in die Tragestarre. Tja, und dann haben wir noch Horus seinen Bruder, ein kratzendes, fauchendes, und beissendes Monster. Wir müssen ihn genauso fixieren wie du auch, auch beim TA ist das ein richtiges Drama mit dem Burschen. Drei Katzen und alle verschieden. LG Dawain |
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![]() Mitglied seit 12.10.2003 |
Hallo Shimone:
Wir haben 4 Katzen, 3 Weiber und ein Kater. Den Weibern kann ich allein Medizin verreichen, die schlucken sogar Tabletten wenn\'s sein muss. Die halten einfach still und lassen es ueber sich ergehen. Kein Problem! Der Kater, Mr. Fluffy, mit dem hat sogar der Tierarzt zu schaffen. Vor ein paar Monaten kam er heim mit einem Black Eye. Konnte sein rechtes Auge nicht aufmachen Und 2 mal pro Tag musste Fluffy Tabletten nehmen, um das Auge zu retten. Ich sag, Doc, das geht nicht, das kann ich nicht weil Fluffy da nicht mit macht. Doc sagt, ja wollen sie ihm das Auge retten oder nicht? Ich natuerlich na klar, aber Kater straeubt sich bis zum geht nicht mehr. Doc sagt, bring ihn frueh und abends vorbei und die Assistants haben Fluffy dann seine Medizin gegeben, mit so einer Pillen-Pistole. Das ist jetzt schon ein paar Monate her und Fluffy hat sein Auge noch. Er faengt sogar noch Voegel (die er dann auf dem Perserteppich im Flur frisst) und hat sich zur Gourmet-Katze entwickelt. LG an alle Katzenliebhaber Karin |
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![]() Mitglied seit 16.07.2003 |
Hallo Shimone,
ich kenne diesen Unterschied auch ein bisschen... Ich hatte zwei Kater Mogli und Baghira (Mogli habe ich noch) Mogli ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und Baghira ist 7 Monate alt geworden. Beide sind nie in eine Starre gefallen aber Mogli ist immer ziemlich entspannt, wenn ich was mit ihm machen muss... Ohrentropfen, Salbe in die Ohren, Augentropfen, Salbe ins Auge... das alles haben wir schon hinter uns... Und alles nur das erste mal etwas problematisch und meistens weil ich mich so doof angestellt habe. Auch beim TA ist Mogli immer problemlos. Baghira war da anders. Einmal Augentropfen und vielen Dank das hat mir gelangt!!!! Der hat sich aufgeführt wie der Rotz am Löffel (Entschuldigung aber es ist wahr) Gebissen gekratzt gefaucht geknurrt und wenn gar nix mehr ging die ganze Zeit gebrummt. Nicht nur bei mir zu Hause sondern auch immer beim TA. Ich denke das hat halt auch was mit dem Temperament gekoppelt mit dem Charakter der Katze zu tun... Meine beiden sind ziemlich temperamentvoll aber der Mogli ist der vernünftige von beiden, der wohl auch versteht, dass man ihm nur helfen will. Marion |
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![]() Mitglied seit 05.11.2004 |
Hallo,
meine beiden sind da auch ganz unterschiedlich. Kim frisst zum Teufel keine Medizin, da bring es auch nichts die Tablette zu zermalmen und in Leberwurst zu drücken, die merkt das und frisst dann nicht. Mit Linus hab ich da überhaupt keine Probleme, ich musste jetzt 10 Tage lang morgens und abends Antibiotika geben. In Leberwurst gewickelt war das überhaupt kein Problem. Beim Tierarzt sind beide total lieb. Der einzige Unterschied ist, sobald Kim in ihre Box wieder sicher sitzt, brummt und faucht sie - der kleine Feigling Gruß Steffi |
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![]() Mitglied seit 04.08.2004 |
Hallo,
da bin ich ja ein bisschen beruhigt, dass es auch euch so geht! --- Ich hab´ mich schon gefragt, was ich falsch mache! Wie sich die beiden beim Tierarzt aufführen, ist komischerweise immer unterschiedlich. Angewöhnt habe ich mir, wennn möglich (z.B. bei Impfungen und so) beide *zusammen in einer Kiste* zu transportieren. (Ich muss dazu sagen: beide sind sehr klein und die Kiste reicht locker für 2!) Sind sie getrennt unterwegs, sind sie nicht zu ertragen und man versteht kaum sein eigenes Wort. Zusammen sind sie relativ ruhig. - Ich denke, sie geben sich irgendwie gegenseitig Sicherheit... Beim TA selbst hatten wir schon alles: Vom Kratzen, Beissen und Anpinkeln der Arzthelferinnen bis zur Duldungsstarre - bei der einen Katze. Bei der anderen sind Kämpfe bis aufs (sprichwörtliche) Blut eher die Regel. Wenn man mit den Worten: \"Die beisswütige Katze ist wieder da!\" ins Behandlungszimmer geführt wird, fühlt man sich als Katzenbesitzer nicht *allzu* wohl ... Tabletten bei Katze 1 (der \"Entspannten\") bedeutet: Tablette in Leberwurscht, Katze auf den Arm (mit Bäuchlein nach oben), Leberwurschtbällchen vor die Nase und --- weg ist es. Die andere lässt sich nicht so leicht \"veräppeln\". Auf den Arm nehmen mag sie nicht, Leberwurst mag sie schon, aber keine Tabletten. Sie spuckt sie in hohem Bogen wieder aus und wir müssen sie dann auf Händen und Knien wieder suchen ... Und dann bleibt wieder nur der gewaltsame Weg und ein arg mitgenommener GöGa, der das liebe Tierchen festhalten darf. Meist liesst man ja in Tierbüchern, man solle Katze im Nacken greifen und sie würde starr. Von wegen! Allerdings meine ich mich zu erinnern, ein TA hätte mir einmal gesagt, dass es Katzen gibt, die einfach nicht \"starr\" werden ... Ich frage mich, ob es wohl daran liegt, dass die betroffene Katze von ihrer Mutter im Stich gelassen worden war und deshalb sehr früh (eigentlich viel *zu* früh) zu uns kam?! Ob sie deshalb wohl eine \"Störung\" hat?! (Sie nuckelt auch bevorzugt an GöGas Pullovern etc. - aber das machen ja auch viele Katzen ...) Gruss Shimone |
