Selbstfindung, wie lerne ich mich leiden
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![]() Mitglied seit 26.10.2007 |
wie der Betreff schon sagt, gehts um das Thema Selbstfindung. Mich würde interessieren, wie ich meinen Körper bzw. mich selbst besser achten und kennen lernen kann? Also sowas wie "auf die Signale des Körpers hören" kann ich aktuell nicht, weil ich diese Signale nicht deuten kann. Wie kann man diese Fähigkeit erlernen? Ein weiteres Thema wäre (im Prinzip ist das sogar noch wichtiger), wie ich es lerne, dass ich mich selbst leiden kann? Also in dem Sinne, dass ich mich nicht hasse und fertig mache, sondern dass ich mir auch mal was gönne, mit mir selbst zufrieden sein kann, ...? Wäre euch wirklcih dankbar, wenn ihr mir helfen könntet. Grüße P.S.: Das ist jetzt kein Witz, ich meine das wirklich bitterernst. |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Hallo,
Moment, willst du uns jetzt sagen, dass du dich selbst hasst und fertigmachst, und außerdem die Signale deines Körpers nicht deuten kannst? Dann brauchst du wohl eher fachliche Hilfe als ein paar einfache Ratschläge von Leuten, die dich nicht kennen. mfg Salvy Silvester - Gelatine - Maschine - Standard - Pubertät - die Speise - eklig - riesig - Haken - gar nicht ... |
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![]() Mitglied seit 06.09.2010 |
Hallo,
nur auf dem Weg über eine gute Therapie!! LG küchenbetti Das Tragische an jeder Erfahrung ist, dass man sie erst macht, nachdem man sie gebraucht hätte. F.W. Nietzsche |
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![]() Mitglied seit 04.12.2010 |
hey,
ja eine Therapie auf jeden Fall...einen kleinen Schritt könntest du durch Achtsamkeit machen....schreib mir eine Nachricht, wenn du mehr wissen möchtest! lg, die Biene=) |
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![]() Mitglied seit 15.08.2007 |
Zwei Bücher kenne ich, die einem relativ schnell klar machen, was schief läuft: Der kleine Taschentherapeut und Paul Watzlawicks Anleitung zum Unglücklichsein.
Reingucken lohnt sich auf jeden Fall, helfen kann es nur, bei kleineren Problemen den Durchblick zu bekommen. |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hallo doppel-m,
Deine Fragen beackere ich seit ca. einem Jahr sehr intensiv -in einer Verhaltenstherapie! Und ich mag mich schon sehr gut leiden Zu Weihnachten bekam ich einen Kalender mit Achtsamkeitsübungen geschenkt, die alle aus dem Buddhismus kommen. So durfte ich feststellen, dass ich die meisten Grundsätze dessen und auch schon die Übungen kenne und quasi durch die Therapie Buddhist wurde, ohne es zu wissen. Vielleicht helfen Dir die beiden Ansätze. Wenn Du mehr über die Therapieform meiner Therapeutin wissen willst, muss ich erst nachschauen. Dann frag mich bitte. Sie scheint eben einer bestimmten Unterform der Verhaltenstherpie anzugehören, die sehr wirksam ist in genau diesen Fällen und davon gibt es auch noch mehr Therapeuten in Deutschland. Ganz wichtig ist der Grundsatz, dass man immer dann besonders gut zu sich sein soll, wenn man denkt, man hätte es am wenigsten verdient. Schick mir gerne eine KM. Und es wäre wirklich wichtig, dass Du Dir diesen Freiraum, zwei oder drei Mal im Monat einrichtest in einer Therapie -damit fängt die Selbstachtung an! Ich finde es toll, dass ich dort einfach mal für mich da sein kann, noch intensiver als im Alltag. Alles Gute, Moscha |
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![]() Mitglied seit 11.11.2007 |
Hi Moscha,
könntest Du den genauen Titel des Kalenders posten? Danke und Gruss Chiara |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Hallo Chiara,
"Gelassen wie ein Buddha", Meditationen und Achtsamkeitsübungen für 52 Wochen, Tischaufsteller. Allerdings muss ich mir unbedingt solche Übungen als CD besorgen. Meine Therapeutin erzählt die immer so schön und dabei kann man sich besser konzentrieren als wenn man sie liest und dann alleine durchdenken muss. LG |
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![]() Mitglied seit 16.08.2008 |
Hallo Mondschaf!
