Ärger mit dem Nachbarn wegen Katzenkot im Garten
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![]() Mitglied seit 02.06.2004 |
Wir haben einen Freigänger-Kater, der schon recht betagt ist (13 3/4 Jahre). Seit ca drei Jahren wohnen wir im eigenen Haus in einer ländlichen Gegend, so dass wir uns nichts dabei dachten, den Kater tatsächlich frei laufen zu lassen. Unsere Nachbarn haben schon am Anfang mitgeteilt, dass sich auf ihrem Grundstück öfter Katzen bewegen und es eine Art \"Katzenstrasse\" gebe, auf der viele Katzen ihren Garten durchqueren, es ihnen aber sehr lästig sei und sie auch wegen ihrer Beete, die immer wieder von Katzen als Toilette genutzt werden, besorgt seien. So weit - so gut! Gestern hat mich die Nachbarin angesprochen, dass unser Kater angeblich so viel in ihren Garten gemacht hätte, dass sie mich \"freundlich\" bitte, die Hinterlassenschaften zu entfernen. Auf meinen Einwand, dass es ja viele Katzen in der Umgebung gäbe und es nicht unbedingt alles von meinem Kater kommen müsse, zumal er wegen der Witterung und seines Alters im Moment mehr in der Wohnung ist und das Katzenklo benutzt, reagierte sie ziemlich sauer. Es sei doch klar zu sehen, dass die Spuren von unserem Hof in ihren Hof führen! Eigentlich bin ich so schockiert, dass dieses Ansinnen zu einem Streit führen könnte, doch gibt es da eigentlich schon irgendwelche Urteile??? Bei uns waren schon öfter Hundehaufen im Carport, da kann ich doch auch nicht hergehen und einfach einen beschuldigen, der zufällig regelmässig an unserem Grundstück entlang seinen Hund ausführt. Allein in der Nachbarschaft leben fünf Katzen (ausser unserem Kater), deren Besitzer nicht angesprochen wurden. Das ist für mich nicht logisch, denn deren Hinterlassenschaften sind bestimmt auch irgendwo in einem der Gärten... vielleicht auch bei uns, doch ich rege mich da eigentlich weniger drüber auf. Kann der Besitzer einer Katze dafür haftbar gemacht werden, obwohl der Schaden an sich nicht so gross ist??? Bei einem verkratzten Auto sehe ich das schon ein, denn das ist wohl ein Schaden, doch wenn verklagt man dann, wenn ein Vogel einem in den Garten macht???? LG Ma Baker |
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![]() Mitglied seit 16.07.2003 |
Hallo Ma Baker,
also ich kenne mich nicht so richtig gut aus, aber so viel ich weiß gibt es da wirklich Urteile drüber... Was ich mal gelesen hatte war - ich glaube sogar hier - dass es ein Urteil gibt, dass der Halter der Katze keine neuen Goldfische in den Teich kaufen muss, selbst wenn ganz eindeutig ist, dass es seine Katze ist... Also denke ich wird das mit Katzenkot ja wohl auch nicht sein, oder? Vielleicht kannst du ja deiner Nachbarin ans Herz legen so ein Mittel zu kaufen, was man im Wasser auflöst und dann rings ums Grundstück gießt... Dann kommen die Katzen nicht mehr rein... Ich weiß nicht wie es heißt, aber bei meiner Mutter hat es super mit dem einen Hund geklappt der immer direkt vor die Garage gesch***en hat. Marion |
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![]() Mitglied seit 10.06.2004 |
Hallo,
ich weiß es zwar nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß es hierüber Urteile gibt. Wie soll man das den beweisen ? Das wäre ja nur möglich wenn man die Katze während ihres Geschäftes fotografiert. Meiner Meinung nach gehört das zu den Unwägbarkeiten die man als Grundstücksbesitzer hinnehmen muß. Ich freue mich auch nicht über die Katzenhäufchen auf meinem Grundstück, aber was soll´s, kann man nicht ändern. Genauso wenig kannst Du ja auch Deinen Nachbarn belangen wenn Dein Kater auf deren Grundstück von deren Hund totgebissen wird. Ignoriere das einfach erst mal. LG momu17
-Meine Mutter sagen, legen Messer unter Bett zerschneiden Schmerzen !- |
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![]() Mitglied seit 16.12.2003 |
Ma Baker,
das Thema wurde hier im Tierforum vor einigen Monaten schon mal heiss diskutiert .... ...habe selbst 2 Katzen, kann aber schon verstehen, wenn Leute sich über die Hinterlassenschaften in ihrem Garten aufregen ....es ist ätzend, beim Gärtnern in Katzensch..... zu fassen .... ...meine Katzen sind Freigänger, aber an die Katzentoiletten gewöhnt, und nach dem zu urteilen, was ich da täglich putzen und leeren muss, können sie nicht mehr allzuviel Sauerei in Nachbar\'s Garten anrichten .... ...rechtlich gesehen wird wohl keiner Ärger machen können ...alleine schon wegen der schwierigen Beweislage ..... Liebe Grüsse Grisou |
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![]() Mitglied seit 03.12.2003 |
Hallo Mabaker!
