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Mein Hund kommt nicht auf Zuruf - da kann ich mit Schweinsbraten winken, und dem ist´s egal...

Vom 11.11.2004 18:22 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schuxn Smutje


Mitglied seit 06.11.2003
156 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hallo,

wer kennt das auch: In der Hundeschule ist er (\"Rocky\" - Terriermischling) der Vorzeigehund, wenn er auf Zuruf \"Hiiier\" kommen soll, auch beim Üben in der Wohnung klappt das in der Hundeschule Gelernte ganz prima. Aber draußen auf Weg und Wiese kann ich rufen was ich will - die Mauselöcher sind einfach interessanter als alle Leckerlis der Welt. Und das auch, wenn er an der Flexleine ist.
Vor Kurzem ist er sogar einem Radfahrer auf der Straße bellend hinterher gerannt. Gott-sei-Dank ist der gleich stehengeblieben und der entgegenkommende Lastwagen auch. Aber es hätte auch anders ausgehen können... Wenn er an der Leine ist, haben wir das Radfahrer anbellen gut im Griff. Er weiß - schon der Versuch ist strafbar!
Ihr müßt wissen, dass \"Rocky\" schon 6 Jahre alt ist. Seit Mitte September ist er nun bei uns. Er war bei seiner früheren Familie aus Zeitmangel längere Zeit eingesperrt. (Hatten deswegen die ersten Tage mit Trennungsangst zu kämpfen. Jetzt weiß er aber, dass ich gleich wieder komme, wenn ich mal aus der Küche gehe...) Dort war er auch schon öfter abgehauen und hat sogar mit Erfolg Hühner erlegt. Was noch erschwerend hinzukommt, dass er angefeuert wurde, wenn er andere Hunde angebellt hat. Für´s Raufspringen wurde er gestreichelt und das Radfahrer anbellen \"hat er halt so drin, da kann man nichts machen....\"
Ich sage Euch (nicht ganz ohne Stolz), dass das Raufspringen nur noch ganz, ganz selten vorkommt, er kaum noch andere Hunde anbellt. Auch die anderen, von mir aufgestellten Regeln (nicht auf Couch und Eckbank, nicht in den 1. Stock, der Kater wird in Ruhe gelassen usw.) hält er brav ein. Und ich könnte ihn jedesmal knuddeln, wenn ich merke, wie bemüht er ist, alles richtig zu machen.
Aber wie kriege ich es hin, dass er innehält und zurückkommt wenn ich ihn rufe? Ich finde, das müssen wir unbedingt schaffen, weil´s sonst für ihn lebensgefährlich werden kann oder er nur noch an der Leine sein kann, was mir natürlich sehr leid tun würde.
Wer weiß guten Rat? Bin für alle Ideen dankbar.

LG Schuxn

PS: \"Rocky\" ist mein erster Hund. Katzensprache verstehe ich besser. Aber ich bin lernwillig.
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Vom 11.11.2004 20:42 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dawain Tellerwäscher