Da hätte ich vielleicht einen Tipp, wenn Du Interesse hast, schick mir einfach ne KM. Gruß, Claudia |
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![]() Mitglied seit 26.10.2007 |
Wow, so viele Antworten hätte ich jetzt nicht erwartet. Danke schonmal an alle.
@ salvy: ja, das möchte ich sagen und danke für die Bücherempfehlungen. Werde sie mir ansehen. @ Mondschaf26: Das hört sich bei dir sehr positiv an. Darüber würde ich in jedem Falle gerne mehr wissen. Wenn du mir die Therapieart nennen könntest, wäre ich dir sehr dankbar (gerne auch per PN). Dann kann ich schauen, obs sowas bei mir in der Gegend auch hat. |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Also, sie macht
- Verhaltenstherapie mit - „Akzeptanz und Commitment Therapie“ (ACT) von Steven Hayes Hier kannst Du ACT-Therapeuten finden: www.contextualpsychology.org/ (Habs probiert, meine steht drin.) Nachdem ich auch tiefenpsychologische Therapie (im Gegensatz zur Verhaltenstherapie) ausprobiert habe, kann ich Dir nur zur Verhaltenstherapie raten, alles andere war nutzlos. Ich komme mittlerweile sogar wunderbar ohne Medis aus (habe ADHS und wurde vorher nur ruhiggestellt). Kümmer Dich um Dich, sei gut zu Dir! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2007 |
Danke für die Hilfe. Dann habe ich wohl einige Psychologen erwischt, die die tiefenpsychologische Therapie praktizieren. Werde mir mal deinen Link anschauen und suchen, ob ich was finde.
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Ja, gib nicht auf. Ich dachte auch schon, puh, schon wieder ne neue Therapeutin, ganz schöner Verschleiß, es muss sich doch mal was ändern....... aber das ist echt was komplett anderes! Letztlich ist es ja egal warum man sich nicht leiden kann (tiefenpsych.), sondern nur die Veränderung des Verhaltens zählt!
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![]() Mitglied seit 26.10.2007 |
Das ist richtig, es zählt nur, dass man sich irgendwann wieder selbst leiden kann und sich auch mal eine kleine (wenn auch nur winzig kleine) Pause gönnt, in der man sich nicht fertig macht bzw. hasst.
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Das hört sich aber nicht gut an!
Aber wenn ich so darüber nachdenke, dann haben sich bei mir diese Zeitspannen seit Therapiebeginn genau ins Gegenteil verkehrt und das wünsch ich Dir auch! Ich mache mich nur noch ganz selten fertig! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2007 |
Wow, das hört sich nach ner Wunderheilung bzw. für mich nach einem Traum an. Freut mich, dass es bei dir so gut funktioniert hat, du jetzt so gut damit klar kommst und anscheinend den Schritt raus geschafft hast. Gratulation und allergrößten Respekt!
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Glaub mir, wenn mir das vor zwei Jahren einer erzählt hätte wie es mir heute geht, auch beruflich, hätte ich ihm nen Vogel gezeigt. Und vor drei Jahren war ich noch in der Hölle, gefangen in einem Kreislauf aus mangelndem Selbstwert, damit verbunden schlechte Arbeitsleistung, schlechte Beziehungen und dadurch wiederum noch weniger Selbstwert, was in einer Depression endete.
Den Respekt hast auch Du verdient, denn Du hast den ersten Schritt gemacht und denkst über Dich nach und darüber, was Du tun kannst. Wenn Du es jetzt auch noch tust und gleich morgen einen Therapeuten suchst, dann wirst Du es auch schaffen! Und ich schreibe das hier und nicht per KM, damit evtl auch andere Mut fassen. Ich drück Dir die Daumen! |
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![]() Mitglied seit 26.10.2007 |
Danke, den ersten Absatz kann ich sehr gut nachvollziehen - aus eigener Erfahrung (Außer bei den Beziehungen, da habe ich keine).
Habe übrigens mal deinen Link nachgesehen. Bei mir in der Umgebung ist da nichts zu finden. Muss mich wohl nach einem anderen Verhaltenstherapeuten umschauen, also einer, der nicht ACT-Therapeut ist. Hoffe, das bringt dann auch was. |
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![]() Mitglied seit 14.08.2007 |
Besser als daheim sitzen
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![]() Mitglied seit 26.10.2007 |
Das ist klar. Da war ich ja lange genug und es hat sich nichts zum besseren verändert.
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