Genau, wie oben schon erwähnt: Der Nachbar muss beweisen und nicht einfach behaupten, dass der Katzenkot, den er da auf der Schaufel hat, von deinem Kater kommt. Das wird wohl ein wenig schwierig werden, oder? Immer steif und fest behaupten: Mein Kater geht nur auf sein Katzenklo, alles andere ist ihm zu dreckig. Da ist er sehr eigen drin! Schluß aus und fertig mit der Diskussion mit dem Nachbarn! Gruß Kommt Januar vor Februar, dann bleibt das Jahr so wie es war!! |
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![]() Mitglied seit 17.01.2002 |
Hallo,
also Urteile über Katzenkot-Entfernung habe ich keine gefunden. Dürfte auch wirklich schwer werden zu beweisen. Zudem muss der Nachbar es dulden, wenn sein Nachbar bis zu zwei Katzen als Freigänger hält und diese auch auf seinem Grundstück laufen, anderslautende Entscheidungen sind sehr alt (Anfang der 80) und diese Meinung hat sich nicht durchgesetzt. Ansonsten finde ich den Tipp von Jens gut.... und sollte dein Nachbar deine Katze doch mal erwischen.... bist du ganz geschockt. Problematisch ist echt, dass so eine Katze zu langem Streit führen kann. Versuch also möglichst jetzt schon friedlich mit ihm zu reden, und nach einer Lösung zu suchen, auch wenn es schwer fällt. einen Eindruck wie krass das werden kann vermitteln die beiträge in diese Forum. Da wird gestritten bis aufs Messer.... www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=20287&page=4 LG Almyra |
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![]() Mitglied seit 02.06.2004 |
Hallöle!
Erst mal danke an alle, die heute an diesem Tag sich mit der Antwort so viel Mühe gemacht haben. Es ist sicher nicht so heiss, dass ich gleich vor den Kadi gezogen werde, doch diese Nachbarn sind generell sehr \"kampflustig\" und haben manchmal sehr eigene Ansichten... Ich habe ein wenig gegoogelt und dabei nicht viel herausgefunden. Nur soviel, dass eine Katze zum ländlichen Bereich gehört und dass man eine artgerechte Haltung nicht verbieten darf. Wie ich allerdings, wie in einem Urteil gefordert, die Katze am Überqueren des Grundstücks (Verletzung des Immisions- oder so ähnlich - Gesetzes) hindern kann, stand nirgends. Bei der Vorstellung, ich würde nächtens im Schlafrock hinter meinem Kater herstrolchen, musste ich schon lachen... er ist zwar schon älter, aber bestimmt um einiges wendiger als ich und auch schneller im Dunkeln..... ich glaube, meine Flucherei beim Übersteigen der diversen Zäune würde mir eine Klage wegen nächtlicher Ruhestörung einbringen oder sogar ob meines Aufzuges der Tatbestand der Erregung öffentlichen Ärgernisses erfüllt sein..... Nee, das ist vielleicht so ne Sache mit den lieben Nachbarn... eigentlich mag ich sie ja... wenn sie nur manchmal ein wenig toleranter sein könnten... ich rege mich ja auch nicht über ihre \"abendlichen \"Gespräche unter unserem Schlafzimmerfenster auf... a bisle Good-will auf beiden Seiten ist doch nicht zu viel verlangt.... LG Ma Baker |
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![]() Mitglied seit 29.12.2003 |
Hi, Ma Baker!