Mitglied seit 01.08.2003
1.062 Beiträge (ø0,33/Tag)
Du schreibst du hast den Hund erst seit September und bist mit ihm auf einem Übungsplatz, also erst mal Geduld haben. Interessant wäre zu wissen von welchem Terrier die Hälfte stammt, ich persönlich kenne ein dutzend Terrierarten und es gibt über 40 Arten. Aber allen gemeinsam ist der ausgeprägte Jagdtrieb und bei den grösseren kommt noch der ausgeprägte Schutztrieb dazu. Jedes buddeln und graben musst du sofort mit einem energischem Pfui kommentieren. Das bei deinem Mix das Kommando *Hiiier* zu Hause und auf dem Ü-Platz immer gut klappt gilt für viele clevere Hunderassen. Du solltest bei Spaziergängen immer wieder Übungen einbauen. Mal 10 min, mal 20 min, dazwischen immer wieder Pausen, aber nieeeee einen Rythmus einhalten.
Und vor allem Trickse ihn aus. Ich habe das folgendermassen gemacht. Es gibt diese Erdspiesse um eine Leine festzumachen und zur normalen Leine brauchst du noch eine 25m Leine. Drehe den Haltespiess ganz in den Boden und führe die lange Leine durch den Haltering. In dem Moment in dem du die normale Führleine ausklinkst, machst die andere ans Halsband und lässt den Hund laufen. Du selbst nimmst das Ende der Leine und gehst ca.2m (120grad Winkel) vom Erdspiess weg. Dadurch bringt er dich nicht mit der Leine in Verbingung.
Ist dein Hund ca. 10m weg rufe das erste mal *hier*, reagiert er nicht, nocheinmal. Dann nichts mehr sagen und sehr kräftig an der Leine ziehen. Dann erst wieder hiiiier rufen. Das ruckartige Stoppen und hier dürfen nicht gleichzeitig erfolgen. Der Hund wird nache einigen Versuchen zu dir kommen und dann natürlich loben, als wäre er der absolute King. Der Hund lernt dadurch *hiiier*=Belohnung. Hiiier und nicht gleich kommen = jemand stoppt mich, bzw. ich fall um. Ich musste auf diese Art bisher nur mit wenigen Tieren umgehen, hat aber immer funktioniert.

Lieben Gruss sendet dir Dawain
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Vom 11.11.2004 20:44 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pastagenovese  Suppenkoch


Mitglied seit 05.11.2004
4.924 Beiträge (ø1,78/Tag)
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Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen aaach ich denke, da geht der Instinkt mit ihm durch, somal er auch schon \"erwachsen\" ist.

Was mich ein bisschen stört ist, das Du nur denkst, du solltest ihn knuddeln, wenn er brav war!
Du solltest es auch TUN, so lernen Hunde (brav sein, knuddeln-oder Leckerli, schlimm sein- Schimpfe)

Ein bisschen erinnert es mich an meinen Schatz, sie ist meine \"heilige Kuh\". Jessy konnte gar nichts ausser \"Pfoti geben\" als ich sie vom Tierheim holte (damals war sie 2,5 Jahre alt, unterernährt und reudig - ihre Augen haben gesprochen). Meine Kids könnten Romane schreiben... die wurden im Schnee (die Leine nicht ausgelassen) meterweit hinterhergezogen, kein Befehl nützte........... in die Finger gebissen und sogar in den A..... aber niemals aus Böswilligkeit oder Berechnung.
Dann habe ich die Hundeschule mit ihr absolviert, sie ist ein toller Hund geworden zum Heulen Ich glaube, sie würde ihr Leben für unseres geben...............
Wir möchten sie nicht mehr missen, aber langsam wird es Zeit, sie ist 10 Jahre vorbei..........
Bei ihrem Vorleben (sie hat aus dem Mistkübel gelebt) ist es kein Wunder, das sie nicht älter wird, es tut einfach nur weh.......... zum Heulen zum Heulen zum Heulen
also, sei lieb zum Kleinen und gib ihm ein dickes Bussi, wenn er brav war
lg
pastagenovese


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Vom 11.11.2004 20:48 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

pastagenovese  Suppenkoch


Mitglied seit 05.11.2004
4.924 Beiträge (ø1,78/Tag)
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Hab vergessen, Jessy ist ein Schäfermädchen...............
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Vom 11.11.2004 22:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schuxn Smutje