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![]() Mitglied seit 01.08.2003 |
Hallo Shimone Du schreibst, ob es nicht sein könnte das die Katzen von ihrer Mutter im Stich gelassen sein könnten. Daran hatte ich auch schon mal gedacht, aber ich habe zwei Kater aus einem Wurf geholt, beide 10 Wochen alt. Die Kätzin ist mit ihren jungen immer wieder mal umgezogen und es gab zuerst keine Probleme. Unser Horus und eine seiner Schwestern liessen sich ab der vierten Woche allerdings nur mit Protest transportieren. Horus ist auf der einen Seite ein völlig verschmuster Kater, aber anderseits ein fauchendes Kratzmonster sobald jemand ihm was in die Augen oder Ohren gibt, und wie ich gehört habe ist seine Schwester genauso. Mit Spritzen ist es das gleiche, wehe wenn der sie sieht. *gg* Wenn ich in der Praxis anrufe, werden die TA-Helferinnen wahrscheinlich würfeln, wer die *Ehre* hat LG Dawain |
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![]() Mitglied seit 29.07.2004 |
Hallo zusammen,
nachdem ein Kater meiner Freundin sich auch weigerte, in Tragstarre zu fallen, hab ich mich mal erkundigt und folgendes erfahren (ohne Gewähr): Die Tragstarre wird weniger am Nacken als am am Kopf ausgelöst. Das ist die Stelle, die die Mutter nämlich packt, nicht der Nacken. Obwohl es bei einigen Katzen auch funktioniert, weshalb wir uns in diesem \"Irrglauben\" halten. Also: mal etwas weiter oben probieren. Konnten wir beim Kater nicht mehr, FIV hatte ihn schon geholt. Was bei unseren Katzen zum Einflößen/Eintropfen/sonstwas gegen ihren Willen ganz gut geholfen hat, Verletzungen auf beiden Seiten in Grenzen zu halten, war ein großes Frotteehandtuch o.ä., in das die Katze \"gewickelt\" wurde. Also: Handtuch über den Rücken werfen, hochnehmen (am Nacken beispielsweise), dann stramm drumherumwickeln, dass nur noch der Kopf rausguckt. Lieben Gruß, Bonnie-Fay |
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![]() Mitglied seit 04.08.2004 |
Hallo,
@Dawain, Katze Nr.2 (\"die Kratzbürste\") haben wir aus ziemlich \"zwielichtigen\" Umständen befreit. Wir waren auf der Suche nach einer zweiten Katze, damit unsere Erste nicht so allein ist ... Und haben in der Zeitung eine Announce für 6-wöchige(!) Kätzchen gesehen. Mehr, weil ich wissen wollte, wie man dazu kommt, *so junge* Kätzchen anzubieten, habe ich dort angerufen. Mir wurde gesagt, die Mutter hätte ihre Kleinen im Stich gelassen. Klang aber irgendwie \"komisch\". Bin dann hingefahren. --- Es war ein Bauernhof und sie hatten insgesamt 4 kleine Kätzchen, alle in sehr schlechtem Zustand. Die Mutter sei einfach nicht wiedergekommen, sagten sie ... Ich vermute aber ein bisschen, die Mutter war halbwild und ist (zu oft?) gestört worden ... Sie haben die Kätzchen dann mit Kuhmilch aufgepäppelt, dementsprechend hatten alle Durchfall. Habe dann aus Mitleid und weil ich nicht wusste, was ich tun sollte - die Kleinste und Schwächste mitgenommen (gegen den \"lächerlichen\" Betrag von 30 DM). Und direkt zur Tierklinik gebracht, wo sie dann erst mal blieb. Soviel zur Vorgeschichte. Besagte Katze (namens \"Mau\") hat sich dann doch ganz gut entwickelt, obwohl sie recht klein geblieben ist. Jedoch lässt sie sich partout nicht hochnehmen, auch nicht von GöGa, den sie eigentlich liebt und vergöttert. (Die Kleine hat anfangs so \"geweint\", dass GöGa eine ganze Zeit mit Kätzchen auf dem Bauch im Wohnzimmer übernachtet hat - sie weicht ihm, wenn möglich, bis heute nicht von der Seite und wehe, er ist mal länger nicht da!!!). @Bonnie-fay Da sie auch zu Anfang schon länger krank war und Medizin brauchte, haben wir (und auch der TA) festgestellt, dass sie nicht in die \"Tragstarre\" verfällt. Ich frage mich heute, ob es wohl etwas mit ihrer oben geschilderten \"schwierigen Kindheit\" zu tun haben könnte ...?! Oder \"vermenschliche\" ich die Situation? (Dass sie auch der TA falsch anpackt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, werde es aber mal mehr in Kopfnähe versuchen.) Der Tip mit dem Handtuch (in unserem Fall: Wolldecke) klappt leider nicht. Die Katze war im früheren Leben vermutlich \"Houdini\", sie schafft es immer, sich herauszuwinden, bevor wir sie festzurren konnten. Gruss Shimone |
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Henglein
Rama Cremefine





