Ich denke auch, dass es Deinen Nachbarn schwer fallen wird, zu beweisen, dass euer Kater die \"vielen\" Häufchen produziert ... Das mit den Spuren, die von eurem Garten in seinen Garten führen, kannst Du als Beweis glatt vergessen. - Die Katzenstraßen werden von allen Katzen in der Nachbarschaft benutzt. Das kann ich in meinem Garten bei Neuschnee wunderbar verfolgen. Ich selbst hab zwei Katzen, links und rechts von mir haben die Nachbarn jeweils eine und einen Garten weiter gibt\'s nochmal drei ... Meinen Garten zieren lediglich zwei gut sichtbare Katzenwege links und rechts den Rasen entlang, dazwischen ist kein einziger Pfotenabdruck zu sehen! LG Moni |
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![]() Mitglied seit 15.08.2003 |
Hallo Ma Baker,
ich würde mich - unabhängig von der Rechtslage - auch mal fragen, ob es dem Nachbarn wirklich nur um die Katzenhäufchen geht. Oft steckt hinter diesen Nachbarschaftsstreitigkeiten noch anderes und die Häufchen haben nur das Fass zum Überlaufen gebracht. Vielleicht versteht er sich generell auch mit anderen Nachbarn nicht und versucht nun, sich wegen der Hinterlassenschaften der Katzen stellvertretend gegen alles Mögliche zu wehren. Oder er befürchtet bei neu zugezogenen gleich das Schlimmste und sieht sich jetzt natürlich in seiner Ahnung bestätigt. Andersherum gesagt: bei \"normalen\" gutnachbarlichen Verhältnissen sieht man über sowas weg oder regelt das freundschaftlich. Solche Leute sind es meist, die wegen solcher Vorfälle die Gerichte \"bis nach Karlsruhe\" bemühen (und an denen die Anwälte auch ganz ordentlich verdienen). Apropos rechtlich: Meine Frau hat beruflich mit sowas zu tun: neulich hat ein Querulant seinen Nachbarn wegen Hundehäufchen angezeigt, und wollte allen Ernstes, dass man eine Häufchen-Probe macht und dann einen DNA-Abgleich mit allen Hunden der Nachbarschaft durchführt Viele Grüße, Moritz |
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![]() Mitglied seit 02.06.2004 |
Hallöle!
Erst mal allen ein gutes Neues Jahr!! @Moritz Ja, die Vermutung habe ich auch... zumal uns so mancher hier schon gefragt hat, ob wir denn mit den Nachbarn gut zurechtkämen und dabei so komisch geschaut hat.... nun weiß ich auch, warum keiner der Einheimischen dieses Grundstück haben wollte.... aber hilft ja alles nix, da müssen wir nun Contenance bewahren und einfach nett, jedoch unzugänglich sein... Heute hat besagte Nachbarin ihren armen kleinen Hund auf eine Katze gehetzt, unserer lag da friedlich auf dem Bett, und hat den Garten mit ihrem Hund zusammen inspiziert... konnte ich sehen, da ich gerade beim Abspülen war und das Fenster über der Spüle zum Nachbargrundstück geht.... sie haben nun einen Hasendraht über das Beet gespannt, nur leider können sie nicht alles mit dem Draht bedecken und so waren heute schon wieder Katzenhäufchen im Garten (an anderer Stelle). Andererseits würde mich schon interessieren, wo die Hinterlassenschaften des kleinen Hundes sind, zumal die Nachbarin beim Spazierengehen nicht mit einer Tüte und Spaten läuft..... Aber wenn ich das sage, habe ich wahrscheinlich Feuer auf dem Dach, das ich nie mehr löschen kann. LG Ma Baker |
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Hallo Ma Baker schaue mal da rein *Unser Nachbar will Katzenfallen aufstellen* hier im gleichen Forum Du schreibst da *Heute hat besagte Nachbarin ihren armen kleinen Hund auf eine Katze gehetzt* Wenn sie das bei meinem Horus machen würde, wäre der Hund wirklich arm dran*gg* Es ist zwar nicht gerade toll, wenn es Streit mit den direkten Nachbarn gibt, aber dieser Satz hat mich zum lachen gereizt. Ich hoffe ihr bekommt das ohne grossen Ärger in den Griff. LG Dawain |
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![]() Mitglied seit 23.08.2004 |
Hallöle - jetzt kommt der Kommentar der Katzenfeindin.