Mitglied seit 06.11.2003
156 Beiträge (ø0,05/Tag)
@dawain

Genauso einen Tipp hatte ich mir erhofft. Vielen lieben Dank dafür. Aber dass er nicht mehr in Mäuselöcher schnaufen darf.... Es scheint ja seine Leidenschaft zu sein und somit sehr viel Spaß zu machen. Hätte nicht gedacht, das unterbinden zu müssen, zumal es ja keinem schadet. Aber es leuchtet mir irgendwo schon ein, dass er mehr Ohr ist, sobald diese Ablenkung tabu ist. Wird aber ein hartes Stück Arbeit werden mit uns beiden. Ich baue natürlich schon Übungen bei Spaziergängen mit ein. Sitz und Bleib vor allem, aber ohne einen Trick / Tipp wollte ich ihm nicht lernen: \"Wenn ich die Nase im Mausloch habe und Frauchen schreit, hat es keine Konsequenz, wenn ich nicht komme.\" Also habe ich das schreien erst mal sein lassen, nachdem es ja nicht mal geklappt hat, wenn er nur 1m neben mir war. Da gab´s halt dann einen kleinen Ruck an der Leine und ein energisches \"komm\" dann ging´s. Aber die Entfernung ohne Leine machte mich hilflos. Obwohl´s eigentlich naheliegend gewesen wäre, aber auf die Idee mit der langen Leine wäre ich wohl nicht gekommen.
Mit dem Geduld haben hast du sicher recht, aber offensichtlich lernt er schnell und er will auch viel machen. Und mein Gedanke war: \"Neue Umgebung, neue Sitten\" und nicht erst wieder was ungewollt Falsches lernen.
Zur Rasse: Zur Hälfte ist er ein Westi und die andere Hälfte hab´ich den Namen vergessen. Ist aber wohl auch ein kleiner Terrier, denn \"Rocky\" ist mit einem Kampfgewicht von 5,5 kg etwas größer als ein Kater. Grundfarbe schwarz, weiße Füße, weißes Gesicht und einen weißen Puschel am Schwanz. Bei Gelegenheit stelle ich ein Foto in mein Album.
Sei gegrüßt von mir und Rocky.


@ pastagenovese

Hab´ keine Angst, dass der Rocky zu wenig oder nur zur Belohnung geknuddelt wird bzw. dass ich das nur DENKE. Wenn ich ihn jemand vorstelle, hat er den Beinamen \"mein drittes Kind\". Weißt du, was ich meine?
Vielen Dank für Deinen Beitrag. Du hast sicher Recht, wenn Du sagst, dass der Instinkt mit ihm durchgeht. Aber er kann sich das nicht leisten, wenn ihm sein Leben lieb ist.
LG und knuddel Jessi von mir
Schuxn
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Vom 12.11.2004 01:07 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Dawain Tellerwäscher


Mitglied seit 01.08.2003
1.062 Beiträge (ø0,33/Tag)
@schuxn

Sich auf dem Boden wälzen vor LachenIst bestimmt ein kleiner quirliger Racker, aber du musst halt wirklich viel Geduld haben und sehr konsequent sein. Die Fehler von Vorbesitzern auszubügeln ist immer langwierig. Das graben darf er ja wieder, aber nur wenn er das *hiiiier* richtig drin hat. Und wenn er wie du sagst schnell lernt, vergrabe mal du etwas und führe ihn dort hin, ich benutze dann für sowas das *graaaaab*, dann darf er buddeln, bitte nicht mit *suuch* verwechseln.
Und da du ja auf einem Übungsplatz bist, löchere und bearbeite den/die Übungsleiter Sich auf dem Boden wälzen vor Lachendafür sind sie da Achtung / Wichtig

Lieben Gruss von Dawain
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Vom 12.11.2004 02:39 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Diemosa Suppenkoch


Mitglied seit 23.12.2003
2.182 Beiträge (ø0,71/Tag)
Hallo Schuxn,

du könntest noch etwas probieren:
An einem sicheren Platz (keine Strasse weit und breit) läßt du ihn laufen. Dann rufen, 1 Mal, wenn er nicht kommt, gehst du in eine andere Richtung. Folgt er immer noch nicht, versteck dich. Er sollte dich nicht mehr sehen, du mußt ihn aber beobachten können. Irgendwann wird er dich vermissen. Und ein Gefühl der Verlassenheit bekommen. Dann wird er wild herumsuchen. Wenn er dich gefunden hat, loben. Sollte er in die falsche Richtung laufen um dich zu suchen, ruf ihn noch einmal. Bei Ankunft immer loben. Das Spiel machst du öfter Mal. Irgendwann lernt er: wenn ich nicht bei Ruf komme, ist mein Rudelführer weg. Und das ist das Schlimmste, was einem Hund passieren kann.
Das funzt natürlich nur, wenn er dich als Rudelführer anerkennt, aber davon gehe ich mal aus.
Es gilt auch: immer nur einmal rufen, sonst überhört er deine Rufe geflissentlich.

