Was hilft gegen Wundrose (Erysipel)?
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![]() Mitglied seit 26.11.2008 |
hier im Forum findet man oft so gute Antworten. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Mein Mann hat eine Wundrose im Fuß. Es fing auf der Fußoberseite an, dass der Fuß dick und rot wurde. Dann wurde auch der Knöchel dick und rot und er bekam Schüttelfrost und Fieber. Wir sind zum Arzt und der hat Ibuprofen und ein starkes Antibiotika verschrieben. Der Fuß wurde hochgelagert und gekühlt. Jetzt sind 2 Wochen vergangen und der Fuß ist zwar nicht mehr rot und heiß, aber der Knöchel ist sehr dick und schmerzt. Mein Mann muss natürlich wieder auf Arbeit. Das Internet hab ich schon durchforstet, aber nicht viel gefunden. Hat jemand das schonmal gehabt? Wielange dauert das, bis es heilt? Gibt es irgendein Mittelchen (Hausmittel wäre gut), wie man das schnell wieder wegbekommt? Vielen Dank für Eure Antworten. Viele Grüße Geniesserköchin |
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![]() Mitglied seit 04.04.2005 |
Hallo,
Ibuprofen hilft eher gegen die Schmerzen. Hat der Arzt nicht gesagt, dass ihr nochmal kommen sollt? Das ist bei meinem Hausarzt üblich, wenn der ein Antibiokum verschreibt - und zwar spätestens am letzten Tag, wo man noch Tabletten hat, damit man ggf. gleich weiter machen kann. Ich würde nochmal zum Doc gehen. lg morgaine |
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![]() Mitglied seit 05.11.2011 |
Hallo,
das gemeine beim Erysipel sind eigentlich nicht nur die lebenden Erreger: Streptokokkus pyogenes ,Streptokokken der serologischen Gruppe A. Bei deren Nachweis im Labor wird auch sofort der behandelnde Arzt benachrichtigt. Diese Streptokokken bilden böse Toxine,die dann die Haut typisch "erythem"anfärben.Sobald Antibiotika verabreicht wird,zerfallen die Bakterien und setzen anfangs dadurch noch mehr Pyodermine,Streptokinasen und Hyaluronidasen frei. Es dauert eben seine Zeit,der Körper benötigt Zeit und Ruhe. Hochlagern,vorsichtig kühlen, da habt ihr schon die perfekte Behandlung gewählt! Sehr gut finde ich auch die Antibiotika, aber unbedingt nach 6-8 Wochen die Haut vom Dermatologen untersuchen lassen und unbedingt eine Urinuntersuchung machen lassen! Die Pyodermine können nachhaltige,aber vermeidbare Schäden,wie Dermatomyositis (chronische Hauterkrankung), eine Glomerulonephritis (Nierenentzündung ) oder rheumatisches Fieber auslösen. Also würde ich an Eurer Stelle den behandelten Arzt immer wieder nerven und um Rat fragen und weiter nerven ... Vielleicht hat er ja auch eine lokal anzuwendende Creme,ich denke da so an die unterstützende Pyelosincreme aus dem Serumwerk Bernburg.Soweit die jetzige Beschaffenheit der Haut es zuläßt... Wie gesagt, der Arzt sieht die Haut und er allein entscheidet! Ich denke nicht, das sich ein menschlicher Körper nach nur zwei Wochen von einer solchen Erkrankung,auch wenn der Erreger an sich nicht mehr nachweisbar ist, wieder normal und gesundheitlich vertretbar erholt und auch noch arbeitsfähig ist. Mich würde sehr interessieren,wie er sich angesteckt haben könnte,weil der Erreger an sich eigentlich eine Angina hervorruft und eher bei abwehrgeschwächten Patienten in die tieferen Hautschichten gelangt. Viele Grüße und gute Besserung! "Der Weg in den Garten ist der kürzeste Weg zur Gesundheit" (Zitat:G.Pötschke) |
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![]() Mitglied seit 04.05.2006 |
also meine mutter hatte das schon zweimal
und nach dem ersten schub antibiotikum gabs nochmal was,weil es noch nicht besser war er soll unbedingt nochmal hingehn,evt sich auch nochmal krankschreiben lassen wenns noch nicht besser geht ruhe ist schon auch wichtig gruss suse |
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![]() Mitglied seit 20.11.2004 |
Hallo,
ich hatte vor ein paar Jahren ebenfalls ein Erysipel am Fuß...hatte mich bei der Gartenarbeit verletzt. Bei mir gab es die gleiche Behandlung wie bei deinem Mann, starkes Antibiotikum über 10 Tage, Schmerzmittel, Fuß hochlagern, kühlen. Es hat nach meiner Erinnerung so einige Wochen gedauert, bis die Schwellung wirklich vollständig wieder zurückgegangen war, die Rötung, das Hitzegefühl war wesentlich schneller wieder weg. Ihr müsst also etwas Geduld haben. LG ...die ohne Zopf |
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![]() Mitglied seit 07.09.2004 |
Hallo,
ich hab das vor zweieinhalb Jahren auch gehabt und kann sagen: Das ist ein echtes Langzeitprojekt, bis die Schwellung wirklich wieder ganz weg ist. Was bei mir gut geholfen hat, nachdem die akute Phase vorbei war, sind Lymphdrainagen. Die hatte mir mein Arzt damals verschrieben, nachdem die Antibiotika ihre Wirkung getan hatten, der Fuß aber eben immer noch dick war. Zwölf Mal war ich insgesamt da - gute Sache! Der Therapeut hat mir damals auch noch so spezielle Fußgymnastik-Übungen gezeigt, die den Prozess auch unterstützen sollten. Und Schwimmen soll ebenfalls helfen - durch die Massagewirkung des Wasserdrucks. Viele Grüße & gute Besserung an deinen Mann! |
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![]() Mitglied seit 26.11.2008 |
Hallo,
ganz lieben Dank an alle für die netten Antworten. Jetzt weiß ich doch mehr darüber und mein Mann wird wohl noch Geduld haben müssen. Wobei das ja heutzutage nicht so einfach ist mit der Krankschreibung, die Chefs haben da ja nicht so das gute Verständnis. Aber in Arbeitsschuhen kann er unmöglich laufen. Wegen den Lymphdrainagen werden wir mal fragen. Vielen Dank nochmal auch für die Genesungswünsche! |
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![]() Mitglied seit 07.07.2007 |
hallo, geniesserkoch!
mein mann bekam vom arzt chinosoltabletten.die muss man im wasser auflösen, und damit umschläge machen.ist fieses gelbes zeug,aber es hilft. lg lucy54 |
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![]() Mitglied seit 20.03.2004 |
Hallo,
optimale Therapie eines Erysipels: - Antibiotika: Penicillin (ggf. Erytrhromycin) über 14 Tage; (bei Verdacht auf schwerwiegende Erreger ein anderes AB) - Ruhigstellung, lokale Kühlung - Schmerz- & Fieberkämpfung, z.B. mittels Ibuprofen - Sanierung der Eintrittsforte Bis auf letzteres hat dein Mann schon die optimale Therapie :). Super. Warum hat er also ein Erysipel entwickelt? Liegt z.B ein Riss in den Zehenzwischenräumen, eine Wunde am Fuß oder ein Nagelpilz vor? --> Wenn ja, bitte behandeln lassen. Liebe Grüße & gute Besserung, PiNky |
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