Ich hasse Katzenhinterlassenschaften auf unserem Grundstück! Vor, neben und hinter uns wohnen insgesamt 7 Freigänger, die lieben meinen Garten ... Jedesmal, wenn ich da reingreife, könnte ich zum Mörder werden. Einziges Problem: Ich mag meine Nachbarn (= Katzenhalter)! Drum lebe ich mit dem Problem, sie akzeptieren mich und meinen Hund und meine Einstellung zu \"wunderschönen Kräuterwiesen\" (was manch anderer wohl gemeinerweise als \"Unkraut\" identifizieren könnte) Daher: versucht\'s doch mal locker zu nehmen, oft wirkt ein Bierchen mit ein paar verständnisvollen Worten Wunder! Und @Jens Wenn man natürlich Deinen Tipp beherzigen würde und die Nachbarn glatt anlügt und für dämlich verkauft (\"meine Katze macht nur ins Katzenklo\") muß man sich anschließend nicht mehr über\'s Echo wundern. So was zu lesen macht mich schon sehr nachdenklich .... Johanna |
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![]() Mitglied seit 02.06.2004 |
Hallöle!
@ Dawain Dem kleinen Hund könnte es bei meinem kampferprobten Kater auch schlecht ergehen, deshalb finde ich trotzdem, dass man das nicht machen sollte. Ich ermuntere meinen Sohn ja auch nicht, gegen andere Kinder loszugehen @ Johanna Ich kann schon verstehen, dass keiner gerne in die Hinterlassenschaften der Katzen greift. Das Säubern der Katzentoilette ist auch nicht immer sooooo toll, doch ich habe einfach kein Verständnis dafür, wenn ich für sämtliche Hinterlassenschaften von sämtlichen Katzen in der Nachbarschaft zur Rechenschaft gezogen werde. Zumal ja auch Hunde mal müssen und nicht jeder Hundebesitzer nimmt diese mit nach Hause, um sie in der Mülltonne zu entsorgen. Ich mag auch nicht auf dem Bürgersteig in \"Tretminen\" treten und da lachen viele Hundebesitzer nur mit der Ausrede, dass sie ja Hundesteuer bezahlen. Nur die haben ihre Hunde beim Geschäft direkt vor sich, während mein Kater sich nur ausnahmsweise dabei beobachten lässt..... Einen Disput von Katzen- und Hundeliebhabern möchte ich damit nicht auslösen, nur soviel: Jedes Haustier hat Ausscheidungen und diese sollten nach Möglichkeit sozialverträglich entsorgt werden. Deshalb hat mein Freigänger zu Hause auch eine Toilette und benutzt diese auch regelmässig, wenn er draussen mal muss, sollte es eigentlich tolerierbar sein. LG Ma Baker |
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![]() Mitglied seit 24.09.2004 |
Also, ich habe schon zweimal von sehr bedauerlichen Urteilen gelesen, die Tierhalter und Katze - wie so oft - ihre Rechte zugunsten der Tierfeinde absprechen. Es ging allerdings um Mitwohnanlagen, wo die Gemeinschaft beschlossen hat, dass den Katzen wegen Grundstücksverunreinigung der Freilauf untersagt wird. Dem hat das Gericht zugestimmt.
Die Interessen der Tiere und ihrer Besitzer werden von den kaltherzigen Richtern also weit weniger berücksichtigt als penible Beschwerden verbitterter Nachbarn. Wobei deine ja immerhin selbst einen Hund haben und deshalb sicher einen nicht ganz so argen Blickwinkel. Du hast Glück, dass noch andere Katzen in eurer Gegend leben und es deshalb keine Beweise für deine Miez als \"Verursacher\" gibt. |
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Henglein
Rama Cremefine
