Viel Erfolg
Monika
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Vom 12.11.2004 07:30 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Pebbles001 Kaltmamsell


Mitglied seit 19.11.2003
713 Beiträge (ø0,23/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo,

ich habe einen halbstarken (und leider sogar \"schwer erziehbaren\") Labrador. Das Problem mit dem Herankommen beim Hier habe ich ganz einfach gelöst. Eine Zeitlang ist Cedric nur an der Schleppleine (10 m) gelaufen. Dabei haben wir unterwegs das Kommando \"Hier\" bis zum Abwinken geübt. Klappte es nicht, wurde er einfach mit der Leine herangezogen. Es hat einige Monate gedauert, aber inzwischen kommt er selbst bei einer Krähenjagd auf ein energisches \"Hier\" zu mir. Die Zeit nur mit Schleppleine war wirklich nervend, aber es hat sich ausgezahlt. Er hält einen Radius von ca. 20 m ein, so daß ich ihn eigentlich immer überzeugen kann, herzukommen. Klappt es mal trotz allem tatsächlich mal nicht, dann darf er eine Zeit wieder an die Leine.

Mit der Schleppleine hast du zumindest die Möglichkeit, das Kommando \"Hier\" immer durchzusetzen und dem Hund auf eine freundliche Art zu zeigen, daß es auch so gemeint ist. Du verhinderst einfach jede Möglichkeit, ein von dir gesagtes Kommando zu ignorieren.

Liebe Grüße,

Pebbles
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Vom 12.11.2004 07:51 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Mortischa1983 Tellerwäscher


Mitglied seit 24.08.2004
189 Beiträge (ø0,07/Tag)
Hallo Schuxn,

Also was diemosa da sagt häte ich dir auch vorgeschlagen.

Weißt du was ich nämlich glaube??

Dass dein Hund dich eiskalt als unteres Rudelmitglied sieht, und so ja auch keinen Grund hat als Alphamänchen, einem Unterwürfigen zu gehorchen.

Bei dem Hundeplatz ist das anders, weil du dann der Einzige bist den er kennt, und sich dann an dich hält.
Wenn du den Vorschlag von Diemosa mal ausprobierst , und das auch öfter nicht nur einmal, wird sich seine Aufmerksamkeit auf dich richten. Auch solltest du üben (erstmal an Leine) das er zu dir schauen soll. Belohne ihn mit Wurst oder was er gerne frißt wenn er dich anschaut.

Ich hoffe das sind ein paar hilfreiche Tipps.

LG Mortischa
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Vom 12.11.2004 19:37 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schuxn Smutje


Mitglied seit 06.11.2003
156 Beiträge (ø0,05/Tag)
@ dawain

mit deiner Vermutung \"kleiner quirliger Racker\" liegst du genau richtig. Hab´ übrigends nachgefragt: die andere Hälfte ist er Yorkshire (schreibt man das so?). Leider kann ich im Moment in der Hundeschule keinen löchern, weil ich einen Kurs belegt habe mit 10 Abenden, der nun gerade vorbei ist. Und wegen meinem Nachtdienst konnte ich auch leider nicht immer anwesend sein. Ich konnte mir natürlich schon eine Menge an Wissen mitnehmen (war ja anfangs völlig blauäugig), aber nun muß ich mich über Bücher und Erfahrungsaustausch weiterbilden. Da helfen die Mitglieder im CK schon sehr. Vielen Dank an Alle.
Hab´ heute 2 Fotos von Rocky in meinen Album getan. Kannst ihn dir ja mal ansehen.



@diemosa

Du wirst lachen, aber sowas hab´ ich aus Jux auch schon mal gemacht, um zu sehen, was er macht. Es hat eine zeitlang gedauert, bis er gemerkt hat, dass ich weg bin. Aber dann hat´s pressiert, das kann ich dir sagen. Leider war an dem Tag auf unserer Strecke (wir laufen viel auf abgemähten Wiesen) nur eine Versteckmöglichkeit (umgelegter Jägerstand) und sonst nix. Aber wenn ich nun weiß, dass es meiner Sache dienlich ist, werde ich mir mal eine passene Strecke suchen und dann öfter mal einbauen. Ich freu´ mich jetzt schon auf´s Versteckenspielen.


@pepples

Ich glaube, ich werde mir ein Programm für meine Spaziergänge mit Rocky überlegen, wo ich die Tipps von diesem Thread einbaue. Schleppleine wird auch angeschafft. Unsere Flexleine hat nur 5 m.


@mortischa

Hast mich erst mal ins Grübeln gebracht. Woran erkenne ich, dass ich tatsächlich der Rudelführer bin und nicht doch tatsächlich mein cleveres, kleines Kerlchen?
Also, ich darf ihm das Futterschüsselchen wegnehmen. Ich kann ihn ohne Knurren etc. kämmen, bürsten, die Zähne anschauen etc. Einige erlernte Kommandos klappen auch schon ganz gut (wir kennen uns ja erst seit September und müssen halt noch viel üben). Meine (zwar hundeunerfahrenen) Eltern und die Vorbesitzer von Rocky behaupten, der Hund sei voll auf mich fixiert. Welche Kriterien gäb´s denn noch?

LG Schuxn


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Vom 12.11.2004 20:05 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

Diemosa Suppenkoch


Mitglied seit 23.12.2003
2.182 Beiträge (ø0,71/Tag)
Hallo Schuxn,

das kannst du ziemlich leicht beeinflussen:
DU gehst als erste durch die Tür, wenns raus geht.
DU oder deine Leute essen zuerst, danach bekommt der Hund sein Fressen.
Nach einer Trennung (anderes Zimmer oder außer Haus) begrüßt du deinen Hund NICHT. Er darf die begrüßen, der Rudelführer begrüßt aber erst, wenn der Hund sich beruhigt hat.
Wenn es an der Tür klingelt, darf er vielleicht etwas bellen, wenn es erwünscht ist, wenn der Rudelführer die Aktion übernommen hat, hat er sich zurüch zu ziehen.

Da gibts noch viel mehr Tips...alle ganz leicht durchzuführen, wenn man den Sinn der Aktion kennt.
Dazu wie immer meine Buchempfehlung: Jan Fennell \"Mit Hunden sprechen\"

Liebe Grüße
Monika
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Vom 12.11.2004 20:14 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

schuxn Smutje


Mitglied seit 06.11.2003
156 Beiträge (ø0,05/Tag)
Hallo Diemosa,

dankeschön. Ich glaub´, ich mach´s schon richtig: Nach dem was du schreibst, bin doch ich der Chef! Und das Buch (irgendwem hast du wohl schon den Buchtipp gegeben) hab´ ich mir schon notiert. Leider gibt es gerade dieses Buch nicht bei uns in der Bücherei. Aber das Christkind bringt es mir vielleicht hat mein Mann gesagt. Bei ebay wird es ja auch leider sehr teuer gehandelt. Aber jetzt bin ich schon mal auf den Hund gekommen, da werd´ ich wohl auch noch auf ein Buch kommen. Lächeln

Liebe Grüße
Schuxn
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Vom 15.11.2004 05:38 Diesen Beitrag drucken PDF Auf diesen Beitrag antworten zum Anfang der Seite scrollen zum Ende der Seite springen Einen Beitrag nach oben springen Einen Beitrag nach unten springen

LazarusLong Chefkoch-Moderator Hendlgriller


Mitglied seit 30.11.2002
4.888 Beiträge (ø1,41/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht
Hallo Schuxn.

Versuche auf jeden Fall die Schleppleine.

Noch was: \"Bitte, bitte mit Zuckerguss\" funktioniert nicht, Du musst ihm klar machen, dass Du\'s ernst meinst; also rede mit ihm wie mit Deinem Mann. Der hoert doch wohl auf\'s Wort? Lachen

Gruss,

LazarusLong

PS: Und immer wenn er kommt, ueberschwenglich loben, selbst wenn Du ihn vorher 20mal gerufen hast und ihn gern erwuergen wuerdest.

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